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Tremors 6 - Ein kalter Tag in der Hölle

Tremors 6 - Ein kalter Tag in der Hölle

In Tremors 6: A Cold Day in Hell verschlägt es Monsterjäger Burt Gummer (Michael Gross) und seinen Sohn Travis(Jamie Kennedy) diesmal in die eisigen Weiten Kanadas. Dort sind angeblich neue Graboiden gesichtet worden – doch anstatt durch gefrorene Böden zu wühlen, stellen sich die Viecher als hitzeempfindlich heraus. In einer Forschungsstation mitten im Nirgendwo treffen die beiden auf ein Team von Wissenschaftlern, das Experimente an den Kreaturen durchführt. Burt, wie immer misstrauisch gegenüber Regierung und Wissenschaft, wittert sofort eine Verschwörung. Während die Monster rund um die Basis wüten, beginnt bei Burt plötzlich ein lebensbedrohlicher Zustand – er wurde in einem früheren Kampf infiziert und hat nur wenig Zeit. Travis versucht, ein Heilmittel zu finden, während die Graboiden von allen Seiten angreifen. Es gibt Explosionen, Schneestürme und jede Menge chaotische Schießereien. Die Handlung läuft nach bekanntem Muster: Fallen bauen, rennen, schießen, Sprüche klopfen. Im Finale gelingt es dem Duo zwar, die Bestien zu besiegen, aber der Sieg fühlt sich dieses Mal seltsam leer an. Statt Spannung oder Witz bleibt nur ein Gefühl von Routine zurück.
🎬
Regie
Don Michael Paul
📅
Jahr
2018
⏱️
Laufzeit
98 Min
🎭
Genre
Action, Abenteuer, Science Fiction
WhiskyTom
WhiskyTom
201
Reviews
4.2
Ø Rating
2.5
Unsere Bewertung
🎭 Besetzung
Michael Gross
als Burt Gummer
Jamie Kennedy
als Travis Welker
Tanya van Graan
als Dr. Rita Sims
Stephanie Schildknecht
als Aussie
Jamie-Lee Money
als Valerie McKee

Tremors 6

In Tremors 6: A Cold Day in Hell verschlägt es Monsterjäger Burt Gummer (Michael Gross) und seinen Sohn Travis(Jamie Kennedy) diesmal in die eisigen Weiten Kanadas. Dort sind angeblich neue Graboiden gesichtet worden – doch anstatt durch gefrorene Böden zu wühlen, stellen sich die Viecher als hitzeempfindlich heraus. In einer Forschungsstation mitten im Nirgendwo treffen die beiden auf ein Team von Wissenschaftlern, das Experimente an den Kreaturen durchführt. Burt, wie immer misstrauisch gegenüber Regierung und Wissenschaft, wittert sofort eine Verschwörung. Während die Monster rund um die Basis wüten, beginnt bei Burt plötzlich ein lebensbedrohlicher Zustand – er wurde in einem früheren Kampf infiziert und hat nur wenig Zeit. Travis versucht, ein Heilmittel zu finden, während die Graboiden von allen Seiten angreifen. Es gibt Explosionen, Schneestürme und jede Menge chaotische Schießereien. Die Handlung läuft nach bekanntem Muster: Fallen bauen, rennen, schießen, Sprüche klopfen. Im Finale gelingt es dem Duo zwar, die Bestien zu besiegen, aber der Sieg fühlt sich dieses Mal seltsam leer an. Statt Spannung oder Witz bleibt nur ein Gefühl von Routine zurück.

Tremors 6 wirkt wie ein Film, den man nur noch aus Gewohnheit gemacht hat. Der Wechsel in die Arktis hätte eigentlich frischen Wind bringen können, doch selbst das Setting bleibt blass. Der Schnee sieht nach Studio aus, die Monster nach altem Material, und die Story nach Wiederholung. Michael Gross gibt wie immer alles, aber selbst seine charmante Paranoia kann das Ganze nicht retten. Jamie Kennedy versucht Humor einzubringen, doch die Gags landen selten. Die Chemie zwischen den beiden, die in Teil 5 noch halbwegs funktionierte, ist hier kaum noch spürbar. Alles wirkt müde, formelhaft und irgendwie leblos. Die Action ist hektisch geschnitten, die Effekte wirken billig und die Spannung bleibt flach. Man merkt, dass das Budget minimal war und die Leidenschaft abhandenkam. Der Charme des Trashs, der in den Vorgängern noch funktioniert hat, ist hier verschwunden. Statt augenzwinkerndem Spaß gibt es nur noch leere Kulissen und unmotivierte Dialoge. Der Versuch, Berts Krankheit als emotionales Element einzubauen, verpufft völlig. Auch das „wissenschaftliche“ Drumherum wirkt wie aus einem schlechten SyFy-Sonntagsfilm. Selbst die Monster haben an Bedrohung verloren – zu oft gesehen, zu vorhersehbar. Es fehlt an jeder Form von Überraschung oder Selbstironie. Dass Gross trotzdem mit voller Hingabe spielt, ist fast rührend – der Mann ist Tremors. Aber selbst er kann nicht mehr überdecken, dass hier nichts Neues geboten wird. Die Serie hat ihren Biss verloren – im wahrsten Sinne des Wortes.

FLOP
WhiskyTom

WhiskyTom

2,5
von 10
" You can"t run from evolution… but you sure as hell can shoot at it. "

Das Franchise friert endgültig ein – ohne Witz, ohne Spannung, ohne Charme. Nur Michael Gross hält noch die Stellung, aber selbst er kann das nicht mehr retten.

Story 2,0/10
Schauspiel 4,0/10
Effekte 1,0/10
Soundtrack 3,0/10
Monster / Horror

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