Zum Inhalt springen
Venom

Venom

Kurzinhalt:Der investigative Journalist Eddie Brock verliert seinen Job, seine Karriere und seine Beziehung, als er versucht, den skrupellosen Chef eines Biotech-Konzerns zu überführen. Bei einem heimlichen Einbruch in dessen Labor wird er von einem außerirdischen Symbionten infiziert, der fortan mit ihm in einem gemeinsamen Körper lebt. Während Eddie lernen muss, mit der unberechenbaren Stimme in seinem Kopf umzugehen, entwickelt sich Venom zu einem mächtigen Wesen mit eigenen Plänen. Zwischen Fressen, Kämpfen und moralischen Konflikten entfaltet sich eine ungewöhnliche Freundschaft – oder besser gesagt: Koexistenz. Schon bald geraten die beiden ins Visier der Firma, die weitere Symbionten auf die Erde bringen will. Eddie muss sich entscheiden, ob er mit Venom zusammenarbeitet, um die Bedrohung zu stoppen. Dabei geraten sie in wilde Verfolgungsjagden, groteske Kämpfe und bissige Dialoge – im wahrsten Sinne des Wortes. Der Film vereint Superhelden-Action, schwarzen Humor und Body-Horror zu einem eigenen Stil. Und obwohl Venom zunächst unkontrollierbar wirkt, wächst im Chaos eine Form von Symbiose, die am Ende vielleicht sogar zu etwas Gutem führt. Oder zumindest zu einem knurrigen Antihelden mit Appetit auf Bösewichte.
📅
Jahr
2018
⏱️
Laufzeit
112 Min
🎭
Genre
Array
WhiskyTom
WhiskyTom
201
Reviews
4.2
Ø Rating
🎭 Besetzung
Tom Hardy
als Eddie Brock / Venom
Michelle Williams
als Anne Weying
Riz Ahmed
als Carlton Drake / Riot
Scott Haze
als Security Chief Roland Treece
Reid Scott
als Dr. Dan Lewis

Venom

Kurzinhalt:
Der investigative Journalist Eddie Brock verliert seinen Job, seine Karriere und seine Beziehung, als er versucht, den skrupellosen Chef eines Biotech-Konzerns zu überführen. Bei einem heimlichen Einbruch in dessen Labor wird er von einem außerirdischen Symbionten infiziert, der fortan mit ihm in einem gemeinsamen Körper lebt. Während Eddie lernen muss, mit der unberechenbaren Stimme in seinem Kopf umzugehen, entwickelt sich Venom zu einem mächtigen Wesen mit eigenen Plänen. Zwischen Fressen, Kämpfen und moralischen Konflikten entfaltet sich eine ungewöhnliche Freundschaft – oder besser gesagt: Koexistenz. Schon bald geraten die beiden ins Visier der Firma, die weitere Symbionten auf die Erde bringen will. Eddie muss sich entscheiden, ob er mit Venom zusammenarbeitet, um die Bedrohung zu stoppen. Dabei geraten sie in wilde Verfolgungsjagden, groteske Kämpfe und bissige Dialoge – im wahrsten Sinne des Wortes. Der Film vereint Superhelden-Action, schwarzen Humor und Body-Horror zu einem eigenen Stil. Und obwohl Venom zunächst unkontrollierbar wirkt, wächst im Chaos eine Form von Symbiose, die am Ende vielleicht sogar zu etwas Gutem führt. Oder zumindest zu einem knurrigen Antihelden mit Appetit auf Bösewichte.


Review:
Ich habe Venom zum ersten Mal gesehen und war positiv überrascht. Der Film ist eine erfrischende Abwechslung zum sonst oft glattpolierten Superhelden-Genre. Tom Hardy trägt den Film mühelos – seine Darstellung von Eddie Brock inklusive der inneren Dialoge mit Venom ist witzig, intensiv und manchmal sogar berührend. Die Chemie zwischen Mensch und Symbiont funktioniert überraschend gut, was für viele Lacher und skurrile Momente sorgt. Besonders gefallen hat mir, wie körperlich präsent Venom ist – der Symbiont wird nicht nur als CGI-Monster dargestellt, sondern bekommt eine echte Persönlichkeit. Die Actionszenen sind brutal, aber stylisch, und trotz mancher CGI-Schwächen macht es einfach Spaß, zuzusehen. Der Film gönnt sich immer wieder Momente der Selbstironie, was ihn trotz düsterer Optik sehr unterhaltsam macht. Es war auch eine gute Entscheidung, die Herkunftsgeschichte außerhalb des üblichen Marvel Cinematic Universe zu erzählen – das gibt dem Ganzen mehr Freiraum. Der Soundtrack ist druckvoll und treibend und unterstützt die düstere, urban-dreckige Atmosphäre optimal. Die Nebenrollen bleiben etwas blass, aber das ist bei einer Figur wie Venom verzeihlich. Die Beziehung zwischen Eddie und Anne funktioniert gut, auch wenn sie erzählerisch eher als Nebenhandlung läuft. Der Film ist nicht perfekt, aber er hat Mut zur eigenen Identität. Besonders gelungen finde ich die visuelle Gestaltung von Venoms Transformationen – eklig, aber faszinierend. Auch das Humorlevel ist gut dosiert – nie zu albern, aber angenehm respektlos. Wer ein Fan von Antihelden ist, wird mit Venom definitiv seine Freude haben. Es gibt einige Logiklöcher, aber die fallen im Gesamterlebnis kaum ins Gewicht. Die Verbindung zu möglichen weiteren Symbionten und der Ausblick auf Carnage sorgen für Vorfreude. Tom Hardy scheint sichtlich Spaß an der Rolle zu haben – und das steckt an. Am Ende bleibt ein Film, der zwischen Chaos und Charme balanciert. Venom ist kein typischer Held – und genau das macht ihn so unterhaltsam.


Fazit:
Venom ist ein eigenständiger, unterhaltsamer Superheldenfilm mit einem coolen Antihelden. Er funktioniert besonders durch Tom Hardy und seine bizarre Doppelrolle, die den Film trägt. Wer düstere Action, schwarzen Humor und ein wenig Wahnsinn mag, wird hier bestens bedient.


Bewertung:
8 von 10 Punkten

0 Kommentare

Cookie Consent mit Real Cookie Banner