Countdown zum Kinostart
Shaun das Schaf – Spuk im Kürbisfeld: Halloween-Grusel aus Knete ist noch nicht erschienen. Streaming-Anbieter tragen wir ein, sobald der Film nach dem Start verfügbar ist. Termin kann sich verschieben.
Die Vorschau
von CineTomShaun das Schaf – Spuk im Kürbisfeld startet am 1. Oktober 2026 in den deutschen Kinos, verliehen von StudioCanal und ab 0 Jahren freigegeben. Aardman schickt die Herde der Mossy Bottom Farm in einen Halloween-Grusel für die ganze Familie, wieder komplett in Knetanimation. Für den WatchGuide-Kinokreis ist das der Familienfilm dieses Herbstes, auf den ich mich am meisten freue.
Es ist der dritte Kinofilm mit Shaun nach 2015 und 2019. Regie führen Steve Cox und Matthew Walker, die Laufzeit liegt bei rund 80 Minuten.
Was passiert auf der Mossy Bottom Farm?
Die Schafe bereiten Halloween vor, dann walzt der tollpatschige Farmer ihr Kürbisfeld platt. Shaun will das Problem als verrückter Wissenschaftler lösen, und genau da läuft es aus dem Ruder: Der Farmer verschwindet, und im Wald von Mossingham treibt sich plötzlich ein Biest herum. Mehr verrät der Trailer nicht, und mehr will ich vor dem Kinostart am 1. Oktober auch gar nicht wissen.
Spannend finde ich den Genrewechsel. Der erste Film schickte die Herde in die große Stadt, „UFO-Alarm“ 2019 ein Science-Fiction-Abenteuer, jetzt wird es Monsterfilm. Das Studio probiert mit jedem Teil ein anderes Kinogenre aus und behält die Farm als feste Welt. So bleibt eine Reihe frisch, ohne ihre Regeln zu brechen.
Warum Knete bei einem Gruselfilm Sinn ergibt
Knetanimation hat einen Vorteil, den Computeranimation nicht so leicht hinbekommt: Man sieht, dass jemand jede Figur mit der Hand bewegt hat. Bei Aardman gehören Fingerabdrücke auf den Figuren fast zum Stil. Für Grusel ist das ideal, weil ein Monster aus Knete immer ein bisschen komisch bleibt und kleine Kinder deshalb nicht überfordert. FSK 0 passt da.
Gesprochen wird wie immer praktisch nichts. Shaun, Bitzer und der Farmer blöken, brummen und murmeln, im Original von Justin Fletcher und John Sparkes. Das heißt auch: Die deutsche Fassung unterscheidet sich kaum vom Original, und wer mit Kindern ins Kino geht, die noch nicht lesen können, verpasst keinen einzigen Witz.
Was die ersten Kritiken aus Großbritannien sagen
In Großbritannien läuft der Film schon seit dem 18. September 2026. Auf Rotten Tomatoes stehen 99 Prozent positive Besprechungen aus 76 Kritiken, auf Metacritic 80 von 100 aus 18 Kritiken (Stand 26. September 2026). Filmstarts gibt 4 von 5 Sternen. Das sind für einen Familienfilm außergewöhnlich einheitliche Werte.
Ich lese daraus nicht, dass der Film perfekt ist, sondern dass Aardman sein Handwerk wieder sauber abliefert. Meine Wertung folgt nach dem deutschen Start. Bis dahin gibt es hier nur, worauf ich mich freue und was mich nervös macht.
Wo die Reihe stolpern könnte
Die Musik stammt diesmal von Natalie Holt, die unter anderem „Loki“ vertont hat. Das kann dem Grusel guttun. Offen ist für mich, ob die Geschichte um das Biest eine echte Überraschung hat oder ob man als Erwachsener nach zehn Minuten weiß, wer oder was da im Wald steckt. Bei „UFO-Alarm“ war die Auflösung früh klar, getragen haben ihn die Gags am Rand. Mit rund 80 Minuten bleibt dafür wenig Platz für Leerlauf, und das ist bei Familienkino eher ein Vorteil.
Wer die Knete spricht
- Justin Fletcher als Shaun und Timmy
- John Sparkes gibt dem Farmer und Hütehund Bitzer seine Laute
- Nina Sosanya spricht die Tierärztin
- Regie: Steve Cox und Matthew Walker, Drehbuch Mark Burton und Giles Pilbrow
Wohin bis zum Kinostart
Wer vorher noch einen Familiengrusel braucht, landet bei Hotel Transsilvanien oder bei The Addams Family. Wer danach noch mehr Monster in Familienstärke will, schaut Hotel Transsilvanien 4. Ein Tierfilm ganz ohne Dialog, wie Shaun, ist Flow. Mehr Familienkino steht unter Animation.
Erwartungen vor dem Start
keine WertungKnete ist für Grusel ideal: Ein Monster aus Knete bleibt immer ein bisschen komisch.Vorab eingeschätzt von CineTom
✅ Darauf freuen wir uns
- Knetanimation als Grusel für die ganze Familie
- Fast ohne Dialog, auch für Kinder ohne Lesekenntnisse
- Erste Kritiken aus Großbritannien sehr stark
❓ Das macht uns nervös
- Die Auflösung um das Biest könnte früh klar sein
- Nach UFO-Alarm muss der Genrewechsel wieder tragen
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