Die Kritik
von TribunNetflix hat den ersten Blick auf ‚Vladimir‘ veröffentlicht. Die Limited Series startet 2025 auf der Streaming-Plattform. Rachel Weisz übernimmt die Hauptrolle – und ja, wirklich, die Oscar-Gewinnerin kehrt damit zu komplexen Frauenfiguren zurück.
Die Serie basiert auf dem gleichnamigen Roman von Julia May Jonas aus dem Jahr 2022. Kurz gesagt: Es geht um eine Literaturprofessorin mittleren Alters, deren Ehemann – ebenfalls Professor an derselben Universität – mit Vorwürfen sexueller Übergriffe konfrontiert wird, während sie selbst eine obsessive Faszination für einen neu eingestellten, charismatischen Schriftsteller namens Vladimir entwickelt, was ihr Leben komplett auf den Kopf stellt.
Krass.
Weisz, die 2006 für ‚The Constant Gardener‘ den Academy Award als Beste Nebendarstellerin gewann, produziert die Serie auch mit. Auf WatchGuide haben wir bereits über ihre Rückkehr zu anspruchsvollen Projekten berichtet. Das passt.
Die Buchvorlage wurde bei Erscheinen als – moment, wie hieß das nochmal – als bissige Satire auf akademische Machtstrukturen gefeiert. Ob Netflix diese Schärfe beibehält? Abwarten. Die Themen treffen jedenfalls einen Nerv: Macht, Begehren, akademische Politik.
Netflix setzt damit seine Strategie fort, literarische Vorlagen mit A-List-Besetzung zu adaptieren. Weitere Cast-Details sollen in den kommenden Wochen folgen. Das Premierendatum wurde offiziell bestätigt, ein konkreter Monat steht allerdings noch aus.
Ehrlich gesagt: Rachel Weisz in einem psychologischen Drama über verbotene Obsessionen – das klingt nach dem Stoff, für den die Plattform bekannt ist.
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