Countdown zum Kinostart
Avengers: Secret Wars ist noch nicht erschienen. Streaming-Anbieter tragen wir ein, sobald der Film nach dem Start verfügbar ist. Termin kann sich verschieben.
Die Vorschau
von TribunQuick Answer: Ist Avengers: Secret Wars sehenswert?
Kurze Antwort: Noch nicht bewertbar – der Film kommt erst 2027, aber das Potenzial ist gigantisch.
Für wen geeignet: MCU-Komplettisten, Multiverse-Enthusiasten, Nostalgiker die auf Crossover stehen, Comic-Fans der Secret Wars-Reihen.
Nicht geeignet für: Marvel-Müde, Leute die keine 3+ Stunden Blockbuster mögen, Newcomer ohne MCU-Vorwissen.
Mein Urteil: Als jemand der seit 1979 Filme schaut, bin ich gespannt wie ein Flitzebogen. Die Voraussetzungen sind da für etwas Epochales – ob Marvel es schafft, steht in den Sternen.
Worum geht es in Avengers: Secret Wars?
Secret Wars soll das ultimative Multiverse-Finale werden, bei dem verschiedene Realitäten kollidieren und alle Marvel-Helden aller Zeiten auf einem zusammengewürfelten „Battleworld“ landen. Basierend auf den Comic-Events von 1984 und 2015 wird vermutlich die gesamte Marvel-Geschichte neu gemischt – von MCU über Sony bis Fox-X-Men. Das perfekte Rezept für Wahnsinn oder Genialität.
Ehrlich gesagt hält Marvel beim Plot dichter als ein Schweizer Tresor. Typisch Kevin Feige! Was wir wissen basiert größtenteils auf Spekulationen, Comic-Vorlagen und kryptischen Andeutungen bei der Comic-Con 2022. Dort sah Feige aus, als hätte er drei Nächte nicht geschlafen – vermutlich wegen genau diesem Projekt.
Die wahrscheinlichste Variante: Nach dem erwarteten Kang-Chaos in „Doomsday“ (2026) kollabiert das Multiverse komplett. Verschiedene Realitätsfetzen verschmelzen zu einem neuen „Battleworld“ – einem Planeten-Flickenteppich aus allen möglichen Marvel-Universen. Stellt euch vor: Eine Hälfte ist das MCU, die andere das Sony-Spider-Verse, dazwischen die Fox-X-Men-Welt und mittendrin irgendwo die Fantastic Four.
Als ich letzten Monat mit Marco beim Griechen in Koblenz saß, haben wir uns ausgemalt, wie verrückt das werden könnte. „Stell dir vor“, sagte er zwischen zwei Bissen Gyros, „Tom Holland trifft auf Tobey Maguire UND Andrew Garfield, während im Hintergrund Hugh Jackman als Wolverine mit Chris Evans als Captain America kämpft.“ Mir wurde schwindelig bei der Vorstellung – aber auf positive Art!
Wer könnte bei der Regie von Avengers: Secret Wars sitzen?
Die Russo-Brüder gelten als Top-Favoriten für die Regie von Secret Wars. Anthony und Joe Russo haben mit „Infinity War“ und „Endgame“ bewiesen, dass sie gigantische Ensemble-Filme stemmen können. Nach ihrer MCU-Pause wäre dieses Projekt vermutlich verlockend genug für ein Comeback – schließlich ist es der größte Marvel-Film aller Zeiten.
Nach dem anfänglichen Gerücht um Destin Daniel Cretton („Shang-Chi“) schwenkte der Gerüchtekompass zurück zu den Russos. Verstehe ich total! Diese beiden Typen haben das scheinbar Unmögliche geschafft: Einen Film mit 60+ Superhelden zu drehen, der nicht im kompletten Chaos versunken ist. „Endgame“ war cinematografisch gesehen ein logistischer Albtraum – und sie haben es geschafft.
Ich erinnere mich noch an meine erste „Infinity War“-Vorstellung 2018 im Cineplex Neuwied. Saß da mit Stefan und dachte mir: „Das kann nicht funktionieren, zu viele Charaktere, zu viele Handlungsstränge.“ Zwei Stunden später saß ich mit offenem Mund da und musste zugeben: Die Russos verstehen ihr Handwerk.
Für „Secret Wars“ braucht es genau diese Erfahrung. Wer sonst könnte jonglieren mit MCU-Stars, Sony-Charakteren, Fox-Rückkehrern und gleichzeitig eine kohärente Geschichte erzählen? Sam Raimi wäre stilistisch interessant, aber nach „Doctor Strange 2“ bin ich mir unsicher, ob er mit so einem Mammutprojekt klarkommt.
Welche Schauspieler könnten in Avengers: Secret Wars mitspielen?
Das Casting für Secret Wars ist noch völlig offen, aber das Multiverse-Konzept erlaubt praktisch jeden Marvel-Darsteller aller Zeiten. Von aktuellen MCU-Stars über nostalgische Rückkehrer bis zu völlig neuen Gesichtern – die Möglichkeiten sind schwindelerregend. Robert Downey Jr., Chris Evans, Hugh Jackman und alle Spider-Man-Darsteller stehen ganz oben auf der Wunschliste.
Marvel hält beim Casting natürlich komplett dicht. Aber genau das macht es so spannend! „Secret Wars“ könnte der erste Film werden, bei dem WIRKLICH alle zurückkommen. Nach dem Erfolg von „No Way Home“ wissen sie, dass Nostalgie Milliarden bringt.
Meine persönliche Wunschliste? Robert Downey Jr. als Tony Stark-Variante (nach seinem Oscar müsste Disney allerdings den Geldtruck vorfahren), Chris Evans sowohl als Captain America als auch als Human Torch (das Multiversum macht’s möglich!), und Scarlett Johansson als Natasha aus einer Realität, wo sie überlebt hat.
Bei den Fox-Charakteren wird’s interessant: Hugh Jackman ist nach „Deadpool & Wolverine“ praktisch gesetzt. Patrick Stewart hatte seinen Cameo in „Doctor Strange 2“, aber für einen längeren Auftritt wäre James McAvoy meine Wette. Und Ian McKellen als Magneto? Der Mann ist 85 und immer noch grandios – warum nicht beide Magnetos, McKellen UND Michael Fassbender?
Als Dirk und ich letzte Woche nach „Deadpool & Wolverine“ aus dem Kino kamen, standen wir bis Mitternacht vorm Broadway und haben durchgespielt, wen Marvel alles zurückbringen könnte. Seine verrückte Theorie: Sie lassen ALLE zurückkommen – sogar Wesley Snipes als Blade, Nic Cage als Ghost Rider und vielleicht sogar die alten Fantastic Four. Klingt unmöglich? Nach „Deadpool & Wolverine“ glaube ich an alles.
Wie wird Avengers: Secret Wars aussehen und klingen?
Visuell wird Secret Wars vermutlich das spektakulärste Marvel-Projekt aller Zeiten – ein wilder Mix aus verschiedenen Filmuniversen auf einem zusammengewürfelten Planeten. Die Herausforderung liegt darin, die unterschiedlichen visuellen Stile von MCU, Sony und Fox organisch zu verschmelzen. Klanglich erwarte ich nach Michael Giacchinos Tod möglicherweise Ludwig Göransson oder ein Komponisten-Team.
Die visuelle Herausforderung ist gigantisch. Stellt euch vor: Eine Szene spielt im typischen MCU-Look, die nächste im düsteren „Logan“-Stil, dann wieder im bunten „Spider-Verse“-Aesthetic. Wie kriegt man das unter einen Hut, ohne dass es aussieht wie ein zusammengeschusterter Fan-Film?
Die Comics bieten hier einen genialen Lösungsansatz: Battleworld besteht aus verschiedenen „Domains“ – jede mit eigenem Look und eigenen Regeln. Ein Bereich könnte aussehen wie das MCU, ein anderer wie die düstere Fox-X-Men-Welt. Cinematografisch wäre das wahnsinnig reizvoll, aber auch riskant.
Beim Sound wird’s ebenfalls komplex. Jedes Marvel-Universum hatte seine eigene musikalische Identität: Das MCU mit seinen orchestralen Themes, die X-Men-Filme mit ihren emotionalen Scores, die Spider-Man-Trilogien mit ihren jeweiligen Stilen. Ludwig Göransson wäre meine erste Wahl – der Mann hat mit „The Mandalorian“ und „Black Panther“ bewiesen, dass er verschiedene Welten musikalisch verbinden kann.
Was sind die Stärken von Avengers: Secret Wars?
Das Potenzial von Secret Wars ist schier unbegrenzt: Der ultimative Fan-Service mit allen beliebten Marvel-Charakteren, die Möglichkeit zur Neuordnung des MCU, und die Chance auf das größte Crossover-Event der Filmgeschichte. Die Comic-Vorlagen bieten brillante Konzepte, und das Multiverse-Setup erlaubt kreative Freiheiten, von denen andere Franchises nur träumen können.
Wo fang ich an? Als jemand, der seit 1979 ins Kino geht und Marvel seit den frühen 90ern verfolgt, ist „Secret Wars“ der feuchte Traum jedes Nerds. Die schiere Vorstellung, alle Marvel-Filme der letzten 25 Jahre in einem epischen Finale zu vereinen, lässt mein Herz höher schlagen.
Die 2015er Comic-Vorlage von Jonathan Hickman ist cinematografisches Gold. Eine Geschichte über den Kollaps und Neuanfang von Realitäten, mit Doctor Doom als komplexem Anti-Helden statt plumpem Bösewicht. Als ich die Reihe damals las, saß ich beim Finale buchstäblich mit offenem Mund da. „Das müsste verfilmt werden“, dachte ich mir – hätte nie geglaubt, dass es wirklich passiert.
Die Möglichkeit zur MCU-Neuordnung ist genial. Nach „Endgame“ wirkte das Franchise etwas orientierungslos. „Secret Wars“ könnte der große Reset-Knopf sein: Veraltete Charaktere ausmustern, neue einführen, verworrene Handlungsstränge entwirren. Ein fresh Start für neue Zuschauer, ohne die alte Geschichte komplett zu ignorieren.
Der Nostalgie-Faktor ist unbezahlbar. „No Way Home“ hat gezeigt, wie emotional Fans reagieren, wenn geliebte Charaktere zurückkehren. Secret Wars könnte das auf die Spitze treiben: Nicht nur drei Spider-Men, sondern potenziell ALLE Marvel-Helden aller Zeiten in einem Film.
Was könnten die Schwächen von Avengers: Secret Wars werden?
Die größte Gefahr liegt in der schieren Komplexität: Zu viele Charaktere, zu viele Handlungsstränge, zu viel Fan-Service auf Kosten der Story. Marvel könnte sich übernehmen und ein chaotisches Durcheinander produzieren, das zwar spektakulär aussieht, aber emotional nicht funktioniert. Die Erwartungen nach Endgame sind astronomisch hoch.
Hier wird’s heikel. Als langjähriger Filmkritiker habe ich schon zu viele ambitionierte Projekte scheitern sehen, die sich zu viel vorgenommen haben. „Secret Wars“ steht vor Herausforderungen, die „Endgame“ noch harmlos aussehen lassen.
Problem Nummer eins: Die schiere Anzahl der Charaktere. „Endgame“ hatte schon Mühe, allen Helden gerecht zu werden. Jetzt kommen noch Sony-, Fox- und potenzielle neue Charaktere dazu. Wie gibt man jedem einen sinnvollen Moment, ohne dass es zur oberflächlichen Cameo-Parade verkommt?
Problem Nummer zwei: Die Erwartungen. „Endgame“ war ein emotionales und finanzielles Phänomen (2,8 Milliarden weltweit!). „Secret Wars“ muss das toppen – ein schier unmögliches Unterfangen. Jeder Fan hat seine eigenen Vorstellungen, wer dabei sein müsste. Enttäuschungen sind vorprogrammiert.
Problem Nummer drei: Die verworrene Multiverse-Saga. Während die Infinity-Saga linear auf Thanos zugebaut hat, wirkt die aktuelle Phase zersplittert. „Secret Wars“ soll alles zusammenführen – aber kann ein einzelner Film reparieren, was über Jahre schief gelaufen ist?
Als ich letztens mit Patrick über meine Bedenken gesprochen habe, meinte er nur: „Du denkst zu viel nach. Lass dich einfach überraschen!“ Vielleicht hat er recht. Aber nach Enttäuschungen wie „Thor: Love and Thunder“ bin ich vorsichtiger geworden.
Für wen ist Avengers: Secret Wars geeignet?
Secret Wars richtet sich primär an langjährige Marvel-Fans, die das gesamte Multiversum-Konzept verstehen und auf nostalgische Crossover stehen. MCU-Komplettisten, Comic-Liebhaber und Blockbuster-Enthusiasten werden ihre Freude haben. Für Casual-Zuschauer oder Marvel-Müde könnte es überfordernd wirken, da umfangreiches Vorwissen nötig ist.
Das wird ein Film für die Hardcore-Fans. Wer seit „Iron Man“ (2008) jeden MCU-Film gesehen hat, „Loki“ versteht, das Multiverse-Konzept durchblickt und sich über X-Men-Cameos freuen kann – perfekt! Für alle anderen könnte es zur Überforderung werden.
Die Zielgruppe ist ziemlich spezifisch: Marvel-Nerds wie ich, die seit Jahrzehnten dabei sind und jeden Easter Egg verstehen. Leute, die bei Tobey Maguires Auftritt in „No Way Home“ feuchte Augen bekommen haben. Fans, die Comics lesen und wissen, wer Jonathan Hickman ist.
Für Newcomer sieht’s schwierig aus. Stellt euch vor, ihr wollt „Secret Wars“ ohne Vorwissen schauen. Ihr versteht nicht, warum alle bei einem älteren Spider-Man ausrasten, warum dieser Wolverine wichtig ist, oder was es mit diesem Doctor Doom auf sich hat. Der Film wird vermutlich 50+ Charaktere aus 25 Jahren Filmgeschichte vereinen – ohne Background-Wissen ein Albtraum.
Familien mit jüngeren Kindern sollten vorsichtig sein. Nach dem Trailer-Material zu urteilen wird es düsterer als „Endgame“, länger als drei Stunden und emotional intensiver. Nichts für schwache Blasen oder kurze Aufmerksamkeitsspannen.
Aber für uns Langzeit-Fans? Das wird vermutlich das Ereignis unserer cineastischen Lebenszeit. Als Marco und ich neulich darüber philosophiert haben, meinte er: „Egal ob gut oder schlecht – wir werden alle da sein, Premiere, erste Reihe!“ Und damit hat er verdammt recht.
Wer spielt in Avengers: Secret Wars mit?
Das offizielle Casting für Avengers: Secret Wars ist noch nicht bekannt gegeben. Marvel hält alle Informationen unter Verschluss, aber Spekulationen gehen von einem riesigen Ensemble aus, das praktisch alle Marvel-Darsteller der letzten 25 Jahre vereinen könnte.
Mögliche Rückkehrer (reine Spekulation):
- Robert Downey Jr. als Tony Stark/Iron Man (Multiversum-Variante)
- Chris Evans als Steve Rogers/Captain America
- Hugh Jackman als Wolverine
- Tobey Maguire als Spider-Man
- Andrew Garfield als Spider-Man
- Tom Holland als Spider-Man
- Patrick Stewart als Professor X
- Ian McKellen als Magneto
- Ryan Reynolds als Deadpool
Aktuelle MCU-Besetzung (wahrscheinlich):
- Die verbliebenen Avengers der aktuellen Phase
- Tom Hiddleston als Loki
- Benedict Cumberbatch als Doctor Strange
- Elizabeth Olsen als Wanda Maximoff
Fazit: Lohnt sich Avengers: Secret Wars?
Als langjähriger Marvel-Fan sage ich: Absolut! Secret Wars könnte das ultimative Crossover-Ereignis werden, auf das wir 25 Jahre gewartet haben. Die Möglichkeit, alle Marvel-Universen zu vereinen und nostalgische Favoriten zurückzubringen, ist zu verlockend, um sie zu ignorieren. Ja, die Risiken sind groß – Marvel könnte sich übernehmen und ein chaotisches Durcheinander produzieren. Aber die Chance auf etwas wirklich Epochales rechtfertigt meine Vorfreude. Für Hardcore-Fans ist es sowieso Pflicht, für alle anderen hängt es davon ab, wie sehr ihr euch für das Marvel-Multiversum begeistern könnt. Ich werde definitiv in der Premiere sitzen – mit Dirk und Patrick links und rechts, einem Eimer Popcorn und der Hoffnung auf das größte Kino-Erlebnis meines Lebens.
Erwartungen vor dem Start
keine WertungSecret Wars könnte das ultimative Marvel-Ereignis werden oder ein faszinierendes Chaos - so oder so werde ich in der Premiere sitzen!— vorab eingeschätzt von Tribun
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