Wer streamt Thor?
Verfügbarkeit DEStand 22.07.2026: Thor läuft im Abo bei Disney+ – mit deutscher Synchronfassung. Leihen oder Kaufen geht ab 3,99 €.
Verfügbarkeit Deutschland · Stand 22.07.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.
Die Kritik
von TribunLohnt sich Thor: Love and Thunder? Thor: Love and Thunder bekommt von mir 6.5/10 Punkten. Taika Waititi liefert bunten Popcorn‑Spaß mit Rom‑Com‑Vibes, aber der Ton schwankt – zwischen großen Gefühlen, albernem Klamauk und echten Momenten. Verfügbar: Disney+ (Abo) und digital zum Leihen/Kaufen.
Hatte ich Bock? Klar: Ragnarök hat mich damals abgeholt, also war die Erwartung hier hoch. Nach den ersten Minuten war ich zwiegespalten – ich hab gelacht, aber auch gedacht: „Uff, noch ein Ziegen‑Schrei?“
Thor: Love and Thunder ist ein MCU‑Superheldenfilm (Action, Fantasy, Comedy) aus 2022, inszeniert von Taika Waititi.
Der Film folgt Thor, der nach einer Sinnsuche mit den Guardians auf seine Ex Jane Foster trifft – nun als „Mighty Thor“ –, um gemeinsam Valkyrie gegen Gorr den Götterschlächter zu unterstützen.
Mit einem Budget von rund 250 Millionen Dollar spielte der Film weltweit über 760 Millionen ein.
Jahr: 2022
Laufzeit: 119 Minuten
FSK: Ab 12 Jahren
Genre: Action, Fantasy, Komödie
Kinostart DE: Juli 2022
Streaming: Disney+ (Abo), digital bei gängigen Anbietern
IMDb-Rating: (siehe Link unten)
Rotten Tomatoes: (siehe Link unten)
Metacritic: (siehe Link unten)
Box Office: > 760 Mio. $
Worum ging’s in Thor: Love and Thunder nochmal genau?
Nach Endgame sucht Thor (Chris Hemsworth) seinen Platz im Universum – erst mit den Guardians, dann wieder auf eigenen Wegen. Als Gorr (Christian Bale) beschließt, alle Götter auszulöschen, wird’s ernst: New Asgard ist bedroht, Valkyrie (Tessa Thompson) ruft zur Verteidigung … und aus dem Nichts taucht Jane Foster (Natalie Portman) auf, die inzwischen Mjölnir schwingt und als „Mighty Thor“ Thors Kräfte teilt. Gemeinsam jagen sie Gorr durch bunte Welten, von New Asgard bis ins Schattenreich.
Inhaltlich mixt Waititi Rom‑Com‑Dynamik (Ex‑Beziehung Thor/Jane) mit Slapstick (die legendären Ziegen), rockigem 80s‑Sound (Guns N’ Roses auf Anschlag) und einem erstaunlich düsteren Antagonisten. Das Herzstück ist das Wiedersehen zwischen Thor und Jane – zärtlich, leicht peinlich, irgendwie „aww“ – während Gorr jeden Auftritt in kaltem Grauschwarz einfriert.
Laut IMDb sind die Nutzerwertungen gemischt; Details und aktuelle Bewertung findet ihr im verlinkten Profil. Außerdem lohnt ein Blick auf Rotten Tomatoes und Metacritic für das Kritiker‑Echo.
Was funktioniert richtig gut
• Christian Bale als Gorr: Körperlich reduziert, stimmlich schneidend, visuell unheimlich – er bringt Gravitas in die bunte Party.
• Portmans Comeback: Jane als Mighty Thor funktioniert emotional, besonders in den stillen Momenten. Ihre Chemie mit Hemsworth trägt das Rom‑Com‑Gerüst.
• Waititis Bildsprache: Das Schattenreich mit entzogenem Farbraum ist ein starker, fast expressionistischer Kontrast zu den Neon‑Welten.
• Tempo & Humor: Die ersten 45 Minuten sind locker, verspielt, mit gut getimten Gags – in einem guten Saal gehen viele davon.
Was hätte besser sein können
Tonale Sprünge sind das große Thema: Von tragisch zu Slapstick in Sekunden – nicht jeder Gag sitzt, manche wiederholen sich (Ziegen). Der Score ist stark rock‑geprägt, aber emotional selten leitmotivisch. In der Action fehlt gelegentlich „Gewicht“; CGI schwankt sichtbar zwischen Top‑Shot und TV‑Look. Und ja: Der Film wirkt stellenweise gehetzt, als ob ein paar ruhige Szenen zugunsten des Gag‑Takts weichen mussten.
Die Besetzung & deutsche Synchronisation
Chris Hemsworth als Thor Odinson
Titelheld zwischen Sinnsuche und Herzschmerz
Natalie Portman als Jane Foster / Mighty Thor
Emotionaler Kern, körperlich glaubwürdig, gute Chemie
Christian Bale als Gorr the God Butcher
Düster, konzentriert, fast horrorhaft
Tessa Thompson als Valkyrie
Souverän, bissig, hätte mehr Screentime vertragen
Russell Crowe als Zeus
Überzeichnet – Geschmackssache, aber denkwürdig
Deutsche Synchronisation im Test
Original vs. Deutsch: Humor und Timing kommen im O‑Ton am knackigsten, die deutsche Fassung ist solide und lässt die Gags meist funktionieren. Emotionale Szenen tragen beide Versionen, bei Gorr wirkt die Stimme im Original etwas eindringlicher.
Übersetzungsqualität: Viele Wortspiele sind gut gelöst, einzelne One‑Liner werden ins Alberne gezogen – insgesamt ordentlich.
Die Rotten Tomatoes Kritiken zeigen ein gemischtes Bild – Fan‑Spaß ja, aber mit Abzügen in der B‑Note.
Die Kultszene – Original vs. Deutsch
Original: „Call me… Mighty Thor.“
Deutsch: „Nenn mich… Mighty Thor.“
Jane, in ihrem ersten großen Auftritt als Heldin
Funktioniert in beiden Sprachen, weil der Moment über Bild und Performance kommt – nicht über Wortwitz.
Thor: Love and Thunder im Vergleich zu ähnlichen Filmen
| Film | Jahr | IMDb | Box Office | Streaming |
|---|---|---|---|---|
| Thor: Love and Thunder | 2022 | – | ≈ $760M | Disney+ |
| Thor: Ragnarok | 2017 | – | ≈ $850M | Disney+ |
| Guardians of the Galaxy Vol. 3 | 2023 | – | ≈ $845M | Disney+ |
Produktion & Hintergründe
Budget: ca. 250 Mio. $
Einspielergebnis: > 760 Mio. $ weltweit
Drehzeit: 2020/2021 (u.a. in Australien)
Drehorte: Sydney & Umgebung, Studio‑Sets, viel LED/Volume‑Arbeit
Taika Waititi dreht erneut mit starkem Farbkonzept, diesmal noch poppiger als in Ragnarok. Jane Fosters Rückkehr als Mighty Thor war lange ein Fan‑Wunsch; Portman trainierte sichtbar hart und hebt das emotionale Level. Musikalisch dominiert Classic Rock – was zur 80s‑Poster‑stilistik passt. Gleichzeitig entscheidet sich der Film für einen Bösewicht, der in seiner Trauer unangenehm real wirkt – ein spannender Reibungspunkt.
Laut Metacritic ist das Kritiker‑Echo verhalten positiv – viel Style, aber nicht jeder Ton sitzt.
Fun Facts & Easter Eggs
- Die schreienden Ziegen sind ein Meme‑Callback – bewusst überdreht.
- Gorrs Design wurde gegenüber den Comics angepasst, um ungewollte Vergleiche zu vermeiden – Bale setzt stärker auf Körpersprache.
- Mehrere Cameos (u.a. Theater‑Truppe in New Asgard) liefern Meta‑Humor.
- Farbdramaturgie: Schattenreich mit fast monochromem Look als Anti‑These zu Asgards Pastell‑Palette.
- Jane Fosters Mjölnir „splittert“ in Effektschüben – nettes visuelles Gimmick im Kampf.
Thor: Love and Thunder in den Rankings:
- Rotten Tomatoes: gemischte Kritiken (siehe Link)
- Metacritic: mittleres Kritiker‑Echo (siehe Link)
- ⭐ WatchGuide User-Rating: offen – eure Meinung?
Pro & Contra im Überblick
Stärken
- Christian Bale als starker, bedrohlicher Gorr
- Natalie Portmans emotionales Comeback
- Mutige Farb‑ und Stilentscheidungen (Schattenreich!)
- Leichtfüßiger Humor & Tempo (vor allem 1. Hälfte)
Schwächen
- Tonale Brüche: Klamauk bremst Drama aus
- CGI‑Qualität schwankt sichtbar
- Zu viel Gag‑Recycling (Ziegen etc.)
- Manche Nebenfiguren bleiben Dekoration
Kultureller Einfluss & Bedeutung
Memes (Ziegen), Diskussionen über die richtige Humor‑Dosis im MCU und die Frage, wie viel Ton‑Experiment man einer AAA‑Marvel‑Produktion zumuten kann – Love and Thunder war eines der Gesprächsthemen 2022. „Mighty Thor“ als Figur hat Impact, gerade für Fans von Jane Foster; Gorr bringt eine fast horroreske Note ins Franchise, die man gern öfter so fokussiert sehen würde.
Technische Aspekte im Detail
Cinematografie: Knallige Farbflächen vs. monochromes Schattenreich; schöne Kontraste, gelegentlich TV‑Look in Effekten.
Score/Soundtrack: Viel Classic‑Rock‑Drive, Score weniger einprägsam.
Visual Effects: Uneinheitlich – sehr gute Shots, aber auch schwächere Composites.
Sound Design: Druckvoll im Action‑Gewitter; Dialoge klar, gute Raumstaffelung.
Schnitt: Rasantes Pacing; manchmal zu schnell für emotionale Beats.
Mein Fazit zu Thor: Love and Thunder
Ich hatte Spaß – aber nicht dauerhaft. Wenn der Film ernst wird (Gorr, Jane), funktioniert er richtig gut. Wenn er in den Dauer‑Klamauk abbiegt, verliert er mich kurz. Trotzdem: Portmans Rückkehr gibt dem MCU‑Kosmos einen echten Herzschlag, Bale sorgt für Kälte, Hemsworth bleibt sympathisch. Für Fans von Ragnarok und grellem Pop‑Comic ist das hier ein solider Abend; wer mehr dramatische Tiefe will, schaut eher Richtung Guardians 3 oder Winter Soldier.
Offizieller Trailer
(Streaming-Verfügbarkeit und Preise geprüft)
Meine finale Wertung: 6.5/10
Und ihr? Mehr Team „bunter Spaß“ oder „zu viel Klamauk“? Lieblings‑Moment? O‑Ton oder Deutsch?
Das Urteil
Watcher-Score · redaktionelle EinzelwertungBewertet von Tribun — eine Person, ein begründetes Urteil.
BUNTER SPAß MIT LICHT UND SCHATTEN!— aus der Wertung von Tribun
Schnelle Antworten
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Wo kann ich Thor: Love and Thunder streamen?
Thor: Love and Thunder läuft aktuell im Abo bei Disney+; zum Leihen oder Kaufen bei Apple TV+, Amazon, Google Play, YouTube, maxdome, MagentaTV, Videoload und freenet Video. Stand Juli 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.
Wie lange dauert Thor: Love and Thunder?
Thor: Love and Thunder hat eine Laufzeit von rund 118 Minuten (1 Stunde und 58 Minuten).
Lohnt sich Thor: Love and Thunder?
Unsere Redaktion vergibt Thor: Love and Thunder einen Watcher-Score von 6,5 von 10. SOLIDE!
Für wen ist Thor: Love and Thunder geeignet?
Thor: Love and Thunder ist vor allem etwas für Fantasy und Action-Fans, die auch über Schwächen hinwegsehen.
Worum geht es in Thor: Love and Thunder?
Nachdem sein Ruhestand von Gorr dem Götterschlächter, einem galaktischen Killer, der die Auslöschung der Götter anstrebt, unterbrochen wird, bittet Thor Odinson um die Hilfe von König Walküre, Korg und seiner Ex-Freundin Jane Foster, die nun als Mighty Thor den Mjolnir schwingt.
Trailer
Besetzung
Der Saal
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9 Kommentare
Ich mag ja Natalie Portman, sie ist wirklich toll und ich schau mir gern die Filme mit ihr an, aber die Thor-Teile … da bleibt sie mir zu blass zurück. Was wirklich schade ist, aber auch die Filme an sich können mich nicht wirklich begeistern.
In den Avengers-Filmen funktioniert Thor für mich, aber in seinen Einzelfilmen sagt es mir gar nicht zu. Allein wenn ich an den ersten Teil zu Thor denke – es dauert ewig bis es zu dem großen Kampf kommt und dann ist der so schnell vorbei und öde, dass ich noch gelangweilter zurückbleibe als ich es eh schon vom Rest des Filmes bin.
Und trotz alledem und wegen der Vollständigkeit werde ich mir auch Love and Thunder anschauen. Zwar nicht im Kino, dies ist es mir nicht wert, aber später dann mal an einem Sonntag als VOD gerne.
Ja mach das und eventuell ändert das etwas Deine Meinung 😉
Sehe ich auch so. Ich finde sie passt da nicht hin.
Ich muss aber zugeben, dass mit Thor Ragnarok sehr gut gefallen hat. Das war für mich das perfefkte Action Kino….mag aber auch daran liegen, dass ich ein großer Cate Blanchett Fan. Als Hera war das einfach der Hammer, meiner Meinung nach 😉
Dann dazu noch der „durchgeknallte“ Jeff Goldblum was ein Spass. Aber zurück zum Thema: Ich schaue mir Love and Thunder auf jeden Fall an, aber ich bin sehr sekptisch was NP angeht.
Ragnarok müsste ich nochmal schauen. Ich hab den nur einmal geschaut und nicht mehr wirklich vor Augen … es schwirrt mir nur im Hinterkopf rum, dass der inhaltlich mehr zu bieten hatte, aber ob ich den unterhaltsam fand, würde ich jetzt nicht beurteilen wollen.
Der kommt bei mir ehrlichgesagt direkt hinter Endgame. Fand den richtig Klasse, da der ganz anders war als die Teile davor.
Hatte zwar manchmal das Gefühl hier wird etwas erzwungene Komik produziert ala „Guardians“, aber egal …war einfach gut.
Oh … muss ich doch nochmal reinschauen. 😁
Glaube so ein kleiner Marvel-Marathon wäre eh mal angebracht, denn die meisten Marvel-Filme habe ich bisher nur einmal geschaut gehabt.
Ist auch meine Nr. 1 von allen Marvel Filme.
Wie schon im Blog kurz erwähnt, war dieser Film einer der größten Enttäuschungen für mich.
Es war mal wieder so, dass ich hier so hohe Erwartungen hatte…die können eigentlich fast nie erfüllt werden.
Nach den ersten, etwas düsteren, Thor Filme wurde dann meiner Meinung nach etwas auf den Erfolg von den Guardians gesetzt und mit „Tag der Entscheidung“ einiges mehr an Humor rein gepackt.
Dies hat man jetzt hier auch wieder, aber total übertrieben.
Das ist für mich nicht mehr der mächtige Thor. Er kommt mir hier teilweise wie ein sprücheklopfender Tollpatsch vor.
Es wirkt als ob zwanghaft versucht wird in jedem 2ten Dialog ein kesser bzw. lustiger Spruch einzubauen.
Einfach lächerlich und sehr unglaubwürdig. Macht für mich viel kaputt.
Erwähnen muss man hier aber Christian Bale. In einem anderen Rahmen, wäre das eine tolle Rolle für ihn. Aber die Dialoge machen viel kaputt. Das ist einfach ein richtig guter Schauspieler.
Ansonsten hat mir hier nichts gefallen. Weder die Rückkehr von Jane noch die Auftritte der Valkyrie.
Dann kommt noch mein „Gladiator“ als dicker Zeus mit einem unnötigen Auftritt….Hillffeee wie schlecht.
Gut das er für einen Marvel relativ kurz war und das es schnell vorbei war. Hätte ich mir nicht viel länger anschauen können und reiht sich in einer der größten Filmeenttäuschungen der letzten Jahren für mich ein.
Oh … ja gut. Dann kann ich mir wirklich lange Zeit lassen, bis ich mir den anschaue.