Countdown zum Kinostart
Hexed: Disneys neue Hexenwelt mit Hailee Steinfeld ist noch nicht erschienen. Streaming-Anbieter tragen wir ein, sobald der Film nach dem Start verfügbar ist. Termin kann sich verschieben.
Die Vorschau
von CineTomAm 26. November 2026 bringt Disney mit „Hexed“ (deutscher Titel laut TMDB: „Wie verhext“) seinen ersten komplett neuen Animationsfilm seit „Wish“ ins Kino, und diesmal geht es mitten hinein in eine eigene Hexenwelt.
Hailee Steinfeld spricht eine Teenagerin, die ihre verborgenen Zauberkräfte entdeckt und ausgerechnet mit ihrer vorsichtigen Mutter in das geheime Reich „Hexe“ stolpert. Ich habe den Teaser ein paarmal hintereinander geschaut und bin ehrlich hin- und hergerissen. Einerseits gibt es endlich wieder eine eigene Disney-Welt, andererseits sitzt mir das durchwachsene „Wish“ noch in den Knochen. Hier kommt, worauf ich mich freue und was mich noch nervös macht.
Wovon Hexed eigentlich handelt
Billie Doe ist sechzehn, impulsiv und eckt eigentlich überall an, bis sie merkt, dass in ihr echte Magie steckt. Sobald die einmal raus ist, reißt es das Mädchen aus der grauen Vorstadt heraus in „Hexe“, eine riesige verborgene Welt der Hexen. Ausgerechnet mit ihrer vorsichtigen, geerdeten Mutter Alice muss Billie dort Familiengeheimnisse aufdecken, die das Gefüge der Hexen für immer verändern könnten.
Mehr gibt Disney bewusst noch nicht preis. Der erste Teaser lebt von Atmosphäre statt von Handlung, er zeigt vor allem den Sprung aus dem Alltäglichen ins Magische und ein paar Blicke auf die Welt Hexe. Genau diese Zurückhaltung ist typisch für eine frühe Vorschau, und sie lässt mir als Animationsfan viel Raum für Spekulation. Wer ohnehin auf Animationsfilme steht, sollte sich den Titel jetzt schon notieren.
Disneys Animations-Canon steht gerade unter Druck
Warum ich bei „Hexed“ so genau hinschaue, hat einen Grund: Es ist laut Disney der erste komplett neue Original-Film im offiziellen Animations-Canon seit „Wish“ aus dem Jahr 2023. Kein Sequel, kein Remake, keine bekannte Marke, sondern eine frische Idee. Das ist heute selten geworden, und genau das brauche ich von diesem Studio wieder. Hexen an sich sind bei Disney kein neues Motiv, man denke an den Zeichentrick-Klassiker Die Hexe und der Zauberer, aber eine komplett eigene Hexenwelt als Schauplatz ist tatsächlich neu.
„Wish“ war 2023 als großes Jubiläumsprojekt zum hundertjährigen Bestehen gedacht und ging trotz schöner Bilder erzählerisch baden. Seitdem lastet sichtbar Erwartungsdruck auf den Walt Disney Animation Studios, im eigenen Haus wieder einen echten Treffer zu landen. „Hexed“ ist also nicht einfach nur ein weiterer Film, sondern ein kleiner Stimmungstest für die Richtung, die Disney mit originären Stoffen einschlägt. Wenn das hier funktioniert, ist das ein gutes Signal für die kommenden Jahre.
Warum mich das Regie-Team optimistisch stimmt
Auf dem Regiestuhl sitzen Fawn Veerasunthorn und Jason Hand, beide aus der Disney-Schmiede. Veerasunthorn war an „Wish“ beteiligt und kennt die Story-Abteilung des Hauses aus dem Effeff, Hand stand zuletzt als Co-Regisseur bei „Vaiana 2″ in der Verantwortung. Co-Regie führt Josie Trinidad, produziert wird von Roy Conli, der schon „Baymax. Riesiges Robowabohu“ mitverantwortet hat und damit weiß, wie man Herz und Spektakel verbindet.
Das ist also kein zusammengewürfeltes Team, sondern geballte Erfahrung aus dem eigenen Haus. Mich beruhigt das, weil gerade die emotionale Kernidee, eine Tochter und ihre Mutter, die gemeinsam durch eine fremde Welt müssen, in den richtigen Händen viel Tiefe bekommen kann. Bei Fantasy-Filmen entscheidet am Ende selten der Zauber, sondern die Figur dahinter.
Der Sprechcast und zwei Gegenstände, die fast die Show stehlen
Hailee Steinfeld leiht der Hauptfigur Billie ihre Stimme, Rashida Jones spricht Mutter Alice. Steinfeld hat in der Spider-Verse-Reihe als Gwen Stacy bewiesen, dass sie eine Animationsfigur mühelos tragen und ihr echte Verletzlichkeit geben kann. Genau diese Mischung aus Frechheit und Wärme könnte Billie liegen.
Den heimlichen Reiz machen für mich aber zwei sprechende Objekte aus: Tracey Ullman ist der verzauberte Federkiel Ms. Quill, Stephen Fry das magische Tagebuch Elias Quire. Wenn Disney diese beiden richtig schreibt, bekommt der Film genau die schrullige Seitenfiguren-Energie, die starke Animationsfilme oft zusammenhält. Fry als sprechendes Buch ist eine so naheliegend gute Idee, dass ich mich frage, warum noch niemand vorher draufgekommen ist.
Was der erste richtige Trailer zeigen muss
Ein Teaser darf vage bleiben, ein voller Trailer nicht mehr. Was ich von Disney bis Herbst 2026 sehen will, sind drei Dinge: dass die Welt Hexe eigene, nachvollziehbare Regeln hat statt nur hübscher Kulisse, dass der Konflikt echtes Gewicht trägt und nicht nur ein Familiengeheimnis als Plot-Aufhänger dient, und dass der Humor sitzt, ohne die Figuren klein zu machen.
Animation lebt für mich von Konsequenz im Detail. Wenn der nächste Trailer zeigt, wie Magie in dieser Welt funktioniert und was sie kostet, bin ich sofort an Bord. Bleibt es bei hübschen Farbexplosionen ohne erkennbaren Einsatz, wird aus „Hexed“ schnell wieder ein zweites „Wish“. Die Messlatte liegt also hoch, gerade weil das Studio sie selbst so hoch gehängt hat.
Was mich noch nervös macht
Ganz ehrlich: „impulsive Teenagerin entdeckt geheime Kräfte“ ist erstmal kein Plot, über den ich noch nie gestolpert bin. Coming-of-Age mit Magie kann großartig sein, aber auch sehr nach Schema F. Solange Disney den Trailer so bedeckt hält, bleibt vieles reine Hoffnung. Dazu kommt die zuletzt erwähnte Formschwankung im Canon, die mich vorsichtig macht.
Mein Vertrauen hängt am ersten richtigen Trailer und an der Frage, ob Billie und Alice als Duo wirklich tragen. Bis dahin bleibt „Hexed“ für mich der spannendste Animations-Wackelkandidat des Kinojahres, mit klarem Aufwärtspotenzial.
Für wen sich Hexed jetzt schon vormerken lohnt
Wenn du Disney-Animation magst, die sich an eine eigene Welt traut, gehört „Hexed“ auf deine Liste. Familien mit älteren Kindern und Teenagern dürften die Mischung aus Magie und Mutter-Tochter-Geschichte mögen, und auch Freunde von Abenteuerfilmen kommen mit dem Sprung ins Reich Hexe vermutlich auf ihre Kosten. Wer wissen will, was sonst noch ansteht, findet die ganze Liste unter Demnächst im Kino sowie bei den Kinofilmen 2026, und was gerade läuft, steht unter aktuell im Kino. Einen Gesamtüberblick gibt es unter alle Filme. Filme wie „Hexed“ findest du bei uns gebündelt unter Disney-Filme; außerdem lohnt ein Blick auf Disney-Originale wie Die Eiskönigin oder auf das verwandte Zauberwelt-Abenteuer Chihiros Reise ins Zauberland. Ich aktualisiere diese Vorschau, sobald der erste vollwertige Trailer von Disney da ist, und ergänze dann meine Einschätzung zu Tempo, Humor und der Welt Hexe für dich.
Erwartungen vor dem Start
keine WertungDisneys erste eigene Welt seit Wish, und der Teaser sieht endlich wieder nach echtem Zauber statt nach Reißbrett aus.— vorab eingeschätzt von CineTom
✅ Darauf freuen wir uns
- Erste komplett neue Disney-Originalwelt seit Wish: endlich wieder eigenes Worldbuilding
- Regie-Duo Fawn Veerasunthorn (Wish) und Jason Hand (Vaiana 2) kennt großes Animationskino
- Mutter-Tochter-Gespann statt klassischer Solo-Heldin verspricht echte Reibung
- Tracey Ullman als sprechender Federkiel und Stephen Fry als Zauber-Tagebuch klingen herrlich schrullig
❓ Das macht uns nervös
- Disneys Canon-Form schwankt zuletzt stark, Wish hat 2023 viele enttäuscht
- Teenagerin entdeckt geheime Kräfte klingt nach sehr bekanntem Coming-of-Age-Muster
- Disney hält den Plot extrem bedeckt, noch viel Hoffnung bei wenig Substanz
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