Countdown zum Kinostart
Pressure: Andrew Scott entscheidet über den D-Day — mit einer Wettervorhersage ist noch nicht erschienen. Streaming-Anbieter tragen wir ein, sobald der Film nach dem Start verfügbar ist. Termin kann sich verschieben.
Die Vorschau
von FilmSchneiderEin Kriegsfilm, in dem niemand schießt: Pressure erzählt die 72 Stunden vor der Landung in der Normandie aus dem Blickwinkel eines Mannes, der nichts entscheidet außer einer Wettervorhersage. Am 17. September 2026 läuft er bei uns im Kino an.
Der Mann, an dem der D-Day hing, war Meteorologe
James Stagg war britischer Chefmeteorologe im Stab von Dwight D. Eisenhower. Seine Aufgabe im Juni 1944: sagen, ob das Wetter über dem Ärmelkanal die größte Seelandung der Geschichte zulässt. Andrew Scott spielt ihn — und das ist die Besetzung, die den Film interessant macht.
Scott kann Menschen spielen, die etwas wissen und es nicht loswerden. In Ripley war das eine Studie in Kontrolle, in Fleabag das genaue Gegenteil. Ein Meteorologe, der gegen eine Generalität anredet, die ihn für einen Bedenkenträger hält, liegt genau dazwischen.
Brendan Fraser als Eisenhower ist eine Ansage
Fraser hat nach seinem Comeback jede Rolle bekommen können, die er wollte. Dass er einen Oberbefehlshaber übernimmt, den man sonst mit steinernen Gesichtern besetzt, ist gegen den Typ gecastet — und der Grund, warum ich mir den Film ansehe, bevor ich weiß, ob er gut ist.
Daneben Kerry Condon als Kay Summersby und Damian Lewis als Montgomery. Lewis in einer Nebenrolle ist selten ein Zufall.
Was mich skeptisch macht
101 Minuten sind knapp für dieses Ensemble. Vier tragende Namen, ein historischer Apparat und eine Konfliktlinie, die aus Fachgesprächen besteht — das kann eng werden. Ein Film über Meteorologie muss die Spannung aus Räumen holen, in denen Männer auf Karten zeigen.
Regie führt Anthony Maras, der mit Hotel Mumbai gezeigt hat, dass er Anspannung über lange Strecken halten kann, aber auch, dass er sie gern ausreizt. Produziert haben Working Title und StudioCanal — Häuser, die britische Stoffe selten unterspielen.
Für wen sich der Kinobesuch lohnt
Für alle, die Kriegsfilme mögen, in denen die Entscheidung wichtiger ist als das Gefecht. Wer Dunkirk für zu wortkarg und Der Untergang für zu wuchtig hält, findet hier vermutlich die mittlere Tonlage. Wer Schlachtenkino erwartet, geht in den falschen Film.
Was mich Leute zu Pressure fragen
Wann läuft Pressure in Deutschland an?
Am 17. September 2026 im Kino. In Großbritannien startet er am 9. September, in den USA lief er bereits im Mai.
Beruht der Film auf einer wahren Geschichte?
Ja. James Stagg war tatsächlich Eisenhowers Chefmeteorologe, und die Verschiebung der Landung um 24 Stunden ist historisch belegt. Wie viel der Film am Ablauf zuspitzt, lässt sich vor der Sichtung nicht sagen.
Wie lang ist Pressure?
101 Minuten.
Wer spielt mit?
Andrew Scott als James Stagg, Brendan Fraser als Dwight D. Eisenhower, Kerry Condon als Kay Summersby, Damian Lewis als Bernard Montgomery und Chris Messina als Irving Krick.
Gibt es schon eine Wertung von WatchGuide?
Nein. Der Film ist bei uns noch nicht angelaufen, deshalb steht hier eine Vorschau ohne Note. Die Kritik folgt nach dem Start.
Erwartungen vor dem Start
keine WertungEin Kriegsfilm, dessen ganze Spannung an einer Wetterkarte hängt — und an Andrew Scotts Gesicht.— vorab eingeschätzt von FilmSchneider
✅ Darauf freuen wir uns
- Andrew Scott in einer Rolle, die zu seiner Stärke passt
- Brendan Fraser gegen den Typ als Eisenhower
- Historisch belegter Kern statt erfundener Heldenhandlung
- Working Title und StudioCanal im Rücken
❓ Das macht uns nervös
- 101 Minuten sind knapp für dieses Ensemble
- Der Konflikt besteht überwiegend aus Fachgesprächen
- Anthony Maras reizt Anspannung gern aus
- Kein Schlachtenkino, wer das erwartet, ist falsch
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