Poster zum Film Bruce Lee – Todesgrüße aus Shanghai (1972) Meisterwerk — WatchGuide-Auszeichnung „Der Watcher"

Bruce Lee – Todesgrüße aus Shanghai (1972)

🏅 Meisterwerk 🎬 Film 105 Min. DramaAction
⚡ Kurz gesagt

Ein absoluter Klassiker, der in jede Sammlung gehört. Bruce Lees beste Performance trifft auf revolutionäre Kampfkunst. 9.1/10 Punkte. Watcher-Score 9,1/10.

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Wer streamt Bruce Lee – Todesgrüße aus Shanghai?

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Stand 25.07.2026: Bruce Lee – Todesgrüße aus Shanghai läuft im Abo bei Prime Video – mit deutscher Synchronfassung. Leihen oder Kaufen geht ab 2,99 €.

Verfügbarkeit Deutschland · Stand 25.07.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.

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Die Kritik

von Tribun
Als ich neulich wieder meine Bruce Lee Collection durchging und dabei auf die ungekürzte Blu-ray von „Todesgrüße aus Shanghai“ stieß, wurde mir bewusst, wie sehr sich meine Wahrnehmung dieses Films über die Jahre verändert hat. Was ich in den 90ern als puren Prügelfilm abgetan hatte, entpuppte sich beim Wiedersehen als emotionales Meisterwerk voller Wut, Trauer und unbändigem Stolz. Bruce Lees Performance hier? Pure Intensität, die unter die Haut geht. Nach über 50 Jahren verliert dieser Martial-Arts-Klassiker nichts von seiner rohen Kraft.

Quick Answer: Ist Bruce Lee – Todesgrüße aus Shanghai sehenswert?

Kurze Antwort: ABSOLUT JA – Ein explosives Meisterwerk, das Bruce Lee in seiner intensivsten Rolle zeigt und das Martial-Arts-Genre revolutionierte.

Für wen geeignet: Martial-Arts-Liebhaber, Bruce Lee-Fans, Freunde klassischer Rachegeschichten, Cineasten die Filmgeschichte schätzen.

Nicht geeignet für: Zuschauer die Political Correctness erwarten, Fans moderner CGI-Action, Menschen die komplexe Charakterstudien bevorzugen.

Mein Urteil: Ein Film, der mich heute noch genauso packt wie vor 30 Jahren. Bruce Lee zeigt hier seine beste schauspielerische Leistung und die Kampfchoreografie ist auch 2024 noch atemberaubend.

Worum geht es in Bruce Lee – Todesgrüße aus Shanghai?

Chen Zhen kehrt nach Shanghai zurück, um seinen verstorbenen Meister Huo Yuanjia zu ehren. Doch als japanische Kämpfer die Trauerfeier stören und die Chinesen als „kranke Männer Ostasiens“ verhöhnen, verwandelt sich seine Trauer in brennende Rache. Was als persönlicher Schmerz beginnt, eskaliert zu einem gnadenlosen Krieg zwischen den Kampfschulen.

Shanghai, Anfang des 20. Jahrhunderts: Die Atmosphäre ist gespannt zwischen chinesischen und japanischen Kampfschulen. Chen Zhen (Bruce Lee) erreicht gerade noch die Beerdigung seines geliebten Meisters Huo Yuanjia. Seine Verzweiflung ist so groß, dass er den Sarg öffnen will – ein Moment, der mich auch heute noch berührt, weil Bruce Lee hier echte Emotionen zeigt, keine gespielte Theatralik.

Während die Jingwu-Schule noch trauert, platzen Mitglieder der rivalisierenden japanischen Hongkou-Schule herein. Sie bringen ein Schild mit der Aufschrift „Kranke Männer Ostasiens“ und demütigen die Anwesenden mit ihrer Arroganz. Diese Szene funktioniert auch nach 50 Jahren noch, weil sie eine universelle Erfahrung zeigt: die Ohnmacht gegenüber Unterdrückung.

Chen kann diese Schmach nicht ertragen. Er stürmt allein zur japanischen Schule und liefert eine der ikonischsten Kampfszenen der Filmgeschichte. Ein Mann gegen Dutzende – und Bruce Lee macht das glaubwürdig. Die Art, wie er seine Gegner regelrecht zermalmt, ist körperlich beeindruckend und emotional befriedigend zugleich.

Als Chen entdeckt, dass sein Meister vergiftet wurde und Verräter in den eigenen Reihen existieren, wird aus Trauer ein systematischer Rachefeldzug. Die Geschichte folgt einer klassischen Eskalationsspirale, die in Chens heroischem, aber tragischem Ende gipfelt.

Wie revolutionierte Lo Wei die Regie bei Bruce Lee – Todesgrüße aus Shanghai?

Lo Wei erschuf mit „Todesgrüße aus Shanghai“ ein visuelles Meisterwerk, das Kampfkunst neu definierte. Seine dynamische Kameraführung und der Mut zu emotionaler Intensität machten aus einem simplen Rachefilm ein atmosphärisches Epos. Allerdings zeigt der Film auch deutlich Lo Weis Schwächen bei der Charakterentwicklung der Nebenfiguren.

Ich muss ehrlich sein: Lo Wei war nie mein Lieblingsregisseur. Seine späteren Filme ohne Bruce Lee waren oft langweilig und vorhersagbar. Aber hier, 1972, gelang ihm etwas Außergewöhnliches. Die Mischung aus intimen Momenten und spektakulären Actionsequenzen funktioniert perfekt.

Besonders beeindruckt mich die Kameraarbeit von Chen Ching-Chu unter Lo Weis Anleitung. Die berühmte Dojo-Szene wird aus verschiedenen Blickwinkeln gezeigt, was die Choreografie noch eindrucksvoller macht. Diese dynamischen Perspektiven waren 1972 revolutionär – während andere Martial-Arts-Filme noch statisch filmten, experimentierte Lo Wei mit beweglichen Kameras.

Die Zeitlupen-Momente sind heute Legende. Wenn Bruce Lee zum finalen Tritt ansetzt und sein Gegner in Superzeitlupe durch die Luft fliegt, verschmelzen Ballett und Brutalität zu etwas Einzigartigem. Diese Technik kopieren Regisseure bis heute.

Lo Weis größte Stärke liegt in der Atmosphäre. Er schafft es, die politischen Spannungen der Zeit spürbar zu machen, ohne langweilige Geschichtsstunden zu halten. Der kulturelle Konflikt zwischen China und Japan wird durch persönliche Rache greifbar gemacht.

Kritisch muss ich anmerken, dass Lo Wei bei der Charakterentwicklung versagt. Die japanischen Antagonisten bleiben eindimensionale Bösewichte, was aus heutiger Sicht problematisch wirkt. Hier hätte mehr Differenzierung dem Film gutgetan.

Wie überzeugt die Besetzung in Bruce Lee – Todesgrüße aus Shanghai?

Bruce Lee liefert seine vielleicht intensivste schauspielerische Leistung ab – ein vulkanischer Ausbruch aus Trauer, Wut und Stolz. Nora Miao bildet als Yuan Le-erh den perfekten emotionalen Gegenpol, während die Nebendarsteller größtenteils funktional bleiben. Die japanischen Antagonisten leiden unter klischeehafter Überzeichnung.

Bruce Lee ist hier nicht nur Kampfmaschine, sondern zeigt echte schauspielerische Tiefe. Die Szene am Grab seines Meisters geht mir auch heute noch unter die Haut – da spielt ein Mann, der weiß, was Verlust bedeutet. Seine Darstellung von Chens innerer Zerrissenheit zwischen Ehre und Selbstzerstörung ist meisterhaft.

Was mich bei Bruce Lee fasziniert: Er schafft es, in jeder Kampfszene unterschiedliche Emotionen zu transportieren. Der erste Angriff auf die japanische Schule ist pure Wut, später wird es kalte Berechnung, am Ende verzweifelte Todeslust. Diese emotionale Bandbreite hebt ihn von anderen Action-Stars ab.

Nora Miao als Yuan Le-erh überzeugt durch zurückhaltende Intensität. Sie verkörpert die Stimme der Vernunft in Chens selbstzerstörerischem Wahn. Ihre Chemie mit Bruce Lee funktioniert, obwohl sie wenig Screentime hat. In der Szene, wo sie ihn anfleht zu fliehen, spürt man echte Verzweiflung.

James Tien als Fan Chun-hsia macht seine Sache solide, bleibt aber blass. Das gleiche gilt für die meisten Nebendarsteller – sie erfüllen ihre Funktion, ohne zu begeistern. Lo Wei verstand es nicht, ein starkes Ensemble aufzubauen.

Die japanischen Antagonisten sind das Schwächste am Film. Riki Hashimoto als Hiroshi Suzuki ist ein reiner Cartoon-Bösewicht ohne jede Nuance. Diese eindimensionale Darstellung schadet dem Film aus heutiger Sicht erheblich.

Ein Fun Fact am Rande: Jackie Chan hatte hier einen seiner ersten Auftritte als Stuntdouble. Ironischerweise wurde er von Bruce Lee mit einem Stock getroffen – Jahre später sollte er selbst zum Superstar werden.

Wie beeindruckt die Kamera- und Bildsprache in Bruce Lee – Todesgrüße aus Shanghai?

Die Kameraarbeit von Chen Ching-Chu war 1972 revolutionär und wirkt auch heute noch kraftvoll. Dynamische Bewegungen, innovative Zeitlupen und geschickte Perspektivwechsel verwandeln simple Kampfszenen in visuelles Ballet. Die Bildkomposition unterstreicht perfekt die emotionale Achterbahn des Protagonisten.

Wenn ich mir andere Martial-Arts-Filme aus den frühen 70ern anschaue, wird mir bewusst, wie weit „Todesgrüße aus Shanghai“ seiner Zeit voraus war. Während Konkurrenzfilme ihre Kämpfe meist aus statischer Distanz filmten, wagte Chen Ching-Chu mutige Experimente.

Die berühmte Dojo-Szene ist ein Lehrstück in dynamischer Kameraführung. Die Kamera folgt Bruce Lees Bewegungen wie ein Tanzpartner, zeigt mal die Übersicht, mal intime Details seiner Grimassen. Diese Variabilität macht den zehnminütigen Kampf nie langweilig.

Besonders clever finde ich die Zeitlupen-Einsätze. Sie kommen sparsam, aber präzise – immer dann, wenn Bruce Lee einen besonders spektakulären Move zeigt. Der Moment, wo er seinen Gegner durch die Papierwand tritt, ist reines Kino. Diese Bilder brennen sich ein.

Die Farbgebung verstärkt die emotionale Wirkung. Die düsteren Braun- und Grautöne der japanischen Schule kontrastieren mit den warmen Farben der chinesischen Räume. Diese subtile Symbolik funktioniert auch unterbewusst.

Chen Ching-Chu versteht es auch, Intimität zu schaffen. Die close-ups auf Bruce Lees Gesicht in emotionalen Momenten sind perfekt getimed. Man sieht jeden Muskel, jede Schweißperle – das schafft Nähe zum Protagonisten.

Kritisch muss ich anmerken, dass einige Außenaufnahmen billig wirken. Das niedrige Budget zeigt sich bei den Sets deutlich. Aber diese technischen Schwächen werden durch die kreative Kameraarbeit mehr als kompensiert.

Wie unterstützen Musik und Sound Bruce Lee – Todesgrüße aus Shanghai?

Joseph Koos dramatischer Soundtrack mag heute übertrieben wirken, passt aber perfekt zur operettenhaften Inszenierung. Die Mischung aus traditionellen chinesischen Instrumenten und westlichen Orchesterklängen unterstreicht den kulturellen Konflikt. Besonders stark sind die leisen Momente, wo nur Kampfgeräusche und schwerer Atem zu hören sind.

Der Soundtrack von Joseph Koo ist typisch für seine Zeit – groß, dramatisch, manchmal zu dick aufgetragen. Aber er funktioniert. Die Musik verstärkt jede Emotion, ohne aufdringlich zu werden. Bei Chens Trauer am Grab spielt das Orchester sanft und melancholisch, in den Kampfszenen wird es martialisch.

Was mir besonders gefällt: Die traditionellen chinesischen Instrumente wie die Erhu (zweisaitige Geige) geben dem Film kulturelle Authentizität. Diese Klänge transportieren automatisch das Gefühl von altem China, ohne kitschig zu werden.

Die westlichen Orchesterelemente zeigen den Einfluss internationaler Filmmusik. Das ist kein Zufall – Golden Harvest wollte internationale Märkte erobern, und die Musik sollte auch westliche Ohren ansprechen. Diese Strategie ging auf.

Noch beeindruckender finde ich die leisen Momente. Wenn die Musik verstummt und nur Bruce Lees schwerer Atem oder das Knacken von Knochen zu hören ist, entsteht eine Intimität, die stärker wirkt als jedes Orchester. Diese Stille hat Gewicht.

Die Soundeffekte sind für 1972 bemerkenswert. Jeder Schlag klingt schmerzhaft, ohne übertrieben zu wirken. Die Mischung aus realen Kampfgeräuschen und subtilen Verstärkungen schafft die perfekte Illusion von Gewalt.

Ein technisches Detail: Die Synchronisation der Kampfgeräusche zu Bruce Lees Bewegungen ist präzise. Das klingt selbstverständlich, war aber damals schwieriger umzusetzen als heute. Diese Genauigkeit macht die Kämpfe glaubwürdig.

Was sind die größten Stärken von Bruce Lee – Todesgrüße aus Shanghai?

Die größten Stärken liegen in Bruce Lees emotionaler Performance, der revolutionären Kampfchoreografie und der atmosphärischen Inszenierung. Der Film schafft es, persönliche Rache und kulturellen Stolz zu einer kraftvollen Geschichte zu verweben. Die Verbindung von Ballett und Brutalität war 1972 beispiellos und wirkt auch heute noch.

Bruce Lees schauspielerische Leistung ist das Herzstück des Films. Ich habe ihn in allen seinen Filmen gesehen, aber hier zeigt er die größte emotionale Bandbreite. Von der Verzweiflung am Grab bis zur kalten Entschlossenheit beim finalen Kampf – jede Nuance stimmt.

Die Kampfchoreografie war revolutionär. Bruce Lee choreografierte hier erstmals selbst und das merkt man. Jeder Schlag sitzt, jede Bewegung hat Gewicht. Die Mischung aus verschiedenen Kampfstilen zeigt seine Philosophie des Jeet Kune Do perfekt.

Die emotionale Tiefe hebt den Film über das Genre hinaus. Das ist nicht nur ein Prügelfilm, sondern eine Geschichte über Verlust, Ehre und die Kosten der Rache. Diese psychologische Dimension macht ihn auch nach 50 Jahren relevant.

Besonders stark ist die Verbindung zwischen persönlicher und politischer Ebene. Chens Kampf ist gleichzeitig privat und national – ein cleverer Schachzug, der dem Film historische Bedeutung verleiht.

Die Bildsprache überzeugt durch ihre Dynamik. Die Kameraführung war für 1972 innovativ und wirkt auch heute noch kraftvoll. Die Zeitlupen-Sequenzen sind zu Recht legendär geworden.

Die kulturelle Authentizität verdient Erwähnung. Trotz aller Übertreibungen vermittelt der Film ein Gefühl für das China der 1910er Jahre. Kostüme, Sets und Musik schaffen eine stimmige Atmosphäre.

Welche Schwächen zeigt Bruce Lee – Todesgrüße aus Shanghai?

Die größten Schwächen liegen in der klischeehaften Darstellung der japanischen Charaktere, einer vorhersehbaren Handlung und teilweise schwächeren Nebendarstellern. Die politischen Botschaften wirken aus heutiger Sicht zu plakativ, und das niedrige Budget zeigt sich bei einigen technischen Aspekten.

Die Darstellung der japanischen Antagonisten ist aus heutiger Sicht problematisch. Sie bleiben eindimensionale Cartoon-Bösewichte ohne jede menschliche Nuance. Diese Schwarz-Weiß-Malerei schadet dem Film, auch wenn sie 1972 üblich war.

Die Handlung folgt vorhersehbaren Mustern. Nach dem ersten Akt weiß man genau, wohin die Reise geht. Überraschungen sind selten, Wendungen telegrafiert. Für Zuschauer, die komplexe Plots erwarten, ist das frustrierend.

Einige Nebendarsteller bleiben blass. James Tien macht seine Sache zwar solide, aber man erinnert sich nicht an ihn. Die meisten Jingwu-Schüler sind austauschbare Statisten ohne Persönlichkeit.

Das niedrige Budget zeigt sich deutlich. Manche Sets wirken billig, einige Außenaufnahmen lieblos. Diese technischen Schwächen fallen besonders im Vergleich zu modernen Produktionen auf.

Die Pacing-Probleme sind nicht von der Hand zu weisen. Zwischen den Kampfsequenzen gibt es längere Durststrecken, wo wenig passiert. Hier hätte strafferes Schneiden geholfen.

Die politischen Botschaften werden zu plump vermittelt. Der Konflikt zwischen China und Japan wird zu simpel dargestellt, ohne historische Differenzierung. Diese Eindimensionalität wirkt heute naiv.

Manche Dialoge sind holzschnittartig. Besonders die Exposition am Anfang wirkt gezwungen. Bruce Lee rettet viel durch seine Präsenz, aber perfekt ist das Drehbuch nicht.

Für wen eignet sich Bruce Lee – Todesgrüße aus Shanghai?

Der Film eignet sich perfekt für Martial-Arts-Fans, Bruce Lee-Liebhaber und Freunde klassischer Rachegeschichten. Cineasten, die Filmgeschichte schätzen, kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Weniger geeignet ist er für Zuschauer, die Political Correctness oder komplexe Charakterstudien erwarten.

Martial-Arts-Fans müssen diesen Film gesehen haben. Er definierte das Genre neu und beeinflusst bis heute jeden Kampffilm. Die Choreografie ist zeitlos, die Intensität unübertroffen.

Bruce Lee-Liebhaber erleben hier ihren Helden in seiner vielleicht besten Rolle. Die emotionale Tiefe seiner Darstellung übertrifft sogar „Enter the Dragon“. Wer Bruce Lee nur als Kämpfer kennt, wird von seinen schauspielerischen Fähigkeiten überrascht sein.

Freunde klassischer Rachegeschichten finden hier das perfekte Beispiel des Genres. Die Geschichte folgt bewährten Mustern, aber mit solcher Intensität, dass sie nie langweilig wird.

Cineasten interessieren sich für die filmhistorische Bedeutung. „Todesgrüße aus Shanghai“ revolutionierte die Darstellung von Kampfkunst im Kino und beeinflusst bis heute Action-Regisseure weltweit.

Weniger geeignet ist der Film für Zuschauer, die moderne Standards an politische Korrektheit anlegen. Die Darstellung nationaler Konflikte ist aus heutiger Sicht zu simpel und teilweise problematisch.

Fans komplexer Charakterstudien werden enttäuscht sein. Die meisten Figuren bleiben Archetypen ohne psychologische Tiefe. Wer differenzierte Menschenzeichnung erwartet, ist hier falsch.

Menschen, die schnell geschnittene moderne Action bevorzugen, könnten das Tempo als langsam empfinden. Die Inszenierung folgt anderen Rhythmen als heutige Blockbuster.

Wer spielt in Bruce Lee – Todesgrüße aus Shanghai mit?

**Hauptbesetzung:**
– **Bruce Lee** als Chen Zhen – Der rachsüchtige Kampfkunstschüler
– **Nora Miao** als Yuan Le-erh – Chens Geliebte und Stimme der Vernunft
– **James Tien** als Fan Chun-hsia – Mitschüler an der Jingwu-Schule
– **Maria Yi** als Yen – Weitere Schülerin der Kampfschule
– **Tien Feng** als Fan – Älterer Lehrer der Jingwu-Schule
– **Robert Baker** als Petrov – Der russische Kämpfer
– **Riki Hashimoto** als Hiroshi Suzuki – Anführer der japanischen Schule

**Stab:**
– **Regie:** Lo Wei
– **Drehbuch:** Lo Wei
– **Musik:** Joseph Koo, Wang Fu-Ling
– **Kamera:** Chen Ching-Chu
– **Produzenten:** Raymond Chow, Leonard Ho

Fazit: Lohnt sich Bruce Lee – Todesgrüße aus Shanghai?

Nach über 50 Jahren hat „Todesgrüße aus Shanghai“ nichts von seiner Wirkung verloren. Bruce Lee zeigt hier seine beste schauspielerische Leistung und revolutionierte nebenbei das gesamte Martial-Arts-Genre. Die emotionale Tiefe, kombiniert mit spektakulärer Kampfchoreografie, macht diesen Film zu einem zeitlosen Klassiker.

Klar, aus heutiger Sicht sind die eindimensionalen Antagonisten und die plakative Schwarz-Weiß-Moral problematisch. Die Handlung folgt vorhersehbaren Mustern und das Budget war selbst für 1972 knapp. Aber diese Schwächen verblassen vor der schieren Kraft von Bruce Lees Performance.

Wer Kampfkunstfilme liebt, muss diesen Klassiker gesehen haben. Wer Bruce Lee verstehen will, kommt an diesem Film nicht vorbei. Und wer einfach nur großes Kino erleben möchte, wird hier bestens bedient. Die ungekürzte Blu-ray-Fassung ist ein Must-have für jeden Filmfan. 9.1/10 Punkte.

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Das Urteil

Watcher-Score · redaktionelle Einzelwertung

Bewertet von — eine Person, ein begründetes Urteil.

Bruce Lee verwandelt Schmerz in pure Poesie – ein explosives Meisterwerk, das Kampfkunst neu definierte und auch nach 50 Jahren nichts von seiner rohen Kraft verloren hat.— aus der Wertung von Tribun
Todesgrüße aus Shanghai ist Bruce Lees emotionalste Rolle und revolutionierte das Martial-Arts-Kino. Die Kampfchoreografie ist zeitlos, die schauspielerische Leistung herausragend. Schwächen zeigt der Film bei der eindimensionalen Darstellung der Antagonisten und der vorhersehbaren Handlung. Dennoch bleibt es ein Meilenstein für jeden Filmfan.

Schnelle Antworten

Antworten Schnelle Antworten zu Bruce Lee – Todesgrüße aus Shanghai

Wo kann ich Bruce Lee – Todesgrüße aus Shanghai streamen?

Bruce Lee – Todesgrüße aus Shanghai läuft aktuell im Abo bei Prime Video; zum Leihen oder Kaufen bei Apple TV+, Amazon, Google Play, YouTube, MagentaTV und Videoload. Stand Juli 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.

Wie lange dauert Bruce Lee – Todesgrüße aus Shanghai?

Bruce Lee – Todesgrüße aus Shanghai hat eine Laufzeit von rund 105 Minuten (1 Stunde und 45 Minuten).

Lohnt sich Bruce Lee – Todesgrüße aus Shanghai?

Unsere Redaktion vergibt Bruce Lee – Todesgrüße aus Shanghai einen Watcher-Score von 9,1 von 10. Ein absoluter Klassiker, der in jede Sammlung gehört. Bruce Lees beste Performance trifft auf revolutionäre Kampfkunst. 9.1/10 Punkte.

Für wen ist Bruce Lee – Todesgrüße aus Shanghai geeignet?

Bruce Lee – Todesgrüße aus Shanghai ist vor allem etwas für Drama und Action-Fans und alle, die herausragende Filme suchen.

Worum geht es in Bruce Lee – Todesgrüße aus Shanghai?

Der Tod seines Lehrers hinterlässt Cheng in tiefer Trauer. Doch er kann nicht glauben, dass alles mit rechten Dingen zuging.

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Trailer

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Besetzung

Bruce LeeChen Zhen
苗可秀Yuan Le-erh
Maria YiYen
James TienFan Chun-hsia
田丰Fan
Huang Tsung-HsunTien
Han Ying-chiehFeng Kwai-sher
Wei Ping-aoInterpreter Wu
Lo WeiInspector Lo
李昆Hsu

FAQ zu Bruce Lee – Todesgrüße aus Shanghai

Ist Bruce Lee – Todesgrüße aus Shanghai basierend auf wahren Begebenheiten?
Teilweise ja. Huo Yuanjia war ein realer chinesischer Kampfkünstler, der 1910 unter mysteriösen Umständen starb. Chen Zhen existierte auch historisch, aber seine Geschichte wurde für den Film stark dramatisiert. Die Vergiftung von Huo Yuanjia ist bis heute umstritten.
Wie lang ist die ungekürzte Fassung von Todesgrüße aus Shanghai?
Die ungekürzte Originalfassung hat eine Laufzeit von 106 Minuten. Die ursprüngliche deutsche Kinofassung war mit nur 74 Minuten stark gekürzt. Die heutige Blu-ray-Version bietet die vollständige Fassung.
Gibt es eine Fortsetzung zu Bruce Lee – Todesgrüße aus Shanghai?
Direkte Fortsetzungen mit Bruce Lee gibt es nicht, da er 1973 starb. Lo Wei drehte 1976 "New Fist of Fury" mit Jackie Chan. 1994 entstand mit "Fist of Legend" ein respektvolles Remake mit Jet Li.
Warum wurde der Film in vielen Ländern zensiert?
Hauptsächlich wegen der Nunchaku-Szenen, die in vielen Ländern als zu gewaltverherrlichend galten. In Deutschland, Großbritannien und anderen Ländern wurden diese Sequenzen gekürzt oder ganz entfernt.
Wo kann ich Bruce Lee – Todesgrüße aus Shanghai heute sehen?
Der Film ist auf verschiedenen Streaming-Plattformen verfügbar und als DVD/Blu-ray erhältlich. Die ungekürzte Fassung bietet das beste Filmerlebnis mit restauriertem Bild und Ton.
Stimmt es, dass Jackie Chan im Film mitspielt?
Ja, Jackie Chan hatte hier einen seiner ersten Filmauftritte als Stuntdouble und wurde während der Dreharbeiten versehentlich von Bruce Lee mit einem Stock getroffen. Jahre später wurde er selbst zum Martial-Arts-Superstar.
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