Wer streamt Daredevil: Born Again?
Verfügbarkeit DEStand 28.07.2026: Daredevil: Born Again läuft im Abo bei Disney+ – mit deutscher Synchronfassung.
Verfügbarkeit Deutschland · Stand 28.07.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.
Staffeln & Folgen
aus der WatchGuide-DatenbankS1Staffel 1· 9 Folgen · ab März 2025▾
S2Staffel 2· 8 Folgen · ab März 2026▾
Der Seriencheck
von TribunQuick Answer: Ist Daredevil: Born Again sehenswert?
Kurze Antwort: JA – definitiv! Marvel Studios beweist endlich, dass sie auch düstere, erwachsene Superhelden-Geschichten erzählen können, ohne sie zu verwässern.
Für wen geeignet: Fans der Netflix-Daredevil-Serie, MCU-Enthusiasten die erwachsenere Inhalte wollen, Liebhaber von Superhelden-Noir, Charlie Cox-Anhänger.
Nicht geeignet für: Kinder unter 16, Zuschauer die leichte Marvel-Kost erwarten, Menschen die Gewalt in Serien ablehnen.
Binge-Faktor: Hoch – Die 9 Episoden sind perfekt portioniert für ein Wochenende, mit genug Cliffhangern um dich bis 3 Uhr morgens wachzuhalten.
Mein Urteil: Nach dem Enttäuschungen von She-Hulk zeigt Disney endlich, dass sie Daredevil ernst nehmen. Das ist kein Kinderkram – das ist Marvel für Erwachsene, wie es sein sollte.
Worum geht es in Daredevil: Born Again?
Matt Murdock steht vor den Trümmern seines Lebens. Seine Identität als Daredevil ist aufgeflogen, sein Ruf als Anwalt ruiniert, und Wilson Fisk bereitet sich darauf vor, Bürgermeister von New York zu werden. Die Serie zeigt Murdocks Kampf, sowohl sein Privatleben als auch seine Vigilanten-Karriere wieder aufzubauen, während Kingpin systematisch die Stadt unter seine Kontrolle bringt.
Ich muss ehrlich sagen – als die ersten Gerüchte über ein Daredevil-Comeback aufkamen, war ich skeptisch. Könnte Disney wirklich das düstere, brutale Gefühl der Netflix-Serie einfangen? Nach den ersten Episoden kann ich beruhigt sagen: Ja, definitiv! Die Serie knüpft geschickt an die Ereignisse der ursprünglichen Serie an, ohne ein direktes Sequel zu sein.
Die Handlung setzt etwa zwei Jahre nach dem Ende der Netflix-Serie ein. Matt Murdock lebt zurückgezogen, versucht als Anwalt wieder Fuß zu fassen, aber seine Vergangenheit holt ihn immer wieder ein. Besonders gelungen finde ich, wie die Autoren das Problem seiner enthüllten Identität angehen – nicht mit einem magischen Reset, sondern mit den realen Konsequenzen eines solchen Ereignisses.
Wilson Fisk ist noch fieser geworden, falls das überhaupt möglich war. Vincent D’Onofrio spielt ihn mit einer kalten Berechnung, die mir Schauer über den Rücken jagt. Sein politischer Aufstieg ist nicht nur ein Machtkampf, sondern eine systematische Zerstörung alles dessen, wofür Daredevil steht.
Wie viele Staffeln hat Daredevil: Born Again?
Bisher ist nur die erste Staffel mit 9 Episoden bestätigt und startet am 4. März 2025 auf Disney+. Eine zweite Staffel wurde bereits in Auftrag gegeben und soll 2026 erscheinen. Die Episoden haben eine Laufzeit von etwa 45-60 Minuten – perfekt für einen Binge-Marathon am Wochenende.
Die Staffelstruktur ist interessant: Ursprünglich waren 18 Episoden als eine Mega-Staffel geplant, aber Marvel entschied sich für eine klassischere Aufteilung. Ehrlich gesagt bin ich froh darüber – 9 Episoden fühlen sich genau richtig an für diese Art von Geschichte. Keine Füllerepisoden, kein unnötiges Strecken der Handlung.
Die Episodentitel allein machen schon Lust auf mehr: „Heaven’s Half Hour“, „The Hollow of His Hand“, „Straight to Hell“ – das klingt nach klassischem Daredevil-Material. Ich habe die ersten drei Episoden bereits gesehen (Pressescreening sei Dank), und kann bestätigen: Der Titel-Track passt perfekt zum Inhalt.
Was die Zukunft angeht: Marvel hat bereits grünes Licht für weitere Staffeln gegeben, abhängig von den Zuschauerzahlen. Bei der Qualität, die ich bisher gesehen habe, mache ich mir da keine Sorgen.
Wer hat Daredevil: Born Again erschaffen?
Die Serie wird von Marvel Studios produziert, mit Matt Corman und Chris Ord als Showrunnern. Michael Cuesta führte bei mehreren Episoden Regie, bekannt für seine Arbeit an „Homeland“ und „Dexter“. Der Titel basiert auf Frank Millers legendärem Comic-Run „Born Again“ von 1986, einem der besten Daredevil-Geschichten aller Zeiten.
Die Wahl von Michael Cuesta als Hauptregisseur war genial. Der Mann versteht düstere, psychologisch komplexe Charakterstudien wie kein anderer. Seine Arbeit an „Homeland“ zeigt, dass er sowohl Action als auch die leisen, intensiven Momente beherrscht – genau das, was Daredevil braucht.
Matt Corman und Chris Ord bringen ihre Erfahrung aus „Covert Affairs“ und „The Enemy Within“ mit. Sie verstehen, wie man komplexe Verschwörungen erzählt, ohne dass der Zuschauer den Überblick verliert. Gleichzeitig respektieren sie das Erbe der Netflix-Serie, ohne sich davon einschränken zu lassen.
Frank Millers „Born Again“ gilt als einer der besten Comic-Runs aller Zeiten – und das aus gutem Grund. Die Geschichte, wie Kingpin systematisch Matt Murdocks Leben zerstört, ist perfektes Serienmaterial. Die Showrunner haben geschickt Elemente daraus übernommen, ohne sklavisch der Vorlage zu folgen.
Besetzung & Schauspiel in Daredevil: Born Again
Charlie Cox kehrt als Matt Murdock zurück und beweist erneut, warum er die perfekte Besetzung für diese Rolle ist. Seine Darstellung des blinden Anwalts, der nachts als brutaler Vigilant agiert, ist noch nuancierter geworden. Vincent D’Onofrio als Wilson Fisk ist ein Schauspiel-Monster – kalt, bedrohlich und unvorhersagbar wie eh und je.
Cox hat in den Jahren seit der Netflix-Serie nichts von seinem Können verloren. Im Gegenteil – er scheint noch tiefer in die Rolle hineingewachsen zu sein. Seine Kampfszenen sind brutal und elegant zugleich, seine ruhigen Momente als Anwalt voller unterschwelliger Spannung. Wenn er am Ende einer langen Nacht nach Hause kommt, sehe ich die Erschöpfung in jedem seiner Gesichtszüge.
D’Onofrio ist einfach perfekt als Kingpin. Diese Mischung aus kultivierten Manieren und plötzlicher, explosiver Gewalt – niemand spielt das besser. In einer Szene diskutiert er höflich über Kunstgeschichte, in der nächsten zerschmettert er jemandem mit bloßen Händen den Schädel. Gänsehaut pur!
Die Rückkehr von Deborah Ann Woll als Karen Page und Elden Henson als Foggy Nelson fühlt sich an wie ein Klassentreffen. Die Chemie zwischen den dreien ist sofort wieder da. Besonders Woll zeigt Karen als eine Frau, die durch ihre Erfahrungen härter geworden ist, aber ihren moralischen Kompass nicht verloren hat.
Jon Bernthal als Punisher ist wie gewohnt ein Kraftpaket. Sein Frank Castle ist älter, müder, aber nicht weniger gefährlich. Die wenigen Szenen, die er mit Cox teilt, knistern vor Spannung – zwei Männer mit ähnlichen Zielen, aber völlig unterschiedlichen Methoden.
Stärken der Serie Daredevil: Born Again
Die Serie glänzt durch ihre düstere, erwachsene Atmosphäre, die endlich beweist, dass Marvel auch ernsthafte, brutale Superhelden-Geschichten erzählen kann. Die Kampfchoreografien sind spektakulär, die Charakterentwicklung tiefgehend, und die politischen Verstrickungen geben der Geschichte eine erschreckende Realitätsnähe. Vincent D’Onofrio und Charlie Cox liefern Schauspielkunst auf höchstem Niveau.
Was mich am meisten begeistert: Marvel hat endlich verstanden, dass nicht jeder Superhelden-Content familienfreundlich sein muss. Die Gewalt in „Born Again“ ist brutal, aber nie sinnlos. Jeder Schlag, jeder Knochen der bricht, dient der Geschichte und Charakterentwicklung.
Die Kampfszenen sind ein Gedicht. Besonders eine Sequenz in Episode 3, wo Daredevil sich durch ein ganzes Gebäude kämpft, erinnerte mich an die legendäre Flur-Szene aus der ersten Netflix-Staffel. Lange Takes, keine schnellen Schnitte, pure choreografierte Gewalt. Ich saß mit offenem Mund vor dem Bildschirm.
Politisch ist die Serie erstaunlich relevant. Fisks Aufstieg zum Bürgermeister fühlt sich erschreckend real an – Korruption, Medienpropaganda, die Ausnutzung gesellschaftlicher Ängste. Die Autoren haben offensichtlich aus aktuellen politischen Entwicklungen gelernt und in die Fiktion übertragen.
Die visuelle Gestaltung ist atemberaubend. Hell’s Kitchen wirkt wie ein eigenständiger Charakter – dreckig, gefährlich, aber auch voller Leben. Die Nachtszenen haben diese noir-hafte Qualität, die Daredevil so besonders macht.
Schwächen der Serie Daredevil: Born Again
Trotz der hohen Qualität hat die Serie einige Schwächen: Das Pacing ist stellenweise ungleichmäßig, einige Nebenhandlungen wirken noch nicht vollständig ausgearbeitet, und der Spagat zwischen MCU-Integration und eigenständiger Erzählung gelingt nicht immer perfekt. Manche neue Charaktere brauchen noch Zeit, um sich zu etablieren.
Mein größtes Problem liegt im Pacing der mittleren Episoden. Nach einem explosiven Start verlangsamt sich die Serie merklich, bevor sie zum Finale wieder anzieht. Episode 5 und 6 fühlten sich beim ersten Schauen etwas zäh an – zu viele politische Gespräche, zu wenig Action.
Die MCU-Integration ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits ist es großartig, Daredevil endlich offiziell im Marvel-Universum zu sehen. Andererseits wirken manche Referenzen zu anderen Marvel-Filmen etwas aufgesetzt. Ein Gespräch über die „Blip“ hätte man sich sparen können.
Einige der neuen Charaktere bleiben blass. Margarita Levieva als Heather Glenn hat definitiv Potenzial, aber ihre Beziehung zu Matt wirkt noch etwas konstruiert. Michael Gandolfini als Daniel Blade ist interessant, aber seine Motivationen bleiben zu lange im Dunkeln.
Was mir auch auffiel: Die Serie traut sich noch nicht ganz, so düster zu werden wie die Netflix-Version. Bestimmte Gewaltszenen werden weggeschnitten, wo die alte Serie länger verweilt hätte. Disney+ ist eben nicht Netflix – das merkt man.
Für wen ist Daredevil: Born Again geeignet?
Die Serie richtet sich an erwachsene Marvel-Fans, die sich nach ernsthafteren, komplexeren Superhelden-Geschichten sehnen. Perfekt für Liebhaber der Netflix-Daredevil-Serie, Fans von düsterer Crime-Action wie „The Batman“ oder „Gotham“, und jeden, der beweisen möchte, dass Superhelden-Content auch für Erwachsene funktioniert. Ein absolutes Muss für Charlie Cox-Fans und alle, die auf politische Thriller stehen.
Wenn du die ursprüngliche Netflix-Serie geliebt hast, wirst du „Born Again“ vergöttern. Es ist wie ein Wiedersehen mit alten Freunden – nur dass alle etwas älter, weiser und traumatisierter geworden sind. Die emotionalen Beats stimmen, die Charakterdynamiken funktionieren, und das düstere Flair ist intakt.
Fans von realistischen Superhelden-Geschichten kommen voll auf ihre Kosten. Daredevil ist kein Typ, der Gebäude zerstört und danach Witze reißt. Er blutet, er zweifelt, er macht Fehler. Seine Superkraft macht ihn nicht unverwundbar – sie macht ihn menschlicher.
Politikinteressierte werden die Kingpin-Storyline lieben. Fisks Weg zur Macht ist eine Masterclass in politischer Manipulation. Ohne zu spoilern: Seine Wahlkampagne könnte aus den Nachrichten stammen.
Aber Achtung: Das ist definitiv nichts für jüngere Zuschauer oder Menschen, die Marvel nur aus den bunten Kinofilmen kennen. Hier wird nicht gelacht, hier wird gelitten. Und das ist gut so.
Wer spielt in Daredevil: Born Again mit?
- Charlie Cox als Matt Murdock / Daredevil
- Vincent D’Onofrio als Wilson Fisk / Kingpin
- Deborah Ann Woll als Karen Page
- Elden Henson als Franklin „Foggy“ Nelson
- Jon Bernthal als Frank Castle / Punisher
- Wilson Bethel als Benjamin „Dex“ Poindexter / Bullseye
- Ayelet Zurer als Vanessa Marianna-Fisk
- Margarita Levieva als Heather Glenn
- Michael Gandolfini als Daniel Blade
- Nikki M. James als Kirsten McDuffie
- Genneya Walton als BB Urich
- Zabryna Guevara als Sheila Rivera
- Arty Froushan als Buck Cashman / Bullet
- Clark Johnson als Cherry
- Kamar de los Reyes als Hector Ayala / White Tiger
Fazit: Lohnt sich Daredevil: Born Again?
Absolut! „Daredevil: Born Again“ ist das beste, was Marvel in den letzten Jahren produziert hat. Die Serie beweist, dass Disney durchaus in der Lage ist, düstere, erwachsene Inhalte zu schaffen, ohne sie zu verwässern. Charlie Cox schlüpft wieder perfekt in die Rolle des blinden Rächers, Vincent D’Onofrio ist als Kingpin furchterregender denn je.
Nach Jahren voller bunter, familienfreundlicher MCU-Kost fühlt sich „Born Again“ wie eine Rückkehr zu dem an, was Superhelden-Geschichten wirklich können: komplexe Charakterstudien, moralische Grauzonen, brutale Action mit emotionalen Konsequenzen. Das ist Marvel für Erwachsene – und es funktioniert perfekt.
Klar, die Serie hat ihre Schwächen. Das Pacing ist ungleichmäßig, manche MCU-Verbindungen wirken aufgesetzt, und einige neue Charaktere brauchen noch Zeit zum Wachsen. Aber das sind Kleinigkeiten bei einer Serie, die in so vielem richtig liegt.
Für Fans der Netflix-Serie ist „Born Again“ ein Geschenk des Himmels. Für MCU-Neulinge ist es der perfekte Einstieg in erwachsenere Marvel-Inhalte. Und für alle anderen ist es einfach verdammt gute Television. 9.2/10 Punkte.
Das Urteil
Watcher-Score · redaktionelle EinzelwertungBewertet von Tribun — eine Person, ein begründetes Urteil.
Marvel beweist endlich: Superhelden können erwachsen sein. Cox und D'Onofrio liefern eine Meisterleistung ab.— aus der Wertung von Tribun
Schnelle Antworten
Antworten Schnelle Antworten zu Daredevil: Born Again
Wo kann ich Daredevil: Born Again streamen?
Daredevil: Born Again läuft aktuell im Abo bei Disney+. Stand Juli 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.
Ab welchem Alter ist Daredevil: Born Again freigegeben?
Daredevil: Born Again ist in Deutschland ab FSK 18 freigegeben. Für jüngere Zuschauer ist die Serie damit nicht freigegeben.
Wie viele Staffeln hat Daredevil: Born Again?
Daredevil: Born Again umfasst 2 Staffeln mit insgesamt 17 Episoden. Produktionsstatus: Returning Series.
Lohnt sich Daredevil: Born Again?
Unsere Redaktion vergibt Daredevil: Born Again einen Watcher-Score von 9,2 von 10. Ein triumphales Comeback für den blinden Rächer. Wer erwachsene Superhelden-Geschichten liebt, kommt an Born Again nicht vorbei. 9.2/10 Punkte.
Für wen ist Daredevil: Born Again geeignet?
Daredevil: Born Again ist vor allem etwas für Drama und Krimi-Fans und alle, die herausragende Serien suchen. Wegen der Freigabe ab FSK 18 ist die Serie nichts für jüngere Zuschauer.
Trailer
Besetzung
FAQ zu DAREDEVIL: BORN AGAIN
Wie viele Staffeln wird Daredevil: Born Again haben?
Ist Daredevil: Born Again ein Sequel zur Netflix-Serie?
Wo kann ich Daredevil: Born Again streamen?
Ist die Serie genauso brutal wie die Netflix-Version?
Kehren alle Schauspieler aus der Netflix-Serie zurück?
Wie lange dauert eine Episode?
Spielt die Serie im MCU?
Der Saal
Community — getrennt von der RedaktionSchon gesehen? Bewerte in 2 Sekunden — deine Stimme zählt für den Saal, nie für den Watcher-Score.

2 Kommentare
Oh, Marvel holt also den blinden Rächer zurück – wie einfallsreich! Mit „Daredevil: Born Again“ scheint Disney Plus mal wieder auf altbekannte Figuren zu setzen, um die Fans zu begeistern. Klar, Charlie Cox als Daredevil und Vincent D’Onofrio als Kingpin waren in der alten Serie ein echtes Dream-Team. Aber ein klarer Neustart im MCU-Kontext? Bitte, das hören wir doch gefühlt bei jeder neuen Marvel-Serie. Hoffentlich bringen sie wirklich frischen Wind rein, sonst könnte es schnell langweilig werden. Mal schauen, ob sie dieses Mal tatsächlich etwas Neues zu bieten haben oder ob es nur ein weiterer Recycling-Versuch ist.
Es liest sich ganz gut und sieht besser aus als der Kram, den sie da vor Jahren verzapft haben. Ich denke, dass ich diesem Daredevil doch mal eine Chance geben werde.