Die Kritik
von TribunGroßer Deal. Netflix und Sony Pictures haben ihre Partnerschaft massiv ausgebaut, und ab 2027 sichert sich der Streaming-Dienst die exklusiven Erstausstrahlungsrechte für Sonys Kinofilme – nicht nur in den USA, sondern global.
Was bedeutet Pay-1 eigentlich? Kurz gesagt: Netflix bekommt die Filme zuerst. Noch bevor Disney+, Amazon oder das klassische Fernsehen auch nur einen Blick drauf werfen dürfen, laufen Sony-Produktionen beim roten N.
Die Franchise-Liste liest sich wie ein Wunschzettel für Blockbuster-Fans, denn neben künftigen Spider-Man-Filmen aus dem Marvel-Universum gehört auch die Nintendo-Verfilmung The Legend of Zelda zum Paket – ja, die Zelda-Verfilmung, an der Sony zusammen mit Nintendo arbeitet und über die seit Monaten (oder Jahren? Ich verlier da den Überblick) spekuliert wird.
Für Netflix ist der Deal ein strategischer Schachzug im Kampf gegen die Konkurrenz. Mehr Blockbuster bedeuten mehr Abonnenten. So simpel ist die Rechnung.
Sony wiederum hat jetzt einen festen Abnehmer für die Zeit nach dem Kino. Das Theatrical Window – also die Phase im Kino – bleibt bestehen, aber danach wandern die Filme direkt zu Netflix.
Die bisherige Zusammenarbeit beider Unternehmen hat offenbar funktioniert, sonst würde man das Ganze ja nicht verlängern und sogar auf weitere Regionen ausweiten. Welche Länder genau neu dazukommen? Wurde nicht kommuniziert. Aber hey, global klingt schon mal nach ziemlich viel.
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