Die Kritik
von Varagard
Originaltitel: Dracula: Prince of Darkness
Regie: Terence Fisher
Darsteller: Christopher Lee, Barbara Shelley, Andrew Keir, Suzan Farmer, Walter Brown
Produktionsjahr: 1966
Bevor es hier losgeht, muss ich eine kleine Spoilerwarnung zu dem Film DRACULA (1958) ankündigen. Ich muss da das Ende verraten, um hier in den Film einsteigen zu können, denn es ist so …
in DRACULA (1958) wurde Graf Dracula in der letzten Szene im Kampf vernichtet und mit genau dieser Szene beginnt nun BLUT FÜR DRACULA und seit dem Haufen Asche sollen 10 Jahre vergehen und dann kommen die Kent Brüder und ihre Ehefrauen ins Spiel. Die Vier machen da ein bisschen Urlaub und treffen auf mehr oder weniger nette Leute, aber die sind sich alle einig, dass die Vier sich am besten von diesem Schloss dort in der Gegend fernhalten sollten, aber dennoch landen sie beim Schloss und werden vom des Grafens Diener Klove in Empfang genommen und aus vier mach drei und hole den Grafen wieder herbei und der braucht dann auch wieder eine Braut und so lichten sich die Reihen und dann schon bald geht die Jagd auf Dracula von Neuem los.
Ich finde es ist eine schöne kleine Geschichte um Dracula, die jetzt nichts Neues rundum Dracula erzählt – die meisten Geschichten sind sich da doch recht ähnlich – aber dennoch einen guten Unterhaltungswert hat. Dieser Unterhaltungswert entspringt aber mehr einem Nostalgiegefühls, weil so ganz ernst nehmen kann man den Film nicht oder es ist nicht mal ernst nehmen … so wirklich gruselig ist der Film heute nun nicht mehr. Auch Lee als Dracula, der hier kein einiges Wort von sich gibt, sondern irgendwelche Laute, jagt nun einem auch keine Gänsehaut mehr über den Rücken. Da hat er mir auch in dem Film von 1958 wesentlich besser gefallen und der ist auch noch gruseliger. Ist eben die typische Fortsetzung – ein wenig schade, aber gibt schlimmeres. 😉
Die anderen Darsteller sind solide in ihrer Arbeit und manche von ihnen werden wir auch bald wiedersehen, wenn es hier mit „The Hammer Collection“ weitergeht. Dies war nun Film 3 und ich hatte da meinen Spaß dran, auch wenn der Film heute nicht mehr so wirkt wie noch damals vor Jahren. Wer aber nun Horrorklassiker mag, der sollte sich ruhig BLUT FÜR DRACULA anschauen.
Das Urteil
Watcher-Score · redaktionelle EinzelwertungBewertet von Varagard — eine Person, ein begründetes Urteil.
Schnelle Antworten
Antworten Schnelle Antworten zu Blut für Dracula
Wie lange dauert Blut für Dracula?
Blut für Dracula hat eine Laufzeit von rund 90 Minuten (1 Stunde und 30 Minuten).
Lohnt sich Blut für Dracula?
Unsere Redaktion vergibt Blut für Dracula einen Watcher-Score von 7,0 von 10. Mit den alten Dracula Filmen macht man nichts falsch. Die gehören zu den guten Gruselhorrorfilmen und ist ein Klassiker.
Für wen ist Blut für Dracula geeignet?
Blut für Dracula ist vor allem etwas für Horror-Fans und alle, die solide Genre-Unterhaltung suchen.
Worum geht es in Blut für Dracula?
Einige Jahre, nachdem Dracula von Professor van Helsing vermeintlich vernichtet wurde, gelangen zwei britische Ehepaare während ihrer Urlaubsreise durch die Karpaten zu Draculas Schloss und sind durch einen Zufall gezwungen, die Nacht dort zu verbringen.
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