Die Kritik
von NordNoirObsession läuft seit dem 13. Mai 2026 und ist der Horrorfilm des Jahres, über den am wenigsten geredet wird. Bear nutzt einen magischen Gegenstand, damit sein Schwarm endlich Gefühle für ihn entwickelt – und bekommt genau das. Mein Watcher-Score: 8,6.
Ich bin mit niedrigen Erwartungen reingegangen. Der Trailer verkauft eine Prämisse, die man hundertmal gesehen hat. Der Film macht etwas anderes daraus.
Lohnt sich Obsession?
Ja – wenn man Horror mag, der ohne Monster auskommt. Die Bedrohung ist hier keine Kreatur, sondern eine erfüllte Bitte. Bear bekommt, was er wollte, und der Film zeigt geduldig, warum das der schlimmste denkbare Ausgang ist. Zuneigung, die man erzwingen kann, ist keine mehr.
Was das trägt, ist die Ruhe der Inszenierung. Es gibt kaum Schreckmomente. Stattdessen wird eine Beziehung Szene für Szene falscher, während beide Figuren so tun, als sei alles in Ordnung. Diese Höflichkeit ist unangenehmer als jeder Jumpscare.
Was macht den Film unheimlich?
Die Verschiebung der Schuld. Man beginnt mit Sympathie für Bear – einsam, unbeholfen, sehnsüchtig – und merkt erst spät, dass man die ganze Zeit auf der falschen Seite saß. Der Film nimmt seinem Publikum die bequeme Position weg, und das ist eine Leistung.
Handwerklich sitzt vor allem der Ton. Musik wird sparsam eingesetzt, oft hört man nur Raumgeräusche – und dadurch jedes Zögern in den Dialogen.
Worum geht es – ohne Spoiler
Bear ist ein hoffnungsloser Romantiker. Als ihm ein magischer Gegenstand in die Hände fällt, mit dem sich Gefühle erzwingen lassen, benutzt er ihn. Sein Schwarm erwidert daraufhin alles, was er sich gewünscht hat. Der Preis dafür zeigt sich langsam – und er ist nicht der, den man erwartet.
Mein Urteil
8,6. Ein Horrorfilm, der eine unbequeme Frage stellt und sie nicht wieder einfängt. Punktabzug für ein Mittelstück, das eine Wendung zu lange aufspart – wer aufmerksam zusieht, ist dem Film dort zwanzig Minuten voraus.
Wer A Nightmare on Elm Street oder Wes Craven’s New Nightmare mag, findet hier dieselbe Lust daran, Genre-Regeln gegen das Publikum zu drehen.
Besetzung
- Michael Johnston als Bear
- Inde Navarrette als Nikki
- Cooper Tomlinson als Ian
- Megan Lawless als Sarah
- Andy Richter als Carter
- Haley Fitzgerald als Viola
- Darin Toonder als Harry
Regie: Curry Barker.
Häufige Fragen
Wie lang ist der Film?
109 Minuten – also 1 Stunde und 49 Minuten.
Wann ist der Titel erschienen?
13. Mai 2026.
Das Urteil
Watcher-Score · redaktionelle EinzelwertungBewertet von NordNoir — eine Person, ein begründetes Urteil.
Ein Liebeszauber, der zur Geiselnahme wird – Obsession nimmt die romantische Komödie auseinander und setzt sie als Horrorfilm wieder zusammen.— aus der Wertung von NordNoir
Schnelle Antworten
Antworten Schnelle Antworten zu Obsession - Du sollst mich lieben
Wie lange dauert Obsession - Du sollst mich lieben?
Obsession - Du sollst mich lieben hat eine Laufzeit von rund 109 Minuten (1 Stunde und 49 Minuten).
Lohnt sich Obsession - Du sollst mich lieben?
Unsere Redaktion vergibt Obsession - Du sollst mich lieben einen Watcher-Score von 8,6 von 10. Das ist eine klare Empfehlung, besonders für Horror-Fans.
Für wen ist Obsession - Du sollst mich lieben geeignet?
Obsession - Du sollst mich lieben ist vor allem etwas für Horror-Fans und alle, die herausragende Filme suchen.
Trailer
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Der Saal
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