Poster zum Film Die Ritter der Kokosnuss (1975) Meisterwerk — WatchGuide-Auszeichnung „Der Watcher"

Die Ritter der Kokosnuss (1975)

🏅 Meisterwerk 🎬 Film 89 Min. AbenteuerKomödie
⚡ Kurz gesagt

Ein absolutes Meisterwerk der Filmkomödie, das jeden Pfennig seines Budgets optimal ausnutzt und dabei zeitlose Unterhaltung schafft. 9.2/10 Punkte. Watcher-Score 9,2/10.

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Wer streamt Monty Python: Die Ritter der Kokosnuss?

Verfügbarkeit DE

Stand 02.08.2026: Monty Python: Die Ritter der Kokosnuss läuft im Abo bei Joyn. Leihen oder Kaufen geht ab 3,99 €.

Verfügbarkeit Deutschland · Stand 02.08.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.

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Die Kritik

von Tribun
Wenn ihr mich fragt, was der perfekte Film für einen verregneten Abend ist, dann schreie ich ohne zu zögern: „Die Ritter der Kokosnuss!“ Dieser 1975er Wahnsinn von Monty Python ist nicht nur ein Meisterwerk des absurden Humors – er ist praktisch ein kultureller DNA-Test. Entweder ihr liebt ihn sofort, oder ihr versteht ihn nicht und solltet euch ernsthaft Gedanken über euren Geschmack machen. Ich selbst bin seit über 40 Jahren süchtig nach diesem Film und entdecke immer noch neue Details, die mich zum Lachen bringen.

Quick Answer: Ist Die Ritter der Kokosnuss sehenswert?

Kurze Antwort: JA – absolut und bedingungslos! Dieser Film ist ein Meilenstein der Comedy-Geschichte, der mit minimalstem Budget maximalen Humor schafft.

Für wen geeignet: Fans von britischem Humor, Comedy-Liebhaber, Mittelalter-Enthusiasten, Kultfilm-Sammler.

Nicht geeignet für: Humorlose Menschen, Fans von gradlinigen Geschichten, alle die Slapstick hassen.

Mein Urteil: Ein zeitloser Klassiker, der auch nach fast 50 Jahren nichts von seiner Brillanz verloren hat. Wer diesen Film nicht kennt, hat eine echte Bildungslücke.

Worum geht es in Die Ritter der Kokosnuss?

König Artus und sein treuer Knappe Patsy durchstreifen das düstere England des Jahres 932 auf der Suche nach tapferen Rittern für die Tafelrunde – allerdings ohne Pferde, dafür mit Kokosnüssen als Geräuschkulisse. Nach einer göttlichen Vision begeben sie sich mit ihren neu rekrutierten Gefährten auf die Suche nach dem Heiligen Gral, was zu einer Reihe von absurden Begegnungen mit französischen Beleidigungskünstlern, einem unzerstörbaren schwarzen Ritter und einem mordlustigen Kaninchen führt.

Die Geschichte beginnt ganz unschuldig: König Artus (Graham Chapman) reist durch England, um würdige Ritter für seine Tafelrunde zu finden. Das Problem? Kein Geld für Pferde. Die Lösung? Sein Knappe Patsy (Terry Gilliam) schlägt zwei Kokosnusshälften aneinander, um Pferdegeräusche zu imitieren. Diese geniale Notlösung wurde aus der puren Not geboren – das Budget war so knapp, dass echte Pferde schlicht unbezahlbar waren.

Unterwegs sammelt Artus eine Handvoll Ritter ein: Sir Bedevere den Weisen (Terry Jones), der mit wissenschaftlicher Präzision Hexen identifiziert, Sir Lancelot den Tapferen (John Cleese), dessen Mut gelegentlich in Wahnsinn umschlägt, Sir Galahad den Reinen (Michael Palin) und Sir Robin den Nicht-ganz-so-Tapferen-wie-Sir-Lancelot (Eric Idle), der bei Gefahr eine bemerkenswerte Tendenz zur Flucht zeigt.

Die eigentliche Quest beginnt, als Gott höchstpersönlich erscheint – mit einem gewaltigen Bart und einer Stimme, die durch die Wolken donnert. Er beauftragt die Ritter, den Heiligen Gral zu finden. Was folgt, ist eine episodische Reise voller skurriler Begegnungen: Da ist der Schwarze Ritter, der selbst nach dem Verlust aller Gliedmaßen noch behauptet, es sei „nur ein Kratzer“. Die beleidigenden Franzosen auf Schloss Stalker, die mit Kühen werfen und die kreativsten Beschimpfungen der Filmgeschichte von sich geben. Und natürlich das berüchtigte Killer-Kaninchen vor der Höhle von Caerbannog, das nur mit der Heiligen Handgranate von Antiochia besiegt werden kann.

Wie ist Die Ritter der Kokosnuss entstanden?

Terry Gilliam und Terry Jones führten gemeinsam Regie bei diesem Low-Budget-Meisterwerk, das hauptsächlich durch Rockstars wie Led Zeppelin, Genesis und Pink Floyd finanziert wurde. Die komplette Monty Python-Truppe schrieb das Drehbuch und spielte in mehreren Rollen, während die Dreharbeiten in Schottland zu einem chaotischen aber kreativen Abenteuer wurden.

Die Entstehungsgeschichte von „Die Ritter der Kokosnuss“ ist fast so verrückt wie der Film selbst. Nach dem Erfolg ihrer TV-Serie „Flying Circus“ wollten die Pythons unbedingt einen Kinofilm machen. Das Problem war das Geld – oder besser gesagt, der Mangel daran. Die Rettung kam aus einer völlig unerwarteten Ecke: der Musikindustrie.

Rock-Legenden wie Led Zeppelin, Genesis und Pink Floyd waren große Python-Fans und investierten Teile ihrer Plattenerlöse in den Film. Stellt euch das mal vor – Robert Plant und Jimmy Page finanzieren eine Mittelalter-Parodie! Pink Floyd hatte gerade mit „Dark Side of the Moon“ einen Riesenerfolg und war bereit, das Risiko einzugehen. Diese ungewöhnliche Finanzierung führte dazu, dass die Musiker später auch im Abspann als Produzenten aufgeführt wurden.

Die Dreharbeiten fanden hauptsächlich in Schottland statt, wo die Witterung alles andere als kooperativ war. Doune Castle wurde zur Hauptkulisse für mehrere Burgen – ein cleverer Trick, um Kosten zu sparen. Die Crew musste oft im strömenden Regen arbeiten, was die ohnehin schon spartanischen Bedingungen noch verschärfte.

Terry Gilliam, der Amerikaner in der Python-Truppe, übernahm zusammen mit Terry Jones die Regie. Diese Doppelspitze war nicht immer harmonisch – Gilliam war eher visuell orientiert und perfektionistisch, während Jones mehr auf den komödiantischen Timing-Aspekt achtete. John Cleese soll während der Dreharbeiten mehrmals gedroht haben, das Set zu verlassen, weil er mit Jones‘ Arbeitsweise unzufrieden war.

Wer spielt in Die Ritter der Kokosnuss mit?

Alle sechs Monty Python-Mitglieder spielen mehrere Rollen: Graham Chapman verkörpert König Artus, John Cleese brilliert als Schwarzer Ritter und französischer Beleidiger, Terry Gilliam ist der Kokosnuss-klappernde Patsy, Eric Idle der feige Sir Robin, Terry Jones der weise Bedevere und Michael Palin der reine Galahad – plus unzählige Nebenrollen für jeden von ihnen.

Die Besetzung von „Die Ritter der Kokosnuss“ ist ein Meisterstück des Multitasking. Jeder der sechs Pythons spielt mindestens drei bis vier verschiedene Charaktere, was bei den winzigen Budget-Bedingungen eine Notwendigkeit war, aber auch zum besonderen Charme des Films beiträgt.

Graham Chapman, der tragischerweise 1989 viel zu früh starb, gibt König Artus mit einer Mischung aus Würde und Verzweiflung. Chapman kämpfte während der Dreharbeiten mit seinem Alkoholismus, was seine zittrigen Hände in manchen Szenen erklärt – ironischerweise passte das perfekt zu einem König, der ständig frustriert ist.

John Cleese zeigt sein ganzes Können als der unverwüstliche Schwarze Ritter („Es ist nur ein Kratzer!“), als der wahnsinnige Sir Lancelot und als der französische Ritter mit den unvergesslichen Beleidigungen („Ich furze in eure allgemeine Richtung!“). Cleese hatte damals schon seine charakteristische Art, Autorität und Wahnsinn zu vermischen.

Terry Gilliam, der einzige Amerikaner der Truppe, spielt hauptsächlich Patsy, den treuen Knappen mit den Kokosnüssen. Seine Animationen zwischen den Szenen schuf er übrigens in mühsamer Kleinarbeit in seinem Londoner Apartment – jede einzelne Figur wurde ausgeschnitten und per Hand animiert.

Michael Palin brilliert in gefühlt zwanzig verschiedenen Rollen, von Sir Galahad bis zu Dennis, dem anarcho-syndikalistischen Bauern. Palin war schon damals der Chamäleon der Truppe und konnte innerhalb von Sekunden zwischen völlig verschiedenen Charakteren wechseln.

Wie sieht Die Ritter der Kokosnuss aus?

Terry Bedford’s Kameraarbeit schafft trotz minimaler Mittel eine authentische Mittelalter-Atmosphäre, während Terry Gilliams skurrile Animationen zwischen den Szenen für surreale Unterbrechungen sorgen. Die spartanische Ausstattung wird durch kreative Problemlösungen wettgemacht – aus der Not wird Tugend gemacht.

Visuell ist „Die Ritter der Kokosnuss“ ein Triumph der Kreativität über das Budget. Kameramann Terry Bedford musste mit einer 16mm-Kamera arbeiten und schaffte es trotzdem, das schottische Hochland in seiner ganzen düsteren Pracht einzufangen. Die Landschaftsaufnahmen haben eine fast dokumentarische Qualität, die den absurden Humor perfekt kontrastiert.

Die Kostüme stammen größtenteils aus dem Fundus verschiedener Theater und sehen entsprechend… nun ja, theatralisch aus. Aber genau das macht den Charme aus! Die Rüstungen klappern, die Umhänge flattern im Wind, und alles wirkt so, als hätten Hobbyschauspieler ihre Lieblingskostüme angezogen.

Terry Gilliams Zwischenanimationen sind ein Kapitel für sich. Diese Cut-Out-Animationen im Stil mittelalterlicher Buchillustrationen wurden komplett in Handarbeit erstellt. Gilliam schnitt Figuren aus Kunstbüchern aus, fotografierte sie einzeln und erweckte sie durch Stop-Motion zum Leben. Das Ergebnis sind surreale Sequenzen, die wie ein böser Traum aus einem Geschichtsbuch wirken.

Die Spezialeffekte sind bewusst billig und offensichtlich – und genau das macht sie so charmant. Wenn die Franzosen mit einer Kuh werfen, sieht man deutlich, dass es ein Stofftier an einem Seil ist. Das Blut ist offensichtlich Ketchup. Aber diese Ehrlichkeit in der Machart verleiht dem Film eine sympathische Authentizität.

Wie klingt Die Ritter der Kokosnuss?

Neil Innes komponierte eine sparsame aber effektive Filmmusik, die mittelalterliche Klänge parodiert, während die Sound-Effekte bewusst simpel gehalten sind – von den berühmten Kokosnuss-Klappgeräuschen bis zu den übertriebenen Kampfgeräuschen. Die Dialoge sind das wahre Highlight: gespickt mit absurdem Wortwitz, philosophischen Exkursen und unvergesslichen Einzeilern.

Die Musik von Neil Innes (der auch bei den Bonzo Dog Doo-Dah Band spielte) ist bewusst sparsam eingesetzt. Statt einer bombastischen Orchestermusik gibt es eher minimalistische, oft leicht schräge Melodien, die die mittelalterliche Atmosphäre unterstützen, ohne den Humor zu übertönen. Innes verstand es, die richtige Balance zwischen Ernsthaftigkeit und Parodie zu finden.

Die Sound-Effekte sind legendär geworden. Die Kokosnuss-Pferdeimitation ist wahrscheinlich der bekannteste Gag-Sound der Filmgeschichte. Aber auch die übertriebenen Schwert-Kampf-Geräusche und die kreischenden Attacken des Killer-Kaninchens sind perfekt getimed.

Was den Film aber wirklich auszeichnet, sind die Dialoge. Die Python-Truppe schaffte es, hochintellektuelle Wortspiele mit simpelstem Slapstick zu verbinden. Da wird über anarcho-syndikalistische Gesellschaftsformen philosophiert („Strange women lying in ponds distributing swords is no basis for a system of government!“), und im nächsten Moment wird jemand von einem Kaninchen angefallen.

Die deutsche Synchronisation verdient besondere Erwähnung. Die Sprecher wie Edgar Ott (König Artus) und Jürgen Thormann (französischer Ritter) schafften es, den spezifisch britischen Humor ins Deutsche zu übertragen, ohne dass er seine Schärfe verliert. Besonders die französischen Beleidigungsszenen sind auf Deutsch mindestens genauso lustig wie im Original.

Was sind die Stärken von Die Ritter der Kokosnuss?

Die größte Stärke des Films liegt in seiner zeitlosen Absurdität und seinem intelligenten Humor, der von simplen visuellen Gags bis zu komplexen politischen Satiren reicht. Die Python-Truppe schaffte es, aus minimalen Mitteln maximale Wirkung zu erzielen, und erschuf dabei Szenen und Zitate, die auch 50 Jahre später noch funktionieren.

Wo soll ich anfangen? Dieser Film ist ein Lehrstück dafür, wie man aus der Not eine Tugend macht. Das winzige Budget zwang die Pythons zur Kreativität, und das Ergebnis ist reiner Genius. Jede Szene ist durchdacht, jeder Gag sitzt perfekt.

Der Humor funktioniert auf mehreren Ebenen gleichzeitig. Kinder lachen über die Kokosnuss-Pferde und das Killer-Kaninchen. Teenager lieben die anarchischen Elemente und die Gewalt-Parodie. Erwachsene schätzen die politische Satire und die literarischen Anspielungen. Ich kenne wenige Filme, die so universell funktionieren.

Die Charakterisierungen sind brillant. Jeder Ritter hat seine eigene Persönlichkeit und seine eigenen Running Gags. Sir Robin und sein Minnesänger, der seine Feigheit besingt. Sir Lancelot und seine Tendenz, erst zuzuschlagen und dann Fragen zu stellen. Sir Bedevere und seine „wissenschaftlichen“ Methoden zur Hexenidentifikation.

Die Struktur des Films ist genial unkonventionell. Statt einem klassischen Drei-Akt-Aufbau gibt es episodische Begegnungen, die durch die Quest-Struktur zusammengehalten werden. Das Ende ist bewusst anti-klimaktisch und bricht die vierte Wand – lange bevor das zum Mainstream-Trend wurde.

Was sind die Schwächen von Die Ritter der Kokosnuss?

Ehrlich gesagt fallen mir kaum echte Schwächen ein – höchstens dass der sehr spezielle britische Humor nicht jeden Geschmack trifft und manche Gags für heutige Sehgewohnheiten zu lang ausgedehnt werden. Das abrupte Ende kann verwirren, und die niedrige Produktionsqualität ist nicht jedermanns Sache.

Es fällt mir schwer, echte Kritikpunkte zu finden, aber wenn ich pingelig sein muss: Der Film ist eindeutig ein Produkt seiner Zeit. Manche Witze ziehen sich länger als nötig, was dem damaligen Comedy-Timing geschuldet ist. Die „Constitutional Peasants“-Szene ist brillant, aber auch ziemlich lang für einen einzelnen Witz.

Die Produktionsqualität ist offensichtlich Low-Budget. Wer perfekte Bild- und Tonqualität erwartet, wird enttäuscht. Die 16mm-Kamera sorgt für ein körniges Bild, und der Ton ist nicht immer optimal. Aber wie gesagt – das ist eher Charme als Schwäche.

Das Ende ist gewöhnungsbedürftig. Plötzlich tauchen moderne Polizisten auf und verhaften König Artus wegen des Mordes am Historiker, der früher im Film getötet wurde. Das war ursprünglich anders geplant, aber das Budget reichte nicht für das geplante Finale in einem Kaufhaus. Manche Zuschauer sind verwirrt oder enttäuscht.

Der Humor ist sehr britisch und sehr speziell. Wer mit Monty Python nichts anfangen kann, wird auch hier nicht glücklich. Es ist definitiv kein Film für jeden Geschmack, und das ist vielleicht auch gut so.

Für wen ist Die Ritter der Kokosnuss geeignet?

Perfekt für alle Fans von intelligentem, absurdem Humor, Comedy-Klassiker-Liebhaber und jeden, der bereit ist, sich auf sehr britischen Wortwitz einzulassen. Auch Mittelalter-Enthusiasten werden ihre Freude haben, wenn sie über sich selbst lachen können. Generell ein Muss für jeden ernsthaften Filmliebhaber.

Wenn ihr Monty Python’s Flying Circus geliebt habt, ist das hier ein No-Brainer. Der Film destilliert alles, was die TV-Serie großartig machte, in 90 Minuten purem Wahnsinn. Comedy-Fans werden begeistert sein von der Dichte der Gags und der Originalität der Einfälle.

Mittelalter-Liebhaber sollten sich den Film unbedingt ansehen – allerdings nur, wenn sie einen gesunden Humor über ihr Hobby haben. Die Pythons nehmen praktisch jedes Ritterfilm-Klischee aufs Korn, von der höfischen Liebe bis zu den Kreuzzügen.

Filmstudenten und angehende Filmemacher können hier lernen, wie man mit minimalen Mitteln maximale Wirkung erzielt. Der Film ist ein Meisterstück des kreativen Problem-Lösens und beweist, dass Ideen wichtiger sind als Budget.

Für Familien ist der Film bedingt geeignet. Die FSK 12-Freigabe ist berechtigt – es gibt durchaus Gewaltszenen (wenn auch parodistisch), und manche Witze sind für kleinere Kinder zu komplex. Aber Teenager werden ihn lieben, und es ist ein perfekter Film für Eltern-Kind-Filmabende.

Party-Gesellschaften werden ihren Spaß haben. Der Film ist voller zitierbarer Einzeiler und perfekt für Gruppen, die gerne gemeinsam lachen. Bei uns im Freundeskreis können wir heute noch ganze Dialoge mitsprechen.

Wer streamt Monty Python: Die Ritter der Kokosnuss?

Wer spielt in Die Ritter der Kokosnuss mit?

**Hauptbesetzung:**
– Graham Chapman als König Artus / Hiccoughing Guard / Voice of God
– John Cleese als Sir Lancelot the Brave / Black Knight / Französischer Ritter / Tim the Enchanter
– Terry Gilliam als Patsy / Green Knight / Old Man from Scene 24 / Bridgekeeper
– Eric Idle als Sir Robin the Not-Quite-So-Brave-As-Sir-Lancelot / Dead Collector / Mr. Bun
– Terry Jones als Sir Bedevere the Wise / Dennis‘ Mother / Left Head / Voice of Cartoon Scribe
– Michael Palin als Sir Galahad the Pure / Dennis / Right Head / King of Swamp Castle

**Deutsche Synchronisation:**
– Edgar Ott als König Artus
– Jürgen Thormann als französischer Ritter
– Arne Elsholtz als Patsy
– Ulrich Gressieker als Sir Robin
– Christian Rode als Sir Bedevere
– Joachim Kemmer als Sir Galahad

Fazit: Lohnt sich Die Ritter der Kokosnuss?

Wenn ihr mich nach meinem Lieblings-Comedy-Film fragt, steht „Die Ritter der Kokosnuss“ ganz oben auf der Liste. Nach über 40 Jahren und unzähligen Wiederholungen lache ich immer noch Tränen bei jeder Szene. Das ist die Definition eines zeitlosen Klassikers.

Die Python-Truppe bewies hier, dass Kreativität wichtiger ist als Budget. Aus der puren Not heraus entstanden Ideen, die heute noch kopiert werden – aber niemals erreicht. Die Kokosnuss-Pferde, das Killer-Kaninchen, der Schwarze Ritter – das sind alles Icons der Popkultur geworden.

Besonders beeindruckt mich, wie vielschichtig der Humor ist. Als Teenager habe ich über die Slapstick-Elemente gelacht. Als Erwachsener erkenne ich die politische Satire und die literarischen Anspielungen. Das ist das Zeichen wirklich großer Kunst – sie funktioniert auf allen Ebenen gleichzeitig.

Für jeden ernsthaften Filmliebhaber ist das hier Pflichtprogramm. Nicht nur wegen des Unterhaltungswerts, sondern auch als Lehrstück für kreative Filmproduktion. Zeigt den Film euren Kindern, euren Eltern, euren Freunden – er funktioniert immer.

⚖️

Das Urteil

Watcher-Score · redaktionelle Einzelwertung

Bewertet von — eine Person, ein begründetes Urteil.

Ein zeitloser Comedy-Klassiker, der auch nach fast 50 Jahren nichts von seiner absurden Brillanz verloren hat - Ni!— aus der Wertung von Tribun
Die Ritter der Kokosnuss ist mehr als nur ein Film - es ist ein kulturelles Phänomen. Die Python-Truppe schuf mit minimalen Mitteln ein Meisterwerk des intelligenten Humors, das von simplen visuellen Gags bis zu komplexen politischen Satiren alles abdeckt. Jede Szene sitzt perfekt, jeder Dialog ist quotable. Für Comedy-Fans ein absolutes Muss, für Filmliebhaber ein Lehrstück kreativer Problemlösung. Der Humor funktioniert auf mehreren Ebenen gleichzeitig und spricht sowohl Teenager als auch Erwachsene an. Wer diesen Film nicht kennt, hat eine echte Bildungslücke.

Schnelle Antworten

Antworten Schnelle Antworten zu Monty Python: Die Ritter der Kokosnuss

Wo kann ich Monty Python: Die Ritter der Kokosnuss streamen?

Monty Python: Die Ritter der Kokosnuss läuft aktuell im Abo bei Joyn; zum Leihen oder Kaufen bei Apple TV+, Amazon, Google Play und YouTube. Stand August 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.

Wie lange dauert Monty Python: Die Ritter der Kokosnuss?

Monty Python: Die Ritter der Kokosnuss hat eine Laufzeit von rund 89 Minuten (1 Stunde und 29 Minuten).

Lohnt sich Monty Python: Die Ritter der Kokosnuss?

Unsere Redaktion vergibt Monty Python: Die Ritter der Kokosnuss einen Watcher-Score von 9,2 von 10. Ein absolutes Meisterwerk der Filmkomödie, das jeden Pfennig seines Budgets optimal ausnutzt und dabei zeitlose Unterhaltung schafft. 9.2/10 Punkte.

Für wen ist Monty Python: Die Ritter der Kokosnuss geeignet?

Monty Python: Die Ritter der Kokosnuss ist vor allem etwas für Abenteuer und Komödie-Fans und alle, die herausragende Filme suchen.

Worum geht es in Monty Python: Die Ritter der Kokosnuss?

Im frühen Mittelalter durchwandert König Artus das noch relativ unbehauste England und schart eine Anzahl edler Recken um sich, mit denen er das Reich von den einfallenden Franzosen befreien und den sagenhaften Heiligen Gral erobern will.

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Trailer

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Besetzung

Graham ChapmanKing Arthur / Voice of God / Middle Head / Hiccoughing Guard
John CleeseSecond Swallow-Savvy Guard / The Black Knight / Peasant 3 / Sir Launcelot the Brave / Taunting French Guard / Tim the Enchanter
Eric IdleDead Collector / Peasant 1 / Sir Robin the Not-Quite-So-Brave-as-Sir Launcelot / First Swamp Castle Guard / Concorde / Roger the Shrubber / Brother Maynard
Terry GilliamPatsy / Green Knight / Old Man from Scene 24 (Bridgekeeper) / Sir Bors / Animator / Gorilla Hand
Terry JonesDennis's Mother / Sir Bedevere / Left Head / Prince Herbert / Voice of Cartoon Scribe
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3 Kommentare

Varagard
Varagard ★ 7.0

„Die Schwalbe zieht zwar in die südliche Sonne, auch die Störche und die Rohrdrommler suchen wärmeres Klima im Winter. Doch zum Winterschlussverkauf sind alle wieder da!“

😀 Ein schöner Film.

Tribun
Tribun AUTOR

Da fallen mir sooooooooo viele Zitate ein. Das ist echt schon Kult, auch wenns ziemlich trashig ist.

Varagard
Varagard ★ 7.0

😀 Da sind wirklich viele schöne dumme Sprüche bei. Bin auch froh, dass ich den damals schon gesehen habe. Glaube würde ich den erst heute schauen, müsste ich mir auch denken was ist das denn für ein … Mist.

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