By Any Means: Das FBI schickt einen Mörder gegen den Klan Poster

By Any Means: Das FBI schickt einen Mörder gegen den Klan (2026)

🔮 Preview · ohne Wertung 🎬 Film Kinostart 29. Oktober 2026 DramaThriller
⚡ Kurz gesagt

By Any Means kommt am 29. Oktober 2026 über Plaion Pictures in die deutschen Kinos. Elegance Bratton erzählt darin, wie das FBI 1966 in Mississippi ... Weiterlesen ...

Countdown zum Kinostart

53Tage bis zum Kinostart
📅 29. Oktober 2026 · Deutschland
Redaktions-Hypevorsichtig erwartet — Erwartung, keine Wertung
KINOIm KinoKinostart 29. Oktober 2026 · Deutschlandgeplant
STRIm Streamfolgt nach Startfolgt

By Any Means: Das FBI schickt einen Mörder gegen den Klan ist noch nicht erschienen. Streaming-Anbieter tragen wir ein, sobald der Film nach dem Start verfügbar ist. Termin kann sich verschieben.

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Die Vorschau

von FilmSchneider

By Any Means kommt am 29. Oktober 2026 über Plaion Pictures in die deutschen Kinos. Elegance Bratton erzählt darin, wie das FBI 1966 in Mississippi einen Mafiakiller auf den Ku-Klux-Klan ansetzt.

Mark Wahlberg spielt den Killer, Yahya Abdul-Mateen II den Agenten, der mit ihm arbeiten muss. In den USA läuft der Film seit dem 4. September. Ich bin gespannt und gleichzeitig misstrauisch, und beides hat denselben Grund.

Kinostart29.10.2026

Das FBI holt sich einen Mörder

Der Aufhänger stammt aus der Wirklichkeit. Gregory Scarpa war ein Auftragsmörder der Mafia, der zugleich als Informant für das FBI arbeitete, und das FBI setzte ihn im Süden gegen den Ku-Klux-Klan ein. Der Film verdichtet das auf zwei Männer in einem Auto: einen jungen schwarzen Agenten und einen weißen Killer, der keine Regeln kennt.

Das ist ein starker dramaturgischer Motor, weil er eine Entscheidung erzwingt statt eine Haltung zu illustrieren. Wer den Klan mit einem Mörder jagt, hat am Ende zwei Probleme. Genau an dieser Stelle entscheidet sich für mich, ob der Film funktioniert: ob die Allianz erarbeitet wird oder ob sie nur der Haken ist, an dem das Plakat hängt.

Der Agent Wayne Strider ist keine dokumentierte Person, sondern lose an den realen FBI-Mann Lindley DeVecchio angelehnt. Vernon Dahmer dagegen, gespielt von Giancarlo Esposito, hat es gegeben. Diese Mischung aus erfundener Hauptfigur und realen Toten ist heikel, und sie ist bei Stoffen aus der Bürgerrechtsbewegung schon oft schiefgegangen.

Wahlberg produziert den Film, in dem er den Killer spielt

Mark Wahlberg steht nicht nur vor der Kamera, er ist auch als Produzent gelistet. Bei einer Figur, die den ganzen moralischen Sprengstoff trägt, ist das eine Konstellation, die ich mir genau ansehe. Ein Produzent hat wenig Interesse daran, dass seine eigene Rolle klein bleibt oder unangenehm endet.

Bei GoodFellas war die Faszination für die Gangster Teil des Programms, und Scorsese hat sie am Ende einkassiert. Bei Departed kippt die Sympathie mehrfach, weil niemand geschont wird. Wenn By Any Means das schafft, hat er gewonnen. Wenn Scarpa als raubeiniger Held mit Herz davonkommt, wird es unangenehm.

Gedreht in Atlanta, gespielt in Mississippi

Die Dreharbeiten liefen vom 15. April bis zum 17. Juni 2025, Hauptdrehort war Atlanta in Georgia. Für Mississippi 1966 heißt das: alles, was nach Süden aussieht, ist gebaut oder gefunden, nichts davon ist der Originalschauplatz. Bei einem Stoff, der von Ortskenntnis lebt, ist das eine Ansage.

An der Kamera steht Ante Cheng, die Musik kommt von Terence Blanchard. Blanchard ist der Grund, warum ich beim Ton hellhörig werde: Er kann eine Szene tragen, und er kann sie auch zudecken. Das Budget liegt bei rund 30 Millionen Dollar, was für ein Historiendrama dieser Größe eher knapp als üppig ist.

107 Minuten für einen Fall, der Jahre lief

Die Laufzeit beträgt 107 Minuten. Das ist die Zahl, über die ich am längsten nachgedacht habe. Ermittlungen dieser Art zogen sich über Monate und Jahre, mit Sackgassen, Zeugen, die zurückzogen, und Behörden, die nicht wollten. Andere Filme brauchen dafür deutlich mehr Zeit.

Zodiac nimmt sich 157 Minuten und erzählt trotzdem hauptsächlich davon, wie eine Ermittlung zermürbt. By Any Means hat fünfzig Minuten weniger und dazu zwei Hauptfiguren, eine Milieuzeichnung und einen historischen Kontext unterzubringen. Entweder ist der Schnitt streng und der Film wird dicht, oder es fehlt genau die Zeit, in der eine Figur eine Entscheidung verdient.

Wer hier spielt

Die Besetzung ist der Grund, warum der Film überhaupt auf meiner Liste steht. Elegance Bratton hat 2022 mit The Inspection ein kleines, sehr genaues Drama gemacht und danach die Dokumentation Move Ya Body über die Anfänge der House-Musik. Das Drehbuch stammt allein von Sascha Penn.

  • Mark Wahlberg als Gregory Scarpa, Mafiakiller und FBI-Informant, zugleich Produzent des Films
  • Yahya Abdul-Mateen II als Wayne Strider, der Agent, der mit ihm arbeiten muss
  • Giancarlo Esposito spielt Vernon Dahmer. Wer ihn nur aus Breaking Bad und Better Call Saul kennt, unterschätzt seine leisen Register
  • David Strathairn, seit Jahrzehnten der Mann für Behördenrollen, in denen jemand abwägt
  • Nicole Beharie und LisaGay Hamilton, beide bislang ohne genannte Rollennamen in den Datenbanken
  • Josh Lucas und Ethan Embry
  • Alanna Masterson als Connie Scarpa
  • LaChanze, am Broadway zu Hause

68 Prozent, 28 Kritiken, und beides bewegt sich noch

Seit dem US-Start gibt es erste Zahlen. Rotten Tomatoes steht am 4. September 2026 bei 68 Prozent aus 28 Kritiken, Metacritic bei 57 von 100 aus 12 Kritiken. Publikumswerte gibt es auf beiden Seiten noch nicht.

Das ist ein gemischtes Bild, und es ist noch keins. Bei zwölf beziehungsweise achtundzwanzig Stimmen verschiebt jede neue Kritik den Wert spürbar. Wer die 9,0 sieht, die TMDB heute anzeigt, sollte dazu wissen, dass sie auf vier Stimmen beruht. Solche Zahlen sind bis zum deutschen Start im Oktober wertlos.

Eine eigene Wertung gibt es hier bewusst nicht. Wir bewerten keinen Film, den wir nicht gesehen haben, und der deutsche Start liegt noch acht Wochen entfernt. Die WatchGuide-Kritik kommt, wenn der Film hier läuft.

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Erwartungen vor dem Start

keine Wertung
Wer den Klan mit einem Mörder jagt, hat am Ende zwei Probleme. Ob der Film das aushält, entscheidet alles.— vorab eingeschätzt von FilmSchneider

✅ Darauf freuen wir uns

  • Die Allianz erzwingt Entscheidungen, statt eine Haltung zu illustrieren
  • Giancarlo Esposito und David Strathairn in ernsten Rollen
  • Elegance Bratton hat mit The Inspection gezeigt, dass er kleine Szenen kann
  • Terence Blanchard an der Musik

❓ Das macht uns nervös

  • Mark Wahlberg produziert den Film, in dem er den moralisch heikelsten Part spielt
  • 107 Minuten für eine Ermittlung, die sich über Jahre zog
  • Erfundene Hauptfigur neben realen Toten, bei diesem Stoff ein schmaler Grat
  • Gedreht in Atlanta, nicht in Mississippi
🛡️Unser Versprechen: keine erfundenen Details, keine „erwarteten Wertungen". Ab dem Start steht hier die volle Kritik mit Watcher-Score.
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Besetzung

bestätigt
Mark WahlbergGregory Scarpa
Yahya Abdul-Mateen IIWayne Strider
Nicole Beharie
Josh Lucas
David Strathairn

FAQ zu By Any Means: Das FBI schickt einen Mörder gegen den Klan

Wann kommt By Any Means in die deutschen Kinos?
Am 29. Oktober 2026, der Verleih ist Plaion Pictures. In den USA läuft der Film bereits seit dem 4. September 2026. Zwischen beiden Terminen liegen also knapp acht Wochen, in denen die internationalen Kritiken schon verfügbar sind.
Beruht der Film auf einer wahren Geschichte?
Teilweise. Gregory Scarpa und Vernon Dahmer hat es gegeben, ebenso die Zusammenarbeit des FBI mit einem Mafia-Informanten in Mississippi. Der Agent Wayne Strider ist dagegen eine Filmfigur, lose angelehnt an den realen FBI-Mann Lindley DeVecchio.
Wie lang ist By Any Means?
107 Minuten. Für ein Historiendrama mit zwei gleichwertigen Hauptfiguren ist das knapp bemessen. Zum Vergleich: Zodiac nimmt sich für eine ähnlich zähe Ermittlung 157 Minuten. Eine FSK-Freigabe für Deutschland ist noch nicht veröffentlicht.
Steckt hinter dem Film derselbe Regisseur wie hinter The Inspection?
Ja. Elegance Bratton drehte 2022 The Inspection über einen jungen schwarzen Mann bei den Marines und 2025 die Dokumentation Move Ya Body über die Anfänge der House-Musik. By Any Means ist sein bislang größter Kinofilm.
Lohnt sich das für Leute, die Mafia-Filme mögen?
Wahrscheinlich, aber es ist kein Mafia-Film. Der Klan steht im Zentrum, Scarpa ist das Werkzeug. Wer die Mechanik von Informant und Ermittler sucht, ist bei Departed besser aufgehoben, wer das Milieu will, bei GoodFellas.
Gibt es schon einen Streaming-Termin?
Nein. Für Deutschland ist bisher nur der Kinostart am 29. Oktober 2026 bekannt, ein Anbieter für die Auswertung danach steht nicht fest. Bei Plaion-Titeln vergehen zwischen Kino und Heimkino üblicherweise mehrere Monate.
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