Poster zum Film GoodFellas (1990) Meisterwerk — WatchGuide-Auszeichnung „Der Watcher"

GoodFellas (1990)

🏅 Meisterwerk 🎬 Film 139 Min. DramaKrimi
⚡ Kurz gesagt

Nach über 30 Jahren hat GoodFellas nichts von seiner Kraft verloren. Scorseses Meisterwerk funktioniert als Crime-Thriller, als Sozialstudie und als bittere Kritik am American Dream. Ray Liotta, Joe Pesci und Robert De Niro liefern Schauspiel der Extraklasse, während die technische Umsetzung - von der Kameraarbeit bis zum Soundtrack - neue Standards setzte. Ein Film der unter die Haut geht und dort bleibt. Perfekt für Cineasten, Crime-Fans und alle die authentisches, ungeschöntes Kino lieben. Watcher-Score 9,6/10.

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Wer streamt GoodFellas?

Verfügbarkeit DE

Stand 27.07.2026: GoodFellas läuft im Abo bei Max und Prime Video – mit deutscher Synchronfassung.

Verfügbarkeit Deutschland · Stand 27.07.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.

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Die Kritik

von Tribun
Wenn mich jemand fragt, welcher Gangsterfilm mich am meisten geprägt hat, dann sage ich ohne zu zögern: GoodFellas. Nicht The Godfather, nicht Scarface – sondern Martin Scorseses fiebrige Achterbahnfahrt durch die Welt von Henry Hill. 1990 saß ich im Kino und dachte nach 146 Minuten nur: „Was zum Teufel war das denn?“ Ein Film, der sich anfühlt wie eine durchzechte Nacht mit den falschen Leuten – berauschend, gefährlich und mit einem Kater, der nie mehr weggeht.

Quick Answer: Ist GoodFellas sehenswert?

Kurze Antwort: JA, absolut! GoodFellas ist einer der besten Gangsterfilme aller Zeiten und ein Meisterwerk des Erzähltempos.

Für wen geeignet: Scorsese-Fans, Liebhaber von Crime-Filmen, Cineasten die perfekte Filmtechnik schätzen, alle die rohe authentische Geschichten mögen.

Nicht geeignet für: Gewaltempfindliche Zuschauer, Fans von romantischen Komödien, Menschen die ruhige Filme bevorzugen.

Mein Urteil: Nach über 30 Jahren ist GoodFellas immer noch ein Schlag in die Magengrube. Ray Liotta, Joe Pesci und Robert De Niro liefern Schauspiel vom Feinsten, während Scorsese uns in einen Strudel aus Geld, Macht und Paranoia zieht, aus dem man nicht mehr rauskommt.

Worum geht es in GoodFellas?

GoodFellas erzählt die wahre Geschichte von Henry Hill, einem Halbiren der in den 1950ern in Brooklyn aufwuchs und sein ganzes Leben lang davon träumte, ein Gangster zu sein. Unter den Fittichen der Lucchese-Crime-Familie steigt er vom kleinen Laufburschen zum erfolgreichen Kriminellen auf – bis Drogen, Paranoia und FBI-Ermittlungen alles zum Einsturz bringen.

Als ich den Film zum ersten Mal sah, war ich völlig unvorbereitet auf diese Erzählweise. Scorsese beginnt nicht mit einer langsamen Charakterentwicklung, sondern wirft uns direkt in Henrys Welt. Der Junge steht vor seinem Mietshaus in Brooklyn und beobachtet, wie die örtlichen Gangster mit ihren Cadillacs vorfahren. Die Botschaft ist klar: Während alle anderen malochen müssen, leben diese Typen wie Könige.

Henry Hill war real – das macht den ganzen Wahnsinn noch verstörender. Er arbeitete für die Lucchese-Familie, konnte aber aufgrund seiner irischen Abstammung nie ein „Made Man“ werden. Diese Tatsache zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte und erklärt, warum er am Ende bereit war, seine „Familie“ zu verraten.

Was mich heute noch fasziniert ist, wie Scorsese die Zeit komprimiert. Wir erleben Henrys Aufstieg über Jahrzehnte hinweg, aber es fühlt sich an wie ein einziger, endloser Rausch. Die Erzählstruktur ist genial: Henry führt uns als Erzähler durch sein Leben, aber je tiefer er in die Drogensucht abrutscht, desto unzuverlässiger wird seine Stimme.

Wie prägt Martin Scorsese seine Vision von GoodFellas?

Scorsese inszeniert GoodFellas wie eine Achterbahnfahrt der Emotionen – vom berauschenden Aufstieg bis zum paranoiden Absturz. Seine Kameraführung, der Schnitt von Thelma Schoonmaker und der Verzicht auf einen klassischen Score zugunsten von Rock- und Pop-Hits der jeweiligen Epochen erschaffen eine einzigartige Atmosphäre, die den Zuschauer völlig in den Bann zieht.

Ich erinnere mich noch genau an mein erstes Mal im Kino 1990. Die berühmte Copacabana-Szene – diese unglaubliche Kamerafahrt, bei der Henry und Karen durch den Hintereingang gehen und wir ihnen in einem einzigen Take folgen. Damals dachte ich: „Wie zur Hölle haben die das gemacht?“ Keine Schnitte, keine Tricks, nur pure kinematografische Magie.

Scorsese wollte, dass sich der Film wie Henrys Leben anfühlt. Am Anfang ist alles glamourös und aufregend – die Kamera gleitet durch Restaurants, die Musik ist beschwingt, die Farben sind warm. Aber je weiter die Geschichte voranschreitet, desto hektischer wird die Inszenierung. In den Kokain-Szenen gegen Ende springt die Kamera wie ein aufgescheuchtes Tier, die Schnitte werden immer schneller.

Der Regisseur verzichtete komplett auf einen traditionellen Filmmusik-Score. Stattdessen nutzte er Rock-, Pop- und Soul-Hits aus den jeweiligen Jahrzehnten. „Rags to Riches“ von Tony Bennett für Henrys Aufstieg, das Piano-Outro von „Layla“ für die Leichenszenen – jeder Song ist perfekt platziert. Diese Entscheidung war revolutionär und wird heute noch kopiert.

Thelma Schoonmaker, Scorseses langjährige Editorin, verdient eine besondere Erwähnung. Ihr Schnitt ist wie ein zusätzlicher Schauspieler – mal entspannt und fließend, mal gehetzt und panisch. Sie schafft es, dass wir Henrys mentalen Zustand über den Rhythmus der Montage spüren.

Wie überzeugt die Besetzung von GoodFellas?

Das Schauspielensemble von GoodFellas ist perfekt besetzt: Ray Liotta verleiht Henry Hill eine faszinierende Mischung aus Charme und Selbstbetrug, Robert De Niro spielt Jimmy Conway als berechnenden Psychopathen, und Joe Pesci liefert als Tommy DeVito eine der intensivsten und unberechenbarsten Nebendarsteller-Performances der Filmgeschichte ab.

Ray Liotta war vor GoodFellas praktisch unbekannt, aber seine Performance als Henry Hill ist legendär. Er schafft es, einen Charakter sympathisch zu machen, der eigentlich ein skrupelloser Verbrecher ist. Liottas Lachen ist ansteckend, seine Erzählerstimme zieht uns in die Geschichte hinein – aber man spürt immer die Dunkelheit darunter.

Interessant ist, dass Liotta nie wirklich rauchen konnte, aber für die Rolle ständig mit Zigaretten im Mund herumlaufen musste. Nach den Dreharbeiten war er praktisch süchtig geworden – so sehr lebte er die Rolle.

Joe Pesci als Tommy DeVito ist schlichtweg erschreckend. Seine Figur ist ein wandelndes Pulverfass – einen Moment lang erzählt er witzige Geschichten, im nächsten prügelt er jemanden zu Tode. Die berühmte „Funny how?“-Szene war größtenteils improvisiert. Scorsese ließ die Kamera laufen, während Pesci die anderen Schauspieler (und die Crew) völlig überraschte.

Pesci gewann völlig verdient den Oscar als bester Nebendarsteller. Seine Dankesrede gehört zu den kürzesten der Oscar-Geschichte: „It’s my privilege. Thank you.“ Mehr nicht. Typisch Tommy DeVito – kurz, knapp, unvorhersagbar.

Robert De Niro spielt Jimmy Conway als kühlen Strategen. Während Tommy explodiert, ist Jimmy ein stiller Killer. De Niros Präsenz ist subtil aber bedrohlich – man spürt die Gefahr, auch wenn er lächelt.

Wie beeindruckt die Kamera- und Bildsprache von GoodFellas?

Kameramann Michael Ballhaus und Regisseur Martin Scorsese erschaffen mit ihrer visuellen Erzählweise ein Meisterwerk der Kinematografie. Die Kameraarbeit verändert sich mit Henrys emotionalem Zustand – von eleganten Fahrten in den Glanzzeiten bis zu hektischen Handheld-Aufnahmen während seines kokainbedingten Zusammenbruchs.

Was mich auch heute noch begeistert ist, wie die Kameraführung die Geschichte unterstützt. In den frühen Szenen gleitet die Kamera elegant durch die Restaurants und Clubs – wir sind Gäste in dieser glamourösen Welt. Die Copacabana-Sequenz ist das beste Beispiel: Ein einziger, über zweiminütiger Take, bei dem wir Henry und Karen durch Küchen, Gänge und Garderoben folgen.

Ballhaus nutzt verschiedene Brennweiten, um Stimmungen zu erzeugen. Weitwinkel-Objektive in den Clubs lassen die Räume größer und imposanter wirken. Tele-Objektive isolieren die Charaktere, besonders in den späteren, paranoiden Szenen.

Die Farbgebung verändert sich ebenfalls mit der Geschichte. Anfangs dominieren warme, goldene Töne – alles sieht aus wie ein Traum. Später werden die Farben kälter und grauer, die Beleuchtung wird härter. Henrys Welt verliert buchstäblich ihren Glanz.

Besonders brillant sind die Freeze-Frames, mit denen Scorsese wichtige Momente hervorhebt. Wenn Henry zum ersten Mal einen Gangster sieht, friert das Bild ein – dieser Moment verändert sein Leben für immer. Diese Technik wird sparsam eingesetzt, aber jedes Mal mit maximaler Wirkung.

Wie unterstützen Musik und Sound die Erzählung von GoodFellas?

Statt eines traditionellen Filmmusik-Scores setzt GoodFellas auf einen durchdachten Soundtrack aus Rock-, Pop- und Soul-Hits der jeweiligen Epochen. Jeder Song ist perfekt auf die emotionale Entwicklung der Geschichte abgestimmt – von Tony Bennetts „Rags to Riches“ bis zum unvergesslichen Piano-Outro von Eric Claptons „Layla“.

Die Musikauswahl ist genial und war seiner Zeit voraus. Scorsese wählte Songs, die nicht nur zeitlich zu den Szenen passen, sondern auch thematisch. „Rags to Riches“ begleitet Henrys Aufstieg – der Titel sagt alles. „Gimme Shelter“ von den Rolling Stones untermalt eine der brutalsten Gewaltszenen.

Das berühmteste Musikmoment ist zweifellos das Piano-Outro von „Layla“. Diese ruhige, melancholische Passage begleitet eine Montage von Leichen – die Opfer von Jimmys Paranoia nach dem Lufthansa-Raub. Die Ironie ist perfekt: Wunderschöne Musik zu schrecklichen Bildern.

Aber auch die Soundeffekte sind meisterhaft. Das Klirren von Gläsern in den Restaurants, das Klacken von Absätzen auf Marmorboden, das dumpfe Geräusch von Schlägen – alles ist so präzise gemischt, dass man sich mitten in der Szene fühlt.

Henrys Voice-Over ist ein weiteres Sound-Element. Ray Liottas Stimme ist warm und einladend, fast väterlich. Er führt uns durch seine Geschichte wie ein charmanter Gastgeber – bis man merkt, dass dieser Gastgeber ein Killer ist.

Was sind die größten Stärken von GoodFellas?

GoodFellas brilliert durch sein perfektes Zusammenspiel aller filmischen Elemente: die authentische Geschichte basierend auf wahren Begebenheiten, die außergewöhnlichen schauspielerischen Leistungen, Scorseses meisterhafte Regie, die innovative Kameraarbeit und der genial kuratierte Soundtrack. Der Film schafft es, den American Dream und seinen Albtraum gleichzeitig zu erzählen.

Die größte Stärke ist meiner Meinung nach das Tempo. Scorsese schafft es, 30 Jahre Henrys Leben in 146 Minuten zu packen, ohne dass es gehetzt wirkt. Jede Szene hat ihren Platz, jeder Moment ist wichtig. Es gibt keine Längen, keine überflüssigen Dialoge.

Die Authentizität ist ein weiterer Trumpf. Nicholas Pileggi, der Autor des Buches „Wiseguy“, auf dem der Film basiert, arbeitete eng mit dem echten Henry Hill zusammen. Viele Szenen sind direkt aus Hills Erinnerungen übernommen. Diese Wahrhaftigkeit spürt man in jeder Szene.

Das Casting ist perfekt. Nicht nur die Hauptrollen, sondern auch alle Nebencharaktere wirken wie echte Menschen, nicht wie Schauspieler. Paul Sorvino als Paulie, Lorraine Bracco als Karen, Frank Vincent als Billy Batts – jeder bringt Authentizität mit.

Scorseses Inszenierung ist eine Meisterklasse in visueller Erzählung. Er nutzt alle Mittel des Kinos – Kamera, Schnitt, Musik, Performance – um uns in Henrys Kopf zu bringen. Wir erleben seine Höhen und Tiefen, als wären es unsere eigenen.

Der Film funktioniert auf mehreren Ebenen: als Gangster-Thriller, als Sozialstudie, als Kritik am American Dream. Henry will nur dazugehören und reich werden – am Ende hat er beides verloren.

Welche Schwächen hat GoodFellas?

Ehrlich gesagt fallen mir kaum Schwächen bei GoodFellas ein – höchstens dass die extreme Gewaltdarstellung und das schnelle Erzähltempo manche Zuschauer überfordern könnte. Die weiblichen Charaktere, insbesondere Karen Hill, bekommen weniger Entwicklungsraum als sie verdient hätten.

Wenn ich wirklich kritisch sein muss, dann stört mich manchmal, dass die Frauenfiguren etwas unterentwickelt sind. Karen Hill, gespielt von Lorraine Bracco, ist hauptsächlich als Henrys Ehefrau definiert. Ihre eigene Geschichte, ihre Motivationen bleiben oft im Hintergrund.

Die Gewaltdarstellung ist extrem und nicht für jeden geeignet. Scorsese zeigt Brutalität ungeschönt – manche Szenen sind wirklich schwer erträglich. Billy Batts‘ Ende oder die verschiedenen Morde sind nichts für schwache Nerven.

Das rasante Tempo kann auch ein Problem sein. Manche Zuschauer fühlen sich überfordert von der Informationsdichte. Scorsese packt so viel in jeden Moment, dass man beim ersten Sehen vieles übersehen kann.

Die Romanticierung des Gangster-Lebens könnte problematisch sein. Henry erzählt seine Geschichte mit so viel Charme und Nostalgie, dass man fast vergisst, was für ein Monster er eigentlich war. Das ist zwar beabsichtigt, aber nicht jeder Zuschauer durchschaut diese Ironie.

Der Schluss wirkt auf manche etwas abrupt. Nach all der Intensität endet der Film relativ ruhig mit Henrys neuem Leben im Zeugenschutzprogramm. Das ist realistisch, aber cinematisch vielleicht nicht ganz befriedigend.

Für wen ist GoodFellas geeignet?

GoodFellas eignet sich perfekt für Cineasten die technische Brillanz schätzen, Crime-Film-Liebhaber, Scorsese-Fans und alle die authentische, ungeschönte Geschichten mögen. Der Film spricht besonders Zuschauer an, die komplexe Charaktere und moralische Ambiguität zu schätzen wissen.

Als alter Filmfan kann ich GoodFellas jedem empfehlen, der sich für die Kunstform Film interessiert. Das ist Kino-Handwerk auf höchstem Niveau – von der Regie über die Kameraarbeit bis zur Montage ist alles perfekt.

Crime-Genre-Fans kommen natürlich voll auf ihre Kosten. Aber GoodFellas ist mehr als nur ein Gangsterfilm – es ist eine Studie über Macht, Gier und die Kosten des American Dreams.

Scorsese-Liebhaber erleben den Regisseur auf dem Höhepunkt seiner Schaffenskraft. Alle seine typischen Elemente sind da: die Gewalt, die Männerfreundschaften, die katholische Schuld, die Faszination für Außenseiter.

Der Film eignet sich auch für Zuschauer, die wahre Geschichten mögen. Das Wissen, dass Henry Hill wirklich existiert hat, macht alles noch intensiver. Es ist kein Fantasy-Gangster-Märchen, sondern brutale Realität.

Aber Vorsicht: GoodFellas ist nichts für Gewaltempfindliche oder Menschen, die klare moralische Orientierung brauchen. Der Film zeigt Verbrecher als Menschen – das kann verstörend sein.

Wer spielt in GoodFellas mit?

Ray Liotta als Henry Hill
Robert De Niro als James „Jimmy“ Conway
Joe Pesci als Tommy DeVito
Lorraine Bracco als Karen Hill
Paul Sorvino als Paul „Paulie“ Cicero
Frank Sivero als Frankie Carbone
Tony Darrow als Sonny Bunz
Mike Starr als Frenchy
Frank Vincent als Billy Batts
Chuck Low als Morris „Morrie“ Kessler
Samuel L. Jackson als Parnell „Stacks“ Edwards
Gina Mastrogiacomo als Janice Rossi
Catherine Scorsese als Tommy DeVitos Mutter

Fazit: Lohnt sich GoodFellas?

Auch nach über drei Jahrzehnten bleibt GoodFellas für mich einer der besten Filme aller Zeiten. Kein anderer Gangsterfilm schafft es, so nah an die Realität heranzukommen und dabei so filmisch brilliant zu sein. Scorsese hat hier einfach alles richtig gemacht – von der Besetzung bis zur letzten Kameraeinstellung.

Was den Film so besonders macht ist seine Ehrlichkeit. Hier wird nichts romantisiert oder glorifiziert. Henry Hill war ein Verbrecher, Punkt. Aber Scorsese zeigt ihn als Menschen mit all seinen Schwächen und Widersprüchen. Das macht ihn faszinierender als jeden fiktionalen Gangster-Boss.

Die technische Brillanz ist heute noch beeindruckend. Die Copacabana-Szene gehört zu den besten Kamerafahrten der Filmgeschichte, Joe Pescis Performance ist unvergesslich, und der Soundtrack funktioniert perfekt. Das ist Kino-Handwerk auf Meisterniveau.

GoodFellas ist ein Film, der mit jedem Sehen neue Details preisgibt. Ich entdecke heute noch Nuancen, die mir früher entgangen sind. Das ist das Zeichen eines wirklich großen Films – er wird nie langweilig.

Für mich ist GoodFellas nicht nur Unterhaltung, sondern ein wichtiges Zeitdokument. Der Film zeigt Amerika in all seiner Widersprüchlichkeit – den Traum vom schnellen Geld und die Realität der Konsequenzen. Das ist relevanter denn je.

Ein absolutes Muss für jeden Filmliebhaber. 9.6/10 Punkte.

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Das Urteil

Watcher-Score · redaktionelle Einzelwertung

Bewertet von — eine Person, ein begründetes Urteil.

GoodFellas ist nicht nur ein Gangsterfilm - es ist eine fiebrige Reise durch den amerikanischen Alptraum, erzählt mit der Wucht eines Baseballschlägers und der Eleganz eines Walzers.— aus der Wertung von Tribun
Nach über 30 Jahren hat GoodFellas nichts von seiner Kraft verloren. Scorseses Meisterwerk funktioniert als Crime-Thriller, als Sozialstudie und als bittere Kritik am American Dream. Ray Liotta, Joe Pesci und Robert De Niro liefern Schauspiel der Extraklasse, während die technische Umsetzung - von der Kameraarbeit bis zum Soundtrack - neue Standards setzte. Ein Film der unter die Haut geht und dort bleibt. Perfekt für Cineasten, Crime-Fans und alle die authentisches, ungeschöntes Kino lieben.

Schnelle Antworten

Antworten Schnelle Antworten zu GoodFellas

Wo kann ich GoodFellas streamen?

GoodFellas läuft aktuell im Abo bei Max und Prime Video; zum Leihen oder Kaufen bei Apple TV+, Amazon, Google Play, YouTube, maxdome, MagentaTV, Videoload und freenet Video. Stand Juli 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.

Wie lange dauert GoodFellas?

GoodFellas hat eine Laufzeit von rund 139 Minuten (2 Stunden und 19 Minuten).

Lohnt sich GoodFellas?

Unsere Redaktion vergibt GoodFellas einen Watcher-Score von 9,6 von 10. Nach über 30 Jahren hat GoodFellas nichts von seiner Kraft verloren. Scorseses Meisterwerk funktioniert als Crime-Thriller, als Sozialstudie und als bittere Kritik am American Dream. Ray Liotta, Joe Pesci und Robert De Niro liefern Schauspiel der Extraklasse, während die technische Umsetzung - von der Kameraarbeit bis zum Soundtrack - neue Standards setzte. Ein Film der unter die Haut geht und dort bleibt. Perfekt für Cineasten, Crime-Fans und alle die authentisches, ungeschöntes Kino lieben.

Für wen ist GoodFellas geeignet?

GoodFellas ist vor allem etwas für Drama und Krimi-Fans und alle, die herausragende Filme suchen.

Worum geht es in GoodFellas?

Jimmy und Tommy können machen, was sie wollen. Sie sind Mitglieder der New Yorker Quartier-Mafia, brauchen auf niemanden Rücksicht zu nehmen und verdienen eine Menge Geld. Henry Hill ist von diesem Leben fasziniert und arbeitet daran, es ebenfalls führen zu können.

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Trailer

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Besetzung

Robert De NiroJames Conway
Ray LiottaHenry Hill
Joe PesciTommy DeVito
Lorraine BraccoKaren Hill
Paul SorvinoPaul Cicero

FAQ zu GoodFellas

Ist GoodFellas wirklich eine wahre Geschichte?
Ja, GoodFellas basiert auf dem Buch "Wiseguy" von Nicholas Pileggi, das die wahre Geschichte von Henry Hill erzählt. Hill war tatsächlich Mitglied der Lucchese-Crime-Familie und half später dem FBI bei Ermittlungen. Viele Szenen und Dialoge sind direkt aus seinen Erinnerungen übernommen.
Warum gewann GoodFellas nicht den Oscar als bester Film?
GoodFellas war 1991 in sechs Kategorien nominiert, gewann aber nur den Oscar für Joe Pesci als bester Nebendarsteller. Der Film verlor gegen "Der mit dem Wolf tanzt" - eine Entscheidung, die viele Kritiker bis heute für falsch halten. Die Academy bevorzugte damals oft "sicherere" Filme gegenüber kontroversen Werken.
Was bedeutet die berühmte "Funny how?"-Szene?
Diese Szene zeigt Tommys explosive und unberechenbare Natur perfekt. Joe Pesci improvisierte den Dialog größtenteils und überraschte damit die anderen Schauspieler. Die Szene basiert auf einer echten Begebenheit, die Henry Hill erlebt hatte - sie zeigt, wie schnell Spaß in tödliche Bedrohung umschlagen kann.
Wie wurde die Copacabana-Szene gedreht?
Die berühmte Kamerafahrt durch den Club wurde tatsächlich in einem Take gedreht. Scorsese und Kameramann Michael Ballhaus probten wochenlang, um die komplexe Choreografie hinzubekommen. Der echte Copacabana Club in New York wurde für die Dreharbeiten verwendet.
Was passierte mit dem echten Henry Hill?
Henry Hill lebte nach dem Film noch 22 Jahre im Zeugenschutzprogramm, kam aber nie wirklich zur Ruhe. Er gab weiterhin Interviews, schrieb Bücher und hatte Probleme mit Alkohol und Drogen. Er starb 2012 im Alter von 69 Jahren an Herzversagen.
Warum ist GoodFellas einflussreicher als The Godfather?
Während The Godfather eine poetische, mythische Version der Mafia zeigt, präsentiert GoodFellas die rohe, unglamouröse Realität. Der Einfluss auf moderne Gangster-Filme und TV-Serien wie The Sopranos ist enorm. Die Erzähltechnik und der dokumentarische Stil wurden unzählige Male kopiert.
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