Alle X-Men-Filme in der richtigen Reihenfolge
Vierzehn Filme, zwei Zeitlinien und ein Reset im Jahr 1973: warum die Kinoreihenfolge hier die einzige Sortierung ist, die sich nicht selbst widerspricht. Sieben Teile mit eigener Kritik.
Kurz gesagt: Die X-Men-Reihe umfasst vierzehn Kinofilme von X-Men (2000) bis Deadpool & Wolverine (2024). Am besten in Kinoreihenfolge schauen. Eine chronologische Sortierung nach Handlungsjahr funktioniert hier nicht, weil X-Men: Zukunft ist Vergangenheit im Jahr 2014 die Zeitlinie umschreibt. Sieben der vierzehn Filme haben bei uns eine eigene Kritik.
In welcher Reihenfolge schauen?
Am besten in Release-Reihenfolge: Die 14 Filme starten mit X-Men (2000) und enden mit Deadpool & Wolverine (2024) — so bauen die Teile aufeinander auf, wie sie im Kino erschienen sind. Zu 7 davon gibt es hier eine eigene Kritik, 7 stehen nur in der Liste.
- X-Men (2000)
- X-Men 2 (2003)
- X-Men: Der letzte Widerstand (2006)
- X-Men Origins: Wolverine (2009)
- X-Men: Erste Entscheidung (2011)
- Wolverine: Weg des Kriegers (2013)
- X-Men: Zukunft ist Vergangenheit (2014)
- Deadpool (2016)
- X-Men: Apocalypse (2016)
- Logan – The Wolverine (2017)
- Deadpool 2 (2018)
- X-Men: Dark Phoenix (2019)
- The New Mutants (2020)
- Deadpool & Wolverine (2024)
Die sieben Teile mit eigener Kritik
Sieben der vierzehn Filme sind bei uns einzeln besprochen, hier in Kinoreihenfolge und gruppiert nach den beiden Zeitlinien. Die vollständige Reihenfolge aller vierzehn Teile steht darunter im Text.
Die Fox-Zeitlinie (2000–2009)
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1
X-Men (2000)
Die Ausreißerin Rogue, die aufgrund ihrer wachsenden Mutantenkräfte, nämlich die Fähigkeit, durch Berührung die Persönlichkeiten, Erinnerungen und Kräft...
Zur Kritik →Reviewansehen -
2
X-Men Origins: Wolverine (2009)
James Howlett verfügt über die seltene Gabe, sich in Wolverine verwandeln zu können. Er ist nicht der einzige, in dem übermenschliche Kräfte stecken. Au...
Zur Kritik →Reviewansehen
Die Prequels und der Zeitlinien-Bruch (2011–2019)
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3
X-Men: Erste Entscheidung (2011)
Okay, ich lege die Karten auf den Tisch. Als Erste Entscheidung 2011 rauskam war ich 14 und hatte gerade Origins: Wolverine gesehen und dachte: X-Men ist durch. Fertig. Franchise tot. …
Zur Kritik →8,3/10Watcher -
4
X-Men: Zukunft ist Vergangenheit (2014)
In der Zukunft stehen die Mutanten kurz vor dem Aussterben, weil sie von Killer-Robotern gejagt und getötet werden: den Sentinels. Aufgrund der Bedrohun...
Zur Kritik →Reviewansehen -
5
X-Men: Apocalypse (2016)
Real talk: Apocalypse hat mich 2016 im Cinedom enttaeuscht. Ich kam rein nach Days of Future Past – dem Film der bewiesen hat dass die X-Men-Franchise noch Potential hat – …
Zur Kritik →6,8/10Watcher -
6
X-Men: Dark Phoenix (2019)
Ich sag euch wie es war. Juni 2019, Cinedom Köln, Stefan neben mir, und nach fünfzig Minuten sagt Stefan: Die haben aufgegeben. Und er hatte recht. Dark Phoenix fühlt sich …
Zur Kritik →5,5/10Watcher
Die Ableger (2016–2024)
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7
Deadpool & Wolverine (2024)
Deadpool & Wolverine ist der Film, den das MCU gebraucht hat. Nicht weil er perfekt ist — der dritte Akt ist zu CGI-lastig, Cassandra Nova ist unterentwickelt, und manche Meta-Witze …
Zur Kritik →8,5/10Watcher
Eine chronologische Liste gibt es nicht, und das ist kein Versehen
Fast jede Übersicht zu dieser Reihe bietet eine Handlungschronologie an: Erste Entscheidung spielt 1962, Apocalypse 1983, Dark Phoenix 1992, also sortiert man danach. Das Problem daran ist, dass die Hälfte dieser Reihenfolge einen Film enthält, den es innerhalb der Geschichte nicht mehr gibt.
Verantwortlich dafür ist Zukunft ist Vergangenheit von 2014. Wolverine wird ins Jahr 1973 zurückgeschickt und verhindert dort ein Attentat, mit dem alles Weitere zusammenhängt. Ab diesem Moment läuft die Geschichte anders. Der Beweis steht am Ende desselben Films auf der Leinwand: Wolverine wacht in der Schule auf, und Jean Grey und Scott Summers gehen dort über den Flur. Beide sind in Der letzte Widerstand von 2006 gestorben.
Wer also eine chronologische Liste baut, in der Der letzte Widerstand und Apocalypse nebeneinanderstehen, sortiert zwei Filme in eine Reihe, die sich gegenseitig ausschließen. Deshalb steht auf dieser Seite die Kinoreihenfolge, gruppiert nach den beiden Zeitlinien und den Ablegern. Das ist die einzige Sortierung, die sich nicht selbst widerspricht.
Die komplette Reihenfolge, alle vierzehn Filme
Zur Reihe gehören dreizehn Kinofilme aus der Zeit, in der die Rechte bei Fox lagen, dazu ein vierzehnter aus dem Marvel-Kino, der die Ära abschließt. Nicht zu allen gibt es bei uns eine Kritik; die Liste nennt sie trotzdem vollständig, sonst taugt sie nicht als Reihenfolge.
2000 · X-Men — Bryan Singer, 296,3 Mio. Dollar. Der Film, der das ganze Superhelden-Jahrzehnt eröffnet hat.
2003 · X-Men 2 — Singer, 407,7 Mio. Dollar. Gilt vielen bis heute als bester Teil.
2006 · X-Men: Der letzte Widerstand — Brett Ratner, 459,4 Mio. Dollar. Tötet zwei Hauptfiguren, die später wieder auftauchen.
2009 · X-Men Origins: Wolverine — Gavin Hood, 373,1 Mio. Dollar. Vorgeschichte, ab 1845.
2011 · X-Men: Erste Entscheidung — Matthew Vaughn, 353,6 Mio. Dollar. Neustart mit jungem Ensemble, 1962.
2013 · Wolverine: Weg des Kriegers — James Mangold, 414,8 Mio. Dollar. Japan, spielt nach dem dritten Teil.
2014 · X-Men: Zukunft ist Vergangenheit — Singer, 747,9 Mio. Dollar. Der Film, der die Zeitlinie umschreibt.
2016 · Deadpool — Tim Miller, 782,6 Mio. Dollar. Erster Teil mit Altersfreigabe ab 16.
2016 · X-Men: Apocalypse — Singer, 543,9 Mio. Dollar. 1983, in der neuen Zeitlinie.
2017 · Logan – The Wolverine — Mangold, 619,0 Mio. Dollar. 2029, Abschied von Hugh Jackmans Figur.
2018 · Deadpool 2 — David Leitch, 785,0 Mio. Dollar.
2019 · X-Men: Dark Phoenix — Simon Kinberg, 252,4 Mio. Dollar. 1992, Schlusspunkt der Prequel-Reihe.
2020 · The New Mutants — Josh Boone, 49,2 Mio. Dollar. Horror-Ableger, im August 2020 gestartet.
2024 · Deadpool & Wolverine — Shawn Levy. Erster Film der Reihe unter Marvel Studios.
Womit anfangen, wenn man nichts davon kennt
Mit X-Men: Erste Entscheidung von 2011. Der Film braucht kein Vorwissen, er führt Charles Xavier und Erik Lehnsherr als junge Männer ein, und er erklärt in zwei Stunden, warum aus zwei Freunden Gegner werden. Danach Zukunft ist Vergangenheit, weil dieser Film beide Besetzungen zusammenbringt und die Reihe neu sortiert.
Wer stattdessen wissen will, warum diese Reihe überhaupt existiert, fängt bei X-Men von 2000 an. Der Film wirkt heute klein, mit knapp zwei Stunden und einem Budget, das jeder heutige Superheldenfilm im Vorspann verbraucht. Er hat aber die Regeln aufgestellt, nach denen das Genre die nächsten fünfzehn Jahre funktioniert hat.
Zwei Filme lassen sich unabhängig sehen. Logan – The Wolverine setzt zwar voraus, dass man Hugh Jackmans Figur kennt, erklärt aber alles Nötige selbst und ist eher Western als Superheldenfilm. Deadpool braucht überhaupt keinen Zusammenhang, macht sich stattdessen über ihn lustig.
Die Zahl, an der die Fox-Ära gescheitert ist
Dark Phoenix spielte 2019 weltweit 252,4 Millionen Dollar ein. Das ist weniger als der allererste Film neunzehn Jahre zuvor, der auf 296,3 Millionen kam, und weniger als jeder andere reguläre Teil der Reihe. Zum Vergleich: Zukunft ist Vergangenheit hatte fünf Jahre früher 747,9 Millionen geholt.
Bei The New Mutants greift die Zahl von 49,2 Millionen nicht als Urteil, weil der Film im August 2020 in geschlossene Kinos startete. Er lag ohnehin drei Jahre auf Halde. Beide Filme markieren trotzdem dasselbe: Die Reihe war zu Ende, bevor Disney sie übernahm.
Bei uns tragen vier dieser Filme eine redaktionelle Wertung, und die Kurve zeigt in dieselbe Richtung: X-Men: Erste Entscheidung steht bei 8,3, Apocalypse bei 6,8, Dark Phoenix bei 5,5. Deadpool & Wolverine liegt danach wieder bei 8,5, allerdings unter neuer Regie und in einem anderen Studio.
Häufige Fragen zur X-Men-Reihenfolge
In welcher Reihenfolge sollte ich die X-Men-Filme schauen?
In der Kinoreihenfolge, also ab X-Men von 2000. Eine chronologische Sortierung nach Handlungsjahr scheitert daran, dass Zukunft ist Vergangenheit 2014 die Zeitlinie umschreibt und damit Teile der früheren Filme aufhebt. Wer wenig Zeit hat, startet bei Erste Entscheidung von 2011.
Wie viele X-Men-Filme gibt es?
Vierzehn Kinofilme. Dreizehn davon entstanden bei Fox zwischen 2000 und 2020, dazu kommt Deadpool & Wolverine von 2024, der bei Marvel Studios produziert wurde. Gezählt sind dabei die drei Wolverine-Solofilme, die beiden Deadpool-Teile und The New Mutants.
Gehören Deadpool und Logan zur X-Men-Reihe?
Ja, beide spielen im selben Filmuniversum und entstanden bei Fox. Deadpool und Deadpool 2 nehmen die Reihe offen auf die Schippe, Logan – The Wolverine spielt 2029 und erzählt das Ende von Hugh Jackmans Figur. Für beide braucht man die Hauptreihe nicht.
Was passiert in Zukunft ist Vergangenheit mit der Zeitlinie?
Wolverine wird ins Jahr 1973 zurückgeschickt und verhindert dort ein Attentat. Dadurch nimmt die Geschichte einen anderen Verlauf. Sichtbar wird das am Ende des Films: Jean Grey und Scott Summers leben wieder, obwohl beide in Der letzte Widerstand von 2006 gestorben waren.
Welcher X-Men-Film ist der beste?
Unter den bei uns bewerteten Teilen steht Deadpool & Wolverine mit 8,5 vorn, dicht gefolgt von X-Men: Erste Entscheidung mit 8,3. Unter Fans gilt häufig X-Men 2 von 2003 als stärkster Teil, der mit 407,7 Millionen Dollar auch das erste große Einspielergebnis der Reihe holte.
Kommen noch neue X-Men-Filme?
Marvel Studios hat die Figuren seit der Übernahme von Fox im Jahr 2019 und hat sie mit Deadpool & Wolverine 2024 erstmals selbst eingesetzt. Ein Termin für einen eigenständigen neuen X-Men-Film ist bislang nicht bestätigt. Sobald sich das ändert, steht es hier.





