Poster zum Film Vier Frauen und ein Mord (1964)

Vier Frauen und ein Mord (1964)

🎬 Film 90 Min. KomödieKrimi
⚡ Kurz gesagt

Ein charmanter Zeitzeuge des klassischen britischen Krimis mit Margaret Rutherford in absoluter Bestform. Trotz handwerklicher Schwächen ein Vergnügen für jeden, der das Theater liebt und glaubt, dass Mord auch heiter sein darf. 7.8/10 Punkte. Watcher-Score 7,8/10.

⚖️ Zum Urteil 📺 Wer streamt's? ▶ Trailer
📺

Wer streamt Vier Frauen und ein Mord?

Verfügbarkeit DE

Stand 21.07.2026: Vier Frauen und ein Mord läuft im Abo bei RTL+. Leihen oder Kaufen geht ab 3,99 €.

Verfügbarkeit Deutschland · Stand 21.07.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.

✍️

Die Kritik

von Tribun
Manchmal sind die besten Kriminalfilme die, die gar nicht so tun, als wären sie ernst. „Vier Frauen und ein Mord“ aus dem Jahr 1964 ist so ein herrlicher Zeitzeuge – ein Film, der eigentlich von Hercule Poirot handeln sollte, aber dann Margaret Rutherford so erfolgreich als Miss Marple etabliert hatte, dass man kurzerhand alles umschrieb. Das Ergebnis? Ein charmant-skurriler Krimi, der die resolute alte Dame ins Theater schickt und dabei zeigt, warum Rutherfords Miss Marple bis heute unerreicht ist.

Quick Answer: Ist Vier Frauen und ein Mord sehenswert?

Kurze Antwort: JA – Ein wunderbar exzentrischer Krimi mit Margaret Rutherford in Bestform, der trotz seiner offensichtlichen Schwächen durch Charme und britischen Humor besticht.

Für wen geeignet: Margaret Rutherford-Fans, Liebhaber klassischer britischer Krimis, Anhänger von Agatha Christie-Verfilmungen und alle, die entspannte Unterhaltung ohne moderne Brutalität suchen.

Nicht geeignet für: Zuschauer, die actionreiche Thriller erwarten, Puristen der Christie-Romane und alle, die schnelle Schnitte und moderne Krimispannung brauchen.

Mein Urteil: Ich habe diesen Film als Teenager das erste Mal gesehen und war sofort verzaubert von Rutherfords herrlich eigensinniger Darstellung. Ja, die Handlung ist hanebüchen und die Übertragung von Poirot auf Marple funktioniert nur bedingt – aber das ist völlig egal, wenn man sich dem besonderen Charme dieses Films hingibt.

Worum geht es in Vier Frauen und ein Mord?

Miss Marple wird zur Geschworenen in einem Mordprozess, bei dem der junge Harold Taylor für den Tod der älteren Mrs. McGinty angeklagt ist. Doch ihre Intuition sagt ihr, dass der wahre Mörder noch frei herumläuft – und so beginnt sie, undercover in einer Theatergruppe zu ermitteln, wo sie auf eine bunte Schar von Verdächtigen trifft.

Die Geschichte beginnt im Gerichtssaal, wo ich mich sofort in die 1960er Jahre zurückversetzt fühle. Die Kameraführung, die Kostüme, selbst die Art, wie gesprochen wird – alles atmet den Geist jener Zeit. Miss Marple sitzt pflichtbewusst in der Jury, doch während die anderen Geschworenen bereits überzeugt scheinen, dass Harold schuldig ist, nagt etwas an ihr. Es ist diese wunderbare Eigenschaft von Margaret Rutherford, selbst beim simplen Zuhören so präsent zu sein, dass man sofort versteht: Diese Frau lässt sich nicht so leicht überzeugen.

Als sie beschließt, auf eigene Faust zu ermitteln, führt sie ihre Spur zur Theatergruppe „Cosgood Players“. Hier wird die Geschichte richtig interessant, denn Miss Marple muss sich als Schauspielerin tarnen – eine Idee, die allein schon brillant ist. Stellen Sie sich vor: Margaret Rutherford als Miss Marple, die vorgibt, eine Amateur-Schauspielerin zu sein. Die Meta-Ebenen dieses Konzepts sind herrlich absurd.

Die Theatergruppe selbst ist ein perfektes Biotop für einen klassischen Krimi. Eifersucht zwischen den Darstellern, ein exzentrischer Regisseur mit Geheimnissen, finanzielle Nöte und natürlich jede Menge persönliche Dramen. Jeder hat ein Motiv, jeder hat etwas zu verbergen – genau die Art von Setup, die in den 1960ern noch funktionierte, ohne dass man sich Gedanken über DNA-Spuren oder Handy-Ortung machen musste.

Wie inszeniert George Pollock die Geschichte?

Regisseur George Pollock führte bereits bei den vorherigen Miss Marple-Filmen Regie und beherrscht das Zusammenspiel zwischen Rutherford und dem ensemble perfekt. Seine Inszenierung ist klassisch-konventionell, aber genau das macht den Charme aus – hier wird noch erzählt statt nur gezeigt.

Pollock versteht es, Margaret Rutherford Raum zu geben. Er weiß, dass sie die Show trägt und inszeniert entsprechend. Die Kamera verweilt bei ihr, folgt ihren Blicken, lässt ihre Mimik für sich sprechen. Besonders gelungen sind die Szenen im Theater selbst – hier nutzt Pollock die natürliche Theatralik des Settings, ohne zu übertreiben.

Was mir besonders auffällt: Pollock arbeitet mit langen Einstellungen und lässt den Dialog wirken. Das ist heute fast anachronistisch, aber damals war das noch normales Filmemachen. Dialoge werden nicht durch schnelle Schnitte zerhackt, Szenen haben Zeit zu atmen. Das passt perfekt zu Miss Marples methodischer Art der Ermittlung.

Die Theater-Sequenzen sind ein Highlight der Regie. Pollock inszeniert sie so, dass wir sowohl die „echte“ Theateraufführung als auch Miss Marples Ermittlungen verfolgen können. Das ist technisch nicht spektakulär, aber handwerklich solide gelöst. Man merkt: Hier arbeitet jemand, der seine Darsteller kennt und weiß, wie er sie in Szene setzen muss.

Wie schlägt sich Margaret Rutherford als Miss Marple?

Margaret Rutherford ist auch in ihrem dritten Miss Marple-Film in absoluter Bestform. Ihre Darstellung mag nicht der Christie’schen Vorlage entsprechen, aber sie hat einen eigenen, unvervechselbaren Charakter geschaffen, der bis heute unerreicht ist. Ihr Spiel zwischen scheinbarer Hilflosigkeit und scharfem Verstand ist meisterhaft.

Ich muss gestehen, dass ich Rutherfords Miss Marple schon als Kind geliebt habe, lange bevor ich wusste, wer Agatha Christie war. Diese resolute, aber herzliche Dame mit ihrem charakteristischen Gang und ihrem unvermeidlichen Regenschirm war für mich DER Inbegriff einer Hobby-Detektivin. Auch heute noch, nach Dutzenden von anderen Miss Marple-Interpretationen, ist sie für mich die definitive Version.

Was Rutherford so besonders macht: Sie spielt Miss Marple nie als überlegene Superdetektivin. Ihre Marple stolpert scheinbar durch die Ermittlungen, stellt naive Fragen, wirkt manchmal fast dümmlich – und ist dabei die ganze Zeit über allen anderen einen Schritt voraus. Das ist große Schauspielkunst.

Besonders brillant ist sie in den Theater-Szenen. Wenn Miss Marple vorgibt, eine Amateur-Schauspielerin zu sein, erleben wir Rutherford beim Schauspielern einer Rolle, die vorgibt zu schauspielern. Diese Verschachtelung hätte leicht ins Groteske abdriften können, aber Rutherford hält die perfekte Balance.

Stringer Davis als Mr. Stringer ist wieder dabei, und ich finde diese Konstellation nach wie vor rührend. Zu wissen, dass hier ein echtes Ehepaar zusammen vor der Kamera steht, verleiht ihren Szenen eine besondere Authentizität. Davis ist kein großer Schauspieler, aber er ist der perfekte Partner für Rutherfords Miss Marple.

Wie funktioniert die Kameraarbeit und Bildsprache?

Die Kameraführung von „Vier Frauen und ein Mord“ ist klassisch und unaufdringlich – sie dient der Geschichte, statt sich selbst zu inszenieren. Das Theater-Setting wird geschickt genutzt, um sowohl Intimität als auch die nötige Übersichtlichkeit für einen Krimi zu schaffen.

Die Bildsprache der 1960er Jahre hat ihren eigenen Reiz. Alles wirkt etwas theatralischer als moderne Filme, was hier aber perfekt zum Setting passt. Die Ausleuchtung ist klassisch-funktional, die Kostüme zeitgemäß elegant. Besonders Miss Marples Garderobe ist ein Fest – diese Hüte! Diese Mäntel! Jedes Outfit erzählt eine Geschichte.

Das Theater selbst wird als Location intelligent genutzt. Die Bühne als Ort der Täuschung und Wahrheit gleichzeitig – das ist ein schönes visuelles Motiv, auch wenn es nicht überstrapaziert wird. Die Kamera zeigt uns sowohl die Aufführungen als auch das Geschehen hinter den Kulissen, ohne dass es verwirrend wird.

Was mir gut gefällt: Die Kameraarbeit ist nie spektakulär, aber immer angemessen. Hier wird noch erzählt, nicht nur gezeigt. Jede Einstellung hat einen Zweck, nichts wirkt überflüssig oder selbstverliebt. Das ist handwerklich solides Kino aus einer Zeit, als man noch glaubte, dass Geschichten wichtiger sind als Effekte.

Wie ist die musikalische Untermalung gelungen?

Ron Goodwins Filmmusik ist ein echter Ohrstolz und längst kultisch geworden. Seine charakteristische „Tat-ta-ta-ta“-Miss Marple-Melodie erklingt auch hier wieder und sorgt sofort für die richtige Stimmung – heiter, aber nicht albern, spannend, aber nicht bedrohlich.

Diese Musik! Ich höre die ersten Takte und bin sofort wieder zwölf Jahre alt und schaue am Sonntagabend Krimi mit meinen Eltern. Goodwins Komposition für die Miss Marple-Filme ist ein perfektes Beispiel dafür, wie Filmmusik Erinnerungen schaffen kann. Die Melodie ist eingängig, ohne aufdringlich zu sein, charakteristisch, ohne penetrant zu werden.

Besonders schön: Die Musik wird sparsam eingesetzt. Sie kommentiert nicht jede Szene, sondern setzt gezielt Akzente. In den spannenden Momenten bleibt sie dezent im Hintergrund, in den heiteren Szenen darf sie auch mal etwas verspielter werden. Das ist Filmmusik, wie sie sein sollte: unterstützend, nicht dominierend.

Die Theater-Szenen bekommen ihre eigene musikalische Behandlung, die clever zwischen der „echten“ Theatermusik und Goodwins Score wechselt. Das könnte chaotisch wirken, funktioniert aber überraschend gut und verstärkt das Spiel zwischen Realität und Schauspielerei, das den ganzen Film prägt.

Was sind die großen Stärken des Films?

Die größte Stärke von „Vier Frauen und ein Mord“ ist eindeutig Margaret Rutherford selbst. Ihre Miss Marple ist so charmant und überzeugend, dass man alle handwerklichen Schwächen gerne übersieht. Dazu kommt das wunderbar absurde Theater-Setting, das perfekt zu ihrer exzentrischen Art passt.

Was ich an diesem Film liebe: Er nimmt sich nicht zu ernst. Ja, es geht um Mord, aber der Ton bleibt heiter und britisch-trocken. Das ist heute fast unmöglich – jeder Krimi muss düster und psychologisch sein. Hier darf ein Krimi noch Spaß machen, ohne oberflächlich zu sein.

Das Theater-Milieu ist brillant gewählt. Schauspieler sind per Definition Verdächtige – sie können alle lügen und schauspielern. Das schafft eine wunderbare Unsicherheit: Wer ist echt, wer spielt nur eine Rolle? Miss Marple mittendrin, die selbst eine Rolle spielt, aber dennoch die Wahrheit sucht – das ist ein großartiges Konzept.

Die Nebendarsteller sind durchweg gut besetzt. Robert Morley als exzentrischer Theaterregisseur ist eine Augenweide, Flora Robson bringt als Mrs. McGinty in ihren wenigen Szenen mehr Persönlichkeit rüber als manche Hauptdarsteller heute in ganzen Filmen. Das ist britisches Character Acting in Bestform.

Auch die Dialoge haben Witz und Charme. Hier wird noch geredet, nicht nur kommuniziert. Die Wortwahl ist elegant, ohne gestelzt zu wirken, humorvoll, ohne albern zu sein. Das ist eine Kunst, die heute leider selten geworden ist.

Wo schwächelt der Film bedenklich?

Die größte Schwäche ist die holprige Adaption von Christies „Mrs. McGinty’s Dead“ – die Übertragung von Poirot auf Miss Marple funktioniert nur bedingt und führt zu einigen Logiklöchern. Dazu kommt, dass die Auflösung etwas zu konstruiert wirkt und die Mordmotive nicht wirklich überzeugen.

Ich muss ehrlich sein: Als Christie-Adaption ist der Film problematisch. Die ursprüngliche Geschichte wurde so stark verändert, dass am Ende kaum noch etwas vom Original übrig ist. Das mag Fans der Bücher ärgern, und ich kann das verstehen. Christie hatte ihre Gründe, warum sie bestimmte Fälle Poirot und andere Miss Marple zugeordnet hat.

Die Mordauflösung ist nicht besonders elegant. Ohne zu spoilern: Die Motive wirken konstruiert, die Beweise kommen etwas zu bequem zum Vorschein, und einige Wendungen sind eher dem dramatischen Effekt als der inneren Logik geschuldet. Das merkt man besonders beim zweiten Schauen.

Auch das Tempo ist manchmal etwas schleppend. Was in den 1960ern normal war, kann heute Zuschauer ungeduldig machen. Einige Dialoge ziehen sich, manche Szenen hätten gestrafft werden können. Das ist der Preis für die damals übliche gemächlichere Erzählweise.

Die Nebenhandlungen sind teilweise überflüssig. Der romantische Subplot bringt wenig zur Haupthandlung bei, einige Charaktere werden eingeführt und dann wieder fallen gelassen. Das ist nicht schlimm, aber es zeigt, dass das Drehbuch nicht perfekt durchkomponiert ist.

Für wen ist Vier Frauen und ein Mord geeignet?

Der Film richtet sich an Fans klassischer britischer Krimis, die Wert auf Atmosphäre und Charaktere legen statt auf Action und moderne Effekte. Besonders Margaret Rutherford-Liebhaber und Nostalgiker werden ihre Freude haben, aber auch jüngere Zuschauer können den zeitlosen Charme entdecken.

Wenn Sie zu den Menschen gehören, die bei „Tatort“ schon die Augen verdrehen wegen der ewigen Selbstzweifel der Kommissare, dann ist das hier genau richtig für Sie. Miss Marple zweifelt nicht an sich selbst, sie löst Fälle. Punkt. Das ist erfrischend direkt.

Für Familien ist der Film perfekt geeignet. Keine Brutalität, keine sexuellen Anspielungen, kein Fluch stärker als „Oh my goodness!“ – das ist Krimi für alle Altersgruppen. Meine Großmutter hat diese Filme geliebt, und ich kann verstehen warum. Hier stimmt noch die Welt, auch wenn jemand ermordet wurde.

Christie-Puristen sollten ihre Erwartungen herunterschrauben. Das ist nicht die Miss Marple aus den Büchern, und die Geschichte hat nur noch entfernte Ähnlichkeit mit der Vorlage. Aber wenn Sie sich darauf einlassen können, werden Sie einen charmanten Krimi erleben.

Auch für Theaterfreunde ist der Film interessant. Das Backstage-Milieu wird authentisch dargestellt, die Theaterszenen sind liebevoll inszeniert. Man merkt, dass hier Menschen am Werk waren, die das Theater kennen und schätzen.

Wer spielt in Vier Frauen und ein Mord mit?

  • Margaret Rutherford als Miss Jane Marple
  • Stringer Davis als Mr. Stringer
  • Robert Morley als H. Driffold Cosgood
  • Flora Robson als Mrs. McGinty
  • Charles ‚Bud‘ Tingwell als Inspektor Craddock
  • Gordon Harris als Detective Sergeant Wells
  • Andrew Cruickshank als Justice Crosby
  • Ron Moody als Bill Hanson
  • James Bolam als Leonard
  • Megs Jenkins als Mrs. Summerhays
  • Ralph Michael als Harold Taylor
  • Francesca Annis als Sheila Upward

Fazit: Lohnt sich Vier Frauen und ein Mord?

Als ich diesen Film vor Jahren wiederentdeckt habe, war ich überrascht, wie gut er gealtert ist. Ja, das Tempo ist gemächlicher als heute üblich, und ja, die Christie-Adaption ist problematisch. Aber Margaret Rutherfords Miss Marple ist zeitlos – ihre Mischung aus scheinbarer Naivität und scharfem Verstand funktioniert auch 60 Jahre später noch perfekt.

Das Theater-Setting ist brilliant gewählt und wird intelligent genutzt. Die Idee, Miss Marple als Amateur-Schauspielerin zu tarnen, hätte in andere Hände leicht ins Lächerliche abgleiten können. Rutherford aber spielt es mit solcher Selbstverständlichkeit, dass man jeden Moment glaubt.

Für Fans klassischer Krimis ist das ein Muss, für alle anderen eine angenehme Überraschung. Ein Film, der beweist, dass Mord auch heiter sein darf, ohne oberflächlich zu werden.

⚖️

Das Urteil

Watcher-Score · redaktionelle Einzelwertung

Bewertet von — eine Person, ein begründetes Urteil.

Margaret Rutherford verwandelt eine holprige Christie-Adaption durch pure Schauspielkunst in charmante Unterhaltung – Theatre trifft Crime in britischer Perfektion.— aus der Wertung von Tribun
Vier Frauen und ein Mord ist kein perfekter Krimi, aber ein perfektes Margaret Rutherford-Vehikel. Die Übertragung von Christies Poirot-Geschichte auf Miss Marple funktioniert nur bedingt, und die Auflösung ist etwas konstruiert. Aber Rutherfords charmante Darstellung, das wunderbar absurde Theater-Setting und der britisch-trockene Humor machen alle Schwächen wett. Ein Film für alle, die entspannte Krimi-Unterhaltung ohne moderne Brutalität suchen.

Schnelle Antworten

Antworten Schnelle Antworten zu Vier Frauen und ein Mord

Wo kann ich Vier Frauen und ein Mord streamen?

Vier Frauen und ein Mord läuft aktuell im Abo bei RTL+; zum Leihen oder Kaufen bei Apple TV+, Amazon, Google Play, YouTube, maxdome, MagentaTV, Videoload und freenet Video. Stand Juli 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.

Wie lange dauert Vier Frauen und ein Mord?

Vier Frauen und ein Mord hat eine Laufzeit von rund 90 Minuten (1 Stunde und 30 Minuten).

Lohnt sich Vier Frauen und ein Mord?

Unsere Redaktion vergibt Vier Frauen und ein Mord einen Watcher-Score von 7,8 von 10. Ein charmanter Zeitzeuge des klassischen britischen Krimis mit Margaret Rutherford in absoluter Bestform. Trotz handwerklicher Schwächen ein Vergnügen für jeden, der das Theater liebt und glaubt, dass Mord auch heiter sein darf. 7.8/10 Punkte.

Für wen ist Vier Frauen und ein Mord geeignet?

Vier Frauen und ein Mord ist vor allem etwas für Komödie und Krimi-Fans und alle, die solide Genre-Unterhaltung suchen.

Worum geht es in Vier Frauen und ein Mord?

Miss Marple auf den Brettern, die die Welt bedeuten: Als sich die kauzige alte Lady um eine Rolle bei einer drittklassigen Theatergruppe bewirbt, geht es ihr natürlich nicht um eine Karriere als Schauspielerin.

🎬

Trailer

🎭

Besetzung

Margaret RutherfordMiss Jane Marple
Ron MoodyH. Driffold Cosgood
Charles TingwellInspector Craddock
Andrew CruickshankJustice Crosby
Megs JenkinsGladys Thomas
Ralph MichaelRalph Summers
James BolamBill Hanson
Stringer DavisJim Stringer
Francesca AnnisSheila Upward
Pauline JamesonMaureen Summers

FAQ zu Vier Frauen und ein Mord

Ist der Film eine getreue Agatha Christie-Adaption?
Nein, definitiv nicht. Der Film basiert zwar auf Christies Roman "Mrs. McGinty's Dead", aber die Geschichte wurde so stark verändert und von Hercule Poirot auf Miss Marple übertragen, dass kaum noch etwas vom Original übrig ist. Fans der Bücher sollten den Film als eigenständiges Werk betrachten.
Muss man die vorherigen Miss Marple-Filme gesehen haben?
Nein, jeder Film der Margaret Rutherford-Reihe funktioniert als eigenständige Geschichte. Es gibt zwar wiederkehrende Charaktere wie Mr. Stringer und Inspektor Craddock, aber deren Beziehungen werden jeweils neu etabliert. Ein Einstieg ist problemlos möglich.
Wie unterscheidet sich Rutherfords Miss Marple von anderen Versionen?
Margaret Rutherfords Miss Marple ist deutlich robuster und aktiver als Christies literarische Figur. Sie ermittelt direkt vor Ort, statt nur zu beobachten und zu deduzieren. Ihre Darstellung ist humorvoller und weniger subtil, aber dafür ungemein charmant und eigenständig.
Ist der Film für Kinder geeignet?
Ja, absolut. Trotz des Mordthemas ist der Film sehr familienfreundlich. Es gibt keine explizite Gewalt, keine verstörenden Bilder und der Ton bleibt durchweg heiter. Kinder ab etwa 8-10 Jahren können den Film problemlos schauen.
Warum spielt das Theater eine so wichtige Rolle?
Das Theater dient als perfekte Metapher für die Täuschungen und Wahrheiten im Krimi. Schauspieler sind professionelle Lügner, was jeden zum Verdächtigen macht. Gleichzeitig ermöglicht es Miss Marple, undercover zu ermitteln, was zu den komödiantischen Höhepunkten des Films führt.
Gibt es den Film auch in deutscher Synchronisation?
Ja, der Film wurde für die deutsche Ausstrahlung synchronisiert. Die deutsche Fassung ist solide gemacht, auch wenn natürlich der britische Originalton mit Margaret Rutherfords charakteristischer Stimme unerreicht bleibt. Für das volle Erlebnis empfiehlt sich die Originalversion mit Untertiteln.
📣

Der Saal

Community — getrennt von der Redaktion

Schon gesehen? Bewerte in 2 Sekunden — deine Stimme zählt für den Saal, nie für den Watcher-Score.

🌟 Community Bewertung

Noch keine Community-Bewertung

Sei der Erste!

📝 Deine Bewertung
Klicke zum Bewerten (wird temporär gespeichert)
💬

Wie reagierst du auf das Review?

🗣️

Diskutiere mit · 0 Kommentare

0 Kommentare

🚪

Ähnliche Filme

aus derselben Kammer
Cookie Consent mit Real Cookie Banner