Wer streamt Prey?
Verfügbarkeit DEStand 01.08.2026: Prey läuft im Abo bei Prime Video, Disney+ und Joyn – mit deutscher Synchronfassung.
Verfügbarkeit Deutschland · Stand 01.08.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.
Die Kritik
von TribunQuick Answer: Ist Prey sehenswert?
Kurze Antwort: JA – Ein erfrischender Neustart für das Predator-Franchise mit starker Hauptfigur und atemberaubenden Bildern.
Für wen geeignet: Predator-Fans, Western-Liebhaber, Survival-Thriller-Enthusiasten, Fans starker weiblicher Charaktere.
Nicht geeignet für: Gewaltempfindliche Zuschauer, Fans reiner Sci-Fi-Action, Menschen mit Abneigung gegen historische Settings.
Mein Urteil: Nach Jahren enttäuschender Fortsetzungen endlich wieder ein Film, der dem Original würdig ist. Die Mischung aus historischem Setting und Alien-Horror funktioniert perfekt.
Worum geht es in Prey?
Prey versetzt uns ins Jahr 1719 in die Große Ebene Nordamerikas, wo die junge Comanche-Kriegerin Naru gegen Geschlechterrollen und einen tödlichen Alien-Jäger kämpfen muss. Als erste Frau ihres Stammes will sie sich als Jägerin beweisen, doch niemand nimmt sie ernst – bis mysteriöse Spuren im Wald auftauchen und Stammesmitglieder verschwinden.
Stellt euch vor: 1719, irgendwo in den weiten Ebenen des heutigen Amerika. Naru, gespielt von der fantastischen Amber Midthunder, träumt davon, eine große Jägerin zu werden. Problem: Ihr Stamm sieht das anders. Besonders ihr Bruder Taabe und die anderen Krieger meinen, sie soll lieber bei den Heilkräutern bleiben.
Aber Naru ist verdammt stur – erinnert mich an meine Nichte! Sie trainiert heimlich mit ihrer tomahawkartigen Axt, hat ihren treuen Hund als Begleiter und bemerkt Dinge, die andere übersehen. Als sie merkwürdige Spuren im Wald entdeckt, ahnt sie: Hier ist ein Raubtier unterwegs, wie sie es noch nie gesehen hat.
Was dann folgt, ist ein brillantes Katz-und-Maus-Spiel. Naru beobachtet den Predator bei der Jagd auf Bären, Wölfe und schließlich französische Fallensteller. Dabei lernt sie seine Techniken, seine Schwächen und vor allem: seinen Ehrenkodex. Der Alien jagt nur würdige Gegner – und unterschätzt Naru komplett. Ein Fehler, der ihm teuer zu stehen kommt.
Wie gut ist die Regie und Vision von Dan Trachtenberg?
Dan Trachtenberg beweist mit Prey, dass er einer der spannendsten Genre-Regisseure seiner Generation ist. Nach seinem Debüt „10 Cloverfield Lane“ liefert er hier einen Film ab, der sowohl visuell beeindruckend als auch emotional packend ist. Seine Vision eines historischen Predator-Films funktioniert perfekt, weil er nie das Menschliche aus den Augen verliert.
Ich war skeptisch, als ich hörte, wer hier Regie führt. Trachtenberg kannte ich nur von „10 Cloverfield Lane“ – ein guter Film, aber ganz andere Liga. Hier zeigt er aber, dass er große Geschichten erzählen kann, ohne sich in Effektspektakeln zu verlieren.
Seine Inszenierung ist verdammt clever. Statt der üblichen Schnitt-Orgie moderner Actionfilme nimmt er sich Zeit für die Momente. Wenn Naru durch den Wald schleicht, spürt man ihre Anspannung. Wenn der Predator zuschlägt, ist das brutal und effektiv, aber nie ausufernde Gewaltpornografie.
Was mich am meisten beeindruckt: Trachtenberg versteht, dass „weniger mehr“ sein kann. Der Predator ist sparsam eingesetzt, dadurch wirkt jeder seiner Auftritte bedrohlicher. Hab mit meinem Kumpel Marco darüber diskutiert – der meinte, moderne Horrorfilme zeigen ihr Monster viel zu früh und zu oft. Hier stimmt die Dosierung perfekt.
Die Art, wie er die Landschaften in Szene setzt, erinnert mich an die großen Western-Regisseure. Diese weiten Shots der kanadischen Prärie vermitteln gleichzeitig Schönheit und Gefahr. Man versteht sofort: Das ist Narus Welt, hier kennt sie sich aus.
Wie überzeugt die Besetzung und das Schauspiel in Prey?
Amber Midthunder trägt den gesamten Film auf ihren Schultern und macht das mit einer Intensität und Authentizität, die mich echt überrascht hat. Als Mitglied des Fort Peck Sioux Stammes bringt sie nicht nur schauspielerisches Können mit, sondern auch kulturelle Authentizität. Dakota Beavers als ihr Bruder Taabe ergänzt sie perfekt.
Ehrlich gesagt kannte ich Amber Midthunder vorher nicht. Nach diesem Film wird sie mir im Gedächtnis bleiben! Die Frau kann mit minimalen Mitteln maximale Emotionen transportieren. Wenn sie frustriert ist, weil ihr Stamm sie nicht ernst nimmt, spürt man das ohne große Worte.
Was mich beeindruckt: Sie spielt Naru nicht als perfekte Kriegerin, sondern als lernende Person. Sie macht Fehler, fällt hin, scheitert – und lernt daraus. Das macht sie menschlich und authentisch. Ihre körperliche Performance ist ebenfalls stark – die meisten Stunts hat sie selbst gemacht!
Dakota Beavers als Taabe war eine Entdeckung. Der Typ hatte vorher nie geschauspielert! Bei einem offenen Casting gefunden, und dann so eine starke Leistung abgeliefert. Die Geschwisterbeziehung zwischen ihm und Naru wirkt völlig echt – diese Mischung aus Sorge, Stolz und gelegentlicher Genervtheit kenne ich aus eigener Erfahrung.
Dane DiLiegro als Predator verdient auch Erwähnung. Bei über zwei Metern Körpergröße und einem 160 Kilo schweren Kostüm eine physische Performance abzuliefern, die bedrohlich und elegant zugleich wirkt – Respekt! Der Mann ist ehemaliger Basketballspieler, und diese Athletik merkt man jeder Bewegung an.
Wie beeindruckend sind Kamera und Bildsprache in Prey?
Kameramann Jeff Cutter erschafft mit seiner Arbeit fast einen eigenen Charakter im Film. Die kanadische Wildnis wird so fotografiert, dass sie gleichzeitig wunderschön und bedrohlich wirkt. Jeder Frame könnte als Landschaftsgemälde durchgehen, ohne dabei die Spannung zu unterbrechen.
Die Bilder in diesem Film sind der absolute Wahnsinn! Hab den Streaming-Abend mit Volker und Dirk mehrmals angehalten, nur um einzelne Shots zu bewundern. Diese Landschaftsaufnahmen von Calgary und Umgebung sehen aus wie das präkoloniale Amerika – zumindest stelle ich mir das so vor.
Cutter nutzt die natürliche Beleuchtung perfekt. Morgennebel, der durch die Bäume zieht, Sonnenstrahlen, die das Gras zum Leuchten bringen, das warme Licht am Lagerfeuer – alles wirkt organisch und nie gestellt. Gleichzeitig schafft er es, auch bei Actionszenen die Orientierung zu behalten.
Besonders clever: Die Predator-Vision. Statt einfach alles rot einzufärben wie in früheren Filmen, differenziert die Kamera zwischen verschiedenen Wärmequellen. Man sieht, wie Metall anders „leuchtet“ als Körperwärme, wie verschiedene Materialien unterschiedliche Signaturen haben. Das hilft sogar beim Verständnis, warum Naru später bestimmte Taktiken anwendet.
Die Actionszenen sind klar und nachvollziehbar fotografiert. Keine hektischen Wackelkamera-Orgien, sondern präzise choreografierte Sequenzen, bei denen man immer weiß, wer wo steht und was passiert.
Wie unterstützen Musik und Sound die Atmosphäre in Prey?
Sarah Schachners Soundtrack für Prey ist ein Meisterwerk der Genrefilm-Musik. Sie mischt traditionelle indigene Instrumente mit modernen elektronischen Klängen und schafft damit eine Soundlandschaft, die perfekt zwischen historischer Authentizität und Science-Fiction-Horror navigiert.
Der Soundtrack hat mich richtig geflasht! Schachner, die auch schon für „Call of Duty“ komponiert hat, zeigt hier ihr Können für Filmmusik. Die Kombination aus Trommeln, Flöten und metallischen, fast alienhaften Sounds funktioniert perfekt.
Besonders die Jagdszenen werden von rhythmischen Trommelsequenzen begleitet, die den Puls in die Höhe treiben. Hab den Soundtrack nach dem Film separat gehört – läuft seitdem regelmäßig bei meinen Fahrten nach Andernach zur Arbeit. Diese Mischung aus organisch und synthetisch passt perfekt zum Film.
Was oft übersehen wird: auch der Sounddesign ist top. Die Geräusche des Predators – seine Atemgeräusche durchs Mask, die Aktivierung seiner Waffen, seine Tarnvorrichtung – alles klingt bedrohlich und fremd, aber nicht übertrieben. Die Naturgeräusche schaffen eine ständige Grundspannung.
Besonders stark ist der Kontrast: In ruhigen Momenten hört man Wind, Vogelgezwitscher, das Knistern des Lagerfeuers. Dann bricht plötzlich die elektronische Predator-Musik ein, und man weiß sofort: Gefahr!
Was sind die größten Stärken von Prey?
Die größte Stärke von Prey liegt in der gelungenen Mischung aus Respekt vor dem Original und mutigen neuen Ideen. Der Film funktioniert sowohl als eigenständige Geschichte als auch als Teil des Predator-Universums. Die historische Kulisse ist nicht nur Dekoration, sondern integral für die Handlung.
Was mich am meisten überzeugt: endlich mal wieder ein Predator-Film mit einer Seele! Die letzten Teile der Reihe waren seelenlose Effektspektakel. Hier steht eine echte Geschichte im Mittelpunkt, mit Charakteren, die man kennenlernen und verstehen möchte.
Die kulturelle Authentizität ist beeindruckend. Produzentin Jhane Myers gehört selbst zum Comanche-Stamm und hat dafür gesorgt, dass Details stimmen. Von den Waffen über die Kleidung bis zu den Jagdtechniken – alles basiert auf historischen Fakten. Das merkt man dem Film in jeder Szene an.
Naru als Protagonistin ist erfrischend anders. Sie ist keine Superheldin, die alles kann, sondern eine junge Frau, die lernen und wachsen muss. Ihre Entwicklung von der unterschätzten Außenseiterin zur cleveren Jägerin ist glaubwürdig und emotional nachvollziehbar.
Das historische Setting bringt völlig neue Dynamiken ins Spiel. Ohne moderne Waffen oder Technologie muss Naru mit Intelligenz, Geschick und Naturverbundenheit gegen einen übermächtigen Feind bestehen. Diese David-gegen-Goliath-Geschichte funktioniert perfekt.
Die Mischung aus praktischen Effekten und CGI ist vorbildlich. Der Predator wirkt greifbar und real, die Gewalt ist brutal aber nicht gratuitous, und die Landschaften sehen fantastisch aus ohne künstlich zu wirken.
Wo hat Prey seine Schwächen?
Trotz aller Stärken hat Prey einige kleinere Schwächen. Das Pacing könnte straffer sein, manche Nebencharaktere bleiben blass, und die französischen Trapper als Antagonisten wirken manchmal etwas klischeehaft. Auch fehlen dem Film die ikonischen One-Liner der früheren Teile.
Seien wir ehrlich: perfekt ist der Film nicht. Das mittlere Drittel zieht sich stellenweise. Während Naru den Predator beobachtet und ihre Fähigkeiten entwickelt, passiert manchmal zu wenig. Hab mit Stefan diskutiert, ob die Laufzeit von 99 Minuten optimal ist – vielleicht hätten 90 Minuten gereicht.
Die französischen Fallensteller als Bösewichte sind etwas eindimensional geraten. Klar, historisch korrekt und für die Handlung notwendig, aber charakterlich bleiben sie Klischees. Brutale Kolonialisten ohne Tiefe – das hat Hollywood schon hundertmal gemacht.
Was fehlt, sind die ikonischen Sprüche der Reihe. „Get to the chopper!“ oder „If it bleeds, we can kill it“ – solche Momente gibt es hier nicht. Das ist Geschmackssache, aber ich hätte mir ein, zwei einprägsame Zeilen gewünscht.
Manche Wendungen sind vorhersehbar. Wenn man die anderen Predator-Filme kennt, kann man ungefähr ahnen, wie bestimmte Szenen ausgehen werden. Die Überraschungsmomente halten sich in Grenzen.
Der Predator selbst ist zwar bedrohlich, aber weniger charismatisch als in früheren Filmen. Das liegt am Design – er wirkt primitiver, roher. Das passt zur Zeitperiode, macht ihn aber weniger ikonisch.
Für wen ist Prey besonders geeignet?
Prey eignet sich perfekt für Fans des ursprünglichen Predator-Films, die sich eine würdige Fortsetzung gewünscht haben. Auch Liebhaber von Western, Survival-Thrillern und historischen Filmen kommen auf ihre Kosten. Die starke weibliche Hauptfigur spricht zusätzlich Zuschauer an, die authentische Charakterentwicklung schätzen.
Der Film funktioniert auf verschiedenen Ebenen. Als Predator-Fan bekommt man endlich wieder einen würdigen Vertreter der Reihe. Die Verbindung zum Original ist clever gemacht, ohne aufdringlich zu sein. Diese Pistole am Ende… wer die Reihe kennt, wird lächeln.
Western-Fans werden die Atmosphäre lieben. Die weiten Landschaften, das Grenzland-Setting, der Kampf verschiedener Kulturen – alles Elemente, die das Genre ausmachen. Nur eben mit einem Alien als Antagonist.
Wer sich für indigene Kulturen interessiert, findet hier eine respektvolle und authentische Darstellung der Comanche. Keine edlen Wilden oder primitiven Barbaren, sondern komplexe Menschen mit eigener Kultur und internen Konflikten.
Survival-Thriller-Enthusiasten bekommen einen Film, der zeigt, wie Intelligenz und Anpassungsfähigkeit gegen rohe Überlegenheit bestehen können. Die Art, wie Naru lernt und ihre Umgebung nutzt, erinnert an „The Revenant“ oder „Cast Away“.
Fans starker weiblicher Charaktere finden in Naru eine Heldin, die nicht durch Superkräfte oder Perfektheit definiert wird, sondern durch Wachstum und Authentizität. Sie kämpft gegen Vorurteile, ohne dass der Film plakativ oder preachy wird.
Wer spielt in Prey mit?
Hauptrollen:
– Amber Midthunder als Naru
– Dakota Beavers als Taabe
– Dane DiLiegro als Predator
– Michelle Thrush als Aruka
– Stormee Kipp als Wasape
– Julian Black Antelope als Itsee
– Mike Paterson als Big Beard
– Nelson Leis als Raphael Adolini
– Bennett Taylor als Captain
– Barry Pepper als französischer Trapper
Regie: Dan Trachtenberg
Drehbuch: Patrick Aison
Musik: Sarah Schachner
Fazit: Lohnt sich Prey?
Absolut! Nach dem Desaster von „The Predator“ (2018) hatte ich die Hoffnung auf einen guten Predator-Film schon aufgegeben. Aber Trachtenberg und sein Team haben mich eines Besseren belehrt. Dieser Film zeigt, dass man auch in einem etablierten Franchise noch neue, aufregende Geschichten erzählen kann.
Was mich am meisten begeistert: Prey funktioniert auf mehreren Ebenen. Als Predator-Film bringt er frische Ideen ins Franchise. Als historisches Drama zeigt er respektvoll eine oft falsch dargestellte Kultur. Als Survival-Thriller bietet er Spannung ohne Ende. Und als Character-Study liefert Amber Midthunder eine Performance, die lange im Gedächtnis bleibt.
Klar, der Film hat kleinere Schwächen. Das Pacing könnte straffer sein, manche Charaktere bleiben blass. Aber die Stärken überwiegen deutlich. Nach diesem Film freue ich mich tatsächlich wieder auf weitere Predator-Filme – und das hätte ich vor einem Jahr nie gedacht!
Für alle, die dem Franchise nach den letzten Enttäuschungen den Rücken gekehrt haben: Gebt Prey eine Chance. Es ist der beste Predator-Film seit dem Original und verdient einen Platz in jeder Filmsammlung.
Das Urteil
Watcher-Score · redaktionelle EinzelwertungBewertet von Tribun — eine Person, ein begründetes Urteil.
Endlich wieder ein Predator-Film mit Seele - Prey beweist, dass das Franchise noch Leben in sich hat!— aus der Wertung von Tribun
Schnelle Antworten
Antworten Schnelle Antworten zu Prey
Wo kann ich Prey streamen?
Prey läuft aktuell im Abo bei Prime Video, Disney+ und Joyn. Stand August 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.
Wie lange dauert Prey?
Prey hat eine Laufzeit von rund 100 Minuten (1 Stunde und 40 Minuten).
Lohnt sich Prey?
Unsere Redaktion vergibt Prey einen Watcher-Score von 8,2 von 10. Prey ist ein Muss für alle Predator-Fans und darüber hinaus ein starker Survival-Thriller mit authentischer kultureller Darstellung. 8.2/10 Punkte.
Für wen ist Prey geeignet?
Prey ist vor allem etwas für Thriller und Action-Fans und alle, die solide Genre-Unterhaltung suchen.
Worum geht es in Prey?
Auf den Great Plains im Jahr 1719 macht sich Naru, eine wilde und hochqualifizierte Comanche-Kriegerin, auf den Weg, um ihr Volk zu beschützen, als eine unbekannte Gefahr auf sie zukommt.
Trailer
Besetzung
FAQ zu Prey
Ist Prey eine Fortsetzung oder ein Reboot?
Stimmen die historischen Details über die Comanche?
Warum kam Prey nicht ins Kino?
Gibt es eine Fortsetzung zu Prey?
Kann man den Film auch in der Comanche-Sprache schauen?
Wie gewalthaltig ist Prey im Vergleich zu anderen Predator-Filmen?
Der Saal
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4 Kommentare
Habe mir den Film gestern angesehen.
Leider habe ich im Vorfeld einige Kommentare gesehen, die den Film total schlecht geredet haben. Kann mir schon vorstellen, dass „Hardcore Fans“ hier enttäuscht sind.
Dazu gehöre ich aber nicht und hatte kaum erwartungen.
Dennoch hat der Film mich positiv überrascht. Mal ein ganz anderer Ansatz und Szenario.
Hat mich alles sehr gut überzeugt und ich fand den den durchgehend spannend.
Habe mir den gestern Abend auch angesehen und schon mal vorab ich fand den Film gut, aber habe ein bisschen was zu meckern.
Es sind auch nur 2 Dinge … vielleicht auch 3, aber die wiegen alle nicht so schwer. Aber als Erstes – was war mit der Synchro los? Ich habe zum Glück nicht dieses O-Ton Fetisch und muss nicht alles im O-Ton schauen, aber ich fand die deutsche Synchro hier schon etwas gewöhungsbedürftig, aber ich kann es noch nicht genau benennen. Es wirkte irgendwie schief von den Stimmen her – also nicht passend zum Menschen.
Das 2. Ding und das hat mich am meisten gestört, ist die stellenweise unschöne CGI. Gerade bei dem Löwen und den Bären, die sahen doch mal voll … naja nicht so schön aus. Alles Andere haben sie gut hinbekommen, aber in den Szenen dort haben sie versagt.
Das vielleicht 3. Ding ist – aber da weiß ich noch nicht ob es mich stört – die Frage, die mir im Kopf rumgeistert ob dort Gewaltspitzen fehlen. Ich möchte nicht behaupten, dass der Film geschnitten ist, wenn der so angedacht ist, ist gut. Aber ich hab das Gefühl, dass manchmal etwas zu früh geschnitten wurde, weil es ist ein Predator Film und die Filme waren nun nie zimperlich in der fiktiven Gewaltdarstellung. Da geht es schon mal saftiger zu und so ein bisschen fehlt mir das hier. Aber wenn er so sein soll, soll mich das nicht stören.
Ansonsten hat mir der Film ganz gut gefallen. Der braucht zwar ein bisschen ehe der in Gange kommt, aber da habe ich Nachsehen, weil sollen sie ihre Figuren einführen und dann lieber die Spannung zum Ende hin aufbauen und das Finale bockt, denn die Action zieht an und wie die beiden sich da bekriegen, fand ich nun schon unterhaltsam. Einem 2. Teil wäre ich auch nicht abgeneigt.
Ich bin da auch bei dir – ich habe viele negative Kommentare gelesen und ich kann nicht alle nachvollziehen und so schlecht ist der Film nun auch nicht. Gut ich hatte auch keine Erwartungen und vielleicht doch eher Zweifel was da jetzt kommt, aber der Film ist nicht verkehrt. Man kann ihn schauen. Da waren die Alien vs. Predator Filme nun wesentlich schlimmer. Dazu an anderer Stelle mal mehr.
Auch mich hat er überrascht. War sehr gut.
Hab mir den eben noch mal angesehen und ja doch ich finde den gut. Mir gefällt wie sich die Geschichte entwickelt und wer jagt nun wen. Das Finale wird zwar bisschen schnell abgehandelt aber ist noch okay. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt.