Wild Horse Nine: McDonagh schickt Rockwell und Malkovich auf die Osterinsel Poster

Wild Horse Nine: McDonagh schickt Rockwell und Malkovich auf die Osterinsel (2026)

🔮 Preview · ohne Wertung 🎬 Film Kinostart 4. November 2026 KomödieKrimi
⚡ Kurz gesagt

Am 12. November 2026 kommt Wild Horse Nine ins deutsche Kino, und wenn ich dir sage, wer hier Regie führt und wer davor steht, verstehst ... Weiterlesen ...

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Countdown zum Kinostart

64Tage bis zum Kinostart
📅 4. November 2026 · Deutschland
Redaktions-Hypesolide erwartet — Erwartung, keine Wertung
KINOIm KinoKinostart 4. November 2026 · Deutschlandgeplant
STRIm Streamfolgt nach Startfolgt

Wild Horse Nine: McDonagh schickt Rockwell und Malkovich auf die Osterinsel ist noch nicht erschienen. Streaming-Anbieter tragen wir ein, sobald der Film nach dem Start verfügbar ist. Termin kann sich verschieben.

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Die Vorschau

von FilmSchneider

Am 12. November 2026 kommt Wild Horse Nine ins deutsche Kino, und wenn ich dir sage, wer hier Regie führt und wer davor steht, verstehst du, warum das mein meisterwarteter Film des Herbstes ist.

Martin McDonagh. Sam Rockwell. John Malkovich. Steve Buscemi. Tom Waits. Auf der Osterinsel. Kurz vor dem Putsch in Chile 1973. Ich musste das zweimal lesen, um zu glauben, dass diese Besetzung real ist.

Kinostart04.11.2026

McDonagh. Der Mann macht keine schlechten Filme.

Fangen wir hinter der Kamera an, denn da liegt mein größtes Vertrauen. Martin McDonagh hat drei Kinofilme gedreht, und alle drei sind für mich Handwerk der obersten Liga: Brügge sehen… und sterben, „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“ und zuletzt The Banshees of Inisherin. Der Ire schreibt seine Drehbücher selbst, und niemand sonst im aktuellen Kino balanciert so mühelos zwischen bitterschwarzer Komödie und echter Tragik. Bei McDonagh lachst du und schämst dich zwei Sekunden später dafür.

Wild Horse Nine ist erst sein vierter Spielfilm in fast zwanzig Jahren, und das ist Teil des Reizes. Der Mann drängt nichts raus, er wartet, bis das Drehbuch sitzt. Nach dem melancholischen Kammerspiel von Banshees jetzt ein Polit-Thriller vor historischer Kulisse, das ist ein Sprung, den ich ihm sofort abnehme. Ich brauche keine Erklärung, warum er das macht. Ich will nur sehen, wie.

Was McDonagh außerdem auszeichnet: Seine Filme sehen nie nach Fließband aus. Jeder hat eine eigene Farbe, einen eigenen Rhythmus, eine eigene Grausamkeit. Brügge war ein Schuldtrip in Postkartenkulisse, Three Billboards ein Wutausbruch in der US-Provinz, Banshees eine irische Trauerelegie mit abgeschnittenen Fingern. Wenn ich dieser Reihe eine Osterinsel-CIA-Geschichte hinzufüge, bin ich einfach nur neugierig, welchen Ton er diesmal erfindet. Bei den meisten Regisseuren würde mich ein so exotisches Setting misstrauisch machen. Bei ihm ist es ein Versprechen.

Rockwell und McDonagh. Schon wieder. Gott sei Dank.

Dann der Cast, und hier wird es fast unfair. Sam Rockwell spielt einen der beiden CIA-Agenten, und Rockwell plus McDonagh ist eine Kombination mit Vorgeschichte: In „Three Billboards“ hat diese Zusammenarbeit Rockwell 2018 den Oscar als bester Nebendarsteller eingebracht, davor standen sie schon für „Seven Psychopaths“ gemeinsam am Set. Wenn ein Regisseur einen Schauspieler zum dritten Mal holt, dann weil beide wissen, was sie aneinander haben.

An Rockwells Seite: John Malkovich als zweiter Agent, ein Mann, der Zwielicht spielen kann wie kein zweiter. Steve Buscemi als Büroleiter, der die beiden losschickt. Parker Posey, die gerade ein spätes Karrierehoch erlebt. Und, weil es sonst zu normal wäre, Tom Waits in einer Nebenrolle. Das ist kein Cast, das ist eine Wunschliste.

  • Sam Rockwell als Lee, einer von zwei CIA-Agenten mit reichlich dunkler Vergangenheit im Gepäck
  • John Malkovich spielt seinen Partner Chris, dessen Bindung zu zwei rebellischen Studenten alles ins Wanken bringt
  • Steve Buscemi ist Büroleiter MJ, der die beiden von Santiago auf die Insel schickt
  • Dazu Parker Posey als Marge und, in einer dieser McDonagh-typischen Überraschungen, Musiker Tom Waits

Osterinsel, CIA, 1973. Diese Kulisse ist kein Zufall.

Zur Geschichte, so weit sie bekannt ist: Kurz vor dem Militärputsch in Chile im September 1973 schickt Büroleiter MJ die CIA-Agenten Chris und Lee von Santiago auf die abgelegene Osterinsel. Zwischen den ikonischen Moai-Statuen ringen die langjährigen Partner mit ihren dunklen Vergangenheiten und einer laufenden Verschwörung, während Chris‘ neue Nähe zu einem Paar aufmüpfiger Studenten den ganzen Trip in diesem entlegenen Paradies zum Entgleisen bringt.

Das ist eine McDonagh-Prämisse in Reinform: zwei Männer, ein abgeschiedener Ort, moralische Grauzonen und ein historischer Druckkessel im Hintergrund. Der Chile-Putsch vom 11. September 1973, bei dem Salvador Allende gestürzt und Augusto Pinochet an die Macht gebracht wurde, war eine der dunkelsten CIA-Verstrickungen des Kalten Krieges. McDonagh benutzt reale Geschichte hier vermutlich nicht als Belehrung, sondern als Grundrauschen, gegen das seine Figuren ihre kleinen, schäbigen Entscheidungen treffen. Genau so mag ich politisches Kino: konkret an Menschen, nicht an Thesen.

Was mich, ganz leise, nervös macht

Ich wäre kein ehrlicher Zuschauer, wenn ich nur schwärmen würde. Zwei Dinge beobachte ich mit vorsichtiger Skepsis. Erstens der Ton: McDonaghs schwarzer Humor ist eine Gratwanderung, und ein realer Militärputsch mit Tausenden Toten ist ein heikler Boden für Pointen. Wenn er die Balance zwischen Zynismus und Respekt verliert, kippt das schnell ins Geschmacklose. Ich traue ihm zu, dass er es weiß, aber sicher bin ich nicht.

Zweitens die Handlungsdichte. Banshees war ein reduziertes Zwei-Personen-Stück, und darin lag seine Kraft. Wild Horse Nine wirft CIA-Intrige, Studentenrebellion, zwei Agenten-Biografien und eine exotische Kulisse in einen Topf. Das kann ein reiches Geflecht werden oder ein überladenes. McDonagh war bisher stark, wenn er sich beschränkte. Hoffentlich verzettelt er sich nicht in der eigenen Ambition. Ein Trailer ist bereits online, mehr verrät der Film über seinen genauen Ton aber noch nicht.

Wo du dich bis November einstimmen kannst

Die Wartezeit lässt sich gut überbrücken, denn halb Hollywood aus diesem Cast läuft bei uns schon in Bestform. Wer Rockwell und McDonagh zusammen erleben will, ohne auf November zu warten, findet mit ein wenig Suche ihre früheren Arbeiten, und Rockwells fiese Seite gibt es früh in The Green Mile zu sehen, wo er den widerlichen „Wild Bill“ spielt.

Für die Malkovich-plus-Buscemi-Kombination lohnt ein Blick auf den herrlich überdrehten Con Air, in dem beide gemeinsam durch die Luft geschossen werden. Und wer den lakonischen Krimi-Ton sucht, aus dem McDonagh schöpft, ist bei den Coen-Brüdern und ihrem Klassiker Fargo bestens aufgehoben. Drei sehr unterschiedliche Wege, um sich schon jetzt auf den ganz eigenen Ton von Wild Horse Nine einzustimmen, bis der Vorhang im November aufgeht.

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Erwartungen vor dem Start

keine Wertung
Zwei Männer, ein abgeschiedener Ort, moralische Grauzonen und ein historischer Druckkessel. Das ist eine McDonagh-Prämisse in Reinform.— vorab eingeschätzt von FilmSchneider

✅ Darauf freuen wir uns

  • Martin McDonagh, der noch keinen schlechten Film gemacht hat
  • Rockwell und McDonagh zum dritten Mal, Oscar-erprobt
  • Malkovich, Buscemi und Tom Waits im selben Film
  • Osterinsel-Kulisse plus Chile-1973 als Druckkessel

❓ Das macht uns nervös

  • Schwarzer Humor auf dem Boden eines echten Putsches ist heikel
  • Deutlich mehr Handlungsstränge als McDonaghs starke Kammerspiele
  • Ambition kann kippen, wenn er sich verzettelt
🛡️Unser Versprechen: keine erfundenen Details, keine „erwarteten Wertungen". Ab dem Start steht hier die volle Kritik mit Watcher-Score.
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Trailer

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Besetzung

bestätigt
John MalkovichChris
Sam RockwellLee
Steve BuscemiMJ
Parker PoseyMarge
Tom Waits

FAQ zu Wild Horse Nine: McDonagh schickt Rockwell und Malkovich auf die Osterinsel

Wann kommt Wild Horse Nine ins Kino?
Der deutsche Kinostart ist der 12. November 2026, in den USA läuft der Film bereits ab dem 6. November. Damit positioniert sich Wild Horse Nine mitten in der Award-Saison, ein typisches Fenster für ambitionierte Autorenfilme mit Oscar-Ambitionen. Der Termin ist also durchaus ein Statement.
Wer führt bei Wild Horse Nine Regie?
Martin McDonagh, der Ire hinter „Three Billboards", „The Banshees of Inisherin" und „Brügge sehen… und sterben". Er hat auch das Drehbuch geschrieben, wie bei allen seinen Filmen. Es ist erst sein vierter Spielfilm in knapp zwanzig Jahren, McDonagh gilt als extrem wählerisch bei seinen Stoffen.
Was passiert auf der Osterinsel?
Zwei CIA-Agenten werden kurz vor dem Militärputsch in Chile 1973 von Santiago auf die abgelegene Insel geschickt. Zwischen den Moai-Statuen holen die beiden Partner ihre dunklen Vergangenheiten ein, während eine Verschwörung und eine Studentenrebellion die Lage eskalieren lassen. Genaue Handlungsdetails hält die Produktion noch zurück.
Spielt Sam Rockwell wieder für McDonagh?
Ja, und es ist bereits ihre dritte Zusammenarbeit. Für „Three Billboards" gewann Rockwell 2018 unter McDonaghs Regie den Oscar als bester Nebendarsteller, davor standen sie für „Seven Psychopaths" gemeinsam am Set. Diese eingespielte Partnerschaft ist eines der stärksten Argumente für den Film.
Beruht Wild Horse Nine auf einer wahren Geschichte?
Der historische Rahmen ist real: Der Putsch vom 11. September 1973 stürzte Chiles Präsident Allende und brachte Pinochet an die Macht, mit dokumentierter CIA-Beteiligung. Die konkreten Figuren und ihre Mission sind aber McDonaghs Erfindung. Er nutzt die Geschichte als Kulisse, nicht als Dokumentarstoff.
Ist der Film eine Komödie oder ein Thriller?
Vermutlich beides zugleich, das ist McDonaghs Markenzeichen. Seine Filme mischen bitterschwarzen Humor mit echter Tragik und Spannung. Erwartbar ist also ein Polit-Thriller mit tiefschwarzer Komik, kein reiner Spionage-Krimi und erst recht keine leichte Klamotte.
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