Poster zum Film Ant-Man and the Wasp (2018) Pflichtprogramm — WatchGuide-Auszeichnung „Der Watcher"

Ant-Man and the Wasp (2018)

🏅 Pflichtprogramm 🎬 Film 118 Min. ActionAbenteuer
⚡ Kurz gesagt

Superhelden können klein, laut und richtig sympathisch sein. So macht Marvel Spaß, auch beim dritten (oder siebten) Gucken! Watcher-Score 8,6/10.

⚖️ Zur Bewertung 📺 Wer streamt's? ▶ Trailer
✍️

Die Kritik

von Tribun
Manchmal braucht das Marvel Cinematic Universe eine Pause von galaktischen Bedrohungen und Weltuntergängen. Manchmal reicht es, wenn Paul Rudd als geschrumpfter Superheld durch San Francisco flitzt und dabei aussieht, als hätte er selbst keine Ahnung, was er da macht. „Ant-Man and the Wasp“ ist genau so ein Film – klein, charmant und überraschend herzerwärmend. Während andere Marvel-Filme mit CGI-Feuerwerken um sich schmeißen, setzt Peyton Reed auf Familiengeschichten, Vater-Tochter-Beziehungen und jede Menge Humor.

Quick Answer: Ist Ant-Man and the Wasp sehenswert?

Kurze Antwort: JA – Ein erfrischender Marvel-Film, der beweist, dass Superhelden-Kino auch ohne Weltuntergang funktioniert.

Für wen geeignet: Marvel-Fans, die Humor mögen, Familien mit Teenagern, Paul Rudd-Liebhaber, alle die entspannte Action-Komödien schätzen.

Nicht geeignet für: Fans von düsteren Superhelden-Filmen, wer epische Kämpfe erwartet, Zuschauer ohne Marvel-Vorerfahrung.

Mein Urteil: Nach all den schweren MCU-Brocken tut dieser Film richtig gut. Paul Rudd und Evangeline Lilly haben fantastische Chemie, die Effekte sind kreativ statt überwältigend, und Michael Peña klaut jede Szene, in der er auftaucht.

Worum geht es in Ant-Man and the Wasp?

Scott Lang sitzt unter Hausarrest und versucht ein besserer Vater zu sein, während Hope van Dyne endlich als The Wasp an seiner Seite kämpft. Gemeinsam müssen sie Hopes verschollene Mutter Janet aus dem Quantenreich retten und dabei gegen eine mysteriöse Gegnerin namens Ghost kämpfen, die zwischen den Dimensionen gefangen ist.

Der Film beginnt zwei Jahre nach „Civil War“ und Scott Lang (Paul Rudd) langweilt sich zu Tode in seinem Hausarrest. Die elektronische Fußfessel nervt, das FBI überwacht jeden seiner Schritte, und seine Ex-Frau Maggie macht sich Sorgen wegen seiner Superhelden-Vergangenheit. Ich fand es erfrischend zu sehen, wie ein Marvel-Film mal mit den Konsequenzen von Superhelden-Aktionen umgeht – nicht jeder kann einfach davonfliegen wie Tony Stark.

Während Scott versucht, seine Sicherheitsfirma am Laufen zu halten (mit den großartigen Sidekicks Luis, Dave und Kurt), arbeiten Hank Pym und Hope van Dyne im Untergrund an einem Quantentunnel. Sie wollen Janet van Dyne aus dem Quantenreich retten, wo sie seit dreißig Jahren gefangen ist. Als Scott plötzlich eine Quantenverschränkung mit Janet erlebt, wird klar: Sie brauchen seine Hilfe.

Die Handlung wird kompliziert, als Ghost auftaucht – eine Frau namens Ava Starr (Hannah John-Kamen), die durch einen Unfall zwischen den Dimensionen gefangen ist und Schmerzen leidet. Sie braucht Janets Quantenenergie zum Überleben und wird dabei vom ehemaligen SHIELD-Agenten Bill Foster (Laurence Fishburne) unterstützt. Ghost ist kein klassischer Bösewicht, sondern eher eine tragische Figur, die ums Überleben kämpft.

Was mir besonders gefallen hat: Der Film nimmt sich Zeit für die zwischenmenschlichen Beziehungen. Scotts Beziehung zu seiner Tochter Cassie ist das emotionale Herzstück, und die Chemie zwischen ihm und Hope funktioniert endlich richtig. Nach dem ersten Film, wo Hope hauptsächlich schlecht gelaunt war, darf Evangeline Lilly hier endlich zeigen, was sie kann.

Wie schlägt sich Peyton Reed als Regisseur von Ant-Man and the Wasp?

Peyton Reed hat seinen Stil gefunden und liefert einen Marvel-Film ab, der sich traute anders zu sein. Statt auf Spektakel setzt er auf Charakter-Momente, clevere Shrinking-Gags und eine Portion Retro-Sci-Fi-Charme, der perfekt zur Ant-Man-Mythologie passt.

Reed hatte beim ersten Ant-Man noch mit Edgar Wrights Erbe zu kämpfen – jetzt kann er endlich seine eigene Vision umsetzen. Und die gefällt mir deutlich besser. Der Regisseur versteht es, die Größenverhältnisse für kreative Action-Sequenzen zu nutzen, ohne dass es zur reinen Effekte-Show wird.

Die Verfolgungsjagd durch San Francisco ist ein perfektes Beispiel: Autos schrumpfen und wachsen, ein Gebäude wird zum tragbaren Labor, und mittendrin kämpfen winzige Superhelden auf einem Messer. Reed inszeniert das mit einem Augenzwinkern, aber nie albern. Er weiß genau, wie verrückt seine Prämisse ist, und feiert das.

Besonders clever finde ich, wie Reed die Größenveränderungen emotional einsetzt. Wenn Scott winzig wird, fühlt sich die Welt riesig und bedrohlich an. Wenn er wächst, wird er zum Beschützer. Diese Metaphorik funktioniert sowohl für die Action als auch für Scotts Charakter-Entwicklung.

Die Quantum-Realm-Sequenzen hätten kitschig werden können, aber Reed gibt ihnen eine psychedelische, traumähnliche Qualität. Hier merkt man seinen Background als Filmemacher – er traut sich, visuell experimentell zu werden, ohne die MCU-Formel zu verlassen.

Wie gut ist die Besetzung von Ant-Man and the Wasp?

Paul Rudd ist wie geschaffen für Scott Lang – er bringt die perfekte Mischung aus Charme, Unsicherheit und Humor mit. Evangeline Lilly darf endlich als The Wasp glänzen und beweist, dass sie Action und Emotionen gleichermaßen überzeugend rüberbringt. Das Supporting-Cast mit Michael Douglas, Michelle Pfeiffer und Michael Peña ist erste Liga.

Paul Rudd war schon im ersten Film die Idealbesetzung, aber hier wirkt er noch entspannter in der Rolle. Seine Scott Lang ist kein typischer Superheld – er ist ein Vater, der zufällig schrumpfen kann. Rudd spielt das mit einer Selbstironie, die nie aufgesetzt wirkt. Wenn er vor seinem riesigen Ameisen-Freund steht und sich unterhält, kaufe ich ihm das vollkommen ab.

Evangeline Lilly hat endlich Material, mit dem sie arbeiten kann. Nach dem ersten Film, wo Hope hauptsächlich sauer auf alle war, zeigt sie hier Range. Sie ist tough als Wasp, verletzlich als Tochter und hat echte Chemie mit Rudd. Die Action-Szenen mit ihren Wespen-Wings sind choreographisch brilliant gelöst.

Michael Douglas macht weiterhin den grummeligen Wissenschaftler-Mentor, aber mit mehr Herz. Seine Szenen mit Michelle Pfeiffer sind überraschend bewegend. Pfeiffer selbst hat nicht viel Screentime, aber sie nutzt jede Minute. Wenn sie aus dreißig Jahren Quantengefangenschaft zurückkehrt, spürt man ihre Dankbarkeit und Verwirrung.

Michael Peña ist wieder der heimliche Star. Seine Rückblenden-Erzählungen sind Comedy-Gold, und seine Loyalität zu Scott ist rührend. Hannah John-Kamen gibt Ghost mehr Tiefe, als der klassische Marvel-Bösewicht normalerweise bekommt. Sie ist Antagonist und Opfer zugleich.

Das einzige kleine Manko: Walton Goggins als Sonny Burch bleibt etwas blass. Er ist mehr Plot-Device als Charakter, aber bei der Fülle an Figuren fällt das kaum ins Gewicht.

Wie überzeugt die Optik von Ant-Man and the Wasp?

Die visuellen Effekte sind kreativ statt spektakulär – genau richtig für einen Film über schrumpfende Superhelden. Die Größenveränderungen wirken glaubwürdig, die Quantum-Realm-Sequenzen sind trippy und wunderschön, und die Action-Choreographie nutzt die besonderen Fähigkeiten clever aus.

Was mir an der Optik gefällt: Sie ist nicht darauf aus, mich zu erschlagen. Nach Filmen wie „Infinity War“ mit ihren CGI-Orgien tut es gut, einen Marvel-Film zu sehen, der seine Effekte gezielt einsetzt. Die Schrumpf-Sequenzen haben echte Physik – wenn ein Auto plötzlich Hot Wheels-Größe hat, verhält es sich auch so.

Die Kostüme sind ein Upgrade zum Vorgänger. Hopes Wasp-Suit sieht nicht nur cool aus, sondern ihre Flügel und Stinger sind auch funktional in die Action integriert. Scotts neuer Ant-Man-Anzug wirkt weniger klobig, beweglicher. Die Helme mit ihren expressiven „Augen“ geben den Charakteren auch maskiert Persönlichkeit.

San Francisco wird zur perfekten Spielwiese für Größenveränderungen. Die steilen Straßen, die viktorianischen Häuser, die Bucht – alles wird zur Kulisse für kreative Action. Wenn Scott als Riese durch die Stadt stapft, sieht das aus wie ein Kaiju-Film, nur lustiger.

Das Quantum Realm ist visuell ein Fest. Psychedelische Farben, fraktale Strukturen, schwebende Landschaften – es fühlt sich an wie ein Trip durch einen Kaleidoskop. Hier darf Marvel mal richtig weird werden, und das steht dem Franchise gut.

Wie funktioniert Musik und Sound in Ant-Man and the Wasp?

Christophe Beck komponiert einen Score, der perfekt zum leichteren Ton des Films passt – verspielt, aber niemals oberflächlich. Die Soundeffekte für die Größenveränderungen sind kreativ gelöst, und der Mix aus orchestraler Musik und elektronischen Elementen unterstreicht die Sci-Fi-Komödie optimal.

Beck war schon beim ersten Ant-Man dabei und baut hier auf seinen Themen auf. Seine Musik hat eine retro-futuristische Qualität, die perfekt zu Hank Pyms 80er-Jahre-Technologie passt. Die Ant-Man-Fanfare ist eingängig, ohne zu nerven, und Hopes Wasp-Thema hat eine elegante, schwebende Qualität.

Besonders clever: Beck nutzt die Größenveränderungen für akustische Gags. Wenn Scott schrumpft, werden die Geräusche um ihn herum tiefer und bedrohlicher. Wenn er wächst, klingen seine eigenen Schritte wie Erdbeben. Das ist Sound-Design, das die Geschichte unterstützt.

Die elektronischen Elemente beim Quantum-Stuff funktionieren gut. Synthi-Pads und verzerrte Effekte geben den Dimensionsreisen eine unwirkliche Qualität. Gleichzeitig bleibt Beck bei orchestralen Instrumenten für die emotionalen Momente – besonders bei Scotts Vater-Tochter-Szenen.

Was mir fehlt: Ein wirklicher Ohrwurm-Song. Der erste Guardian of the Galaxy hatte „Hooked on a Feeling“, hier gibt’s keinen Track, der hängen bleibt. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau.

Was sind die größten Stärken von Ant-Man and the Wasp?

Der Film punktet mit authentischen Charakterbeziehungen, kreativem Umgang mit seinen Sci-Fi-Elementen und einer Portion Humor, die nie aufgesetzt wirkt. Paul Rudd und Evangeline Lilly haben endlich die Chemie, die der erste Film vermissen ließ, und die emotionalen Stakes fühlen sich persönlich statt kosmisch an.

Die größte Stärke ist für mich die emotionale Erdung. Während andere Marvel-Filme das Universum retten müssen, geht es hier um Familie. Scott will ein guter Vater sein, Hope will ihre Mutter zurück, Hank kämpft um seine Vergangenheit. Diese Stakes verstehe ich, die berühren mich.

Paul Rudds Performance ist Gold wert. Er macht Scott zu einem Helden wider Willen, der trotzdem das Richtige tut. Seine Szenen mit Abby Ryder Fortson (Cassie) sind herzerwärmend ohne Kitsch. Wenn er ihr erzählt, warum er manchmal weg muss, spürt man seine innere Zerrissenheit.

Die Action-Sequenzen nutzen die Prämisse kreativ. Die Verfolgungsjagd mit dem schrumpfenden Labor ist genial choreographiert. Ghost kann durch Wände phasen – aber nur, weil sie Schmerzen hat. Jede Fähigkeit hat emotionale Konsequenzen.

Ghost als Antagonist ist deutlich interessanter als die meisten Marvel-Bösewichte. Sie ist nicht böse, sie kämpft ums Überleben. Hannah John-Kamen spielt sie mit einer Verletzlichkeit, die unter der coolen Oberfläche brodelt. Ihr Konflikt mit unseren Helden fühlt sich tragisch an, nicht episch.

Michael Peñas Luis ist Comedy-Gold. Seine Rückblenden-Erzählungen sind mittlerweile Kult, aber er ist mehr als nur Comic Relief. Seine Loyalität zu Scott gibt dem Film Herz. Wenn er Scott bedingungslos vertraut, obwohl er keine Ahnung vom Quantum-Zeug hat, ist das echte Freundschaft.

Wo schwächelt Ant-Man and the Wasp?

Der Plot wird stellenweise zu kompliziert für sein eigenes Wohl, Ghost bleibt trotz guter Darstellung unterentwickelt, und manche Quantum-Erklärungen wirken wie Technobabble-Nonsense. Außerdem fehlt dem Film ein wirklicher Höhepunkt – das Finale fühlt sich etwas zahm an.

Das größte Problem ist die überkomplizierte Handlung. Quantentunnel, dimensionale Verschränkung, Molekularstabilität – irgendwann höre ich auf zu verstehen und nicke einfach ab. Edgar Wright hätte das vermutlich eleganter gelöst, aber Reed verstrickt sich in seiner eigenen Sci-Fi-Mythologie.

Ghost ist zwar besser als die meisten Marvel-Bösewichte, aber ihre Backstory wird nur angerissen. Ein traumatisierendes Experiment, ein Surrogat-Vater in Bill Foster, Schmerzen zwischen den Dimensionen – das hätte mehr Entwicklung verdient. Hannah John-Kamen macht das Beste draus, aber das Drehbuch lässt sie im Stich.

Das Finale fühlt sich etwas antiklimaktisch an. Nach all dem Quantum-Aufbau läuft alles relativ glatt. Janet wird gerettet, Ghost wird geheilt, Scott kehrt zu seiner Familie zurück. Das ist schön, aber nicht besonders spannend. Ich hätte mir mehr emotionale oder action-technische Wendungen gewünscht.

Walton Goggins als Sonny Burch ist verschwendetes Talent. Der Mann kann zwielichtige Charaktere mit Charme spielen (siehe „Justified“), hier ist er nur generischer Gangster-Boss. Seine Szenen wirken wie Füllmaterial.

Die Quantum-Realm-Sequenzen sehen zwar cool aus, aber narrativ passiert dort nicht viel. Janet überträgt ihre Heilkräfte auf Ghost, und das war’s. Für einen Ort, der als gefährlich und mysteriös aufgebaut wird, ist das ziemlich harmlos.

Für wen ist Ant-Man and the Wasp geeignet?

Der Film ist perfekt für alle, die eine Pause von apokalyptischen Superhelden-Filmen brauchen. Marvel-Fans finden hier eine entspannte Alternative zu „Infinity War“, Familien bekommen zugängliche Action-Comedy, und Paul Rudd-Fans sehen ihn in seinem Element. Nicht geeignet für Zuschauer, die epische Schlachten und weltbewegende Stakes erwarten.

Als Einstieg ins MCU funktioniert der Film nur bedingt. Man sollte zumindest den ersten „Ant-Man“ gesehen haben, und Grundwissen über „Civil War“ hilft. Aber verglichen mit anderen Marvel-Filmen ist er relativ eigenständig.

Familien mit Kindern ab 12 können bedenkenlos zugreifen. Die Action ist nicht zu brutal, der Humor nicht zu erwachsen, und die Vater-Tochter-Beziehung gibt positive Vorbilder. Cassie ist ein cleveres Kind, das nicht nur süß sein muss.

Marvel-Müde Zuschauer finden hier einen erfrischenden Ton. Keine Götter, keine Alien-Invasionen, keine Infinity Stones – nur Menschen mit besonderen Fähigkeiten und persönlichen Problemen. Nach „Black Panther“ und „Infinity War“ tut diese Bescheidenheit gut.

Action-Komödie-Fans kommen voll auf ihre Kosten. Die Mischung aus Spektakel und Humor funktioniert, ohne dass eins das andere überschattet. Paul Rudds improvisertes Geplapper passt perfekt zu den verrückten Situationen.

Wer düstere, realistische Superhelden-Filme bevorzugt, wird enttäuscht. „Ant-Man and the Wasp“ ist bewusst leicht und optimistisch. Das ist Stärke und Schwäche zugleich – je nachdem, worauf man Lust hat.

Wer streamt Ant-Man and the Wasp?

Wer spielt in Ant-Man and the Wasp mit?

  • Paul Rudd als Scott Lang / Ant-Man
  • Evangeline Lilly als Hope van Dyne / The Wasp
  • Michael Douglas als Dr. Hank Pym
  • Michelle Pfeiffer als Janet van Dyne / The Wasp
  • Hannah John-Kamen als Ava Starr / Ghost
  • Michael Peña als Luis
  • Laurence Fishburne als Dr. Bill Foster
  • Walton Goggins als Sonny Burch
  • Bobby Cannavale als Jim Paxton
  • Judy Greer als Maggie Lang
  • Abby Ryder Fortson als Cassie Lang
  • Tip „T.I.“ Harris als Dave
  • David Dastmalchian als Kurt

Fazit: Lohnt sich Ant-Man and the Wasp?

Absolut. Nach Jahren von immer größeren, immer spektakuläreren Marvel-Filmen tut es gut, einen zu sehen, der sich auf Charaktere und Beziehungen konzentriert. Paul Rudd ist perfekt als Superheld wider Willen, Evangeline Lilly bekommt endlich die Rolle, die sie verdient, und die Chemie zwischen beiden stimmt.

Der Film ist nicht perfekt – der Plot ist stellenweise zu kompliziert, und manche Quantum-Erklärungen klingen nach Nonsense. Aber er hat Herz, Humor und kreative Action-Sequenzen, die die Prämisse clever nutzen. Als Palate Cleanser zwischen den großen MCU-Events funktioniert er perfekt.

Wenn ihr Lust auf entspannte Superhelden-Action habt, ohne dass dabei Welten untergehen müssen, seid ihr hier richtig. „Ant-Man and the Wasp“ beweist, dass Marvel auch im kleinen Format große Gefühle erzeugen kann.

⚖️

Bewertung

Watcher-Score · redaktionelle Einzelwertung

Bewertet von — eine Person, ein begründetes Urteil.

Paul Rudd rettet Marvel für zwischendurch – manchmal brauchen Superhelden einfach menschliche Probleme statt Weltuntergang.— aus der Wertung von Tribun
Ant-Man and the Wasp ist genau der Marvel-Film, den ich nach Infinity War gebraucht habe. Keine galaktischen Bedrohungen, keine Götter – nur Menschen mit besonderen Fähigkeiten und echten Problemen. Paul Rudd und Evangeline Lilly haben endlich die Chemie, die gefehlt hat, Michael Peña klaut jede Szene, und die Action nutzt die Shrinking-Prämisse kreativ statt spektakulär. Ghost ist eine tragische Figur statt generischer Bösewicht, die Vater-Tochter-Beziehung berührt ohne Kitsch. Einziges Manko: Der Plot wird manchmal zu kompliziert für sein eigenes Wohl, und das Finale könnte mehr Wumms vertragen.
📺

Wer streamt Ant-Man and the Wasp?

Verfügbarkeit DE

Stand 15.08.2026: Ant-Man and the Wasp läuft im Abo bei Disney+ – mit deutscher Synchronfassung. Leihen oder Kaufen geht ab 3,99 €.

Verfügbarkeit Deutschland · Stand 15.08.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.

Schnelle Antworten

Antworten Schnelle Antworten zu Ant-Man and the Wasp

Wo kann ich Ant-Man and the Wasp streamen?

Ant-Man and the Wasp läuft aktuell im Abo bei Disney+; zum Leihen oder Kaufen bei Apple TV+, Amazon, Google Play, YouTube, maxdome, MagentaTV, Videoload und freenet Video. Stand August 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.

Wie lange dauert Ant-Man and the Wasp?

Ant-Man and the Wasp hat eine Laufzeit von rund 118 Minuten (1 Stunde und 58 Minuten).

Lohnt sich Ant-Man and the Wasp?

Unsere Redaktion vergibt Ant-Man and the Wasp einen Watcher-Score von 8,6 von 10. Superhelden können klein, laut und richtig sympathisch sein. So macht Marvel Spaß, auch beim dritten (oder siebten) Gucken!

Für wen ist Ant-Man and the Wasp geeignet?

Ant-Man and the Wasp ist vor allem etwas für Action und Abenteuer-Fans und alle, die herausragende Filme suchen.

Worum geht es in Ant-Man and the Wasp?

Scott Lang hadert mit den Konsequenzen seiner Taten als Superheld und Vater. Auf Drängen von Hope van Dyne (alias Wasp) und Dr.

🎬

Trailer

🎭

Besetzung

Paul RuddScott Lang / Ant-Man
Evangeline LillyHope Van Dyne / Wasp
Michael DouglasDr. Hank Pym
Hannah John-KamenAva / Ghost
Randall ParkJimmy Woo
Michelle PfeifferJanet Van Dyne / Wasp
Laurence FishburneDr. Bill Foster
Michael PeñaLuis
Walton GogginsSonny Burch
Bobby CannavalePaxton

FAQ zu Ant-Man and the Wasp

Muss man den ersten Ant-Man gesehen haben?
Ja, definitiv. "Ant-Man and the Wasp" baut direkt auf den Ereignissen des ersten Films auf. Die Beziehungen zwischen den Charakteren, Hanks Vergangenheit und Scotts Entwicklung zum Superhelden werden als bekannt vorausgesetzt. Ohne den ersten Film verpasst man wichtige emotionale Zusammenhänge.
Wie wichtig ist der Film für das MCU?
Mittlerweile sehr wichtig. Die Post-Credit-Szene führt direkt zu "Avengers: Endgame", und die Quantum-Realm-Mythologie wird in späteren Filmen zentral. Was als kleiner Nebenfilm startete, wurde zu einem wichtigen MCU-Baustein.
Ist Ghost wirklich ein Bösewicht?
Nein, eher eine tragische Antagonistin. Ava Starr kämpft ums Überleben und wird von Schmerzen geplagt. Sie ist verzweifelt, nicht böse. Das macht sie zu einer der interessanteren Marvel-"Bösewichte", weil ihre Motivation nachvollziehbar ist.
Wie funktionieren die Größenveränderungen wissenschaftlich?
Gar nicht – es ist reine Science Fiction. Der Film erklärt alles mit "Pym-Partikeln" und "Quantenfeldern", aber das ist Technobabble. Man sollte nicht zu viel darüber nachdenken und einfach die kreative Action genießen.
Warum ist Michelle Pfeiffer so wenig im Film?
Janet van Dyne war dreißig Jahre im Quantenreich gefangen und kehrt erst gegen Ende zurück. Pfeiffer hat eine wichtige, aber zeitlich begrenzte Rolle. Ihre Präsenz reicht aber aus, um emotional zu überzeugen.
Gibt es Verbindungen zu anderen Marvel-Filmen?
Ja, der Film spielt nach "Civil War" und erklärt, warum Scott nicht bei den Avengers war. Die Post-Credit-Szene verbindet direkt zu "Infinity War". Außerdem gibt es kleine Referenzen zu anderen MCU-Filmen und Charakteren.
📣

Der Saal

Community — getrennt von der Redaktion

Schon gesehen? Bewerte in 2 Sekunden — deine Stimme zählt für den Saal, nie für den Watcher-Score.

🌟 Community Bewertung

Noch keine Community-Bewertung

Sei der Erste!

📝 Deine Bewertung
Klicke zum Bewerten (wird temporär gespeichert)
💬

Wie reagierst du auf das Review?

🗣️

Diskutiere mit · 1 Kommentare

1 Kommentar

Anonym

Wahnsinnig spannend fand ich, wie Action und Humor in „Ant-Man and the Wasp“ perfekt miteinander verschmolzen sind! Ich fand den Film super unterhaltsam, weil die Charaktere so lustig und gleichzeitig total bad-ass sind! 😄🐜 #AntManAndTheWasp #MarvelFansUnite

🚪

Ähnliche Filme

aus derselben Kammer
Cookie Consent mit Real Cookie Banner