Wer streamt Auf dem Highway ist die Hölle los?
Verfügbarkeit DEStand 28.07.2026: Auf dem Highway ist die Hölle los ist derzeit in keinem Streaming-Abo enthalten, lässt sich aber ab 11,99 € leihen oder kaufen (z. B. bei Apple TV+).
Verfügbarkeit Deutschland · Stand 28.07.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.
Die Kritik
von TribunQuick Answer: Ist Auf dem Highway ist die Hölle los sehenswert?
Kurze Antwort: JA – Ein herrlich verrückter Klamauk-Klassiker, der beweist, dass Filme manchmal einfach nur Spaß machen dürfen.
Für wen geeignet: 80er-Nostalgiker, Burt Reynolds-Fans, Liebhaber absurder Roadmovies, alle die pure Anarchie-Komik schätzen.
Nicht geeignet für: Logik-Fanatiker, Leute die perfekte Plots brauchen, Action-Puristen.
Mein Urteil: Ein Film wie eine warme Umarmung aus der Vergangenheit – chaotisch, herzlich und so charmant unperfekt, dass er perfekt wird. Manchmal braucht man genau so einen herrlichen Blödsinn.
Worum geht es in Auf dem Highway ist die Hölle los?
Die Geschichte ist herrlich einfach: Ein illegales Straßenrennen quer durch Amerika, bei dem sich jeder Teilnehmer als etwas anderes ausgibt – Ärzte, Priester, Rennfahrer oder was auch immer gerade praktisch erscheint. Burt Reynolds und Dom DeLuise rasen im Rettungswagen los, Roger Moore parodiert seinen eigenen James Bond, und Jackie Chan zeigt schon früh sein Können als Stuntman.
Ich erinnere mich noch genau an meinen ersten Kontakt mit diesem Wahnsinn – da war ich acht Jahre alt und saß mit meinem Vater vor dem Fernseher. Er hatte den Film auf VHS aufgenommen, und wir schauten ihn an einem verregneten Sonntagnachmittag. Schon in den ersten Minuten war klar: Hier geht es nicht um eine ausgeklügelte Handlung, sondern um pure Anarchie auf Rädern.
Das Rennen basiert tatsächlich auf einem echten Event – dem Cannonball Baker Sea-To-Shining-Sea Memorial Trophy Dash, einem illegalen Straßenrennen von New York nach Los Angeles. Brock Yates, der das Drehbuch schrieb, war selbst Teilnehmer dieser verrückten Rennen und brachte seine Erfahrungen direkt ins Skript ein. Das merkt man jeder Szene an – hier schreibt jemand, der weiß, wie sich 200 km/h auf der Interstate anfühlen.
Was den Film so bezaubernd macht, ist seine komplette Missachtung jeder Filmlogik. Polizisten sind tumb, Verkleidungen funktionieren immer, und die absurdesten Pläne gehen meist auf. Es ist, als hätte jemand ein Kinderspiel verfilmt, in dem alle Regeln außer „Spaß haben“ abgeschafft wurden.
Wie gelingt Hal Needham die Regie und Vision?
Hal Needham war als Stuntman-Legende prädestiniert für dieses Projekt – er verstand Autos, Action und vor allem, wie man beides spektakulär aussehen lässt. Seine Regie ist entspannt und lässt den Schauspielern viel Freiraum, was perfekt zu diesem improvisatorischen Chaos passt.
Needham kam aus einer Zeit, als Stunts noch echt waren und CGI ein Fremdwort. Man sieht es jeder Sekunde an: Die Verfolgungsjagden haben Gewicht, die Crashes sind echt, und wenn ein Auto über eine Rampe fliegt, dann fliegt es wirklich. Das gibt dem ganzen Film eine Authentizität, die heute kaum noch zu erreichen ist.
Seine Vision war simpel aber genial: „Lasst uns einen Film machen, als wären wir alle betrunken und reich.“ Und genau so fühlt sich das Endergebnis auch an. Needham orchestriert das Chaos mit der Gelassenheit eines Mannes, der schon aus brennenden Autos gesprungen ist – für ihn war das hier vermutlich Entspannung.
Die Kameraführung ist funktional, aber nie langweilig. Needham weiß genau, wann er nah rangehen muss (bei den Grimassen von Dom DeLuise) und wann Totalen die bessere Wahl sind (bei den spektakulären Stunts). Es ist handwerklich solide Arbeit, die nie vom eigentlichen Star ablenkt: dem puren Wahnsinn.
Wie überzeugt die Besetzung in Auf dem Highway ist die Hölle los?
Die Besetzung ist ein Who’s Who der damaligen Entertainment-Industrie, und jeder scheint zu verstehen, dass er in einem großen Spielplatz-Film mitspielt. Burt Reynolds gibt den charmanten Schurken mit dem unwiderstehlichen Grinsen, Dom DeLuise ist als Captain Chaos ein Comic-Genie, und Roger Moore liefert eine brillante Selbstparodie ab.
Burt Reynolds war damals auf dem Höhepunkt seiner Popularität, und man merkt, dass er jeden Moment genießt. Er spielt nicht nur seine Rolle, er lebt sie. Sein J.J. McClure ist der perfekte Anti-Held – schlau genug für ausgeklügelte Pläne, aber tollpatschig genug, dass sie schiefgehen können. Reynolds hatte diese natürliche Lässigkeit, die man heute bei Schauspielern selten findet.
Dom DeLuise ist als Victor/Captain Chaos das Herzstück des Films. Seine kindliche Begeisterung ist so ansteckend, dass man automatisch mitgrinst. Die Szenen, in denen er sich in Captain Chaos verwandelt, gehören zu den komischsten Momenten des Kinos der 80er. DeLuise spielte nicht Comedy – er war Comedy.
Roger Moore verdient besondere Erwähnung für seine Bereitschaft, sich selbst auf die Schippe zu nehmen. Sein Seymour Goldfarb Jr., der vorgibt Roger Moore zu sein, ist eine Meta-Komödie der feinsten Art. Moore zeigt hier, dass er durchaus Humor über sich selbst haben konnte – etwas, was bei vielen Bond-Darstellern undenkbar gewesen wäre.
Jackie Chan hat zwar wenig Text, aber seine physische Präsenz ist schon hier beeindruckend. Man sieht den späteren Weltstar in seinen Stunts aufblitzen, auch wenn Hollywood noch nicht wusste, was es mit ihm anfangen sollte. Seine Technik-Gadgets und Kampfeinlagen sind kleine Highlights, die zeigen, wohin die Reise gehen würde.
Wie funktionieren Kamera und Bildsprache?
Die Bildsprache von „Auf dem Highway ist die Hölle los“ ist bewusst unkompliziert und funktional – hier geht es nicht um kunstvolle Kompositionen, sondern darum, die Action und die Komik bestmöglich einzufangen. Michael C. Butler’s Kameraarbeit dient der Geschichte, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.
Was mich immer wieder begeistert, ist die Ehrlichkeit der Bilder. Alles was man sieht, ist echt – echte Autos, echte Highways, echte Stunts. In einer Zeit vor Green Screen und CGI musste alles praktisch gelöst werden, und das merkt man jeder Einstellung an. Die Wüstenlandschaften sind atemberaubend, die Highways endlos, und die Autos glänzen in der Sonne wie Juwelen.
Die Verfolgungsjagden sind meisterhaft gefilmt. Butler versteht es, die Geschwindigkeit einzufangen, ohne dass dem Zuschauer schwindlig wird. Er wechselt geschickt zwischen weiten Einstellungen, die die Dimensionen der amerikanischen Landschaft zeigen, und nahen Aufnahmen, die die Reaktionen der Fahrer einfangen.
Besonders gelungen sind die Momente, in denen die Kamera quasi selbst zum Teilnehmer wird. In einigen Szenen sitzt man praktisch mit im Auto und spürt jeden Schlagloch, jede Kurve. Das ist immersives Kino, lange bevor der Begriff erfunden wurde.
Wie unterstützt die Musik das Highway-Abenteuer?
Al Capps‘ Filmmusik ist typisch für die frühen 80er – eingängig, energiegeladen und perfekt auf die jeweilige Szene abgestimmt. Sie drängt sich nie auf, unterstützt aber gekonnt die Stimmung, egal ob bei rasanten Verfolgungsjagden oder komischen Intermezzos.
Die Musik hat diesen unverwechselbaren 80er-Sound – synthetisch, aber nie kalt. Sie klingt nach Neonlicht, nach Highways bei Nacht und nach der Aufbruchsstimmung dieser Ära. Wenn ich heute diese Melodien höre, rieche ich förmlich das Benzin und spüre den warmen Wüstenwind.
Besonders geschickt ist der Einsatz von Musik in den Actionsequenzen. Capps versteht es, den Rhythmus der Musik mit dem Rhythmus der Schnitte zu synchronisieren. Die Musik wird zum unsichtbaren Copiloten, der uns durch das Chaos führt.
Was mir auch gefällt: Die Musik nimmt sich selbst nicht zu ernst. Sie ist genauso verspielt wie der Rest des Films und trägt maßgeblich zu dieser Leichtigkeit bei, die den ganzen Film durchzieht. Kein episches Pathos, keine aufgeblähten Orchesterarrangements – einfach nur Spaß in Noten.
Was sind die größten Stärken von Auf dem Highway ist die Hölle los?
Die größte Stärke des Films ist seine kompromisslose Hingabe zum reinen Vergnügen. Hier wurde ein Film gemacht, um Spaß zu haben – sowohl beim Drehen als auch beim Schauen. Diese Unschuld und Leichtigkeit ist heute kaum noch zu finden und macht den Film zeitlos.
Die Chemie zwischen den Darstellern ist außergewöhnlich. Man spürt, dass sich alle Beteiligten blendend verstanden haben. Die legendären Outtakes im Abspann zeigen, dass am Set mindestens genauso viel gelacht wurde wie vor der Leinwand. Diese authentische Freundschaft überträgt sich direkt auf den Zuschauer.
Technisch ist der Film für seine Zeit bemerkenswert. Die Stunts sind spektakulär und wirken auch heute noch beeindruckend. Needhams Erfahrung als Stuntman zahlt sich hier voll aus – er weiß genau, was möglich ist und wie man es am besten in Szene setzt.
Der Film funktioniert auch als Zeitkapsel. Er zeigt Amerika zu Beginn der 80er – optimistisch, größenwahnsinnig und voller Möglichkeiten. Diese Aufbruchsstimmung ist ansteckend und erklärt, warum der Film auch heute noch funktioniert.
Nicht zuletzt ist da die pure Anarchie des Humors. Hier wird noch mit groben Klötzen gespielt, politisch korrekt war gestern. Das macht ihn nicht automatisch besser, aber definitiv ehrlicher in seiner Absurdität.
Welche Schwächen hat der Highway-Klamauk?
Der Film hat praktisch keine Handlung im klassischen Sinne – es ist eher eine Aneinanderreihung von Sketchen und Stunts. Für Zuschauer, die eine zusammenhängende Geschichte erwarten, kann das frustrierend sein. Außerdem sind einige Gags und Darstellungen aus heutiger Sicht problematisch.
Die Frauenrollen sind, selbst für 1981, erschreckend eindimensional. Farrah Fawcett und die anderen Schauspielerinnen dienen hauptsächlich als Deko oder Objekte männlicher Fantasien. Das war schon damals nicht zeitgemäß und wirkt heute noch peinlicher.
Einige der ethnischen Stereotypen sind schwer erträglich. Jackie Chan wird hauptsächlich über seine Andersartigkeit definiert, und andere Charaktere bedienen Klischees, die schon 1981 überholt waren. Das mindert den Genuss des Films erheblich.
Dramaturgisch ist der Film ein Totalausfall. Es gibt keine Charakterentwicklung, keine emotionalen Höhepunkte, keine wirklichen Konflikte. Wer strukturiertes Storytelling erwartet, wird bitter enttäuscht. Der Film lebt ausschließlich von Momentum und Charme.
Die Effekte sind zwar charmant analog, aber manchmal auch sichtbar billig. Einige der Composite-Aufnahmen wirken auch für damalige Verhältnisse amateurhaft. Das stört den Spaß nicht grundsätzlich, fällt aber auf.
Für wen ist Auf dem Highway ist die Hölle los geeignet?
Der Film ist perfekt für alle, die sich nach der sorglosen Anarchie vergangener Jahrzehnte sehnen. 80er-Nostalgiker, Burt Reynolds-Fans und Liebhaber absurder Roadmovies kommen voll auf ihre Kosten. Auch Autofans werden die spektakulären Fahrzeuge und Stunts lieben.
Familien mit älteren Kindern können durchaus Spaß haben, sollten aber auf die erwähnten problematischen Aspekte vorbereitet sein. Der Film eignet sich gut für entspannte Filmabende, bei denen niemand zu viel denken möchte.
Comedy-Puristen, die subtilen Humor bevorzugen, werden wenig Freude haben. Hier wird mit dem Vorschlaghammer gearbeitet, und das ist auch so gewollt. Wer Slapstick-Komödie mag, ist richtig.
Auch für Filmstudenten ist der Streifen interessant – als Beispiel dafür, wie man ohne komplexe Handlung unterhalten kann. Es ist ein Lehrstück in Sachen Timing und Ensemble-Spiel.
Menschen, die Wert auf politische Korrektheit legen, sollten einen großen Bogen machen. Der Film ist ein Produkt seiner Zeit und macht daraus keinen Hehl. Das kann man historisch einordnen oder ablehnen – ignorieren kann man es nicht.
Wer spielt in Auf dem Highway ist die Hölle los mit?
**Hauptdarsteller:**
– Burt Reynolds als J.J. McClure
– Dom DeLuise als Victor Prinzim / Captain Chaos
– Roger Moore als Seymour Goldfarb Jr.
– Farrah Fawcett als Pamela Glover
– Dean Martin als Jamie Blake
– Sammy Davis Jr. als Morris Fenderbaum
– Jackie Chan als Jackie Chan (Subaru-Fahrer)
– Adrienne Barbeau als Marcie
– Terry Bradshaw als Terry
– Mel Tillis als Mel
**Weitere wichtige Rollen:**
– Jamie Farr als Scheich
– Peter Fonda als Terry
– Warren Berlinger als Arthur J. Foyt
– Bianca Jagger als Beauty
– Molly Picon als Mrs. Goldfarb
– Jack Elam als Doctor Nikolas Van Helsing
Fazit: Lohnt sich Auf dem Highway ist die Hölle los?
Absolut! Dieser Film ist wie ein guter alter Freund – nicht perfekt, aber immer für eine schöne Zeit zu haben. In unserer durchrationalisierten Filmwelt wirkt diese anarchische Unschuld wie ein Geschenk aus besseren Zeiten. Man muss ihn nicht verstehen, man muss ihn nur genießen.
Das Urteil
Watcher-Score · redaktionelle EinzelwertungBewertet von Tribun — eine Person, ein begründetes Urteil.
Ein herrlich anarchisches Roadmovie, das beweist: Manchmal reichen Charme und Chaos für großes Kino!— aus der Wertung von Tribun
Schnelle Antworten
Antworten Schnelle Antworten zu Auf dem Highway ist die Hölle los
Wo kann ich Auf dem Highway ist die Hölle los streamen?
Auf dem Highway ist die Hölle los gibt es zum Leihen oder Kaufen bei Apple TV+, Amazon und Google Play. Stand Juli 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.
Wie lange dauert Auf dem Highway ist die Hölle los?
Auf dem Highway ist die Hölle los hat eine Laufzeit von rund 95 Minuten (1 Stunde und 35 Minuten).
Lohnt sich Auf dem Highway ist die Hölle los?
Unsere Redaktion vergibt Auf dem Highway ist die Hölle los einen Watcher-Score von 8,2 von 10. Auf dem Highway ist die Hölle los ist wie ein warmer Sommerabend aus der Jugend - nicht perfekt, aber voller schöner Erinnerungen. Der Film funktioniert nicht trotz seiner Schwächen, sondern wegen seiner unschuldigen Verrücktheit. Ja, die Handlung ist Nebensache, ja, einige Gags sind aus der Zeit gefallen - aber diese pure Freude am Filmemachen ist heute selten geworden. Burt Reynolds und die Truppe hatten sichtlich Spaß, und das überträgt sich direkt auf uns Zuschauer. Ein perfekter Film für alle, die mal wieder richtig herzhaft lachen wollen, ohne dabei das Hirn einschalten zu müssen.
Für wen ist Auf dem Highway ist die Hölle los geeignet?
Auf dem Highway ist die Hölle los ist vor allem etwas für Action und Komödie-Fans und alle, die solide Genre-Unterhaltung suchen.
Worum geht es in Auf dem Highway ist die Hölle los?
Alle zwei Jahre findet in den Vereinigten Staaten ein berüchtigtes illegales Autorennen von Küste zu Küste, von Connecticut nach Kalifornien, statt – der sogenannte Cannonball Run.
Trailer
Besetzung
FAQ zu Auf dem Highway ist die Hölle los
Basiert der Film auf einer wahren Geschichte?
Gibt es Fortsetzungen des Films?
Welche Autos fahren im Rennen mit?
Warum spricht Jackie Chan so wenig in dem Film?
Sind die Stunts im Film echt?
Wo kann ich den Film heute sehen?
Der Saal
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1 Kommentar
Ach ja, „Auf dem Highway ist die Hölle los“ – da geht es richtig zur Sache in dieser Actionkomödie aus den 80ern. Illegal, gefährlich und mit einer Portion Exzentrik gewürzt, so lieben wir es doch alle, oder? Das Autorennen quer durch die USA ist ein Klassiker des Genres und verspricht jede Menge Adrenalin und schräge Charaktere. Wenn Multimillionär Jamie Blake einschreitet, um ein Millionendollar-Rennen zu starten, kann man sich sicher sein, dass nichts so läuft, wie es soll. Die Mischung aus verrückten Teams, riskanten Manövern und der Flucht vor den Gesetzen der Straße verspricht Unterhaltung pur.
Persönliche Bewertung: Ich gebe dem Film 3,5 von 5 Sternen.