Poster zum Film Lethal Weapon 2 – Brennpunkt L.A. (1989) Pflichtprogramm — WatchGuide-Auszeichnung „Der Watcher"

Lethal Weapon 2 – Brennpunkt L.A. (1989)

🏅 Pflichtprogramm 🎬 Film 109 Min. ActionAbenteuer
⚡ Kurz gesagt

Lethal Weapon 2 ist mehr als nur eine erfolgreiche Fortsetzung - es ist ein eigenständiges Meisterwerk des Actionkinos. Die Chemie zwischen Gibson, Glover und dem neu hinzugefügten Pesci ist perfekt, die handgemachten Stunts haben eine Wucht, die heute selten erreicht wird, und die politischen Untertöne verleihen der Geschichte zusätzliche Relevanz. Richard Donner beweist erneut sein Gespür für spektakuläres Kino mit Herz. Ja, manche Gewaltszenen sind über das Ziel hinaus, und die Liebesgeschichte fühlt sich konstruiert an, aber das sind kleine Schwächen in einem ansonsten brillanten Film. Watcher-Score 8,7/10.

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Wer streamt Lethal Weapon 2 - Brennpunkt L.A.?

Verfügbarkeit DE

Stand 28.07.2026: Lethal Weapon 2 - Brennpunkt L.A. ist derzeit in keinem Streaming-Abo enthalten, lässt sich aber ab 3,99 € leihen oder kaufen (z. B. bei Apple TV+).

Verfügbarkeit Deutschland · Stand 28.07.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.

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Die Kritik

von Tribun
1989. Ich sitze im Kino in Koblenz, gerade 15 Jahre alt geworden, und warte gespannt auf die Fortsetzung von Lethal Weapon. Was ich dann zu sehen bekam, war mehr als nur ein Sequel – es war eine perfekte Mischung aus Actionkino und politischem Statement. Lethal Weapon 2 – Brennpunkt L.A. hätte ein billiger Abklatsch werden können, stattdessen wurde es zu einem der besten Action-Sequels der späten 80er. Richard Donner bewies, dass er nicht nur Superman fliegen lassen, sondern auch zwei ungleiche Cops durch Los Angeles brettern lassen kann.

Quick Answer: Ist Lethal Weapon 2 – Brennpunkt L.A. sehenswert?

Kurze Antwort: JA – Ein Action-Sequel, das seinem Vorgänger in nichts nachsteht und sogar politische Tiefe mitbringt.

Für wen geeignet: Action-Fans, 80er-Nostalgie-Liebhaber, Buddy-Cop-Film-Enthusiasten, Mel Gibson/Danny Glover-Anhänger.

Nicht geeignet für: Gewalt-Sensible, Kinder unter 16, politisch korrekte Zuschauer.

Mein Urteil: Donner versteht es, Action mit Herz zu verbinden. Die Chemie zwischen Gibson und Glover ist noch besser geworden, und Joe Pesci als Leo Getz bringt eine neue Dynamik rein, die einfach funktioniert.

Worum geht es in Lethal Weapon 2 – Brennpunkt L.A.?

Die Geschichte beginnt mit einer spektakulären Verfolgungsjagd durch Los Angeles, bei der Riggs und Murtaugh auf ein südafrikanisches Drogenkartell stoßen, das sich hinter diplomatischer Immunität versteckt. Was als routinemäßige Drogenrazzia beginnt, wird zu einem persönlichen Rachefeldzug, als Riggs erfährt, dass die Gangster für den Tod seiner Frau verantwortlich sind. Gleichzeitig müssen die beiden Cops den nervigen, aber hilfreichen Kronzeugen Leo Getz beschützen.

Richard Donner nimmt uns direkt mit auf eine wilde Fahrt durch die Straßen von L.A. Die Eröffnungssequenz mit der Verfolgungsjagd setzt sofort den Ton – hier wird nicht lange gefackelt. Was mich damals im Kino sofort gepackt hat, war diese perfekte Mischung aus Humor und knallharter Action.

Der Fall entwickelt sich schnell von einem simplen Drogendelikt zu etwas viel Größerem. Arjen Rudd, gespielt von Joss Ackland, ist nicht einfach nur ein weiterer Bösewicht. Er repräsentiert das Apartheid-System Südafrikas und nutzt seine diplomatische Immunität, um in Amerika Verbrechen zu begehen. Das war 1989 politisch brisant und ist heute noch relevant.

Besonders clever finde ich, wie der Film die persönliche Geschichte von Riggs mit dem großen politischen Rahmen verwebt. Die Enthüllung, dass Pieter Vorstedt für den Tod seiner Frau verantwortlich ist, macht den Kampf gegen das Kartell zu mehr als nur Polizeiarbeit – es wird zur Abrechnung mit der Vergangenheit.

Wie inszeniert Richard Donner die Action in Lethal Weapon 2?

Richard Donner beweist erneut sein Gespür für spektakuläre Actionsequenzen, die sowohl visuell beeindruckend als auch emotional aufgeladen sind. Seine Inszenierung verbindet rasante Verfolgungsjagden mit ruhigeren Charaktermomenten, ohne dass der Rhythmus leidet. Donner versteht es, Action als Ausdrucksmittel für die inneren Konflikte seiner Figuren zu nutzen.

Donner war schon bei Superman ein Meister der großen Gesten, und bei Lethal Weapon 2 zeigt er, dass er auch bodenstän­dige Action kann. Die Verfolgungsjagd zu Beginn ist perfekt choreographiert – jeder Schnitt sitzt, jeder Stunt wirkt real und gefährlich. Keine CGI-Spielereien, sondern handgemachte Action wie sie heute kaum noch zu sehen ist.

Was mich besonders beeindruckt, ist Donners Umgang mit Gewalt. Sie ist nie selbstzweck­haft, sondern immer emotional motiviert. Wenn Riggs ausrastet, spürt man seine Wut und seinen Schmerz. Das ist weit entfernt vom sinnlosen Ballern vieler moderner Actionfilme.

Die berühmte Szene mit dem explodierenden Toilettenhäuschen zeigt Donners Sinn für schwarzen Humor perfekt. Es ist absurd, brutal und komisch zugleich – eine Gradwanderung, die nur wenige Regisseure so souverän beherrschen.

Auch die intimeren Momente funktionieren. Die Szenen zwischen Riggs und Rika van den Haas haben echte emotionale Tiefe, ohne dass der Film dadurch an Tempo verliert. Donner weiß, wann er auf die Bremse treten und wann er Gas geben muss.

Wie funktioniert das Trio Gibson, Glover und Pesci in Lethal Weapon 2?

Die Chemie zwischen Mel Gibson und Danny Glover ist noch stärker geworden, während Joe Pesci als Leo Getz eine neue Dimension einbringt, die das bewährte Duo perfekt ergänzt. Gibson spielt Riggs mit einer Mischung aus Wahnsinn und Verletzlichkeit, Glover gibt Murtaugh mehr emotionale Tiefe, und Pesci liefert als nerviger aber liebenswerter Leo die komödiantischen Höhepunkte.

Gibson war 1989 auf dem Höhepunkt seiner Karriere, und man sieht es in jeder Szene. Seine Darstellung von Riggs ist physisch und emotional komplett überzeugend. Der Mann ist ein Pulverfass, aber Gibson zeigt auch die Verwundbarkeit dahinter. Besonders in den Szenen, in denen Riggs über seine verstorbene Frau spricht, offenbart Gibson eine Verletzlichkeit, die mich auch heute noch berührt.

Danny Glover bringt als Murtaugh die perfekte Gegenpol-Energie mit. Wo Gibson explodiert, bleibt Glover ruhig und besonnen. Aber er ist keineswegs nur der langweilige Partner – Glover zeigt Murtaughs eigene Frustration und seinen Kampfgeist, besonders wenn es um seine Familie geht.

Joe Pesci war damals noch nicht der Oscar-Gewinner von Goodfellas, aber seine Performance als Leo Getz ist trotzdem genial. Er könnte nervig und störend sein, stattdessen macht Pesci ihn zu einer tragikkomischen Figur, die man trotz allem ins Herz schließt. Seine „They fuck you at the drive-thru“-Rants sind legendär geworden.

Die Dynamik zwischen allen dreien funktioniert, weil jeder seine klar definierte Rolle hat. Gibson ist das Chaos, Glover die Ordnung, Pesci das unberechenbare Element. Es ist wie ein perfekt abgestimmtes Orchester der Zerstörung.

Wie sieht Lethal Weapon 2 visuell aus?

Kameramann Stephen Goldblatt erschafft ein Los Angeles, das gleichzeitig glamourös und schmutzig wirkt – perfekt für eine Geschichte über Korruption und Verbrechen. Seine Kameraarbeit ist dynamisch ohne hektisch zu werden, und er findet immer die richtige Balance zwischen spektakulären Weitaufnahmen und intimen Nahaufnahmen der Charaktere.

Das L.A. von 1989 wird hier in all seiner Pracht und seinem Elend eingefangen. Goldblatt zeigt uns die sonnigen Strände von Malibu und gleich darauf die düsteren Gassen der Innenstadt. Diese visuelle Bandbreite spiegelt die moralische Ambivalenz der Geschichte wider.

Die Actionsequenzen sind handwerklich perfekt gefilmt. Keine verwackelte Kamera, keine schnellen Schnitte um Schwächen zu kaschieren. Jede Explosion, jeder Stunt ist klar und verständlich zu sehen. Das erfordert Können und Mut, den viele heutige Actionfilme nicht mehr haben.

Besonders beeindruckend finde ich die Nachtaufnahmen. L.A. bei Nacht wird zu einer fast film-noir-artigen Kulisse, in der sich das Katz-und-Maus-Spiel zwischen Cops und Kriminellen abspielt. Die Beleuchtung ist atmosphärisch ohne übertrieben stylish zu werden.

Die Kamera folgt den Charakteren, statt sie zu dominieren. Das ist alte Schule, aber es funktioniert perfekt. Goldblatt dient der Geschichte, nicht seinem eigenen Ego.

Wie klingt die Musik in Lethal Weapon 2?

Michael Kamen, Eric Clapton und David Sanborn erschaffen einen Soundtrack, der perfekt zwischen orchestraler Dramatik und Blues-Rock pendelt. Claptons Gitarrenspiel verleiht dem Film eine emotionale Tiefe, während Kamens Orchesterarrangements die Actionsequenzen mit der nötigen Wucht unterlegen. Der Sound ist unverwechselbar 80er Jahre, aber zeitlos genug, um auch heute noch zu funktionieren.

Eric Clapton an der Gitarre für einen Actionfilm – das hätte schiefgehen können, aber es funktioniert grandios. Seine Blues-Soli unterstreichen Riggs‘ emotionale Reise perfekt. Wenn Clapton spielt, spürt man den Schmerz des Charakters in jeder Note.

Michael Kamen war ein Meister der Filmmusik, und hier zeigt er seine ganze Bandbreite. Von zarten Streicher-Arrangements bis zu bombastischen Brass-Sections – er findet immer den richtigen Ton für die jeweilige Szene. Seine Musik ist nie aufdringlich, aber immer präsent.

David Sanborns Saxophon bringt eine Jazz-Note rein, die dem Film eine zusätzliche emotionale Ebene gibt. Besonders in den ruhigeren Momenten zwischen Riggs und Rika sorgt sein Spiel für die richtige Atmosphäre.

Der gesamte Soundtrack klingt nach 1989, aber nicht datiert. Das ist die Kunst – zeitgenössisch zu sein, ohne dem Zeitgeist zu verfallen. Die Musik unterstützt die Handlung, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.

Was sind die größten Stärken von Lethal Weapon 2?

Die größte Stärke liegt in der perfekten Balance zwischen Action, Humor und emotionaler Tiefe. Der Film nimmt seine Charaktere ernst, ohne humorlos zu werden, und behandelt politische Themen, ohne belehrend zu wirken. Die praktischen Stunts und Effekte verleihen jeder Actionsequenz Gewicht und Glaubwürdigkeit, während die drei Hauptdarsteller eine Chemie entwickeln, die selten erreicht wird.

Was mich auch nach über 30 Jahren noch begeistert, ist die Authentizität der Actionsequenzen. Hier explodieren echte Autos, hier stürzen echte Häuser ein. Das hat eine Wucht und Glaubwürdigkeit, die CGI nie erreichen kann. Man spürt die Gefahr, weil sie real ist.

Die politische Dimension macht den Film zu mehr als nur einem simplen Actionstreifen. Das Apartheid-System als Hintergrund zu nutzen war mutig und verleiht der Geschichte eine zusätzliche Relevanz. Es ist nie plump oder belehrend, sondern organisch in die Handlung eingewebt.

Die Charakterentwicklung ist ein weiterer Pluspunkt. Riggs wird nicht nur als Verrückter dargestellt, sondern als traumatisierter Mann, der langsam heilt. Murtaugh ist mehr als der brave Familientyp – er hat seine eigenen Kämpfe. Selbst Leo ist nicht nur Comic Relief, sondern eine eigenständige Figur.

Der Humor funktioniert, weil er aus den Situationen und Charakteren erwächst. Es sind keine aufgesetzten Gags, sondern natürliche Reaktionen auf verrückte Umstände. Das macht ihn zeitlos.

Wo sind die Schwächen von Lethal Weapon 2?

Einige Gewaltszenen wirken auch für 1989er Verhältnisse überzogen, und manche politischen Kommentare könnten subtiler sein. Gelegentlich neigt der Film zu Klischees über südafrikanische Bösewichte, und Leo Getz kann in manchen Szenen tatsächlich nervig werden, auch wenn das beabsichtigt ist. Die Liebesgeschichte zwischen Riggs und Rika fühlt sich manchmal etwas konstruiert an.

Rückblickend muss ich zugeben, dass manche Gewaltszenen über das Ziel hinausschießen. Die berühmte Toilettenhaus-Explosion ist spektakulär, aber vielleicht etwas zu absurd für den sonst realistischen Ton des Films. Es ist ein schmaler Grat zwischen schwarzem Humor und schlechtem Geschmack.

Die südafrikanischen Bösewichte sind manchmal etwas zu klischeehaft gezeichnet. Joss Ackland macht das Beste daraus, aber die Rolle des Arjen Rudd hätte etwas mehr Nuancierung vertragen können. Es ist zu einfach, ihn nur als den bösen Diplomaten zu sehen.

Joe Pescis Leo Getz ist brillant gespielt, aber es gibt Momente, in denen er wirklich nervt – und das nicht nur die anderen Charaktere, sondern auch das Publikum. Seine endlosen Monologe können ermüdend werden, auch wenn sie teilweise genial geschrieben sind.

Die Romanze zwischen Riggs und Rika van den Haas fühlt sich etwas forciert an. Patsy Kensit gibt ihr Bestes, aber die Chemie zwischen ihr und Gibson ist nicht so stark wie die zwischen Gibson und Glover. Es wirkt manchmal, als wäre die Liebesgeschichte nur eingefügt worden, weil das Drehbuch eine braucht.

Für wen ist Lethal Weapon 2 – Brennpunkt L.A. geeignet?

Der Film ist perfekt für Fans klassischer 80er Action, die mehr als nur sinnlose Ballerei wollen. Liebhaber von Buddy-Cop-Filmen kommen voll auf ihre Kosten, ebenso wie Zuschauer, die ihre Action mit einer Prise politischem Bewusstsein mögen. Wer Mel Gibson und Danny Glover schätzt oder sich für die Filmgeschichte der späten 80er interessiert, sollte den Film definitiv sehen.

Wenn du zu denen gehörst, die echte Stunts gegenüber CGI-Orgien bevorzugst, ist Lethal Weapon 2 ein absolutes Muss. Hier siehst du, wie Action gemacht wurde, bevor Computer alles übernommen haben. Jede Explosion, jeder Crash, jeder Sprung ist real und handgemacht.

Fans der ersten Lethal Weapon werden von der Fortsetzung nicht enttäuscht sein. Der Film baut organisch auf seinem Vorgänger auf, ohne ihn einfach zu kopieren. Die Charakterentwicklung geht weiter, und neue Elemente werden geschickt eingeführt.

Für Cineasten ist der Film interessant als Zeitdokument der späten 80er Jahre. Die politischen Untertöne, die Darstellung von L.A., die Musik – alles spiegelt die damalige Zeit wider, ohne dabei zu datiert zu wirken.

Liebhaber von Mel Gibson in seinen besten Jahren kommen hier voll auf ihre Kosten. Es ist Gibson vor den ganzen Kontroversen, Gibson auf dem Höhepunkt seiner Popularität und seines schauspielerischen Könnens.

Auch für Fans von Joe Pesci ist der Film ein Leckerbissen. Man sieht hier bereits die Qualitäten, die ihn später zum Oscar-Gewinner machen werden. Seine Performance als Leo Getz ist ein Vorgeschmack auf größere Dinge.

Wer spielt in Lethal Weapon 2 – Brennpunkt L.A. mit?

  • Mel Gibson als Martin Riggs
  • Danny Glover als Roger Murtaugh
  • Joe Pesci als Leo Getz
  • Joss Ackland als Arjen Rudd
  • Derrick O’Connor als Pieter Vorstedt
  • Patsy Kensit als Rika van den Haas
  • Darlene Love als Trish Murtaugh
  • Traci Wolfe als Rianne Murtaugh
  • Steve Kahan als Captain Ed Murphy
  • Mark Rolston als Hans
  • Dean Norris als Tim Cavanaugh

Fazit: Lohnt sich Lethal Weapon 2 – Brennpunkt L.A.?

Absolut! Lethal Weapon 2 ist das seltene Sequel, das seinem Vorgänger ebenbürtig ist und sogar neue Dimensionen hinzufügt. Richard Donner schafft es, spektakuläre Action mit emotionaler Tiefe und politischer Relevanz zu verbinden, ohne dabei aufdringlich oder belehrend zu werden.

Die Chemie zwischen Mel Gibson, Danny Glover und dem hinzugefügten Joe Pesci ist pure Magie. Jeder bringt seine eigenen Qualitäten mit, ohne den anderen zu überschatten. Gibson zeigt Riggs sowohl als Actionhelden als auch als verwundeten Mann, Glover gibt Murtaugh mehr Tiefe als im ersten Teil, und Pesci liefert unvergessliche Momente als Leo Getz.

Was den Film auch heute noch besonders macht, sind die handgemachten Stunts und praktischen Effekte. Hier explodieren echte Autos und stürzen echte Häuser ein – das hat eine Glaubwürdigkeit und Wucht, die CGI selten erreicht. Combined with Michael Kamen und Eric Claptons brillanter Musik entsteht ein Filmerlebnis, das alle Sinne anspricht.

Für mich persönlich ist Lethal Weapon 2 ein Film, der mich auch nach über drei Jahrzehnten noch begeistern kann. Er erinnert mich an eine Zeit, als Actionkino noch handgemacht war und Charaktere wichtiger waren als Effekte. Ein echter Klassiker, der in jede Sammlung gehört. 8.7/10 Punkte.

⚖️

Das Urteil

Watcher-Score · redaktionelle Einzelwertung

Bewertet von — eine Person, ein begründetes Urteil.

Ein Action-Sequel, das seinem Vorgänger in nichts nachsteht und politische Tiefe mit spektakulären Stunts perfekt verbindet.— aus der Wertung von Tribun
Lethal Weapon 2 ist mehr als nur eine erfolgreiche Fortsetzung - es ist ein eigenständiges Meisterwerk des Actionkinos. Die Chemie zwischen Gibson, Glover und dem neu hinzugefügten Pesci ist perfekt, die handgemachten Stunts haben eine Wucht, die heute selten erreicht wird, und die politischen Untertöne verleihen der Geschichte zusätzliche Relevanz. Richard Donner beweist erneut sein Gespür für spektakuläres Kino mit Herz. Ja, manche Gewaltszenen sind über das Ziel hinaus, und die Liebesgeschichte fühlt sich konstruiert an, aber das sind kleine Schwächen in einem ansonsten brillanten Film.

Schnelle Antworten

Antworten Schnelle Antworten zu Lethal Weapon 2 - Brennpunkt L.A.

Wo kann ich Lethal Weapon 2 - Brennpunkt L.A. streamen?

Lethal Weapon 2 - Brennpunkt L.A. gibt es zum Leihen oder Kaufen bei Apple TV+, Amazon, Google Play, YouTube, maxdome, MagentaTV, Videoload und freenet Video. Stand Juli 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.

Wie lange dauert Lethal Weapon 2 - Brennpunkt L.A.?

Lethal Weapon 2 - Brennpunkt L.A. hat eine Laufzeit von rund 109 Minuten (1 Stunde und 49 Minuten).

Lohnt sich Lethal Weapon 2 - Brennpunkt L.A.?

Unsere Redaktion vergibt Lethal Weapon 2 - Brennpunkt L.A. einen Watcher-Score von 8,7 von 10. Lethal Weapon 2 ist mehr als nur eine erfolgreiche Fortsetzung - es ist ein eigenständiges Meisterwerk des Actionkinos. Die Chemie zwischen Gibson, Glover und dem neu hinzugefügten Pesci ist perfekt, die handgemachten Stunts haben eine Wucht, die heute selten erreicht wird, und die politischen Untertöne verleihen der Geschichte zusätzliche Relevanz. Richard Donner beweist erneut sein Gespür für spektakuläres Kino mit Herz. Ja, manche Gewaltszenen sind über das Ziel hinaus, und die Liebesgeschichte fühlt sich konstruiert an, aber das sind kleine Schwächen in einem ansonsten brillanten Film.

Für wen ist Lethal Weapon 2 - Brennpunkt L.A. geeignet?

Lethal Weapon 2 - Brennpunkt L.A. ist vor allem etwas für Action und Abenteuer-Fans und alle, die herausragende Filme suchen.

Worum geht es in Lethal Weapon 2 - Brennpunkt L.A.?

Die beiden Cops Martin Riggs und Roger Murtaugh bekommen nach einer missglückten Verfolgungsjagd auf eine Bande Drogengangster den scheinbar leichten Auftrag, einen kleinen Buchmacher namens Leo Getz bis zu dessen Gerichtsaussage zu schützen.

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Trailer

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Besetzung

Mel GibsonMartin Riggs
Danny GloverRoger Murtaugh
Joe PesciLeo Getz
Joss AcklandArjen Rudd
Derrick O'ConnorPieter Vorstedt

FAQ zu Lethal Weapon 2 – Brennpunkt L.A.

Ist Lethal Weapon 2 besser als der erste Teil?
Das ist Geschmackssache, aber Lethal Weapon 2 steht seinem Vorgänger in nichts nach. Der zweite Teil hat mehr politische Tiefe und mit Joe Pesci eine zusätzliche Dimension. Die Action ist spektakulärer, die Charakterentwicklung geht weiter. Beide Filme sind klassische 80er Action auf höchstem Niveau.
Ab welchem Alter ist Lethal Weapon 2 geeignet?
Der Film hat eine FSK-Freigabe ab 16 Jahren und das zu Recht. Die Gewaltdarstellung ist teilweise sehr drastisch, und es gibt politische Themen, die ein gewisses Alter und Verständnis erfordern. Für Teenager ab 16 mit Interesse an Actionfilmen durchaus geeignet.
Muss man den ersten Lethal Weapon gesehen haben?
Nicht zwingend, aber empfehlenswert. Lethal Weapon 2 funktioniert auch als eigenständiger Film, aber die Charakterentwicklung und manche Anspielungen erschließen sich besser, wenn man die Vorgeschichte kennt. Die emotionale Bindung zu Riggs und Murtaugh ist stärker, wenn man ihre Geschichte von Anfang an verfolgt hat.
Wie realistisch sind die Stunts in Lethal Weapon 2?
Sehr realistisch für Actionfilm-Verhältnisse. Es wurde noch ohne CGI gearbeitet, das heißt echte Autos, echte Explosionen, echte Stunts. Natürlich ist es überzogen und spectakulär, aber die Grundlage ist immer physisch real. Das verleiht dem Film eine Glaubwürdigkeit und Wucht, die viele moderne Actionfilme vermissen lassen.
Ist die politische Botschaft von Lethal Weapon 2 noch relevant?
Absolut. Die Kritik an Korruption, Machtmissbrauch und diplomatischer Immunität ist zeitlos. Das Apartheid-System mag Geschichte sein, aber die Grundthemen - wie Macht korrumpiert und wie sich Kriminelle hinter offiziellen Strukturen verstecken - sind heute so aktuell wie 1989.
Was macht Joe Pesci als Leo Getz so besonders?
Pesci schafft es, eine potenziell nervige Figur sympathisch zu machen. Leo könnte nur Comic Relief sein, aber Pesci gibt ihm echte Persönlichkeit und Tiefe. Seine Timing ist perfekt, seine Dialoge sind unvergesslich, und er bringt eine neue Dynamik in das Duo Gibson/Glover. Man kann ihn nicht mögen wollen, aber man tut es trotzdem.
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