Wer streamt Mission: Impossible - Fallout?
Verfügbarkeit DEStand 24.07.2026: Mission: Impossible - Fallout läuft im Abo bei Prime Video, Paramount+ und Sky – mit deutscher Synchronfassung. Leihen oder Kaufen geht ab 3,99 €.
Verfügbarkeit Deutschland · Stand 24.07.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.
Die Kritik
von TribunMission: Impossible – Fallout (2018) setzt mit 98% auf Rotten Tomatoes und $824 Millionen Einspielergebnis neue Maßstäbe für das Action-Genre – Tom Cruise bricht sich für diesen Film wortwörtlich die Knochen.
Der sechste Teil der Reihe. Und ausgerechnet jetzt liefert Christopher McQuarrie den besten Film des Franchise. Wie macht man das nach 22 Jahren? Indem man einen 55-jährigen Schauspieler aus 7.600 Metern Höhe springen lässt. Ohne Double.
Quick Answer: Ist Mission: Impossible – Fallout sehenswert?
Kurze Antwort: Unbedingt. Der beste Action-Film der 2010er Jahre – und ich sage das nicht leichtfertig.
Für wen geeignet: Action-Fans, die echte Stunts zu schätzen wissen. Leute, die von CGI-Overkill genervt sind. Alle, die Rogue Nation mochten. Adrenalin-Junkies.
Nicht geeignet für: Wer bei Höhenszenen Panik bekommt. Wer tiefgründige Charakterstudien erwartet. Wer mit der Franchise-Geschichte nicht vertraut ist – Fallout baut stark auf den Vorgängern auf.
Mein Urteil: Nach 50 Jahren Filmerfahrung: Das hier ist Handwerkskunst. Pures, unverfälschtes Actionkino, wie es nur noch selten existiert.
Worum geht es in Mission: Impossible – Fallout?
Ethan Hunt (Tom Cruise) steht vor einer unmöglichen Wahl: Sein Team retten oder drei Plutonium-Kerne sichern, mit denen Terroristen drei Städte auslöschen wollen. Er entscheidet sich für sein Team – und die Welt zahlt den Preis.
Das Plutonium landet in den Händen der Apostel, einer Splittergruppe des Syndikats aus Rogue Nation. Ihr Anführer: Solomon Lane (Sean Harris), den Hunt im letzten Film eingesperrt hat. Jetzt will Lane Rache. Und er hat Verbündete.
Die CIA schickt August Walker (Henry Cavill) mit – angeblich zur Unterstützung, tatsächlich als Aufpasser. Walker ist ein Schrank von einem Mann, der Probleme mit den Fäusten löst. Hunt löst sie mit dem Kopf. Na ja, meistens. Manchmal auch mit dem Helikopter.
Dazwischen: Ilsa Faust (Rebecca Ferguson), deren Loyalitäten unklar bleiben. Die White Widow (Vanessa Kirby), eine Waffenhändlerin mit zu viel Charme. Und Julia (Michelle Monaghan), Hunts Ex-Frau, die plötzlich wieder auftaucht.
Die Uhr tickt
McQuarrie macht etwas Kluges: Er gibt Hunt kein abstraktes Ziel, sondern ein persönliches. Die Bomben sind auf Kaschmir gerichtet – und Julia arbeitet dort als Ärztin in einem Flüchtlingslager. Hunt muss also nicht nur die Welt retten, sondern auch die Frau, die er liebt. Das ist simpel. Das funktioniert.
Der Film jagt von Paris über London nach Kaschmir. Jede Location bringt eine Set-Piece, die größer ist als die vorherige. Ist das übertrieben? Absolut. Funktioniert es? Verdammt nochmal, ja.
Wer spielt in Mission: Impossible – Fallout mit?
Tom Cruise führt ein Ensemble an, das nach sechs Filmen eingespielt ist wie eine Schweizer Uhr – dazu kommt Henry Cavill als perfekter Gegenspieler und Rebecca Ferguson, die erneut die interessanteste Figur der Reihe spielt.
Tom Cruise als Ethan Hunt – Was soll man noch sagen? Der Mann ist 55, bricht sich den Knöchel bei einem Stunt, macht sechs Wochen später weiter. Das ist entweder Wahnsinn oder Hingabe. Wahrscheinlich beides. Hunt ist mittlerweile weniger James Bond und mehr tragischer Held – ein Mann, der alles opfert und trotzdem nicht aufhören kann.
Henry Cavill als August Walker – Superman mit Schnurrbart. Cavill bringt eine physische Präsenz mit, die Cruise nicht hat. Die Badezimmer-Kampfszene zeigt, warum das funktioniert: Hunt ist der Techniker, Walker der Bulldozer. Zusammen sind sie tödlich. Gegeneinander auch.
Rebecca Ferguson als Ilsa Faust – Zum zweiten Mal dabei, zum zweiten Mal die beste Figur. Ilsa ist keine Damsel in Distress, keine Love Interest, keine Sidekick. Sie ist eine Agentin mit eigener Agenda, die Hunt ebenbürtig ist. Ferguson spielt das mit einer Coolness, die beeindruckend ist.
Simon Pegg als Benji Dunn – Der Comic Relief, der mittlerweile mehr kann als nur am Computer sitzen. Pegg bekommt echte Actionszenen und liefert ab.
Ving Rhames als Luther Stickell – Seit dem ersten Film dabei. Luther ist das Gewissen des Teams, der Mann, der Hunt zur Vernunft bringt. Meistens erfolglos.
Sean Harris als Solomon Lane – Der unheimlichste Bösewicht der Reihe. Harris spielt Lane wie eine Spinne, die wartet. Geduldig. Tödlich.
Vanessa Kirby als The White Widow – In zehn Minuten Screentime stiehlt sie jede Szene. Kirby hat seitdem Karriere gemacht – kein Wunder.
Deutsche Synchronsprecher
Synchronstudio: Berliner Synchron GmbH Wenzel Lüdecke, Berlin
Jahr: 2018
Dialogbuch: Tobias Neumann
Dialogregie: Clemens Frohmann
Tom Cruise|Ethan Hunt|Patrick Winczewski
Henry Cavill|August Walker|Alexander Doering
Rebecca Ferguson|Ilsa Faust|Berenice Weichert
Ving Rhames|Luther Stickell|Helmut Gauß
Simon Pegg|Benji Dunn|Simon Jäger
Sean Harris|Solomon Lane|Achim Buch
Angela Bassett|Erika Sloane|Martina Treger
Vanessa Kirby|White Widow|Annina Braunmiller-Jest
Michelle Monaghan|Julia Meade|Dascha Lehmann
Alec Baldwin|Alan Hunley|Lutz Mackensy
Quelle: Synchronkartei.de
Was sagen Kritiker über Mission: Impossible – Fallout?
98% auf Rotten Tomatoes, Platz 1 der besten Actionfilme der 2010er bei vielen Kritikern – die Rezensionen waren euphorisch, und das zu Recht.
„Fast, sleek, and fun, Mission: Impossible – Fallout lives up to the ‚impossible‘ part of its name by setting yet another high mark for insane set pieces in a franchise full of them.“
– Rotten Tomatoes Critics Consensus („Schnell, elegant und unterhaltsam – Fallout wird dem ‚Impossible‘ im Titel gerecht und setzt einen neuen Maßstab für irrsinnige Set-Pieces in einer Reihe voller davon.“)
Tom Cruise selbst über seinen gebrochenen Knöchel:
„I knew instantly it was broken. Did we get the shot? Good, because we’re not coming back.“
– Tom Cruise, The Graham Norton Show („Ich wusste sofort, dass er gebrochen war. Haben wir die Aufnahme? Gut, denn wir kommen nicht zurück.“)
Wie entstanden die Stunts in Mission: Impossible – Fallout?
Tom Cruise trainierte ein Jahr für einen einzigen Sprung, machte seinen Helikopter-Pilotenschein in 12 Tagen, brach sich den Knöchel – und drehte sechs Wochen später weiter. Das ist keine Promotion, das ist Wahnsinn.
Der HALO-Sprung
HALO steht für High Altitude Low Opening – Absprung aus großer Höhe, Fallschirm öffnet spät. Militärtechnik. Cruise sprang aus 7.600 Metern Höhe (25.000 Fuß), bei Geschwindigkeiten von bis zu 320 km/h [Box Office Mojo].
Das Problem: Sie konnten nur drei Minuten pro Tag bei Sonnenuntergang filmen. Wegen Flugvorschriften nur in Abu Dhabi, nicht in Frankreich wie geplant. 106 Sprünge für drei brauchbare Takes. Ein Jahr Training. Cruise hatte vorher „ein paar hundert“ Sprünge – normalerweise braucht man 10.000 für so etwas.
Sie bauten einen speziellen Helm mit der Royal Air Force, der sein Gesicht beleuchtet. Sie bauten einen der größten Windkanäle der Welt zum Üben. Und dann sprang er. 106 Mal.
Der gebrochene Knöchel
August 2017, London. Cruise springt zwischen zwei Gebäuden – Baynard House bei Blackfriars. Er trifft die Wand, bricht sich den Knöchel. Was macht er? Er steht auf, humpelt aus dem Bild, fragt: „Haben wir die Aufnahme?“ Die Szene ist im Film. Man sieht, wie er aufprallt.
Die Ärzte sagten: neun Monate Pause. Cruise sagte: sechs Wochen. Er lief die Paris-Verfolgungsjagd mit gebrochenem Knöchel. Das ist entweder inspirierend oder beunruhigend. Ich bin mir nicht sicher.
Die Helikopter-Sequenz
Cruise wollte den Helikopter selbst fliegen. Das Problem: Er hatte keinen Pilotenschein. Die Lösung: Er machte ihn in 12 Tagen. Normalerweise braucht man drei Monate. Er trainierte 16 Stunden am Tag mit zwei Crews – wenn eine müde war, kam die nächste.
Im Finale hängt er 12 Meter unter einem Helikopter. Über einem Abgrund. In Norwegen. Cruise war gleichzeitig Pilot, Kameramann und Schauspieler. Regisseur McQuarrie: „Das hat noch nie jemand gemacht.“
Budget und Einspielergebnis
Budget: $178 Millionen. Einspielergebnis: $824 Millionen weltweit – davon $220 Millionen in Nordamerika, $604 Millionen international [TMDB]. Der erfolgreichste Film der Reihe bis dato. Nicht schlecht für einen sechsten Teil.
Wissenswertes zu Mission: Impossible – Fallout
Fakten, die selbst Fans überraschen dürften – manche davon klingen erfunden, sind aber dokumentiert.
- Christopher McQuarrie ist der erste Regisseur, der zwei Mission: Impossible-Filme hintereinander drehte (Rogue Nation + Fallout). Die Kontinuität merkt man.
- Der HALO-Sprung ist der erste echte HALO-Sprung, der jemals für einen Film gedreht wurde. Alle vorherigen waren Simulationen oder Stuntdoubles.
- Henry Cavills Schnurrbart wurde berühmt: Paramount weigerte sich, ihn abrasieren zu lassen, also musste Warner Bros. ihn für die Justice League-Nachdrehs digital entfernen. Das Ergebnis war… suboptimal.
- Die Badezimmer-Kampfszene mit Liang Yang dauerte Monate in der Choreographie. Yang war so beeindruckend, dass McQuarrie seine Rolle vergrößerte.
- Rebecca Ferguson war im achten Monat schwanger während einiger Dreharbeiten. Die meisten Action-Szenen wurden vorher gedreht, aber ein paar clevere Schnitte und Doubles waren nötig.
- Der Film sollte ursprünglich in Venedig enden, nicht Kaschmir. Das Budget erlaubte Kaschmir nicht, also drehten sie in Norwegen und Neuseeland – sieht am Ende besser aus als Venedig.
- Alec Baldwin starb 2022 – Fallout war einer seiner letzten großen Blockbuster-Rollen als Alan Hunley.
Ähnliche Filme für Action-Fans
Wer Fallout liebt, sollte diese Titel auf dem Radar haben – einige davon haben wir bereits rezensiert.
- Mission: Impossible – Rogue Nation – Der direkte Vorgänger, fast genauso gut
- Mission: Impossible – Dead Reckoning Part One – Die Fortsetzung
- John Wick – Andere Art von Action, aber ähnliche Hingabe zum Handwerk
- Die Bourne Identität – Der Agenten-Thriller, der das Genre 2002 neu definierte
- James Bond 007: Skyfall – Bond’s bester Film, ähnliche Spannung
- Mad Max: Fury Road (2015) – Anderes Genre, aber gleiche praktische Stunts-Philosophie
Das Urteil
Watcher-Score · redaktionelle EinzelwertungBewertet von Tribun — eine Person, ein begründetes Urteil.
I knew instantly it was broken. Did we get the shot? Good, because we're not coming back.— aus der Wertung von Tribun
Schnelle Antworten
Antworten Schnelle Antworten zu Mission: Impossible - Fallout
Wo kann ich Mission: Impossible - Fallout streamen?
Mission: Impossible - Fallout läuft aktuell im Abo bei Prime Video, Paramount+, Sky, Apple TV+ und WOW; zum Leihen oder Kaufen bei Apple TV+, Amazon, maxdome, MagentaTV, Videoload, freenet Video und YouTube. Stand Juli 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.
Ab welchem Alter ist Mission: Impossible - Fallout freigegeben?
Mission: Impossible - Fallout ist in Deutschland ab FSK 12 freigegeben.
Wie lange dauert Mission: Impossible - Fallout?
Mission: Impossible - Fallout hat eine Laufzeit von rund 148 Minuten (2 Stunden und 28 Minuten).
Lohnt sich Mission: Impossible - Fallout?
Unsere Redaktion vergibt Mission: Impossible - Fallout einen Watcher-Score von 8,0 von 10. Der beste Actionfilm der 2010er Jahre. 98% auf RT sind verdient. Wer echte Stunts, echte Spannung und echte Hingabe zum Handwerk sucht, findet hier alles. 8/10 – Actionkino auf höchstem Niveau.
Für wen ist Mission: Impossible - Fallout geeignet?
Mission: Impossible - Fallout ist vor allem etwas für Action und Abenteuer-Fans und alle, die solide Genre-Unterhaltung suchen.
Trailer
Besetzung
FAQ zu Mission: Impossible – Fallout
Muss ich die anderen Mission: Impossible-Filme gesehen haben?
Hat Tom Cruise die Stunts wirklich selbst gemacht?
Wie lange dauert Mission: Impossible – Fallout?
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