Poster zum Film The Bluff: Karl Urban schwingt das Schwert und ich bin sofort dabei (2026)

The Bluff: Karl Urban schwingt das Schwert und ich bin sofort dabei (2026)

🎬 Film 103 Min. ActionAbenteuer
⚡ Kurz gesagt

Real talk. The Bluff ist kein Meisterwerk und will auch keins sein. Es ist R-Rated Piraten-Action mit Karl Urban als Bösewicht und Priyanka Chopra Jonas die sich durch eine Invasion pruegelt. 101 Minuten, kein Filler, Henry Jackman liefert den Score, die Kampfszenen sind peak. Drehbuch duenn. Figuren austauschbar. Temuera Morrison verschenkt. Aber für einen Abend auf der Couch mit Pizza und Linus daneben der ausnahmsweise nicht meckert? Genau richtig. Nicht mehr, nicht weniger. Watcher-Score 7,0/10.

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Wer streamt The Bluff?

Verfügbarkeit DE

Stand 28.07.2026: The Bluff läuft im Abo bei Prime Video – mit deutscher Synchronfassung.

Verfügbarkeit Deutschland · Stand 28.07.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.

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Die Kritik

von CineTom

The Bluff ist seit heute auf Amazon Prime Video und ja, ich hab den sofort angemacht. Karl Urban als Piratenkaptain, Priyanka Chopra Jonas als Ex-Piratin die ihre Familie verteidigt, R-Rated, produziert von den Russo Brothers. Das ist genau mein Ding. 7.0 von mir, real talk.

Frank E. Flowers hat einen Piratenfilm gedreht der sich nicht wie Disney anfühlt. 19. Jahrhundert, Cayman-Inseln, Messer statt CGI-Tentakel, Blut statt Slapstick. 101 Minuten, kein Padding. Aber auch kein zweiter Layer. The Bluff ist wie ein Bossfight ohne Cutscene: befriedigend, aber du fragst dich danach was die Story eigentlich war.

Karl Urban mit Säbel. Ich bin drin.

Leute. Karl Urban als Piratenkaptain. Muss ich mehr sagen? Der Mann der Billy Butcher spielt in The Boys, der Éomer war in Herr der Ringe, der Judge Dredd war — jetzt als Captain Connor, der aus Rache eine Insel überfällt und nach gestohlenem Gold sucht. Urban hat diese Final-Boss-Energy die er in allem mitbringt. Hier darf er laut sein, dreckig, gemein. Kein Butcher-Sarkasmus, mehr pure Piratenschurken-Energie. Funktioniert.

Was Urban so gut macht: Er übertreibt nicht. Connor ist kein Cartoon-Villain mit tragischer Backstory und Redemption-Arc. Er ist ein Typ der Gold will und dafür über Leichen geht. Punkt. Böse. Fertig. Lowkey erfrischend in einer Zeit wo jeder Antagonist drei Staffeln Trauma-Aufarbeitung braucht bevor er endlich zum Bösewicht wird. Urban nimmt den Charakter, gibt ihm ein Schwert, und lässt ihn Chaos anrichten. Das reicht.

Bloody Mary. Nein, nicht der Drink.

Priyanka Chopra Jonas spielt Ercell, genannt “Bloody Mary”, eine Ex-Piratin die sich auf den Cayman-Inseln ein friedliches Leben aufgebaut hat. Mann T.H. Bodden, Sohn Isaac, Schwägerin Elizabeth, das volle Programm. Bis Connor auftaucht und alles niederbrennt. Das Setup ist basically ein Home-Invasion-Thriller im Piraten-Setting. Und Chopra Jonas committed.

Die Frau kann Action, das hat sie schon in Citadel bewiesen, aber hier ist es physischer. Messerkämpfe, Nahkampf, Blut auf dem Gesicht, dreckige Hände. R-Rated, und man merkt es in jeder Szene. The Guardian schreibt, sie “gamely commits to the pulpiness” (“stürzt sich voll in die Pulp-Atmosphäre”), und genau das ist es: Pulp. Nicht mehr, nicht weniger. Aber Pulp kann verdammt viel Spass machen wenn man sich darauf einlässt.

Was mich stört: Ercells Vergangenheit als “Bloody Mary” wird angedeutet aber nie richtig ausgeleuchtet. Da ist diese Frau die offenbar mal eine der gefährlichsten Piratinnen der Karibik war, und der Film gibt uns davon vielleicht drei Flashback-Fetzen. Das ist wie ein Charakter-Sheet ohne Skillpoints. Du ahnst was da war, aber du erlebst es nicht.

Cayman-Inseln, 19. Jahrhundert. Noch nie gesehen.

Hier wird es spannend und hier hebt sich The Bluff von der Masse ab. Regisseur Frank E. Flowers stammt selbst von den Cayman-Inseln. Er leitet dort die Film Commission. Und er wollte seine Heimat zeigen — nicht als Touristenparadies für Hochzeitspärchen, sondern als Schauplatz für eine Geschichte die dort noch nie erzählt wurde. Die Karibik im 19. Jahrhundert, Piraten die keine Disney-Witze machen, sondern Leute umbringen. Gab es vorher nicht im Kino. Respekt dafür.

Flowers hat vorher Bob Marley: One Love mitgeschrieben, einen der erfolgreichsten Musik-Biopics aller Zeiten. Und Haven, seinen ersten Film, der komplett auf Grand Cayman gedreht wurde. Der Mann kennt die Karibik nicht als Kulisse, sondern als Zuhause. Greg Baldis Kameraarbeit fängt die tropische Schwüle ein, Henry Jackman (Captain America: Winter Soldier, Kingsman) liefert einen Score der slaps. Besonders in den Kampfszenen. Gedreht wurde übrigens in Australien, Village Roadshow Studios, nicht auf den echten Cayman-Inseln. Aber das merkt man kaum.

Die Kampfszenen. Dafür bist du hier.

Real talk. Der Hauptgrund The Bluff zu schauen sind die Actionsequenzen. Screen Rant nennt die Choreografie “extremely tense, bloody fight choreography” (“extrem angespannte, blutige Kampfchoreografie”). Stimmt. Es gibt eine Home-Invasion-Szene in der Mitte des Films die peak ist. Ercell gegen Connors Crew, mit allem was rumliegt. Messer, Holzbalken, die eigenen Fäuste. Kein CGI-Overkill. Kein Slowmo-Gimmick. Just raw fighting.

Das erinnert an die besten Momente aus Extraction, auch eine Russo-Produktion. Diese AGBO-Schule hat einen wiedererkennbaren Stil: kompakt, brutal, keine überflüssigen Schnitte. Wenn der Film in diesen Momenten ist, vergisst du das dünne Drehbuch und geniesst einfach die Choreografie. Chopra Jonas hat die Stunts offensichtlich größtenteils selbst gemacht oder zumindest überzeugend trainiert. Das sieht man.

Was die Russos hier produziert haben.

AGBO, die Firma von Anthony und Joe Russo. Die Avengers-Endgame-Leute. Zusammen mit Cinestar Pictures — das ist die Produktionsfirma der Saldaña-Schwestern, Zoe Saldañas Familie — und Purple Pebble Pictures, Chopra Jonas' eigene Firma. Casting von Sarah Finn, die Frau die das komplette MCU zusammengecastet hat. Das klingt nach einer Maschine. Und so fühlt sich der Film manchmal an: effizient, professionell, aber nicht immer inspiriert.

Stefan würde jetzt sagen: “Das Drehbuch braucht mehr Substanz.” Und er hätte recht. Frank E. Flowers und Joe Ballarini haben ein Script geschrieben das von A nach B geht und dabei vergisst Umwege zu machen. Keine Nebenfigur entwickelt sich. T.H. Bodden (Ismael Cruz Córdova, Arondir aus Rings of Power) ist sympathisch aber austauschbar. Temuera Morrison — Boba Fett, Aquaman-Papa — hat eine Rolle die kaum mehr als ein erweiterter Cameo ist. Verschenkt. Safia Oakley-Green als Elizabeth macht das Beste aus wenig Material, aber wenig bleibt wenig.

101 Minuten. Kein Padding. Aber auch kein Fleisch.

Rotten Tomatoes steht bei 64-67%. Fresh, aber knapp. Flickering Myth gibt 3 von 5. Und das fasst den Film perfekt zusammen: Mittelfeld. Solide Unterhaltung, kein Ausfall, keine Offenbarung. Daily Express UK nennt ihn “a bit trashy, but in the best and most explosive way possible” (“ein bisschen trashy, aber auf die bestmögliche explosive Art”). Based. Genau das.

A.V. Club beschreibt The Bluff als “arr-rated, retro, campy swashbuckler” (“piraten-haften, retro-campigen Mantel-und-Degen-Film”). Im besten Fall ist das eine Piraten-Version von John Wick: dünne Story, fette Action. Im schlechtesten Fall ist es ein Film den du in zwei Wochen vergessen hast. Ich bin irgendwo dazwischen gelandet. Linus hat mitgeschaut, was selten vorkommt, und er meinte: “Ganz cool.” Von Linus ist das quasi eine Standing Ovation.

Wer hier zuhaut

  • Priyanka Chopra Jonas als Ercell “Bloody Mary” Bodden — Citadel-Fans wissen: die Frau kann Action. Hier nochmal eine Stufe drüber.
  • Karl Urban als Captain Connor. Billy-Butcher-Energy, aber mit Säbel und ohne Ironie. Final Boss.
  • Ismael Cruz Córdova als T.H. Bodden — Arondir-Fans kennen ihn, hier leider zu wenig Screentime
  • Safia Oakley-Green als Elizabeth Bodden. Oakley-Green hat einen BIFA gewonnen für Out of Darkness. Hier kriegt sie zu wenig.
  • Temuera Morrison als Lee. Boba Fett mit drei Szenen. Nein, ich bin nicht überrascht. Ja, ich bin enttäuscht.

Ähnliche Filme wenn du Bock auf mehr hast

  • Fluch der Karibik (2003) — Der Klassiker. Jack Sparrow bevor die Franchise müde wurde. Anderer Ton, aber das gleiche Meer.
  • Vaiana (2016) — Komplett anderer Vibe, aber auch Südsee, starke Frau, Temuera Morrison. Ja, der ist überall.
  • Extraction (2020) — Russo-Brothers-Action mit Chris Hemsworth. Gleiche DNA: Story dünn, Action fett. Gleicher Streaming-Ansatz.
  • Master and Commander (2003) — Wenn du die Seefahrt ernst willst. Peter Weir, Russell Crowe, kein Bullshit.
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Das Urteil

Watcher-Score · redaktionelle Einzelwertung
Story5,5
Schauspiel7,0
Effekte7,5
Ton8,0

Dafür

  • Karl Urban als Piraten-Villain
  • R-Rated Action ohne Kompromisse
  • Karibik-Setting filmisch neu
  • Henry Jackman Score slaps

Dagegen

  • Drehbuch zu duenn fuer das Potenzial
  • Nebenfiguren bleiben flach
  • Temuera Morrison komplett verschenkt
Real talk. The Bluff ist kein Meisterwerk und will auch keins sein. Es ist R-Rated Piraten-Action mit Karl Urban als Bösewicht und Priyanka Chopra Jonas die sich durch eine Invasion pruegelt. 101 Minuten, kein Filler, Henry Jackman liefert den Score, die Kampfszenen sind peak. Drehbuch duenn. Figuren austauschbar. Temuera Morrison verschenkt. Aber fuer einen Abend auf der Couch mit Pizza und Linus daneben der ausnahmsweise nicht meckert? Genau richtig. Nicht mehr, nicht weniger.

Schnelle Antworten

Antworten Schnelle Antworten zu The Bluff

Wo kann ich The Bluff streamen?

The Bluff läuft aktuell im Abo bei Prime Video. Stand Juli 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.

Wie lange dauert The Bluff?

The Bluff hat eine Laufzeit von rund 103 Minuten (1 Stunde und 43 Minuten).

Lohnt sich The Bluff?

Unsere Redaktion vergibt The Bluff einen Watcher-Score von 7,0 von 10. Real talk. The Bluff ist kein Meisterwerk und will auch keins sein. Es ist R-Rated Piraten-Action mit Karl Urban als Bösewicht und Priyanka Chopra Jonas die sich durch eine Invasion pruegelt. 101 Minuten, kein Filler, Henry Jackman liefert den Score, die Kampfszenen sind peak. Drehbuch duenn. Figuren austauschbar. Temuera Morrison verschenkt. Aber für einen Abend auf der Couch mit Pizza und Linus daneben der ausnahmsweise nicht meckert? Genau richtig. Nicht mehr, nicht weniger.

Für wen ist The Bluff geeignet?

The Bluff ist vor allem etwas für Action und Abenteuer-Fans und alle, die solide Genre-Unterhaltung suchen.

Worum geht es in The Bluff?

Ercell „Bloody Mary“ Bodden hat ihrer Zeit als Piratin den Rücken gekehrt und sich auf den Cayman Islands ein neues Leben aufgebaut. Gemeinsam mit ihrem Ehemann T.H.

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Trailer

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Besetzung

Priyanka Chopra JonasErcell 'Bloody Mary' Bodden
Karl UrbanCaptain Connor
Ismael Cruz CordovaT.H. Bodden
Safia Oakley-GreenElizabeth Bodden
Pacharo Mzembe

FAQ zu The Bluff: Karl Urban schwingt das Schwert und ich bin sofort dabei

Wo kann ich The Bluff streamen?
Amazon Prime Video. Seit heute, 25. Februar 2026. Weltweit, 240+ Länder. Kein Kinostart, direkt Streaming. Schade eigentlich — die Kampfszenen hätten Leinwand verdient. Aber so ist das 2026.
Ist The Bluff ein Piratenfilm?
Ja. Aber nicht wie Fluch der Karibik. Kein Disney, kein Johnny Depp, kein Comedy-Slapstick. R-Rated, blutig, Messer statt CGI-Kraken. Eher John Wick auf einem Piratenschiff. Wenn John Wick ein Piratenschiff hätte. Was er haben sollte.
Wer spielt den Bösewicht?
Karl Urban. Captain Connor. Und ja, Billy-Butcher-Fans kommen auf ihre Kosten. Urban kann Bösewicht wie kein Zweiter. Éomer, Butcher, Dredd, jetzt Connor. Der Mann hat Final Boss Energy und das seit zwanzig Jahren.
Lohnt sich The Bluff?
Für einen Freitagabend mit Pizza und Couch? Absolut ja. 101 Minuten, kein Filler, gut choreographierte Action. Als filmisches Statement das du in zehn Jahren noch diskutierst? Nah. Dünnes Drehbuch, dünne Figuren, der Film lebt von seinen Kampfszenen und Karl Urban. Wenn dir das reicht: rein da.
Produzieren die Russo Brothers den Film?
Ja. AGBO, ihre Produktionsfirma. Die gleichen Leute hinter Avengers: Endgame, Extraction und Citadel. Plus Chopra Jonas' eigene Firma und die Saldaña-Schwestern. Viel Feuerkraft hinter der Kamera, was man dem Film auch ansieht. Nur das Drehbuch hätte mehr Feuerkraft gebraucht.
Basiert The Bluff auf einer wahren Geschichte?
Nein. Fiktion. Aber Regisseur Frank E. Flowers stammt von den Cayman-Inseln und wollte deren Geschichte zeigen. Das Setting ist historisch inspiriert, die Figuren erfunden. Was beides seine Vor- und Nachteile hat. Mehr echte Geschichte hätte dem Film gutgetan.
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