Poster zum Film Top Gun 2 Maverick (2022) Meisterwerk — WatchGuide-Auszeichnung „Der Watcher"

Top Gun 2 Maverick (2022)

🏅 Meisterwerk 🎬 Film 130 Min. ActionDrama
⚡ Kurz gesagt

Top Gun: Maverick ist nicht nur der beste Film des Jahres 2022, sondern auch ein zeitloses Meisterwerk, das beweist, dass Blockbuster-Kino und emotionale Tiefe Hand in Hand gehen können. Ein absolutes Muss für jeden Filmliebhaber! 9.5/10 Punkte. Watcher-Score 9,5/10.

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Die Kritik

von Tribun
Nach 36 Jahren ist er zurück – und zwar mit einer Wucht, die mich völlig unvorbereitet getroffen hat! Als langjähriger Filmkritiker war ich skeptisch: Noch so ein nostalgie-getriebenes Sequel? Tom Cruise mit 60 im Kampfjet? Doch dann saß ich im Koblenzer Cinemaxx und musste feststellen: Das hier ist kein billiger Aufguss, sondern ein emotionales Meisterwerk, das den Originalfilm in den Schatten stellt. Joseph Kosinski hat etwas geschafft, was Hollywood selten gelingt – eine Fortsetzung, die gleichzeitig Hommage und eigenständiges Werk ist.

Quick Answer: Ist Top Gun: Maverick sehenswert?

Kurze Antwort: JA – Das ist der beste Legacy-Sequel aller Zeiten und ein emotionales Meisterwerk, das technische Brillanz mit menschlicher Tiefe verbindet.

Für wen geeignet: Action-Fans, Cruise-Liebhaber, Nostalgie-Suchende und jeden, der echtes Blockbuster-Kino schätzt.

Nicht geeignet für: Militär-Skeptiker, reine Arthouse-Cineasten oder Menschen mit Flugangst.

Mein Urteil: Nach 50 Jahren Kinoerfahrung kann ich sagen: So macht man Fortsetzungen! Cruise beweist, dass er mit 60 noch immer der unangefochtene König des Action-Kinos ist. Ein Film, der mich zu Tränen gerührt und gleichzeitig den Puls auf 180 getrieben hat.

Worum geht es in Top Gun: Maverick?

Pete „Maverick“ Mitchell ist zurück – aber diesmal nicht als Student, sondern als Lehrer an der Elite-Flugschule. 36 Jahre nach seinem ersten Ausflug zur Top Gun Academy soll er eine neue Generation von Piloten auf eine unmögliche Mission vorbereiten. Unter ihnen: Rooster, der Sohn seines verstorbenen besten Freundes Goose.

Die Story ist genial einfach und trotzdem vielschichtig. Maverick hat es nach all den Jahren geschafft, genau das zu bleiben, was er immer war – ein Testpilot, der die Grenzen auslotet. Während seine Altersgenossen längst Admiral geworden sind, drückt er sich vor jeder Beförderung. Warum? Weil er fliegen will, nicht verwalten!

Dann kommt der Auftrag seines Lebens: Er soll die besten Absolventen der letzten Jahre für eine Mission trainieren, die an Irrsinn grenzt. Ein feindliches Urananreicherungsprogramm muss ausgeschaltet werden – durch enge Schluchten, bei extremen G-Kräften, mit einer Trefferquote, die selbst für Top Gun-Piloten unmöglich scheint.

Das Perfide dabei: Unter den Kandidaten ist Bradley „Rooster“ Bradshaw, gespielt von Miles Teller. Der junge Mann ist nicht nur der Sohn von Goose, sondern auch voller Wut auf Maverick. Er macht ihn verantwortlich für den Tod seines Vaters und dafür, dass Maverick seine frühe Navy-Laufbahn sabotiert hat.

Was mich besonders beeindruckt hat: Die Mission ist nicht nur Action-Vehikel, sondern dient der Charakterentwicklung. Maverick muss nicht nur militärische Herausforderungen meistern, sondern auch sein Verhältnis zu Rooster klären, seine Vergangenheit aufarbeiten und akzeptieren, dass er nicht mehr der junge Draufgänger von einst ist.

Wie inszeniert Joseph Kosinski Top Gun: Maverick?

Kosinski hat etwas geschafft, was in Hollywood selten gelingt: Er respektiert das Original, ohne es zu kopieren. Seine Regie verbindet die Ästhetik der 80er mit moderner Filmsprache und schafft dabei ein visuelles Spektakel, das seinesgleichen sucht.

Die Inszenierung ist pure Klasse! Kosinski bringt Erfahrung von „Tron: Legacy“ und „Only the Brave“ mit und zeigt hier seine ganze Bandbreite. Er versteht, dass Top Gun: Maverick mehr sein muss als nur ein Actionfilm – es ist eine Studie über Vergebung, Vermächtnis und den Mut, sich der eigenen Vergangenheit zu stellen.

Besonders brillant finde ich, wie er die Flugszenen inszeniert. Statt auf CGI zu setzen, hat er darauf bestanden, dass die Schauspieler wirklich in F/A-18 Super Hornets fliegen. Das Ergebnis ist atemberaubend authentisch. Man spürt jeden G-Kraft-Stoß, jeden Schweißtropfen, jede Anstrengung der Piloten.

Die emotionalen Szenen sind genauso stark inszeniert wie die Action-Sequenzen. Die Begegnung zwischen Maverick und Iceman ist ein Paradebeispiel für respektvolles Filmemachen. Val Kilmer, der aufgrund seiner Krebserkrankung kaum sprechen kann, bekommt eine Szene, die seine reale Situation würdigt und gleichzeitig die Filmgeschichte vorantreibt.

Kosinski schafft es auch, die Nostalgie zu dosieren. Er überfrachtet den Film nicht mit Referenzen zum Original, sondern setzt sie gezielt ein. Wenn „Danger Zone“ erklingt oder das berühmte Volleyball-Spiel als Football-Match neu interpretiert wird, fühlt es sich organisch an, nicht aufgesetzt.

Wer spielt in Top Gun: Maverick mit?

Tom Cruise liefert eine seiner besten Leistungen ab – er zeigt Maverick als gereiften Mann, der seine jugendliche Energie nicht verloren hat, aber um die Kosten des Ruhms weiß. Miles Teller hält als Rooster dagegen und Jennifer Connelly bringt als Penny Benjamin die emotionale Tiefe ins Spiel.

Tom Cruise ist einfach Tom Cruise – aber diesmal mit 60 Jahren Lebenserfahrung im Gepäck. Was früher jugendlicher Übermut war, ist jetzt bewusste Rebellion gegen das Älterwerden. Cruise zeigt Maverick nicht als nostalgischen Veteranen, sondern als Mann, der seine Essenz bewahrt hat, obwohl sich alles um ihn herum verändert hat.

Miles Teller hatte eine undankbare Aufgabe: Den Sohn einer Kultfigur spielen, ohne in deren Schatten zu verschwinden. Er löst das brillant, indem er Rooster als eigenständige Figur etabliert. Seine Verbitterung gegenüber Maverick wirkt authentisch, seine fliegerischen Fähigkeiten überzeugend, und der Schnurrbart ist tatsächlich eine Hommage, keine Parodie.

Jennifer Connelly als Penny Benjamin bringt die romantische Komponente ins Spiel, ohne zur reinen Love Interest zu werden. Sie ist eine starke, unabhängige Frau, die ihre eigene Geschichte hat und Maverick auf Augenhöhe begegnet. Ihre Bar-Szenen gehören zu den entspanntesten Momenten des Films.

Jon Hamm als Admiral Simpson verkörpert perfekt den bürokratischen Antagonisten, der Maverick das Leben schwer macht, ohne zum Klischee-Bösewicht zu werden. Glen Powell als Hangman ist der neue Iceman – arrogant, aber talentiert, und Powell spielt ihn mit der richtigen Mischung aus Überheblichkeit und Respekt.

Die Szene mit Val Kilmer als Iceman ist pure Emotion. Kilmer, der aufgrund seiner Krebserkrankung nur schwer sprechen kann, bekommt eine Szene, die sowohl seiner realen Situation als auch der Filmgeschichte gerecht wird. Wenn die beiden alten Rivalen sich gegenüberstehen, ist das große Kino.

Wie sehen Kamera und Bildsprache in Top Gun: Maverick aus?

Claudio Miranda erschafft mit seiner Kameraarbeit ein visuelles Fest, das echte Flüge mit perfekt choreographierter Bildsprache verbindet. Die Cockpit-Perspektiven sind so intensiv, dass man selbst die G-Kräfte zu spüren meint, während die Landschaftsaufnahmen an kalifornischen Küsten postkartenreif sind.

Die Kameraarbeit ist schlichtweg spektakulär! Miranda, der schon für „Life of Pi“ den Oscar gewann, zeigt hier sein ganzes Können. Die Herausforderung war immens: Echte Flugaufnahmen in Kampfjets bei extremen G-Kräften zu realisieren, ohne dass das Ergebnis verwackelt oder unbrauchbar wird.

Die Lösung war revolutionär: Sechs speziell entwickelte IMAX-taugliche Kameras in jedem Cockpit, die den Belastungen standhalten und trotzdem gestochen scharfe Bilder liefern. Das Ergebnis sind Aufnahmen, die so authentisch sind, dass man meint, selbst im Jet zu sitzen.

Besonders beeindruckend sind die Canyon-Flugsequenzen. Die Kamera folgt den Jets durch enge Schluchten, über Berggipfel und durch Täler – alles in echter Geschwindigkeit, ohne CGI-Unterstützung. Wenn Rooster durch die Schlucht rast und dabei knapp über dem Boden bleibt, stockt einem der Atem.

Aber Miranda kann nicht nur Action: Die ruhigeren Szenen an der Küste Kaliforniens, Mavericks Motorradfahrten oder die intimen Momente in Pennys Bar sind visuell genauso stark. Die golden hour-Aufnahmen am Strand erinnern an klassische Hollywood-Romantik, ohne kitschig zu werden.

Die IMAX-Sequenzen sind der absolute Wahnsinn! Wenn die Jets in den Himmel steigen und das Bildformat sich öffnet, ist das pure kinematographische Magie. Im IMAX-Kino habe ich mich mehrmals dabei ertappt, wie ich instinktiv die Armlehnen umklammert habe.

Wie funktioniert die Musik in Top Gun: Maverick?

Hans Zimmer, Harold Faltermeyer und Lorne Balfe erschaffen einen Soundtrack, der die ikonischen Melodien des Originals respektvoll weiterentwickelt und um moderne Elemente ergänzt. Lady Gagas „Hold My Hand“ fügt sich perfekt ein, und wenn „Danger Zone“ erklingt, geht ein kollektiver Schauer durch den Kinosaal.

Der Soundtrack ist ein Meisterwerk der Balance! Hans Zimmer bringt seine unverwechselbare Handschrift mit, aber lässt Harold Faltermeyer, dem Komponisten des Originals, genug Raum für die klassischen Melodien. Das Ergebnis ist eine perfekte Fusion aus 80er-Nostalgie und moderner Filmmusik.

„Danger Zone“ von Kenny Loggins wird nicht einfach wieder abgespielt – es wird neu kontextualisiert und an genau den richtigen Stellen eingesetzt. Wenn die Melodie in der Eröffnungssequenz erklingt, ist das pure Gänsehaut. Im Koblenzer Kino ging ein spürbares Raunen durch die Reihen.

Lady Gagas „Hold My Hand“ hätte ein Fremdkörper werden können, fügt sich aber überraschend organisch ein. Der Song ist emotional ohne kitschig zu sein, modern ohne die 80er-Ästhetik zu verraten. Gaga versteht, dass sie nicht versuchen muss, „Take My Breath Away“ zu übertrumpfen – sie erschafft etwas Eigenes.

Die Soundeffekte verdienen eine eigene Erwähnung: Die Triebwerksgeräusche der F/A-18, das Pfeifen des Windes, das Knacken der G-Kräfte – alles ist perfekt abgemischt. In Dolby Atmos ist das ein Erlebnis, das jeden Heimkino-Versuch in den Schatten stellt.

Zimmer zeigt auch in den ruhigen Momenten seine Klasse. Die Szenen zwischen Maverick und Penny werden von sanften Streichern untermalt, die Erinnerungssequenzen bekommen eine melancholische Note, ohne sentimental zu werden.

Was sind die Stärken von Top Gun: Maverick?

Die größte Stärke des Films ist seine emotionale Ehrlichkeit: Er nutzt Nostalgie nicht als Krücke, sondern als Fundament für eine neue Geschichte. Die praktischen Effekte, die authentischen Flugszenen und die durchweg starken schauspielerischen Leistungen machen ihn zum besten Blockbuster seit Jahren.

Wo fange ich an? Zunächst die technische Umsetzung: Echte Jets, echte G-Kräfte, echte Emotion. In einer Zeit, wo alles digital erstellt wird, ist das revolutionär. Die Schauspieler haben monatelang trainiert, um in echten Kampfjets zu fliegen – und man sieht es jeder Sekunde an.

Die emotionale Tiefe überrascht. Das ist kein stumpfer Actionfilm, sondern eine Geschichte über Vergebung, Vaterfiguren und das Loslassen der Vergangenheit. Mavericks Beziehung zu Rooster ist das Herzstück, aber auch seine Romanze mit Penny und seine Freundschaft zu Iceman bekommen die Zeit, die sie verdienen.

Tom Cruise beweist wieder einmal, warum er der letzte echte Filmstar ist. Mit 60 Jahren macht er Stunts, die Dreißigjährige nicht hinbekommen würden. Aber wichtiger: Er spielt Maverick nicht als Nostalgie-Version, sondern als gealterten Mann, der seine Essenz bewahrt hat.

Die Regie von Kosinski ist tadellos. Er versteht, wann er auf Action setzen muss und wann auf Emotion. Die Canyon-Flugsequenz ist ein Meisterwerk der Spannungsinszenierung, aber die ruhige Szene zwischen Maverick und Iceman berührt noch mehr.

Das Drehbuch respektiert das Original, ohne es zu kopieren. Neue Charaktere bekommen eigene Bögen, alte Figuren werden sinnvoll weiterentwickelt. Rooster ist nicht einfach ein neuer Goose, sondern eine eigenständige Figur mit eigenen Motivationen.

Wo schwächelt Top Gun: Maverick?

Schwächen hat der Film kaum – höchstens dass die Gegner gesichtslos bleiben und manche Wendungen vorhersehbar sind. Doch das sind Kleinigkeiten in einem ansonsten perfekt funktionierenden Film, der seine simpel wirkende Geschichte mit maximaler Effizienz erzählt.

Ehrlich gesagt muss ich hier suchen! Der Film hat so wenige Schwächen, dass man schon kleinkariert werden muss. Die größte Kritik: Der Feind bleibt gesichtslos. Wir erfahren nie, welches Land angegriffen wird oder warum. Das ist zwar strategisch klug – so vermeidet man politische Kontroversen – aber es nimmt der Mission etwas Gewicht.

Manche Wendungen sind vorhersehbar. Dass Maverick am Ende selbst fliegen wird, dass er und Rooster sich versöhnen, dass die Mission gelingt – das ist alles nicht überraschend. Aber manchmal ist es okay, wenn ein Film den erwarteten Weg geht, solange er ihn perfekt beschreitet.

Die Romanze zwischen Maverick und Penny könnte mehr Zeit vertragen. Jennifer Connelly ist großartig, aber ihre Figur bleibt etwas unterentwickelt. Man hätte gerne mehr über ihre Vergangenheit mit Maverick erfahren.

Ein paar der jungen Piloten verschwimmen etwas. Während Rooster und Hangman klare Profile haben, bleiben die anderen Charaktere relativ blass. Bei einem Ensemble von acht Piloten ist das vielleicht unvermeidlich, aber schade ist es trotzdem.

Die Laufzeit von 131 Minuten ist perfekt – aber ich hätte gerne noch mehr gesehen! Das ist aber eher ein Kompliment als eine Kritik.

Für wen eignet sich Top Gun: Maverick?

Der Film funktioniert für praktisch jeden: Action-Fans bekommen spektakuläre Flugszenen, Nostalgiker ihre 80er-Erinnerungen, Emotions-Liebhaber eine berührende Vater-Sohn-Geschichte und Kino-Puristen handwerklich perfektes Blockbuster-Entertainment ohne digitale Tricksereien.

Das ist das Geniale an Top Gun: Maverick – er funktioniert auf so vielen Ebenen! Fans des Originals bekommen ihre Nostalgie-Kicks, aber ohne billige Referenzen. Newcomer können problemlos einsteigen, weil alles Wichtige erklärt wird.

Action-Liebhaber kommen voll auf ihre Kosten. Die Flugszenen sind intensiver als alles, was ich in den letzten Jahren gesehen habe. Aber es ist kein stumpfes Geballer – jede Aktion dient der Geschichte.

Für emotionale Kinomomente ist gesorgt: Die Beziehung zwischen Maverick und Rooster, die Szene mit Iceman, Mavericks innere Kämpfe – das alles funktioniert auch ohne die Action drumherum.

Technisch Interessierte bekommen Einblicke in moderne Kampfjet-Technik und die Herausforderungen echter Flugaufnahmen. Die Making-ofs zeigen, welcher irre Aufwand dahintersteckt.

Sogar für Romantik ist gesorgt – dezent und erwachsen, ohne den Film zu bremsen. Jennifer Connelly und Tom Cruise haben eine natürliche Chemie, die nie aufgesetzt wirkt.

Nicht geeignet ist der Film vielleicht für militärkritische Zuschauer, die jeden Kriegsfilm als Propaganda sehen. Aber selbst die müssen zugeben: Hier geht es mehr um menschliche Beziehungen als um politische Botschaften.

Wer spielt in Top Gun: Maverick mit?

**Hauptbesetzung:**
– Tom Cruise als Pete „Maverick“ Mitchell
– Miles Teller als Lt. Bradley „Rooster“ Bradshaw
– Jennifer Connelly als Penny Benjamin
– Jon Hamm als Admiral Beau „Cyclone“ Simpson
– Glen Powell als Lt. Jake „Hangman“ Seresin
– Lewis Pullman als Lt. Robert „Bob“ Floyd
– Monica Barbaro als Lt. Natasha „Phoenix“ Trace
– Jay Ellis als Lt. Reuben „Payback“ Fitch
– Danny Ramirez als Lt. Mickey „Fanboy“ Garcia
– Greg Tarzan Davis als Lt. Javy „Coyote“ Machado
– Val Kilmer als Admiral Tom „Iceman“ Kazansky
– Ed Harris als Rear Admiral Chester „Hammer“ Cain

Fazit: Lohnt sich Top Gun: Maverick?

Verdammt, ja! Dieser Film ist alles, was ein großes Kino-Erlebnis sein sollte: spektakulär, emotional, handwerklich perfekt und dabei so ehrlich, dass es weh tut. Nach 36 Jahren Wartezeit hätte alles schiefgehen können – stattdessen ist ein Meisterwerk entstanden, das das Original nicht nur ehrt, sondern übertrifft.

Tom Cruise beweist mit 60 Jahren, warum er der letzte echte Filmstar ist. Seine Darstellung von Maverick ist gereift, ohne die Essenz der Figur zu verlieren. Miles Teller hält dagegen und Jennifer Connelly bringt die perfekte emotionale Balance. Joseph Kosinski inszeniert mit einer Sicherheit, die ihresgleichen sucht.

Die technische Umsetzung ist revolutionär: Echte Jets, echte G-Kräfte, echte Emotionen. In einer Zeit der digitalen Beliebigkeit ist das ein Statement für authentisches Filmemachen. Die Flugszenen sind so intensiv, dass man sie körperlich spürt, die emotionalen Momente so echt, dass sie unter die Haut gehen.

Das ist Blockbuster-Kino, wie es sein sollte: groß, laut, spektakulär – aber nie ohne Herz. Ein Film für die große Leinwand, für gemeinsame Kinoerlebnisse, für alle, die noch an die Magie des Kinos glauben.

⚖️

Bewertung

Watcher-Score · redaktionelle Einzelwertung

Bewertet von — eine Person, ein begründetes Urteil.

Der beste Legacy-Sequel aller Zeiten - emotional, spektakulär und verdammt ehrlich!— aus der Wertung von Tribun
Top Gun: Maverick ist ein Wunder: Ein Film, der Nostalgie und Innovation perfekt ausbalanciert. Tom Cruise liefert eine Karriere-Leistung ab, die Flugszenen sind ohne CGI-Trickserei atemberaubend authentisch, und die emotionale Geschichte um Vergebung und Vermächtnis berührt tief. Joseph Kosinski beweist, wie man Blockbuster-Kino mit Herz macht. Für Action-Fans, Nostalgiker und jeden, der großes Kino liebt, ist das ein absolutes Must-See. Nach 50 Jahren Kinoerfahrung kann ich sagen: So macht man Fortsetzungen richtig!
📺

Wer streamt Top Gun 2 Maverick?

Verfügbarkeit DE

Stand 07.09.2026: Top Gun 2 Maverick läuft im Abo bei Prime Video, Paramount+ und Apple TV+ – mit deutscher Synchronfassung. Leihen oder Kaufen geht ab 3,99 €.

Verfügbarkeit Deutschland · Stand 07.09.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.

Schnelle Antworten

Antworten Schnelle Antworten zu Top Gun 2 Maverick

Wo kann ich Top Gun 2 Maverick streamen?

Top Gun 2 Maverick läuft aktuell im Abo bei Prime Video, Paramount+ und Apple TV+; zum Leihen oder Kaufen bei Apple TV+, Amazon, Google Play, YouTube, MagentaTV, maxdome, Videoload und freenet Video. Stand September 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.

Wie lange dauert Top Gun 2 Maverick?

Top Gun 2 Maverick hat eine Laufzeit von rund 130 Minuten (2 Stunden und 10 Minuten).

Lohnt sich Top Gun 2 Maverick?

Unsere Redaktion vergibt Top Gun 2 Maverick einen Watcher-Score von 9,5 von 10. Top Gun: Maverick ist nicht nur der beste Film des Jahres 2022, sondern auch ein zeitloses Meisterwerk, das beweist, dass Blockbuster-Kino und emotionale Tiefe Hand in Hand gehen können. Ein absolutes Muss für jeden Filmliebhaber! 9.5/10 Punkte.

Für wen ist Top Gun 2 Maverick geeignet?

Top Gun 2 Maverick ist vor allem etwas für Action und Drama-Fans und alle, die herausragende Filme suchen.

Worum geht es in Top Gun 2 Maverick?

Aufgrund seiner Probleme mit Autoritäten hat es Flieger-Ass Maverick nie geschafft, die ganz große Karriere in der Navy zu machen. Anstatt Orden konnte er so vielmehr disziplinarische Verfahren sammeln.

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Trailer

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Besetzung

Tom CruiseCapt. Pete 'Maverick' Mitchell
Val KilmerAdm. Tom 'Iceman' Kazansky
Miles TellerLt. Bradley 'Rooster' Bradshaw
Jennifer ConnellyPenny Benjamin
Bashir SalahuddinWo-1. Bernie 'Hondo' Coleman
Jon HammAdm. Beau 'Cyclone' Simpson
Charles ParnellAdm. Solomon 'Warlock' Bates
Monica BarbaroLt. Natasha 'Phoenix' Trace
Lewis PullmanLt. Robert 'Bob' Floyd
Jay EllisLt. Reuben 'Payback' Fitch

FAQ zu Top Gun 2 Maverick

Muss ich den ersten Top Gun Film gesehen haben?
Nein, absolut nicht! Top Gun: Maverick funktioniert perfekt als eigenständiger Film. Alle wichtigen Informationen aus dem Original werden geschickt eingeflochten, ohne Neulinge zu überfordern. Ich habe den Film mit meinem Neffen gesehen, der das Original nicht kannte - er war genauso begeistert wie ich!
Sind die Flugszenen in Top Gun: Maverick wirklich echt?
Ja, größtenteils schon! Die Schauspieler saßen wirklich in echten F/A-18 Super Hornets und ertrugen echte G-Kräfte. Nur die allerheikelstenMomente wurden mit CGI nachgeholfen. Tom Cruise hat seine Kollegen monatelang durch ein knallhartes Flugtraining gejagt - das sieht man jeder Sekunde an.
Warum ist Top Gun: Maverick so viel besser als andere Sequels?
Weil er das Original respektiert, ohne es zu kopieren. Joseph Kosinski und das Drehbuchteam haben verstanden, dass es nicht reicht, alte Erfolgsrezepte aufzuwärmen. Sie haben eine neue Geschichte mit echten emotionalen Stakes entwickelt, die Nostalgie als Fundament nutzt, nicht als Krücke.
Wird es einen dritten Top Gun Film geben?
Offiziell ist noch nichts bestätigt, aber bei über 1,4 Milliarden Dollar Einspielergebnis wäre es eine Überraschung, wenn nicht. Tom Cruise und Joseph Kosinski haben in Interviews Interesse signalisiert. Allerdings kennen wir Cruise - der lässt sich Zeit, bis die Geschichte stimmt.
Wo kann ich Top Gun: Maverick streamen?
In Deutschland läuft der Film auf Paramount+ im Abo. Alternativ kann man ihn bei Amazon Prime, Apple TV oder Sky Store leihen oder kaufen. Aber mein Tipp: Falls ihr die Chance habt, schaut ihn im Kino! Der Film ist für die große Leinwand gemacht.
Was macht die Filmmusik so besonders?
Hans Zimmer und Harold Faltermeyer haben das Unmögliche geschafft: Sie respektieren die ikonischen Melodien des Originals und entwickeln sie gleichzeitig weiter. Plus Lady Gagas "Hold My Hand" fügt sich perfekt ein. Wenn "Danger Zone" erklingt, bekomme ich immer noch Gänsehaut!
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1 Kommentar

Tribun
Tribun AUTOR

Ich war ja hier sehr sekeptisch, aber ich höre nur gutes. Hat den schon jemand von den Lesern hier gesehen? Ist der wirklich besser als Teil 1?

 

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