Tad Stones und die Wunderlampe: Eine Mumie will zurück in ihre Jugend Poster

Tad Stones und die Wunderlampe: Eine Mumie will zurück in ihre Jugend (2026)

🔮 Preview · ohne Wertung 🎬 Film Kinostart 27. August 2026 AnimationKomödie
⚡ Kurz gesagt

Vierter Teil der spanischen Reihe, ab 27. August 2026 im Kino. Tad und Sara sind Eltern, und eine Wunschlampe schickt die Mumie in die Vergangenheit.

Countdown zum Kinostart

19Tage seit Start
📅 27. August 2026 · Deutschland
Redaktions-Hypesolide erwartet — Erwartung, keine Wertung
KINOIm KinoKinostart 27. August 2026 · Deutschlandgeplant
STRIm Streamfolgt nach Startfolgt

Tad Stones und die Wunderlampe: Eine Mumie will zurück in ihre Jugend ist noch nicht erschienen. Streaming-Anbieter tragen wir ein, sobald der Film nach dem Start verfügbar ist. Termin kann sich verschieben.

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Die Vorschau

von CineTom

Tad Stones und die Wunderlampe kommt am 27. August 2026 über Sony Pictures in die deutschen Kinos, einen Tag nach dem spanischen Start, ab 6 Jahren freigegeben und knapp 95 Minuten lang.

Vierter Teil, wieder unter der Regie von Enrique Gato. Diesmal sind Tad und Sara Eltern, die Mumie ist eifersüchtig, und im Zentrum steht ein Gegenstand, der Wünsche erfüllt. Genau der macht mir Sorgen.

Eine Wunderlampe ist ein Notausgang für Drehbuchautoren

Josep Gatell und Manuel Burque schreiben seit dem zweiten Teil an dieser Reihe, und sie geben ihrer Hauptfigur jetzt ein Objekt, das jeden Wunsch erfüllt. Das ist die riskanteste Zutat, die ein Abenteuerfilm sich holen kann, weil sie jedes Problem in einem Satz auflösen kann.

Abenteuerkino funktioniert über Mangel. Die Figur will irgendwo hin, kommt nicht hin, und aus dieser Lücke entsteht alles Weitere. Eine Lampe, die alles herbeischafft, streicht die Lücke. Filme, die trotzdem funktionieren, tun deshalb immer dasselbe: Sie bauen der Lampe ein Regelwerk. Drei Wünsche, keine Toten, keine Liebe erzwingen, kein weiterer Wunsch. Erst diese Grenzen machen aus einem Zauberding wieder ein Hindernis.

Ob dieses Regelwerk hier existiert, steht in keiner Ankündigung. Aus dem, was Mediaset und der spanische Verleih bisher gezeigt haben, geht hervor, dass Momia mit der Lampe in seine eigene Jugend zurückreist und dabei die Geschichte durcheinanderbringt. Zeitreise plus Wunscherfüllung ist eine doppelte Ladung an Regelbedarf. Wenn die Reihe hier sauber arbeitet, wird das ihr bester Teil. Wenn nicht, wird es beliebig.

Drei Goyas, dann einer, dann keiner

Der erste Film gewann 2013 gleich drei Goyas, den spanischen Filmpreis: bester Animationsfilm, bester Nachwuchsregisseur und bestes adaptiertes Drehbuch. Der zweite Teil holte 2018 noch den Preis für den besten Animationsfilm. Der dritte war 2023 nur noch nominiert.

Diese Kurve ist die ehrlichste Zusammenfassung der Reihe, die es gibt. Sie erzählt von einem Debüt, das aus dem Nichts kam, und von Fortsetzungen, die technisch besser aussehen und inhaltlich weniger überraschen. Beim vierten Teil ist das die eigentliche Frage: Hat jemand etwas Neues gewollt, oder war einfach eine Lücke im Kinokalender frei?

Der Elternschafts-Einfall spricht dafür, dass jemand etwas gewollt hat. Eine Abenteuerreihe, die ihrer Hauptfigur ein Kleinkind gibt, verändert die Grundmechanik: Ein Schatzsucher, der nach Hause muss, kann nicht mehr beliebig lange verschwinden. Ob der Film daraus etwas macht oder das Kind nur als Startpunkt benutzt und danach parkt, entscheidet über die 95 Minuten.

120 Millionen Dollar in drei Filmen. Das ist die Zahl, die zählt.

Die drei bisherigen Teile brachten in Spanien zusammen rund acht Millionen Zuschauer und über 47 Millionen Euro ein, international liefen sie in mehr als 40 Ländern und kamen auf über 120 Millionen Dollar weltweit.

Für spanische Animation ist das ein sehr starker Wert. Im Vergleich zu amerikanischer Studioanimation ist es ein Bruchteil, und man sieht es. Diese Reihe hat nie versucht, mit Pixar um Haaresimulation und Flüssigkeitsphysik zu konkurrieren. Sie setzt auf klare, kantige Figuren mit großen Silhouetten, arbeitet mit wenigen, kräftigen Farben pro Sequenz und spart die Details für die Schauwerte auf, an denen es sich lohnt. Das ist die richtige Entscheidung für dieses Budget.

Produziert wird von Telecinco Cinema, Lightbox Animation Studios, Ikiru Films und Anangu Grup, mit Mediaset España und Movistar Plus+ im Rücken. Zacarías M. de la Riva schreibt wieder die Musik, wie bei allen Vorgängern. Personell ist das also dasselbe Team, das die Reihe aufgebaut hat, und das ist bei einem vierten Teil keineswegs selbstverständlich.

Wer diese Figuren im Original spricht

  • Óscar Barberán spricht Tadeo Jones seit dem ersten Film von 2012. Die Reihe hat ihre Sprecher nie ausgetauscht, was in der Animation eher die Ausnahme ist.
  • Michelle Jenner ist Sara Lavrof, die Archäologin, mit der Tad inzwischen eine Tochter hat.
  • Luis Posada spricht Momia, die eifersüchtige Mumie, um die sich dieser vierte Teil eigentlich dreht.
  • Joseph Balderrama und Trevor White übernehmen Mummy und Tad in der englischen Fassung.
  • Die deutschen Sprecher hat Sony Pictures bislang nicht öffentlich gemacht. Die Vorgänger liefen hierzulande bei Paramount, der Verleih hat für diesen Teil also gewechselt.

Zeitreise in einem Kinderfilm ist schwerer als in einem Blockbuster

Momia will mit der Lampe zurück in seine eigene Jugend. Das heißt Zeitreise, und Zeitreise ist die Handlungsform mit dem höchsten Regelbedarf überhaupt. Zurück in die Zukunft hat 1985 vorgemacht, wie man das löst: eine sichtbare Uhr, ein sichtbares Foto, das verblasst, eine Frist. Alles davon kann ein Kind ohne Erklärung mitlesen.

Genau daran hängt es hier. Ein erwachsenes Publikum verzeiht eine unsaubere Zeitlogik, weil es sie im Zweifel selbst wegdenkt. Ein sechsjähriges Publikum kann das nicht und steigt stattdessen aus. Eine Mumie, die in ihre Jugend zurückreist, ist außerdem als Bild schon lustig, und die Versuchung ist groß, es beim Bild zu belassen.

Die Reihe hat ihre Stärke ohnehin nie in der Mechanik gehabt, sondern in der Parodie. Tad Stones ist von der ersten Minute an eine Karikatur von Indiana Jones: Jäger des verlorenen Schatzes, bis hin zur Kopfbedeckung. Wer die Vorlage dahinter mag und wissen will, in welcher Reihenfolge man sie am besten sieht, findet das in unserer Übersicht zu den Indiana-Jones-Filmen in der richtigen Reihenfolge.

Für wen sich der Kinobesuch lohnt

Die Freigabe ab 6 ist bei dieser Reihe kein reines Formalitätsurteil. Die Vorgänger hatten Gruselmomente mit Mumien und Fluchmotiven, und der zweite Teil arbeitete mit Untoten, die für sehr kleine Zuschauer knapp an der Grenze lagen. Ab sechs passt gut, darunter würde ich vorher den Trailer zeigen.

Wer familientaugliche Animation für dieselbe Altersgruppe sucht, findet bei Ice Age 3 denselben Humor mit weniger Grusel und bei Die Schule der magischen Tiere 4 ein direktes deutsches Konkurrenzangebot, ebenfalls ein vierter Teil. Wer stattdessen Animation sucht, die auch Erwachsenen etwas gibt, ist bei Alles steht Kopf 2 oder Chihiros Reise ins Zauberland besser aufgehoben.

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Erwartungen vor dem Start

keine Wertung
Eine Lampe, die jeden Wunsch erfüllt, streicht genau die Lücke, aus der Abenteuerkino entsteht. Diese Reihe muss ihr also Regeln geben.— vorab eingeschätzt von CineTom

✅ Darauf freuen wir uns

  • Regie, Drehbuch und Musik sind seit Jahren dieselben Leute
  • Tad als Vater verändert die Grundmechanik der Reihe
  • Klarer, kantiger Look, der nicht gegen Pixar antreten will
  • Spanien-Start nur einen Tag vor dem deutschen

❓ Das macht uns nervös

  • Eine wunscherfüllende Lampe kann jeden Konflikt auflösen
  • Zeitreise in einem Film ab sechs Jahren ist heikel
  • Die Goya-Bilanz zeigt nach unten, von drei Preisen auf null
  • Deutsche Sprecherbesetzung ist bislang nicht bekannt
🛡️Unser Versprechen: keine erfundenen Details, keine „erwarteten Wertungen". Ab dem Start steht hier die volle Kritik mit Watcher-Score.
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Besetzung

bestätigt
Óscar BarberánTadeo Jones
Michelle JennerSara Lavrof
Luis PosadaMomia
Joseph BalderramaMummy / Tupac
Trevor WhiteTad

FAQ zu Tad Stones und die Wunderlampe: Eine Mumie will zurück in ihre Jugend

Wann startet der Film in Deutschland?
Am 27. August 2026, im Verleih von Sony Pictures, freigegeben ab 6 Jahren. In Spanien lief er einen Tag früher an, am 26. August, dort über Paramount. Deutschland bekommt den Film also praktisch zeitgleich mit dem Heimatmarkt.
Muss ich die ersten drei Teile kennen?
Hilfreich, aber nicht nötig. Wichtig ist nur, dass Tad Schatzsucher ist, Sara Archäologin und Momia eine sprechende Mumie mit Aufmerksamkeitsbedarf. Neu ist in diesem vierten Teil, dass die beiden inzwischen eine zweijährige Tochter namens Olimpia haben.
Wie lang läuft der Film?
Knapp 95 Minuten, damit liegt er im üblichen Rahmen der Reihe. Der erste Teil von 2012 kam auf 90 Minuten, die späteren blieben ähnlich. Für ein Kinopublikum ab sechs Jahren ist das eine gut kalkulierte Länge, die ohne Pause funktioniert.
Wer steckt hinter dieser Reihe?
Enrique Gato führt bei allen vier Filmen Regie, Josep Gatell und Manuel Burque schreiben seit dem zweiten Teil, Zacarías M. de la Riva macht durchgehend die Musik. Produziert wird von Telecinco Cinema, Lightbox Animation Studios, Ikiru Films und Anangu Grup.
Wie erfolgreich war die Reihe bisher?
Die drei bisherigen Filme brachten in Spanien acht Millionen Zuschauer und mehr als 47 Millionen Euro ein, weltweit über 120 Millionen Dollar aus mehr als 40 Ländern. Dazu kamen drei Goyas für den ersten Teil und einer für den zweiten.
Gibt es eine deutsche Synchronfassung?
Ja, der Film läuft ab dem 27. August synchronisiert in den Kinos. Die Namen der deutschen Sprecher hat Sony Pictures bislang nicht veröffentlicht. Im spanischen Original spricht Óscar Barberán den Tad, wie schon in den drei Filmen davor.
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