Poster zum Film A Chorus Line (1985)

A Chorus Line (1985)

🎬 Film 113 Min. DramaMusik
⚡ Kurz gesagt

A Chorus Line funktioniert als emotionale Reise durch Broadway-Träume, auch wenn Attenboroughs Inszenierung zu konventionell ausfällt. Michael Douglas überrascht in einer Rolle gegen sein Image, das Ensemble aus echten Broadway-Tänzern verleiht dem Film Authentizität. Die Songs von Marvin Hamlisch sind zeitlos schön. Schwächen zeigen sich in der uninspirierten Kameraarbeit und dem teilweise schleppenden Pacing. Trotzdem ein respektvoller Umgang mit einem Broadway-Klassiker, der Musical-Fans zufriedenstellen wird. Watcher-Score 7,2/10.

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Die Kritik

von Tribun
Ich erinnere mich noch genau an meinen ersten Broadway-Besuch 1983 – und wie mich „A Chorus Line“ damals völlig umgehauen hat. Als dann 1985 Richard Attenboroughs Verfilmung in die Kinos kam, war ich skeptisch. Kann man die Magie des Musicals überhaupt auf die Leinwand bannen? Michael Douglas als harter Regisseur Zach, echte Broadway-Tänzer vor der Kamera – das klang vielversprechend. Aber funktioniert das wirklich?

Quick Answer: Ist A Chorus Line sehenswert?

Kurze Antwort: JA – auch wenn die Verfilmung nicht ganz an die Bühnenfaszination heranreicht, ist sie ein emotionales Erlebnis für Musical-Fans.

Für wen geeignet: Musical-Liebhaber, Broadway-Enthusiasten, Fans authentischer Tänzergeschichten, Michael Douglas-Anhänger.

Nicht geeignet für: Actionfilm-Fans, Zuschauer die sich an langsamen Passagen stören, Kritiker von 80er-Jahre-Ästhetik.

Mein Urteil: Eine respektvolle, wenn auch etwas statische Adaption eines Broadway-Klassikers. Attenborough schafft es, die emotionale Tiefe der Charaktere zu bewahren, auch wenn die Kameraarbeit manchmal zu konventionell wirkt. Für mich als langjährigen Musical-Fan ein solider, berührender Film.

Worum geht es in A Chorus Line?

A Chorus Line erzählt die Geschichte eines gnadenlosen Broadway-Castings, bei dem 17 Tänzer um acht begehrte Plätze in einem neuen Musical kämpfen. Regisseur Zach (Michael Douglas) zwingt die Kandidaten dazu, nicht nur ihre tänzerischen Fähigkeiten zu zeigen, sondern auch ihre intimsten Lebensgeschichten preiszugeben – ein emotionaler Striptease vor leeren Theatersitzen.

Der Film spielt fast ausschließlich in einem einzigen Theater in New York. Was als normales Vorsprechen beginnt, wird zu einer intensiven Therapiesitzung. Zach will mehr als nur perfekte Pirouetten – er sucht nach echten Menschen mit echten Geschichten. So erfahren wir von Cassie (Alyson Reed), der ehemaligen Star-Tänzerin und Zachs Ex-Geliebten, die nach Jahren erfolgloser Schauspielkarriere wieder ins Ensemble zurück will. Da ist Diana (Yamil Borges), die in der herzzerreißenden Nummer „Nothing“ von einem demütigenden Schauspielunterricht erzählt.

Mike (Charles McGowan) berichtet davon, wie er als Kind das Tanzen entdeckte – „I Can Do That“ wird zu einer der mitreißendsten Sequenzen des Films. Paul (Cameron English) offenbart seine schmerzhaften Erfahrungen mit der eigenen Sexualität und seinem Coming-out. Jeder Charakter bringt eine andere Facette des Broadway-Traums mit: Hoffnung, Verzweiflung, Ehrgeiz und die ständige Angst vor dem Scheitern.

Am Ende können nur acht überleben. Die finale Nummer „One“ zeigt die Auserwählten in goldenen Kostümen – der Traum wird für einige wenige wahr, während andere in der Anonymität verschwinden.

Wie inszeniert Richard Attenborough das Musical?

Attenborough wählt einen respektvollen, aber vorsichtigen Ansatz für die Verfilmung. Er bleibt dem Bühnenstück treu, ohne wirklich die Möglichkeiten des Mediums Film auszuschöpfen. Die Kamera bleibt oft statisch, als würde sie ein Theaterstück dokumentieren statt ein eigenständiges Filmerlebnis zu schaffen.

Das ist gleichzeitig Stärke und Schwäche der Inszenierung. Positiv: Die Intimität des ursprünglichen Musicals bleibt erhalten. Wir spüren die Spannung im Raum, die Nervosität der Tänzer, die Macht des Regisseurs. Attenborough lässt den Charakteren Raum zum Atmen – jede Backstory wird mit Respekt und Zeit erzählt.

Allerdings vermisse ich die cineastische Vision. Wo Bob Fosse bei „All That Jazz“ oder „Cabaret“ das Medium Film wirklich ausreizte, bleibt Attenborough zu nah am Theater-Original. Die wenigen Rückblenden wirken konventionell, die Kameraführung ist funktional, aber nicht inspiriert. Man merkt dem erfahrenen Regisseur („Gandhi“) an, dass Musical-Verfilmungen nicht unbedingt sein Metier sind.

Trotzdem: Die emotionalen Momente funktionieren. Wenn Cassie ihre verzweifelte Solo-Nummer „The Music and the Mirror“ tanzt, spürt man ihre Sehnsucht. Pauls Coming-out-Monolog ist herzzerreißend inszeniert. Attenborough versteht es, den Schauspielern Raum zu geben – auch wenn er filmisch nicht besonders innovativ ist.

Wie schlagen sich die Darsteller in A Chorus Line?

Michael Douglas überrascht als harter, manipulativer Regisseur Zach – eine Rolle gegen sein damaliges Image. Er bringt die nötige Autorität mit, aber auch die Verletzlichkeit eines Mannes, der selbst unter dem Druck der Broadway-Maschinerie steht. Seine Szenen mit Alyson Reed als Cassie haben echte emotionale Tiefe.

Alyson Reed ist die eigentliche Entdeckung des Films. Als Cassie verkörpert sie perfekt die gealterte Broadway-Veteranin, die um eine letzte Chance kämpft. Ihre Tanznummer „The Music and the Mirror“ gehört zu den stärksten Momenten – man spürt Jahre der Erfahrung und Enttäuschung in jeder Bewegung. Reed war selbst Broadway-Tänzerin, und das merkt man jeder Sekunde an.

Das Ensemble der Tänzer ist durchweg authentisch besetzt. Yamil Borges macht aus „Nothing“ einen Moment echter Verzweiflung. Charles McGowan bringt bei „I Can Do That“ die kindliche Freude am Tanzen rüber. Cameron English liefert mit Pauls Geschichte eine der mutigsten Darstellungen – 1985 war ein offenes Coming-out im Mainstream-Kino noch keine Selbstverständlichkeit.

Einziger Schwachpunkt: Manche der Nebendarsteller verschwinden zu sehr in der Masse. Bei 17 Charakteren ist das verständlich, aber trotzdem schade – auf der Bühne hat jeder seine Momente, im Film gehen einige unter. Vicki Frederick als sarkastische Sheila hätte mehr Raum verdient gehabt.

Wie sieht A Chorus Line aus?

Ronnie Taylor’s Kameraarbeit ist solide, aber uninspiriert. Die Bildsprache bleibt konventionell – cleane Theaterfotografie ohne visuelle Experimente. Das leere Theater wird zum Charakter, aber Taylor nutzt die räumlichen Möglichkeiten nicht voll aus. Zu oft fühlt sich der Film wie eine dokumentierte Theateraufführung an.

Die Beleuchtung funktioniert dagegen sehr gut. Das harte Arbeitslicht der Proben kontrastiert schön mit den glamourösen Scheinwerfern der Schlussnummer. Wenn die finale „One“-Sequenz beginnt und das ganze Theater in Gold getaucht wird, entsteht echter Broadway-Zauber. Diese Transformation vom kahlen Probenraum zur glitzernden Show ist visuell überzeugend gelöst.

Die Kostüme sind authentisch 80er-Jahre-Broadway. Patricia Zipprodt schafft es, jeden Charakter durch seine Kleidung zu definieren – von Cassies elegantem Audition-Outfit bis zu den einheitlichen Probenanzügen. Die goldenen Kostüme der Schlussnummer sind ikonisch und funktionieren auch auf der Leinwand.

Ein Problem ist die Kameraführung bei den Tanznummern. Taylor filmt oft zu nah, schneidet Körperteile ab, verliert die Übersicht über die Choreografie. Hier hätte man von Filmen wie „West Side Story“ lernen können, wo Jerome Robbins und Robert Wise zeigten, wie man Tanz cineastisch inszeniert. Bei „A Chorus Line“ bleibt die Kamera zu oft passiver Beobachter.

Wie funktioniert die Musik von Marvin Hamlisch?

Die Songs von Marvin Hamlisch und Edward Kleban sind zeitlose Broadway-Klassiker, die auch 40 Jahre später nichts von ihrer Kraft verloren haben. „What I Did for Love“, „One“, „I Can Do That“ – das sind Nummern, die ins Ohr gehen und emotionale Wahrheiten transportieren. Die Orchestrierung für den Film ist opulent und kraftvoll.

„What I Did for Love“ bleibt einer der schönsten Musical-Songs aller Zeiten. Die Melodie ist eingängig, aber der Text ist vielschichtig – es geht um Leidenschaft, Aufopferung und die Frage, was man für seine Träume zu opfern bereit ist. Im Film wird das Lied zu einem kollektiven Moment der Reflexion.

„Nothing“ ist dagegen pure Verzweiflung in Musik gefasst. Dianas Geschichte von einem sadistischen Schauspiellehrer, der ihre Würde zertrampelt, wird durch Hamlischs Komposition noch eindringlicher. Die Melodie steigt und fällt wie Dianas Emotionen – von Hoffnung zu Demütigung zu trotziger Selbstbehauptung.

Die finale „One“-Nummer ist Broadway-Bombast vom Feinsten. Hier zeigt sich Hamlischs Können: Er schafft eine Hymne auf das Musical-Theater selbst. Jeder Tänzer wird zum Star, alle verschmelzen zu einer goldenen Einheit. Der Song feiert das Kollektiv und das Individuum gleichzeitig – typisch für das amerikanische Musical der 70er Jahre.

Einziger Schwachpunkt: Die Aufnahmequalität des Films wirkt manchmal etwas flach. Die Songs verdienen eine opulentere, raumfüllendere Produktion. Hier merkt man das begrenzte Budget der Verfilmung.

Was sind die großen Stärken von A Chorus Line?

Die größte Stärke ist die emotionale Authentizität der Geschichten. Jeder Charakter repräsentiert einen anderen Aspekt des Broadway-Traums, und alle Geschichten basieren auf realen Interviews mit echten Tänzern. Das spürt man in jeder Szene – hier wird nichts beschönigt oder romantisiert.

Besonders mutig ist der Umgang mit schwierigen Themen. Pauls Coming-out-Geschichte war 1985 noch revolutionär für einen Mainstream-Film. Die Darstellung von Rassismus, Klassismus und Sexismus im Theater-Business ist schonungslos ehrlich. Diana’s „Nothing“-Nummer zeigt, wie brutal das System mit Träumern umgehen kann.

Die Authentizität der Besetzung ist ein weiterer Pluspunkt. Viele der Darsteller waren echte Broadway-Tänzer, die ihre eigenen Erfahrungen einbringen. Das verleiht dem Film eine Glaubwürdigkeit, die man in Hollywood-Produktionen selten findet. Man kauft diesen Leuten ab, dass sie wirklich um ihr Leben tanzen.

Hamlischs Musik trägt alles. Die Songs funktionieren als Musical-Nummern, aber auch als Charakterstudien. „I Can Do That“ erzählt Mikes Geschichte besser als jeder Dialog. „At the Ballet“ vereint drei verschiedene Frauen durch ihre gemeinsame Liebe zum Tanz – genial komponiert und getextet.

Die Spannung des Castings bleibt bis zum Schluss erhalten. Obwohl wir die Charaktere kennenlernen und mögen, wissen wir nie, wer es schaffen wird. Das macht jede Entscheidung von Zach zu einem dramatischen Moment. Am Ende tut es weh, wenn manche gehen müssen – ein Zeichen für gelungene Charakterarbeit.

Wo schwächelt die Verfilmung?

Der Film leidet unter mangelnder cineastischer Vision. Attenborough bleibt zu nah am Bühnenstück, ohne die Möglichkeiten des Mediums Film auszuschöpfen. Die Kameraarbeit ist funktional, aber uninspiriert – hier hätte man mutiger sein können. Zu oft wirkt „A Chorus Line“ wie eine dokumentierte Theateraufführung statt wie ein eigenständiger Film.

Die Pacing-Probleme kann man nicht ignorieren. 117 Minuten sind lang für ein Kammerspiel, und manchmal zieht sich der Film. Bestimmte Charaktere bekommen zu viel Zeit, andere zu wenig. Die Balance stimmt nicht immer – auf der Bühne funktioniert das besser, weil die Energie live überspringt.

Einige der Tänzer verschwinden in der Masse. Bei 17 Charakteren ist das verständlich, aber trotzdem frustrierend. Richie, Kristine, Mark – sie alle haben im Musical ihre Momente, im Film werden sie zu Statisten degradiert. Das ist schade, weil jede Geschichte im Original ihre Berechtigung hat.

Die Tanznummern sind teilweise schlecht gefilmt. Ronnie Taylor’s Kamera ist oft zu nah dran, schneidet Füße ab, verliert die Choreografie aus den Augen. Bei einem Film über Tänzer ist das ein schwerer Fehler. Die finale „One“-Nummer funktioniert, aber bei den intimeren Nummern versagt die Kameraführung häufig.

Das Budget zeigt sich an verschiedenen Stellen. Die Produktion wirkt spartanisch, fast televisär. Für einen Film über den glamourösen Broadway hätte man sich mehr Opulenz gewünscht. Die Sets sind funktional, aber nicht inspiriert. Das leere Theater hätte mehr Persönlichkeit verdient.

Für wen eignet sich A Chorus Line besonders?

A Chorus Line ist ein Muss für alle Musical-Fans und Broadway-Enthusiasten. Wer die Bühnenfassung kennt und liebt, wird auch am Film seine Freude haben – trotz aller Schwächen. Die Songs sind zeitlos, die Geschichten universal. Jeder, der schon mal von einer Karriere in den darstellenden Künsten geträumt hat, wird sich wiedererkennen.

Michael Douglas-Fans sollten zugreifen. Seine Darstellung des manipulativen, aber verletzlichen Regisseurs zeigt eine andere Seite des Schauspielers. Weit weg vom Wall Street-Gordon Gekko liefert er hier subtile Charakterarbeit ab. Die Szenen mit Alyson Reed haben echte emotionale Tiefe.

Tanz-Liebhaber kommen trotz der schwachen Kameraführung auf ihre Kosten. Die Choreografie von Jeffrey Hornaday ist stark, auch wenn sie nicht optimal gefilmt wird. Besonders Cassies „Music and the Mirror“-Solo und die finale „One“-Nummer sind sehenswert. Die Authentizität der Tänzer macht vieles wett.

Wer sich für die Schattenseiten des Show-Business interessiert, findet hier reichlich Material. Die Geschichten zeigen den brutalen Konkurrenzkampf, die Ausbeutung, die emotionalen Kosten des Ruhms. Das ist keine romantische Verklärung des Broadway – hier wird Klartext geredet.

80er-Jahre-Nostalgiker werden die typische Ästhetik der Dekade schätzen. Von den Frisuren über die Kostüme bis zur Kameraführung – alles schreit „Mid-80s“. Das hat seinen eigenen Charme, auch wenn es manchmal datiert wirkt.

Wer spielt in A Chorus Line mit?

Michael Douglas als Zach, der strenge Regisseur
Alyson Reed als Cassie Ferguson, erfahrene Tänzerin und Zachs Ex-Freundin
Terrence Mann als Larry, Zachs Assistent und Pianist
Audrey Landers als Val Clark, Tänzerin die von Schönheitsoperationen erzählt
Vicki Frederick als Sheila Bryant, älteste Tänzerin im Casting
Yamil Borges als Diana Morales, performt das Lied „Nothing“
Cameron English als Paul San Marco, verletzlicher Tänzer
Charles McGowan als Mike Costa, energiegeladener Tänzer
Gregg Burge als Richie Walters, Tänzer aus Buffalo
Michelle Johnston als Bebe Benzenheimer, kleine blonde Tänzerin
Janet Jones als Judy Turner, Tänzerin aus Detroit
Pam Klinger als Maggie Winslow, Tänzerin aus Indiana

Fazit: Lohnt sich A Chorus Line?

Nach fast 40 Jahren sehe ich „A Chorus Line“ heute differenzierter als damals im Kino. Richard Attenboroughs Verfilmung ist respektvoll, aber zu vorsichtig. Er bewahrt die emotionale Essenz des Broadway-Musicals, ohne jedoch die Möglichkeiten des Films wirklich auszuschöpfen. Das Ergebnis ist eine solide, aber uninspirierte Adaption.

Die Stärken liegen eindeutig bei den Darstellern und der Musik. Michael Douglas zeigt eine andere Seite seines Talents, das Ensemble echter Broadway-Tänzer verleiht dem Film Authentizität. Hamlischs Songs sind zeitlos und funktionieren auch heute noch perfekt. Die Geschichten von Träumen, Hoffnungen und Enttäuschungen sind universal.

Wer das Broadway-Musical liebt, wird auch am Film seine Freude haben – trotz aller cineastischen Schwächen. Es ist ein ehrlicher Blick hinter die Kulissen des Show-Business, auch wenn die Umsetzung nicht immer überzeugt. 7.2/10 Punkte.

⚖️

Bewertung

Watcher-Score · redaktionelle Einzelwertung

Bewertet von — eine Person, ein begründetes Urteil.

Solide Musical-Verfilmung mit großartigen Songs und authentischen Darstellern, der aber cineastisch zu zahm bleibt.— aus der Wertung von Tribun
A Chorus Line funktioniert als emotionale Reise durch Broadway-Träume, auch wenn Attenboroughs Inszenierung zu konventionell ausfällt. Michael Douglas überrascht in einer Rolle gegen sein Image, das Ensemble aus echten Broadway-Tänzern verleiht dem Film Authentizität. Die Songs von Marvin Hamlisch sind zeitlos schön. Schwächen zeigen sich in der uninspirierten Kameraarbeit und dem teilweise schleppenden Pacing. Trotzdem ein respektvoller Umgang mit einem Broadway-Klassiker, der Musical-Fans zufriedenstellen wird.
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Wer streamt A Chorus Line?

Verfügbarkeit DE

Stand 16.08.2026: A Chorus Line läuft im Abo bei Prime Video – mit deutscher Synchronfassung. Leihen oder Kaufen geht ab 4,99 €.

Verfügbarkeit Deutschland · Stand 16.08.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.

Schnelle Antworten

Antworten Schnelle Antworten zu A Chorus Line

Wo kann ich A Chorus Line streamen?

A Chorus Line läuft aktuell im Abo bei Prime Video; zum Leihen oder Kaufen bei Amazon. Stand August 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.

Wie lange dauert A Chorus Line?

A Chorus Line hat eine Laufzeit von rund 113 Minuten (1 Stunde und 53 Minuten).

Lohnt sich A Chorus Line?

Unsere Redaktion vergibt A Chorus Line einen Watcher-Score von 7,2 von 10. A Chorus Line funktioniert als emotionale Reise durch Broadway-Träume, auch wenn Attenboroughs Inszenierung zu konventionell ausfällt. Michael Douglas überrascht in einer Rolle gegen sein Image, das Ensemble aus echten Broadway-Tänzern verleiht dem Film Authentizität. Die Songs von Marvin Hamlisch sind zeitlos schön. Schwächen zeigen sich in der uninspirierten Kameraarbeit und dem teilweise schleppenden Pacing. Trotzdem ein respektvoller Umgang mit einem Broadway-Klassiker, der Musical-Fans zufriedenstellen wird.

Für wen ist A Chorus Line geeignet?

A Chorus Line ist vor allem etwas für Drama und Musik-Fans und alle, die solide Genre-Unterhaltung suchen.

Worum geht es in A Chorus Line?

Der Broadway-Regisseur Zach castet Tänzer für eine Supportgruppe eines großen Musicals. Nachdem eine Riesenmenge an Kandidaten aussortiert ist, verbleiben noch sechzehn Tänzer, von denen Zach aber nur acht brauchen kann.

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Trailer

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Besetzung

Michael DouglasZach
Alyson ReedCassie
Terrence MannLarry
Gregg BurgeRichie Walters
Vicki FrederickSheila Bryant

FAQ zu A Chorus Line

Ist A Chorus Line eine originalgetreue Musical-Verfilmung?
Größtenteils ja. Richard Attenborough hält sich eng an das Broadway-Original von Michael Bennett. Die meisten Songs sind enthalten, die Charaktere wurden beibehalten. Einige Nummern wurden gekürzt oder umgestellt, aber der Kern der Geschichte bleibt intakt. Fans des Musicals werden sich heimisch fühlen.
Waren die Darsteller echte Broadway-Tänzer?
Viele ja! Alyson Reed, Terrence Mann, Cameron English und weitere waren erfahrene Broadway-Performer. Das verleiht dem Film Authentizität - diese Leute wissen wirklich, wovon sie sprechen und singen. Michael Douglas war natürlich die große Ausnahme, aber auch er macht seine Sache gut.
Warum wurde Michael Douglas als Regisseur Zach besetzt?
Douglas war damals auf dem Höhepunkt seines Ruhms nach "Romancing the Stone" und wollte sich als Schauspieler neu beweisen. Die Rolle gegen sein Image war reizvoll. Außerdem war er als Produzent erfahrung und brachte Starpower mit, die für die Finanzierung wichtig war.
Wie unterscheidet sich der Film von der Broadway-Version?
Der Film ist etwas zahmer und konventioneller. Einige der härteren, politischeren Aspekte wurden abgemildert. Die Bühnenversion ist intimider und direkter. Dafür kann der Film mit Nahaufnahmen und cineastischen Mitteln arbeiten, die auf der Bühne nicht möglich sind.
Ist A Chorus Line auch für Musical-Neulinge geeignet?
Durchaus! Die Geschichten sind universal verständlich - jeder kann sich mit dem Kampf um Träume und Anerkennung identifizieren. Die Songs sind eingängig, die Charaktere sympathisch. Man muss kein Broadway-Experte sein, um den Film zu schätzen. Allerdings sollte man Geduld für langsamere Passagen mitbringen.
Warum gilt A Chorus Line als wichtiges Musical?
Das Musical war revolutionär, weil es den Broadway selbst zum Thema machte. Erstmals standen nicht Hauptfiguren im Zentrum, sondern das Ensemble - das "Chorus Line". Die Geschichten basieren auf realen Interviews mit Tänzern und zeigen schonungslos die Schattenseiten des Show-Business. Das war 1975 völlig neu.
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1 Kommentar

Anonym

Ein Highlight war definitiv die Energie und Leidenschaft, die die Charaktere in „A Chorus Line“ verkörpern! Ich fand es total faszinierend, wie jeder Tänzer und jede Tänzerin ihre eigene Geschichte und Motivation hatte, auf die Bühne zu kommen 😍. Die Emotionalität der Songs und die beeindruckende Tanzchoreografie haben mich wirklich mitgerissen! Ich fand es inspirierend zu sehen, wie hart die Künstler arbeiten und wie sehr sie für ihren Traum kämpfen 💃🌟.

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