Poster zum Film Babylon – Rausch der Ekstase (2022) Pflichtprogramm — WatchGuide-Auszeichnung „Der Watcher"

Babylon – Rausch der Ekstase (2022)

🏅 Pflichtprogramm 🎬 Film 189 Min. DramaKomödie FSK 16
⚡ Kurz gesagt

Babylon - Rausch der Ekstase ist ein faszinierender, erschöpfender Marathon durch Hollywoods goldenes Zeitalter. Chazelles kompromisslose Vision macht ihn zu einem der wichtigsten Filme der letzten Jahre - auch wenn er definitiv nicht jedermanns Sache ist. 8.2/10 Punkte. Watcher-Score 8,2/10.

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Wer streamt Babylon - Rausch der Ekstase?

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Stand 24.07.2026: Babylon - Rausch der Ekstase läuft im Abo bei Prime Video und Apple TV+ – mit deutscher Synchronfassung. Leihen oder Kaufen geht ab 3,99 €.

Verfügbarkeit Deutschland · Stand 24.07.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.

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Die Kritik

von Tribun
Damien Chazelle wirft mich immer wieder aus der Bahn. Nach „La La Land“ dachte ich, ich hätte ihn verstanden – dann kam „Babylon“ und fegte alle meine Erwartungen vom Tisch. Drei Stunden pure Sinnesüberflutung, ein Hollywood-Epos das gleichzeitig Liebeserklärung und Abrechnung ist. Margot Robbie und Brad Pitt in einem Film, der das goldene Zeitalter Hollywoods in all seiner schmutzigen Pracht zeigt. Das war entweder genial oder kompletter Wahnsinn – oder beides.

Quick Answer: Ist Babylon – Rausch der Ekstase sehenswert?

Kurze Antwort: JA – aber nur für Cineasten mit starken Nerven. Chazelles wildestes Werk ist ein überwältigendes Spektakel über Hollywoods goldene Ära.

Für wen geeignet: Cinephile, Chazelle-Fans, Liebhaber von Ensemble-Filmen, Leute die lange Filme mögen.

Nicht geeignet für: Kurze-Filme-Fans, Prüde, Leute ohne Sinn für Filmgeschichte.

Mein Urteil: Ein faszinierender, erschöpfender Marathon durch Hollywoods dunkelste Ecken. Chazelle zeigt hier seine ganze Bandbreite – manchmal zu viel des Guten, aber niemals langweilig.

Worum geht es in Babylon – Rausch der Ekstase?

Babylon erzählt die Geschichte des frühen Hollywoods Ende der 1920er Jahre, als die Traumfabrik vom Stumm- zum Tonfilm überging. Damien Chazelle zeigt diese Umbruchszeit durch die Augen von drei Protagonisten: dem etablierten Stummfilm-Star Jack Conrad (Brad Pitt), der aufstrebenden Schauspielerin Nellie LaRoy (Margot Robbie) und dem mexikanischen Assistenten Manny Torres (Diego Calva), der vom Außenseiter zum Studioboss aufsteigt. Der Film spannt einen Bogen über mehrere Jahre und zeigt sowohl die rauschhaften Höhen als auch die brutalen Abstürze der damaligen Filmwelt.

Ich muss ehrlich gestehen, dass mich die ersten zwanzig Minuten von Babylon völlig überrumpelt haben. Chazelle wirft uns direkt in eine orgiastische Party hinein, die an Dekadenz kaum zu überbieten ist. Es ist, als würde man in einen Strudel aus Champagne, Kokain und nackter Haut hineingezogen. Das ist Hollywood, aber nicht das geschönte Bild aus „La La Land“ – das ist die rohe, unzensierte Version.

Die Geschichte folgt keiner klassischen Drei-Akt-Struktur, sondern mäandert durch verschiedene Episoden. Mal sind wir bei Filmaufnahmen in der Wüste dabei, mal in schummrigen Jazzclubs, dann wieder in den Palästen der Studiomagnaten. Chazelle interessiert sich weniger für eine straffe Handlung als für die Atmosphäre einer vergangenen Epoche.

Was mich besonders fasziniert hat: Der Film zeigt Hollywood als Maschine, die Menschen verschlingt. Jeder will nach oben, jeder kämpft ums Überleben. Die Einführung des Tonfilms wird zur existenziellen Bedrohung für Stars, die plötzlich nicht mehr gefragt sind. Es ist ein brutales Business, und Chazelle zeigt das ohne Beschönigung.

Was macht Damien Chazelles Regie so besonders?

Chazelle inszeniert Babylon wie einen rauschhaften Fietraum, der zwischen intimen Charaktermomenten und spektakulären Massenszenen hin und her springt. Seine Kamera ist ständig in Bewegung, schwenkt, kreist und stürzt sich in das Chaos hinein. Der Regisseur nutzt verschiedene Filmformate und Bildverhältnisse, um die verschiedenen Epochen und Stimmungen zu unterstreichen. Dabei schafft er ein visuelles Kaleidoskop, das manchmal überwältigt, aber nie gleichgültig lässt.

Nach „Whiplash“ und „La La Land“ war ich gespannt, wohin Chazelle als nächstes gehen würde. Babylon hat meine Erwartungen pulverisiert. Hier zeigt er eine völlig andere Seite seines Könnens – rauer, wilder, ungestümer. Die Kamera von Linus Sandgren ist dabei sein perfekter Partner. Sie fängt sowohl die intimen Momente als auch die spektakulären Setpieces mit derselben Intensität ein.

Was mich beeindruckt hat: Chazelle schafft es, drei Stunden lang die Aufmerksamkeit zu halten, obwohl der Film eigentlich viel zu lang ist. Er macht das durch ständige Tempowechsel. Auf eine wilde Partysequenz folgt ein ruhiger Dialog, auf eine Actionszene ein melancholischer Moment. Das ist Kino wie ein Drogentrip – mal euphorisch, mal deprimierend.

Besonders die Filmaufnahme-Szenen zeigen Chazelles Liebe zum Medium. Er inszeniert das Filmemachen selbst als spektakuläre Show. Wenn Dutzende von Kameras gleichzeitig eine Schlacht drehen und das Chaos perfekt ist, spürt man Chazelles Begeisterung für das Handwerk. Das sind die Momente, in denen Babylon wirklich brilliert.

Wie schlagen sich die Schauspieler in Babylon?

Margot Robbie liefert als Nellie LaRoy eine ihrer besten Performances ab – eine Mischung aus Energie, Verletzlichkeit und selbstzerstörerischer Kraft. Brad Pitt spielt Jack Conrad mit einer Melancholie, die unter seiner charmanten Oberfläche brodelt. Diego Calva als Manny ist das emotionale Zentrum des Films und führt uns als Außenseiter durch diese verrückte Welt. Das gesamte Ensemble-Cast, von Jean Smart bis Tobey Maguire, ist perfekt besetzt und bringt verschiedene Facetten von Hollywoods goldener Ära zum Leben.

Margot Robbie hat mich schon in „Wolf of Wall Street“ beeindruckt, aber ihre Nellie LaRoy toppt alles. Sie verkörpert den amerikanischen Traum und Alptraum gleichzeitig. Ihre Energie ist ansteckend, ihre Abstürze schmerzhaft. Robbie schafft es, aus einer Figur, die eigentlich unsympathisch sein könnte, jemanden zu machen, den man trotz allem liebt.

Brad Pitt überrascht mich hier. Nach Jahren als Actionstar zeigt er wieder, was für ein guter Schauspieler er ist. Sein Jack Conrad ist nicht der strahlende Held, sondern ein Mann, der spürt, dass seine Zeit vorbei ist. Pitt spielt das mit einer Traurigkeit, die einen das Herz zusammenziehen lässt.

Diego Calva kannte ich vorher nicht, aber er trägt große Teile des Films. Als Manny ist er unser Türöffner zu dieser Welt. Calva spielt ihn als jemanden, der gleichzeitig naiv und schlau ist, der träumt und dabei die Realität nicht aus den Augen verliert.

Besondere Erwähnung verdient Tobey Maguire in einer kleinen, aber unvergesslichen Rolle. Ohne zu spoilern: Er zeigt eine Seite, die ich so noch nie bei ihm gesehen habe. Gruselig und faszinierend zugleich.

Wie sehen Kamera und Bildsprache in Babylon aus?

Linus Sandgrens Kamera ist ein wirbelnder Tanz durch die verschiedenen Welten von Babylon. Er nutzt extreme Weitwinkel für die spektakulären Massenszenen und intime Nahaufnahmen für die emotionalen Momente. Die Bildsprache wechselt zwischen opulenten Goldtönen der Glamour-Welt und dreckigen, entsättigten Farben der Unterwelt. Verschiedene Filmformate verstärken die zeitlichen Sprünge und emotionalen Zustandsänderungen. Das Ergebnis ist visuell überwältigend, manchmal aber auch erschlagend.

Sandgren und Chazelle haben hier ein visuelles Fest geschaffen, das mich manchmal regelrecht überfordertt hat. Die Kamera ist ständig in Bewegung – sie schwebt über Partys, rast durch Filmsets, schleicht durch dunkle Gassen. Das ist Kino als Sinneserlebnis.

Was mich begeistert hat: Wie unterschiedlich die verschiedenen Welten aussehen. Die Studiopaläste baden in goldenem Licht, die Unterwelt ist dreckig und düster. Die Partys explodieren vor Farben, die intimen Momente sind zurückhaltender gefilmt. Sandgren schafft es, jeder Szene ihren eigenen Look zu geben.

Besonders die Massenszenen sind spektakulär. Wenn hunderte von Komparsen eine Schlacht nachstellen und die Kamera mittendrin ist, vergisst man fast, dass man „nur“ einen Film schaut. Das ist Kino in seiner pursten Form – überwältigend und magisch zugleich.

Manchmal wird es aber auch too much. In einigen Sequenzen hat mich die visuelle Überladung erschlagen. Man weiß nicht, wo man hinschauen soll. Das passt zwar zur chaotischen Atmosphäre, kann aber auch ermüdend werden.

Wie funktionieren Musik und Sound in Babylon?

Justin Hurwitz liefert einen seiner vielseitigsten Scores ab – von swingenden Jazz-Nummern über orchestrale Hymnen bis hin zu modernen elektronischen Klängen. Die Musik wechselt mit den Stimmungen des Films und verstärkt sowohl die euphorischen Höhen als auch die deprimierenden Tiefen. Besonders beeindruckend ist, wie Hurwitz historische Musikstile mit zeitgenössischen Elementen mischt. Der Sound Design ist ebenso opulent und unterstützt die immersive Atmosphäre des Films perfekt.

Nach „La La Land“ und „Whiplash“ war ich gespannt auf Hurwitz‘ nächsten Streich. Babylon übertrifft meine Erwartungen. Der Score ist wie der Film selbst – exzessiv, vielfältig und manchmal überwältigend. Hurwitz jongliert mit verschiedenen Musikstilen, als wäre er ein Dirigent eines Chaos-Orchesters.

Die Jazz-Sequenzen sind natürlich brillant – das kenne ich von den beiden vorherigen Filmen. Aber hier kommen auch orchestrale Bombast-Momente dazu, die an klassische Hollywood-Epen erinnern. Dann wieder moderne elektronische Klänge, die die Zeitlosigkeit der Geschichte unterstreichen.

Besonders beeindruckend finde ich, wie die Musik die emotionalen Achterbahnen unterstützt. Wenn Nellie auf einer Party tanzt, pulsiert die Musik vor Energie. Wenn Jack einsam in seinem Anwesen sitzt, wird die Musik melancholisch und zurückhaltend.

Das Sound Design verdient ebenfalls Lob. Die Filmsets klingen authentisch, die Partys sind ein Höllenlärm (im besten Sinne), und die intimen Momente haben eine fast greifbare Stille. Alles unterstützt die immersive Erfahrung.

Was sind die größten Stärken von Babylon?

Babylon brilliert durch seine kompromisslose Vision und seine visuell-akustische Pracht. Chazelle erschafft ein authentisches Bild des frühen Hollywoods ohne Nostalgie-Brille – brutal, ehrlich und faszinierend. Die Schauspielleistungen sind durchweg exzellent, besonders Margot Robbie und Brad Pitt zeigen Höchstform. Technisch ist der Film auf allerhöchstem Niveau: Kamera, Musik, Kostüm und Ausstattung schaffen eine völlig glaubwürdige Welt. Zudem gelingt es Chazelle, komplexe Themen über Kunst, Kommerz und den amerikanischen Traum intelligent zu verweben.

Die größte Stärke von Babylon ist für mich seine Unberechenbarkeit. Chazelle traut sich, ein dreistündiges Epos zu machen, das nicht jedem gefallen wird. Das ist mutig in einer Zeit, wo Filme immer mainstream-tauglicher werden. Hier sagt ein Regisseur: „Das ist meine Vision, nehmt sie oder lasst es.“

Die historische Authentizität beeindruckt mich sehr. Chazelle hat offensichtlich seine Hausaufgaben gemacht. Die Filmsets sehen aus wie 1920er Jahre, die Kostüme sind perfekt, selbst die Art, wie die Schauspieler reden, wirkt zeitgemäß. Das ist kein oberflächliches Kostümspektakel, sondern eine ernsthafte Auseinandersetzung mit einer Epoche.

Auch die thematische Tiefe ist bemerkenswert. Babylon ist nicht nur ein Unterhaltungsfilm, sondern eine Meditation über Kunst und Kommerz, über Träume und ihre Kosten. Chazelle stellt die großen Fragen: Was ist Kunst wert? Wie weit darf man für den Erfolg gehen? Was passiert mit Menschen, die ihre Seele verkaufen?

Die schauspielerischen Leistungen gehören zum Besten, was ich in den letzten Jahren gesehen habe. Besonders die drei Hauptdarsteller schaffen es, komplexe, widersprüchliche Figuren glaubhaft zu verkörpern. Man liebt und hasst sie gleichzeitig – genau wie das Hollywood, das sie repräsentieren.

Wo hat Babylon seine Schwächen?

Die größte Schwäche von Babylon ist seine Überlänge – drei Stunden sind selbst für cineastische Standards grenzwertig. Manche Sequenzen wirken selbstindulgent und hätten gekürzt werden können. Die episodische Struktur macht den Film manchmal schwer verfolgbar, und nicht alle Nebenstränge werden befriedigend aufgelöst. Zudem kann die visuelle und akustische Überfrachtung ermüdend wirken. Die extreme Darstellung von Dekadenz und Gewalt wird nicht jeden Zuschauer ansprechen, und manchmal wirkt Chazelles Inszenierung mehr auf Effekt bedacht als auf emotionale Tiefe.

Drei Stunden sind einfach zu lang. Ich sage das als jemand, der gerne lange Filme schaut – aber auch „Lawrence von Arabien“ hatte bessere Pausen. Babylon hat Momente, wo ich gedacht habe: „Okay, das hätte man straffen können.“ Besonders der mittlere Teil zieht sich stellenweise.

Chazelle verliert sich manchmal in seiner eigenen Vision. Es gibt Sequenzen, die brillant aussehen und klingen, aber nicht wirklich zur Geschichte beitragen. Das wirkt dann wie Selbstbefriedigung eines Regisseurs, der zu viel Kontrolle hat.

Die episodische Struktur ist Fluch und Segen gleichzeitig. Einerseits erlaubt sie es, verschiedene Aspekte der Epoche zu zeigen. Andererseits verliert man manchmal den roten Faden. Manche Charaktere verschwinden einfach, andere tauchen plötzlich wieder auf. Das kann verwirrend sein.

Auch die extreme Darstellung ist nicht jedermanns Sache. Chazelle zeigt Orgien, Gewalt und Drogenexzesse in aller Deutlichkeit. Das ist für die Geschichte relevant, kann aber auch abstoßen. Ich verstehe, warum manche Zuschauer den Film nach einer halben Stunde verlassen.

Für wen ist Babylon – Rausch der Ekstase geeignet?

Babylon richtet sich primär an Cineasten und Filmgeschichte-Interessierte, die bereit sind, sich auf ein dreistündiges Experiment einzulassen. Der Film ist perfekt für Chazelle-Fans, die seine bisherigen Werke schätzen, sowie für Liebhaber von Ensemble-Filmen mit großartigen Schauspielleistungen. Wer sich für das goldene Zeitalter Hollywoods interessiert oder komplexe Charakterstudien mag, wird hier fündig. Allerdings sollten Zuschauer tolerant gegenüber expliziten Inhalten und langen Laufzeiten sein.

Wenn ihr „La La Land“ und „Whiplash“ geliebt habt, werdet ihr Babylon mögen – aber seid auf etwas völlig anderes gefasst. Das ist nicht der romantische Chazelle, sondern der radikale Chazelle. Wer bereit ist, sich darauf einzulassen, wird belohnt.

Filmstudenten sollten Babylon unbedingt sehen. Es ist ein Lehrstück über Filmgeschichte, über die Entwicklung von der Stumm- zur Tonfilmära. Chazelle zeigt, wie brutal dieser Übergang war und wie viele Karrieren er zerstört hat. Das ist Geschichtsunterricht, aber spannend erzählt.

Auch für Schauspielfans ist der Film ein Muss. Robbie, Pitt und das gesamte Ensemble zeigen hier Großartiges. Man kann studieren, wie verschiedene Schauspieler an ihre Rollen herangehen.

Weniger geeignet ist Babylon für Casual-Zuschauer, die nur unterhalten werden wollen. Das ist kein popcorn-tauglicher Blockbuster, sondern anspruchsvolles Autorenkino. Wer Probleme mit langen Filmen hat oder explizite Inhalte ablehnt, sollte eher die Finger davon lassen.

Auch für Familien ist der Film nicht geeignet. Die FSK-16-Freigabe ist berechtigt – es gibt Nacktheit, Drogen und Gewalt. Das ist definitiv Erwachsenenkino.

Wer spielt in Babylon – Rausch der Ekstase mit?

  • Brad Pitt als Jack Conrad
  • Margot Robbie als Nellie LaRoy
  • Diego Calva als Manny Torres
  • Jean Smart als Elinor St. John
  • Jovan Adepo als Sidney Palmer
  • Li Jun Li als Lady Fay Zhu
  • P.J. Byrne als Max Schreck
  • Lukas Haas als George Munn
  • Olivia Hamilton als Ruth Adler
  • Max Minghella als Irving Thalberg
  • Rory Scovel als The Count
  • Katherine Waterston als Ruth Adler
  • Tobey Maguire als James McKay
  • Jeff Garlin als Don Wallach
  • Eric Roberts als Robert Roy

Fazit: Lohnt sich Babylon – Rausch der Ekstase?

Babylon ist ein Film, der polarisiert – und das ist auch gut so. Chazelle hat hier seinen persönlichsten, radikalsten Film gedreht. Ein dreistündiges Epos, das Hollywood in all seiner schmutzigen Pracht zeigt, ohne dabei nostalgisch zu werden. Das ist mutiges Kino in einer Zeit, wo Mut rar geworden ist.

Ja, der Film hat Schwächen. Er ist zu lang, manchmal selbstverliebt, und die expliziten Inhalte werden nicht jeden ansprechen. Aber seine Stärken überwiegen deutlich: großartige Schauspieler, technische Brillanz und eine unverwechselbare Vision, die man so schnell nicht vergisst.

Babylon ist kein leicht verdaulicher Blockbuster, sondern anspruchsvolles Autorenkino. Wer sich darauf einlässt, wird mit einem der visuell und emotional intensivsten Filme der letzten Jahre belohnt. Ein faszinierender, erschöpfender Marathon durch Hollywoods dunkelste Ecken. 8.2/10 Punkte.

⚖️

Das Urteil

Watcher-Score · redaktionelle Einzelwertung

Bewertet von — eine Person, ein begründetes Urteil.

Chazelles wildestes Werk ist ein faszinierender, erschöpfender Marathon durch Hollywoods dunkelste Ecken - brilliant und überwältigend zugleich.— aus der Wertung von Tribun
Babylon ist Damien Chazelles mutigstes Projekt - ein dreistündiges Epos über das frühe Hollywood, das keine Kompromisse macht. Margot Robbie und Brad Pitt liefern Karriere-Performances ab, die Technik ist auf höchstem Niveau, und die thematische Tiefe beeindruckt. Ja, der Film ist zu lang und manchmal selbstindulgent, aber er ist auch ein wichtiges Werk über Kunst, Kommerz und den amerikanischen Traum. Nicht für jeden geeignet, aber für Cineasten ein Muss.

Schnelle Antworten

Antworten Schnelle Antworten zu Babylon - Rausch der Ekstase

Wo kann ich Babylon - Rausch der Ekstase streamen?

Babylon - Rausch der Ekstase läuft aktuell im Abo bei Prime Video und Apple TV+; zum Leihen oder Kaufen bei Apple TV+, Amazon, Google Play, YouTube, maxdome und freenet Video. Stand Juli 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.

Ab welchem Alter ist Babylon - Rausch der Ekstase freigegeben?

Babylon - Rausch der Ekstase ist in Deutschland ab FSK 16 freigegeben. Für jüngere Zuschauer ist den Film damit nicht freigegeben.

Wie lange dauert Babylon - Rausch der Ekstase?

Babylon - Rausch der Ekstase hat eine Laufzeit von rund 189 Minuten (3 Stunden und 9 Minuten).

Lohnt sich Babylon - Rausch der Ekstase?

Unsere Redaktion vergibt Babylon - Rausch der Ekstase einen Watcher-Score von 8,2 von 10. Babylon - Rausch der Ekstase ist ein faszinierender, erschöpfender Marathon durch Hollywoods goldenes Zeitalter. Chazelles kompromisslose Vision macht ihn zu einem der wichtigsten Filme der letzten Jahre - auch wenn er definitiv nicht jedermanns Sache ist. 8.2/10 Punkte.

Für wen ist Babylon - Rausch der Ekstase geeignet?

Babylon - Rausch der Ekstase ist vor allem etwas für Drama und Komödie-Fans und alle, die solide Genre-Unterhaltung suchen. Wegen der Freigabe ab FSK 16 ist den Film nichts für jüngere Zuschauer.

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Trailer

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Besetzung

Diego CalvaManny Torres
Margot RobbieNellie LaRoy
Brad PittJack Conrad
Jovan AdepoSidney Palmer
Jean SmartElinor St. John
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