Die Kritik
von TribunQuick Answer: Ist Hexen von heute sehenswert?
Kurze Antwort: JA – aber nur für Cineasten mit Geduld und Interesse am italienischen Autorenkino der 60er Jahre.
Für wen geeignet: Liebhaber italienischer Filmkunst, Silvana Mangano-Fans, Sammler von Pasolini- und Visconti-Werken, Episodenfilm-Enthusiasten.
Nicht geeignet für: Mainstream-Kinogänger, Actionfilm-Liebhaber, Zuschauer ohne Interesse an gesellschaftskritischen Themen.
Mein Urteil: Ein ungewöhnlicher Experimentalfilm, der durch seine Vielfalt fasziniert, aber auch verwirrt. Silvana Manganos schauspielerische Bandbreite ist beeindruckend, die fünf verschiedenen Regieansätze sorgen aber für ein uneinheitliches Erlebnis.
Worum geht es in Hexen von heute?
„Hexen von heute“ ist ein italienischer Episodenfilm aus 1967, der fünf völlig unterschiedliche Geschichten über Frauen in gesellschaftlichen Konfliktsituationen erzählt. Silvana Mangano spielt in allen Episoden die Hauptrolle und zeigt dabei eine bemerkenswerte schauspielerische Bandbreite. Jede Episode wurde von einem anderen renommierten Regisseur inszeniert – von Luchino Visconti über Pier Paolo Pasolini bis hin zu Vittorio De Sica. Das verbindende Element ist die Darstellung weiblicher Macht und gesellschaftlicher Unterdrückung in verschiedenen Lebenssituationen.
Die erste Episode „La strega bruciata viva“ von Luchino Visconti zeigt eine berühmte Schauspielerin, die in den Alpen Urlaub macht und dort mit gesellschaftlicher Ächtung konfrontiert wird, als ihre Schwangerschaft und der Wunsch nach einer Abtreibung bekannt werden. Der moralische Druck der Gesellschaft wird hier metaphorisch als moderner Hexenprozess dargestellt.
In „Senso civico“ von Mauro Bolognini erleben wir eine komödiantische Wendung, als Mangano eine selbstsüchtige Frau spielt, die einem Unfallverletzten hilft – jedoch nur aus eigennützigen Motiven. Diese Episode entlarvt die Heuchelei der urbanen Gesellschaft mit beißendem Humor.
Pier Paolo Pasolinis Beitrag „La terra vista dalla luna“ ist surrealistisch und grotesk zugleich. Hier spielt Mangano eine stumme Frau, die von Totò und seinem Sohn Ninetto Davoli geheiratet wird, um deren finanzielle Probleme zu lösen – ein absurdes Unterfangen mit tragischem Ausgang.
Die vierte Episode „La siciliana“ von Franco Rossi führt uns nach Sizilien, wo eine Frau versucht, ihren Bruder vor einem Ehrenmord zu bewahren. Hier prallen traditionelle Ehrvorstellungen und moderne Denkweisen aufeinander.
Den Abschluss bildet Vittorio De Sicas „Una sera come le altre“, in der Mangano eine frustrierte Ehefrau neben Clint Eastwood spielt. Diese Episode thematisiert die innere Leere und unerfüllten Sehnsüchte in einer langweiligen Ehe.
Wie präsentieren die verschiedenen Regisseure ihre Vision in Hexen von heute?
Jeder der fünf Regisseure bringt seinen eigenen, unverwechselbaren Stil in „Hexen von heute“ ein, was zu einem faszinierenden, aber auch uneinheitlichen Gesamterlebnis führt. Luchino Visconti zeigt seine Meisterschaft in der Darstellung gesellschaftlicher Dekadenz, Pasolini experimentiert mit surrealistischen Elementen, während De Sica psychologische Tiefe in alltägliche Situationen bringt. Diese stilistische Vielfalt ist gleichzeitig Stärke und Schwäche des Films.
Als langjähriger Kinogänger fasziniert mich besonders, wie unterschiedlich die Regisseure an das gemeinsame Thema herangehen. Visconti, den ich für seine opulenten Historiendramen schätze, zeigt hier eine intimere Seite. Seine Episode über die gesellschaftlich geächtete Schauspielerin trägt seine typische Handschrift – die gnadenlose Analyse der Oberschicht und ihrer Moral.
Pasolinis Episode sticht besonders hervor. Wer seine anderen Werke kennt, erkennt sofort seinen unverwechselbaren Stil – die Mischung aus Poesie und Provokation, aus Realismus und Märchenhaftem. Die Zusammenarbeit mit Totò, einem der größten italienischen Komiker, ergibt eine einzigartige Mischung aus Melancholie und Absurdität.
De Sicas Beitrag hingegen zeigt seine Stärke in der Darstellung zwischenmenschlicher Beziehungen. Nach Meisterwerken wie „Ladri di biciclette“ war ich gespannt auf seine Interpretation des Themas – und wurde nicht enttäuscht. Er schafft es, aus einer simplen Ehegeschichte ein komplexes psychologisches Portrait zu entwickeln.
Die unterschiedlichen Kameraführungen und visuellen Stile sorgen dafür, dass jede Episode wie ein eigenständiger Kurzfilm wirkt. Das ist künstlerisch interessant, macht den Film aber auch anstrengend zu schauen, da man sich immer wieder auf neue Erzählweisen einstellen muss.
Wie überzeugt Silvana Mangano in ihren fünf verschiedenen Rollen?
Silvana Manganos schauspielerische Leistung in „Hexen von heute“ ist schlichtweg außergewöhnlich. Sie verkörpert fünf völlig verschiedene Frauentypen mit einer Natürlichkeit und Tiefe, die selten zu sehen ist. Von der dekadenten Schauspielerin über die selbstsüchtige Städterin bis zur stummen Ehefrau – Mangano zeigt eine Wandlungsfähigkeit, die jeden einzelnen Charakter glaubwürdig und vielschichtig macht. Ihre Performance ist das verbindende Element, das die disparaten Episoden zusammenhält.
Ich erinnere mich noch gut daran, wie beeindruckt ich war, als ich zum ersten Mal alle fünf Episoden hintereinander sah. Man vergisst fast, dass es dieselbe Schauspielerin ist – so unterschiedlich sind ihre Darstellungen. In Viscontis Episode zeigt sie die Verletzlichkeit einer Frau unter gesellschaftlichem Druck, während sie in Bologninis Beitrag eine fast unsympathische Härte ausstrahlt.
Besonders faszinierend fand ich ihre stumme Rolle in Pasolinis Episode. Ohne ein einziges Wort zu sprechen, schafft sie es, eine komplexe Persönlichkeit zu erschaffen. Ihre Mimik und Körpersprache erzählen mehr als viele Dialoge könnten. Das erinnert mich an die großen Stummfilmstars – eine Kunst, die heute fast verloren gegangen ist.
In der sizilianischen Episode zeigt Mangano eine andere Facette – hier ist sie die kämpferische Schwester, die gegen überkommene Traditionen ankämpft. Ihre Darstellung der inneren Zerrissenheit zwischen Familientreue und persönlicher Überzeugung ist nuanciert und bewegend.
Die Zusammenarbeit mit Clint Eastwood in der letzten Episode war für mich besonders interessant. Eastwood, damals noch nicht der Weltstar, den wir heute kennen, spielt hier gegen sein späteres Image den langweiligen Ehemann. Mangano hingegen brilliert als frustrierte Hausfrau, deren Träume und Sehnsüchte fast greifbar werden.
Wie setzt Hexen von heute seine Botschaft visuell um?
Die Bildsprache von „Hexen von heute“ ist so vielfältig wie seine Regisseure, was zu einem visuell reichen, aber stilistisch uneinheitlichen Erlebnis führt. Von Viscontis eleganter Kameraführung in den Alpen über Pasolinis surreale Bildkompositionen bis hin zu De Sicas psychologisch durchdachten Einstellungen bietet jede Episode eine andere visuelle Herangehensweise. Die Kameraarbeit von Giuseppe Rotunno und Armando Nannuzzi passt sich geschickt den verschiedenen Stilen an.
Was mir sofort auffiel, war die unterschiedliche Art, wie jede Episode Silvana Mangano in Szene setzt. Visconti inszeniert sie in der Tradition seiner opulenten Filme – die Kamera verweilt auf ihrem Gesicht, fängt jede Nuance ihres Ausdrucks ein. Die Berglandschaft der Alpen wird zur Kulisse für ihr inneres Drama.
Pasolinis Episode hingegen arbeitet mit ganz anderen visuellen Mitteln. Seine Kamera ist experimenteller, die Einstellungen oft überraschend. Er nutzt die italienische Landschaft fast wie eine Märchenbühne, auf der sich das absurde Drama abspielt. Die Art, wie er Totò und Mangano zusammen in Szene setzt, ist pure Poesie.
Besonders beeindruckt hat mich die Lichtführung in De Sicas Episode. Die häusliche Atmosphäre wird durch gezieltes Licht und Schatten verstärkt – die Langeweile der Ehe wird visuell spürbar. Man sieht förmlich, wie sich Manganos Charakter in den eigenen vier Wänden gefangen fühlt.
Die sizilianische Episode nutzt die authentische Dorfatmosphäre und die harte süditalienische Sonne als visuelles Element. Die Kontraste zwischen hell und dunkel verstärken die emotionale Spannung der Geschichte.
Wie unterstützt Piero Piccionis Musik die verschiedenen Episoden?
Piero Piccionis Filmmusik für „Hexen von heute“ ist ein Meisterwerk der Anpassungsfähigkeit. Er schafft es, für jede Episode einen eigenen musikalischen Charakter zu entwickeln, der perfekt zur jeweiligen Regie und Geschichte passt. Von romantischen Melodien über experimentelle Klänge bis hin zu traditionellen italienischen Motiven zeigt Piccioni seine ganze Bandbreite. Seine Musik ist oft das verbindende Element zwischen den sonst so unterschiedlichen Episoden.
Als großer Fan italienischer Filmmusik war ich gespannt auf Piccionis Arbeit an diesem vielschichtigen Projekt. Er löst die Herausforderung elegant – statt einen einheitlichen Soundtrack zu komponieren, entwickelt er für jede Episode eine eigene musikalische Sprache.
In Viscontis Episode verwendet er eine eher klassische Orchestrierung, die an seine Arbeiten für andere Melodramen erinnert. Die Musik verstärkt die emotionale Intensität der Szenen, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.
Für Pasolinis surrealistische Episode wagt Piccioni musikalische Experimente. Die Klänge sind teilweise unkonventionell, passen aber perfekt zur absurden Atmosphäre der Geschichte. Es ist faszinierend, wie er traditionelle italienische Volksmusik mit modernen Elementen verbindet.
Die sizilianische Episode nutzt authentische Volksweisen, die Piccioni geschickt in seine Orchestrierung einbaut. Hier zeigt sich seine Fähigkeit, lokale Musiktraditionen zu respektieren und gleichzeitig filmisch zu nutzen.
Was sind die größten Stärken von Hexen von heute?
Die größte Stärke von „Hexen von heute“ liegt in seiner Vielfältigkeit und in Silvana Manganos außergewöhnlicher Performance. Der Film bietet fünf verschiedene cineastische Erfahrungen in einem Werk und zeigt dabei die Bandbreite des italienischen Kinos der 60er Jahre. Jede Episode ist für sich genommen ein kleines Kunstwerk, und zusammen ergeben sie ein faszinierendes Panorama weiblicher Lebenserfahrungen. Die Zusammenarbeit so unterschiedlicher Regisseure wie Visconti, Pasolini und De Sica ist einzigartig.
Was mich immer wieder begeistert, ist die schauspielerische Meisterleistung von Silvana Mangano. Fünf völlig verschiedene Charaktere zu verkörpern, ohne dass es gekünstelt wirkt – das schaffen nur die wirklich großen Schauspielerinnen. Sie zeigt eine Wandlungsfähigkeit, die an die goldenen Zeiten Hollywoods erinnert.
Die thematische Tiefe des Films ist bemerkenswert. Jede Episode behandelt ein anderes Aspekt der Stellung der Frau in der Gesellschaft der 60er Jahre – und viele der angesprochenen Probleme sind heute noch aktuell. Das macht den Film zu einem wichtigen zeitgeschichtlichen Dokument.
Die Chance, fünf Meisterregisseure des italienischen Kinos in einem Werk zu erleben, ist selten. Jeder bringt seine Stärken ein: Viscontis psychologische Tiefe, Pasolinis poetischen Realismus, De Sicas zwischenmenschliche Sensibilität. Diese Vielfalt macht jeden Zuschauerdurchgang zu einer neuen Entdeckung.
Auch technisch überzeugt der Film. Die Kameraarbeit, die Musik, die Ausstattung – alles ist auf höchstem Niveau. Man merkt, dass hier echte Profis am Werk waren, die ihr Handwerk verstehen.
Welche Schwächen zeigt Hexen von heute?
Die größte Schwäche von „Hexen von heute“ ist paradoxerweise seine größte Stärke: die Vielfältigkeit. Die fünf völlig unterschiedlichen Episoden ergeben kein einheitliches Filmerlebnis, sondern wirken oft wie zusammengewürfelt. Der Zuschauer muss sich ständig auf neue Erzählstile einstellen, was ermüdend sein kann. Manche Episoden sind deutlich stärker als andere, was zu einem unausgewogenen Gesamteindruck führt. Die thematische Klammer „moderne Hexen“ wirkt teilweise konstruiert.
Ehrlich gesagt hatte ich beim ersten Schauen Mühe, bei der Stange zu bleiben. Jedes Mal, wenn ich mich auf den Stil einer Episode eingelassen hatte, kam schon die nächste mit völlig anderem Ansatz. Das ist künstlerisch interessant, aber als Zuschauererlebnis nicht immer befriedigend.
Besonders Pasolinis Episode, so faszinierend sie auch ist, fällt stilistisch komplett aus dem Rahmen. Während die anderen Episoden zumindest ansatzweise realistisch bleiben, driftet seine Geschichte ins völlig Absurde ab. Das mag Pasolini-Fans gefallen, stört aber den Gesamtfluss des Films.
Ein weiteres Problem ist die ungleiche Qualität der Episoden. Während Viscontis und De Sicas Beiträge durchweg überzeugen, bleiben andere eher oberflächlich. Die sizilianische Episode beispielsweise hätte mehr Tiefe verdient gehabt.
Die Länge des Films – über zwei Stunden für fünf Kurzgeschichten – ist manchmal spürbar. Einige Episoden hätten straffer erzählt werden können. Man merkt, dass hier fünf verschiedene Herangehensweisen aufeinandertreffen, ohne dass jemand das große Ganze im Blick hatte.
Auch die deutsche Synchronisation, die ich damals gesehen habe, wirkte teilweise unbeholfen und konnte die Nuancen der italienischen Dialoge nicht immer transportieren.
Für wen eignet sich Hexen von heute besonders?
„Hexen von heute“ ist ein Film für cineastisch interessierte Zuschauer, die Wert auf künstlerische Qualität und schauspielerische Meisterleistungen legen. Fans des italienischen Autorenkinos der 60er Jahre kommen hier voll auf ihre Kosten, ebenso wie Liebhaber von Episodenfilmen. Wer sich für Filmgeschichte interessiert oder die Werke von Visconti, Pasolini oder De Sica schätzt, sollte diesen Film unbedingt sehen. Auch für Studierende der Filmwissenschaft ist er ein wichtiges Dokument.
Als jemand, der seit Jahrzehnten italienische Filme sammelt, kann ich sagen: Das ist ein Film für Connaisseure. Wer schon immer wissen wollte, wie unterschiedlich große Regisseure an dasselbe Thema herangehen, findet hier perfektes Anschauungsmaterial.
Silvana Mangano-Fans sollten diesen Film ohnehin nicht verpassen. Hier zeigt sie ihre ganze Bandbreite – von der glamourösen Diva bis zur stummen Leidenden. Wer ihre anderen Filme kennt, wird überrascht sein von ihrer Vielseitigkeit.
Für Liebhaber von Kunstfilmen und Arthouse-Kino ist „Hexen von heute“ ein Muss. Der Film zeigt, was möglich ist, wenn man kommerzielle Zwänge beiseite lässt und der künstlerischen Vision folgt.
Auch für Zuschauer, die sich für die gesellschaftlichen Verhältnisse der 60er Jahre interessieren, bietet der Film wertvolle Einblicke. Die Darstellung der Frauenrollen ist zeitgeschichtlich hochinteressant.
Wer jedoch leichte Unterhaltung sucht oder mit langsamen, nachdenklichen Filmen nichts anfangen kann, sollte besser die Finger davon lassen. Das ist definitiv kein Popcorn-Kino.
Wer spielt in Hexen von heute mit?
Silvana Mangano in allen fünf Episoden als verschiedene Frauentypen
Totò als Vater in „La terra vista dalla luna“
Ninetto Davoli als Sohn in „La terra vista dalla luna“
Clint Eastwood als langweiliger Ehemann in „Una sera come le altre“
Regie: Luchino Visconti, Mauro Bolognini, Pier Paolo Pasolini, Franco Rossi, Vittorio De Sica
Drehbuch: Pier Paolo Pasolini
Produzent: Dino De Laurentiis
Kamera: Giuseppe Rotunno, Armando Nannuzzi
Musik: Piero Piccioni
Fazit: Lohnt sich Hexen von heute?
„Hexen von heute“ ist ein Film, der mich auch Jahre später noch beschäftigt. Es ist ein Werk, das man nicht mal eben nebenbei schaut – es fordert Aufmerksamkeit und Geduld. Aber wer sich darauf einlässt, bekommt einen einzigartigen Einblick in die Vielfalt des italienischen Autorenkinos der 60er Jahre.
Silvana Manganos schauspielerische Leistung allein rechtfertigt bereits die Sichtung. Fünf so unterschiedliche Charaktere zu verkörpern und dabei in jeder Rolle authentisch zu bleiben – das ist große Schauspielkunst. Die Möglichkeit, Visconti, Pasolini und De Sica in einem Film zu erleben, ist ein seltenes Geschenk.
Ja, der Film hat seine Schwächen. Die Episodenstruktur führt zu Brüchen, manche Geschichten sind stärker als andere, und das Gesamterlebnis kann ermüdend sein. Aber das sind Probleme, die man gern in Kauf nimmt, wenn man dafür so viel künstlerische Qualität geboten bekommt.
Für mich ist „Hexen von heute“ ein Film, den jeder Cineast einmal gesehen haben sollte. Er zeigt, was möglich ist, wenn talentierte Filmemacher die Freiheit bekommen, ihre Vision zu verwirklichen. Ein wichtiges Stück Filmgeschichte, das heute noch genauso relevant ist wie vor über 50 Jahren. 7.4/10 Punkte.
Das Urteil
Watcher-Score · redaktionelle EinzelwertungBewertet von Tribun — eine Person, ein begründetes Urteil.
Fünf Regisseure, eine Schauspielerin, unzählige Facetten - Hexen von heute ist ein faszinierendes Experiment des italienischen Autorenkinos.— aus der Wertung von Tribun
Schnelle Antworten
Antworten Schnelle Antworten zu Hexen von heute
Wie lange dauert Hexen von heute?
Hexen von heute hat eine Laufzeit von rund 121 Minuten (2 Stunden und 1 Minuten).
Lohnt sich Hexen von heute?
Unsere Redaktion vergibt Hexen von heute einen Watcher-Score von 7,4 von 10. Hexen von heute ist ein ungewöhnlicher Film, der durch Silvana Manganos außergewöhnliche Performance und die stilistische Vielfalt fünf großer Regisseure besticht. Die thematische Tiefe und künstlerische Qualität sind beeindruckend, allerdings führt die Episodenstruktur zu einem uneinheitlichen Gesamterlebnis. Für Cineasten und Fans italienischer Filmkunst ein Muss, für Mainstream-Zuschauer eher schwere Kost. Die gesellschaftskritischen Themen sind heute noch genauso relevant wie in den 60er Jahren.
Für wen ist Hexen von heute geeignet?
Hexen von heute ist vor allem etwas für Komödie und Drama-Fans und alle, die solide Genre-Unterhaltung suchen.
Worum geht es in Hexen von heute?
Episodenfilm von fünf italienischen Meisterregisseuren zum Thema "Frau". Unter der Regie von Vittorio De Sica, Pier Paolo Pasolini, Luchino Visconti, Mauro Bolognini und Franco Rossi spielt Silvana Magnano fünf völlig verschiedenen weibliche Charaktere.
FAQ zu Hexen von heute
Ist Hexen von heute ein zusammenhängender Film?
Warum haben fünf verschiedene Regisseure an einem Film gearbeitet?
Ist der Film auch für Nicht-Italienischsprecher verständlich?
Welche Episode ist die beste?
Ist Hexen von heute heute noch relevant?
Wie lange dauert der gesamte Film?
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