Poster zum Film M – Eine Stadt sucht einen Mörder (1931) Meisterwerk — WatchGuide-Auszeichnung „Der Watcher"

M – Eine Stadt sucht einen Mörder (1931)

🏅 Meisterwerk 🎬 Film 109 Min. DramaThriller
⚡ Kurz gesagt

M von Fritz Lang läuft kostenlos und in voller Länge auf dem offiziellen Netzkino-Kanal bei YouTube, legal und ohne Abo, 1 Stunde 46 Minuten. Der Krimi-Klassiker von 1931 über die Jagd auf einen Kindermörder gilt als Urvater des Serienkiller-Films und ist immer noch packend. Watcher-Score 9,5/10.

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Wer streamt M - Eine Stadt sucht einen Mörder?

Verfügbarkeit DE

Stand 28.07.2026: M - Eine Stadt sucht einen Mörder läuft im Abo bei Prime Video – mit deutscher Synchronfassung. Leihen oder Kaufen geht ab 3,99 €.

Verfügbarkeit Deutschland · Stand 28.07.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.

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Die Kritik

von FilmSchneider

Manche Filme sind älter, als das Tonkino überhaupt richtig laufen konnte – und trotzdem wacher als die Hälfte dessen, was heute im Multiplex flimmert. Fritz Langs „M“ von 1931 ist so einer: Ein Kindermörder geht in Berlin um, die Polizei kommt nicht an ihn heran, und am Ende macht ausgerechnet die Unterwelt selbst Jagd auf ihn. Der komplette Film liegt kostenlos und völlig legal auf dem offiziellen Netzkino-Kanal – anderthalb Stunden, die man wirklich gesehen haben sollte.

Ja, „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ gibt es komplett kostenlos und legal: Der Krimi-Klassiker von 1931 läuft in voller Länge auf dem offiziellen Netzkino-Kanal bei YouTube, ohne Abo und ohne Download. Die verfügbare Fassung dauert 1 Stunde 46 Minuten, auf Deutsch. Regie führte Fritz Lang, in der Hauptrolle Peter Lorre als Kindermörder Hans Beckert, seine Durchbruchsrolle.

Jetzt kostenlos ansehen100% gratisQuelle: Netzkinooffizieller Kanal
M – Eine Stadt sucht einen Mörder – kostenlos auf Netzkino
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⏱ 1:46 · 🗣 Deutsch · Verfügbarkeit geprüft am 06.06.2026Mehr kostenlose Filme →Auf YouTube öffnen ↗

Eine Stadt, ein Pfeifen, ein Kreidezeichen

Großstadt, Anfang der Dreißiger. Kinder verschwinden, dann liegt ein Luftballon im Gebüsch und eine Mutter wartet vergeblich mit dem Mittagessen. Mehr zeigt Lang nicht, und genau das macht es so kalt. Der Mörder bleibt lange ein Schatten, ein Pfeifen, eine Handschrift auf einem Drohbrief. Die Polizei riegelt halb Berlin ab und legt damit ausgerechnet das Geschäft der Ganoven lahm. Also beschließt die Unterwelt, den Kerl selbst zu schnappen, schneller und ohne Rücksicht auf Paragraphen. Zwei Razzien laufen parallel, die der Kripo und die der Verbrecher, und Lang schneidet sie so ineinander, dass man kaum noch weiß, wer hier eigentlich die Ordnungsmacht ist.

Der Ton war 1931 neu, und Lang benutzt ihn als Waffe

„M“ war Fritz Langs erster Tonfilm. Der Mörder pfeift, wenn die Gier ihn packt, immer dieselbe Melodie, „In der Halle des Bergkönigs“ von Edvard Grieg. Peter Lorre konnte gar nicht pfeifen, also hat Lang die Töne selbst eingespielt. Ein blinder Ballonverkäufer erkennt den Mann später nicht am Gesicht, sondern an genau diesem Pfeifen, und ein Komplize malt ihm ein kreidiges „M“ auf den Mantel, damit die Jagd beginnen kann. Dass ein Geräusch zum Leitmotiv einer ganzen Figur wird, hat sich danach die halbe Filmgeschichte abgeschaut.

Warum das damals ein Schock war

Premiere war am 11. Mai 1931 im UFA-Palast am Zoo, produziert von der Nero-Film. Der Arbeitstitel lautete „Mörder unter uns“, bis Lang anonyme Drohbriefe bekam, weil man dachte, er ziehe damit über die Nazis her, und ihn auf den einen Buchstaben kürzte. Das Drehbuch schrieb er mit Thea von Harbou, lose inspiriert von den Serienmördern der Weimarer Jahre. Unbequem bleibt nicht die Tat, die sieht man nie, sondern die Frage am Schluss: Was tun wir mit einem Menschen, der sagt, er könne nicht anders? In einer stillgelegten Brennerei stellt ihn die Unterwelt vor ein selbsternanntes Gericht, und Lorres Beckert windet sich, schwitzt und schreit sein „Ich kann doch nichts dafür“ heraus. Selbstjustiz gegen Rechtsstaat, in einer Szene, die unangenehm aktuell bleibt.

Peter Lorre, ein Gesicht, das man nicht mehr vergisst

Lorre stand vorher auf der Theaterbühne, „M“ hat ihn über Nacht zum Star gemacht und gleichzeitig zum Typecast verdammt. Diese großen, feuchten Augen, das Kindliche und das Monströse in einem Blick, kein Wunder, dass Hollywood ihn später nie wieder den netten Nachbarn spielen ließ. Zwei Jahre danach floh er vor den Nazis aus Deutschland und landete über Umwege bei Hitchcock und in „Casablanca“. Hier sieht man, wo das alles anfing, und seine letzten zehn Minuten vor dem Kängurugericht gehören zum Stärksten, was das frühe Tonkino zu bieten hat.

Was du als modernes Publikum wissen solltest

Ehrlich bleibt ehrlich, das ist 1931. Die Tontechnik knarzt, es gibt lange Stillen, manche Szene ist eher gestellt als gefilmt, und die Schlussplädoyers ziehen sich. Wer nur schnelle Schnitte gewohnt ist, braucht zehn Minuten, um reinzukippen, danach aber hat der Film einen und lässt nicht mehr los. Untertitel braucht niemand, es ist deutsches Originalkino. Ich habe „M“ zuletzt an einem Sonntagabend wiedergesehen, eigentlich nur kurz reinschauen, und saß zwei Stunden später immer noch da. Das ist der beste Test, den ein fast hundert Jahre alter Film bestehen kann. Von mir eine glatte 9,5, der halbe Punkt geht für die altersbedingte Zähigkeit im letzten Drittel, sonst wären es zehn.

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Das Urteil

Watcher-Score · redaktionelle Einzelwertung

Bewertet von — eine Person, ein begründetes Urteil.

Dafür

  • Peter Lorre in seiner Durchbruchsrolle, unvergesslich
  • das Pfeifen als Leitmotiv, hundertfach kopiert
  • 1931 gedreht und immer noch moderner als vieles heute

Dagegen

  • die Tontechnik von 1931 knarzt hörbar
  • im letzten Drittel etwas zäh
  • braucht zehn Minuten Eingewöhnung
M ist fast hundert Jahre alt und trotzdem wacher als die halbe Multiplex-Ware von heute. Fritz Langs erster Tonfilm lässt einen Kindermörder durch Berlin pfeifen, und am Ende jagt ausgerechnet die Unterwelt ihn selbst. Peter Lorre spielt diesen Beckert so, dass man ihn fürchtet und bemitleidet zugleich, und seine letzten zehn Minuten vor dem selbsternannten Gericht gehören zum Stärksten des frühen Tonkinos. Ich wollte nur kurz reinschauen und saß zwei Stunden später immer noch da. 9,5 von mir.

Schnelle Antworten

Antworten Schnelle Antworten zu M - Eine Stadt sucht einen Mörder

Wo kann ich M - Eine Stadt sucht einen Mörder streamen?

M - Eine Stadt sucht einen Mörder läuft aktuell im Abo bei Prime Video; zum Leihen oder Kaufen bei Amazon, maxdome und Apple TV+. Stand Juli 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.

Wie lange dauert M - Eine Stadt sucht einen Mörder?

M - Eine Stadt sucht einen Mörder hat eine Laufzeit von rund 109 Minuten (1 Stunde und 49 Minuten).

Lohnt sich M - Eine Stadt sucht einen Mörder?

Unsere Redaktion vergibt M - Eine Stadt sucht einen Mörder einen Watcher-Score von 9,5 von 10. Das ist eine klare Empfehlung, besonders für Drama-Fans.

Für wen ist M - Eine Stadt sucht einen Mörder geeignet?

M - Eine Stadt sucht einen Mörder ist vor allem etwas für Drama und Thriller-Fans und alle, die herausragende Filme suchen.

Worum geht es in M - Eine Stadt sucht einen Mörder?

Berlin 1931: Ein psychopathischer Kindermörder ängstigt die Bevölkerung, narrt die Polizei und versetzt die Unterwelt in Aufregung: Ständige Razzien und Kontrollen behindern die Kriminellen bei ihrer Arbeit.

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Trailer

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Besetzung

Peter LorreHans Beckert
Ellen WidmannFrau Beckmann
Inge LandgutElsie Beckmann
Otto WernickeInspector Karl Lohmann
Theodor LoosInspector Groeber

FAQ zu M – Eine Stadt sucht einen Mörder

Ist „M – Eine Stadt sucht einen Mörder" wirklich kostenlos und legal?
Ja. Der Film läuft in voller Länge auf dem offiziellen, werbefinanzierten Netzkino-Kanal bei YouTube. Kein Download, kein Abo, keine Grauzone, einfach anschauen. Wir prüfen die Verfügbarkeit regelmäßig nach.
Wie lange dauert der Film?
Die Netzkino-Fassung läuft eine Stunde und 46 Minuten. Vom Original gelten einzelne Szenen als verschollen, was kursiert ist die gängige verfügbare Schnittfassung. Für einen Film von 1931 vergeht die Zeit erstaunlich schnell.
Ist „M" auf Deutsch?
Ja, es ist ein deutscher Originalfilm von 1931, kein synchronisierter Import. Untertitel sind nicht nötig. Premiere war am 11. Mai 1931 in Berlin, Regie führte Fritz Lang.
Worum geht es, ganz kurz?
Ein Kindermörder versetzt Berlin in Angst. Weil die Polizei bei der Fahndung das ganze Verbrechermilieu lahmlegt, jagt die Unterwelt ihn schließlich selbst und stellt ihn vor ein eigenes Gericht. Gespielt wird der Mörder von Peter Lorre in seiner Durchbruchsrolle.
Für wen lohnt sich der Film heute noch?
Für alle, die wissen wollen, wo Thriller und Film noir herkommen, und für jeden, der einmal sehen will, warum Peter Lorre eine Legende wurde. Etwas Geduld mit der alten Tontechnik vorausgesetzt, bekommt man einen der einflussreichsten Filme der Geschichte gratis.
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