Wer streamt Die Superfaust?
Verfügbarkeit DEStand 24.07.2026: Die Superfaust läuft im Abo bei Prime Video und Plutotv – mit deutscher Synchronfassung.
Verfügbarkeit Deutschland · Stand 24.07.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.
Die Kritik
von TribunQuick Answer: Ist Die Superfaust sehenswert?
Kurze Antwort: JA – aber nur für hartgesottene Trash-Film-Liebhaber, die Spaß an absurdester B-Movie-Unterhaltung haben.
Für wen geeignet: Jackie Chan Completists, Kultfilm-Sammler, Fans von „The Room“ oder „Miami Connection“, Trash-Filmabend-Organisatoren.
Nicht geeignet für: Leute die logische Handlungen erwarten, Qualitätskino-Puristen, Zuschauer ohne Sinn für Humor.
Mein Urteil: Ein spektakulär schlechter Film, der dadurch wieder genial wird. Jackie Chans peinlichste Rolle trifft auf Genre-Chaos der Extraklasse – pure Trash-Gold für alle, die das Absurde lieben.
Worum geht es in Die Superfaust eigentlich?
Die Superfaust erzählt – falls man das so nennen kann – die Geschichte einer zusammengewürfelten Söldnertruppe im Zweiten Weltkrieg, die vier alliierte Generäle aus japanischer Gefangenschaft befreien soll. Dabei treffen sie auf Nazis, Hopping Vampires, barbusige Amazonen und einen römischen Streitwagen fahrenden Endgegner. Ja, ihr habt richtig gelesen.
Leute, ich hab schon viele wirre Filme gesehen, aber das hier übertrifft alles. Die „Handlung“ – ich verwende den Begriff sehr großzügig – beginnt damit, dass vier alliierte Generäle von den Japanern gefangen genommen werden. Um sie zu retten, stellt jemand (wer genau bleibt völlig unklar) ein Team aus Spezialisten zusammen: einen abgehalfterten Spieler, zwei Gauner (einer davon Jackie Chan!), eine mysteriöse Schönheit und einen Typen, der sich offensichtlich für James Bond hält.
Das Team kämpft sich durch verschiedene Szenarien, die scheinbar aus völlig unterschiedlichen Filmen stammen. In einer Szene bekämpfen sie Nazis in einem verlassenen Haus, in der nächsten tauchen plötzlich chinesische Hopping Vampires auf. Dann gibt es eine Begegnung mit halbnackten Amazonen-Kriegerinnen, bevor am Ende ein Oberschurke in einem römischen Streitwagen auftaucht. Es ist, als hätten die Filmemacher verschiedene unfertige Scripts in einen Mixer geworfen und das Ergebnis verfilmt.
Mein Kumpel Thomas und ich haben diesen Film vor zwei Wochen geschaut, und nach 30 Minuten hat er nur noch ungläubig den Kopf geschüttelt: „Was zur Hölle schauen wir hier eigentlich?“ Eine berechtigte Frage, auf die es keine vernünftige Antwort gibt.
Wie ist die Regie und Vision von Die Superfaust?
Regisseur Chu Yen-ping hatte offensichtlich keinerlei kohärente Vision für diesen Film. Stattdessen wirft er wild verschiedene Genres zusammen: Kriegsfilm, Martial Arts, Horror, Fantasy und Komödie. Das Ergebnis ist ein chaotisches Durcheinander, das jegliche filmische Logik über Bord wirft.
Chu Yen-ping war in den 80ern für seine Low-Budget-Produktionen bekannt, aber „Die Superfaust“ übertrifft alles in puncto Planlosigkeit. Man hat das Gefühl, als wäre jeden Tag spontan entschieden worden, welches Genre gerade gedreht wird. „Heute machen wir Horror! Morgen Kriegsfilm! Übermorgen Fantasy!“
Die Inszenierung ist amateurhaft, die Übergänge zwischen den verschiedenen Handlungssträngen existieren praktisch nicht, und die Charakterentwicklung ist so inkonsistent, dass man sich fragt, ob überhaupt ein zusammenhängendes Drehbuch existierte. Aber genau diese Planlosigkeit macht den Film zu einem faszinierenden Zeitdokument des frühen Hong Kong Trash-Kinos.
Was mich besonders amüsiert: Chu Yen-ping scheint zu jeder Szene eine andere filmische Sprache zu verwenden. Die Kampfszenen sind choreografiert wie ein Martial Arts Film, die Horror-Sequenzen wirken wie billiger B-Movie-Trash, und die Kriegsszenen erinnern an einen Kindergarten-Nachmittag mit Spielzeugpistolen.
Wie ist die Besetzung und das Schauspiel in Die Superfaust?
Die Besetzung ist eine wilde Mischung aus etablierten Hong Kong Stars und völlig unbekannten Darstellern. Jackie Chan hat hier eine seiner peinlichsten Rollen, Jimmy Wang Yu wirkt gelangweilt, und nur Brigitte Lin versucht verzweifelt, ihrer Rolle etwas Würde zu verleihen.
Jackie Chan war 1982 noch weit entfernt vom internationalen Superstar-Status und musste diesen Film drehen, um eine Schuld bei Regisseur Chu Yen-ping zu begleichen. Das merkt man ihm an – er wirkt unmotiviert und fehl am Platz. Seine Kampfszenen sind zwar choreografiert wie gewohnt, aber sie kommen viel zu selten und passen nicht zum Rest des Films. Jackie selbst hat später zugegeben, dass dies einer der schlechtesten Filme seiner Karriere war.
Jimmy Wang Yu, eigentlich ein respektabler Martial Arts Star, stolpert mehr durch den Film als dass er ihn trägt. Seine Darstellung des Teamleiters ist so halbherzig, dass man sich fragt, ob er überhaupt wusste, in was für einem Film er mitspielt. Die anderen Teammitglieder sind bestenfalls Karikатuren – der James Bond Verschnitt ist besonders peinlich.
Die einzige, die versucht, das Beste aus der Situation zu machen, ist Brigitte Lin als mysteriöse Lily. Sie bringt wenigstens etwas Professionalität in das Chaos, auch wenn ihre Rolle völlig unterentwickelt ist. Immerhin sieht sie großartig aus und ihre Präsenz rettet einige Szenen vor der völligen Lächerlichkeit.
Wie sind Kamera und Bildsprache in Die Superfaust?
Die Kameraarbeit in Die Superfaust ist bestenfalls mittelmäßig, oft aber schlichtweg schlampig. Verwackelte Bilder, schlechte Beleuchtung und lieblose Kameraführung prägen das Bild. Die Bildsprache springt wild zwischen verschiedenen Stilen hin und her, je nachdem welches Genre gerade bedient wird.
Die Kameraführung wirkt oft so, als wäre sie von einem enthusiastischen Praktikanten übernommen worden, der zum ersten Mal eine Filmkamera in der Hand hält. Viele Einstellungen sind schlecht komponiert, die Beleuchtung ist inkonsistent, und bei den Kampfszenen hat man manchmal das Gefühl, die Kamera versucht verzweifelt, mit der Action Schritt zu halten.
Was mich besonders gestört hat: Die verschiedenen Filmabschnitte haben völlig unterschiedliche visuelle Stile. Die Nazi-Szenen sind düster und grau gehalten, die Vampire-Sequenzen haben billige Horror-Beleuchtung, und die Amazonen-Szenen sind grell ausgeleuchtet wie ein Softporno der 70er. Es ist visuelles Chaos pur.
Trotzdem hat dieses technische Desaster seinen eigenen Charme. Die schlechte Qualität wird zu einem Teil des Erlebnisses – man schaut nicht wegen der Cinematografie zu, sondern trotz ihrer Mängel.
Wie sind Musik und Sound in Die Superfaust?
Der Soundtrack von Die Superfaust ist ein weiterer Beweis für die Planlosigkeit der Produktion. Wild zusammengewürfelte Musikstücke verschiedener Genres, schlechte Synchronisation und Soundeffekte, die klingen wie aus einer Spielhalle der 80er.
Die Musik springt genauso wild zwischen den Genres hin und her wie der Rest des Films. Mal hört man dramatische Kriegsfilm-Musik, dann wieder billige Horror-Synthies, und plötzlich märchenhafte Fantasy-Klänge. Es ist, als hätten die Filmemacher einfach alles verwendet, was gerade in der Musikbibliothek rumlag.
Die Soundeffekte sind legendär schlecht. Die Kampfgeräusche klingen wie Spielzeugpistolen, die Vampire machen Geräusche wie quietschende Türen, und die Explosionen wirken wie Silvesterböller. Aber genau das macht es so herrlich trash – es ist unfreiwillig komisch auf höchstem Niveau.
Besonders die deutsche Synchronfassung hat ihre eigenen akustischen Highlights. Die Sprecher haben den Wahnsinn des Films verstanden und spielen ihn voll aus. Sätze wie „Diese Vampire hüpfen aber komisch!“ oder „Ich bin der Superfaust-Kämpfer!“ werden mit einer Ernsthaftigkeit vorgetragen, die fast schon wieder genial ist.
Was sind die größten Stärken von Die Superfaust?
Die größte Stärke von Die Superfaust ist paradoxerweise seine komplette Verrücktheit. Der Film ist so absurd, so planlos und so schlecht, dass er dadurch wieder unterhaltsam wird. Es ist Trash-Kino in seiner reinsten Form – unfreiwillig komisch und völlig einzigartig.
Was mich an diesem Film fasziniert, ist seine völlige Unberechenbarkeit. Man weiß nie, was als nächstes passiert. Nazis? Vampire? Amazonen? Streitwagen? Alles ist möglich! Diese Planlosigkeit macht ihn zu einem perfekten Film für Trash-Movie-Abende mit Freunden.
Jackie Chan zeigt trotz der begrenzten Rolle sein Talent. Seine wenigen Kampfszenen sind choreografisch interessant und zeigen bereits die Kreativität, die ihn später berühmt machen sollte. Man sieht schon, dass aus diesem jungen Mann mal etwas Großes werden wird.
Der Kultfaktor ist durch die Decke. Es gibt nicht viele Filme, in denen man Jackie Chan gegen Hopping Vampires kämpfen sehen kann. Dieser einzigartige Genre-Mix macht ihn zu einem Sammlerstück für Liebhaber des Absurden.
Die unfreiwillige Komik funktioniert auf mehreren Ebenen. Die Dialoge sind haarsträubend, die „Spezialeffekte“ sind lächerlich, und die Kostüme sehen aus wie vom Flohmarkt. Aber genau das macht den Charme aus – es ist so ehrlich schlecht, dass es wieder sympathisch wird.
Was sind die größten Schwächen von Die Superfaust?
Die Liste der Schwächen ist lang: praktisch nicht vorhandene Handlung, furchtbare Produktion, verschwendetes Schauspielerpotenzial und eine komplette Missachtung jeglicher filmischer Logik. Für jeden, der einen kohärenten Film erwartet, ist das hier eine Katastrophe.
Die „Handlung“ ist das größte Problem. Es gibt praktisch keine zusammenhängende Geschichte, Charaktere verschwinden und tauchen ohne Erklärung wieder auf, und die Motivation der Protagonisten bleibt völlig unklar. Nach drei Mal anschauen habe ich immer noch keine Ahnung, was genau die Charaktere antreibt.
Die Produktionswerte sind unterirdisch. Das Budget muss irgendwo zwischen 50 Dollar und einer Kiste Bier gelegen haben. Die „Spezialeffekte“ bestehen aus Angelschnur und viel Hoffnung, die Kulissen wackeln bei jeder Berührung, und die Kostüme sehen aus wie Faschingsverkleidungen.
Das größte Verbrechen ist die Verschwendung des Talents. Mit Jackie Chan, Jimmy Wang Yu und Brigitte Lin hatte man eigentlich ein starkes Ensemble. Aber der Film weiß nichts damit anzufangen. Jackie ist die meiste Zeit im Hintergrund, Jimmy Wang Yu schläft durch seine Rolle, und Brigitte Lin kämpft verzweifelt gegen das Drehbuch.
Für Zuschauer, die einen ernsthaften Martial Arts Film oder eine kohärente Kriegsgeschichte erwarten, ist das hier pure Zeitverschwendung. Der Film funktioniert nur als Trash-Spektakel – und selbst dann muss man in der richtigen Stimmung sein.
Für wen ist Die Superfaust geeignet?
Die Superfaust ist ein sehr spezieller Film für ein sehr spezielles Publikum. Er funktioniert nur für Trash-Film-Liebhaber, Jackie Chan Completists und alle, die Spaß an filmischen Katastrophen haben. Jeder andere sollte die Finger davon lassen.
Perfekt geeignet ist der Film für Kultfilm-Sammler und Liebhaber des Absurden. Wenn euch Filme wie „The Room“, „Miami Connection“ oder „Troll 2“ gefallen haben, werdet ihr auch hier euren Spaß haben. Es ist derselbe Mechanismus: so schlecht, dass es wieder gut wird.
Jackie Chan Fans, die wirklich JEDEN seiner Filme sehen müssen, werden um diesen nicht herumkommen. Aber Vorsicht – das hier ist nicht repräsentativ für sein Werk. Es ist eher ein peinliches Jugendwerk, das zeigt, aus welchen bescheidenen Anfängen er kam.
Ideal für Filmabende mit Freunden, die über schlechte Filme lachen wollen. Mit ein paar Bier und der richtigen Einstellung wird aus diesem Desaster ein unterhaltsamer Abend voller ungläubiger Blicke und lauten Gelächters.
Für Hong Kong Cinema Enthusiasten ist es ein interessantes Zeitdokument der frühen 80er, als das Kino dort noch wild experimentierte und niemand wusste, was funktioniert. Es zeigt die rauen Anfänge einer Industrie, die später Weltstars wie Jackie Chan hervorbringen sollte.
Definitiv nicht geeignet für Zuschauer, die logische Handlungen, gute Produktion oder ernsthafte Unterhaltung erwarten. Wer mit Trash-Filmen nichts anfangen kann, wird hier nur Kopfschmerzen bekommen.
Wer spielt in Die Superfaust mit?
Hauptbesetzung:
- Jimmy Wang Yu als Teamleiter
- Jackie Chan als Don Wen / Gauner
- Brigitte Lin als Lily
- David Tao als James Bond-Verschnitt
- Emily Y. Chang als Amazonen-Kriegerin
- Sun Yueh als Spieler
- Blackie Ko als weiterer Gauner
Fazit: Lohnt sich Die Superfaust?
Nach all dem Chaos eine ehrliche Einschätzung: Die Superfaust ist ein spektakulär schlechter Film. Punkt. Die Geschichte macht keinen Sinn, die Produktion ist unterirdisch, und selbst Jackie Chan wirkt verloren. Aber – und das ist ein großes Aber – als Trash-Unterhaltung ist dieser Film unschlagbar!
Es ist einer dieser seltenen Filme, die so ehrlich schlecht sind, dass sie dadurch wieder charmant werden. Keine aufgesetzte Ironie, keine bewusste Parodie – einfach pure, unverfälschte Inkompetenz, die zu unfreiwilliger Komik wird.
Ich hab den Film mittlerweile drei Mal gesehen, und jedes Mal entdecke ich neue absurde Details. Die Art, wie die Hopping Vampires plötzlich auftauchen, der römische Streitwagen am Ende, Jackies völlig unmotivierte Kampfeinlagen – es ist ein Fest für jeden Trash-Film-Liebhaber.
Meine Empfehlung: Wenn ihr schon mal über „The Room“ gelacht oder „Miami Connection“ gefeiert habt, dann ist das hier ein absolutes Must-See. Ladet ein paar Freunde ein, besorgt Bier und Pizza, und lasst euch von 90 Minuten purem filmischen Wahnsinn berieseln. Ihr werdet es nicht bereuen – auch wenn euer Gehirn danach etwas Zeit zur Erholung braucht. 6.8/10 Punkte.
Das Urteil
Watcher-Score · redaktionelle EinzelwertungBewertet von Tribun — eine Person, ein begründetes Urteil.
Ein spektakulär schlechter Film, der dadurch wieder genial wird - Jackie Chans peinlichste Rolle in 90 Minuten purem Trash-Gold.— aus der Wertung von Tribun
Schnelle Antworten
Antworten Schnelle Antworten zu Die Superfaust
Wo kann ich Die Superfaust streamen?
Die Superfaust läuft aktuell im Abo bei Prime Video und Plutotv. Stand Juli 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.
Wie lange dauert Die Superfaust?
Die Superfaust hat eine Laufzeit von rund 90 Minuten (1 Stunde und 30 Minuten).
Lohnt sich Die Superfaust?
Unsere Redaktion vergibt Die Superfaust einen Watcher-Score von 6,8 von 10. Die Superfaust ist objektiv betrachtet einer der schlechtesten Filme aller Zeiten. Aber als Trash-Spektakel funktioniert er perfekt. Die komplette Planlosigkeit, der absurde Genre-Mix und die unfreiwillige Komik machen ihn zu einem Kultklassiker für alle, die das Absurde lieben. Jackie Chan mag sich dafür schämen, aber für Trash-Film-Fans ist das hier ein absolutes Juwel.
Für wen ist Die Superfaust geeignet?
Die Superfaust ist vor allem etwas für Action und Abenteuer-Fans, die auch über Schwächen hinwegsehen.
Worum geht es in Die Superfaust?
Während des Krieges werden vier wichtige westliche Generäle von den Japanern entführt. Um diese Information gar nicht erst durchsickern zu lassen und so die Moral der Truppe zu untergraben, sollen die hohen Herren schnellsten wieder befreit werden.
Besetzung
FAQ zu Die Superfaust
Muss ich andere Jackie Chan Filme kennen um Die Superfaust zu verstehen?
Ist Die Superfaust wirklich so schlecht wie alle sagen?
Warum heißt der Film auf Deutsch Die Superfaust?
Ist der Film noch relevant für Jackie Chan Fans heute?
Lohnt sich der Kauf auf DVD oder reicht Streaming?
Kann ich Die Superfaust mit Kindern schauen?
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