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Filmplakat Der Superfighter

Project A (1983)

A計劃Regie Jackie Chan101 MinutenAction, AbenteuerFSK 12

Mit Jackie Chan, Sammo Hung, 元u5f6a, 狄u5a01

Von , aktualisiert am 28. Januar 2025So arbeiten wir

9,2 GoldstückNote von Tribun
9,2
  1. Flop bis 4,9
  2. Solide 5 bis 6,9
  3. Top 7 bis 8,9
  4. Goldstück ab 9
Eine Note von der Person, die den Film gesehen hat. So bewerten wir

Kurz gesagt

Projekt A verwandelt waghalsige Stunts in pure Poesie und zeigt Jackie Chan auf dem absoluten Höhepunkt seines Schaffens.

Tribun hat ihn gesehen und gibt 9,2 von 10

Für dich, wenn

Action-Liebhaber, Comedy-Fans, Hongkong-Kino-Enthusiasten, Jackie Chan-Anhänger.

Eher nicht für

CGI-Verwöhnte, Realismus-Puristen, Menschen mit Höhenangst.

Projekt A ist nicht nur ein Actionfilm, sondern ein Erlebnis, das bis heute unübertroffen ist. Jackie Chan erschafft hier die perfekte Balance zwischen spektakulären Stunts und herzerwärmender Comedy, unterstützt von authentischer Action ohne CGI-Tricks. Das legendäre Drei-Brüder-Team harmoniert perfekt, und die Mischung aus Abenteuer, Humor und Freundschaft funktioniert auch 40 Jahre später noch makellos. Ein zeitloser Klassiker für Action-Fans, Comedy-Liebhaber und jeden, der verstehen will, warum Jackie Chan ein Weltstar wurde.

Kurze Antwort: JA – Ein zeitloser Klassiker, der Jackie Chan zum Weltstar machte und bis heute unübertroffen ist.

Mein Urteil: Projekt A ist nicht nur ein Film, sondern ein Erlebnis. Chan zeigt hier alles, was ihn groß gemacht hat: waghalsige Stunts, perfekte Choreographie und einen Humor, der nie aufgesetzt wirkt.

Wer streamt Der Superfighter?

Stand 22.10.2026

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Trailer

Warum 9,2

11 Minuten Lesezeit

Die Kritik von Tribun, zuletzt überarbeitet am 28. Januar 2025

Als ich 1983 zum ersten Mal „Projekt A“ im Kino sah, dachte ich: „Was zum Teufel ist das für ein verrückter Film?“ Jackie Chan als Marineoffizier im Hongkong der 1910er-Jahre, der gegen Piraten kämpft und dabei vom Uhrturm springt – das klang schon damals völlig irre. Heute, über 40 Jahre später, weiß ich: Es war der Moment, als das Hongkong-Kino die Welt eroberte. Chan verwandelte hier waghalsige Stunts in pure Poesie und erfand nebenbei das Action-Comedy-Genre neu.

1Worum geht es in Projekt A?

Sergeant Dragon Ma Yue Lung kämpft im Hongkong der 1910er-Jahre gegen eine Piratenbande, während er sich gleichzeitig mit korrupten Beamten, rivalisierenden Polizisten und einem chaotischen System herumschlagen muss. Als seine Marineeinheit aufgelöst wird, muss er auf unkonventionelle Weise gegen den gefürchteten Piratenführer San-Po vorgehen.

Die Geschichte beginnt mit einer typisch Jackie Chan’schen Prämisse: Dragon Ma und seine Marine-Kameraden sollen die Piraten um San-Po bekämpfen, aber ihre Missionen scheitern kläglich. Die Soldaten sind schlecht ausgerüstet, die Organisation ist ein Chaos, und statt mit der Polizei zusammenzuarbeiten, bekriegen sich die beiden Institutionen lieber gegenseitig.

Als das Budget knapp wird, löst man kurzerhand Dragons Einheit auf. Er soll zur Polizei wechseln, wo er auf Inspector Tzu trifft – einen ehrgeizigen Beamten, der Dragons unorthodoxe Methoden nicht schätzt. Die Spannungen eskalieren schnell, besonders als Dragon merkt, dass korrupte Geschäftsleute heimlich mit den Piraten kollaborieren.

In diese explosive Mischung platzt auch noch Fei, gespielt von Sammo Hung. Der charmante Kleinkriminelle ist Dragons alter Freund, aber seine zwielichtigen Machenschaften bringen beide immer wieder in Schwierigkeiten. Die Freundschaft zwischen Dragon und Fei bildet das emotionale Herzstück von Projekt A – eine Beziehung, die authentisch und berührend wirkt, ohne jemals kitschig zu werden.

2Wie inszeniert Jackie Chan Projekt A?

Chan führt nicht nur Regie, sondern verwandelt Projekt A in ein visuelles Fest der Bewegung. Seine Inszenierung kombiniert präzise Choreographie mit spontaner Improvisation und erschafft dabei eine einzigartige Filmsprache, die Action und Comedy nahtlos verschmelzen lässt.

Was mich damals am meisten beeindruckt hat: Chan filmte Action nicht wie andere Regisseure. Statt auf schnelle Schnitte setzte er auf lange Einstellungen, die seine Stunts in ihrer ganzen Pracht zeigten. Die Kamera folgt ihm durch die spektakulären Kampfsequenzen, ohne jemals hektisch zu werden.

Die berühmte Uhrturm-Szene ist ein Paradebeispiel für Chans geniale Regie-Arbeit. Er inszeniert den Fall durch die Markisen nicht als isolierten Stunt, sondern als organischen Teil der Verfolgungsjagd. Die Spannung baut sich langsam auf, der Fall selbst wird aus mehreren Winkeln gezeigt, und die Auflösung wirkt sowohl schmerzhaft als auch befreiend.

Chan ließ sich stark von Buster Keaton und Harold Lloyd inspirieren, aber er kopierte nie blind. Stattdessen übersetzte er deren Slapstick-Genius in die Sprache des modernen Action-Kinos. Das Piraten-Setting gibt ihm dabei die Freiheit, mit verschiedenen Schauplätzen zu experimentieren – von engen Gassen bis zu schwankenden Schiffsdecks.

Besonders clever: Chan nutzt die Rivalität zwischen Marine und Polizei nicht nur als Handlungsmotor, sondern als visuelles Element. Die verschiedenen Uniformen und Hierarchien schaffen optische Abwechslung und helfen dabei, die komplexe Storyline zu strukturieren.

3Wie schlagen sich Jackie Chan, Sammo Hung und Yuen Biao in Projekt A?

Das legendäre „Drei-Brüder-Team“ liefert hier eine ihrer besten gemeinsamen Leistungen ab. Chan zeigt seine ganze Bandbreite als Actionstar und Komödiant, Hung beweist sein Comedy-Talent, und Biao brilliert als ambivalenter Polizist mit versteckten Qualitäten.

Jackie Chan als Dragon Ma ist einfach perfekt. Er verkörpert den idealistischen Helden, ohne jemals selbstgerecht zu wirken. Seine Kampfszenen sind Meisterwerke der Choreographie – jeder Schlag, jeder Sprung sitzt perfekt. Aber Chan zeigt auch seine komödiantischen Fähigkeiten: Seine Mimik in den ruhigeren Momenten ist Gold wert, besonders wenn er versucht, mit der Bürokratie klarzukommen.

Sammo Hung überrascht als Fei. Man kennt ihn hauptsächlich als Actionstar, aber hier zeigt er eine völlig andere Seite. Sein Timing in den Comedy-Szenen ist makellos, und die Art, wie er Feis moralische Ambiguität spielt, macht die Figur unglaublich sympathisch. Die Chemie zwischen Chan und Hung funktioniert auf allen Ebenen – als Freunde, als Comedy-Duo und als Action-Partner.

Yuen Biao hat als Inspector Tzu die undankbarste Rolle, meistert sie aber brillant. Er muss den anfänglichen Antagonisten spielen, der später zum Verbündeten wird, ohne dass diese Entwicklung aufgesetzt wirkt. Seine Kampfszenen mit Chan gehören zu den Highlights des Films – zwei Meister ihres Fachs, die sich gegenseitig zu Höchstleistungen anspornen.

Dick Wei als Piratenführer San-Po verkörpert den klassischen Bösewicht mit der nötigen Bedrohlichkeit. Er spielt die Rolle ernst genug, um gefährlich zu wirken, aber nicht so ernst, dass er die lockere Atmosphäre des Films zerstört.

4Wie überzeugen Kamera und Bildsprache in Projekt A?

Kameramann Cheung Yiu-cho erschafft eine visuelle Sprache, die perfekt zu Chans dynamischem Stil passt. Die Bildgestaltung kombiniert die Intimität des Hongkong-Kinos mit der Grandiosität klassischer Abenteuerfilme und fängt dabei jeden spektakulären Stunt in seiner vollen Pracht ein.

Was mir damals sofort aufgefallen ist: Die Kamera bewegt sich mit Chan, statt ihm nur zu folgen. In den Kampfszenen wirkt sie wie ein zusätzlicher Tänzer in der Choreographie. Die berühmte Fahrradszene durch die engen Gassen Hongkongs ist ein Paradebeispiel – die Kamera gleitet förmlich durch die Hindernisse und macht den Zuschauer zum Teil der Action.

Die Bildkomposition nutzt Hongkongs einzigartige Architektur perfekt aus. Die Mischung aus traditionellen chinesischen Gebäuden und kolonialer Architektur schafft eine unverwechselbare visuelle Identität. Besonders die Szenen auf den schwankenden Schiffsdecks zeigen, wie geschickt das Team die natürliche Bewegung in die Bildgestaltung integriert.

Der Uhrturm-Stunt wird aus verschiedenen Winkeln gefilmt, ohne jemals repetitiv zu wirken. Jede Kameraposition zeigt einen anderen Aspekt des Falls – die Höhe, die Geschwindigkeit, die Auswirkung. Das ist handwerklich perfekte Filmarbeit.

Die Beleuchtung schafft eine warme, nostalgische Atmosphäre, die perfekt zum historischen Setting passt. Selbst in den dunkleren Szenen bleibt alles gut erkennbar – ein Problem, das viele moderne Actionfilme haben, aber hier elegant gelöst wird.

5Wie unterstützen Musik und Sound das Abenteuer?

Michael Lai und Tang Siu-lam komponieren eine abwechslungsreiche Filmmusik, die von orchestralen Abenteuer-Themen bis zu komödiantischen Einlagen reicht. Der Sound-Mix verstärkt jeden Schlag und jeden Sprung, ohne jemals übertrieben zu wirken.

Die Musik macht genau das, was sie soll: Sie verstärkt die Emotionen, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. In den Action-Sequenzen wird sie dynamisch und treibend, in den Comedy-Momenten verspielt und leicht. Besonders gefällt mir, wie die Komponisten traditionelle chinesische Instrumente mit westlichen Orchesterelementen mischen.

Der Sound-Mix ist für 1983 bemerkenswert modern. Jeder Schlag in den Kampfszenen hat das richtige Gewicht, jeder Sprung die passende Dynamik. Man hört förmlich, wie schmerzhaft Chans Stunts sind – ohne dass es je übertrieben wirkt.

Besonders clever: Die Musik unterstützt die verschiedenen Schauplätze emotional. Auf den Schiffen wird sie maritim und abenteuerlich, in den engen Gassen intim und verspielt. Das hilft dabei, die verschiedenen Handlungsstränge emotional zu unterscheiden.

6Was sind die größten Stärken von Projekt A?

Projekt A brilliert durch seine perfekte Balance zwischen waghalsiger Action und herzerwärmender Comedy, unterstützt von authentischen Stunts ohne CGI-Hilfsmittel und einer Chemie zwischen den Hauptdarstellern, die man heute vergeblich sucht.

Die größte Stärke ist zweifellos Jackie Chans einzigartige Herangehensweise an Action-Comedy. Er schafft es, spektakuläre Stunts nahtlos in komödiantische Situationen zu integrieren. Der berühmte Uhrturm-Stunt ist nicht nur technisch beeindruckend, sondern auch witzig – und das, ohne die Gefahr zu verniedlichen.

Die Authentizität der Stunts kann heute kein Film mehr erreichen. Chan und sein Team führten wirklich alle ihre waghalsigen Aktionen selbst aus, und man spürt diese Echtheit in jeder Szene. Das schafft eine Spannung, die CGI niemals erzeugen kann.

Das „Drei-Brüder-Team“ harmoniert perfekt. Chan, Hung und Biao ergänzen sich nicht nur in den Action-Szenen, sondern auch charakterlich. Ihre langjährige Freundschaft überträgt sich spürbar auf die Leinwand und macht ihre Figuren glaubwürdig.

Die Handlung ist komplex genug, um interessant zu bleiben, aber nie so verworren, dass man den Überblick verliert. Die Mischung aus Abenteuer, Korruptionsgeschichte und Freundschaftsdrama funktioniert überraschend gut.

Das historische Setting gibt dem Film eine einzigartige Atmosphäre. Das Hongkong der 1910er-Jahre wird liebevoll und detailreich inszeniert, ohne jemals museal zu wirken.

7Was sind die Schwächen von Projekt A?

Trotz seiner vielen Qualitäten hat Projekt A einige kleinere Schwächen: Die Handlung wird gelegentlich zu komplex, manche Nebenfiguren bleiben blass, und die Länge von 105 Minuten hätte etwas gestrafft werden können.

Ehrlich gesagt: Die Schwächen von Projekt A sind hauptsächlich Kleinigkeiten, die dem Gesamterlebnis nicht wirklich schaden. Das komplexe Geflecht aus Marines, Polizei, Piraten und korrupten Beamten kann gelegentlich verwirrend werden, besonders in der Mitte des Films.

Einige Nebenfiguren hätten mehr Entwicklung verdient. Der korrupte Händler und verschiedene Marine-Kollegen bleiben eher Schablonen. Das ist schade, weil die Hauptfiguren so wunderbar ausgearbeitet sind.

Die Romanzen im Film wirken etwas aufgesetzt. Chan war nie der große Romantiker auf der Leinwand, und die wenigen Szenen mit weiblichen Figuren fallen merklich ab gegen die Action- und Comedy-Sequenzen.

Aus heutiger Sicht wirken manche Gags etwas angestaubt, aber das ist eher ein Problem der Zeit als des Films selbst. Was 1983 urkomisch war, kann heute schlicht altmodisch erscheinen.

Die Synchronisation der deutschen Fassung ist, typisch für die Zeit, nicht optimal. Wer kann, sollte den Film im Original mit Untertiteln schauen.

8Für wen ist Projekt A geeignet?

Projekt A ist ein perfekter Einstieg in das Hongkong-Kino und spricht Action-Liebhaber, Comedy-Fans und alle an, die authentische Stunts schätzen. Familien können den Film gemeinsam schauen, da die Action nie brutal wird und der Humor generationsübergreifend funktioniert.

Als Filmkritiker empfehle ich Projekt A jedem, der verstehen will, warum Jackie Chan ein Weltstar wurde. Hier zeigt er alles, was ihn ausmacht: unglaubliche körperliche Fähigkeiten, perfektes Comedy-Timing und eine Bereitschaft, für seinen Film buchstäblich alles zu riskieren.

Actionfilm-Fans werden die innovativen Kampfchoreographien lieben. Chan verwandelt alltägliche Gegenstände (Leitern, Fahrräder, Stühle) in Waffen und zeigt dabei eine Kreativität, die bis heute unerreicht ist.

Comedy-Liebhaber kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Der Humor ist körperlich, aber nie plump, situativ, aber nie aufgesetzt. Chan beherrscht sowohl die große Geste als auch die kleine Mimik.

Hongkong-Kino-Einsteiger finden hier den idealen Einstieg. Projekt A vereint alle Qualitäten, die das Hongkong-Kino der 1980er-Jahre großartig machten: Energie, Kreativität, Authentizität und eine unvergleichliche Leidenschaft für das Medium Film.

Auch für Filmhistoriker ist Projekt A interessant. Man sieht hier die Geburt eines Genres und kann beobachten, wie Chan Elemente verschiedener Filmtraditionen zu etwas völlig Neuem verschmilzt.

9Wer spielt in Projekt A mit?

Jackie Chan als Sergeant Dragon Ma Yue Lung: Ein idealistischer Marineoffizier, der gegen Piraten und Korruption kämpft

Sammo Hung als Fei: Dragons Jugendfreund, ein charmanter Kleinkrimineller mit gutem Herzen

Yuen Biao als Inspector Tzu: Ehrgeiziger Polizeioffizier, der zunächst mit Dragon rivalisiert

Dick Wei als San-Po: Gefürchteter Anführer der Piratenbande und Hauptantagonist

Kwan Hoi-san als Polizeikommissar Hong Tin-tsu – Ranghoher Beamter, genervt von den Spannungen zwischen Marine und Polizei

Mars als Big Mouth: Marines-Kamerad von Dragon

Tai Bo als Marine-Mitglied: Einer von Dragons loyalen Soldaten

Chan Lung als korrupter Händler: Geschäftsmann, der heimlich mit den Piraten kollaboriert

Fazit: Lohnt sich Projekt A?

Nach über 40 Jahren ist Projekt A immer noch ein Erlebnis, das moderne Actionfilme nicht bieten können. Jackie Chan verwandelt hier waghalsige Stunts in reine Kunstform und beweist, dass echte Action immer spektakulärer ist als jeder CGI-Effekt.

Der Film funktioniert auf allen Ebenen: als Actionspektakel, als Comedy, als Abenteuerfilm und als Freundschaftsgeschichte. Das Drei-Brüder-Team Chan, Hung und Biao zeigt eine Chemie, die heute unvorstellbar ist, und die Hongkong-Atmosphäre der 1910er-Jahre entführt in eine andere Welt.

Wer Projekt A noch nicht gesehen hat, verpasst einen der wichtigsten Filme der Kinogeschichte. Wer ihn bereits kennt, sollte ihn regelmäßig wiedersehen – er wird mit jedem Mal besser. 9.2/10 Punkte.

Wer mitspielt

  • Jackie ChanSgt. Dragon Ma Yue Lung
  • Sammo HungCheuk Yat Fei
  • 元u5f6aInspector Hong Tin Chi
  • 狄u5a01Pirate Chief Lo San Po
  • Mars (Cheung Wing-Fat)Big Mouth

Häufige Fragen zu Der Superfighter

Was bedeutet der Titel "Projekt A"?
Der Titel hat keine tiefere Bedeutung und bezieht sich auf kein konkretes Projekt im Film. Jackie Chan wählte ihn bewusst, weil er mysteriös und einprägsam klang – eine typische Hongkong-Kino-Strategie der 1980er-Jahre.
Ist der berühmte Uhrturm-Stunt echt?
Ja, Jackie Chan führte den Sprung vom Uhrturm durch mehrere Markisen komplett selbst aus. Er wiederholte den gefährlichen Stunt sogar dreimal, weil er mit den ersten beiden Aufnahmen nicht zufrieden war. Die Fallhöhe betrug etwa 15 Meter.
Wie gefährlich waren die Stunts in Projekt A?
Extrem gefährlich. Chan und sein Team führten alle Stunts ohne Sicherheitsnetze oder CGI aus. Der Uhrturm-Sprung gilt als einer der riskantesten Stunts in Chans gesamter Karriere. Mehrere Teammitglieder verletzten sich während der Dreharbeiten.
Gibt es eine Fortsetzung zu Projekt A?
Ja, 1987 erschien "Projekt A II", in dem Jackie Chan die Rolle des Dragon Ma fortsetzt. Die Handlung konzentriert sich diesmal mehr auf Korruption innerhalb der Polizei und ist ebenfalls sehenswert.
Warum arbeiteten Jackie Chan, Sammo Hung und Yuen Biao so oft zusammen?
Die drei waren Jugendfreunde aus der Peking Opera School und bildeten das legendäre "Drei-Brüder-Team". Ihre echte Freundschaft und ihr gemeinsames Training schufen eine einzigartige Chemie vor der Kamera, die in den 1980ern mehrere Klassiker hervorbrachte.
Was kostet Projekt A damals?
Mit etwa 2 Millionen HK-Dollar war Projekt A einer der teuersten Hongkong-Filme seiner Zeit. Das hohe Budget ermöglichte die aufwändigen Stunt-Sequenzen und Ausstattung, zahlte sich aber durch den enormen Kassenerfolg mehr als aus.

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