Wer streamt Sie nannten ihn Knochenbrecher?
Verfügbarkeit DEStand 23.07.2026: Sie nannten ihn Knochenbrecher ist derzeit in keinem Streaming-Abo enthalten.
Verfügbarkeit Deutschland · Stand 23.07.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.
Die Kritik
von TribunQuick Answer: Ist Sie nannten ihn Knochenbrecher sehenswert?
Kurze Antwort: JA – Ein absoluter Klassiker, der Kampfkunst und Komödie perfekt verbindet und Jackie Chan zur Legende machte.
Für wen geeignet: Martial-Arts-Fans, Jackie Chan-Liebhaber, Freunde von physischer Komödie, Klassiker-Sammler.
Nicht geeignet für: Action-Verächter, Fans moderner CGI-Schlachten, Zuschauer ohne Geduld für 70er-Jahre-Tempo.
Mein Urteil: Das ist der Film, der alles veränderte. Jackie Chan zeigt hier zum ersten Mal seine einzigartige Mischung aus Akrobatik, Kampfkunst und Slapstick-Humor. Ein Muss für jeden Filmfan.
Worum geht es in Sie nannten ihn Knochenbrecher?
Wong Fei-hung ist ein verwöhnter Bengel ohne Respekt vor der Familientradition, bis sein Vater ihn zum berüchtigten Beggar So schickt – einem exzentrischen Meister des „Betrunkenen Boxens“. Durch brutales Training muss Wong lernen, dass wahre Stärke nicht aus Aggression, sondern aus Disziplin und Selbstbeherrschung entsteht. Als der tödliche Auftragskiller Thunderfoot auftaucht, muss Wong seine neu erlernten Fähigkeiten gegen einen Gegner einsetzen, der bereits mehrere Meister getötet hat.
Die Geschichte spielt im China des 19. Jahrhunderts und folgt dem klassischen Muster der Heldenreise. Wong Fei-hung beginnt als ungestümer Hitzkopf, der die Ehre seiner Familie beschmutzt und von seinem Vater Wong Kei-ying zur Bestrafung weggeschickt wird. Der Beggar So, gespielt von Yuen Siu-tien, ist kein gewöhnlicher Kung-Fu-Lehrer – er ist ein scheinbar verrückter Bettler, der seine Schüler mit sadistischen Trainingsmethoden quält.
Was mich damals so faszinierte: Die Trainingssequenzen sind gleichzeitig brutal und komisch. Wong muss stundenlang schwere Wasserkrüge tragen, auf Pfählen balancieren und lernt dabei die acht verschiedenen Varianten des Drunken Boxing – jede inspiriert von einem der acht betrunkenen Unsterblichen der chinesischen Mythologie. Yuen Woo-ping’s Choreografie macht diese Trainingsszenen zu kleinen Kunstwerken.
Der finale Showdown gegen Thunderfoot (Hwang Jang-lee) ist dann pure Perfektion. Zwei völlig unterschiedliche Kampfstile prallen aufeinander: Thunderfoots präzise, tödliche Kicks gegen Wongs unvorhersehbare, scheinbar chaotische Bewegungen.
Wie revolutionierte Regisseur Yuen Woo-ping das Martial-Arts-Genre?
Yuen Woo-ping etablierte mit „Drunken Master“ eine völlig neue Herangehensweise an Kampfchoreografie, die körperliche Komödie mit ernsthafte Kampfkunst verband. Seine Inszenierung machte aus statischen Kung-Fu-Posen fließende, fast tänzerische Bewegungsabläufe und legte damit den Grundstein für Jackie Chans späteren Welterfolg.
Yuen Woo-ping kam aus einer Familie von Stuntmen und Kampfchoreografen – sein Vater Yuen Siu-tien spielt ja auch den Beggar So. Aber mit „Drunken Master“ bewies er, dass er mehr war als nur ein talentierter Stuntkoordinator. Er war ein Visionär, der verstand, wie man Kampfkunst cinematisch erzählt.
Seine Kameraführung ist revolutionär für 1978. Während andere Hongkong-Filme Kämpfe noch statisch in Totalen zeigten, nutzt Yuen dynamische Kamerabewegungen, die den Zuschauer mitten ins Geschehen ziehen. Die berühmte Szene, in der Wong das erste Mal betrunken kämpft, ist in langen Einstellungen gedreht – keine Schnitt-Tricks, keine Doubles. Nur Jackie Chan und seine unglaublichen Fähigkeiten.
Was viele nicht wissen: Yuen Woo-ping choreografierte später die Kampfszenen in „Matrix“ und „Kill Bill“. Man sieht in „Drunken Master“ bereits die DNA seiner späteren Meisterwerke – diese Verbindung von Realismus und übermenschlicher Eleganz.
Die Trainingssequenzen zeigen Yuens Verständnis für filmisches Storytelling. Jede Übung erzählt eine Geschichte, jede Bewegung hat einen dramatischen Zweck. Das ist kein zufälliges Gekloppe, sondern durchdachtes Kino.
Wie brilliert Jackie Chan als Wong Fei-hung?
Jackie Chan liefert hier die Performance seines Lebens ab – eine perfekte Balance zwischen kindlicher Unreife und akrobatischer Perfektion. Seine Darstellung des Wong Fei-hung ist authentisch menschlich: Ein Jugendlicher, der durch Schmerz und Demütigung zu wahrer Größe reift, dabei aber nie seinen Humor oder seine Menschlichkeit verliert.
Man muss verstehen: 1978 war Jackie Chan noch kein Weltstar. Er hatte bereits in ein paar Filmen mitgespielt, aber „Drunken Master“ war sein Durchbruch. Und was für einer! Seine Performance hier ist raw, ungefiltert, voller jugendlicher Energie.
Chans körperliche Leistung ist absurd. Die Mann macht Stunts, die heute mit CGI gemacht würden – und das alles echt. In einer Szene balanciert er auf einem schmalen Pfahl, während er gleichzeitig Wasserkrüge jongliert und dabei noch die Drunken-Boxing-Bewegungen ausführt. Das ist nicht nur akrobatisch beeindruckend, sondern auch schauspielerisch brillant.
Was Chan hier zeigt, ist seine einzigartige Fähigkeit, körperlichen Schmerz komisch zu machen. Wenn Wong von seinem Meister geschlagen wird, ist das nicht brutal – es ist tragisch-komisch, wie bei den großen Slapstick-Comedians. Chan hat Buster Keaton studiert, und das merkt man.
Seine Gesichtsausdrücke sind Gold wert. Wenn Wong zum ersten Mal den Drunken Boxing-Stil sieht, spielt Chan Verwirrung, Faszination und Respekt gleichzeitig – ohne ein Wort zu sagen. Das ist große Schauspielkunst.
Was macht die Kameraarbeit und Bildsprache so besonders?
Die Kameraführung von Chen Chung-yuan revolutionierte Martial-Arts-Filme durch ihre Dynamik und Nähe zur Action. Statt statischer Totalen nutzt der Film bewegliche Kamerapositionen, die den Zuschauer mitten ins Geschehen ziehen und dabei jede Bewegung der Kämpfer in ihrer vollen Pracht einfangen.
Die Bildsprache ist für 1978 erstaunlich modern. Chen Chung-yuan versteht, dass Kampfkunst visuell erzählt werden muss. Seine Kamera folgt den Bewegungen der Kämpfer, anstatt nur passiv zu beobachten.
Besonders brilliant ist die Beleuchtung. Die Trainingsszenen sind meist in hartem Tageslicht gedreht – das verstärkt die Brutalität des Trainings. Die finalen Kampfszenen spielen dagegen im warmen Abendlicht, was der Action eine fast magische Qualität verleiht.
Die Komposition der Bilder ist durchdacht. Wong wird oft als kleiner Punkt in großen Landschaften gezeigt – das unterstreicht seine anfängliche Unbedeutsamkeit. Gegen Ende des Films wird er zunehmend in heroischen Untersichten gefilmt.
Ein Detail, das ich liebe: Die Kamera zeigt oft die Reaktionen der Zuschauer während der Kämpfe. Diese kleinen Momente machen die Action menschlich und emotional greifbar.
Wie unterstützt die Musik die Action?
Chow Fu-liangs Soundtrack verbindet traditionelle chinesische Instrumente mit modernen Elementen und schafft damit eine musikalische Sprache, die sowohl die kulturelle Verwurzelung als auch die innovative Herangehensweise des Films widerspiegelt. Die Musik accentuiert jeden Schlag und jede akrobatische Einlage perfekt.
Der Soundtrack ist typisch für 70er-Jahre Hongkong-Cinema – eine wilde Mischung aus traditioneller chinesischer Musik, Funk-Elementen und orchestralen Arrangements. Das klingt chaotisch, funktioniert aber perfekt.
Chow Fu-liang versteht, dass Kampfszenen musikalische Unterstützung brauchen. Seine Kompositionen folgen dem Rhythmus der Action – bei schnellen Kombinationen wird die Musik hektisch, bei den langsamen Drunken-Boxing-Bewegungen wird sie fließend und hypnotisch.
Die Trainingssequenzen werden von repetitiven, fast mantrischen Melodien begleitet. Das unterstreicht die meditative Komponente der Kampfkunst und macht deutlich, dass Training eine spirituelle Praxis ist.
Was mir besonders gefällt: Die Musik macht Pausen. In den emotionalen Momenten zwischen Wong und seinem Meister schweigt sie oft komplett und lässt die Charaktere für sich sprechen.
Was sind die größten Stärken von Sie nannten ihn Knochenbrecher?
Die perfekte Balance zwischen Humor und ernsthafter Kampfkunst macht diesen Film zeitlos. Jackie Chans authentische Performance, Yuen Woo-pings revolutionäre Choreografie und die emotionale Tiefe der Vater-Sohn-Geschichte schaffen ein Meisterwerk, das das Martial-Arts-Genre für immer veränderte.
Die größte Stärke ist die Authentizität. Hier ist nichts gekünstelt oder übertrieben – alles fühlt sich echt an. Jackie Chans Schmerz ist echt, seine Fortschritte sind verdient, sein Triumph ist emotional.
Die Kampfchoreografie ist auch heute noch beeindruckend. Keine CGI-Tricks, keine Stunt-Doubles – nur pure menschliche Fähigkeiten in Perfektion. Jeder Schlag, jeder Sprung, jede akrobatische Einlage ist echt.
Die emotionale Tiefe überrascht. Das ist kein simpler Prügelfilm, sondern eine Coming-of-Age-Geschichte über Respekt, Disziplin und die Beziehung zwischen den Generationen. Die Szenen zwischen Wong und seinem Vater sind herzzerreißend.
Der Humor ist intelligent. Chan macht sich nicht über die Kampfkunst lustig – er findet die komischen Momente in menschlicher Schwäche und Überheblichkeit.
Die kulturelle Authentizität ist bemerkenswert. Der Film respektiert die chinesische Tradition und macht sie gleichzeitig für ein internationales Publikum zugänglich.
Welche Schwächen hat der Film?
Das 70er-Jahre-Tempo und die teilweise statische Kameraführung in den Dialogszenen wirken heute etwas altmodisch. Zudem leiden einige Nebencharaktere unter klischeehaften Darstellungen, und die Produktionswerte zeigen deutlich das begrenzte Budget.
Seien wir ehrlich: „Drunken Master“ ist 1978 entstanden und das merkt man. Die Produktionswerte sind Low-Budget, manche Sets sehen billig aus, und die Synchronisation (falls man die deutsche Fassung schaut) ist grausam.
Das Tempo ist gewöhnungsbedürftig. Moderne Zuschauer, die Marvel-Actionsequenzen gewohnt sind, könnten sich an den langen Aufbau-Phasen stören. Der Film nimmt sich Zeit für Charakterentwicklung, was heute ungewöhnlich ist.
Einige Nebencharaktere sind klischeehaft. Besonders die weiblichen Rollen sind unterentwickelt – typisch für die damalige Zeit, aber trotzdem störend.
Die Handlung ist vorhersehbar. Man weiß von Anfang an, dass Wong seinen Meister respektieren lernen und am Ende den Bösewicht besiegen wird. Die Überraschungen liegen in der Ausführung, nicht in der Story.
Manche Gags sind übertrieben und unterbrechen den Fluss der Action. Chan hatte zu diesem Zeitpunkt seine Balance zwischen Humor und Ernst noch nicht perfekt gefunden.
Für wen ist Sie nannten ihn Knochenbrecher geeignet?
Perfekt für Martial-Arts-Enthusiasten, Jackie Chan-Fans und alle, die authentische Kampfkunst ohne moderne CGI-Effekte schätzen. Auch Liebhaber von 70er-Jahre-Cinema und körperlicher Komödie kommen voll auf ihre Kosten.
Martial-Arts-Fans müssen diesen Film gesehen haben. Point. Das ist ein Meilenstein des Genres, ohne den die moderne Kampfkunst-Cinema nicht existieren würde. Von hier führt eine direkte Linie zu „Matrix“, „Kill Bill“ und allem, was danach kam.
Jackie Chan-Liebhaber erleben hier ihren Helden am authentischsten. Kein Hollywood-Glamour, keine Millionen-Dollar-Budgets – nur pure Leidenschaft und unglaubliche Fähigkeiten.
Filmhistoriker sollten „Drunken Master“ als wichtiges Dokument der Hongkong New Wave betrachten. Hier sieht man, wie innovative Filmemacher mit minimalen Mitteln maximale Wirkung erzielten.
Fans körperlicher Komödie finden hier einen Schatz. Chans Slapstick-Einlagen sind Buster Keaton würdig.
Väter und Söhne können den Film als Gesprächsanlass über Respekt, Tradition und Erwachsenwerden nutzen. Die emotionale Geschichte funktioniert universal.
Action-Fans, die echte Stunts schätzen, werden begeistert sein. In einer Zeit digitaler Effekte ist es erfrischend, echte menschliche Leistung zu sehen.
Wer spielt in Sie nannten ihn Knochenbrecher mit?
- Jackie Chan als Wong Fei-hung – Ein junger, talentierter Kämpfer
- Yuen Siu-tien als Beggar So – Der Meister des Drunken Boxing
- Hwang Jang-lee als Thunderfoot (Yam Ti-sam) – Ein gefährlicher Auftragskiller
- Lam Kau als Wong Kei-ying – Wongs Vater, ein angesehener Kampfkünstler
- Linda Lin als Auntie – Eine Verwandte von Wong Fei-hung
- Dean Shek als Cheng Chung – Humoristischer Nebencharakter
Fazit: Lohnt sich Sie nannten ihn Knochenbrecher?
Absolut! „Drunken Master“ ist ein Meilenstein des Kinos, der auch 45 Jahre nach seiner Entstehung nichts von seiner Faszination verloren hat. Jackie Chans authentische Performance, Yuen Woo-pings visionäre Regie und die perfekte Balance zwischen Action und Emotion machen diesen Film zeitlos. Ja, die Produktionswerte sind Low-Budget und das Tempo ist gemächlicher als moderne Blockbuster. But so what? Hier stimmt einfach alles, was einen großen Film ausmacht: Herz, Humor und Action, die unter die Haut geht. Ein absolutes Must-See für alle, die echtes Kino lieben. 9.2/10 Punkte.
Das Urteil
Watcher-Score · redaktionelle EinzelwertungBewertet von Tribun — eine Person, ein begründetes Urteil.
Ein zeitloser Klassiker, der Kampfkunst in Poesie verwandelt - Jackie Chans authentischste Performance in Yuen Woo-pings visionärer Inszenierung.— aus der Wertung von Tribun
Schnelle Antworten
Antworten Schnelle Antworten zu Sie nannten ihn Knochenbrecher
Wo kann ich Sie nannten ihn Knochenbrecher streamen?
Sie nannten ihn Knochenbrecher gibt es zum Leihen oder Kaufen bei Apple TV+ und maxdome. Stand Juli 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.
Wie lange dauert Sie nannten ihn Knochenbrecher?
Sie nannten ihn Knochenbrecher hat eine Laufzeit von rund 111 Minuten (1 Stunde und 51 Minuten).
Lohnt sich Sie nannten ihn Knochenbrecher?
Unsere Redaktion vergibt Sie nannten ihn Knochenbrecher einen Watcher-Score von 9,2 von 10. Drunken Master ist mehr als nur ein Martial-Arts-Film - es ist ein Meisterwerk des physischen Kinos. Jackie Chan zeigt hier seine beste Performance, authentisch und ohne Hollywood-Glanz. Yuen Woo-pings Choreografie ist revolutionär, die emotionale Geschichte funktioniert auch heute noch perfekt. Klar, die Produktionswerte sind 70er-Jahre-Low-Budget und das Tempo gewöhnungsbedürftig, aber das macht nichts. Hier stimmt einfach alles: Herz, Humor und unglaubliche Action.
Für wen ist Sie nannten ihn Knochenbrecher geeignet?
Sie nannten ihn Knochenbrecher ist vor allem etwas für Action und Komödie-Fans und alle, die herausragende Filme suchen.
Worum geht es in Sie nannten ihn Knochenbrecher?
Martial-Arts Action mit Jackie Chan, der mit dem Film seinen kommerziellen Durchbruch in Asien feierte.
Trailer
Besetzung
FAQ zu Sie nannten ihn Knochenbrecher
Ist Drunken Master Jackie Chans bester Film?
Basiert die Geschichte auf wahren Begebenheiten?
Gibt es eine Fortsetzung zu Drunken Master?
Wie gefährlich waren die Stunts in dem Film?
Warum heißt der Film auf Deutsch "Sie nannten ihn Knochenbrecher"?
Ist der Film auch für Kinder geeignet?
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