Poster zum Film Powerman – Wheels on Meals (1984) Meisterwerk — WatchGuide-Auszeichnung „Der Watcher"

Powerman – Wheels on Meals (1984)

🏅 Meisterwerk 🎬 Film 108 Min. LiebesfilmAction FSK 16
⚡ Kurz gesagt

EIN ABSOLUTES MUST-SEE FÜR JEDEN ACTION-FAN! Watcher-Score 9,0/10.

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Wer streamt Powerman?

Verfügbarkeit DE

Stand 03.08.2026: Powerman läuft im Abo bei Prime Video. Leihen oder Kaufen geht ab 4,99 €.

Verfügbarkeit Deutschland · Stand 03.08.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.

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Die Kritik

von Tribun
Als ich neulich wieder meinen alten DVD-Stapel durchforstete, fiel mir diese Perle aus den 80ern in die Hände: Powerman – oder wie er im Original hieß: „Wheels on Meals“. Jackie Chan, Sammo Hung und Yuen Biao als Food-Truck-Trio in Barcelona? Das klang schon damals verrückt. Heute, fast 40 Jahre später, ist dieser Film für mich der Beweis dafür, was drei Jungs aus Hong Kong ohne CGI und Millionen-Budget erschaffen können. Besonders die Kampfszene zwischen Jackie und Benny „The Jet“ gehört zu den intensivsten, die ich je gesehen habe.

Quick Answer: Ist Powerman sehenswert?

Kurze Antwort: JA – ein absoluter Kultklassiker mit der wohl besten Kampfszene der Filmgeschichte zwischen Jackie Chan und Kickbox-Legende Benny „The Jet“ Urquidez.

Für wen geeignet: Martial-Arts-Fans, Jackie Chan-Liebhaber, Stunt-Enthusiasten, Nostalgiker der 80er.

Nicht geeignet für: Fans moderner CGI-Action, Story-Perfektionisten, Comedy-Hasser.

Mein Urteil: Powerman ist der Beweis dafür, dass echte Stunts und authentische Kämpfe jeden Computereffekt schlagen. Die Story mag käsig sein, aber wenn Jackie gegen Benny kämpft, hält die Welt den Atem an.

Worum geht es in Powerman?

Zwei Cousins aus Hong Kong – Thomas (Jackie Chan) und David (Yuen Biao) – betreiben in Barcelona einen Food Truck und geraten durch die geheimnisvolle Sylvia (Lola Forner) in tödliche Schwierigkeiten. Unterstützung bekommen sie vom tapsigen Privatdetektiv Moby (Sammo Hung), der mehr Chaos als Hilfe bringt.

Die Story ist ehrlich gesagt ziemlich simpel gestrickt: Zwei asiatische Jungs verticken Fastfood vom Imbisswagen aus an hungrige Spanier. Läuft eigentlich ganz entspannt für die beiden – bis sie der schönen Sylvia begegnen. Wie das halt so ist mit schönen Frauen in Actionfilmen: Zack, schon steckt man bis zum Hals in Schwierigkeiten.

Sylvia hat nämlich richtig fiese Typen am Hacken, die nicht nur hinter ihr her sind, sondern auch noch ein Familiengeheimnis wittern. Da Thomas und David echte Gentlemen sind (oder einfach nur auf sie stehen), helfen sie dem Mädel aus der Patsche. Zum Glück bekommen sie Unterstützung vom Privatdetektiv Moby – einem Kumpel mit viel zu hoher Meinung von seinen Detektiv-Skills, aber verdammt flinken Fäusten trotz Bauchansatz.

Die ganze Geschichte nimmt immer wildere Züge an, während das Trio Sylvias wahre Identität enträtselt und nebenbei gegen eine Armee von Gangstern kämpft. Da gibt es abgefahrene Verfolgungsjagden durch die engen Gassen Barcelonas und – Höhepunkt des Films – einen der brutalsten und technisch beeindruckendsten Final-Fights der Martial-Arts-Geschichte.

Wie inszeniert Sammo Hung Powerman?

Sammo Hung liefert als Regisseur eine perfekte Balance zwischen slapstick-artiger Komödie und knallharter Action ab. Seine Inszenierung kombiniert die Traditionen der Peking-Oper mit modernem Stunt-Kino und schafft dabei eine einzigartige Filmsprache.

Was mich an Sammós Regie besonders beeindruckt: Der Mann versteht es, drei völlig verschiedene Persönlichkeiten zu einem harmonischen Ganzen zu verschmelzen. Jackie ist der Techniker mit der perfekten Choreografie, Yuen Biao der Akrobat mit den unmöglichen Sprüngen, und Sammo selbst der Kraftprotz mit überraschender Wendigkeit.

Die Kameraarbeit von Ricky Lau ist für Hong Kong-Verhältnisse der 80er ungewöhnlich dynamisch. Statt statischer Einstellungen gibt es fließende Bewegungen, die den Zuschauer mitten ins Geschehen ziehen. Besonders bei den Kampfszenen verzichtet Hung auf schnelle Schnitte – er lässt die Kamera laufen und zeigt uns jeden Schlag, jeden Tritt, jeden Stunt in voller Länge.

Barcelona als Kulisse war eine geniale Entscheidung. Die Gaudí-Architektur bietet eine surreale Backdrop für die ohnehin schon verrückte Story. Ich hab mal gelesen, dass die spanischen Behörden völlig überfordert waren mit den Stunt-Ideen der Hong Kong-Crew. Kein Wunder – was die Jungs da abgezogen haben, war selbst für die damalige Zeit grenzwertig.

Wer spielt in Powerman mit und wie schauspielern sie?

Jackie Chan zeigt sich als charismatischer Action-Held mit perfektem Timing, Yuen Biao brilliert als akrobatisches Wunderkind, und Sammo Hung überrascht als tapsiger, aber schlagkräftiger Detektiv. Das Dream-Team aus Hong Kong harmoniert perfekt, auch wenn die Dialoge manchmal holprig wirken.

Jackie Chan war 1984 auf dem Höhepunkt seiner körperlichen Leistungsfähigkeit. Mit 30 Jahren kombinierte er bereits perfekt seinen unverkennbaren Humor mit todernster Action-Kompetenz. In Powerman sehen wir ihn noch vor seinem internationalen Durchbruch – hier ist er noch der hungrige junge Mann aus Hong Kong, der alles dafür gibt, den perfekten Stunt hinzulegen.

Yuen Biao ist meiner Meinung nach technisch sogar noch beeindruckender als Jackie. Der Typ macht Salti und Drehungen, wo die Schwerkraft einfach mal Pause macht. Seine Kampfszenen sind pure Poesie in Bewegung. Schade, dass er international nie die Anerkennung bekommen hat, die er verdient hätte.

Sammo Hung beweist eindrucksvoll, dass man auch mit Bäuchlein verdammt schnell und beweglich sein kann. Seine Detektiv-Szenen sind eine herrliche Parodie auf Peter Sellers‘ Pink Panther-Filme, aber sobald es ernst wird, verwandelt er sich in eine Kampfmaschine.

Lola Forner als Sylvia wirkt zwar etwas hölzern, aber das war bei weiblichen Rollen in Hong Kong-Actio der 80er leider Standard. Sie ist eher Katalysator für die Action als eigenständiger Charakter.

Wie sieht Powerman aus und klingt er?

Die Kameraarbeit von Ricky Lau ist für Hong Kong-Standards der 80er überraschend modern, mit fließenden Bewegungen und langen Einstellungen bei Kampfszenen. Barcelona bietet mit seiner Gaudí-Architektur eine einzigartige, fast surreale Kulisse für die abgedrehte Story.

Visuell ist Powerman eine Mischung aus gritty Hong Kong-Ästhetik und mediterranem Flair. Die Food-Truck-Szenen haben etwas herrlich Authentisches – man riecht förmlich das brutzelnde Öl und den Knoblauch. Barcelona wird nicht als Postkarten-Kulisse inszeniert, sondern als lebendige Stadt mit dreckigen Gassen und überfüllten Plätzen.

Die Kampfszenen sind cinematografisch ein Fest. Lange Einstellungen zeigen jeden Schlag, jeden Tritt, jeden Sturz in voller Pracht. Keine hektischen Schnitte, die die Action verschleiern – hier sehen wir alles ungefiltert. Der finale Kampf zwischen Jackie und Benny ist wie ein Ballett der Gewalt choreografiert.

Der Soundtrack von Chris Babida ist typisch 80er – synthesizer-lastig mit asiatischen Einschlägen. Nicht besonders originell, aber er unterstützt die Action perfekt, ohne sie zu übertönen. Die deutschen Synchronstimmen sind… nunja, sagen wir mal „charakteristisch“. Stefan Gossler als Jackie klingt manchmal, als würde er seine Texte vom Blatt ablesen, aber das gehört irgendwie zum Charme des Films.

Was macht Powerman richtig gut?

Powerman glänzt durch authentische, CGI-freie Stunts und eine der besten Kampfszenen der Filmgeschichte. Die Chemie zwischen den drei Hauptdarstellern ist perfekt, und die Mischung aus Humor und Action funktioniert trotz aller Klischees erstaunlich gut.

Der absolute Höhepunkt ist natürlich der Kampf zwischen Jackie und Benny „The Jet“ Urquidez. Diese Szene ist so intensiv, dass ich auch nach hundert Sichtungen noch Gänsehaut bekomme. Benny war kein Schauspieler, sondern ein echter Kickbox-Champion mit einer Bilanz von 63-0. Dass Jackie gegen so einen Fighter antritt – und dabei noch verdammt gut aussieht – verschafft dem Film enorme Glaubwürdigkeit.

Die Stunt-Arbeit ist generell phänomenal. Keine Computer, keine Sicherheitsnetze, nur drei Jungs aus Hong Kong, die bereit waren, für ihre Kunst zu bluten. Jackie gleitet an einer Stange mehrere Stockwerke hinunter – mit bloßen Händen. Yuen Biao macht Sprünge, die die Gesetze der Physik herausfordern. Und Sammo zeigt, dass auch 100 Kilo pure Kampfkraft sein können.

Die Komödie funktioniert besser als erwartet. Sammós Detektiv-Szenen sind eine liebevolle Hommage an die Slapstick-Tradition, und Jackie zeigt bereits sein Talent für perfekt getimte Gags. Die Balance zwischen Ernst und Humor ist fast immer richtig dosiert.

Was läuft bei Powerman schief?

Die Story ist vorhersehbar und klischeehaft, die weibliche Hauptrolle bleibt blass, und manche Comedy-Szenen ziehen sich unnötig in die Länge. Die deutsche Synchronisation wirkt teilweise amateurhaft, und das Drehbuch hätte mehr Tiefe vertragen können.

Seien wir ehrlich: Die Geschichte ist dünn wie Reispapier. Mysteröse Schönheit in Not, fiese Gangster, Familiengeheimnis – wir haben all das schon tausendmal gesehen. Das Drehbuch von Edward Tang ist eher ein Gerüst für die Action-Szenen als eine eigenständige Erzählung.

Lola Forner als Sylvia ist leider das schwächste Glied in der Kette. Sie wirkt hölzern und emotionslos, was besonders auffällt, wenn sie neben den drei charismatischen Hong Kong-Stars steht. Ihre Rolle ist reine Dekoration und Handlungsauslöser.

Manche Komödie-Szenen sind zu lang und unterbrechen den Rhythmus des Films. Besonders Sammós Detektiv-Slapstick hätte man stellenweise kürzen können. Die Balance zwischen Action und Humor ist nicht immer perfekt getroffen.

Die deutsche Synchronisation… ach, lassen wir das. Die war 1984 schon grenzwertig und ist heute noch schmerzhafter anzuhören. Wer kann, sollte den Film in der Originalfassung schauen.

Für wen ist Powerman geeignet?

Powerman ist ein Muss für jeden Martial-Arts-Fan, Jackie Chan-Liebhaber und Stunt-Enthusiasten. Wer authentische Action ohne CGI-Übertreibung schätzt und bereit ist, über eine dünne Story hinwegzusehen, wird hier voll auf seine Kosten kommen.

Fans von Jackie Chan kommen natürlich nicht drum herum. Hier sehen wir ihn in seiner körperlichen Bestform, vor seinem internationalen Durchbruch, noch hungrig und bereit, alles zu riskieren. Wer die späteren Hollywood-Filme kennt, wird überrascht sein, wie roh und ungeschliffen seine frühe Arbeit war.

Martial-Arts-Enthusiasten finden hier eine Meisterklasse in Kampfchoreografie. Besonders der finale Fight zwischen Jackie und Benny gilt als Lehrstück für perfekte Action-Inszenierung. Filmhochschulen studieren heute noch diese Szenen.

Nostalgiker der 80er werden die unschuldige Einfachheit des Films lieben. Keine komplizierten Plots, keine Superhelden-Mythologie – nur drei Typen, die sich ordentlich prügeln und dabei Spaß haben.

Action-Puristen, die genug von CGI-Übertreibungen haben, bekommen hier authentische Stunts zu sehen. Alles echt, alles ohne Tricks, alles mit echtem Schweiß und manchmal auch echtem Blut erkauft. Das ist Action, wie sie heute kaum noch gemacht wird.

Wer spielt in Powerman mit?

Jackie Chan als Thomas – der Food-Truck-Chef mit den schnellen Händen

Yuen Biao als David – der akrobatische Food-Truck-Partner

Sammo Hung als Moby – der tollpatschige Detektiv mit Übergewicht

Lola Forner als Sylvia – die mysteriöse Schönheit in Not

Benny „The Jet“ Urquidez als der ultraharte Gangsterboss

Keith Vitali als Matt – ein fieser Schlägertyp

José Sancho als Mundex – der Hauptgangster

Pepe Sancho als Gangster

Fazit: Lohnt sich Powerman?

Ich erinnere mich noch genau an den Tag, als ich als Teenager Powerman zum ersten Mal sah – auf einer gammeligen VHS, die schon hundertmal kopiert worden war. Die Bildqualität war mies, die deutsche Synchro grenzwertig, und trotzdem war ich vom ersten Moment an gefesselt. Mein Kiefer klappte buchstäblich runter, als ich die Stunts und Kampfszenen sah.

Was mich heute, fast 30 Jahre und unzählige Sichtungen später, immer noch begeistert: Die Ehrlichkeit des Films. Nichts ist fake. Wenn Jackie einen Tritt einsteckt, dann TRIFFT der auch. Wenn Yuen Biao einen dreifachen Salto macht, dann macht ER ihn wirklich – nicht sein Double, nicht ein Computer. Diese Authentizität vermisse ich in heutigen Actionfilmen schmerzlich.

Der finale Kampf zwischen Jackie und Benny ist für mich die beste Kampfszene der Filmgeschichte. Punkt. Da passiert etwas, was kein MCU-Film mit 200-Millionen-Budget jemals erreichen wird: pure, rohe, ungefilterte Action, die so echt ist, dass man jeden Schlag und Tritt im eigenen Körper spürt.

Powerman ist ein zeitloses Meisterwerk für alle, die authentisches, emotionales Action-Kino lieben. 9.0/10 Punkte.

⚖️

Das Urteil

Watcher-Score · redaktionelle Einzelwertung

Bewertet von — eine Person, ein begründetes Urteil.

Wenn Jackie und Benny kämpfen, hält die Welt den Atem an - Powerman ist der Beweis, dass echte Stunts jeden Computereffekt schlagen!— aus der Wertung von Tribun
Powerman ist für mich mehr als nur ein Film – er ist ein Beweis dafür, was Menschen ohne Spezialeffekte leisten können. Die perfekte Mischung aus Klamauk und hautnahen Kampfszenen macht ihn zum Kultklassiker, der auch nach fast 40 Jahren noch begeistert. Klar, die Story ist dünn und die Synchro grenzwertig, aber wenn dieser finale Kampf zwischen Jackie und Benny losgeht, ist das alles vergessen. Diese Art von authentischer Action gibt es heute nicht mehr.

Schnelle Antworten

Antworten Schnelle Antworten zu Powerman

Wo kann ich Powerman streamen?

Powerman läuft aktuell im Abo bei Prime Video; zum Leihen oder Kaufen bei Apple TV+, Amazon, Google Play, YouTube, MagentaTV, Videoload und freenet Video. Stand August 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.

Ab welchem Alter ist Powerman freigegeben?

Powerman ist in Deutschland ab FSK 16 freigegeben. Für jüngere Zuschauer ist den Film damit nicht freigegeben.

Wie lange dauert Powerman?

Powerman hat eine Laufzeit von rund 108 Minuten (1 Stunde und 48 Minuten).

Lohnt sich Powerman?

Unsere Redaktion vergibt Powerman einen Watcher-Score von 9,0 von 10. EIN ABSOLUTES MUST-SEE FÜR JEDEN ACTION-FAN!

Für wen ist Powerman geeignet?

Powerman ist vor allem etwas für Liebesfilm und Action-Fans und alle, die herausragende Filme suchen. Wegen der Freigabe ab FSK 16 ist den Film nichts für jüngere Zuschauer.

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Trailer

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Besetzung

Jackie ChanThomas
Sammo HungMoby
元u5f6aDavid
Lola FornerSylvia
Benny UrquidezOne of Mondale's Men

FAQ zu Powerman – Wheels on Meals

Warum heißt der Film Powerman und nicht Wheels on Meals?
Eigentlich hätte der Film logischerweise "Meals on Wheels" heißen müssen, aber Golden Harvest hatte vorher mehrere Filme mit 'M' produziert, die alle Flops waren. Der abergläubische Produzent bestand darauf, die Wörter umzudrehen, um keinen weiteren Misserfolg zu riskieren. Typisch asiatischer Filmaberglaube!
Ist der Kampf zwischen Jackie Chan und Benny Urquidez wirklich echt?
Teilweise ja! Benny "The Jet" Urquidez war ein echter Kickbox-Champion mit einer Bilanz von 63-0. Die beiden vereinbarten, sich gelegentlich "leicht" zu treffen, um die Szene authentischer zu machen. Der berühmte Roundhouse-Kick, der Jackies Haare bewegt, war nur Millimeter von seinem Gesicht entfernt.
Haben sich Jackie Chan, Sammo Hung und Yuen Biao bei den Dreharbeiten verletzt?
Natürlich! Jackie zog sich eine schmerzhafte Rückenprellung zu, Yuen Biao hatte wochenlang Schmerzen in den Beinen von all den Sprüngen. Das gehörte damals in Hong Kong einfach dazu – echte Stunts bedeuteten auch echte Verletzungen.
Wo kann ich Powerman heute in guter Qualität sehen?
Zum Glück gibt es mittlerweile eine top-restaurierte Blu-ray von 88 Films bzw. Eureka Entertainment. Die ist ungeschnitten, hat sowohl die Originalsprache als auch deutsche Synchro und sieht tausendmal besser aus als die alten VHS- und DVD-Versionen.
Warum wurde Barcelona als Drehort gewählt?
Zwei Gründe: Erstens war es billiger in Spanien zu drehen als anderswo in Europa, zweitens wollte man die verrückte Gaudí-Architektur als Kulisse nutzen. Die Dreharbeiten waren aber chaotisch – keiner sprach die Sprache des anderen, und die spanischen Behörden waren mit den Stunt-Ideen völlig überfordert.
Gehört Powerman zu einer Filmreihe?
Ja, der Film war Teil einer losen Trilogie mit "Winners and Sinners" und "My Lucky Stars". Die drei Hauptdarsteller Jackie Chan, Sammo Hung und Yuen Biao haben insgesamt sieben Filme zusammen gedreht und kennen sich seit ihrer gemeinsamen Ausbildung an der Peking-Opern-Schule.
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