Poster zum Film Verrückt nach Mary (1998) Pflichtprogramm — WatchGuide-Auszeichnung „Der Watcher"

Verrückt nach Mary (1998)

🏅 Pflichtprogramm 🎬 Film 119 Min. LiebesfilmKomödie
⚡ Kurz gesagt

Verrückt nach Mary ist eine der wenigen Komödien, die sowohl derb als auch herzerwärmend sind, ohne dabei ihre Figuren zu verraten. Ben Stiller und Cameron Diaz haben eine zauberhafte Chemie, die Farrelly-Brüder treffen den perfekten Ton zwischen Romantik und Anarchie, und die Gags funktionieren auch 25 Jahre später noch. Ja, manche Szenen sind aus heutiger Sicht problematisch, aber der grundsätzlich liebevolle Umgang mit den Charakteren macht vieles wett. Ein Must-See für alle, die glauben, dass wahre Liebe auch die peinlichsten Momente überdauert. Watcher-Score 8,7/10.

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Wer streamt Verrückt nach Mary?

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Stand 06.08.2026: Verrückt nach Mary läuft im Abo bei Prime Video, Disney+ und Joyn – mit deutscher Synchronfassung.

Verfügbarkeit Deutschland · Stand 06.08.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.

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Die Kritik

von Tribun
1998 war ich 24 Jahre jung und glaubte noch an die große Liebe – dann kam „Verrückt nach Mary“ ins Kino und zeigte mir, wie absurd männliche Obsessionen werden können. Die Farrelly-Brüder nahmen kein Blatt vor den Mund und schufen eine Komödie, die so derb, herzlich und schmerzhaft zugleich war, dass ich nach dem Kinobesuch wochenlang über diese verrückte Mischung aus romantischem Märchen und Slapstick-Horror nachdachte. Cameron Diaz strahlte wie ein Engel, Ben Stiller litt wie ein Held – und wir alle lachten Tränen über Teds Reißverschluss-Trauma.

Quick Answer: Ist Verrückt nach Mary sehenswert?

Kurze Antwort: JA – Eine der besten Romantik-Komödien der 90er, die trotz derber Gags ein großes Herz hat.

Für wen geeignet: Fans von Ben Stiller und Cameron Diaz, Liebhaber von Slapstick-Komödien, Anhänger der Farrelly-Brüder, alle die schwarzen Humor mit Romantik mögen.

Nicht geeignet für: Zartbesaitete Gemüter, Menschen ohne Sinn für derben Humor, alle die Cringe-Comedy hassen.

Mein Urteil: Die Farrelly-Brüder erschufen hier ein Meisterwerk des schmerzhaft-komischen Kinos. Ben Stillers Ted ist so sympathisch tollpatschig, dass man ihm verzeiht, 13 Jahre lang einer Frau nachzutrauern – und Cameron Diaz ist so bezaubernd, dass man es sogar versteht.

Worum geht es in Verrückt nach Mary?

Die Geschichte von Ted und Mary ist ein modernes Märchen über die Macht der ersten großen Liebe – nur dass dieses Märchen mit einem Reißverschluss-Trauma beginnt, das Kinogeschichte schrieb. Ted Stroehmann, ein schüchterner Teenager, erobert 1985 das Herz der beliebten Mary für den Abschlussball, doch ein katastrophaler Zwischenfall mit seinem Hosenverschluss beendet nicht nur das Date, sondern traumatisiert eine ganze Filmgeneration.

Als ich damals im Kino saß und diese legendäre Szene sah, verkrampfte sich mein ganzer Körper. Jeder Mann im Publikum hielt unwillkürlich die Luft an – wir alle spürten Teds Schmerz am eigenen Leib. Die Farrelly-Brüder wussten genau, welchen Nerv sie trafen.

13 Jahre später ist Ted immer noch Single und schwärmt seinem Kumpel Dom von der unerreichbaren Mary vor. Er beauftragt den schmierigen Privatdetektiv Pat Healy, sie in Florida aufzuspüren. Doch Pat verliebt sich selbst in Mary und belügt Ted, sie sei übergewichtig und drogensüchtig geworden. So will er seine Konkurrenz ausschalten.

Was folgt, ist eine chaotische Reise nach Florida, wo Ted nicht nur auf Mary trifft, sondern auch auf eine Schar weiterer Verehrer. Da ist Tucker, der sich als behinderter Architekt ausgibt, obwohl er nur ein arbeitsloser Musiker ist. Und dann ist da noch Woogie, Teds bester Freund, der sich als Marys obsessiver Ex-Stalker entpuppt.

Die Handlung mag simpel klingen, aber die Farrelly-Brüder verweben geschickt verschiedene Ebenen: Die süße Nostalgie der Highschool-Liebe, die bittere Realität männlicher Midlife-Crisis und den anarchischen Slapstick, für den sie berühmt wurden.

Wie inszenieren die Farrelly-Brüder diese verrückte Romanze?

Peter und Bobby Farrelly beweisen in „Verrückt nach Mary“ ihr Talent, derben Humor mit echter Romantik zu verbinden, ohne dabei zynisch zu werden. Ihre Regie balanciert geschickt zwischen Slapstick-Extremen und emotionalen Momenten, wobei sie niemals ihre Figuren für billige Lacher opfern – sie lachen mit ihnen, nicht über sie.

Die Brüder hatten bereits mit „Dumm und Dümmer“ bewiesen, dass sie Meister der Peinlichkeits-Komödie sind. Doch hier gehen sie einen Schritt weiter: Sie erschaffen einen Film, der gleichzeitig eine herzerwärmende Liebesgeschichte und eine schonungslose Satire auf männliche Obsessionen ist.

Besonders beeindruckt mich, wie die Farrellys mit Stereotypen umgehen. Marys Bruder Warren, der eine geistige Behinderung hat, wird nie zum Objekt des Spotts. Stattdessen entlarven sie die Heuchelei der Männer, die sich nur an Warren heranschleimen, um Mary zu beeindrucken. Warren wird zu einem der sympathischsten Charaktere – ehrlich und unverfälscht in einer Welt voller Lügner und Blender.

Die Inszenierung lebt von perfekt getimten Slapstick-Sequenzen. Die Reißverschluss-Szene ist nicht nur schmerzhaft komisch, sondern auch dramaturgisch brillant – sie erklärt, warum Ted 13 Jahre lang nicht den Mut fasste, Mary zu suchen. Trauma und Komödie verschmelzen zu einem unvergesslichen Moment.

Wie brillieren die Schauspieler in Verrückt nach Mary?

Ben Stiller liefert eine seiner besten Leistungen ab – er macht Ted zu einem liebenswert tollpatschigen Träumer, dessen Obsession nie gruselig, sondern rührend romantisch wirkt. Cameron Diaz strahlt mit einer Natürlichkeit, die Mary zur perfekten „Traumfrau“ macht, ohne dass sie je oberflächlich wirkt, und Matt Dillon spielt den schmierigen Pat mit einer Selbstgefälligkeit, die zum Brüllen komisch ist.

Ben Stiller war 1998 noch nicht der Megastar, der er später wurde, aber hier bewies er bereits sein Talent für körperliche Komödie. Ted ist nicht der typische Filmheld – er ist tollpatschig, neurotisch und manchmal peinlich. Trotzdem fiebert man mit ihm mit, weil Stiller ihm eine verletzliche Ehrlichkeit verleiht. Man glaubt ihm seine 13-jährige Sehnsucht.

Cameron Diaz war damals 25 und strahlte eine Frische aus, die Mary zur idealen Projektionsfläche für männliche Fantasien machte. Doch sie spielte Mary nie als naive Blondine, sondern als intelligente, warmherzige Frau mit eigenem Kopf. Dass sich alle Männer in sie verlieben, versteht man sofort – aber dass sie am Ende selbst entscheidet, wen sie will, macht sie zur starken Figur.

Matt Dillon gegen den Strich zu besetzen, war ein Geniestreich. Der ernste Charakterdarsteller spielt Pat Healy mit einer öligen Selbstsicherheit, die perfekt zu diesem manipulativen Blender passt. Seine Szenen mit dem Psychiater, in denen er seine „Strategien“ für das Dating erklärt, sind Comedy-Gold.

Chris Elliott als Dom/Woogie verdient besondere Erwähnung. Erst der loyale Kumpel, dann der entlarvte Stalker – Elliott navigiert diese Wendung mit der perfekten Mischung aus Komik und Gruselfaktor. Seine Szene mit den gestohlenen Schuhen ist verstörend und lustig zugleich.

Wie wirken Kamera und Bildsprache in Verrückt nach Mary?

Kameramann Mark Irwin setzt auf eine helle, sonnige Ästhetik, die Florida als Paradies der Möglichkeiten etabliert, während gleichzeitig die klassischen Slapstick-Traditionen mit präzisen Einstellungen und perfektem Timing zelebriert werden. Die Bildsprache unterstützt den Kontrast zwischen romantischem Traum und chaotischer Realität durch warme Farben und offene Kadrierung.

Die Kameraarbeit in „Verrückt nach Mary“ ist deutlich professioneller als in den früheren Farrelly-Filmen. Irwin, der später auch bei anderen Stiller-Komödien arbeitete, findet die perfekte Balance zwischen klassischer Komödien-Inszenierung und modernem Look der späten 90er.

Besonders die Slapstick-Sequenzen sind meisterhaft gefilmt. Die berüchtigte Reißverschluss-Szene wird mit chirurgischer Präzision inszeniert – jede Einstellung baut die Spannung auf, bis zur schmerzhaften Pointe. Irwin filmt Stillers Gesichtsausdruck in Großaufnahme, sodass man jeden Moment des Schocks miterlebt.

Florida wird als sonniges Gegenstück zu Rhode Island etabliert. Die warmen, gesättigten Farben vermitteln eine Leichtigkeit, die perfekt zu Marys entspanntem Lebensstil passt. Gleichzeitig nutzt die Kamera die weiten Strände und offenen Räume, um die Sehnsucht der Männer nach Freiheit und Neuanfang zu visualisieren.

Die berühmte „Haargel“-Szene ist ein Meisterstück der Bildkomposition – die Kamera verweilt gerade lang genug auf dem Missverständnis, um maximale Peinlichkeit zu erzeugen, ohne voyeuristisch zu werden.

Wie funktioniert die Musik in Verrückt nach Mary?

Jonathan Richman als singender Erzähler verleiht dem Film eine einzigartige musikalische Identität – seine Folk-Songs kommentieren die Handlung mit ironischer Distanz und warmherziger Sympathie zugleich. Diese innovative Erzählstruktur macht „Verrückt nach Mary“ zu einem echten Musical-Hybrid, der Slapstick mit Singer-Songwriter-Poesie verbindet.

Die Entscheidung, Jonathan Richman als musikalischen Erzähler einzusetzen, war genial. Der ehemalige Frontmann der Modern Lovers passt perfekt zum independent-lastigen Ton des Films. Seine Lieder sind nie aufdringlich, sondern fügen sich organisch in die Handlung ein.

Besonders „That Summer Feeling“ zu Beginn fängt die Nostalgie der Highschool-Zeit perfekt ein. Richmans rauer, ehrlicher Gesangsstil vermittelt die gleiche ungeschönte Romantik, die auch Teds Charakter ausmacht. Wenn er über die „wahre Liebe“ singt, nimmt man es ihm ab – trotz aller Ironie.

Der Song „Mary’s Got a New Hairdo“ wird zur perfekten Begleitung der berüchtigten Gel-Szene. Richmans scheinbar naive Kommentierung des Geschehens verstärkt die Komik, ohne je geschmacklos zu werden.

Die restliche Filmmusik hält sich bewusst zurück und lässt Richman den musikalischen Ton setzen. Diese Zurückhaltung war klug – zu viel orchestrale Romantik hätte die authentische, bodenständige Atmosphäre des Films gestört.

Was sind die größten Stärken von Verrückt nach Mary?

Die größte Stärke des Films liegt in seiner einmaligen Mischung aus herzerwärmender Romantik und schmerzhaft komischem Slapstick – die Farrelly-Brüder schaffen es, dass man gleichzeitig über Ted lacht und mit ihm mitfiebert, während Cameron Diaz eine Mary erschafft, die tatsächlich all die Obsession wert ist. Dazu kommt ein perfektes Ensemble, das jeden noch so verrückten Gag glaubwürdig verkauft.

Was mich 1998 umgehauen hat und heute noch beeindruckt: Dieser Film hätte leicht zynisch oder frauenfeindlich werden können. Stattdessen behandeln die Farrellys ihre Figuren mit echter Zuneigung. Selbst die Bösewichte wie Pat Healy werden nicht dämonisiert, sondern als tragisch-komische Gestalten gezeichnet.

Die Gag-Dichte ist phänomenal. Praktisch jede Szene hat mindestens einen Lacher, aber die Witze fühlen sich nie aufgesetzt an. Sie entstehen organisch aus den Charakteren und Situationen. Teds Missgeschick mit dem Hund Puffy ist nur deshalb lustig, weil wir seine verzweifelte Situation verstehen.

Besonders stark ist der respektvolle Umgang mit Warren, Marys Bruder. In den 90ern war es noch üblich, Menschen mit Behinderung als Lachnummern zu missbrauchen. Die Farrellys machen das Gegenteil – Warren wird zu einer der moralischen Instanzen des Films. Seine Ehrlichkeit entlarvt die Heuchelei der „normalen“ Charaktere.

Die romantische Handlung funktioniert trotz aller Verrücktheit. Man kauft den Farrellys ab, dass Ted und Mary füreinander bestimmt sind. Das liegt an der Chemie zwischen Stiller und Diaz, aber auch am geschickten Drehbuch, das beide Figuren als Menschen mit echten Gefühlen etabliert.

Wo schwächelt Verrückt nach Mary?

Einige Gags überschreiten die Geschmacksgrenze und wirken heute problematischer als 1998 – besonders die Darstellung von Gewalt gegen Tiere und manche sexuellen Anspielungen fühlen sich aus heutiger Sicht fragwürdig an. Außerdem verliert der Film im letzten Drittel etwas an Tempo, wenn sich die Handlungsstränge zu sehr verzetteln.

Manche Szenen haben nicht gut gealtert. Die Puffy-Sequenzen, in denen Marys Hund durch Medikamente und andere Zwischenfälle malträtiert wird, wirkten 1998 schon grenzwertig. Heute, wo Tierschutz ein viel prominenteres Thema ist, sind diese Gags schwer zu ertragen – auch wenn natürlich kein echtes Tier verletzt wurde.

Das Tempo lässt gegen Ende nach. Während die erste Filmhälfte von Gag zu Gag springt, werden die letzten 20 Minuten etwas träge. Die Auflösung der verschiedenen Liebhaber-Storylines dauert zu lange und nimmt dem Finale etwas von seiner Spritzigkeit.

Manche Nebencharaktere bleiben eindimensional. Lin Shaye als Nachbarin Magda ist zwar urkomisch, aber ihre Figur beschränkt sich auf das Klischee der verlebten, sexhungrigen Frau. Das war schon 1998 nicht besonders originell.

Die Gewaltdarstellung schwankt zwischen harmlosem Slapstick und wirklich schmerzhaften Momenten. Ted wird physisch und emotional ziemlich malträtiert – manchmal geht das über das hinaus, was für eine leichte Romantik-Komödie angemessen wäre.

Für wen ist Verrückt nach Mary geeignet?

Der Film richtet sich an Fans von derber Romantik-Komödie, die sowohl über Reißverschluss-Traumata lachen als auch bei Liebesgeschichten mitfiebern können – ideal für Zuschauer, die Ben Stiller und Cameron Diaz mögen, Slapstick-Tradition schätzen und kein Problem mit politisch unkorrektem Humor haben. Besonders Männer Mitte 30 werden sich in Teds Midlife-Romantik wiedererkennen.

Wenn du die frühen Adam Sandler-Komödien magst, bist du hier richtig. „Verrückt nach Mary“ teilt mit Filmen wie „Wie angelt man sich einen Millionär?“ die Mischung aus herzlichem Romantik-Kitsch und anarchischem Humor.

Fans der Farrelly-Brüder bekommen hier ihr Meisterwerk serviert. Alle Elemente, die „Dumm und Dümmer“ so erfolgreich machten, sind hier perfektioniert: die körperliche Komödie, die liebevollen Freaks, die unerwarteten emotionalen Momente.

Paare können den Film gut zusammen schauen, wenn beide einen robusten Humor haben. Die romantische Handlung ist stark genug, um auch Zuschauer mitzunehmen, die normalerweise keine Slapstick-Fans sind.

90er-Nostalgie-Liebhaber kommen voll auf ihre Kosten. Der Film ist ein perfektes Zeitdokument dieser Ära – von der Mode über die Musik bis zur entspannten politischen Inkorrektheit.

Wer sich für Filmgeschichte interessiert, sollte „Verrückt nach Mary“ als wichtigen Meilenstein der modernen Komödie sehen. Der Film beeinflusste eine ganze Generation von Romantik-Komödien und etablierte viele Tropes, die heute Standard sind.

Wer spielt in Verrückt nach Mary mit?

  • Ben Stiller als Ted Stroehmann – Der schüchterne Romantiker, der 13 Jahre seiner Highschool-Liebe nachtrauert
  • Cameron Diaz als Mary Jensen – Die bezaubernde Traumfrau, um die sich alle Männer reißen
  • Matt Dillon als Pat Healy – Der schmierige Privatdetektiv, der Mary für sich gewinnen will
  • Chris Elliott als Dom „Woogie“ Woganowski – Teds bester Freund mit einem dunklen Geheimnis
  • Lee Evans als Tucker/Norm Phipps – Der britische Architekt, der sich als behindert ausgibt
  • Lin Shaye als Magda – Marys schrille Nachbarin mit Hang zu freizügiger Kleidung
  • Jeffrey Tambor als Sully – Pat Healys Kumpel und Mitverschwörer
  • W. Earl Brown als Warren Jensen – Marys liebenswerter Bruder mit geistiger Behinderung
  • Keith David als Charlie Jensen – Marys Stiefvater
  • Markie Post als Mrs. Jensen – Marys Mutter
  • Jonathan Richman als Erzähler/Straßenmusiker – Der singende Kommentator der Geschichte

Fazit: Lohnt sich Verrückt nach Mary?

Nach über 25 Jahren ist „Verrückt nach Mary“ immer noch eine der besten Romantik-Komödien, die je gedreht wurden. Die Farrelly-Brüder schufen hier ihr Meisterwerk – einen Film, der gleichzeitig urkomisch und zutiefst romantisch ist, ohne je zynisch zu werden.

Ben Stiller und Cameron Diaz harmonieren perfekt als ungleiches Traumpaar, und das Supporting-Cast von Matt Dillon bis Chris Elliott liefert eine Gag-Dichte, die heute selten erreicht wird. Ja, manche Witze sind aus heutiger Sicht fragwürdig, und die Tierquälerei-Gags waren schon damals grenzwertig. Aber der grundsätzlich herzliche Ton und die genuine Sympathie für die Charaktere machen vieles wett.

Wer Lust auf 90er-Nostalgie, derben Humor und echte Romantik hat, kommt hier voll auf seine Kosten. „Verrückt nach Mary“ beweist: Manchmal führt der Weg zur großen Liebe über die schmerzhaftesten Umwege – und das ist gut so. 8.7/10 Punkte.

⚖️

Das Urteil

Watcher-Score · redaktionelle Einzelwertung

Bewertet von — eine Person, ein begründetes Urteil.

Die perfekte Mischung aus Herzschmerz und Slapstick - ein 90er-Juwel, das Reißverschluss-Traumata zur romantischen Kunst erhebt.— aus der Wertung von Tribun
Verrückt nach Mary ist eine der wenigen Komödien, die sowohl derb als auch herzerwärmend sind, ohne dabei ihre Figuren zu verraten. Ben Stiller und Cameron Diaz haben eine zauberhafte Chemie, die Farrelly-Brüder treffen den perfekten Ton zwischen Romantik und Anarchie, und die Gags funktionieren auch 25 Jahre später noch. Ja, manche Szenen sind aus heutiger Sicht problematisch, aber der grundsätzlich liebevolle Umgang mit den Charakteren macht vieles wett. Ein Must-See für alle, die glauben, dass wahre Liebe auch die peinlichsten Momente überdauert.

Schnelle Antworten

Antworten Schnelle Antworten zu Verrückt nach Mary

Wo kann ich Verrückt nach Mary streamen?

Verrückt nach Mary läuft aktuell im Abo bei Prime Video, Disney+ und Joyn; zum Leihen oder Kaufen bei Apple TV+, Amazon, maxdome, MagentaTV, Videoload, freenet Video, Google Play und YouTube. Stand August 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.

Wie lange dauert Verrückt nach Mary?

Verrückt nach Mary hat eine Laufzeit von rund 119 Minuten (1 Stunde und 59 Minuten).

Lohnt sich Verrückt nach Mary?

Unsere Redaktion vergibt Verrückt nach Mary einen Watcher-Score von 8,7 von 10. Verrückt nach Mary ist eine der wenigen Komödien, die sowohl derb als auch herzerwärmend sind, ohne dabei ihre Figuren zu verraten. Ben Stiller und Cameron Diaz haben eine zauberhafte Chemie, die Farrelly-Brüder treffen den perfekten Ton zwischen Romantik und Anarchie, und die Gags funktionieren auch 25 Jahre später noch. Ja, manche Szenen sind aus heutiger Sicht problematisch, aber der grundsätzlich liebevolle Umgang mit den Charakteren macht vieles wett. Ein Must-See für alle, die glauben, dass wahre Liebe auch die peinlichsten Momente überdauert.

Für wen ist Verrückt nach Mary geeignet?

Verrückt nach Mary ist vor allem etwas für Liebesfilm und Komödie-Fans und alle, die herausragende Filme suchen.

Worum geht es in Verrückt nach Mary?

13 Jahre nachdem Teds Rendezvous mit seiner angebeteten Mary in einem peinlichen Fiasko endete, träumt er immer noch von ihr und engagiert den windigen Privatdetektiv Healy um sie aufzuspüren.

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Trailer

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Besetzung

Cameron DiazMary Jensen
Matt DillonPat Healy
Ben StillerTed Stroehmann
Lee EvansTucker
Chris ElliottDom Woganowski

FAQ zu Verrückt nach Mary

Ist die berühmte Reißverschluss-Szene echt?
Nein, die Genitalien in der legendären Reißverschluss-Szene waren künstliche Requisiten, auch wenn sie täuschend echt aussehen. Die Farrelly-Brüder ließen diese speziell für die Szene anfertigen - Ben Stiller musste sich also nicht wirklich verletzen für seinen Ruhm.
Was passiert in der berüchtigten Haargel-Szene?
Cameron Diaz' Figur Mary verwendet versehentlich Teds Sperma als Haargel, nachdem er sich vor ihrem Besuch selbst befriedigt hat. Diese Szene wurde zu einer der meistzitierten und parodierten Filmszenen der 90er Jahre und etablierte den Begriff "Haargel" als Running Gag der Popkultur.
Wie viel Geld spielte Verrückt nach Mary ein?
Der Film war mit über 370 Millionen US-Dollar weltweit bei einem Budget von nur 23 Millionen ein gigantischer finanzieller Erfolg. Er gehört damit zu den profitabelsten Komödien der 1990er Jahre und machte alle Beteiligten zu Stars.
Warum wurde Jonathan Richman als singender Erzähler gewählt?
Die Farrelly-Brüder wählten den ehemaligen Modern Lovers-Frontmann, weil seine ehrliche, ungeschönte Art perfekt zum Ton des Films passte. Richman bringt eine authentische Singer-Songwriter-Qualität mit, die die romantische Geschichte glaubwürdig kommentiert, ohne ins Kitschige abzurufen.
Wo wurde Verrückt nach Mary gedreht?
Die Dreharbeiten fanden hauptsächlich in Providence, Rhode Island (für die Highschool-Szenen) und in verschiedenen Städten Floridas statt, besonders in Miami. Florida wurde bewusst als sonniger, entspannter Handlungsort gewählt, um die Leichtigkeit und den Neuanfang zu symbolisieren.
Ist Verrückt nach Mary noch zeitgemäß?
Der Film hat definitiv problematische Stellen, die heute schwer zu ertragen sind - besonders die Tierquälerei-Gags und manche sexuellen Anspielungen. Trotzdem bleibt der respektvolle Umgang mit Menschen mit Behinderung und die grundsätzlich herzliche Herangehensweise an die Charaktere auch heute noch vorbildlich für das Genre.
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1 Kommentar

Anonym

Wenn ich kurz zusammenfassen darf, ich fand „Verrückt nach Mary“ total witzig und unterhaltsam, weil die Schauspieler super lustig waren und die Story so überraschend war. 😂🌟

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