Wer streamt Die Tribute von Panem - Catching Fire?
Verfügbarkeit DEStand 23.01.2026: Die Tribute von Panem - Catching Fire läuft im Abo bei Netflix, Joyn und Max – mit deutscher Synchronfassung. Leihen oder Kaufen geht ab 3,99 €.
Verfügbarkeit Deutschland · Stand 23.01.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.
Die Kritik
von TribunDie Tribute von Panem: Catching Fire kam am 21. November 2013 in die deutschen Kinos – und übertraf den Vorgänger in jeder Hinsicht.
Francis Lawrence übernahm die Regie von Gary Ross und lieferte einen Film, der mit 90% auf Rotten Tomatoes und 865 Millionen Dollar Einspielergebnis zum erfolgreichsten Film des Jahres 2013 wurde. Nicht schlecht für eine Fortsetzung.
Quick Answer: Lohnt sich Catching Fire?
Kurze Antwort: JA – Catching Fire ist das seltene Sequel, das den ersten Teil übertrifft. Düsterer, politischer, emotional packender.
Für wen geeignet: Fans von Dystopien, politischen Thrillern, starken weiblichen Hauptfiguren, und alle, die den ersten Teil mochten.
Nicht geeignet für: Wer mit dem ersten Teil nichts anfangen konnte oder explizite Action-Sequenzen erwartet.
Mein Urteil: Der Film funktioniert auf mehreren Ebenen – als Actionfilm, als politische Allegorie, als Coming-of-Age-Drama. Jennifer Lawrence trägt alles mit einer Intensität, die ihr den Oscar für Silver Linings Playbook einbrachte. Direkt danach flog sie nach Hawaii, um Catching Fire fertig zu drehen.
Inhalt
- Worum geht es in Catching Fire?
- Wer spielt in Catching Fire mit?
- Was macht Francis Lawrence anders als Gary Ross?
- Welche Themen behandelt der Film?
- Wie wurde Catching Fire gedreht?
- Wer sind die deutschen Synchronsprecher?
- Wo kann ich Catching Fire streamen?
- Häufige Fragen
Worum geht es in Catching Fire?
Katniss Everdeen hat die 74. Hungerspiele überlebt – aber der eigentliche Kampf beginnt erst jetzt. Präsident Snow (Donald Sutherland) sieht in ihr eine Bedrohung für das Regime. Ihr Akt des Widerstands mit den Beeren hat einen Funken entfacht, der sich durch die Distrikte frisst.
Die Lösung des Kapitols? Die 75. Hungerspiele – ein „Quarter Quell“ – bei dem ausschließlich ehemalige Sieger gegeneinander antreten müssen. Katniss und Peeta werden zurück in die Arena geworfen, diesmal gegen erfahrene Killer wie Finnick Odair (Sam Claflin) und Johanna Mason (Jena Malone).
Was folgt, ist weniger Battle Royale und mehr politisches Schachspiel. Suzanne Collins‘ Buchvorlage „drips with resentment, anger, and a desire to overthrow the existing system“ [Literary Vittles] – der Film fängt diese Wut ein, ohne sie zu verwässern.
Ich erinnere mich noch an die Premiere 2013. Das Publikum war still. Nicht gelangweilt – gebannt. Als der Abspann lief, blieben die Leute sitzen. Das passiert selten.
Wer spielt in Catching Fire mit?
Jennifer Lawrence dominiert jeden Frame – aber die Neuzugänge Sam Claflin und Jena Malone stehlen ihr regelmäßig die Szenen.
Der Cast im Überblick:
- Jennifer Lawrence als Katniss Everdeen – frisch vom Oscar für Silver Linings Playbook
- Josh Hutcherson als Peeta Mellark – endlich mehr als nur der nette Junge von nebenan
- Liam Hemsworth als Gale Hawthorne – bekommt mehr Screentime, nutzt sie
- Woody Harrelson als Haymitch Abernathy – der einzige Erwachsene, dem man trauen kann
- Elizabeth Banks als Effie Trinket – ihre Wandlung vom Kapitol-Püppchen zur Verbündeten ist subtil und effektiv
- Donald Sutherland als Präsident Snow – verkörpert das Böse ohne Theatralik
- Philip Seymour Hoffman als Plutarch Heavensbee – sein vorletzter Auftritt vor seinem Tod 2014
- Sam Claflin als Finnick Odair – charmant, gefährlich, überraschend verletzlich
- Jena Malone als Johanna Mason – jede Szene gehört ihr
Sam Claflin aß für eine einzige Szene eine komplette Schachtel Zuckerwürfel – Take für Take, zwei bis drei Stück pro Durchgang [IMDb Trivia]. Das ist Hingabe. Oder Wahnsinn. Wahrscheinlich beides.
Was macht Francis Lawrence anders als Gary Ross?
Francis Lawrence bringt visuelle Wucht mit, ohne die emotionale Tiefe zu opfern – 50 Minuten des Films wurden im IMAX-Format gedreht.
Gary Ross hatte mit dem ersten Teil die Grundlagen geschaffen. Francis Lawrence (nicht verwandt mit Jennifer, obwohl sie in vier Filmen zusammenarbeiteten) baute darauf auf, mit einem klaren Fokus auf Weltenbau:
„I thought Gary had done an amazing job with the world building. So, we worked with the same production designer to make sure that the Capitol was still built from the same architecture, that District 12 still had the same, almost 1930s Appalachian feel.“ [Den of Geek]
(„Ich fand, Gary hatte fantastische Arbeit beim Weltenbau geleistet. Wir arbeiteten mit demselben Produktionsdesigner, um sicherzustellen, dass das Kapitol dieselbe Architektur behält, dass Distrikt 12 weiterhin dieses 1930er Appalachen-Gefühl hat.“)
Die Arena selbst existiert nirgendwo auf der Welt. Teile wurden in Atlanta gebaut – in 4 Grad kaltem Wasser, wohlgemerkt – andere in Hawaii gedreht. Das Ergebnis ist eine Umgebung, die gleichzeitig tropisch und klaustrophobisch wirkt.
Welche Themen behandelt Catching Fire?
Revolution, Klassenunterschiede, Medienkontrolle – der Film ist aktueller als 2013, was irgendwie beunruhigend ist.
Das Kapitol wird mit dem dekadenten Rom vor dem Fall verglichen. Die Szene, in der Gäste sich übergeben, um weiter essen zu können, während Menschen in den Distrikten verhungern – „as clear a link to the fops of the French Revolution as you can get“ [Roger Ebert].
Aber der Film ist clever genug, die Ironie zu erkennen. Ein 130-Millionen-Dollar-Blockbuster, der Kapitalismus kritisiert? Schwierig. Einige Kritiker argumentierten, die anti-autoritäre Botschaft werde untergraben durch die Tatsache, dass „the Hollywood movie industry itself is a massive corporation with extensive political, social, and economic power“ [Literary Vittles].
Trotzdem funktioniert es. Katniss‘ politisches Erwachen fühlt sich authentisch an, nicht aufgesetzt. Sie will keine Anführerin sein. Sie wird dazu gemacht – von beiden Seiten.
Wie wurde Catching Fire gedreht?
14-Stunden-Tage, sechs Tage die Woche, 10 Grad kaltes Wasser – die Produktion war ein Kraftakt.
Die Dreharbeiten begannen am 10. September 2012 in Atlanta und endeten für einige Cast-Mitglieder am 21. Dezember 2012. Ein straffer Zeitplan für einen Film dieser Größe.
Einige Produktionsfakten:
- Budget: 130 Millionen Dollar [Box Office Mojo]
- Einspielergebnis: 865 Millionen Dollar weltweit – höchster Film 2013
- IMAX-Footage: 50 Minuten mit drei IMAX 65mm-Kameras gedreht
- Wassertemperatur: Knapp über 10°C – Lynn Cohen (Mags) wurde auf Wunsch des Regisseurs vom Wasser verschont
- Drehbuch: Michael Arndt wurde 400.000 Dollar pro Woche für Überarbeitungen bezahlt
Jennifer Lawrence wurde während der Cornucopia-Szene von einem Wasserstrahl am Ohr getroffen und war danach teilweise taub [ScreenCrush]. Sie, Josh Hutcherson und Sam Claflin waren laut eigener Aussage so tollpatschig, dass man einen kompletten Gag-Reel nur mit Claflin hätte füllen können – er fiel in praktisch jeder Szene mindestens einmal um.
Jena Malone drehte ihre Fahrstuhl-Szene in einem echten Hotelfahrstuhl, der nicht für die Produktion gesperrt war. Die Tür öffnete sich während des Drehs für echte Hotelgäste. Ob das im finalen Cut landete? Keine Ahnung. Aber die Vorstellung ist großartig.
Kostüme und Design
Sarah Burton, Kreativdirektorin bei Alexander McQueen, stellte Teile der McQueen-Kollektion für den Film zur Verfügung. Katniss‘ Hochzeitskleid für die Quarter-Quell-Interviews wurde in Zusammenarbeit mit dem indonesischen Designer Tex Saverio entworfen.
Elizabeth Banks improvisierte viel mit Effies Szenen. Die „Mahagoni“-Anspielung aus dem ersten Teil? Ihre Idee. Sie sagte dem Regisseur: „You have to keep that in the movie, because the fans will go bananas“ [IMDb].
Besetzung
| Schauspieler | Rolle |
|---|---|
| Jennifer Lawrence | Katniss Everdeen |
| Josh Hutcherson | Peeta Mellark |
| Liam Hemsworth | Gale Hawthorne |
| Woody Harrelson | Haymitch Abernathy |
| Elizabeth Banks | Effie Trinket |
| Donald Sutherland | Präsident Coriolanus Snow |
| Philip Seymour Hoffman | Plutarch Heavensbee |
| Sam Claflin | Finnick Odair |
| Jena Malone | Johanna Mason |
| Jeffrey Wright | Beetee Latier |
| Amanda Plummer | Wiress |
| Lynn Cohen | Mags |
Synchronstudio: Interopa Film GmbH, Berlin
Jahr: 2013
Dialogregie: Frank Schaff
Jennifer Lawrence|Katniss Everdeen|Maria Koschny
Josh Hutcherson|Peeta Mellark|Tim Schwarzmaier
Liam Hemsworth|Gale Hawthorne|Tommy Morgenstern
Woody Harrelson|Haymitch Abernathy|Thomas Danneberg
Elizabeth Banks|Effie Trinket|Anke Engelke
Donald Sutherland|Präsident Snow|Joachim Kerzel
Philip Seymour Hoffman|Plutarch Heavensbee|Udo Schenk
Sam Claflin|Finnick Odair|David Turba
Jena Malone|Johanna Mason|Manja Doering
Quelle: Synchronkartei.de, Media-Paten.com
Zitate aus Catching Fire
„Remember who the real enemy is.“
— Haymitch Abernathy
(„Erinnere dich, wer der wahre Feind ist.“)
„I’m not asking for your permission. I’m asking for your trust.“
— Katniss Everdeen
(„Ich bitte nicht um Erlaubnis. Ich bitte um dein Vertrauen.“)
„Any last advice?“
„Stay alive.“— Katniss Everdeen & Haymitch Abernathy
(„Ein letzter Rat?“ — „Bleib am Leben.“)
Produktion & Hintergrund
Catching Fire war der erste Film seit Der Exorzist (1973), der mit einer weiblichen Hauptdarstellerin die Jahres-Charts anführte.
Ein paar Zahlen, die das in Perspektive setzen:
- Produktionsbudget: 130 Millionen Dollar
- US-Eröffnungswochenende: 158 Millionen Dollar
- Weltweites Einspielergebnis: 865 Millionen Dollar
- Rotten Tomatoes: 90% (Kritiker) / 89% (Publikum) [Stand: Januar 2026]
- TMDB-Rating: 7.4/10 bei über 18.000 Bewertungen
- Laufzeit: 146 Minuten
Der Erfolg war kein Zufall. Lionsgate investierte massiv in Marketing und sicherte sich die Rechte an Suzanne Collins‘ Trilogie für einen Spottpreis, bevor der erste Film die Bücher zu Bestsellern machte.
Jennifer Lawrence war übrigens skeptisch gegenüber Hollywood-Bullshit, wie sie es selbst nannte: „It’s almost like I subconsciously don’t want to work anymore so I’m trying to ruin my career… I’m so aware of all the b.s. that surrounds Hollywood“ [IndieWire]. („Es ist fast so, als würde ich unterbewusst nicht mehr arbeiten wollen und versuche, meine Karriere zu ruinieren… Ich bin mir des ganzen Bullshits um Hollywood so bewusst.“)
Wusstest du schon?
- Ed Sheeran nahm drei Songs für den Soundtrack auf – Lionsgate lehnte alle ab.
- Gloss‘ Todesszene wurde ursprünglich mit einem Pfeil im Gesicht gedreht. In der Post-Produktion entschied man: zu brutal. Der Pfeil trifft ihn jetzt in die Brust.
- Jennifer Lawrence‘ Haare wurden so oft gefärbt, dass sie abbrachen. Sie musste sie abschneiden – daher der kurze Look bei den Oscars 2013. Francis Lawrence fühlte sich schuldig: „We fried her hair, I feel bad.“
- Die rotierende Cornucopia drehte sich mit 50 km/h. Jennifer Lawrence und Jena Malone trugen beide Armbänder gegen Seekrankheit.
- Roher Fisch: In der Szene, in der Katniss, Finnick und Peeta Fisch essen, war der Fisch tatsächlich roh. Weder Lawrence noch Claflin mögen Fisch. Hutcherson fand ihre Kämpfe urkomisch.
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Das Urteil
Watcher-Score · redaktionelle EinzelwertungBewertet von Tribun — eine Person, ein begründetes Urteil.
Every revolution begins with a spark— aus der Wertung von Tribun
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Wo kann ich Die Tribute von Panem - Catching Fire streamen?
Die Tribute von Panem - Catching Fire läuft aktuell im Abo bei Netflix, Joyn, Max und Prime Video; zum Leihen oder Kaufen bei Apple TV+, Amazon, Google Play, YouTube, maxdome, MagentaTV und freenet Video. Stand August 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.
Wie lange dauert Die Tribute von Panem - Catching Fire?
Die Tribute von Panem - Catching Fire hat eine Laufzeit von rund 146 Minuten (2 Stunden und 26 Minuten).
Lohnt sich Die Tribute von Panem - Catching Fire?
Unsere Redaktion vergibt Die Tribute von Panem - Catching Fire einen Watcher-Score von 7,8 von 10. Catching Fire ist das seltene Sequel, das seinen Vorgänger übertrifft. Düsterer, politisch relevanter, emotional packender. Jennifer Lawrence ist der Grund, warum diese Filme funktionieren – aber der Cast um sie herum hält mit. 7.8/10 – Pflichtprogramm für Dystopie-Fans.
Für wen ist Die Tribute von Panem - Catching Fire geeignet?
Die Tribute von Panem - Catching Fire ist vor allem etwas für Abenteuer und Action-Fans und alle, die solide Genre-Unterhaltung suchen.
Worum geht es in Die Tribute von Panem - Catching Fire?
Katniss Everdeen hat nach den Ereignissen des ersten Teils den Zorn von Präsident Snow auf sich gezogen. Um sie endgültig auszuschalten wird sie gemeinsam mit Peeta Mellark anlässlich der 75. Hungerspiele (auch Quarter Quell genannt) gezwungen, abermals gegeneinander anzutreten.
Trailer
Besetzung
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