Staffeln & Folgen
aus der WatchGuide-DatenbankS1Saiyajin-Saga· 39 Folgen · ab Apr. 1989▾
S2Namek Saga· 35 Folgen · ab März 1990▾
S3Freezer Saga· 33 Folgen · ab Jan. 1991▾
S4Android Saga· 32 Folgen · ab Sep. 1991▾
S5Cell Saga· 26 Folgen · ab Mai 1992▾
S6Cell-Spiele Saga· 29 Folgen · ab Nov. 1992▾
S7Welt-Turnier Saga· 25 Folgen · ab Juli 1993▾
S8Majin Boo Saga· 34 Folgen · ab März 1994▾
Der Seriencheck
von TribunQuick Answer: Ist Dragonball Z sehenswert?
Kurze Antwort: JA – Dragonball Z ist ein Meisterwerk des Shounen-Anime, das mit epischen Kämpfen, unvergesslichen Charakteren und einer mitreißenden Story über 291 Episoden hinweg begeistert.
Für wen geeignet: Anime-Fans, Action-Liebhaber, Nostalgie-Suchende, alle die epische Heldensagen mögen.
Nicht geeignet für: Fans von realistischen Geschichten, Menschen ohne Geduld für lange Serien, Gegner von Gewaltdarstellung.
Binge-Faktor: Hoch – Die Cliffhanger nach jeder Episode sind legendär, aber Achtung vor dem berüchtigten „Padding“.
Mein Urteil: Eine Serie, die trotz ihrer Längen und gelegentlichen Schwächen zu den wichtigsten Anime aller Zeiten gehört. Wer einmal angefangen hat, kommt nicht mehr los.
Worum geht es in Dragonball Z?
Dragonball Z erzählt die Geschichte von Son Goku, der sich als erwachsener Familienvater gegen immer mächtigere außerirdische Bedrohungen zur Wehr setzen muss, um die Erde und das Universum zu beschützen. Die Serie beginnt mit der schockierenden Enthüllung, dass Goku selbst ein Außerirdischer ist – ein Saiyajin namens Kakarott – und entwickelt sich über vier große Sagas zu einer galaktischen Heldenreise voller epischer Transformationen und Kämpfe.
Was mich damals sofort gepackt hat, war diese Wendung in der ersten Episode. Plötzlich war der naive Kämpfer aus der ursprünglichen Dragonball-Serie ein Alien mit einer tragischen Vergangenheit. Sein Bruder Raditz taucht auf und enthüllt, dass Goku ursprünglich geschickt wurde, um die Erde zu vernichten – aber durch einen Unfall seine wahre Bestimmung vergessen hat.
Die Handlung gliedert sich in vier Hauptbögen: Die Saiyajin-Saga stellt Gokus Herkunft vor und bringt mit Vegeta einen der komplexesten Rivalen der Anime-Geschichte. Die Namek-Saga führt uns auf einen fremden Planeten, wo der tyrannische Freezer sein Unwesen treibt. Die Cell-Saga dreht sich um Zeitreisen und künstlich erschaffene Bedrohungen. Und die Majin Boo-Saga schließlich konfrontiert unsere Helden mit einer uralten, magischen Macht.
Jede Saga steigert nicht nur die Macht der Gegner ins Unermessliche, sondern entwickelt auch die Charaktere weiter. Goku bleibt zwar der Hauptprotagonist, aber sein Sohn Gohan rückt zeitweise ins Zentrum – besonders während der Cell-Saga, wo er als Super Saiyajin 2 zum wahren Helden wird.
Wie viele Staffeln hat Dragonball Z?
Dragonball Z besteht aus 291 Episoden, die im deutschsprachigen Raum in 8 Staffeln unterteilt wurden, basierend auf den vier großen Handlungsbögen (Sagas). Die Serie lief ursprünglich von 1989 bis 1996 in Japan und wurde später durch Dragonball Kai in einer gekürzten Fassung neu aufgelegt.
Hier wird es interessant für alle, die überlegen einzusteigen: Die ursprüngliche deutsche Aufteilung macht durchaus Sinn, auch wenn sie von der japanischen Struktur abweicht. Ich habe damals alle 291 Episoden in der deutschen Synchronfassung gesehen – ja, das waren Monate meines Lebens, aber es hat sich gelohnt.
Staffel 1-3 umfassen die Saiyajin- und Freezer-Saga (Episoden 1-107) – das absolute Herzstück der Serie. Hier passiert die legendäre Super Saiyajin-Transformation, die bis heute Gänsehaut verursacht. Staffel 4 bringt uns Trunks aus der Zukunft (Episoden 108-139), eine der coolsten Figuren überhaupt.
Staffel 5-6 decken die Android- und Cell-Saga ab (Episoden 140-194), wo Gohan endlich sein Potenzial entfaltet. Und Staffel 7-8 schließen mit der Majin Boo-Saga (Episoden 195-291), die polarisiert, aber dennoch spektakuläre Momente bietet.
Ein Tipp für Neulinge: Dragonball Kai ist eine gestraffte Version, die das berüchtigte „Padding“ entfernt – also die endlosen Anstarr-Sequenzen und aufgeblähten Kampfszenen. Für Puristen wie mich ist das Original trotzdem unersetzlich, weil gerade diese Langsamkeit zur Atmosphäre gehört.
Wer hat Dragonball Z erschaffen?
Dragonball Z wurde von Akira Toriyama erschaffen, dem Manga-Genie, das die gesamte Shounen-Landschaft revolutioniert hat. Der Anime wurde vom Studio Toei Animation produziert, das Toriyamas Manga-Vorlage in eine der erfolgreichsten Anime-Serien aller Zeiten verwandelte.
Toriyama ist für mich einer der einflussreichsten Manga-Ka überhaupt. Was er mit Dragonball erschaffen hat, geht weit über Entertainment hinaus – er hat Archetypen geprägt, die bis heute nachwirken. Der naive, aber unerschütterliche Held, der Rival, der zum Verbündeten wird, die Konzepte von Transformation und ständiger Selbstverbesserung.
Interessant ist, dass Toriyama eigentlich nach der Freezer-Saga aufhören wollte. Die Cell- und Boo-Sagas entstanden nur auf Drängen seines Verlags Shueisha. Das merkt man teilweise auch – die späteren Bögen haben nicht mehr ganz die narrative Klarheit der ersten Sagas, bieten aber dennoch unvergessliche Momente.
Toei Animation verdient ebenfalls Anerkennung für die Umsetzung. Ja, die Animation ist nicht immer konsistent, und ja, es gibt Episoden, wo 20 Minuten lang geschrien wird. Aber wenn es darauf ankommt – bei den großen Transformationen, den entscheidenden Kämpfen – dann liefert das Studio Bilder, die sich für immer ins Gedächtnis brennen.
Besetzung & Schauspiel in Dragonball Z
Die deutsche Synchronisation von Dragonball Z gehört zu den legendärsten Anime-Vertonungen überhaupt. Tommy Morgenstern als Son Goku, Oliver Siebeck als Vegeta und Frank Schaff als Piccolo haben Stimmen geschaffen, die untrennbar mit diesen Charakteren verbunden sind und den deutschen Anime-Boom der späten 90er maßgeblich geprägt haben.
Hier muss ich gestehen: Die deutsche Fassung ist für mich die definitive Version. Tommy Morgensterns Goku-Stimme hat diese perfekte Mischung aus Naivität und Entschlossenheit, die den Charakter ausmacht. Wenn er „Kamehameha!“ brüllt, bekomme ich auch heute noch Gänsehaut.
Oliver Siebeck verleiht Vegeta diese arrogante Schärfe, die ihn vom typischen Rivalen unterscheidet. Seine Interpretation macht Vegetas Wandlung vom Bösewicht zum Anti-Helden so glaubwürdig. Und Frank Schaff als Piccolo – diese tiefe, bedrohliche Stimme, die aber auch väterliche Wärme transportieren kann.
In der japanischen Originalfassung wird Goku von Masako Nozawa gesprochen – eine weibliche Synchronsprecherin, die alle männlichen Saiyajins (Goku, Gohan, Goten) spricht. Das ist Geschmackssache und für deutsche Ohren zunächst gewöhnungsbedürftig, hat aber seinen eigenen Charme.
Was die Nebencharaktere angeht: Santiago Ziesmer als Krillin, Frank Lenart als Freezer, Joachim Kretschmar als Cell – jede Stimme sitzt perfekt und trägt zur ikonischen Atmosphäre bei. Diese Synchronisation ist ein Grund, warum DBZ in Deutschland so erfolgreich war.
Stärken der Serie Dragonball Z
Dragonball Z brilliert durch seine epischen Transformationssequenzen, die perfekte Mischung aus Freundschaft und Rivalität zwischen den Charakteren und eine Mythologie, die mit jeder Saga größer und faszinierender wird. Die Serie hat das Konzept des „Power-Ups“ perfektioniert und emotionale Momente geschaffen, die auch nach Jahrzehnten noch funktionieren.
Die größte Stärke von DBZ ist für mich die Art, wie Kämpfe inszeniert werden. Das sind keine bloßen Prügeleien, sondern Charakterstudien. Wenn Goku zum ersten Mal Super Saiyajin wird, geht es nicht nur um mehr Power – es ist ein emotionaler Höhepunkt, der Wut, Trauer und Entschlossenheit perfekt verbindet.
Vegetas Charakterentwicklung ist masterclass storytelling. Von dem arroganten Prinzen, der Planeten auslöscht, zum stolzen Krieger, der sein Leben für seine Familie opfert – diese Entwicklung erstreckt sich über hunderte Episoden und fühlt sich dennoch organisch an.
Die Mythology-Building ist außergewöhnlich. Toriyama erschafft ein Universum mit klaren Regeln, verschiedenen Rassen, einer komplexen Kosmologie. Die Dragonballs selbst sind ein geniales MacGuffin – sie können zwar Tote wiederbeleben, aber niemals ohne Konsequenzen oder Einschränkungen.
Auch die Score von Shunsuke Kikuchi verdient Erwähnung. Diese orchestralen Themes, die dramatischen Stinger bei Transformationen – die Musik trägt die emotionalen Momente genauso wie die Action-Sequenzen.
Schwächen der Serie Dragonball Z
Dragonball Z leidet unter extremem Pacing-Problem mit endlos gestreckten Kämpfen, repetitiven Handlungsmustern und einer Inflation der Machtverhältnisse, die logische Konsistenz zugunsten spektakulärer Momente opfert. Die Serie neigt zu Füllerepisoden und verliert in späteren Sagas teilweise den narrativen Fokus der frühen Bögen.
Seien wir ehrlich: DBZ kann frustrierend sein. Ich erinnere mich an Episoden, wo Freezer „in fünf Minuten explodiert“ und diese fünf Minuten sich über zehn Episoden ziehen. Das berüchtigte „Padding“ ist real und manchmal kaum erträglich.
Die Power-Inflation wird irgendwann absurd. Raditz war zu Beginn eine existenzielle Bedrohung, aber gegen Ende kämpfen unsere Helden gegen Gegner, die Universen vernichten können. Das macht frühere Kämpfe rückwirkend bedeutungslos und schafft ein Problem für alle Nachfolgeserien.
Charaktere wie Yamchu, Tenshinhan oder Chao-Zu werden zunehmend irrelevant. Das ist schade, weil diese Figuren in der ursprünglichen Dragonball-Serie wichtig waren. Hier zeigt sich, dass DBZ primär die „Goku und Vegeta Show“ wird.
Die Boo-Saga ist narrativ das schwächste Stück. Nach der perfekt strukturierten Cell-Saga fühlt sich dieser Bogen an wie eine Aneinanderreihung von Ideen, die Toriyama noch umsetzen wollte. Kid Boo als finaler Gegner ist weniger interessant als seine früheren Formen.
Für wen ist Dragonball Z geeignet?
Dragonball Z ist perfekt für Anime-Einsteiger, die spektakuläre Action lieben, für Nostalgie-Fans der 90er und 2000er Jahre und für alle, die bereit sind, sich auf eine lange, epische Reise einzulassen. Die Serie funktioniert am besten für Zuschauer, die Geduld mitbringen und sich von gelegentlichen Längen nicht abschrecken lassen.
Wenn du zu der Generation gehörst, die DBZ auf RTL II entdeckt hat, ist ein Wiedersehen Pflicht. Die Nostalgie-Brille macht vieles erträglicher, und man erkennt Details, die man als Jugendlicher übersehen hat.
Für Anime-Neulinge ist DBZ immer noch ein perfekter Einstieg, allerdings würde ich heute eher zu Dragonball Kai raten. Die gestraffte Version behält alle wichtigen Momente bei, eliminiert aber die schlimmsten Pacing-Probleme.
Action-Fans kommen voll auf ihre Kosten. Die Kampfchoreografien mögen simpel aussehen, aber sie haben eine Wucht und Dramatik, die moderne Serien oft vermissen lassen. Wenn zwei Super Saiyajins aufeinanderprallen, spürt man die Erschütterungen.
Nicht geeignet ist DBZ für Menschen, die realistische Charaktere oder komplexe Plots erwarten. Das ist High-Fantasy mit Anime-Logik, und wer damit nicht klarkommt, wird frustriert sein.
Wer spricht in Dragonball Z mit? (Deutsche Synchronisation)
- Tommy Morgenstern als Son Goku
- Oliver Siebeck als Vegeta
- Frank Schaff als Piccolo
- Santiago Ziesmer als Krillin
- Frank Lenart als Freezer
- Joachim Kretschmar als Cell
- Michael Rüth als Son Gohan (Kind)
- Dirk Müller als Son Gohan (Teenager/Erwachsener)
- Wolf Frass als Trunks
- Charles Rettinghaus als Majin Boo
Fazit: Lohnt sich Dragonball Z?
Nach all den Jahren und unzähligen Wiedersehen kann ich sagen: Dragonball Z ist mehr als nur eine Anime-Serie – es ist ein Stück Kulturgeschichte. Ja, die 291 Episoden sind eine Investition. Ja, es gibt Längen und Momente, wo man am liebsten vorspulen würde. Aber zwischen all dem Padding verstecken sich Perlen, die auch heute noch funktionieren.
Wenn du zu der Generation gehörst, die DBZ in den späten 90ern entdeckt hat, dann ist ein Wiedersehen unvermeidlich. Wenn du Anime-Neuling bist, dann starte mit Dragonball Kai. Und wenn du grundsätzlich skeptisch bist – gib der Serie eine Chance. Spätestens wenn Goku zum ersten Mal Super Saiyajin wird, verstehst du, warum diese Serie Millionen von Fans weltweit hat.
Dragonball Z ist nicht perfekt, aber es ist authentisch, emotional und spektakulär. In einer Zeit voller CGI-Überladung und komplizierter Plots tut die pure, unverfälschte Action von DBZ richtig gut. Eine Serie, die zeigt, dass die einfachsten Geschichten oft die besten sind. 9.2/10 Punkte.
Das Urteil
Watcher-Score · redaktionelle EinzelwertungBewertet von Tribun — eine Person, ein begründetes Urteil.
Dragonball Z ist nicht nur eine Serie – es ist ein kulturelles Ereignis, das Generationen geprägt hat und trotz seiner Schwächen zu den wichtigsten Anime aller Zeiten gehört.— aus der Wertung von Tribun
Schnelle Antworten
Antworten Schnelle Antworten zu Dragonball Z
Wie viele Staffeln hat Dragonball Z?
Dragonball Z umfasst 9 Staffeln mit insgesamt 291 Episoden. Produktionsstatus: Ended.
Lohnt sich Dragonball Z?
Unsere Redaktion vergibt Dragonball Z einen Watcher-Score von 9,2 von 10. DBZ hat mich vor 25 Jahren gepackt und lässt mich nicht los. Ja, die Serie hat Pacing-Probleme und wird teilweise absurd übertrieben. Aber wenn Goku zum Super Saiyajin wird, wenn Gohan sein Potenzial entfaltet, wenn Vegeta seinen Stolz überwindet – dann entstehen Momente von einer emotionalen Wucht, die ihresgleichen suchen. Die deutschen Synchronsprecher haben Legendäres geleistet, die Musik ist ikonisch, und die Mythologie ist faszinierend. Für Anime-Fans ist DBZ Pflichtprogramm, für alle anderen ein spektakulärer Einstieg in eine Welt voller Energie, Freundschaft und epischer Kämpfe.
Für wen ist Dragonball Z geeignet?
Dragonball Z ist vor allem etwas für Animation und Sci-Fi & Fantasy-Fans und alle, die herausragende Serien suchen.
FAQ zu Dragonball Z
Wie viele Staffeln hat Dragonball Z?
Sollte ich Dragonball vor Dragonball Z schauen?
Was ist der Unterschied zwischen Dragonball Z und Dragonball Kai?
Wo kann ich Dragonball Z streamen?
Ist Dragonball Z abgeschlossen?
Wie lange dauert eine Episode Dragonball Z?
Ab welchem Alter ist Dragonball Z geeignet?
Der Saal
Community — getrennt von der RedaktionSchon gesehen? Bewerte in 2 Sekunden — deine Stimme zählt für den Saal, nie für den Watcher-Score.

0 Kommentare