Wer streamt The Office?
VerfĂŒgbarkeit DEStand 28.07.2026: The Office lĂ€uft im Abo bei Netflix und Disney+ â mit deutscher Synchronfassung.
VerfĂŒgbarkeit Deutschland · Stand 28.07.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne GewĂ€hr, keine bezahlte Kooperation.
Der Seriencheck
von TribunQuick Answer: Ist The Office sehenswert?
Kurze Antwort: JA – Eine zeitlose Comedy-Perle, die selbst nach fast 20 Jahren noch jeden zum Lachen und Weinen bringt.
FĂŒr wen geeignet: Comedy-Liebhaber, Workplace-Comedy-Fans, Romantik-Enthusiasten, Mockumentary-AnhĂ€nger.
Nicht geeignet fĂŒr: Humorlose Menschen, Action-Junkies, Leute ohne Geduld fĂŒr Charakterentwicklung.
Binge-Faktor: Extrem hoch – Ich hab damals ganze Wochenenden verloren und bin heute noch sĂŒchtig nach Wiederholungen.
Mein Urteil: The Office ist Comedy-Gold mit Herz. Eine Serie, die beweist, dass die besten Geschichten im AlltĂ€glichen stecken. Absolute Pflicht fĂŒr jeden, der glaubt, dass Lachen die beste Medizin ist.
Worum geht es in The Office?
The Office folgt dem chaotischen Alltag der Angestellten bei Dunder Mifflin, einer Papierfirma in Scranton, Pennsylvania. Im Mittelpunkt steht der exzentrische Regionalmanager Michael Scott, der sich fĂŒr den coolste Chef der Welt hĂ€lt, aber eigentlich eine wandelnde Peinlichkeit ist. Die Mockumentary-Serie zeigt die absurden BĂŒrosituationen, Romanzen und Freundschaften zwischen den Mitarbeitern – vom ewigen Prankster Jim ĂŒber die kĂŒnstlerische Pam bis zum bĂ€uerlichen Dwight.
Was The Office so besonders macht, ist die Art, wie sie das Mundane in Comedy-Gold verwandelt. Ich erinnere mich noch genau an meine erste Episode – es war die berĂŒhmte „Fire Drill“ aus Staffel 5. Ich saĂ da, schaute zu, wie Dwight einen falschen Feueralarm auslöst und das komplette BĂŒro in Panik versetzt. Angela wirft ihre Katze durch die Decke, Stanley hat fast einen Herzinfarkt, und Michael? Der steht einfach da und filmt alles mit seinem Handy. Ich dachte mir: „Was zur Hölle schaue ich da?“ – und konnte trotzdem nicht wegschauen.
Die Serie funktioniert auf so vielen Ebenen gleichzeitig. Da ist Michael Scott, gespielt von Steve Carell, der verzweifelt versucht, von seinen Angestellten geliebt zu werden, aber mit jedem Wort tiefer ins FettnĂ€pfchen tritt. Seine UnfĂ€higkeit, soziale Situationen zu verstehen, ist gleichzeitig urkomisch und herzzerreiĂend. Dann haben wir Jim und Pam, deren langsam aufblĂŒhende Romanze ĂŒber mehrere Staffeln eine der schönsten TV-Liebesgeschichten ĂŒberhaupt ist.
Und Dwight! Rainn Wilson erschafft in Dwight Schrute eine Figur, die eigentlich völlig verrĂŒckt ist – ein Beet-Farmer mit einem Faible fĂŒr Autoritarismus und BĂ€ren – aber irgendwie trotzdem sympathisch. Seine Streiche mit Jim sind legendĂ€r: von der Jell-O-Heftklammer bis zum Pavlov-Experiment mit Minzbonbons und Windows-Sounds.
Was ich besonders liebe: The Office traut sich, langsam zu erzĂ€hlen. Charakterentwicklungen passieren nicht ĂŒber Nacht. Pam braucht Jahre, um ihren Mut zu fassen. Jim wĂ€chst vom Prankster zum verantwortungsbewussten Familienvater. Selbst Dwight entwickelt sich von der Comic-Relief-Figur zu einem echten Menschen mit TrĂ€umen und Ăngsten.
Wie viele Staffeln hat The Office?
The Office umfasst insgesamt neun Staffeln mit 201 Episoden, die von 2005 bis 2013 auf NBC liefen. Die EpisodenlĂ€nge betrĂ€gt etwa 22 Minuten, was perfekt fĂŒr den Binge-Konsum ist. Die Serie ist offiziell abgeschlossen, wobei Steve Carell nach Staffel 7 ausstieg und die letzten beiden Staffeln ohne Michael Scott auskommen mussten.
Staffel 1 war mit nur sechs Episoden ein vorsichtiger Start – NBC wusste nicht so recht, was sie mit dieser seltsamen Adaption anfangen sollten. Heute bin ich dankbar fĂŒr diese kurze erste Staffel, denn ehrlich gesagt: Sie ist noch sehr nah am britischen Original und fĂŒhlt sich oft unangenehm an. Michael ist hier noch zu sehr wie David Brent – ein kompletter Soziopath ohne erlösende Eigenschaften.
Staffel 2 und 3 sind fĂŒr mich der absolute Höhepunkt der Serie. Hier findet The Office ihre eigene Stimme. Michael wird menschlicher, ohne seine Peinlichkeit zu verlieren. Die Jim-Pam-Storyline entwickelt sich herzzerreiĂend langsam. „Casino Night“ am Ende von Staffel 2 – wo Jim Pam endlich seine GefĂŒhle gesteht – ist einer der besten TV-Momente ĂŒberhaupt. Ich hab damals vor dem Bildschirm gesessen und laut „ENDLICH!“ gerufen.
Staffel 4-6 setzen diese QualitĂ€t fort. Hier erleben wir Jim und Pams Hochzeit, Michaels katastrophale Beziehung mit Jan, und den legendĂ€ren „Dinner Party“ – eine Episode, die gleichzeitig die komischste und schmerzhafteste der ganzen Serie ist. Wenn ihr nur eine Episode schauen könntet, um The Office zu verstehen, dann diese.
Der Elefant im Raum: Staffel 8 und 9 ohne Steve Carell. Ich werde nicht lĂŒgen – sie sind schwĂ€cher. Andy Bernard als Manager funktioniert nicht annĂ€hernd so gut wie Michael. Aber auch diese Staffeln haben ihre Momente. Das Serienfinale ist emotional perfekt und bringt alle Storylines zu einem befriedigenden Abschluss.
Insgesamt sind das ĂŒber 70 Stunden Content – und ich habe die komplette Serie bestimmt fĂŒnfmal durchgeschaut. Jedes Mal entdecke ich neue Details, neue Witze im Hintergrund, neue emotionale Nuancen. Das ist das Zeichen einer wirklich groĂartigen Serie.
Wer hat The Office erschaffen?
The Office wurde von Greg Daniels fĂŒr das amerikanische Fernsehen entwickelt, basierend auf der britischen Serie von Ricky Gervais und Stephen Merchant. Daniels, der zuvor an The Simpsons und King of the Hill gearbeitet hatte, verwandelte die oft brutale britische Vorlage in eine wĂ€rmere, aber nicht weniger komische amerikanische Version. Zu seinem Autorenteam gehörten spĂ€ter ComedygröĂen wie Michael Schur, Mindy Kaling und B.J. Novak.
Greg Daniels verdient nicht genug Anerkennung fĂŒr das, was er geleistet hat. Die britische Version von The Office ist brillant, aber auch kalt und oft grausam. Daniels verstand, dass amerikanische Zuschauer ĂŒber neun Staffeln hinweg eine emotionale Verbindung zu den Charakteren brauchen. Er machte Michael Scott zu einem Menschen, nicht nur zu einem Monster.
Was mich besonders beeindruckt: Daniels holte sich viele seiner Autoren direkt aus der Cast. B.J. Novak (Ryan) wurde Produzent und Hauptautor. Mindy Kaling (Kelly) schrieb einige der besten Episoden. Paul Lieberstein (Toby) fĂŒhrte Regie und war Showrunner. Das gab der Serie eine AuthentizitĂ€t, die man spĂŒrt – diese Leute verstanden ihre Charaktere von innen heraus.
Michael Schur, der spĂ€ter Parks and Recreation und Brooklyn Nine-Nine erschuf, brachte seine Erfahrung von Saturday Night Live mit. Er verstand, wie man Ensemble-Comedy schreibt, wo jeder Charakter seine Momente hat. Keine Figur bei The Office ist verschwendet – selbst Hintergrundcharaktere wie Creed oder Stanley haben ihre unvergesslichen Momente.
Die Regie war genauso wichtig. Ken Kwapis etablierte in den ersten Episoden den Dokumentarfilm-Look, der sich wie echtes Kino anfĂŒhlt. Paul Feig, Randall Einhorn und andere verstanden, dass bei Mockumentary-Comedy weniger oft mehr ist. Die Kamera reagiert auf die Action, statt sie zu inszenieren. Das macht jede peinliche Michael-Scott-Situation noch schmerzhafter – und lustiger.
Besetzung & Schauspiel in The Office
Steve Carell als Michael Scott ist das Herz der Serie – eine Performance, die Comedy und Tragödie perfekt balanciert. John Krasinski und Jenna Fischer erschaffen in Jim und Pam eine der glaubwĂŒrdigsten TV-Romanzen aller Zeiten. Rainn Wilson macht aus Dwight Schrute eine ikonische Figur. Das gesamte Ensemble, von B.J. Novak bis Angela Kinsey, erschafft eine BĂŒrowelt, die sich völlig authentisch anfĂŒhlt.
Steve Carell ist ein Genie. Punkt. Michael Scott könnte in den falschen HĂ€nden einfach nur ein widerlicher Narzisst sein. Carell findet die Menschlichkeit in dieser Figur, ohne sie zu beschönigen. Wenn Michael in „Scott’s Tots“ versucht zu erklĂ€ren, warum er einem ganzen Jahrgang das College finanzieren kann, ist das gleichzeitig urkomisch und herzzerreiĂend. Carell spielt nicht um Sympathie – er zeigt uns einen Menschen, der verzweifelt geliebt werden will und dabei alles falsch macht.
John Krasinski war vor The Office praktisch unbekannt. Seine Jim-Performance ist ein Meisterclass in subtiler Comedy. Die Art, wie er in die Kamera schaut, wenn Michael wieder etwas Peinliches sagt – diese kleinen Momente machen Jim zu unserem Stellvertreter im BĂŒro. Und seine Chemie mit Jenna Fischer? Unbezahlbar. Ihre erste gemeinsame Szene in der Pilotfolge – man spĂŒrt sofort, dass da etwas ist.
Jenna Fischer macht aus Pam mehr als nur das „nette MĂ€dchen“. Pams Entwicklung von der schĂŒchternen Rezeptionistin zur selbstbewussten VerkĂ€uferin und Mutter ist eine der besten Charakterentwicklungen im Fernsehen. Fischer spielt das alles so natĂŒrlich, dass man vergisst, dass es Schauspielerei ist.
Rainn Wilson hĂ€tte Dwight einfach nur verrĂŒckt spielen können. Stattdessen macht er ihn zu einem Menschen mit eigener Logik. Dwights LoyalitĂ€t zu Michael, seine Liebe zu Angela, seine TrĂ€ume von der Beet-Farm – Wilson findet die Wahrheit in jeder noch so absurden Situation.
Das Supporting-Cast ist perfekt gewĂ€hlt. Brian Baumgartner macht Kevin zu mehr als nur dem „dummen Kerl“. Angela Kinsey findet die Verletzlichkeit hinter Angelas eiskalter Fassade. Oscar Nunez, Phyllis Smith, Kate Flannery – jeder bringt seine Figur zum Leben, ohne je zu ĂŒbertreiben.
Ed Helms als Andy Bernard ist komplizierter. In den spÀteren Staffeln wird Andy zum Hauptcharakter, aber er funktioniert besser als Nebenfigur. Helms gibt sein Bestes, aber Andy ist einfach kein Michael Scott.
StÀrken von The Office
The Office brilliert durch perfektes Timing, authentische Charakterentwicklungen und die FĂ€higkeit, aus alltĂ€glichen BĂŒrosituationen Comedy-Gold zu schmelzen. Die Mockumentary-Format erlaubt intime Momente, die in einer traditionellen Sitcom unmöglich wĂ€ren. Dazu kommt eine der besten Ensemble-Casts der TV-Geschichte und Storylines, die sowohl herzhaft komisch als auch emotional erfĂŒllend sind.
Was The Office von anderen Workplace-Comedies unterscheidet, ist die emotionale Tiefe. Ja, wir lachen ĂŒber Michael, aber wir verstehen auch seine Einsamkeit. Jim und Pams Beziehung entwickelt sich so langsam und natĂŒrlich, dass jeder kleine Fortschritt ein Ereignis ist. Als Jim in Staffel 3 nach Stamford wechselt, war ich tatsĂ€chlich traurig. Diese Charaktere sind mir ans Herz gewachsen.
Der Mockumentary-Stil ist perfekt fĂŒr diese Art von Comedy. Die direkten Blicke in die Kamera schaffen eine IntimitĂ€t, die man sonst nicht hat. Wenn Jim nach einem besonders peinlichen Michael-Moment in die Kamera schaut, sind wir alle Jim. Die Talking-Head-Interviews geben jedem Charakter die Chance zu glĂ€nzen, auch den Nebenfiguren.
Die Streiche zwischen Jim und Dwight sind Comedy-Perfektion. Jeder einzelne ist durchdacht und eskaliert auf die perfekte Art. Von der simplen Jell-O-Heftklammer bis zum elaborierten „Future Dwight“-Brief – diese Momente sind zeitlos komisch. Ich kann die „Bears. Beets. Battlestar Galactica“-Szene immer noch nicht schauen, ohne laut zu lachen.
Was mich immer wieder beeindruckt: Die Serie respektiert ihre Charaktere. Auch die scheinbar dĂŒmmsten Figuren haben Momente der Klarheit. Kevin hat seine Chili-Katastrophe, aber auch seinen wunderschönen Moment, als er ĂŒber seine Band spricht. Stanley wirkt gelangweilt, aber seine Leidenschaft fĂŒr KreuzwortrĂ€tsel und Florida ist ansteckend.
Die romantischen Storylines funktionieren, weil sie Zeit brauchen dĂŒrfen. Jim und Pam ĂŒber drei Staffeln zu entwickeln war ein Risiko, aber es zahlt sich aus. Ihre Hochzeit in „Niagara“ ist einer der schönsten TV-Momente ĂŒberhaupt – nicht trotz der Komödie, sondern wegen ihr.
SchwÀchen von The Office
The Office kĂ€mpft nach Steve Carells Abgang in Staffel 7 mit IdentitĂ€tsproblemen. Andy Bernard als Hauptfigur funktioniert nicht, und einige Storylines wirken in den spĂ€teren Staffeln erzwungen. Dazu kommen gelegentliche Momente von Second-Hand-Embarrassment, die selbst fĂŒr diese Serie zu schmerzhaft sind, und eine gewisse Wiederholung der Witzmuster in den mittleren Staffeln.
Ich muss ehrlich sein: Staffel 8 und 9 sind ein anderes Tier. Ohne Steve Carell fehlt der Serie ihr emotionales Zentrum. Andy Bernard ist ein guter Charakter als Nebenfigur, aber als Hauptcharakter? Er ist einfach zu eindimensional. Seine WutausbrĂŒche sind unangenehm, ohne lustig zu sein, und seine romantischen Storylines mit Erin fĂŒhlen sich forciert an.
Es gibt auch Episoden, die selbst fĂŒr mich als Fan schwer zu ertragen sind. „Scott’s Tots“ ist berĂŒhmt-berĂŒchtigt fĂŒr sein Cringe-Level. Michael verspricht einer ganzen Schulklasse, ihr College zu bezahlen, und kann es natĂŒrlich nicht. Die Episode ist brillant geschrieben und gespielt, aber so schmerzhaft, dass ich sie manchmal ĂŒberspringen muss. Und ich bin nicht der Einzige – es gibt online ganze Communities von Leuten, die diese Episode nicht schauen können.
„Dinner Party“ ist Ă€hnlich. Michaels toxische Beziehung mit Jan eskaliert vor den Augen seiner Angestellten. Es ist Comedy-Gold, aber gleichzeitig so unangenehm, dass ich wĂ€hrend des Schauens körperliche Schmerzen bekomme. Das spricht fĂŒr die QualitĂ€t der Serie, aber macht sie nicht unbedingt angenehmer zu schauen.
In den mittleren Staffeln wiederholen sich manche Witzmuster. Michael sagt etwas Unpassendes, Jim macht Streiche, Dwight reagiert ĂŒber. Das funktioniert immer noch, aber die Ăberraschungsmomente werden seltener. Zum GlĂŒck entwickeln sich die Charaktere weiter, sodass es nie wirklich langweilig wird.
Einige der spĂ€teren Storylines fĂŒhlen sich wie Verzweiflung an. Jim startet plötzlich eine Sportmarketing-Firma in Philadelphia? Das kam aus dem Nichts und schuf kĂŒnstliche Konflikte zwischen ihm und Pam. Die Serie funktioniert am besten, wenn sie klein und persönlich bleibt, nicht wenn sie versucht, groĂe Drama-Momente zu erschaffen.
FĂŒr wen ist The Office geeignet?
The Office ist perfekt fĂŒr alle, die intelligente, charakterbasierte Comedy lieben und bereit sind, Zeit in die Entwicklung von Figuren zu investieren. Comedy-Fans, die sowohl lachen als auch weinen wollen, Romantic-Comedy-Liebhaber und alle, die schon mal in einem BĂŒro gearbeitet haben, werden sich hier zu Hause fĂŒhlen. Wer subtilen Humor und langsame ErzĂ€hlung schĂ€tzt, bekommt hier eine der besten Serien aller Zeiten.
Wenn ihr jemals in einem BĂŒro gearbeitet habt, werdet ihr The Office lieben – und hassen. Die Serie trifft so genau ins Schwarze, wenn es um BĂŒropolitik, nervige Kollegen und sinnlose Meetings geht, dass es manchmal weh tut. Ich hab wĂ€hrend des Schauens oft gedacht: „Oh Gott, das kenne ich aus meinem eigenen Job.“
FĂŒr Comedy-Nerds ist The Office ein Muss. Die Serie beweist, dass man nicht laut und ĂŒberdreht sein muss, um lustig zu sein. Die besten Witze entstehen aus Charaktermomenten, nicht aus One-Linern. Wer Serien wie Parks and Recreation, Brooklyn Nine-Nine oder Arrested Development liebt, wird hier glĂŒcklich werden.
Romantic-Comedy-Fans bekommen mit Jim und Pam eine der schönsten Liebesgeschichten im Fernsehen. Ihre Beziehung entwickelt sich so natĂŒrlich und authentisch, dass jeder kleine Fortschritt ein Ereignis ist. Das Casino-Night-Finale, ihre erste gemeinsame Nacht, der Heiratsantrag – alles perfekt inszenierte Momente, die das Herz höher schlagen lassen.
Wer gerne binge-watcht, hat hier einen Jackpot gelandet. 201 Episoden bedeuten ĂŒber 70 Stunden Content, aber die 22-Minuten-Episoden sind perfekt portioniert. Man kann eine Episode in der Mittagspause schauen oder ein ganzes Wochenende verlieren. Ich hab beides gemacht.
Auch fĂŒr Leute, die normalerweise keine Sitcoms schauen, funktioniert The Office oft. Das Mockumentary-Format fĂŒhlt sich nicht wie eine traditionelle Sitcom an – es ist nĂ€her an einem Reality-TV-Format. Die Charaktere fĂŒhlen sich real an, die Situationen sind nachvollziehbar, und es gibt keine Laugh Track, der einem sagt, wann man lachen soll.
Familien können The Office gemeinsam schauen – es ist nicht zu erwachsen fĂŒr Teenager, aber nicht zu albern fĂŒr Erwachsene. Meine Nichten haben die Serie mit 14 entdeckt und waren genauso sĂŒchtig wie ich.
Wer spielt in The Office mit?
Steve Carell als Michael Scott – Regionalmanager
Rainn Wilson als Dwight Schrute – Stellvertretender Regionalmanager
John Krasinski als Jim Halpert – VerkĂ€ufer
Jenna Fischer als Pam Beesly – Rezeptionistin
B.J. Novak als Ryan Howard – Praktikant/Temp
Mindy Kaling als Kelly Kapoor – Kundenservice
Ed Helms als Andy Bernard – VerkĂ€ufer
Ellie Kemper als Erin Hannon – Rezeptionistin
Brian Baumgartner als Kevin Malone – Buchhalter
Angela Kinsey als Angela Martin – Buchhalterin
Oscar Nunez als Oscar Martinez – Buchhalter
Phyllis Smith als Phyllis Vance – VerkĂ€uferin
Kate Flannery als Meredith Palmer – Supplier Relations
Creed Bratton als Creed Bratton – Quality Assurance
Paul Lieberstein als Toby Flenderson – HR-Manager
Craig Robinson als Darryl Philbin – Lagerleiter
Fazit: Lohnt sich The Office?
Nach all den Jahren bin ich immer noch sĂŒchtig nach The Office. Es ist eine Serie, die ich immer wieder schaue, wenn ich mich schlecht fĂŒhle, wenn ich lachen will, oder wenn ich einfach gute Unterhaltung brauche. Sie funktioniert als Background-Noise genauso gut wie als aufmerksames Schauerlebnis.
The Office beweist, dass Comedy nicht laut oder ĂŒberdreht sein muss, um zu funktionieren. Die besten Witze entstehen aus authentischen Charaktermomenten. Michael Scott ist peinlich, aber menschlich. Jim und Pam sind perfekt, aber nicht unrealistisch. Dwight ist verrĂŒckt, aber hat seinen eigenen inneren Kompass.
Diese Serie hat das moderne Fernsehen geprÀgt. Ohne The Office gÀbe es kein Parks and Recreation, kein Brooklyn Nine-Nine, keine moderne Mockumentary-Comedy. Sie hat bewiesen, dass man komplexe, langfristige Storylines in einer Comedy erzÀhlen kann, ohne den Humor zu verlieren.
Ja, die letzten beiden Staffeln sind schwÀcher. Ja, manche Episoden sind zu schmerzhaft zum Anschauen. Aber das Àndert nichts daran, dass The Office eine der wichtigsten und besten Comedy-Serien aller Zeiten ist. 9.4/10 Punkte.
Das Urteil
Watcher-Score · redaktionelle EinzelwertungBewertet von Tribun â eine Person, ein begrĂŒndetes Urteil.
Eine Mockumentary-Meisterklasse, die aus BĂŒroalltag pure Comedy-Magie erschafft - The Office beweist, dass die besten Geschichten in den alltĂ€glichsten Momenten stecken.â aus der Wertung von Tribun
Schnelle Antworten
Antworten Schnelle Antworten zu The Office
Wo kann ich The Office streamen?
The Office lĂ€uft aktuell im Abo bei Netflix und Disney+; zum Leihen oder Kaufen bei Apple TV+, Amazon, maxdome, MagentaTV und freenet Video. Stand Juli 2026, Angaben fĂŒr Deutschland ohne GewĂ€hr.
Wie viele Staffeln hat The Office?
The Office umfasst 9 Staffeln mit insgesamt 186 Episoden. Produktionsstatus: Ended.
Lohnt sich The Office?
Unsere Redaktion vergibt The Office einen Watcher-Score von 9,4 von 10. The Office ist mehr als nur Comedy - es ist ein emotionales Erlebnis. Steve Carells Michael Scott ist eine der komplexesten TV-Figuren ĂŒberhaupt, Jim und Pams Liebesgeschichte gehört zu den schönsten im Fernsehen, und die gesamte Serie schafft es, universelle menschliche Erfahrungen durch die Linse eines PapierbĂŒros zu erzĂ€hlen. Die spĂ€teren Staffeln ohne Carell schwĂ€cheln zwar, aber die ersten sieben Staffeln sind Comedy-Perfektion. Ein Muss fĂŒr jeden, der intelligenten, herzerwĂ€rmenden Humor liebt.
FĂŒr wen ist The Office geeignet?
The Office ist vor allem etwas fĂŒr Komödie-Fans und alle, die herausragende Serien suchen.
Worum geht es in The Office?
In der PapiergroĂhandelsfirma Dunder Mifflin herrscht der alltĂ€gliche BĂŒrowahnsinn. Verkaufsleiter Michael Scott hĂ€lt sich fĂŒr einen lustigen Entertainer und den besten Chef der Welt. FĂŒr weitere EgokrĂ€mpfe sorgt der pedantische Nerd Dwight Schrute, der um Michaels Posten buhlt.
Besetzung
FAQ zu The Office
Wie viele Staffeln hat The Office?
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1 Kommentar
Hat mich richtig berĂŒhrt, weil ich mich so gut in die Charaktere einfĂŒhlen konnte. Ich fand die Serie super lustig und gleichzeitig auch nachdenklich. đđ