Wer streamt Lucifer?
Verfügbarkeit DEStand 26.07.2026: Lucifer läuft im Abo bei Netflix – mit deutscher Synchronfassung.
Verfügbarkeit Deutschland · Stand 26.07.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.
Staffeln & Folgen
aus der WatchGuide-DatenbankS1Staffel 1· 13 Folgen · ab Jan. 2016▾
S2Staffel 2· 18 Folgen · ab Sep. 2016▾
S3Staffel 3· 26 Folgen · ab Okt. 2017▾
S4Staffel 4· 10 Folgen · ab Mai 2019▾
S5Staffel 5· 16 Folgen · ab Aug. 2020▾
S6Staffel 6· 10 Folgen · ab Sep. 2021▾
Der Seriencheck
von TribunQuick Answer: Ist Lucifer sehenswert?
Kurze Antwort: JA – Eine der besten Fantasy-Krimiserien der letzten Jahre mit brillantem Cast und emotionaler Tiefe.
Für wen geeignet: Krimi-Fans, Fantasy-Liebhaber, Romantik-Enthusiasten, Binge-Watcher.
Nicht geeignet für: Reine Hardcore-Krimi-Fans, sehr religiöse Zuschauer, Splatter-Horror-Suchende.
Binge-Faktor: Hoch – Die Cliffhanger und die Chemie zwischen den Charakteren machen süchtig.
Mein Urteil: Lucifer ist ein emotionales Meisterwerk mit perfekter Balance zwischen Humor und Drama. Tom Ellis liefert eine Karriere-definierende Performance ab.
Worum geht es in Lucifer?
Lucifer erzählt die Geschichte des Teufels höchstpersönlich, der die Hölle verlässt und als Nachtclub-Besitzer in Los Angeles ein neues Leben beginnt. Als er in einen Mordfall verwickelt wird, entdeckt er seine Leidenschaft fürs Verbrechen lösen und arbeitet fortan mit der skeptischen LAPD-Detektivin Chloe Decker zusammen. Während er Fall für Fall aufklärt, kämpft Lucifer mit seiner göttlichen Herkunft, familiären Problemen und der Frage nach Erlösung.
Ich muss gestehen, dass mich die Prämisse anfangs skeptisch gemacht hat. Ein Procedural mit dem Teufel als Hauptfigur? Das klang nach billiger Provokation. Doch bereits nach der Pilotfolge war klar: Hier geht es um so viel mehr als nur um einen weiteren Cop-Show-Gimmick.
Tom Ellis‘ Lucifer Morningstar ist kein klassischer Bösewicht. Er ist ein gefallener Engel, der nach Jahrtausenden als Höllenfürst einfach nur müde ist. Sein Nachtclub „Lux“ in Los Angeles wird zu seinem Refugium, wo er das irdische Leben in vollen Zügen genießt – Parties, Alkohol, Sex, alles was die Menschheit zu bieten hat.
Der Wendepunkt kommt, als eine Freundin von ihm ermordet wird. Plötzlich entdeckt Lucifer eine neue Seite an sich: den Drang nach Gerechtigkeit. Seine übernatürliche Fähigkeit, Menschen dazu zu bringen, ihre tiefsten Wünsche zu offenbaren, macht ihn zu einem wertvollen Partner für die Polizei – auch wenn Detective Chloe Decker anfangs alles andere als begeistert ist.
Was Lucifer so besonders macht, ist die Art, wie die Serie klassische Procedural-Elemente mit tiefgreifenden existenziellen Fragen verwebt. Jeder Fall wird zum Spiegel für Lucifers eigene inneren Kämpfe. Er konfrontiert Mörder, Betrüger und andere Verbrecher – und sieht dabei immer auch sich selbst.
Wie viele Staffeln hat Lucifer?
Lucifer umfasst insgesamt sechs Staffeln mit 93 Episoden, die zwischen 2016 und 2021 ausgestrahlt wurden. Die Serie startete bei FOX (Staffel 1-3) und wurde nach der Absetzung von Netflix gerettet und erfolgreich mit drei weiteren Staffeln fortgesetzt. Die finale sechste Staffel brachte die Geschichte zu einem emotionalen und befriedigenden Abschluss.
Die Reise von Lucifer war alles andere als glatt. Als FOX die Serie nach der dritten Staffel absetzte, war ich ehrlich gesagt am Boden zerstört. Die dritte Staffel hatte mit einem brutalen Cliffhanger geendet – Chloe sieht zum ersten Mal Lucifers wahres Gesicht, seine Teufelsform. Und dann: Absetzung.
Doch die Fans ließen nicht locker. Die #SaveLucifer-Kampagne war eine der erfolgreichsten Fan-Rettungsaktionen in der TV-Geschichte. Netflix erkannte das Potenzial und übernahm die Serie für drei weitere Staffeln. Rückblickend war das der beste Schritt, der der Serie passieren konnte.
Die FOX-Jahre (Staffel 1-3) waren geprägt von klassischen Network-TV-Zwängen: 22-26 Episoden pro Staffel, Case-of-the-Week-Format, und die ständige Angst vor Absetzung. Netflix gab der Serie mehr kreativen Freiraum. Die vierte Staffel mit nur zehn Episoden war straffer, fokussierter und emotionaler.
Staffel 5 wurde als große 16-Episoden-Season konzipiert, aber Netflix teilte sie in zwei Hälften auf. Das war genial – so hatten wir quasi zwei Staffeln mit je acht Episoden, und der Cliffhanger zwischen Teil A und B war mörderisch. Die finale sechste Staffel mit zehn Episoden brachte dann alles zu einem wunderschönen Ende.
Jede Staffel hat ihren eigenen Charakter: Die erste führt uns in die Welt ein, die zweite bringt Lucifers Mutter ins Spiel, die dritte eskaliert mit Kain als Gegenspieler. Ab Staffel vier wird es dann richtig emotional und mythologisch komplex.
Wer hat Lucifer erschaffen?
Lucifer wurde von Tom Kapinos für das Fernsehen erschaffen, basierend auf den DC Vertigo Comics von Neil Gaiman. Kapinos, bekannt für „Californication“, adaptierte Gaimans düsteren Comic-Charakter für das Mainstream-Fernsehen und erschuf dabei eine einzigartige Mischung aus Procedural, Fantasy und Romanze. Die Serie nahm erhebliche kreative Freiheiten mit dem Quellmaterial und entwickelte eine völlig eigenständige Identität.
Tom Kapinos war die perfekte Wahl für diese Adaption. Seine Erfahrung mit „Californication“ – einer Serie über einen charismatischen, aber selbstzerstörerischen Antihelden – bereitete ihn ideal auf Lucifer vor. Kapinos verstand, wie man komplexe, moralisch ambivalente Charaktere erschafft, die trotz ihrer Fehler sympathisch bleiben.
Die Herausforderung war enorm: Neil Gaimans Lucifer-Comics sind düster, philosophisch und oft brutal. Sie erzählen von einem Teufel, der die Hölle verlässt und ein eigenes Universum erschafft. Das ist schwer verdauliches Material für Network-TV.
Kapinos‘ Geniestreich war es, den Kern – einen Teufel auf der Suche nach Sinn und Erlösung – zu bewahren, aber die Verpackung radikal zu ändern. Statt kosmischer Schlachten und metaphysischer Grübeleien bekamen wir einen Krimi in Los Angeles mit übernatürlichem Twist.
Interessant ist, wie sehr sich die Serie von den Comics unterscheidet. Charaktere wie Chloe Decker existieren in Gaimans Version gar nicht. Die ganze Polizei-Procedural-Struktur ist eine Erfindung der TV-Serie. Trotzdem fängt sie den Geist des Comics ein: die Frage nach freiem Willen, Bestimmung und der Möglichkeit der Erlösung.
Kapinos schuf auch das geniale Konzept von Lucifers „Superpower“: Menschen dazu zu bringen, ihre tiefsten Wünsche zu gestehen. Diese Fähigkeit ist perfekt für eine Krimi-Serie – und führt regelmäßig zu den besten Szenen der Show.
Besetzung und Schauspiel in Lucifer – Wer brilliert?
Tom Ellis IS Lucifer – seine charismatische, verletzliche und zugleich teuflische Performance trägt die gesamte Serie. Lauren German als Chloe Decker bildet das perfekte emotionale Gegengewicht, während Lesley-Ann Brandt als Dämonin Maze und D.B. Woodside als Engel Amenadiel die übernatürliche Familie komplettieren. Das Ensemble funktioniert wie ein gut geöltes Uhrwerk, jeder Charakter hat seinen Platz und seine Entwicklung.
Tom Ellis war vor Lucifer für mich ein völlig unbeschriebenes Blatt. Der walisische Schauspieler hatte in kleineren britischen Produktionen mitgespielt, aber nichts ließ seine Performance als Lucifer erahnen. Es ist eine Karriere-definierende Rolle – Ellis verschmilzt so vollständig mit dem Charakter, dass ich ihn nie wieder in einer anderen Rolle sehen kann, ohne an den Teufel zu denken.
Was Ellis so brillant macht, ist seine Fähigkeit, mehrere Facetten gleichzeitig zu zeigen. In einer Szene ist er der charmante Verführer, der jeden um den Finger wickelt. Im nächsten Moment zeigt er die Verletzlichkeit eines Kindes, das nur von seinem Vater geliebt werden will. Und dann wieder die uralte Weisheit und Müdigkeit eines Wesens, das seit Anbeginn der Zeit existiert.
Lauren German als Chloe war anfangs der schwächste Teil der Serie. Nicht, weil German schlecht wäre, sondern weil ihre Rolle zunächst die typische „skeptische Polizistin“ war. Doch im Laufe der Serie entwickelt sich Chloe zu einer vielschichtigen Figur. Germans beste Momente hat sie in den emotionalen Szenen mit Ellis – die Chemie zwischen beiden ist spürbar und authentisch.
Lesley-Ann Brandt als Maze durchlebt die vielleicht größte Charakterentwicklung der Serie. Sie startet als eindimensionale „böse Dämonin“ und entwickelt sich zu einer der komplexesten Figuren der Show. Brandt spielt diese Transformation mit einer Mischung aus Härte und Verletzlichkeit, die mich oft zu Tränen gerührt hat.
D.B. Woodside bringt als Amenadiel die nötige Autorität mit. Seine Darstellung des himmlischen Bruders, der zwischen Pflicht und Familie zerrissen ist, bildet einen perfekten Kontrast zu Ellis‘ rebellischem Lucifer. Die Szenen zwischen beiden gehören zu den besten der Serie.
Rachael Harris als Therapeutin Linda ist das heimliche Herz der Serie. Sie bringt die menschliche Perspektive ein und fungiert als emotionaler Anker für die übernatürlichen Charaktere. Harris spielt Linda mit so viel Wärme und Weisheit, dass man sofort verstehen kann, warum selbst der Teufel bei ihr Therapie machen will.
Was sind die größten Stärken von Lucifer?
Lucifers größte Stärke ist die perfekte Balance zwischen Humor und emotionaler Tiefe. Die Serie schafft es, in einer Episode zum Lachen zu bringen und in der nächsten zu Tränen zu rühren. Dazu kommen brillante Charakterentwicklungen über sechs Staffeln hinweg, eine einzigartige Mythologie und Tom Ellis‘ charismatische Hauptrolle, die jeden Moment auf dem Bildschirm elektrisierend macht.
Was mich von Anfang an bei Lucifer fasziniert hat, ist der Tonfall. Die Serie springt mühelos zwischen Genres hin und her. Eine Minute lache ich über Lucifers arrogante Sprüche und seine Unfähigkeit, menschliche Gepflogenheiten zu verstehen. Die nächste Minute sitze ich mit Tränen in den Augen da, weil er über seine Angst spricht, nicht liebenswert zu sein.
Die Krimi-Fälle sind selten Meisterwerke für sich genommen, aber sie funktionieren perfekt als Vehikel für Charakterentwicklung. Jeder Fall spiegelt die inneren Kämpfe der Hauptfiguren wider. Ein Fall über Vergebung wird zu Lucifers persönlicher Reise mit seinem Vater. Ein Fall über Selbstakzeptanz wird zu Mazes Suche nach Identität.
Die Serie hat auch eine der besten Found-Family-Dynamiken im Fernsehen. Diese Gruppe von Außenseitern – ein gefallener Engel, eine Dämonin, ein himmlischer Krieger, eine menschliche Detektivin – wird zu einer echten Familie. Die Szenen, in denen sie einfach nur zusammensitzen und reden, gehören zu meinen liebsten Momenten.
Beeindruckend ist auch, wie die Serie mit religiösen Themen umgeht. Sie nimmt die Mythologie ernst, ohne dabei preachy oder respektlos zu werden. Lucifer stellt große Fragen über freien Willen, Bestimmung, Gut und Böse – aber immer im Kontext persönlicher, menschlicher Geschichten.
Die Musik verdient eine besondere Erwähnung. Tom Ellis singt mehrmals pro Staffel, und seine Performances sind atemberaubend. Songs wie „All Along the Watchtower“ oder „Creep“ werden zu emotionalen Höhepunkten, die die innere Verfassung der Charaktere perfekt einfangen.
Welche Schwächen hat Lucifer?
Lucifers größte Schwäche liegt in den ersten drei FOX-Staffeln mit ihrem repetitiven Case-of-the-Week-Format und der langsamen Handlungsentwicklung. Manche Nebenfiguren bleiben unterdimensioniert, und gelegentlich wird der emotionale Ton zu schwermütig. Die Mythologie wird manchmal überkompliziert, besonders in den späteren Netflix-Staffeln, und nicht alle Romantic-Subplot funktionieren gleich gut.
Ich liebe Lucifer, aber die Serie hat definitiv ihre Macken. Das größte Problem sind die ersten drei Staffeln mit ihrem Network-TV-Format. 22 Episoden pro Staffel sind einfach zu viele für diese Art von Geschichte. Viele Fälle fühlen sich wie Füllmaterial an, und die zentrale Handlung kriecht im Schneckentempo voran.
Besonders frustrierend ist die Will-they-won’t-they-Dynamik zwischen Lucifer und Chloe in den frühen Staffeln. Sie hätten ihre Beziehung viel früher entwickeln sollen, stattdessen wurden künstliche Hindernisse aufgebaut. Die ganze Sache mit Marcus Pierce/Kain in Staffel 3 war ein schmerzhafter Umweg.
Manche Nebencharaktere bleiben leider eindimensional. Dan Espinoza zum Beispiel ist lange Zeit nur „der nervige Ex-Mann“, obwohl Kevin Alejandro mehr aus der Rolle hätte machen können. Ella Lopez ist zwar sympathisch, aber oft nur da, um quirky one-liner zu liefern.
In den Netflix-Staffeln geht die Serie manchmal zu sehr ins Metaphysische. Die Handlungsstränge um Gott, Michael und die himmlische Familie werden teilweise überkompliziert. Die Serie funktioniert am besten, wenn sie bei den persönlichen, emotionalen Geschichten bleibt.
Ein kleineres Problem ist die Tendenz zur Wiederholung bestimmter emotionaler Beats. Wie oft muss Lucifer seine Daddy Issues durchkauen? Wie oft muss Maze lernen, dass Freundschaft wichtig ist? Manchmal wirkt es, als würden die Autoren im Kreis laufen.
Trotz dieser Schwächen überwiegen die Stärken bei weitem. Lucifer ist eine Serie, die ihre Probleme hat, aber ihr Herz definitiv am rechten Fleck trägt.
Für wen ist Lucifer geeignet?
Lucifer ist perfekt für Fans von charaktergetriebenen Serien mit Fantasy-Elementen, die sowohl Humor als auch emotionale Tiefe schätzen. Die Serie spricht besonders Zuschauer an, die Procedurals mögen, aber mehr Charakterentwicklung wollen, sowie alle, die sich für moderne Interpretationen klassischer Mythologien interessieren. Romantik-Fans kommen durch die verschiedenen Beziehungsdynamiken voll auf ihre Kosten.
Wenn ihr Shows wie „Castle“, „The Mentalist“ oder „Elementary“ mochtet, werdet ihr Lucifer lieben. Die Serie nimmt das Procedural-Format und reichert es mit Fantasy-Elementen und Charaktertiefe an. Die Krimifälle sind solide, aber nie der eigentliche Fokus – es geht um die Menschen (und Nicht-Menschen), die sie lösen.
Fantasy-Fans, die müde von Drachen und Magie sind, finden hier eine erfrischend moderne Interpretation himmlischer und höllischer Mythologie. Lucifer behandelt Engel und Dämonen nicht als allmächtige Wesen, sondern als dysfunktionale Familie mit sehr menschlichen Problemen.
Die Serie ist auch großartig für alle, die komplexe Antihelden lieben. Lucifer ist nicht gut oder böse – er ist einfach Lucifer. Seine Reise von narzisstischem Playboy zu jemandem, der lernt zu lieben und geliebt zu werden, ist eine der befriedigendsten Charakterentwicklungen im Fernsehen.
Romantik-Enthusiasten bekommen mehrere großartige Beziehungen geboten. Lucifer und Chloe sind das Hauptpaar, aber auch Maze‘ verschiedene Romanzen und Amenadiel’s Beziehung zu Linda sind wunderbar entwickelt.
Binge-Watcher aufgepasst: Lucifer ist perfekt für Marathon-Sessions. Die Episoden fließen nahtlos ineinander über, und die emotionalen Cliffhanger machen es unmöglich aufzuhören. Ich habe die vierte Staffel an einem Wochenende durchgesuchtet und bereue nichts.
Nicht geeignet ist die Serie für Zuschauer, die reine Procedurals ohne Fantasy-Elemente bevorzugen, oder für sehr religiöse Menschen, die sich an der lockeren Interpretation biblischer Figuren stören könnten. Auch wer Action und Gewalt erwartet, wird enttäuscht – Lucifer ist emotional brutal, aber selten physisch.
Wer spielt in Lucifer mit?
Tom Ellis als Lucifer Morningstar – Der charmante gefallene Engel und ehemalige Herrscher der Hölle
Lauren German als Detective Chloe Decker – LAPD-Detektivin und Lucifers Partnerin
Lesley-Ann Brandt als Mazikeen „Maze“ Smith – Dämonin und Kopfgeldjägerin
D.B. Woodside als Amenadiel – Lucifers ältester Bruder und Engel
Rachael Harris als Dr. Linda Martin – Therapeutin
Kevin Alejandro als Detective Dan Espinoza – LAPD-Detective und Chloes Ex-Mann
Aimee Garcia als Ella Lopez – Forensische Wissenschaftlerin beim LAPD
Scarlett Estevez als Trixie Espinoza – Chloes Tochter
Tricia Helfer als Charlotte Richards/Göttin – Lucifers Mutter (Staffel 2-3)
Tom Welling als Marcus Pierce/Kain – LAPD-Lieutenant (Staffel 3)
Inbar Lavi als Eva – Die biblische Eva (Staffel 4)
Dennis Haysbert als Gott – Lucifers Vater (Staffel 5-6)
Fazit: Lohnt sich Lucifer?
Nach sechs Staffeln und unzähligen Stunden mit dem charmantesten Teufel des Fernsehens kann ich nur sagen: Lucifer ist eine Serie, die mich nachhaltig geprägt hat. Es ist nicht perfekt – die frühen Staffeln leiden unter Network-TV-Zwängen, und manchmal wird die Mythologie zu verkopft. Aber wenn die Serie funktioniert, funktioniert sie brilliant.
Tom Ellis‘ Performance allein rechtfertigt schon das Anschauen. Er erschafft einen Lucifer, der gleichzeitig uralt und kindlich, allmächtig und verletzlich, böse und gut ist. Die Reise dieses Charakters von narzisstischem Playboy zu jemandem, der lernt zu lieben, ist eine der befriedigendsten Entwicklungen im Fernsehen.
Was Lucifer aber wirklich auszeichnet, ist das Herz. Unter all dem Fantasy-Spektakel, den Engeln und Dämonen, steckt eine zutiefst menschliche Geschichte über Familie, Vergebung und Selbstakzeptanz. Es ist eine Serie, die große Fragen stellt und kleine, persönliche Antworten gibt.
Das Urteil
Watcher-Score · redaktionelle EinzelwertungBewertet von Tribun — eine Person, ein begründetes Urteil.
Tom Ellis verwandelt den Teufel in die charmanteste, verletzlichste und menschlichste Figur im Fernsehen - Lucifer ist emotionales Binge-TV vom Feinsten.— aus der Wertung von Tribun
Schnelle Antworten
Antworten Schnelle Antworten zu Lucifer
Wo kann ich Lucifer streamen?
Lucifer läuft aktuell im Abo bei Netflix; zum Leihen oder Kaufen bei Apple TV+, Amazon, maxdome, MagentaTV und freenet Video. Stand Juli 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.
Wie viele Staffeln hat Lucifer?
Lucifer umfasst 6 Staffeln mit insgesamt 93 Episoden. Produktionsstatus: Ended.
Lohnt sich Lucifer?
Unsere Redaktion vergibt Lucifer einen Watcher-Score von 8,7 von 10. Lucifer ist eine Serie, die mich über sechs Staffeln hinweg emotional gefesselt hat. Tom Ellis liefert eine Karriere-definierende Performance als charismatischer Antiheld, der sowohl zum Lachen als auch zum Weinen bringt. Die Perfect Balance zwischen Humor, Drama und Fantasy macht jede Episode zum Genuss. Zwar schwächeln die ersten FOX-Staffeln mit ihrem repetitiven Format, aber die Netflix-Jahre entschädigen mit fokussierterer Handlung und tieferer Charakterentwicklung. Eine Found-Family-Geschichte par excellence für alle, die charaktergetriebenes Fantasy-TV lieben.
Für wen ist Lucifer geeignet?
Lucifer ist vor allem etwas für Krimi und Sci-Fi & Fantasy-Fans und alle, die herausragende Serien suchen.
Worum geht es in Lucifer?
Lucifer, der charmante, charismatische und höllisch gut aussehende allererste gefallene Engel, der, nach einer zunehmend langweiligen und trostlosen Zeit in der Hölle in Los Angeles Unterschlupf sucht.
FAQ zu Lucifer
Wie viele Staffeln hat Lucifer?
Wird es eine siebte Staffel von Lucifer geben?
Wo kann ich Lucifer streamen?
Ist Lucifer eine abgeschlossene Serie?
Wie lange dauert eine Folge Lucifer?
Ist Lucifer für Jugendliche geeignet?
Singt Tom Ellis wirklich selbst in der Serie?
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