Poster zur Serie Lie to me (2009) Meisterwerk — WatchGuide-Auszeichnung „Der Watcher"

Lie to me (2009)

🏅 Meisterwerk 📺 Serie 3 Staffeln · 48 Folgen KrimiDrama FSK 16 Abgesetzt
⚡ Kurz gesagt

Eine der unterschätztesten Serien der letzten 15 Jahre, die viel zu früh abgesetzt wurde. Wer intelligente Krimis mit psychologischer Tiefe liebt, kommt um Lie to Me nicht herum. 9.1/10 Punkte. Watcher-Score 9,1/10.

⚖️ Zum Urteil 📺 Wer streamt's? ▶ Trailer
📺

Wer streamt Lie to Me?

Verfügbarkeit DE

Stand 26.07.2026: Lie to Me läuft im Abo bei Disney+ – mit deutscher Synchronfassung.

Verfügbarkeit Deutschland · Stand 26.07.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.

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Staffeln & Folgen

aus der WatchGuide-Datenbank
S1Staffel 1· 13 Folgen · ab Jan. 2009
E01Die Wahrheit der Lüge21.01.09
E02Schweres Geschütz28.01.09
E03Unter Druck04.02.09
E04Das Attentat18.02.09
E05Entfesselt04.03.09
E06Seelenqualen11.03.09
E07Um jeden Preis18.03.09
E08Herz aus Stein01.04.09
E09Verschüttet08.04.09
E10Glut und Asche22.04.09
E11Undercover29.04.09
E12Geblendet06.05.09
E13Explosiv13.05.09
S2Staffel 2· 22 Folgen · ab Sep. 2009
E01Gespalten28.09.09
E02Sex, Lügen und Video05.10.09
E03Ferienjob12.10.09
E04Geiselnahme19.10.09
E05Pokerface26.10.09
E06Leiche im Keller09.11.09
E07Kettenreaktion16.11.09
E08Der Überläufer23.11.09
E09Viva Las Vegas30.11.09
E10Bauernopfer14.12.09
E11Duell mit dem Teufel07.06.10
E12Späte Rache14.06.10
E13Schmutzige Wahrheit21.06.10
E14Trauma28.06.10
E15Finanzspritze12.07.10
E16Die Anstalt19.07.10
E17Wahlkampf26.07.10
E18Fight Club02.08.10
E19Der Rattenfänger16.08.10
E20Enttarnt23.08.10
E21Stolperfalle30.08.10
E22Offene Rechnung13.09.10
S3Staffel 3· 13 Folgen · ab Okt. 2010
E01Bad Bank04.10.10
E02Fremdes Leid11.10.10
E03Blinder Fleck18.10.10
E04Täuschungsmanöver25.10.10
E05Unter Tage08.11.10
E06Gehirnwäsche15.11.10
E07Todesengel22.11.10
E08Onkel Teddy29.11.10
E09Horrortrip10.01.11
E10Der Frauenflüsterer10.01.11
E11Kollision17.01.11
E12Vermisst24.01.11
E13Killer-App31.01.11
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Der Seriencheck

von Tribun
Als ich 2009 zufällig bei FOX in diese Serie reinzappte, ahnte ich nicht, dass ich gerade eine der faszinierendsten Krimiserien der letzten Jahre entdeckt hatte. Drei Staffeln lang folgte ich Dr. Cal Lightman dabei, wie er mit wissenschaftlicher Präzision jede noch so kleine Lüge entlarvte – und dabei seine eigene zerbrochene Seele offenbarte. „Lie to Me“ vereint echte Wissenschaft mit mitreißender Unterhaltung und Tim Roth in einer seiner besten TV-Rollen überhaupt.

Quick Answer: Ist Lie to Me sehenswert?

Kurze Antwort: JA – Eine brillante Mischung aus Wissenschaft und Unterhaltung mit Tim Roth als zerbrochener Lügendetektiv, der jeden durchschaut, nur sich selbst nicht.

Für wen geeignet: Krimi-Fans, Psychologie-Interessierte, Tim Roth-Liebhaber, Zuschauer die clevere Dialoge schätzen.

Nicht geeignet für: Action-Junkies, Fans von durchgehenden Story-Arcs, wer ein abgeschlossenes Ende erwartet.

Binge-Faktor: Hoch – Hab jede Staffel an einem Wochenende verschlungen, weil jeder Fall neue Facetten von Lightmans Psyche offenbart.

Mein Urteil: Eine der unterschätztesten Serien überhaupt, die viel zu früh abgesetzt wurde. Tim Roths Performance allein macht jede Folge sehenswert.

Worum geht es in Lie to Me?

Dr. Cal Lightman ist ein weltweit führender Experte für Mikroexpressionen und kann jede Lüge anhand winziger Gesichtsbewegungen und Körpersprache erkennen. Mit seinem Team der „Lightman Group“ hilft er FBI, Polizei und Privatpersonen dabei herauszufinden, wer die Wahrheit sagt – während er selbst von seiner eigenen Vergangenheit gequält wird.

Als ich das erste Mal von diesem Konzept hörte, dachte ich: „Klar, wieder so’n übertriebener TV-Kram.“ Aber dann hab ich mich schlau gemacht und festgestellt, dass die Serie auf den echten Forschungen von Dr. Paul Ekman basiert! Der Typ hat sein ganzes Leben damit verbracht, diese Mikroexpressionen zu studieren und war sogar wissenschaftlicher Berater der Serie.

Die Grundidee ist schon faszinierend: Lightman kann durch winzige, unbewusste Gesichtsbewegungen erkennen, wenn jemand lügt. Jedes Lippen-Zucken, jede Stirnfalte wird zu einem Puzzleteil. Das macht ihn unglaublich wertvoll für Ermittlungen, aber sein Privatleben leidet extrem darunter. Ich meine, stellt euch vor, ihr hättet einen Freund, der IMMER merkt, wenn ihr flunkert!

Was mich von Anfang an gepackt hat: Die Serie nimmt sich Zeit, Lightmans tragische Vergangenheit zu enthüllen. Er konnte den Selbstmord seiner Mutter nicht verhindern, obwohl sie behauptete, alles sei in Ordnung. Diese Erfahrung hat ihn dazu getrieben, jede Lüge aufzudecken – koste es, was es wolle.

Das Geniale ist, wie die Folgen echte Videoaufnahmen von Politikern oder Prominenten einblenden und deren Mikroexpressionen analysieren. Clinton, Bush, sogar O.J. Simpson – plötzlich siehst du diese Leute mit völlig anderen Augen. Hab danach wochenlang versucht, bei Kollegen solche Signale zu erkennen… mit mäßigem Erfolg, muss ich gestehen!

Wie viele Staffeln hat Lie to Me?

Lie to Me umfasst drei Staffeln mit insgesamt 48 Episoden, die zwischen 2009 und 2011 ausgestrahlt wurden. Die erste Staffel hat 13 Folgen, Staffel zwei wurde auf 22 Episoden verlängert, und die finale dritte Staffel kehrte zu 13 Folgen zurück. Jede Episode dauert etwa 43 Minuten.

Die Staffel-Struktur zeigt auch die wechselhafte Geschichte der Serie. Ursprünglich war „Lie to Me“ als Midseason-Ersatz mit nur 13 Episoden geplant. Als die Quoten stimmten, bekam sie für Staffel zwei die volle 22-Episoden-Behandlung. Leider führte das zu einigen schwächeren Folgen, weil die Autoren mehr Material produzieren mussten, als ursprünglich geplant.

Staffel eins (2009) führt uns in Lightmans Welt ein – jede Episode ist wie ein Crashkurs in Mikroexpressionen. Ich hab diese 13 Folgen an einem regnerischen Wochenende durchgesuchtet und war danach völlig süchtig.

Staffel zwei (2009-2010) geht tiefer in die Charakterentwicklung und bringt neue Team-Mitglieder wie FBI Agent Ben Reynolds. Hier wird die Serie emotionaler und komplexer. Die 22 Episoden haben mir manchmal das Gefühl gegeben, als würde ich ein Psychologie-Studium nebenbei absolvieren!

Staffel drei (2010-2011) kehrt zur ursprünglichen Länge zurück, konzentriert sich aber mehr auf die persönlichen Geschichten der Charaktere. Leider endet die Serie ohne richtigen Abschluss – FOX hat sie nach diesen 13 Folgen gecancelt. Das war 2011 ein echter Schlag für alle Fans!

Wer hat Lie to Me erschaffen?

Samuel Baum entwickelte Lie to Me basierend auf den wissenschaftlichen Arbeiten von Dr. Paul Ekman, dem Pionier der Mikroexpressionsforschung. Als Executive Producers fungierten Brian Grazer und David Nevins, während Dr. Ekman selbst als wissenschaftlicher Berater mitwirkte und für die Authentizität der gezeigten Techniken sorgte.

Die Entstehungsgeschichte ist fast so spannend wie die Serie selbst! Samuel Baum stieß irgendwo auf Dr. Ekmans Forschung und war sofort fasziniert. Der echte Ekman hat über 40 Jahre seines Lebens der Erforschung von Gesichtsausdrücken gewidmet und das FACS (Facial Action Coding System) entwickelt.

Brian Grazer, der Produzent hinter Hits wie „A Beautiful Mind“ und „24“, erkannte das Potenzial sofort. Besonders clever fand ich, dass sie Dr. Ekman nicht nur als Berater holten, sondern viele Fälle direkt auf seinen echten Erfahrungen basieren.

Was viele nicht wissen: Tim Roth wollte die Rolle anfangs gar nicht! Nach seinen ikonischen Film-Rollen bei Tarantino hatte er keine Lust auf Fernsehen. Erst als Grazer ihm völlige kreative Freiheit bei der Charaktergestaltung zusicherte, sagte er zu. Zum Glück – ich kann mir niemand anderen als Cal Lightman vorstellen!

Die wissenschaftliche Grundlage macht „Lie to Me“ so besonders. Dr. Ekman verriet mal der New York Times: „Etwa 90 Prozent der Wissenschaft in der Show ist echt. Die anderen 10 Prozent sind nicht falsch – sie sind nur noch nicht bewiesen.“ Das ist doch mal eine Ansage!

Besetzung & Schauspiel in Lie to Me

Tim Roth brilliert als Dr. Cal Lightman mit einer Performance, die Brillanz und Verletzlichkeit perfekt balanciert. Unterstützt wird er von Kelli Williams als warmherzige Dr. Gillian Foster, Monica Raymund als intuitive Ria Torres und Brendan Hines als der liebenswert-nervige Eli Loker. Die Chemie zwischen den Hauptdarstellern trägt die Serie über die gesamten drei Staffeln.

Tim Roth ist einfach der absolute Wahnsinn in dieser Rolle! Ich hab den Typ ja schon in „Reservoir Dogs“ und „Pulp Fiction“ gefeiert, aber hier zeigt er eine völlig andere Seite. Seine Darstellung von Lightmans inneren Konflikten ist so überzeugend, dass ich manchmal vergessen hab, dass das nur Schauspielerei ist.

Was mich besonders beeindruckt hat: Roth durfte seinen britischen Akzent behalten, was Lightman erst zum echten Außenseiter macht. Seine Art, sich schräg hinzusetzen oder mitten im Gespräch aufzuspringen – alles improvisiert! Der Mann lebt diese Rolle.

Kelli Williams als Dr. Foster ist der perfekte Gegenpol zu Roths Intensität. Während er wie ein Elefant im Porzellanladen agiert, bringt sie diese menschliche Wärme und Empathie rein. Ihre Szenen zusammen haben oft diese unterschwellige Spannung – ich hab mit meiner Frau beim Schauen ständig gewettet, ob die beiden endlich zusammenkommen!

Monica Raymund verdient auch Anerkennung für ihre Darstellung der Ria Torres. Sie schafft es, das „Naturtalent“ glaubhaft zu spielen, ohne naiv zu wirken. Ihre Entwicklung über die drei Staffeln ist wirklich sehenswert.

Brendan Hines als Eli Loker ist manchmal zum Fremdschämen, aber genau das macht seinen Charakter so authentisch. Seine „radikale Ehrlichkeit“ führt zu den peinlichsten und gleichzeitig lustigsten Momenten der Serie.

Was sind die Stärken von Lie to Me?

Die größte Stärke liegt in der einzigartigen Verbindung von echter Wissenschaft mit packender Unterhaltung. Tim Roths charismatische Performance, die authentischen Mikroexpressionen-Analysen echter Persönlichkeiten und die psychologische Tiefe der Charaktere machen jede Episode zu einem fesselnden Erlebnis, das gleichzeitig unterhält und bildet.

Was „Lie to Me“ von anderen Krimiserien unterscheidet, ist diese wissenschaftliche Grundlage. Während CSI mit übertriebener Forensik arbeitet und „The Mentalist“ quasi magische Fähigkeiten verwendet, basiert hier alles auf echter Forschung. Das macht jeden Fall glaubwürdiger und interessanter.

Die Verwendung echter Videoaufnahmen von Politikern und Prominenten ist genial! Wenn sie Clintons berühmtes „I did not have sexual relations“ analysieren oder Bushs Reaktionen nach 9/11 – das sind Gänsehaut-Momente. Plötzlich verstehst du, was damals wirklich abging.

Tim Roths Performance ist schlichtweg außergewöhnlich. Er schafft es, Lightman als brillanten Experten und gleichzeitig zutiefst beschädigten Menschen zu zeigen. Seine Szenen mit seiner TV-Tochter Emily gehören zu den emotionalsten Momenten der Serie.

Die psychologische Komplexität beeindruckt mich immer noch. Jeder Charakter hat mehrere Schichten, und die Serie nimmt sich Zeit, diese zu erkunden. Lightmans Trauma, Fosters zerbrochene Ehe, Torres‘ Kampf um Anerkennung – nichts wirkt oberflächlich.

Auch die Produktion stimmt. Die Kameraarbeit fängt diese winzigen Gesichtsausdrücke perfekt ein, und der Soundtrack von Robert Duncan unterstützt die Stimmung, ohne aufdringlich zu werden.

Welche Schwächen hat Lie to Me?

Die Serie leidet unter typischen „Fall der Woche“-Problemen der ersten Staffel und übertreibt die Zuverlässigkeit der Mikroexpressionen-Technik dramatisch. Dazu kommt das abrupte Ende nach Staffel drei ohne befriedigenden Abschluss und gelegentliche Längen in der ausgedehnten zweiten Staffel mit 22 Episoden.

Mein größter Kritikpunkt: Die Serie tut so, als wäre Lügenerkennung durch Mikroexpressionen eine exakte Wissenschaft. In Wirklichkeit ist das viel unzuverlässiger! Hab mal einen Online-Kurs zu dem Thema gemacht – meine Trefferquote war, sagen wir mal, bescheiden. Die Show macht es so aussehen, als könnte Lightman nie falsch liegen.

Das „Fall der Woche“-Format der ersten Staffel nervt manchmal. Neue Folge, neuer Fall, zack gelöst, weiter geht’s. Erst später wird es persönlicher und interessanter. Wenn ich Freunden die Serie empfehle, sage ich immer: „Halte bis Episode vier durch, dann wird’s richtig gut!“

Die 22-Episoden-zweite Staffel hat definitiv ein paar Füller-Folgen. Manche Cases wirken konstruiert, nur um die Episodenzahl vollzukriegen. Die ursprünglichen 13-Episoden-Staffeln sind straffer erzählt.

Das abrupte Ende nach Staffel drei ist frustrierend. FOX hat die Serie gecancelt, ohne den Autoren Zeit für einen ordentlichen Abschluss zu geben. Viele Handlungsstränge bleiben offen, besonders die Beziehung zwischen Lightman und Foster.

Manchmal wird Lightmans Verhalten zu extrem. Klar, er ist beschädigt, aber manche seiner Aktionen sind einfach unprofessionell. In der echten Welt wäre er schon längst gefeuert worden!

Für wen ist Lie to Me geeignet?

„Lie to Me“ richtet sich an erwachsene Zuschauer, die intelligente Krimiserien mit psychologischer Tiefe schätzen. Fans von „House M.D.“, „The Mentalist“ oder „Mindhunter“ werden die Mischung aus Wissenschaft, komplexen Charakteren und moralischen Grauzonen lieben. Weniger geeignet für Action-Fans oder Zuschauer, die oberflächliche Unterhaltung suchen.

Diese Serie ist perfekt für dich, wenn du auf clevere Dialoge stehst und dir gerne Gedanken über menschliche Psychologie machst. Nach jeder Folge hab ich angefangen, Leute um mich rum anders zu beobachten – manchmal zum Leidwesen meiner Familie!

Psychologie-Interessierte kommen voll auf ihre Kosten. Die Serie erklärt komplexe Konzepte verständlich, ohne zu sehr zu vereinfachen. Hab dadurch mehr über nonverbale Kommunikation gelernt als in mancher Uni-Vorlesung.

Tim Roth-Fans müssen das gesehen haben! Es ist eine seiner besten Performances überhaupt. Wer ihn nur aus seinen Tarantino-Filmen kennt, wird überrascht sein, wie wandlungsfähig er ist.

Krimi-Liebhaber, die von Standard-Polizeiprozeduralen gelangweilt sind, finden hier was Neues. Statt DNA-Analysen und Ballistik-Tests dreht sich alles um menschliche Emotionen und Verhalten.

NICHT geeignet ist die Serie für Leute, die nur schnelle Action wollen. Die Spannung entsteht durch Dialoge und psychologische Duelle, nicht durch Verfolgungsjagden oder Schießereien.

Auch wer ein abgeschlossenes Ende braucht, wird enttäuscht. Die Serie endet relativ offen, was nach drei Jahren Investment frustrierend ist.

Jüngere Zuschauer könnten Probleme haben. Obwohl ab 12 freigegeben, sind viele psychologische Konzepte und moralische Dilemmata erst ab etwa 16 wirklich verständlich.

Wer spielt in Lie to Me mit?

Hauptbesetzung:

  • Tim Roth als Dr. Cal Lightman
  • Kelli Williams als Dr. Gillian Foster
  • Monica Raymund als Ria Torres
  • Brendan Hines als Eli Loker
  • Hayley McFarland als Emily Lightman

Wichtige Nebenrollen:

  • Mekhi Phifer als FBI Agent Ben Reynolds (Staffel 2-3)
  • Jennifer Beals als Zoe Landau (wiederkehrend)
  • Tim Guinee als FBI Agent Eric Matheson
  • Sean Patrick Thomas als Detective Wallowski

Fazit: Lohnt sich Lie to Me?

Absolut! „Lie to Me“ gehört zu den faszinierendsten und gleichzeitig unterschätztesten Serien, die ich je gesehen habe. Die einzigartige Verbindung aus echter Wissenschaft und packender Unterhaltung, gepaart mit Tim Roths außergewöhnlicher Performance, macht jede der 48 Episoden sehenswert.

Klar, die Serie hat ihre Schwächen – das übertriebene „Fall der Woche“-Format zu Beginn, die unrealistisch hohe Trefferquote bei der Lügenerkennung und das frustrierende offene Ende. Aber diese Mankos werden durch die psychologische Tiefe, die brillanten Charakterstudien und die lehrreichen Einblicke in nonverbale Kommunikation mehr als wettgemacht.

Besonders schätze ich, dass die Serie nie oberflächlich wird. Jeder Fall dient nicht nur der Spannungserzeugung, sondern enthüllt neue Facetten der Hauptfiguren. Lightmans Trauma, seine komplizierte Beziehung zu seiner Tochter, die unterschwellige Spannung zu Dr. Foster – all das macht die Serie menschlich und berührend.

Für alle, die anspruchsvolle Krimiserien lieben und dabei noch was über menschliche Psychologie lernen wollen, ist „Lie to Me“ ein absolutes Muss. Eine Serie, die ihrer Zeit voraus war und heute mehr denn je relevant ist. 9.1/10 Punkte.

⚖️

Das Urteil

Watcher-Score · redaktionelle Einzelwertung

Bewertet von — eine Person, ein begründetes Urteil.

Eine faszinierende Mischung aus echter Wissenschaft und brillanter Schauspielkunst - Tim Roths beste TV-Performance in einer viel zu früh beendeten Serie!— aus der Wertung von Tribun
Lie to Me vereint wie kaum eine andere Serie Wissenschaft mit packender Unterhaltung. Tim Roths Performance als zerrissener Lügendetektiv ist außergewöhnlich, die psychologische Tiefe beeindruckend und die Verwendung echter Mikroexpressionen-Forschung macht jeden Fall glaubwürdig. Zwar übertreibt die Serie die Zuverlässigkeit der Techniken und das abrupte Ende frustriert, aber die 48 Episoden bieten durchgehend intelligente Unterhaltung auf höchstem Niveau. Perfekt für Fans anspruchsvoller Krimiserien mit wissenschaftlichem Anspruch.

Schnelle Antworten

Antworten Schnelle Antworten zu Lie to Me

Wo kann ich Lie to Me streamen?

Lie to Me läuft aktuell im Abo bei Disney+; zum Leihen oder Kaufen bei Apple TV+, Amazon, maxdome, MagentaTV und Videoload. Stand Juli 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.

Ab welchem Alter ist Lie to Me freigegeben?

Lie to Me ist in Deutschland ab FSK 16 freigegeben. Für jüngere Zuschauer ist die Serie damit nicht freigegeben.

Wie viele Staffeln hat Lie to Me?

Lie to Me umfasst 3 Staffeln mit insgesamt 48 Episoden. Produktionsstatus: Canceled.

Lohnt sich Lie to Me?

Unsere Redaktion vergibt Lie to Me einen Watcher-Score von 9,1 von 10. Eine der unterschätztesten Serien der letzten 15 Jahre, die viel zu früh abgesetzt wurde. Wer intelligente Krimis mit psychologischer Tiefe liebt, kommt um Lie to Me nicht herum. 9.1/10 Punkte.

Für wen ist Lie to Me geeignet?

Lie to Me ist vor allem etwas für Krimi und Drama-Fans und alle, die herausragende Serien suchen. Wegen der Freigabe ab FSK 16 ist die Serie nichts für jüngere Zuschauer.

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Trailer

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Besetzung

Tim RothCal Lightman
Kelli WilliamsGillian Foster
Monica RaymundRia Torres
Brendan HinesEli Loker
Hayley McFarlandEmily Lightman

FAQ zu Lie to me

Wie viele Staffeln von Lie to Me gibt es?
Es gibt drei Staffeln mit insgesamt 48 Episoden. Staffel eins und drei haben jeweils 13 Folgen, Staffel zwei wurde auf 22 Episoden verlängert. Die Serie lief von 2009 bis 2011 auf FOX.
Wird es eine vierte Staffel von Lie to Me geben?
Nein, FOX cancelte die Serie 2011 nach drei Staffeln. Obwohl Tim Roth Interesse an einer Fortsetzung geäußert hat, gibt es keine konkreten Pläne für ein Revival. Die Serie endete ohne richtigen Abschluss, was viele Fans enttäuscht hat.
Wo kann ich Lie to Me in Deutschland streamen?
Aktuell ist "Lie to Me" auf Disney+ verfügbar. Die Streaming-Verfügbarkeit kann sich jedoch ändern, je nach Lizenzverträgen. Alternativ sind alle drei Staffeln auf DVD und Blu-ray erhältlich.
Ist die Wissenschaft in Lie to Me echt?
Ja, die Serie basiert auf den echten Forschungen von Dr. Paul Ekman, der auch als wissenschaftlicher Berater mitwirkte. Allerdings übertreibt die Serie die Zuverlässigkeit der Techniken dramatisch - in Wirklichkeit ist Lügenerkennung durch Mikroexpressionen viel ungenauer.
Ist Lie to Me abgeschlossen oder wurde sie abgebrochen?
Die Serie wurde leider nach drei Staffeln abgebrochen, ohne den Autoren Zeit für einen befriedigenden Abschluss zu geben. Viele Handlungsstränge, besonders die Beziehung zwischen Lightman und Foster, bleiben unvollendet.
Wie lange dauert eine Folge Lie to Me?
Jede Episode hat eine Laufzeit von etwa 43 Minuten, was dem Standard-Format amerikanischer Network-Serien entspricht. Ohne Werbepausen sind das ungefähr 42-44 Minuten reine Spielzeit.
Basiert Dr. Cal Lightman auf einer echten Person?
Lightman wurde lose von Dr. Paul Ekman inspiriert, ist aber keine direkte Darstellung. Der echte Ekman ist akademischer und ruhiger als der exzentrische TV-Charakter. Die Autoren übertrieben bewusst für mehr Drama und Unterhaltungswert.
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1 Kommentar

Varagard

Wirklich eine tolle Serie – habe ich auch gern geschaut und ich finde es schade, dass es nur 3 Staffeln gab. Da hätte ruhig noch ein oder zwei Staffeln folgen können.

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