Poster zum Film Das Imperium schlaegt zurueck: Das perfekte Sequel existiert (1980) Meisterwerk — WatchGuide-Auszeichnung „Der Watcher"

Das Imperium schlaegt zurueck: Das perfekte Sequel existiert (1980)

🏅 Meisterwerk 🎬 Film 127 Min. AbenteuerAction
⚡ Kurz gesagt

Moin Leute, no cap, ich habe diesen Film bestimmt dreißig Mal gesehen und er wird jedes Mal besser. Irvin Kershner hat mit 18 Millionen Dollar Budget einen Film gedreht, der sich anfühlt wie das Gewicht einer ganzen Galaxis. Luke verliert. Han wird eingefroren. Vader ist Lukes Vater. Der Film bricht jede Regel die Episode IV aufgestellt hat und ersetzt sie durch bessere. John Williams liefert den Soundtrack seines Lebens, Frank Oz macht eine Latexpuppe zum überzeugendsten Charakter des Films, und Kershner inszeniert das alles mit einer emotionalen Präzision, die Lucas selbst so nie hinbekommen Watcher-Score 9,3/10.

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Stand 28.07.2026: Das Imperium schlägt zurück läuft im Abo bei Disney+ – mit deutscher Synchronfassung. Leihen oder Kaufen geht ab 3,99 €.

Verfügbarkeit Deutschland · Stand 28.07.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.

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Die Kritik

von CineTom

Star Wars Episode V: Das Imperium schlägt zurück ist der beste Film aller Zeiten und ich werde auf diesem Hügel sterben — 9.3 von 10.

Moin. Irvin Kershner hat 1980 einen Film abgeliefert, der alles verändert hat. Nicht nur Star Wars. Nicht nur SciFi. Filme. Generell. 18 Millionen Dollar Budget, 538 Millionen Dollar Einspielergebnis. Ein Sequel, das den ersten Teil in jeder einzelnen Kategorie übertrifft. Das passiert nie. Das ist der Final Boss unter den Sequels. Und der Twist am Ende — ihr wisst welchen ich meine — ist nach 45 Jahren immer noch der Moment, an dem Kino aufgehört hat, vorhersehbar zu sein.

Episode III im Kino mit acht. Und dann rückwärts gearbeitet.

Kleine Backstory, weil das wichtig ist. 2005, mein Dad nimmt mich mit ins Kino. Die Rache der Sith. Ich bin acht Jahre alt und Anakin wird zu Vader und ich flippe komplett aus. Mein Dad guckt mich an, als hätte er den ganzen Abend darauf gewartet. Danach hat er mir die Originaltrilogie gezeigt. VHS, nicht remastered, nicht Special Edition. Und als ich Das Imperium schlägt zurück zum ersten Mal gesehen habe, mit neun oder zehn, habe ich zum ersten Mal verstanden, dass Filme mehr sein können als Explosionen und coole Lichtschwerter. Dass ein Film dich fertigmachen kann. Dass der Held verlieren darf.

Linus — mein Mitbewohner, der mit Filmen ungefähr so viel anfangen kann wie ein Fisch mit einem Fahrrad — hat mal gesagt: „Star Wars ist doch nur Leute mit Taschenlampen die aufeinander losgehen.“ Da bin ich fast vom Sofa gefallen. Aber weißt du was? Er hat mal nebenher Episode V mitgeguckt während er was gezockt hat, und als Vader seinen Helm abnehmen lässt und man seinen verhunzten Hinterkopf sieht, hat er die Konsole hingelegt. Für drei Minuten. Das ist ein Win.

Kershner. Der Regisseur über den niemand redet.

Hier ist eine Sache die mich wirklich stört. Alle reden über George Lucas wenn sie über Empire reden. Lucas hat die Story geschrieben, ja. Er hat das Geld organisiert. Aber Regie hat Irvin Kershner geführt. Und Kershner ist der Grund warum dieser Film so anders klingt als alles andere in der Saga. Lucas wollte Tempo, Action, Merchandising-Potential. Kershner wollte Emotionen. Pausen. Momente in denen die Kamera auf einem Gesicht bleibt, eine Sekunde länger als nötig, und du plötzlich verstehst was die Figur fühlt.

Das Drehbuch von Leigh Brackett und Lawrence Kasdan hat geholfen. Brackett war eine Science-Fiction-Autorin der alten Schule, die leider vor Fertigstellung starb, und Kasdan hat dann übernommen und den Dialog so scharf gemacht, dass Han Solos Sprüche 45 Jahre später immer noch zitiert werden. „I know.“ Zwei Wörter. Harrison Ford hat die improvisiert, weil die Originalzeile — „I love you too“ — ihm zu langweilig war. Kershner hat es im Film gelassen. Lucas war sauer. Der Film wurde besser.

Variety schrieb damals in der Originalkritik: „A worthy sequel to Star Wars, equal in both technical mastery and characterization“ („Ein würdiges Sequel zu Star Wars, gleichwertig in technischer Meisterschaft und Charakterisierung“). Gleichwertig. Variety hat sich geirrt. Der Film ist besser.

Hoth. Dagobah. Bespin. Drei Planeten, drei Stimmungen, null Durchhänger.

Episode IV spielt im Wesentlichen auf Tatooine und dem Todesstern. Zwei Orte, einer davon eine Wüste, der andere ein grauer Flur mit Sturmtruppen. Das Imperium schlägt zurück gibt dir drei komplett verschiedene Welten, und jede einzelne hat ihre eigene visuelle Sprache.

Hoth ist eiskalt, blau-weiß, militärisch. Die Schlacht von Hoth mit den AT-ATs — diesen vierbeinigen Kampfläufern die aussehen wie mechanische Elefanten auf Steroiden — ist eine der brutalsten Gefechtssequenzen der 80er. Die Rebellen verlieren. Das ist der Punkt. Die Helden werden in den ersten 30 Minuten komplett aufgerieben, und der Film sagt dir damit: Die Regeln von Episode IV gelten hier nicht. Das ist kein Märchen mehr. Das Worldbuilding hat Dune-Qualität, und ich sage das nicht leichtfertig.

Dagobah ist grün, neblig, lebendig auf eine unangenehme Art. Alles ist feucht und glitschig und du spürst, dass die Macht hier nicht diese saubere Lasershow ist, sondern etwas Altes, Wildes, Unberechenbares. Und dann sitzt da dieser kleine grüne Gnom im Sumpf und kocht Suppe und ist der mächtigste Jedi den die Galaxis je gesehen hat.

Bespin — Cloud City — ist elegant, hell, fast schön. Und genau deswegen weißt du, dass etwas Schreckliches passieren wird. Kershner nutzt die Architektur wie ein Foreshadowing-Tool. Die langen weißen Gänge erinnern an ein Krankenhaus. Oder ein Gefängnis. Oder beides.

Yoda. Eine Handpuppe hat mir Lebensweisheiten beigebracht.

Okay, real talk. Frank Oz hat mit einer Latexpuppe eine der überzeugendsten Performances der Filmgeschichte abgeliefert. Yoda ist kein CGI-Konstrukt, kein Motion-Capture-Wunder. Er ist eine Puppe. Eine Puppe die mich mit zehn Jahren dazu gebracht hat, über Geduld und Disziplin nachzudenken. „Do or do not, there is no try.“ Das ist auf der gleichen Ebene wie jeder Anime-Mentor-Monolog, den ich je gehört habe, und ja, ich schließe Jiraiya aus Naruto und Master Roshi aus Dragon Ball mit ein.

Was Yoda so krass macht: Er sieht nicht aus wie ein Weiser. Er benimmt sich nicht wie ein Weiser. Er klaut Lukes Essen, streitet mit R2-D2, und kichert wie ein Verrückter. Und dann dreht er sich um, und seine Stimme verändert sich, und plötzlich steht da jemand, der achthundert Jahre Krieg und Verlust hinter sich hat und trotzdem nicht aufgegeben hat. Das Puppet-Design von Stuart Freeborn — basierend auf seinem eigenen Gesicht und Einsteins Stirn — ist handwerkliche Perfektion. Keine moderne VFX-Firma hat jemals einen digitalen Yoda hinbekommen, der so viel Seele hat wie diese Latexpuppe von 1980.

Vader ist hier kein Bösewicht. Er ist ein Sturm.

In Episode IV ist Darth Vader ein cooler Antagonist. Schwarzer Anzug, schwerer Atem, James Earl Jones‘ Stimme. Top. Aber er ist austauschbar. Ein Miniboss. Der Todesstern ist die eigentliche Bedrohung. In Empire wird Vader zu etwas komplett anderem. Er ist obsessiv. Er ist persönlich. Er erwürgt seine eigenen Admiräle per Videocall, weil sie ihn enttäuschen. Er jagt Luke quer durch die Galaxis, nicht weil er die Rebellion zerschlagen will, sondern weil er seinen Sohn haben will.

David Prowse im Kostüm, James Earl Jones als Stimme — diese Kombination erzeugt eine Präsenz, die kein anderer Filmschurke je erreicht hat. Prowse bewegt sich mit einer Schwere, die physisch spürbar ist. Jones gibt jeder Silbe ein Gewicht, das dir sagt: Dieser Mann hat Galaxien brennen sehen und es hat ihn nicht mal interessiert. Bis jetzt. Weil sein Sohn lebt. Und das ist der Moment, in dem Vader aufhört, ein Schurke zu sein, und anfängt, eine Tragödie zu sein.

„Ich bin dein Vater.“ Und danach war Kino nie wieder dasselbe.

Ich kann nicht über diesen Film reden ohne über DEN Moment zu reden. Cloud City. Karbonit-Kammer. Luke gegen Vader, Lichtschwert gegen Lichtschwert. Luke verliert seine Hand — im Ernst, der Held verliert seine Hand und den Kampf — und dann sagt Vader diesen Satz. Nein, er sagt nicht „Luke, ich bin dein Vater.“ Das ist ein Mandela-Effekt. Der tatsächliche Dialog ist: „Nein, ich bin dein Vater.“

1980 wussten nur fünf Menschen auf dem Planeten, was kommen würde. Lucas, Kershner, Kasdan, Mark Hamill und James Earl Jones. Prowse bekam im Dreh eine falsche Zeile („Obi-Wan ist dein Vater“), und selbst Hamill erfuhr erst direkt vor dem Take die Wahrheit. Das Publikum in den Kinos ist ausgerastet. Leute haben geschrien. Leute haben geweint. Leute haben es nicht geglaubt.

Dieser Twist hat die Art verändert, wie Filme erzählt werden. Vorher waren Sequels Wiederholungen mit höherem Budget. Danach konnten Sequels die gesamte Geschichte auf den Kopf stellen. Alles was du über Episode IV zu wissen glaubtest — Luke als Waisenkind, Vader als gesichtsloser Killer, Obi-Wan als ehrlicher Mentor — alles gelogen. Alles. Stefan, unser Chefredakteur, hat neulich in der WG-Redaktion gesagt: „Es gibt Filme vor dem Vader-Twist und Filme danach.“ Der Mann hat Recht.

Han Solo einfrieren. Kershner hatte Eier aus Carbonit.

Harrison Ford wollte, dass Han Solo stirbt. Im Ernst. Er dachte, der Charakter wäre erzählerisch ausgereizt und ein heroischer Tod würde dem dritten Film Gewicht geben. Lucas sagte nein, weil — Han Solo Actionfiguren verkaufen sich gut. Also hat Kershner einen Kompromiss gefunden der brutaler ist als jeder Tod: Han wird in Karbonit eingefroren. Lebendig. Bei vollem Bewusstsein. Vor den Augen der Frau die ihn liebt.

Und die Szene davor ist einer der berühmtesten Filmmomente der Geschichte. Leia sagt „I love you.“ Han sagt „I know.“ Das wars. Er wird eingefroren. Ende. Der Film endet damit, dass der charmanteste Charakter der Saga als Wanddekoration in Jabba the Hutts Palast hängt. Das ist ein Cliffhanger, der so böse ist, dass die Zuschauer drei Jahre warten mussten, um zu erfahren ob er überlebt. Drei Jahre! Kein Streaming, kein Internet, kein Reddit für Fan-Theorien. Nur warten.

John Williams. Der eigentliche Jedi-Meister.

Es gibt einen Grund warum „The Imperial March“ — Darth Vaders Thema — eines der bekanntesten Musikstücke des 20. Jahrhunderts ist. John Williams hat für diesen Film einen Soundtrack geschrieben, der das London Symphony Orchestra an die Grenzen gebracht hat. „The Imperial March“ ist Militärmarsch trifft Horrorfilm trifft Oper. Es ist das musikalische Äquivalent davon, wenn ein Raid-Boss den Raum betritt und die HP-Bar den gesamten Bildschirm ausfüllt.

Aber der Soundtrack hat mehr als Vader. Yodas Thema ist sanft, fragil, und wird gegen Ende zu einem der emotionalsten Orchestermomente der Filmmusik. Han und Leias Liebesthema ist klassische Romantik auf einem Level, das an Golden-Age-Hollywood erinnert. Williams hat für Empire fünf neue Leitmotive geschrieben, und jedes einzelne ist ikonisch geworden. Fünf. In einem Film. Andere Komponisten schaffen in ihrer ganzen Karriere nicht eins.

Die Spezialeffekte. 1980. Ohne Computer.

Die visuellen Effekte von Industrial Light & Magic waren 1980 state of the art, und hier ist der Witz: Sie halten sich besser als die meisten CGI-Effekte von 2015. Die AT-AT Walker auf Hoth sind Stop-Motion-Modelle. Jede Sekunde Bewegung brauchte Stunden handwerklicher Arbeit. Die Weltraum-Szenen mit der Asteroidenverfolgung sind Modelle vor gemalten Hintergründen. Und Cloud City schwebt über einem Gasgiganten und sieht aus wie ein Ort, an dem du tatsächlich leben könntest.

Ralph McQuarries Konzeptkunst hat die Grundlage für alles gelegt. Jedes Set, jede Landschaft, jeder Helm wurde von McQuarrie vorskizziert, und das Produktionsteam hat diese Zeichnungen mit einer Hingabe umgesetzt, die bei modernen Blockbustern selten geworden ist. Das Ergebnis: Ein Film, der 45 Jahre später immer noch genauso aussieht wie am ersten Tag. Kein Uncanny Valley, keine veralteten Pixeltexturen. Nur Handwerk. Pures, ehrliches Handwerk. Und ja, der Film hat 1981 den Special Achievement Award der Academy für seine visuellen Effekte bekommen. Verdient. No cap.

Luke Skywalker. Der Held der nicht gewinnt.

Mark Hamill liefert in diesem Film die Performance seines Lebens. In Episode IV war Luke ein Farm-Kid mit Träumen. Sympathisch, aber flach. Hier ist er ein junger Mann der dringend stärker werden will und genau deswegen immer wieder versagt. Yoda warnt ihn. Die Macht warnt ihn. Die ganze Galaxis schreit ihn an, dass er nicht bereit ist. Und Luke geht trotzdem. Weil er seine Freunde retten will. Und er verliert. Alles.

Seine Hand. Den Kampf. Die Illusion, dass sein Vater ein Held war. Und am Ende hängt er an einer Antenne unter Cloud City, einarmig, fertig, zerstört — und der Film lässt ihn dort hängen. Kein triumphaler Moment, kein „aber dann hat er doch gewonnen.“ Er wird gerettet, ja. Aber gebrochen. Und genau das macht diesen Film zum besten der Saga. Weil Geschichten, in denen der Held verliert, immer die Geschichten sind, die dir am meisten beibringen. Das ist wie ein Souls-Game. Du musst sterben, um zu lernen.

Lando, Boba Fett, und die coolste Nebencast-Erweiterung aller Zeiten

Billy Dee Williams als Lando Calrissian. Der charismatischste Verräter der Filmgeschichte. Ein Typ der seinen besten Freund an das Imperium verkauft, und du kannst ihm trotzdem nicht böse sein, weil du verstehst warum er es tut. Er versucht, eine ganze Stadt zu retten. Seine Entscheidung ist falsch und richtig gleichzeitig, und Williams spielt das mit einer Eleganz, die den Film um eine moralische Dimension erweitert, die Episode IV nie hatte.

Und dann ist da Boba Fett. Fünf Zeilen Dialog. Vielleicht sechs Minuten Screentime. Und trotzdem ist er einer der beliebtesten Charaktere der gesamten Saga geworden. Warum? Weil Kershner ihn richtig inszeniert. Fett steht da, sagt fast nichts, und Vader — Vader, der Tyrannen erwürgt wie andere Leute Fliegen verscheuchen — behandelt ihn mit Respekt. „No disintegrations.“ Das sagt alles. Wenn Vader jemanden bittet, es nicht zu übertreiben, dann ist diese Person ein Problem. Final-Boss-Energy von einem Typen der kaum im Film vorkommt. Based.

Die Truppe, die eine Galaxis am Laufen hält

  • Mark Hamill ist Luke Skywalker — Farmjunge mit Lichtschwert, der hier zum gebrochenen Helden wird. Die beste Performance seiner Karriere, no cap.
  • Harrison Ford als Han Solo. Der coolste Schmuggler der Filmgeschichte, eingefroren in seinem besten Moment.
  • Carrie Fisher spielt Prinzessin Leia Organa, die einzige Person in dieser Galaxis die sowohl Vader als auch Han Solo Kontra geben kann, ohne zu zucken
  • Billy Dee Williams — Lando Calrissian. Verrät alle, rettet alle, sieht dabei unfassbar gut aus.
  • Frank Oz steckt seine Hand in eine Latexpuppe und erschafft damit Yoda, den besten Filmcharakter des 20. Jahrhunderts. Wild.
  • James Earl Jones verleiht Darth Vader die Stimme. David Prowse gibt ihm den Körper. Zusammen sind sie Kino-Geschichte.
  • Anthony Daniels als C-3PO, der goldfarbene Protokolldroide mit Statistiken für alles und Timing für nichts
  • Kenny Baker — R2-D2. Kein Wort, trotzdem der emotionalste Charakter im Raum.
  • Peter Mayhew als Chewbacca, der wookiesche Co-Pilot der mehr Persönlichkeit hat als die meisten menschlichen Filmfiguren

Warum Empire auch 2026 noch slaps

Ich zeige diesen Film regelmäßig meinen Freunden. Leuten die Star Wars nie gesehen haben. Leuten die sagen „das ist doch alt, das kann doch nicht gut sein.“ Und ausnahmslos, jedes einzelne Mal, sitzen sie nach dem Vader-Twist still da und gucken mich an wie: Was war das gerade. Das passiert nicht mit alten Filmen. Das passiert mit zeitlosen Filmen.

Jutta von der WatchGuide-Redaktion — unsere Klassiker-Expertin — hat mal gesagt, dass Empire der Film ist, der bewiesen hat, dass Blockbuster Kunst sein können. Dass ein Film gleichzeitig 538 Millionen Dollar einspielen und dich emotional zerstören kann. Und sie hat Recht. Vor Empire waren Sequels Cash-Grabs. Nach Empire konnten sie der beste Teil der Geschichte sein. Avengers: Infinity War, Blade Runner, Die letzten Jedi — ob man die mag oder nicht — existieren, weil Empire bewiesen hat, dass ein Sequel dunkel sein darf.

Cousin Anke, die Horror-Spezialistin in der Runde, findet übrigens, dass die Dagobah-Höhlenszene — in der Luke sein eigenes Gesicht in Vaders Helm sieht — lowkey eine der besten Horrorszenen der 80er ist. Sie hat Recht. Diese Szene ist verstörender als die Hälfte aller Slasher-Filme, die ich kenne, und sie kommt in einem Science-Fiction-Film vor, der für Kinder ab sechs freigegeben ist.

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Das Urteil

Watcher-Score · redaktionelle Einzelwertung

Bewertet von — eine Person, ein begründetes Urteil.

Das Imperium schlägt zurück ist der Film, der bewiesen hat, dass Sequels keine Kopien sein müssen — sondern die beste Version der Geschichte werden können.— aus der Wertung von CineTom
Moin Leute, no cap, ich habe diesen Film bestimmt dreißig Mal gesehen und er wird jedes Mal besser. Irvin Kershner hat mit 18 Millionen Dollar Budget einen Film gedreht, der sich anfühlt wie das Gewicht einer ganzen Galaxis. Luke verliert. Han wird eingefroren. Vader ist Lukes Vater. Der Film bricht jede Regel die Episode IV aufgestellt hat und ersetzt sie durch bessere. John Williams liefert den Soundtrack seines Lebens, Frank Oz macht eine Latexpuppe zum überzeugendsten Charakter des Films, und Kershner inszeniert das alles mit einer emotionalen Präzision, die Lucas selbst so nie hinbekommen hätte. Empire ist der Beweis, dass die dunkelste Episode einer Geschichte auch die stärkste sein kann. Wer diesen Film nicht mag hat kein Herz und wer ihn nicht versteht hat nicht aufgepasst.

Schnelle Antworten

Antworten Schnelle Antworten zu Das Imperium schlägt zurück

Wo kann ich Das Imperium schlägt zurück streamen?

Das Imperium schlägt zurück läuft aktuell im Abo bei Disney+; zum Leihen oder Kaufen bei Apple TV+, Amazon, Google Play, YouTube, maxdome, MagentaTV, Videoload und freenet Video. Stand Juli 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.

Wie lange dauert Das Imperium schlägt zurück?

Das Imperium schlägt zurück hat eine Laufzeit von rund 127 Minuten (2 Stunden und 7 Minuten).

Lohnt sich Das Imperium schlägt zurück?

Unsere Redaktion vergibt Das Imperium schlägt zurück einen Watcher-Score von 9,3 von 10. Moin Leute, no cap, ich habe diesen Film bestimmt dreißig Mal gesehen und er wird jedes Mal besser. Irvin Kershner hat mit 18 Millionen Dollar Budget einen Film gedreht, der sich anfühlt wie das Gewicht einer ganzen Galaxis. Luke verliert. Han wird eingefroren. Vader ist Lukes Vater. Der Film bricht jede Regel die Episode IV aufgestellt hat und ersetzt sie durch bessere. John Williams liefert den Soundtrack seines Lebens, Frank Oz macht eine Latexpuppe zum überzeugendsten Charakter des Films, und Kershner inszeniert das alles mit einer emotionalen Präzision, die Lucas selbst so nie hinbekommen

Für wen ist Das Imperium schlägt zurück geeignet?

Das Imperium schlägt zurück ist vor allem etwas für Abenteuer und Action-Fans und alle, die herausragende Filme suchen.

Worum geht es in Das Imperium schlägt zurück?

Nach der Zerstörung des Todessterns geht der Kampf zwischen den Rebellen und dem herrschenden Imperium weiter. Die Rebellen haben sich auf den Eisplaneten Hoth zurückgezogen, doch das Imperium spürt sie auf und zerstört nach hartem Kampf die dortige Basis.

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Trailer

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Besetzung

Mark HamillLuke Skywalker
Harrison FordHan Solo
Carrie FisherPrincess Leia
Billy Dee WilliamsLando Calrissian
Anthony DanielsC-3PO

FAQ zu Das Imperium schlaegt zurueck: Das perfekte Sequel existiert

Ist Das Imperium schlägt zurück wirklich der beste Star Wars Film?
Ja. Ohne Diskussion. Episode IV hat die Welt erschaffen. Episode VI hat sie abgeschlossen. Empire hat sie vertieft, verdunkelt und dafür gesorgt, dass du nachts wach liegst und an Darth Vader denkst. Die Originaltrilogie ist ein RPG, und Empire ist die Questline, in der alles schiefgeht und du stärker daraus hervorgehst.
Kann man den Film gucken ohne Episode IV gesehen zu haben?
Technisch ja, praktisch nein. Du wirst die Story verstehen, aber dir fehlt die emotionale Grundlage. Lukes Verlust trifft zehnmal härter, wenn du weißt wo er herkommt. Han Solos Einfrieren ist ein Messer im Herzen, wenn du weißt wie er in IV gewachsen ist. Guck Episode IV zuerst. Tu dir den Gefallen.
Warum hat George Lucas nicht selbst Regie geführt?
Lucas war nach Episode IV komplett ausgebrannt. Drei Jahre Produktionshölle hatten ihn fertig gemacht, und er wollte sich auf die Produktion und die Firma konzentrieren. Er hat Irvin Kershner engagiert, der sein alter Filmschul-Professor an der USC war. Beste Entscheidung die Lucas je getroffen hat. Kershner hat dem Film eine emotionale Tiefe gegeben, die Lucas' eher technischer Regie-Stil wahrscheinlich nicht erreicht hätte.
Stimmt es, dass Empire bei der Premiere gemischte Kritiken bekam?
Teils. Einige Kritiker fanden den Film zu düster und das offene Ende unbefriedigend. Die New York Times schrieb damals, der Film sei "nice but not as fresh as Star Wars" ("nett, aber nicht so frisch wie Star Wars"). Die Zuschauer haben das anders gesehen. 538 Millionen Dollar Box Office bei 18 Millionen Budget. Das Publikum wusste was die Kritiker erst Jahre später begriffen haben: Dieser Film ist ein Geniestreich.
Wie wurde der "Ich bin dein Vater"-Twist geheim gehalten?
Lucas war paranoid. Im Drehbuch, das die meisten Crew-Mitglieder hatten, stand eine falsche Zeile. David Prowse sprach am Set "Obi-Wan killed your father" ein. Nur Mark Hamill wurde direkt vor dem Take von Kershner informiert, damit seine Reaktion — dieses fassungslose, panische Leugnen — echt war. James Earl Jones sprach die echte Zeile in der Nachvertonung ein. Fünf Leute wussten Bescheid. Fünf. Bei einer Crew von mehreren hundert. Das ist Geheimhaltung auf Area-51-Level.
Ist Yoda CGI oder eine Puppe?
In Episode V ist Yoda eine Puppe. Eine Latexpuppe, designt von Stuart Freeborn, gespielt von Frank Oz. Und er sieht besser aus, hat mehr Ausdruck, mehr Seele, mehr Charakter als der CGI-Yoda der Prequels. Die Prequel-Version kann Saltos und Lichtschwert-Akrobatik, klar. Aber wenn Yoda in Empire Luke anguckt und sagt "Luminous beings are we, not this crude matter" — dann fühlst du das. Weil eine echte Hand diese Puppe bewegt. Weil ein echter Mensch diese Worte spricht.
Wo kann ich den Film schauen?
Disney+ hat alle Star Wars Filme. Die 4K-Version auf Blu-ray ist das definitive Erlebnis, wenn du Bildqualität willst. Und wenn du irgendwo eine originale VHS-Fassung findest — vor den Special-Edition-Änderungen — dann hast du ein Stück Filmgeschichte in der Hand. Die Despecialized Editions von Harmy sind auch eine Sache, aber darüber rede ich hier offiziell nicht.
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