Poster zum Film James Bond 007 – Moonraker (1979)

James Bond 007 – Moonraker (1979)

🎬 Film 126 Min. ActionAbenteuer FSK 12
⚡ Kurz gesagt

Ein Film, der mich seit 45 Jahren fasziniert – manchmal muss Bond einfach ins All. Für Puristen ein Albtraum, für Entertainer ein Traum. 7.8/10 Punkte. Watcher-Score 7,8/10.

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Wer streamt James Bond 007 - Moonraker - Streng geheim?

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Stand 23.07.2026: James Bond 007 - Moonraker - Streng geheim ist derzeit in keinem Streaming-Abo enthalten, lässt sich aber ab 3,99 € leihen oder kaufen (z. B. bei Apple TV+).

Verfügbarkeit Deutschland · Stand 23.07.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.

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Die Kritik

von Tribun
1979 schickte Lewis Gilbert James Bond ins All – und ich war damals 5 Jahre alt, als mein Vater mich das erste Mal mit ins Kino nahm. „Moonraker“ war mein erster Bond-Film auf der großen Leinwand, und bis heute erinnere ich mich an die schiere Überwältigung: Roger Moore im Weltraumanzug, spektakuläre Laserkanonen-Gefechte zwischen Raumschiffen, und ein Bösewicht namens Hugo Drax, der die komplette Menschheit auslöschen will. Was für eine Einführung in die Welt des Agenten 007! Vier Jahrzehnte später schaue ich „Moonraker“ mit anderen Augen – aber die Faszination ist geblieben.

Quick Answer: Ist James Bond 007 – Moonraker sehenswert?

Kurze Antwort: JA – ein spektakulärer, wenn auch völlig überdrehter Bond-Film, der Science-Fiction und Spionage-Action perfekt mixt.

Für wen geeignet: Bond-Fans, Sci-Fi-Liebhaber, Freunde von 70er-Jahre-Blockbustern, Roger Moore-Anhänger.

Nicht geeignet für: Puristen der Fleming’schen Romane, Fans von realistischem Spionage-Kino, humorlose Filmzuschauer.

Mein Urteil: „Moonraker“ ist Bond im Weltraum-Rausch der späten 70er – bombastisch, albern und absolut unterhaltsam. Ein Guilty Pleasure der Extraklasse, das zeigt, wie weit die Serie gehen kann, ohne ihre Identität zu verlieren.

Worum geht es in James Bond 007 – Moonraker?

Die Story beginnt mit dem spektakulären Diebstahl eines Space Shuttles namens „Moonraker“ während eines Transportflugs. James Bond wird beauftragt, den Fall aufzuklären und stößt dabei auf Hugo Drax, einen mysteriösen Milliardär und Hersteller des gestohlenen Shuttles. Was zunächst wie ein simpler Industriespionage-Fall aussieht, entpuppt sich als größenwahnsinniger Plan zur Auslöschung der Menschheit und Erschaffung einer „perfekten“ neuen Zivilisation im Weltraum.

Die Handlung führt Bond von Kalifornien über Venedig und Rio de Janeiro bis in den brasilianischen Dschungel und schließlich ins All zu Drax‘ geheimer Weltraumstation. Dort plant der Schurke, mittels tödlicher Orchideen-Sporen die gesamte Erdenbevölkerung zu vernichten, während seine handverlesenen „Übermenschen“ eine neue Gesellschaft im Kosmos gründen sollen.

An Bonds Seite kämpft Dr. Holly Goodhead, eine brillante NASA-Wissenschaftlerin, die sich als CIA-Agentin entpuppt. Gemeinsam müssen sie nicht nur Drax‘ Plan vereiteln, sondern auch eine Invasion von Kampfshuttles abwehren – alles in der Schwerelosigkeit des Weltraums.

Als Kind fand ich diese Geschichte absolut faszinierend. Heute erkenne ich die Absurdität, aber gerade das macht den Charme von „Moonraker“ aus. Fleming hätte sich vermutlich im Grab umgedreht, aber als eigenständiges Weltraum-Abenteuer funktioniert der Film prächtig.

Wie inszeniert Lewis Gilbert dieses Weltraum-Spektakel?

Lewis Gilbert, der bereits „You Only Live Twice“ und „The Spy Who Loved Me“ gedreht hatte, verwandelt „Moonraker“ in eine visuell überwältigende Science-Fiction-Odyssee. Seine Regie folgt der bewährten Bond-Formel aus exotischen Schauplätzen, spektakulären Stunts und trockenem britischen Humor, hebt sie aber auf ein völlig neues, kosmisches Level.

Gilbert versteht es meisterhaft, die verschiedenen Tonlagen zu balancieren. Die frühen Sequenzen in Kalifornien und Venedig sind klassischer Bond – elegant, witzig, mit dem typischen Moore’schen Charme. Die berühmte Gondelfahrt durch Venedig, bei der Bonds Wasserfahrzeug plötzlich zu einem Amphibienfahrzeug mutiert, ist pure Camp-Perfektion.

Je weiter der Film voranschreitet, desto mehr Science-Fiction-Elemente fließen ein. Die Dschungelsequenzen in Brasilien haben fast Indiana Jones-Qualitäten, während die Weltraumszenen an „2001: A Space Odyssey“ und „Star Wars“ erinnern. Gilbert schafft es, diese Genremixtur organisch wirken zu lassen.

Besonders beeindruckend ist die Choreografie der Weltraumkämpfe. Die Laserkanonen-Gefechte zwischen den Shuttles sind für 1979 erstaunlich überzeugend inszeniert. Gilbert nutzt Modellaufnahmen, Miniatureffekte und geschickte Kameraführung, um echte Schwerelosigkeit zu simulieren.

Was mir heute noch imponiert: Gilbert nimmt seine eigene Absurdität nie ganz ernst. Er weiß genau, dass er einen völlig überdrehten Film macht, und genießt es sichtlich. Diese Selbstironie rettet „Moonraker“ vor dem kompletten Absturz ins Lächerliche.

Wie schlägt sich Roger Moore als Weltraum-Bond?

Roger Moore liefert in „Moonraker“ eine seiner entspanntesten und charmantesten Bond-Performances ab. Mit 51 Jahren war er eigentlich zu alt für derart körperliche Stunts, aber seine Ausstrahlung und sein trockener Humor machen das mehr als wett. Moore spielt Bond als Gentleman-Abenteurer, der auch im Weltraum seine Contenance nicht verliert.

Moores Stärke liegt in der Art, wie er die absurdesten Situationen mit gespielter Normalität behandelt. Wenn er im Weltraumanzug durch eine Raumstation schwebt oder mit Laserkanonen auf feindliche Shuttles schießt, wirkt er dabei so gelassen, als würde er gerade seinen Martini rühren. Diese Unerschütterlichkeit ist Moores Markenzeichen.

Lois Chiles als Dr. Holly Goodhead ist eine der stärkeren Bond-Girls der Moore-Ära. Sie spielt ihre Figur nicht als hilflose Schönheit, sondern als kompetente Wissenschaftlerin und Geheimagentin. Die Chemie zwischen Moore und Chiles funktioniert überraschend gut, besonders in den Weltraumszenen.

Michael Lonsdale als Hugo Drax ist dagegen ein faszinierender Schurke. Seine ruhige, fast höfliche Art macht ihn umso bedrohlicher. Lonsdale spielt Drax als kultivierten Psychopathen, der seine Völkermord-Pläne mit der Gelassenheit eines Kunstsammlers verfolgt.

Richard Kiel kehrt als Beißer zurück und wird hier vom puren Killer zum Sympathieträger umfunktioniert. Seine Liebesgeschichte mit der zierlichen Dolly ist albern, aber charmant – typisch für den Humor dieser Bond-Ära.

Wie überzeugen die visuellen Effekte und die Bildsprache?

Die Kameraarbeit von Jean Tournier und die Spezialeffekte unter Derek Meddings‘ Leitung sind das eigentliche Herzstück von „Moonraker“. Für 1979 sind die Weltraumaufnahmen verblüffend überzeugend und stehen den großen Science-Fiction-Produktionen der Zeit in nichts nach. Die Kombination aus aufwendigen Modellaufnahmen, Matte Paintings und geschickter Kameraführung erschafft glaubwürdige Weltraum-Spektakel.

Tournier nutzt eine klassische, elegante Kamerasprache, die perfekt zu Gilberts Inszenierung passt. Die frühen Sequenzen in Drax‘ kalifornischem Anwesen sind in warmen, goldenen Tönen gehalten, während Venedig in romantischen Blau- und Grüntönen erstrahlt. Der Kontrast zu den kühlen, metallischen Farben der Weltraumstation ist visuell sehr effektiv.

Die berühmte Eröffnungssequenz, in der Bond aus einem Flugzeug ohne Fallschirm springt und sich in der Luft einen anderen Fallschirm erkämpft, ist auch heute noch atemberaubend. Die Stunts wurden größtenteils echt gefilmt, nur die unmöglichsten Momente sind Trickaufnahmen.

Besonders eindrucksvoll sind die Weltraumstation-Sets in den Pinewood Studios. Die riesigen, detailverliebten Kulissen mit ihren rotierenden Elementen und futuristischen Details schaffen eine glaubwürdige Weltraum-Atmosphäre. Die Schwerelosigkeits-Effekte mögen aus heutiger Sicht etwas steif wirken, waren aber für die damalige Zeit revolutionär.

Was mich als Kind am meisten beeindruckt hat: die Laserkanonen-Gefechte zwischen den Shuttles. Diese Szenen wirken auch heute noch spektakulär, weil sie mit praktischen Effekten und Modellaufnahmen realisiert wurden, die eine Haptik haben, die CGI oft fehlt.

Wie trägt die Musik zur Weltraum-Atmosphäre bei?

John Barrys Filmmusik für „Moonraker“ gehört zu seinen experimentellsten Bond-Scores. Er kombiniert seine klassischen Bond-Themen mit futuristischen Synthesizer-Klängen und orchestralen Weltraum-Arrangements, die perfekt zur Science-Fiction-Atmosphäre passen. Der Titelsong, interpretiert von Shirley Bassey, ist eine der emotionalsten Bond-Balladen überhaupt.

Barry versteht es meisterhaft, verschiedene musikalische Welten zu verbinden. Die Venedig-Sequenzen werden von romantischen, italienisch angehauchten Melodien begleitet, während die Dschungelszenen exotische Percussion-Elemente nutzen. Die Weltraummusik hingegen ist geprägt von majestätischen, fast sakralen Orchesterklängen.

Shirley Basseys Interpretation des Titelsongs „Moonraker“ ist pure Perfektion. Ihre kraftvolle, emotionale Stimme verleiht dem romantischen Text über unmögliche Liebe eine Tiefe, die der teilweise albernen Handlung des Films gut tut. Es ist einer der wenigen Bond-Songs, der auch außerhalb des Franchise-Kontexts funktioniert.

Barrys Action-Musik für die Verfolgungsjagden und Kampfszenen ist gewohnt mitreißend. Besonders die Musik zur Gondel-Verfolgung in Venedig und zum finalen Weltraum-Gefecht zeigt seine Meisterschaft im Schaffen von Spannung durch orchestrale Mittel.

Was mich heute noch fasziniert: Barry schafft es, auch den absurdesten Momenten musikalische Würde zu verleihen. Selbst wenn Bond im Weltraumanzug durch eine explodierende Raumstation schwebt, klingt die Musik episch und emotional – nie albern oder ironisch.

Was sind die großen Stärken von Moonraker?

Die größte Stärke von „Moonraker“ liegt in seiner schieren Entertainmentqualität und seinem Mut zur völligen Eskalation. Der Film nimmt die Bond-Formel und treibt sie bis ins Extreme – und schafft dabei ein einzigartiges Science-Fiction-Spektakel, das auch 45 Jahre später noch funktioniert. Die Kombination aus klassischem Bond-Charme und Weltraum-Abenteuer ist schlicht unwiderstehlich.

Roger Moores entspannte Darstellung des Agenten 007 ist perfekt für diese Art von Film. Seine Fähigkeit, auch die absurdesten Situationen mit britischer Coolness zu meistern, macht jeden Moment glaubwürdig. Moore nimmt sich selbst nie zu ernst, aber respektiert die Rolle und das Publikum.

Die Produktionswerte sind außergewöhnlich hoch. Von den luxuriösen Sets in Drax‘ Anwesen über die romantischen Venedig-Kulissen bis hin zu den futuristischen Weltraumstation-Bauten – jede Szene ist visuell beeindruckend. Das Budget von 34 Millionen Dollar ist in jeder Einstellung sichtbar.

Die internationale Scope der Geschichte funktioniert hervorragend. Die Reise von Kalifornien über Venedig und Rio bis ins All fühlt sich wie eine echte Weltreise an. Jeder Schauplatz hat seine eigene Identität und trägt zur Gesamtatmosphäre bei.

Besonders bemerkenswert ist die Qualität der praktischen Effekte. Die Modellaufnahmen der Weltraumstation und der Shuttles haben eine Glaubwürdigkeit, die viele moderne CGI-Effekte vermissen lassen. Derek Meddings und sein Team haben echte Handwerkskunst abgeliefert.

Michael Lonsdales Hugo Drax ist einer der denkwürdigsten Bond-Schurken. Seine höfliche, kultivierte Art macht seine völkermörderischen Pläne umso verstörender. Lonsdale spielt ihn als echten Aristokraten des Bösen.

Wo liegen die Schwächen des Films?

Die offensichtlichste Schwäche von „Moonraker“ ist seine völlige Abkehr von jeder Realität und Glaubwürdigkeit. Was bei „The Spy Who Loved Me“ noch als fantasievolle Übertreibung durchging, wird hier zur kompletten Science-Fiction-Groteske. Fleming-Puristen werden den Film zu Recht als Verrat an der literarischen Vorlage sehen, denn mit dem ursprünglichen Roman hat er praktisch nichts gemeinsam.

Die Handlung ist selbst für Bond-Verhältnisse haarsträubend. Drax‘ Plan, die komplette Menschheit auszulöschen und eine neue Zivilisation im Weltraum zu gründen, ist so größenwahnsinnig, dass er jede Glaubwürdigkeit verliert. Die Logiklöcher sind Legion: Wie finanziert Drax eine geheime Weltraumstation? Wie rekrutiert er hunderte Komplizen? Wie bleibt das alles geheim?

Einige der humorvollen Einlagen sind zu albern. Die Gondel-Verfolgung in Venedig funktioniert noch, aber wenn die Gondel dann über den Markusplatz fährt und ein Taubenliebhaber einen Doppelblick macht, wird es peinlich. Solche Momente untergraben die Spannung.

Die Liebesgeschichte zwischen Bond und Dr. Goodhead ist relativ blass. Lois Chiles ist eine gute Schauspielerin, aber die Chemie zwischen ihr und Moore ist nicht überzeugend. Ihre gemeinsamen Szenen wirken oft pflichtbewusst abgearbeitet.

Die Laufzeit von 126 Minuten ist zu lang. Besonders der Mittelteil in Brasilien zieht sich und unterbricht den Erzählfluss. Die Dschungelsequenzen mit den Riesen-Pythons und dem Wasserfall-Versteck wirken wie aus einem anderen Film.

Richard Kiels Verwandlung von Beißer zum liebenswerten Riesen ist zwar charmant, macht aber seine vorherige Bedrohlichkeit zunichte. Es ist ein typisches Beispiel für die übertriebene Publikumsfreundlichkeit der späten Moore-Jahre.

Für wen ist James Bond 007 – Moonraker geeignet?

Moonraker ist perfekt für alle, die sich von einem Film einfach nur unterhalten lassen wollen, ohne zu viel über Logik oder Realismus nachzudenken. Science-Fiction-Fans werden die aufwendigen Weltraumsequenzen und futuristischen Designs schätzen, während Bond-Enthusiasten einen der spektakulärsten Filme der Serie erleben. Der Film funktioniert sowohl als nostalgisches 70er-Jahre-Spektakel als auch als zeitloser Abenteuerfilm.

Roger Moore-Liebhaber kommen voll auf ihre Kosten, da der Film seine Stärken als charmanter Gentleman-Agent perfekt zur Geltung bringt. Wer Moore als den „echten“ Bond sieht, wird „Moonraker“ als einen der Höhepunkte seiner Ära empfinden.

Familien mit älteren Kindern finden hier einen der zugänglichsten Bond-Filme. Trotz der FSK-12-Freigabe ist „Moonraker“ relativ gewaltarm und setzt mehr auf Spektakel und Humor als auf brutale Action. Meine ersten Bond-Erinnerungen stammen aus diesem Film, und sie sind durchweg positiv.

Freunde von 70er-Jahre-Blockbustern werden die typische Machart der Ära schätzen. „Moonraker“ steht in der Tradition von „Superman“, „Star Trek“ und „Star Wars“ – große, optimistische Unterhaltung ohne Zynismus oder Ironie.

Weniger geeignet ist der Film für Fleming-Puristen, die ihre Bondfilme realistisch und bodenständig mögen. Wer „From Russia with Love“ oder „For Your Eyes Only“ als Maßstab setzt, wird von „Moonrakers“ Science-Fiction-Exzessen genervt sein.

Auch Freunde von modernem, düsterem Actionkino werden wahrscheinlich wenig Gefallen finden. „Moonraker“ kommt aus einer Zeit, als Blockbuster noch unschuldig und optimistisch waren – eine Qualität, die heute selten geworden ist.

Wer spielt in James Bond 007 – Moonraker mit?

Hauptbesetzung:

  • Roger Moore als James Bond 007
  • Lois Chiles als Dr. Holly Goodhead
  • Michael Lonsdale als Hugo Drax
  • Richard Kiel als Beißer (Jaws)
  • Corinne Cléry als Corinne Dufour
  • Bernard Lee als M
  • Desmond Llewelyn als Q
  • Lois Maxwell als Miss Moneypenny
  • Geoffrey Keen als Sir Frederick Gray
  • Emily Bolton als Manuela
  • Toshiro Suga als Chang
  • Walter Gotell als General Gogol

Fazit: Lohnt sich James Bond 007 – Moonraker?

Nach über vier Jahrzehnten und unzähligen Sichtungen kann ich sagen: „Moonraker“ ist ein einzigartiger Film in der Bond-Serie. Er zeigt, wie weit man die Formel treiben kann, ohne dass sie völlig zerbricht. Lewis Gilbert und sein Team erschufen 1979 ein Science-Fiction-Spektakel, das heute noch funktioniert – nicht trotz seiner Absurdität, sondern wegen ihr.

Roger Moore war nie besser als in dieser Rolle des unerschütterlichen Weltraum-Agenten. Die Produktionswerte sind außergewöhnlich, John Barrys Musik ist sublime, und die praktischen Effekte haben einen Charme, den CGI nie erreichen kann. Ja, die Geschichte ist haarsträubend und die Logik ist im Weltraum verschollen – aber manchmal ist pure Unterhaltung wichtiger als Realismus.

„Moonraker“ ist kein großes Kino, aber großartiges Popcorn-Entertainment. Ein Film, der zeigt, dass Bond auch im Jahr 2024 noch überraschen kann – wenn man ihn lässt. 7.8/10 Punkte.

⚖️

Das Urteil

Watcher-Score · redaktionelle Einzelwertung

Bewertet von — eine Person, ein begründetes Urteil.

Moonraker ist Bond im Weltraum-Rausch – spektakulär, albern und absolut unterhaltsam. Ein Guilty Pleasure der Extraklasse!— aus der Wertung von Tribun
Moonraker nimmt die Bond-Formel und treibt sie bis ins Extreme. Roger Moore liefert eine entspannte Gentleman-Performance ab, die visuellen Effekte sind für 1979 beeindruckend, und John Barrys Musik ist erste Klasse. Ja, der Film ist völlig überdreht und hat mit Fleming nichts zu tun, aber als Science-Fiction-Spektakel funktioniert er prächtig. Perfekt für alle, die sich einfach nur unterhalten lassen wollen.

Schnelle Antworten

Antworten Schnelle Antworten zu James Bond 007 - Moonraker - Streng geheim

Wo kann ich James Bond 007 - Moonraker - Streng geheim streamen?

James Bond 007 - Moonraker - Streng geheim gibt es zum Leihen oder Kaufen bei Apple TV+, Amazon, Google Play, YouTube, maxdome, MagentaTV, Videoload und freenet Video. Stand Juli 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.

Ab welchem Alter ist James Bond 007 - Moonraker - Streng geheim freigegeben?

James Bond 007 - Moonraker - Streng geheim ist in Deutschland ab FSK 12 freigegeben.

Wie lange dauert James Bond 007 - Moonraker - Streng geheim?

James Bond 007 - Moonraker - Streng geheim hat eine Laufzeit von rund 126 Minuten (2 Stunden und 6 Minuten).

Lohnt sich James Bond 007 - Moonraker - Streng geheim?

Unsere Redaktion vergibt James Bond 007 - Moonraker - Streng geheim einen Watcher-Score von 7,8 von 10. Ein Film, der mich seit 45 Jahren fasziniert – manchmal muss Bond einfach ins All. Für Puristen ein Albtraum, für Entertainer ein Traum. 7.8/10 Punkte.

Für wen ist James Bond 007 - Moonraker - Streng geheim geeignet?

James Bond 007 - Moonraker - Streng geheim ist vor allem etwas für Action und Abenteuer-Fans und alle, die solide Genre-Unterhaltung suchen.

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Trailer

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Besetzung

Roger MooreJames Bond
Lois ChilesDr. Holly Goodhead
Michael LonsdaleHugo Drax
Richard KielJaws
Corinne CléryCorinne Dufour

FAQ zu James Bond 007 – Moonraker

Ist Moonraker Roger Moores bester Bond-Film?
Das ist Geschmackssache. "Moonraker" zeigt Moore in Bestform als charmanter Gentleman-Agent, aber "The Spy Who Loved Me" wird oft als sein stärkster Film betrachtet. "Moonraker" ist definitiv der spektakulärste Moore-Bond.
Wie realistisch sind die Weltraumszenen in Moonraker?
Für 1979 waren die Effekte revolutionär, auch wenn sie heute veraltet wirken. Die Raumfahrt-Details sind größtenteils korrekt, aber natürlich ist eine geheime Weltraumstation mit Schwerkraft-Simulation pure Science-Fiction.
Basiert der Film wirklich auf Ian Flemings Roman?
Nur sehr lose. Fleming's "Moonraker" spielt komplett in England und handelt von einer Raketen-Bedrohung. Der Film verlegte die Handlung ins All, um vom Science-Fiction-Boom der 70er zu profitieren.
Warum wird Beißer in Moonraker zum Guten?
Richard Kiels Charakter war beim Publikum so beliebt geworden, dass die Produzenten ihn sympathischer machen wollten. Seine Liebesgeschichte mit Dolly sollte seine menschliche Seite zeigen.
War Moonraker finanziell erfolgreich?
Absolut. Mit über 210 Millionen Dollar weltweitem Einspielergebnis war "Moonraker" einer der erfolgreichsten Bond-Filme überhaupt und der bis dahin kommerziell erfolgreichste Film der Serie.
Wo wurde Moonraker gedreht?
Die Dreharbeiten fanden in Kalifornien, Venedig, Rio de Janeiro, im brasilianischen Dschungel und in den Pinewood Studios statt. Die aufwendigen Weltraum-Sets wurden komplett in England gebaut.
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