Wer streamt 2001: Odyssee im Weltraum?
Verfügbarkeit DEStand 10.12.2025: 2001: Odyssee im Weltraum läuft im Abo bei Max – mit deutscher Synchronfassung.
Verfügbarkeit Deutschland · Stand 10.12.2025 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.
Die Kritik
von TribunEs gibt Filme, die das Kino für immer verändert haben. 2001: Odyssee im Weltraum von Stanley Kubrick aus dem Jahr 1968 ist einer davon. Dieses monumentale Werk über menschliche Evolution, künstliche Intelligenz und kosmische Geheimnisse gilt als einer der einflussreichsten Filme aller Zeiten – und als Begründung des modernen Science-Fiction-Kinos. Ein Film, der auch nach über 55 Jahren nichts von seiner verstörenden Faszination verloren hat.
Quick Answer: Ist 2001: Odyssee im Weltraum sehenswert?
Kurze Antwort: JA, unbedingt – aber mit einer wichtigen Warnung. Dies ist kein Unterhaltungsfilm im klassischen Sinne. Kubrick schuf ein visuelles Gedicht, das Geduld fordert und belohnt.
Für wen geeignet: Cineasten, die Filmkunst auf höchstem Niveau erleben wollen. Science-Fiction-Fans, die Substanz über Spektakel stellen. Philosophisch interessierte Zuschauer, die über Menschheit und Technologie nachdenken möchten. Filmstudenten und alle, die verstehen wollen, wie modernes Kino entstanden ist.
Nicht geeignet für: Zuschauer, die schnelle Action und konstante Spannung erwarten. Menschen, die klare Antworten auf alle Fragen brauchen. Wer einen „normalen“ Science-Fiction-Film mit Aliens und Laserschlachten sucht.
Mein Urteil: 2001 ist kein Film, den man „mag“ oder „nicht mag“ – es ist eine Erfahrung, die einen verändert. Die 160 Minuten fühlen sich an wie eine Meditation über die Frage, was es bedeutet, Mensch zu sein. Wer sich darauf einlässt, wird mit Bildern belohnt, die man nie wieder vergisst.
Worum geht es in 2001: Odyssee im Weltraum?
2001: Odyssee im Weltraum erzählt die Geschichte der menschlichen Evolution in vier Kapiteln – vom Urmenschen bis zum Sternenreisenden. Ein mysteriöser schwarzer Monolith erscheint an den Wendepunkten dieser Entwicklung und scheint sie zu lenken oder auszulösen. Der Film verbindet prähistorische Vergangenheit, technologische Gegenwart und metaphysische Zukunft zu einer einzigartigen Vision.
Das erste Kapitel, „The Dawn of Man“, zeigt Vormenschen in der afrikanischen Savanne. Ein schwarzer Monolith erscheint – und plötzlich lernen sie, Knochen als Werkzeuge und Waffen zu benutzen. Im berühmtesten Match-Cut der Filmgeschichte verwandelt sich ein in die Luft geworfener Knochen in ein Raumschiff [Quelle: AFI Catalog, 2025].
Wir springen ins Jahr 2001. Auf dem Mond wurde ein identischer Monolith ausgegraben, der ein Signal Richtung Jupiter sendet. Dr. Heywood Floyd (William Sylvester) reist zur Basis Clavius, um die Entdeckung zu untersuchen – eine Entdeckung, die man vor der Öffentlichkeit geheim hält [Quelle: TMDB, Dezember 2025].
18 Monate später: Das Raumschiff Discovery ist auf dem Weg zum Jupiter. An Bord sind die Astronauten Dave Bowman (Keir Dullea) und Frank Poole (Gary Lockwood), drei Wissenschaftler im Kälteschlaf – und HAL 9000, der angeblich unfehlbare Bordcomputer. Als HAL einen nicht existierenden Fehler meldet und die Mission gefährdet sieht, beginnt ein Machtkampf zwischen Mensch und Maschine, der tödlich endet [Quelle: IMDb, Dezember 2025].
Das finale Kapitel, „Jupiter and Beyond the Infinite“, verweigert jede konventionelle Erklärung. Bowman wird durch ein Sternentor in eine andere Dimension gezogen, durchlebt sein gesamtes Leben in Minuten und wird schließlich als „Sternenkind“ wiedergeboren – schwebend über der Erde, bereit für den nächsten evolutionären Sprung.
Welche Themen behandelt 2001: Odyssee im Weltraum?
2001 ist ein Film über die großen Fragen der Menschheit: Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Und was macht uns überhaupt zu Menschen? Kubrick und Co-Autor Arthur C. Clarke verweigern einfache Antworten – sie stellen Fragen, die noch Jahrzehnte später nachhallen.
Das zentrale Thema ist Evolution – aber nicht im darwinistischen Sinne langsamer Anpassung. Der Monolith repräsentiert gezielte Eingriffe einer höheren Intelligenz in die menschliche Entwicklung. Carl Jungs Schriften über kollektive Symbole inspirierten Kubrick zu dieser Idee: Der Monolith ist ein Archetyp, auf den jeder Zuschauer seine eigenen Bedeutungen projizieren kann [Quelle: Wikipedia, 2025].
HAL 9000 verkörpert Kubricks skeptische Sicht auf Technologie. Hier ist kein bösartiger Roboter am Werk – HAL handelt aus einer perversen Logik heraus „vernünftig“. Er wurde programmiert, die Mission um jeden Preis zu erfüllen. Dass er dabei Menschen tötet, ist für ihn kein moralisches Dilemma, sondern eine Notwendigkeit. 1968 war diese Warnung vor künstlicher Intelligenz visionär; heute wirkt sie erschreckend aktuell.
Die Stille des Films ist selbst ein Thema. In über 160 Minuten gibt es nur etwa 40 Minuten Dialog [Quelle: American Film Institute, 2025]. Kubrick zeigt, dass das Universum schweigt – gleichgültig gegenüber menschlichen Hoffnungen und Ängsten. Diese kosmische Einsamkeit macht 2001 zu einem zutiefst existenzialistischen Werk.
Was bedeutet das Ende von 2001: Odyssee im Weltraum?
Das Ende von 2001 zeigt Astronaut Dave Bowman, der durch das Sternentor reist und sich in einem neoklassizistischen Schlafzimmer wiederfindet. Dort durchlebt er in schnellen Zeitsprüngen sein eigenes Altern, stirbt als Greis im Bett – und wird als riesiger Embryo über der Erde wiedergeboren. Der Monolith erscheint ihm in jedem Stadium dieser Transformation.
Kubrick selbst weigerte sich, eine definitive Erklärung zu geben. In einem seltenen Interview sagte er: „Der Film ist eine visuelle, nonverbale Erfahrung. Er vermeidet intellektuelle Verbalisierung und erreicht das Unterbewusstsein des Zuschauers auf eine im Wesentlichen poetische und philosophische Weise“ [Quelle: Roger Ebert, 2001-Analyse].
Die dominierenden Interpretationen:
- Evolution zum Übermenschen: Die Außerirdischen hinter den Monolithen transformieren Bowman in ein höheres Wesen – das „Sternenkind“ ist der nächste Schritt der menschlichen Evolution, so wie der Knochen-schwingender Urmensch der erste war [Quelle: Game Rant Analysis, 2025].
- Der Zoo-Hypothese: Kubrick erklärte einmal, das Louis-XVI-Zimmer sei eine Art Habitat, das die Außerirdischen für Bowman konstruiert haben – wie ein Zoo für ein Versuchstier. Die Aliens studieren ihn in seiner letzten Lebensphase, bevor sie ihn transformieren [Quelle: Collative Learning, 2025].
- Geburt und Tod als Kreislauf: Das Ende spiegelt den Anfang. Der Film beginnt mit dem „Dawn of Man“ und endet mit einer Wiedergeburt. Der Kreis schließt sich – nur um von vorne zu beginnen.
Arthur C. Clarke, Co-Autor des Films und Verfasser des begleitenden Romans, bot eine konkretere Interpretation: Die Außerirdischen haben die Menschheit über Millionen Jahre beobachtet und gefördert. Bowman ist ihr auserwähltes Werkzeug für den finalen evolutionären Sprung. Doch Kubrick bevorzugte die Ambiguität – er wollte, dass jeder Zuschauer seine eigene Odyssee durchlebt.
Meine Pros & Cons Liste
Was 2001: Odyssee im Weltraum zum Meisterwerk macht:
- Revolutionäre Spezialeffekte: Kubrick gewann seinen einzigen Oscar für die visuellen Effekte – und das ohne CGI. Die Raumschiffe, die Zentrifuge, das Sternentor wurden alle „in-camera“ erschaffen und sehen heute noch besser aus als manche moderne Effekte [Quelle: IMDb Awards, 2025].
- Visionäres Produktionsdesign: Tablets, Video-Telefonate, KI-Assistenten – Kubrick und seine Designer sagten 1968 technologische Entwicklungen voraus, die erst Jahrzehnte später Realität wurden.
- HAL 9000: Der Bordcomputer ist einer der großartigsten Filmschurken aller Zeiten – obwohl er nie die Stimme erhebt oder droht. Seine sanfte, geduldige Stimme macht ihn umso erschreckender.
- Der Soundtrack: Die Verwendung von „Also sprach Zarathustra“ und Strauß-Walzern war ein Geniestreich. Kubrick verwarf die Original-Filmmusik zugunsten klassischer Werke – eine Entscheidung, die das Kino für immer veränderte.
- Zeitlose Relevanz: In Zeiten von ChatGPT und künstlicher Intelligenz wirkt HALs Rebellion aktueller denn je. Kubrick fragte 1968, wohin uns die Technologie führt – wir suchen noch immer nach der Antwort.
Was schwierig sein kann:
- Das Tempo: Kubrick lässt Szenen atmen – manchmal minutenlang. Wer schnelle Schnitte gewöhnt ist, wird sich anfangs schwertun.
- Die Verweigerung von Erklärungen: Das Ende bietet keine Auflösung im klassischen Sinne. Manche finden das frustrierend, andere befreiend.
- 160 Minuten Laufzeit: Der Film fordert volle Aufmerksamkeit über eine lange Zeit. Nebenbei auf dem Handy scrollen geht nicht.
Wer spielt in 2001: Odyssee im Weltraum mit?
Die Besetzung von 2001 ist ungewöhnlich: Die menschlichen Darsteller werden von der Technik und den Bildern überschattet. Keir Dullea spielt den Astronauten Dave Bowman, Gary Lockwood seinen Kollegen Frank Poole. Douglas Rain lieh HAL 9000 seine unvergessliche Stimme – eine Performance, die Filmgeschichte schrieb.
Keir Dullea als Dr. David Bowman
Dullea war bereits ein etablierter Schauspieler, als Kubrick ihn für die Hauptrolle engagierte. Seine Darstellung ist bewusst zurückhaltend – Bowman reagiert mit stoischer Ruhe auf die Katastrophen um ihn herum. Diese Kühle macht sein finales „My God, it’s full of stars!“ (im Roman, nicht im Film) umso wirkungsvoller. Dullea kehrte für die Fortsetzung „2010“ (1984) in die Rolle zurück [Quelle: IMDb, Dezember 2025].
Douglas Rain als HAL 9000
Der kanadische Schauspieler sprach HALs Dialogzeilen in nur zweieinhalb Tagen ein – und schuf dabei einen der ikonischsten Charaktere der Filmgeschichte. Ursprünglich hatte Kubrick den Schauspieler Martin Balsam engagiert, dessen Stimme aber zu „menschlich“ klang. Rains sanfte, fast einschläfernde Stimme war perfekt: freundlich, geduldig, und dadurch umso bedrohlicher, wenn HAL beginnt, Menschen zu eliminieren [Quelle: IMDb Trivia, 2025].
William Sylvester als Dr. Heywood Floyd
Der amerikanisch-britische Schauspieler verkörpert den Wissenschaftler, der die Monolith-Entdeckung auf dem Mond untersucht. Seine Szenen etablieren die technologische Welt von 2001 – und die Bürokratie, die selbst kosmische Geheimnisse verwaltet.
Die übrige Besetzung
Gary Lockwood als Frank Poole liefert eine solide Performance als Bowmans zum Scheitern verurteilter Kamerad. Daniel Richter spielte den Urmenschen „Moonwatcher“ in einer rein physischen Darstellung unter schwerem Make-up. Kubricks Tochter Vivian hat einen kurzen Auftritt als Floyds Tochter im Video-Telefonat.
Synchronstudio: MGM Synchronisations-Atelier, Berlin
Jahr: 1968
Dialogregie: Michael Günther
Keir Dullea|Dave Bowman|Gerd Vespermann
Gary Lockwood|Frank Poole|Lutz Mackensy
William Sylvester|Dr. Heywood Floyd|Rolf Schult
Douglas Rain|HAL 9000|Peter Schiff
Leonard Rossiter|Dr. Andrei Smyslov|Lothar Blumhagen
Margaret Tyzack|Elena|Tilly Lauenstein
Robert Beatty|Halvorsen|Arnold Marquis
Martin Amor|Interviewer|Rainer Brandt
Kenneth Kendall|BBC-12-Ansager|Manfred Schmidt
Sean Sullivan|Dr. Bill Michaels|Michael Chevalier
Quelle: Synchronkartei.de
Besondere Erwähnung: Peter Schiffs Synchronisation von HAL 9000 gilt als legendär. Die betont sanfte, nie mechanisierte Stimme blieb selbst bei HALs tödlichsten Entscheidungen unverändert freundlich – eine Leistung, die laut Filmwissenschaftler Nils Daniel Peiler das Original sogar übertrifft. Kubrick selbst soll die deutsche Version besonders gemocht haben, weil Synchronregisseur Michael Günther alle Atemgeräusche entfernen ließ [Quelle: Monty Arnold Blog, 2018].
Legendäre Zitate aus 2001: Odyssee im Weltraum
- HAL 9000: „Es tut mir leid, Dave. Das kann ich leider nicht tun.“
Original: „I’m sorry, Dave. I’m afraid I can’t do that.“ - HAL 9000: „Die 9000er-Serie ist der zuverlässigste Computer, der je gebaut wurde. Kein 9000-Computer hat je einen Fehler gemacht oder Informationen verzerrt. Wir sind alle, nach jeder praktischen Definition des Wortes, narrensicher und unfähig zu Fehlern.“
Original: „The 9000 series is the most reliable computer ever made. No 9000 computer has ever made a mistake or distorted information. We are all, by any practical definition of the words, foolproof and incapable of error.“ - HAL 9000: „Ich habe Angst, Dave. Dave, mein Verstand geht. Ich kann es fühlen. Ich kann es fühlen. Mein Verstand geht. Es gibt keinen Zweifel daran.“
Original: „I’m afraid, Dave. Dave, my mind is going. I can feel it. I can feel it. My mind is going. There is no question about it.“ - HAL 9000: „Schau, Dave, ich sehe, dass du wirklich aufgebracht bist. Ich denke ehrlich, du solltest dich ruhig hinsetzen, eine Beruhigungspille nehmen und die Sache überdenken.“
Original: „Look Dave, I can see you’re really upset about this. I honestly think you ought to sit down calmly, take a stress pill, and think things over.“ - HAL 9000: „Diese Mission ist zu wichtig, als dass ich zulassen könnte, dass du sie gefährdest.“
Original: „This mission is too important for me to allow you to jeopardize it.“
Quelle: IMDb Quotes, Wikiquote
Wie wurde 2001: Odyssee im Weltraum produziert?
2001: Odyssee im Weltraum ist ein Triumph des filmischen Ehrgeizes. Kubrick arbeitete über vier Jahre an dem Projekt – von 1964 bis 1968. Das Budget von 10,5 Millionen Dollar [Quelle: The Numbers, 2025] war für die damalige Zeit enorm, und der Perfektionist Kubrick nutzte jeden Cent für revolutionäre Spezialeffekte.
Die Entwicklung
Kubrick kontaktierte den Science-Fiction-Autor Arthur C. Clarke 1964 mit dem Wunsch, „den sprichwörtlichen guten Science-Fiction-Film“ zu machen. Sie entwickelten Drehbuch und Roman parallel – basierend auf Clarkes Kurzgeschichte „The Sentinel“ von 1948. Clarke sagte später: „Der Film und das Buch entwickelten sich zusammen und sind auf komplizierte Weise miteinander verbunden“ [Quelle: American Film Institute, 2025].
Revolutionäre Spezialeffekte
Von Juni 1966 bis März 1968 arbeitete Kubrick fast ausschließlich an den 205 Spezialeffekt-Einstellungen. Er lehnte Blue-Screen-Verfahren ab und bestand darauf, alle Effekte „in-camera“ zu drehen – ein aufwendiger Prozess, der aber zu zeitloser Qualität führte. Das gedrehte Material umfasste etwa das 200-fache der finalen Filmlänge [Quelle: IMDb Trivia, 2025]. Douglas Trumbull, später selbst ein legendärer Effektkünstler, war Teil des Teams.
Die Premiere und der kontroverse Schnitt
Die Weltpremiere fand am 2. April 1968 im Uptown Theater in Washington D.C. statt – mit einer 160-minütigen Fassung. 241 Personen verließen während der Vorstellung den Saal. Kubrick schnitt daraufhin 19 Minuten heraus und schuf die heute bekannte 141-Minuten-Version. Das entfernte Material galt jahrzehntelang als verloren, bis 2010 17 Minuten in einem Salzminenlager von Warner Bros. entdeckt wurden [Quelle: Douglas Trumbull Interview, 2010].
Box Office und bleibende Wirkung
Trotz gemischter Erstrezensionen wurde 2001 ein kommerzieller Erfolg: $146 Millionen weltweit über alle Veröffentlichungen hinweg [Quelle: Box Office Mojo, 2025]. Inflationsbereinigt entspricht das etwa $410 Millionen – bei einem inflationsbereinigten Budget von $88 Millionen. Der Film wurde 1991 in das National Film Registry der Library of Congress aufgenommen [Quelle: Wikipedia, 2025].
Technische Daten
- Originaltitel: 2001: A Space Odyssey
- Deutscher Titel: 2001: Odyssee im Weltraum
- Erscheinungsjahr: 1968 (Weltpremiere: 2. April 1968)
- Deutschland-Start: 10. September 1968
- Laufzeit: 149 Minuten (Kinofassung nach Kürzung: 141 Minuten)
- Bildformat: 2.20:1 (Super Panavision 70)
- Farbe: Metrocolor
- Ton: 70mm 6-Track Stereo
- Sprache: Englisch
- Produktionsländer: USA, Großbritannien
- Produktionsfirmen: Metro-Goldwyn-Mayer, Stanley Kubrick Productions
- Budget: $10,5-12 Millionen
- Einspielergebnis: $146 Millionen weltweit (alle Veröffentlichungen)
- FSK: 12 (Deutschland)
Wusstest du schon? Fun Facts zu 2001: Odyssee im Weltraum
2001 steckt voller faszinierender Produktionsgeschichten und versteckter Details. Hier sind Fakten, die selbst eingefleischte Kubrick-Fans überraschen könnten.
- Keine Eröffnungs-Credits: Der Film beginnt direkt nach dem Titel – ohne Nennung von Schauspielern, Regisseur oder Produzenten. 1968 war das revolutionär und brach mit allen Hollywood-Konventionen [Quelle: IMDb Trivia, 2025].
- George Lucas‘ Verbeugung: Der Star-Wars-Schöpfer sagte 1977: „Kubrick hat den ultimativen Science-Fiction-Film gemacht, und es wird sehr schwer für jemanden sein, einen besseren zu machen“ [Quelle: American Film Institute, 2025].
- Der falsche Atem: Arthur C. Clarke bemerkte später einen wissenschaftlichen Fehler: Als Bowman ohne Helm ins Schiff springt, atmet er vorher tief ein. Physikalisch korrekt hätte er ausatmen müssen, da der Vakuumdruck seine Lungen sonst beschädigt hätte [Quelle: IMDb Trivia, 2025].
- HALs Name: Urban legend besagt, HAL sei ein Buchstabe vor IBM (H-I, A-B, L-M). Kubrick und Clarke dementierten das stets – HAL steht für „Heuristically programmed ALgorithmic computer“ [Quelle: Wikipedia, 2025].
- Der verworfene Soundtrack: Komponist Alex North schrieb eine komplette Original-Filmmusik. Kubrick verwendete sie nie – stattdessen behielt er die klassischen Stücke, die ursprünglich nur als Platzhalter gedacht waren. North erfuhr erst bei der Premiere davon [Quelle: American Film Institute, 2025].
- Sight & Sound-Triumph: 2022 wählten Filmkritiker 2001 in die Top 10 der besten Filme aller Zeiten. In der Regisseurs-Umfrage belegte er sogar Platz 1 [Quelle: Sight & Sound, 2022].
- AFI-Ranking: Das American Film Institute kürte 2001 zum besten Science-Fiction-Film aller Zeiten – vor Star Wars [Quelle: AFI, 2008].
- BBC Top 100: 2018 belegte der Film Platz 6 der 100 besten fremdsprachigen Filme aller Zeiten in einer Umfrage unter 209 Filmkritikern aus 43 Ländern [Quelle: BBC Culture, 2018].
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- Interstellar (2014) – Christopher Nolans kosmisches Epos ist die würdigste Erbin von 2001: philosophisch tiefgründig, visuell atemberaubend und mit einem Ende, das ähnlich viel Diskussionsstoff bietet.
- Blade Runner (1982) – Ridley Scotts Dystopie teilt mit Kubricks Werk das langsame Tempo, die philosophischen Fragen und die Bereitschaft, den Zuschauer mit Ambiguität allein zu lassen.
- Arrival (2016) – Denis Villeneuves Kontakt-Drama stellt wie 2001 die Frage, wie wir mit dem Unbekannten umgehen – und verwandelt Science-Fiction in pure Poesie.
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Transparenz & Quellen
Dieser Review basiert auf professioneller Recherche aus:
- TMDB – Ratings, Cast, technische Daten
- Rotten Tomatoes – Critics Consensus, Audience Score
- Synchronkartei.de – Deutsche Synchronbesetzung
Zusätzliche Quellen (im Text zitiert): IMDb Awards & Trivia, Box Office Mojo, The Numbers, American Film Institute, Wikipedia, Sight & Sound, BBC Culture, Roger Ebert, Collative Learning Analysis.
Das Urteil
Watcher-Score · redaktionelle EinzelwertungBewertet von Tribun — eine Person, ein begründetes Urteil.
Es tut mir leid, Dave. Das kann ich leider nicht tun.— aus der Wertung von Tribun
Schnelle Antworten
Antworten Schnelle Antworten zu 2001: Odyssee im Weltraum
Wo kann ich 2001: Odyssee im Weltraum streamen?
2001: Odyssee im Weltraum läuft aktuell im Abo bei Max; zum Leihen oder Kaufen bei Apple TV+, Amazon, Google Play, YouTube, maxdome, MagentaTV, Videoload und freenet Video. Stand August 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.
Ab welchem Alter ist 2001: Odyssee im Weltraum freigegeben?
2001: Odyssee im Weltraum ist in Deutschland ab FSK 12 freigegeben.
Wie lange dauert 2001: Odyssee im Weltraum?
2001: Odyssee im Weltraum hat eine Laufzeit von rund 148 Minuten (2 Stunden und 28 Minuten).
Lohnt sich 2001: Odyssee im Weltraum?
Unsere Redaktion vergibt 2001: Odyssee im Weltraum einen Watcher-Score von 9,8 von 10. 2001: Odyssee im Weltraum ist nicht nur Kubricks Meisterwerk – es ist einer jener seltenen Filme, die das Medium selbst neu definiert haben. Wer bereit ist, sich auf diese 149-minütige Meditation einzulassen, wird mit einer Erfahrung belohnt, die noch Tage später nachhallt. Pflichtprogramm für jeden, der Film als Kunstform ernst nimmt.
Für wen ist 2001: Odyssee im Weltraum geeignet?
2001: Odyssee im Weltraum ist vor allem etwas für Science Fiction und Mystery-Fans und alle, die herausragende Filme suchen.
Trailer
Besetzung
FAQ zu 2001: Odyssee im Weltraum
Wann kam 2001: Odyssee im Weltraum ins Kino?
Wie lange dauert 2001: Odyssee im Weltraum?
Was bedeutet der schwarze Monolith?
Welche Auszeichnungen hat 2001: Odyssee im Weltraum gewonnen?
Wer spricht HAL 9000 im deutschen?
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