Poster zum Film Kill Bill: Volume 2 (2004) Meisterwerk — WatchGuide-Auszeichnung „Der Watcher"

Kill Bill: Volume 2 (2004)

🏅 Meisterwerk 🎬 Film 131 Min. ActionKrimi
⚡ Kurz gesagt

Kill Bill: Volume 2 ist für mich Tarantinos reifster Film – eine perfekte Balance aus Action, Emotion und philosophischer Tiefe. Uma Thurmans Performance ist herzzerreißend, David Carradines Bill einer der komplexesten Filmschurken aller Zeiten. Die Western-Ästhetik, die brillanten Dialoge und die überraschende emotionale Wucht machen Volume 2 zu einem zeitlosen Meisterwerk. Wer charaktergetriebene Geschichten liebt, wird hier glücklich. Watcher-Score 9,4/10.

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Wer streamt Kill Bill?

Verfügbarkeit DE

Stand 25.07.2026: Kill Bill läuft im Abo bei Netflix und Prime Video – mit deutscher Synchronfassung. Leihen oder Kaufen geht ab 3,99 €.

Verfügbarkeit Deutschland · Stand 25.07.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.

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Die Kritik

von Tribun
Kill Bill: Volume 2 markierte für mich 2004 einen Wendepunkt in Tarantinos Schaffen – hier zeigte der Regisseur plötzlich eine emotionale Tiefe, die ich ihm nie zugetraut hätte. Während Volume 1 noch ein blutiger Adrenalinrausch war, entwickelt sich die Fortsetzung zu einem nachdenklichen Western-Epos über Mutterschaft, Vergebung und die Konsequenzen von Gewalt. Uma Thurmans Beatrix Kiddo wird endlich zur vollständigen Figur, David Carradines Bill entpuppt sich als einer der komplexesten Bösewichte des Kinos.

Quick Answer: Ist Kill Bill: Volume 2 sehenswert?

Kurze Antwort: JA – Tarantinos emotionalste und reifste Arbeit, die Action mit tiefgreifender Charakterentwicklung verbindet.

Für wen geeignet: Western-Liebhaber, Tarantino-Fans, Cineasten die Charakterdramen schätzen, Uma Thurman-Bewunderer.

Nicht geeignet für: Action-Junkies die nur Gewaltexzesse wollen, ungeduldige Zuschauer, Dialog-Verächter.

Mein Urteil: Nach 20 Jahren erkenne ich Volume 2 als Tarantinos Meisterwerk – ein Film, der mich emotional mehr berührt als alle seine anderen Werke zusammen. Die perfekte Synthese aus Exploitation und Arthouse.

Worum geht es in Kill Bill: Volume 2?

Kill Bill: Volume 2 vollendet Beatrix Kiddos Rachefeldzug gegen die Deadly Viper Assassination Squad und ihren ehemaligen Geliebten Bill. Der Film konzentriert sich auf die letzten drei Namen ihrer Todesliste: Budd, Elle Driver und schließlich Bill selbst. Doch anders als der erste Teil enthüllt Volume 2 die wahren Hintergründe des Massakers von Two Pines und konfrontiert Beatrix mit der schockierenden Wahrheit über ihre Tochter B.B., die das Attentat überlebt hat.

Ich erinnere mich noch genau an meinen ersten Kinobesuch 2004 – wie perplex ich war, dass Tarantino plötzlich so viel Zeit für Dialoge und Charakterentwicklung verwendete. Volume 2 ist strukturell völlig anders als sein Vorgänger: Statt der hyperkinetischen Action-Sequenzen bekommen wir ausgedehnte Gesprächsszenen, Rückblenden und eine fast kontemplative Erzählweise.

Die Handlung springt geschickt zwischen Zeitebenen: Wir sehen das Training bei Pai Mei, das Massaker bei der Hochzeitsprobe und die finale Konfrontation mit Bill. Jede Zeitebene fügt weitere Puzzlestücke zur Geschichte hinzu, bis sich ein vollständiges Bild von Beatrix‘ Vergangenheit ergibt.

Besonders faszinierend finde ich, wie Tarantino die Mutter-Tochter-Beziehung zwischen Beatrix und B.B. ins Zentrum rückt. Das Kind wird zum emotionalen Kern des Films und verändert die gesamte Dynamik der Rachegeschichte. Plötzlich geht es nicht mehr nur um Vergeltung, sondern um Erlösung und die Möglichkeit eines Neuanfangs.

Wie inszeniert Tarantino Kill Bill: Volume 2?

Tarantinos Regie in Volume 2 markiert einen deutlichen Stilwechsel hin zu klassischer Western-Ästhetik und intimerer Charakterzeichnung. Statt der Manga-inspirierten Hyperrealität des ersten Teils setzt er auf erdige, authentische Locations und längere, dialoggetriebene Sequenzen. Die Kameraarbeit von Robert Richardson wird kontemplativ und atmosphärisch, besonders in den Wüstenszenen rund um Budds Trailer.

Was mich damals im Kino am meisten überrascht hat: Tarantino zeigt plötzlich Zurückhaltung. Die berüchtigte Begräbnisszene, in der Beatrix lebendig begraben wird, lebt von Klaustrophobie und psychologischem Horror statt von expliziter Gewalt. Diese Sequenz ist für mich eine der intensivsten des gesamten Films – pure Angst ohne Blut oder Gore.

Die Western-Referenzen sind allgegenwärtig, von Sergio Leones Weitwinkelaufnahmen bis zu den klassischen Duell-Strukturen. Besonders die Sequenzen in der mexikanischen Wüste erinnern an „Spiel mir das Lied vom Tod“ oder „Zwei glorreiche Halunken“. Tarantino zeigt hier seine tiefe Liebe zum Spaghetti-Western.

Brillant finde ich auch die Montage von Sally Menke, die nahtlos zwischen den Zeitebenen wechselt. Die Pai Mei-Sequenzen sind wie aus einem klassischen Shaw Brothers-Film herausgeschnitten, während die Gegenwartssszenen eine völlig andere Rhythmik haben.

Ein Detail, das mir erst bei wiederholten Sichtungen aufgefallen ist: Tarantino nutzt sehr viel natürliches Licht und verzichtet auf die künstliche Beleuchtung vieler Actionfilme. Das verleiht Volume 2 eine organische, fast dokumentarische Qualität.

Wie überzeugt die Besetzung von Kill Bill: Volume 2?

Uma Thurman liefert in Volume 2 ihre beste schauspielerische Leistung ab und verwandelt Beatrix Kiddo von einer Rachemaschine in eine vollständig realisierte Figur voller Zweifel, Schmerz und mütterlicher Liebe. David Carradine erschafft mit Bill einen der faszinierendsten Bösewichte der Filmgeschichte – charismatisch, philosophisch und erschreckend menschlich zugleich.

Thurman war für mich schon in Volume 1 beeindruckend, aber hier zeigt sie ihre ganze Bandbreite. Die Szene, in der sie ihre Tochter wiedersieht, ist von einer Authentizität, die mich noch heute bewegt. Thurman schafft es, Beatrix sowohl als tödliche Kämpferin als auch als liebende Mutter glaubhaft zu verkörpern.

David Carradine als Bill ist schlicht perfekt besetzt. Seine Erfahrung aus der TV-Serie „Kung Fu“ verleiht der Figur eine Autorität, die jüngere Schauspieler nie hätten aufbringen können. Bills philosophische Monologe über Superman oder die Natur des Bösen werden durch Carradines ruhige, hypnotische Ausstrahlung zu Höhepunkten des Films.

Michael Madsen als Budd überrascht mit einer völlig anderen Seite seiner Persona. Statt des coolen Gangsters aus „Reservoir Dogs“ spielt er hier einen gebrochenen, verbitterten Mann, der mit seiner Vergangenheit hadert. Seine Szenen mit Thurman haben eine tragische Schwere, die mich unerwartet berührt hat.

Daryl Hannah als Elle Driver verkörpert pure, sadistische Bosheit. Ihr Kampf mit Thurman in Budds Trailer gehört zu den brutalsten Sequenzen des Films, aber Hannah verleiht der Figur auch eine seltsame Verletzlichkeit.

Gordon Liu als Pai Mei ist eine Hommage an die klassischen Shaw Brothers-Filme. Seine Darstellung des grausamen Meisters ist sowohl komödiantisch als auch respekteinflößend – eine schwierige Balance, die Liu perfekt meistert.

Wie beeindruckt die Kameraarbeit in Kill Bill: Volume 2?

Robert Richardsons Kameraarbeit transformiert Volume 2 in ein visuelles Gedicht über Verlust und Erlösung. Seine Bildsprache wechselt meisterhaft zwischen den klassischen Breitwand-Kompositionen des Spaghetti-Westerns, den intimen Close-ups der Kung-Fu-Filme und den klaustrophobischen Einstellungen der Thriller-Sequenzen.

Was mich bei jeder Sichtung aufs Neue fasziniert: Richardson nutzt die Wüstenlandschaft als emotionale Metapher. Die endlosen Weiten spiegeln Beatrix‘ innere Leere wider, während die harten Schatten ihre seelischen Narben visualisieren. Diese symbolische Bildsprache erreicht im Sarg-Enterré-Segment ihren Höhepunkt.

Die Pai Mei-Sequenzen sind visuell völlig anders gestaltet – hier zitiert Richardson die klassische Shaw Brothers-Ästhetik mit ihren symmetrischen Kompositionen und der goldenen Farbpalette. Der Kontrast zur erdigen Realität der Gegenwart könnte nicht größer sein.

Besonders beeindruckend finde ich die Kameraführung in der finalen Konfrontation zwischen Beatrix und Bill. Richardson verzichtet hier auf spektakuläre Bewegungen und konzentriert sich auf die Gesichter der Protagonisten. Diese Zurückhaltung verstärkt die emotionale Wirkung der Szene enorm.

Ein technisches Detail, das mir als Filmfan aufgefallen ist: Richardson experimentiert mit verschiedenen Filmformaten und -geschwindigkeiten. Die Rückblenden haben eine andere Körnigkeit als die Gegenwartsszenen, was den temporalen Sprüngen zusätzliche Tiefe verleiht.

Wie unterstützt die Musik Kill Bill: Volume 2?

Der Soundtrack von Kill Bill: Volume 2 ist eine eklektische Mischung aus Ennio Morricone-Kompositionen, klassischen Western-Themen und eigens für den Film komponierter Musik. RZA und Robert Rodriguez tragen atmosphärische Stücke bei, die perfekt zur emotionalen Reise des Films passen und die verschiedenen Genres nahtlos verbinden.

Schon beim ersten Hören war ich von Ennio Morricones „The Demise of Barbara and the Return of Joe“ fasziniert – ein Stück, das die melancholische Grundstimmung des Films perfekt einfängt. Tarantino versteht es meisterhaft, existierende Musik in neue Kontexte zu setzen.

Die Verwendung von „Goodnight Moon“ als Wiegenlied zwischen Beatrix und B.B. ist ein Geniestreich. Dieser intime Moment wird durch die zarte Melodie noch bewegender und zeigt Tarantinos Gespür für emotionale Nuancen.

RZAs Beitrag zur Pai Mei-Sequenz verbindet Eastern-Philosophie mit modernen Produktionstechniken. Die Musik unterstützt die spirituelle Komponente des Trainings, ohne dabei kitschig zu werden.

Ein besonderes Highlight ist für mich „L’Arena“ von Morricone, das in der Budd-Sequenz verwendet wird. Diese Komposition aus „Il Mercenario“ verleiht der Wüstenszene eine epische Dimension und verstärkt die Western-Atmosphäre des Films.

Was sind die größten Stärken von Kill Bill: Volume 2?

Die größte Stärke von Volume 2 liegt in der emotionalen Komplexität seiner Charaktere und der geschickten Verbindung verschiedener Filmgenres zu einem kohärenten Ganzen. Tarantino beweist hier, dass er nicht nur Gewalt inszenieren, sondern auch tiefgreifende menschliche Geschichten erzählen kann, ohne dabei seinen unverwechselbaren Stil zu verlieren.

Nach zwei Jahrzehnten erkenne ich immer deutlicher, wie revolutionär Volume 2 für Tarantinos Entwicklung war. Hier zeigt er zum ersten Mal echte Empathie für seine Figuren – selbst Bill wird nicht als eindimensionaler Bösewicht dargestellt, sondern als komplexer Mensch mit nachvollziehbaren Motiven.

Die Struktur des Films ist brillant durchdacht. Jede Rückblende fügt der Haupthandlung neue Dimensionen hinzu, ohne den Erzählfluss zu unterbrechen. Die Pai Mei-Sequenzen funktionieren sowohl als Hommage an Kung-Fu-Filme als auch als wichtige Charakterentwicklung für Beatrix.

Thematisch ist Volume 2 überraschend tiefgehend. Die Auseinandersetzung mit Mutterschaft, Vergebung und den Kosten der Rache verleiht dem Film eine philosophische Dimension, die über reine Unterhaltung hinausgeht.

Die handwerkliche Qualität ist durchweg erstklassig. Von der Kameraarbeit über die Musik bis zum Schnitt – hier stimmt jedes Detail. Besonders beeindruckend ist die Tatsache, dass Volume 2 trotz der völlig anderen Tonalität nahtlos an Volume 1 anschließt.

Ein weiterer Aspekt, den ich schätze: Tarantino verzichtet auf billige Effekte und setzt auf klassisches Handwerk. Die Kampfsequenzen sind real choreographiert, die Emotionen authentisch gespielt. Das verleiht dem Film eine Zeitlosigkeit, die viele moderne Actionfilme vermissen lassen.

Welche Schwächen hat Kill Bill: Volume 2?

Die größte Schwäche von Volume 2 liegt paradoxerweise in seiner größten Stärke: Der Fokus auf Dialoge und Charakterentwicklung kann für Zuschauer, die nach der Action von Volume 1 einen ähnlichen Adrenalinrausch erwarten, enttäuschend sein. Einige Sequenzen, besonders die ausgedehnten Gesprächsszenen, können als langatmig empfunden werden.

Ehrlich gesagt hat mich Volume 2 bei der ersten Sichtung verwirrt. Ich war auf eine Action-Fortsetzung eingestellt und bekam stattdessen einen nachdenklichen Western-Dialog-Film. Diese Diskrepanz zwischen Erwartung und Realität ist ein strukturelles Problem des Zweiteilers.

Die Pai Mei-Sequenzen, so sehr ich sie mittlerweile schätze, können für Genre-Neulinge befremdlich wirken. Tarantinos Hommagen an Shaw Brothers-Filme setzen ein gewisses Vorwissen voraus, das nicht jeder Zuschauer mitbringt.

Ein weiterer Kritikpunkt: Die finale Konfrontation zwischen Beatrix und Bill ist für manche Zuschauer antiklimaktisch. Nach all dem Aufbau wird Bill mit einem einzigen Schlag erledigt – das kann enttäuschend wirken, auch wenn es thematisch Sinn ergibt.

Die Länge einiger Dialoge ist diskutabel. Bills Superman-Monolog beispielsweise ist brillant geschrieben, aber für manche Zuschauer zu philosophisch und lang für einen Actionfilm.

Auch die Gewaltdarstellung ist unausgewogen verteilt. Während Volume 1 konstant brutal war, konzentriert sich die Gewalt in Volume 2 auf wenige, dafür umso intensivere Momente. Das kann den Rhythmus stören.

Für wen ist Kill Bill: Volume 2 geeignet?

Volume 2 eignet sich perfekt für Cineasten, die charaktergetriebene Geschichten schätzen, Western-Liebhaber, die moderne Interpretationen des Genres suchen, und Tarantino-Fans, die den Regisseur von seiner emotionalsten Seite erleben möchten. Der Film funktioniert auch hervorragend für Zuschauer, die sich für die Darstellung komplexer Mutter-Tochter-Beziehungen im Kino interessieren.

Als jemand, der den Film über die Jahre immer wieder gesehen hat, kann ich sagen: Volume 2 wird mit dem Alter besser. Je mehr Lebenserfahrung man mitbringt, desto tiefer dringt man in die emotionalen Schichten des Films vor.

Für Dialog-Liebhaber ist Volume 2 ein Fest. Tarantinos Gespräche sind hier noch ausgereifter als in seinen frühen Filmen – weniger Show-off, mehr Substanz. Besonders die Unterhaltungen zwischen Bill und Beatrix gehören zum Besten, was der Regisseur je geschrieben hat.

Western-Fans werden die liebevollen Hommagen an Leone und Peckinpah zu schätzen wissen. Volume 2 funktioniert als moderne Interpretation klassischer Western-Themen wie Rache, Erlösung und dem Preis der Gewalt.

Für Uma Thurman-Bewunderer ist der Film ein absolutes Muss. Ihre Darstellung der Beatrix Kiddo ist eine Meisterleistung, die zeigt, dass sie weit mehr kann als nur die elegante Muse in Arthouse-Filmen zu spielen.

Auch für Zuschauer, die sich für die technischen Aspekte des Filmemachens interessieren, bietet Volume 2 viel. Die Kameraarbeit, der Schnitt und die Musikauswahl sind Studienobjekte für angehende Filmemacher.

Wer spielt in Kill Bill: Volume 2 mit?

Uma Thurman als Beatrix Kiddo / Die Braut

David Carradine als Bill

Michael Madsen als Budd

Daryl Hannah als Elle Driver

Gordon Liu als Pai Mei

Perla Haney-Jardine als B.B.

Michael Parks als Esteban Vihaio

Larry Bishop als Larry Gomez

Samuel L. Jackson als Rufus

Sid Haig als Jay

Clark Middleton als Ernie

Christopher Allen Nelson als Tommy Plympton

Fazit: Lohnt sich Kill Bill: Volume 2?

Nach 20 Jahren kann ich mit Sicherheit sagen: Kill Bill: Volume 2 ist nicht nur Tarantinos emotional reichster Film, sondern auch sein handwerklich ausgewogenster. Hier verschmelzen alle seine Obsessionen – von Western über Kung-Fu bis zu Exploitation – zu einem kohärenten Ganzen, das größer ist als die Summe seiner Teile.

Was mich bis heute fasziniert: Volume 2 funktioniert auf so vielen Ebenen gleichzeitig. Als Western-Hommage, als Mutterschaft-Drama, als Martial-Arts-Film und als philosophische Meditation über die Natur der Rache. Diese Vielschichtigkeit macht den Film zu einem Erlebnis, das sich mit jeder Sichtung neu entschlüsselt.

Für mich persönlich markiert Volume 2 den Moment, in dem Tarantino vom brillanten Filmstudenten zum reifen Künstler wurde. Hier zeigt er erstmals echte Empathie für seine Figuren und schafft es, Gewalt als Mittel der Charakterentwicklung statt als Selbstzweck einzusetzen. Ein absolutes Meisterwerk, das jedem Cineasten ans Herz zu legen ist.

⚖️

Das Urteil

Watcher-Score · redaktionelle Einzelwertung

Bewertet von — eine Person, ein begründetes Urteil.

Tarantinos emotionales Meisterwerk verwandelt Rache in Erlösung – Volume 2 ist Exploitation-Kino mit der Seele eines Kammerspiels.— aus der Wertung von Tribun
Kill Bill: Volume 2 ist für mich Tarantinos reifster Film – eine perfekte Balance aus Action, Emotion und philosophischer Tiefe. Uma Thurmans Performance ist herzzerreißend, David Carradines Bill einer der komplexesten Filmschurken aller Zeiten. Die Western-Ästhetik, die brillanten Dialoge und die überraschende emotionale Wucht machen Volume 2 zu einem zeitlosen Meisterwerk. Wer charaktergetriebene Geschichten liebt, wird hier glücklich.

Schnelle Antworten

Antworten Schnelle Antworten zu Kill Bill: Volume 2

Wo kann ich Kill Bill: Volume 2 streamen?

Kill Bill: Volume 2 läuft aktuell im Abo bei Netflix und Prime Video; zum Leihen oder Kaufen bei Apple TV+, Amazon, Google Play, YouTube, maxdome, MagentaTV und freenet Video. Stand Juli 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.

Wie lange dauert Kill Bill: Volume 2?

Kill Bill: Volume 2 hat eine Laufzeit von rund 131 Minuten (2 Stunden und 11 Minuten).

Lohnt sich Kill Bill: Volume 2?

Unsere Redaktion vergibt Kill Bill: Volume 2 einen Watcher-Score von 9,4 von 10. Kill Bill: Volume 2 ist für mich Tarantinos reifster Film – eine perfekte Balance aus Action, Emotion und philosophischer Tiefe. Uma Thurmans Performance ist herzzerreißend, David Carradines Bill einer der komplexesten Filmschurken aller Zeiten. Die Western-Ästhetik, die brillanten Dialoge und die überraschende emotionale Wucht machen Volume 2 zu einem zeitlosen Meisterwerk. Wer charaktergetriebene Geschichten liebt, wird hier glücklich.

Für wen ist Kill Bill: Volume 2 geeignet?

Kill Bill: Volume 2 ist vor allem etwas für Action und Krimi-Fans und alle, die herausragende Filme suchen.

Worum geht es in Kill Bill: Volume 2?

Die blutdurstige Rache der Braut ist noch nicht gestillt: Drei Namen stehen noch auf der Liste der kalten Schönen, die am Tag ihrer Hochzeit ins Jenseits befördert werden sollte und jetzt Jagd auf die macht, die ihren Tod verlangten.

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Trailer

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Besetzung

Uma ThurmanBeatrix Kiddo / The Bride / 'Black Mamba' / Mommy
David CarradineBill 'Snake Charmer'
Daryl HannahElle Driver 'California Mountain Snake'
Michael MadsenBudd 'Sidewinder'
Gordon LiuJohnny Mo / Pai Mei
Michael ParksEarl McGraw / Esteban Vihaio
Perla Haney-JardineB.B.
Vivica A. FoxVernita Green 'Copperhead'
Ambrosia KelleyNikki
James ParksEdgar McGraw

FAQ zu Kill Bill: Volume 2

Muss man Volume 1 gesehen haben, um Volume 2 zu verstehen?
Ja, Volume 2 ist die direkte Fortsetzung und setzt das Wissen um die Ereignisse des ersten Teils voraus. Ohne Volume 1 fehlen wichtige Charaktermotivationen und Handlungsstränge.
Warum ist Volume 2 so viel ruhiger als Volume 1?
Tarantino wollte bewusst einen Kontrapunkt zum actionlastigen ersten Teil setzen. Volume 2 konzentriert sich auf Charakterentwicklung und emotionale Tiefe statt auf spektakuläre Kampfsequenzen.
Wer ist Pai Mei und warum ist er so wichtig?
Pai Mei ist ein legendärer Kung-Fu-Meister, der Beatrix die tödlichen Techniken beibringt, die sie für ihre Rache benötigt. Er ist eine Hommage an klassische Shaw Brothers-Filme und verkörpert die spirituelle Dimension der Kampfkunst.
Ist die Fünf-Punkte-Handflächen-Explodierendes-Herz-Technik real?
Nein, diese Technik ist eine Erfindung für den Film, inspiriert von klassischen Kung-Fu-Filmen. Sie dient als dramaturgisches Element für das finale Duell zwischen Beatrix und Bill.
Was bedeutet der Titel "Kill Bill"?
Der Titel bezieht sich sowohl auf Beatrix' Mission, Bill zu töten, als auch auf die Zerstörung ihrer Vergangenheit als Killerin. "Bill töten" bedeutet gleichzeitig, ihre alte Identität zu begraben.
Gibt es Pläne für Volume 3?
Tarantino hat mehrfach über Volume 3 spekuliert, aber bislang keine konkreten Pläne umgesetzt. Der Fokus läge vermutlich auf Vernita Greens Tochter Nikki, die Rache für ihre Mutter suchen könnte.
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1 Kommentar

Varagard
Varagard ★ 7.0

Ich muss ehrlich sagen, dass wenn dieser Film nicht den Tarantino Bonus hätte, würde der bei mir durchfallen.

Ich kann und will nicht sagen, dass er schlecht ist, aber ich finde den ein bisschen langweilig, weil der mir zu ruhig ist und auch der Soundtrack gefällt mir hier nicht so.

Gerade nach Vol. 1 wo nochmal richtig auf die Kacke gehauen wurde und dann kommt das hier. Hat mich nicht abgeholt. Schau ich lieber nur Vol. 1 und bin da zufrieden mit.

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