Poster zum Film The Fall Guy (2024)

The Fall Guy (2024)

🎬 Film 126 Min. ActionKomödie
⚡ Kurz gesagt

LOHNENSWERT FÜR ACTION-FANS! Watcher-Score 7,5/10.

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Wer streamt The Fall Guy?

Verfügbarkeit DE

Stand 29.07.2026: The Fall Guy ist derzeit in keinem Streaming-Abo enthalten, lässt sich aber ab 3,99 € leihen oder kaufen (z. B. bei Apple TV+).

Verfügbarkeit Deutschland · Stand 29.07.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.

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Die Kritik

von Tribun
Ryan Gosling als Stuntman, der seine Ex-Freundin zurückerobern muss, während er gleichzeitig einen verschwundenen Filmstar sucht? Klingt verrückt – und ist es auch! „The Fall Guy“ wirft alles in einen Mixer: spektakuläre Stunts, romantische Komödie und eine ordentliche Prise Selbstironie. Das Ergebnis ist ein Film, der mich überrascht hat – auf die beste Art und Weise. Regisseur David Leitch, selbst ehemaliger Stuntman, liefert hier seine ganz persönliche Liebeserklärung an die unbesungenen Helden des Kinos ab.

Quick Answer: Ist The Fall Guy sehenswert?

Kurze Antwort: JA – Ein erfrischend altmodischer Actionfilm mit Herz, Humor und spektakulären praktischen Stunts, der zeigt, was Hollywood kann, wenn es nicht nur auf CGI setzt.

Für wen geeignet: Action-Fans, Nostalgie-Liebhaber, Ryan Gosling-Anhänger, Stunt-Enthusiasten.

Nicht geeignet für: Tiefgang-Sucher, CGI-Hasser (gibt’s trotzdem), Humorlose.

Mein Urteil: Ein sympathischer Wohlfühlfilm, der mich an die goldenen 80er und 90er erinnert hat. Nicht perfekt, aber verdammt unterhaltsam und mit einer echten Mission: Den Stuntleuten endlich die Ehre zu erweisen, die sie verdienen.

Worum geht es in The Fall Guy?

Colt Seavers ist ein abgehalfteter Stuntman, der nach einem schweren Unfall seine Karriere und seine große Liebe verloren hat. Als seine Ex-Freundin Jody ihr Regiedebüt feiert, soll er den verschwundenen Hauptdarsteller finden – und stürzt sich dabei in ein Abenteuer voller Explosionen, Prügeleien und einer zweiten Chance auf die Liebe.

Die Story ist eigentlich schnell erzählt: Colt Seavers, gespielt von Ryan Gosling, war mal ein Top-Stuntman in Hollywood. Dann ging bei einem Stunt alles schief, er landete im Krankenhaus und seine Beziehung zur Kamerafrau Jody Moreno (Emily Blunt) zerbrach. Ein Jahr später lebt er zurückgezogen als Parkplatz-Wächter und trinkt zu viel Bier.

Dann ruft Produzentin Gail Meyer an: Der Superstar Tom Ryder ist vom Set des Science-Fiction-Blockbusters „Metalstorm“ verschwunden, und ausgerechnet Jody führt Regie. Colt soll diskret nach Tom suchen, um das Projekt zu retten. Was er nicht weiß: Jody hat gar nicht nach ihm gefragt – sie denkt, er hätte sie damals einfach sitzen gelassen.

In Sydney angekommen, wird aus der harmlosen Suche schnell ein Thriller. Colt findet einen toten Stuntman, wird von Drogendealern verprügelt und merkt: Hier geht’s um mehr als nur einen verschwundenen Schauspieler. Während er versucht, seine Stuntfähigkeiten wieder aufzupolieren und Jodys Vertrauen zurückzugewinnen, wird er selbst zur Zielscheibe.

Mir hat gefallen, dass die Geschichte nicht zu kompliziert wird. Klar, es gibt eine Verschwörung und ein paar Wendungen, aber im Kern ist es eine klassische Redemption-Story mit Herz. Colt muss beweisen, dass er noch der alte ist – sowohl als Stuntman als auch als Partner.

Was macht David Leitchs Regie so besonders?

David Leitch bringt seine eigene Stuntman-Vergangenheit mit und schafft damit einen authentischen Blick hinter die Kulissen Hollywoods. Seine Inszenierung balanciert geschickt zwischen spektakulären Actionsequenzen und emotionalen Momenten, ohne dabei die Leichtigkeit zu verlieren.

Leitch ist für mich einer der interessantesten Action-Regisseure der letzten Jahre. Der Mann war selbst Stuntman – hat für Brad Pitt, Matt Damon und Jean-Claude Van Damme gedoubelt – bevor er mit „John Wick“ und „Atomic Blonde“ zum gefragten Regisseur wurde. Diese Erfahrung merkt man „The Fall Guy“ in jeder Sekunde an.

Was mich beeindruckt hat: Leitch verzichtet weitestgehend auf die hektische Schnitt-Orgie, die heute bei vielen Actionfilmen Standard ist. Stattdessen lässt er die Kamera laufen und zeigt die Stunts in ihrer vollen Pracht. Man sieht, was passiert, kann die Bewegungen verfolgen und spürt die physische Wucht.

Besonders clever ist seine Herangehensweise an die Meta-Ebene. „The Fall Guy“ ist ein Film über das Filmemachen, ohne dabei zu selbstverliebt zu werden. Leitch nutzt das Setting geschickt für gags – wenn Colt etwa mitten in einer echten Verfolgungsjagd landet und die Crew denkt, das sei alles geplant.

Die Liebesgeschichte zwischen Colt und Jody hätte in anderen Händen schnell kitschig werden können. Leitch gibt beiden Charakteren genug Raum, ihre Beziehung organisch zu entwickeln. Die Chemie zwischen Gosling und Blunt trägt den Film auch in den leiseren Momenten.

Einziger Kritikpunkt: Manchmal wird der Ton etwas unentschlossen. Mal ist es eine Screwball-Komödie, dann wieder ein ernsthafter Thriller. Das funktioniert meistens, aber an ein paar Stellen hätte ich mir eine klarere Linie gewünscht.

Wie schlagen sich Ryan Gosling und Emily Blunt?

Ryan Gosling liefert eine seiner charmantesten Performances ab – selbstironisch, verletzlich und physisch überzeugend. Emily Blunt hält als toughe Regisseurin dagegen und schafft eine Figur, die mehr ist als nur die Love-Interest. Das Ensemble funktioniert, auch wenn manche Nebenrollen etwas blass bleiben.

Ryan Gosling war für mich die perfekte Besetzung für Colt Seavers. Der Mann hat diese seltene Gabe, gleichzeitig cool und verletzlich zu sein. Seine Colt ist kein Superheld, sondern ein Typ, der Schmerzen spürt, Fehler macht und trotzdem nicht aufgibt. Gosling spielt das mit einer Selbstironie, die nie übertrieben wirkt.

Besonders beeindruckt hat mich, wie körperlich präsent Gosling in der Rolle ist. Klar, die wirklich gefährlichen Stunts macht sein Double, aber man merkt, dass er sich vorbereitet hat. Die Kampfszenen sehen glaubwürdig aus, und seine Körpersprache passt zu einem Mann, der sein Leben mit körperlicher Arbeit verdient hat.

Emily Blunt ist als Jody eine wunderbare Partnerin für Gosling. Ihre Figur hätte leicht zur klassischen „Frau des Helden“ verkommen können, aber Blunt macht daraus eine eigenständige Persönlichkeit. Jody ist ehrgeizig, talentiert und lässt sich nicht so leicht um den Finger wickeln. Die Szenen, in denen sie als Regisseurin arbeitet, wirken authentisch – man nimmt ihr ab, dass sie weiß, was sie tut.

Aaron Taylor-Johnson als verschwundener Filmstar Tom Ryder ist ein interessanter Gegenspieler. Er verkörpert alles, was an Hollywood abstoßend ist: Selbstverliebtheit, Arroganz und die Bereitschaft, andere für den eigenen Erfolg zu opfern. Taylor-Johnson spielt das mit der richtigen Portion Übertreibung.

Hannah Waddingham als skrupellose Produzentin Gail Meyer bringt die nötige Bissigkeit mit. Ihre Figur ist zwar etwas klischeehaft geraten, aber Waddingham macht das Beste daraus. Winston Duke als Colts Stuntman-Kumpel Dan hätte gerne mehr Screentime bekommen – die wenigen Szenen zeigen einen sympathischen Charakter mit Potenzial.

Ein kleiner Wermutstropfen: Einige Nebenfiguren bleiben etwas oberflächlich. Da wäre mehr drin gewesen, aber bei einer Laufzeit von 126 Minuten kann man nicht jeden Charakter voll ausarbeiten.

Wie sehen die Actionsequenzen und Stunts aus?

Die Stunts in The Fall Guy sind spektakulär und vor allem authentisch – hier wird noch old-school mit echten Menschen und praktischen Effekten gearbeitet. Von waghalsigen Sprüngen bis zu einem neuen Weltrekord bei den Überschlägen bietet der Film Action-Kino, wie es heute selten geworden ist.

Hier liegt die wahre Stärke von „The Fall Guy“. David Leitch und sein Team haben praktische Stunts ins Zentrum gestellt – und das merkt man in jeder Sekunde. Es ist ein riesiger Unterschied, ob man echte Autos durch die Luft fliegen sieht oder CGI-Spielzeug.

Das absolute Highlight ist der Truck-Sprung über eine 68 Meter breite Schlucht. Stuntfahrer Logan Holladay hat dafür einen neuen Guinness-Weltrekord aufgestellt – achteinhalb Überschläge bei einer sogenannten „Cannon Roll“. Der vorherige Rekord lag bei sieben Überschlägen aus „Casino Royale“. Wenn man das auf der großen Leinwand sieht, bekommt man Gänsehaut.

Auch die anderen Setpieces können sich sehen lassen: Colt springt rückwärts von einem zwölfstöckigen Gebäude, kämpft in einer rotierenden Mülltonne und „surft“ auf einer Metallplatte, die von einem Truck über die Sydney Harbour Bridge gezogen wird. Gosling hat tatsächlich einiges selbst gemacht – respekt, besonders bei seiner angeblichen Höhenangst!

Was mir gefallen hat: Die Stunts dienen der Geschichte, sind nicht nur Selbstzweck. Jede Actionsequenz treibt die Handlung voran oder entwickelt die Charaktere weiter. Das ist heute leider nicht selbstverständlich.

Die Verfolgungsjagden durch Sydney sind fantastisch choreographiert. Man spürt die Geschwindigkeit, sieht jeden Crash und versteht die Geografie. Kein hektisches Gewackel oder verwirrende Schnitte – pure, verständliche Action.

Einziger Kritikpunkt: Ein paar der Kampfszenen sind etwas zu sehr auf Comedy getrimmt. Das funktioniert meistens, aber manchmal geht dabei die Spannung verloren. Leitch findet nicht immer das perfekte Gleichgewicht zwischen Humor und Härte.

Wie ist die technische Umsetzung von The Fall Guy?

Kameramann Jonathan Sela liefert dynamische, aber nie hektische Bilder ab, die die Stunts perfekt zur Geltung bringen. Die Musik von Dominic Lewis treibt an, ohne zu dominieren, und die Ausstattung schafft glaubwürdige Welten – sowohl das dreckige Hollywood als auch das glamouröse Sydney.

Jonathan Sela, der schon bei „John Wick“ und „Atomic Blonde“ die Kamera führte, zeigt wieder, wie man Action richtig filmt. Seine Kameraführung ist dynamisch, aber nie chaotisch. Man versteht immer, wo sich die Figuren befinden und was passiert – ein Luxus, den man heute nicht überall bekommt.

Besonders beeindruckt haben mich die Weitwinkelaufnahmen bei den großen Stunts. Sela lässt die Kamera laufen und zeigt die volle Wucht der praktischen Effekte. Gleichzeitig findet er für die intimeren Szenen zwischen Colt und Jody eine wärmere, persönlichere Bildsprache.

Die Musik von Dominic Lewis passt perfekt zum 80er-Jahre-Vibe des Films. Er zitiert geschickt die Ästhetik der Original-TV-Serie, ohne dabei nostalgisch zu werden. Die Action-Themen treiben ordentlich an, übertönen aber nie die Dialoge oder Soundeffekte.

Sydney als Drehort war ein Glücksgriff. Die Stadt bietet spektakuläre Kulissen – von der Harbour Bridge bis zu den modernen Hochhäusern. Das australische Licht verleiht dem Film eine besondere Atmosphäre, die sich wohltuend von den üblichen Los-Angeles-Locations abhebt.

Die Ausstattung schafft glaubwürdige Welten: Das ramponierte Hotel, in dem der Mord passiert, fühlt sich genauso authentisch an wie das High-Tech-Filmset von „Metalstorm“. Kostümbildnerin Magali Guidasci gibt jedem Charakter einen eigenen Look, ohne dabei zu übertreiben.

Was sind die größten Stärken von The Fall Guy?

Die authentische Darstellung der Stuntbranche, die fantastische Chemie zwischen Gosling und Blunt und die spektakulären praktischen Effekte machen The Fall Guy zu einem erfrischend altmodischen Blockbuster. Der Film balanciert geschickt zwischen Action, Komödie und Romance, ohne eine Komponente zu vernachlässigen.

Wo soll ich anfangen? Zunächst einmal: Endlich mal ein Film, der den Stuntleuten die Ehre erweist, die sie verdienen! Als jemand, der schon als Kind fasziniert von den „Wie wurde das gemacht?“-Dokus auf den DVDs war, hat mich diese authentische Darstellung der Branche richtig gepackt. Leitch und sein Team zeigen, wie hart und gefährlich dieser Job ist – und gleichzeitig, wie viel Leidenschaft dahintersteckt.

Die Chemie zwischen Ryan Gosling und Emily Blunt ist Gold wert. Beide Schauspieler verstehen es, ihre Figuren als gleichberechtigte Partner zu zeigen. Jody ist nicht nur die Frau, die gerettet werden muss, sondern eine kompetente Regisseurin mit eigenen Zielen. Colt ist nicht der perfekte Held, sondern ein Typ mit Macken und Selbstzweifeln.

Was mich besonders gefreut hat: Der Film nimmt sich Zeit für die Beziehung. Die romantischen Szenen fühlen sich organisch an, nicht wie Pflichtprogramm zwischen den Actionsequenzen. Die Dialoge zwischen Colt und Jody sind witzig und echt – hier stimmt das Timing.

Die Meta-Ebene funktioniert überraschend gut. „The Fall Guy“ ist ein Film über das Filmemachen, ohne dabei zu selbstverliebt zu werden. Die Einblicke in die Produktion sind interessant und lustig, ohne den Spannungsbogen zu unterbrechen.

Und dann sind da natürlich die Stunts. Practical Effects haben einfach eine andere Wirkung als CGI. Man spürt die Wucht, die Gefahr, die Präzision. Jeder Crash, jeder Sprung, jede Explosion fühlt sich real an – weil sie es auch sind.

Wo hat The Fall Guy seine Schwächen?

Die Handlung ist teilweise vorhersehbar, manche Nebenfiguren bleiben blass, und der Ton schwankt gelegentlich zwischen Komödie und ernsthaftem Thriller. Zudem hätte die Verschwörung um den verschwundenen Filmstar komplexer und überraschender sein können.

So sehr ich den Film mag – perfekt ist er nicht. Die größte Schwäche liegt für mich in der Vorhersehbarkeit der Haupthandlung. Schon nach der ersten halben Stunde war mir klar, wer der Bösewicht ist und wie die Geschichte ausgehen wird. Ein paar mehr Wendungen hätten nicht geschadet.

Die Verschwörung um Tom Ryder ist leider etwas dünn geraten. Da geht es um Drogen, Erpressung und Mord – aber die Motive bleiben oberflächlich. Aaron Taylor-Johnson spielt den selbstverliebten Filmstar gut, aber seine Figur hätte mehr Tiefe vertragen können. Warum wird er zum Killer? Was treibt ihn wirklich an?

Auch einige Nebenfiguren bleiben zu sehr Klischee. Hannah Waddinghams Produzentin ist die typische skrupellose Hollywood-Hexe, Winston Dukes Stuntman der treue Kumpel. Das funktioniert, aber mehr Individualität wäre schön gewesen.

Der Tonfall schwankt gelegentlich. Mal ist „The Fall Guy“ eine leichte Screwball-Komödie, dann wieder ein handfester Thriller mit echten Gefahren. Meistens klappt dieser Spagat, aber manchmal wirkt es, als wüsste der Film nicht, was er sein will.

Die Laufzeit von 126 Minuten ist grenzwertig. Manche Szenen hätten straffer sein können, besonders im Mittelteil zieht sich die Geschichte gelegentlich. Ein etwas schärferer Schnitt hätte dem Tempo gutgetan.

Und noch ein Detail: Die Sydney-Locations sind spektakulär, aber manchmal fragt man sich, warum alles in Australien spielt, wenn die Geschichte eigentlich in Hollywood verwurzelt ist. Das ist Kritik auf hohem Niveau, aber es zeigt, dass nicht jede Entscheidung ganz rund ist.

Für wen ist The Fall Guy geeignet?

The Fall Guy richtet sich an Fans von klassischem Action-Kino, die praktische Stunts schätzen und keine Probleme mit einer Portion Nostalgie haben. Besonders Ryan Gosling-Anhänger und alle, die sich für die Filmbranche interessieren, werden ihre Freude haben.

Dieser Film ist wie gemacht für alle, die sich nach den guten alten Zeiten des Action-Kinos sehnen. Wenn du Filme wie „Stirb langsam“, „Lethal Weapon“ oder „True Lies“ liebst, bist du hier goldrichtig. „The Fall Guy“ hat diese entspannte Selbstverständlichkeit der 80er und 90er Jahre, als Blockbuster noch nicht jeden Cent rechtfertigen mussten.

Ryan Gosling-Fans kommen voll auf ihre Kosten. Der Mann zeigt hier alle seine Stärken: Charme, Selbstironie, emotionale Tiefe und physische Präsenz. Es ist eine seiner zugänglichsten Rollen seit „La La Land“ – weniger artsy, dafür mehr Spaß.

Wer sich für Stunts und praktische Effekte interessiert, wird hier eine Offenbarung erleben. Endlich mal ein Mainstream-Film, der zeigt, wie spektakulär echte Stunts sein können. Die Making-of-Dokus werden vermutlich genauso fesselnd wie der Film selbst.

Action-Komödie-Fans sind die perfekte Zielgruppe. Der Film hat die richtige Balance aus Spektakel und Humor, ohne eine Komponente zu vernachlässigen. Fans von „Deadpool“ oder „The Nice Guys“ werden sich wie zu Hause fühlen.

Auch Nostalgiker kommen auf ihre Kosten. Die Anspielungen auf die Original-TV-Serie sind liebevoll, die Cameos von Lee Majors und Heather Thomas ein schöner Bonus. Wer „Ein Colt für alle Fälle“ kennt, wird die Referenzen zu schätzen wissen.

Paare finden hier einen seltenen Kompromiss: Genug Action für den einen Partner, genug Romance für den anderen. Die Liebesgeschichte ist nicht aufgesetzt, die Actionszenen nicht frauenfeindlich. Ein Date-Night-Film, mit dem beide Seiten leben können.

Wer spielt in The Fall Guy mit?

  • Ryan Gosling als Colt Seavers
  • Emily Blunt als Jody Moreno
  • Aaron Taylor-Johnson als Tom Ryder
  • Hannah Waddingham als Gail Meyer
  • Winston Duke als Dan Tucker
  • Stephanie Hsu als Alma Milan
  • Teresa Palmer als Iggy Starr
  • Lee Majors als himself (Cameo)
  • Heather Thomas als herself (Cameo)
  • Jason Momoa als himself (Cameo)

Fazit: Lohnt sich The Fall Guy?

Absolut! „The Fall Guy“ ist ein Film, der mich an die besten Zeiten des Action-Kinos erinnert hat. David Leitch und sein Team haben einen sympathischen, unterhaltsamen Blockbuster geschaffen, der eine wichtige Botschaft transportiert: Die Stuntleute verdienen unseren Respekt und unsere Anerkennung.

Ryan Gosling liefert eine seiner charmantesten Performances ab, Emily Blunt hält perfekt dagegen, und die praktischen Stunts sind ein Fest für die Sinne. Ja, die Geschichte ist vorhersehbar, und ja, ein paar Nebenfiguren hätten mehr Tiefe vertragen können. Aber manchmal braucht man einfach einen Film, der einen gut unterhält, ohne zu verkomplizieren.

In einer Zeit, in der jeder Blockbuster ein Franchise starten will und jede Explosion am Computer entsteht, ist „The Fall Guy“ eine erfrischende Ausnahme. Ein Film von Filmemachern für Filmfans – mit genug Spektakel für die Masse und genug Herz für die Kenner. Das hat sich eine ordentliche Wertung verdient: 7.8/10 Punkte.

⚖️

Das Urteil

Watcher-Score · redaktionelle Einzelwertung

Bewertet von — eine Person, ein begründetes Urteil.

Ein spektakulärer Tribut an die unbesungenen Helden des Kinos – mit Herz, Humor und handfesten Stunts!— aus der Wertung von Tribun
The Fall Guy ist genau das, was Hollywood heute braucht: Ein Film mit Seele. Gosling und Blunt harmonieren perfekt, die praktischen Stunts sind atemberaubend, und die Liebeserklärung an die Stuntbranche ist überfällig. Klar, die Story ist vorhersehbar und manche Nebenfiguren blass, aber das Gesamtpaket stimmt. Ein Wohlfühlfilm, der zeigt, dass Blockbuster auch ohne CGI-Overkill funktionieren.

Schnelle Antworten

Antworten Schnelle Antworten zu The Fall Guy

Wo kann ich The Fall Guy streamen?

The Fall Guy gibt es zum Leihen oder Kaufen bei Apple TV+, Amazon, maxdome, MagentaTV, Videoload, Google Play, YouTube und freenet Video. Stand Juli 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.

Wie lange dauert The Fall Guy?

The Fall Guy hat eine Laufzeit von rund 126 Minuten (2 Stunden und 6 Minuten).

Lohnt sich The Fall Guy?

Unsere Redaktion vergibt The Fall Guy einen Watcher-Score von 7,5 von 10. LOHNENSWERT FÜR ACTION-FANS!

Für wen ist The Fall Guy geeignet?

The Fall Guy ist vor allem etwas für Action und Komödie-Fans und alle, die solide Genre-Unterhaltung suchen.

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Trailer

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Besetzung

Ryan GoslingColt Seavers
Emily BluntJody Moreno
Aaron Taylor-JohnsonTom Ryder
Hannah WaddinghamGail Meyer
Teresa PalmerIggy Starr

FAQ zu The Fall Guy

Ist The Fall Guy ein Remake der TV-Serie?
Nein, es ist eine lose Adaption. Der Film nimmt die Grundidee der 80er-Serie "Ein Colt für alle Fälle" und entwickelt eine eigenständige Geschichte. Fans der Originalserie werden jedoch Anspielungen und Cameo-Auftritte entdecken.
Wurden die Stunts wirklich ohne CGI gedreht?
Größtenteils ja! Regisseur David Leitch legte besonderen Wert auf praktische Stunts. Der spektakuläre Weltrekord-Überschlag und die meisten Verfolgungsjagden wurden mit echten Stuntleuten gedreht, nicht am Computer erstellt.
Hat Ryan Gosling seine Stunts selbst gemacht?
Einige schon! Trotz seiner Höhenangst führte Gosling mehrere Stunts selbst aus, darunter einen 12-stöckigen Rückwärtsfall. Die wirklich gefährlichen Sequenzen überließ er aber seinem Stunt-Double.
Wo wurde The Fall Guy gedreht?
Fast vollständig in Sydney, Australien. Die australische Regierung unterstützte die Produktion mit umgerechnet 30 Millionen Euro. Über 1.000 australische Crew-Mitglieder wirkten mit.
Wie authentisch ist die Darstellung der Stuntbranche?
Sehr authentisch! Da Regisseur Leitch selbst ehemaliger Stuntman ist und viele Crew-Mitglieder aus der Branche stammen, wurde großer Wert auf Realismus gelegt. Der Film gibt seltene Einblicke in diese oft übersehene Filmwelt.
Gibt es nach dem Abspann noch Szenen?
Ja! Es gibt mehrere Szenen während und nach dem Abspann, darunter die Cameos der Original-TV-Stars Lee Majors und Heather Thomas. Unbedingt sitzenbleiben!
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1 Kommentar

Anonym

Absolut gefallen hat mir, wie cool „The Fall Guy“ ist! 😎🎬 Ich fand es echt faszinierend, wie Colt Seavers als Stuntman so drauf ist und sich immer wieder aus brenzligen Situationen rettet. Die Action und die Stunts waren der Hammer, da konnte ich echt nicht wegschauen! Und dann noch dieser coole 80er-Jahre Vibe, das hat die Serie echt abgerundet. Ehrlich, ich war total gefesselt und kann es kaum erwarten, mehr von Colt Seavers zu sehen! 🚗💥🌟

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