Poster zum Film Star Wars: The Clone Wars (2008)

Star Wars: The Clone Wars (2008)

🎬 Film 98 Min. AnimationAction
⚡ Kurz gesagt

Clone Wars ist mehr Prolog als Meisterwerk, aber ein wichtiger Prolog. Die Animation mag veraltet sein und die Handlung zu simpel, aber Ahsoka Tanos Einführung und die erweiterte Mythologie machen viel wett. Dave Filonis Vision brauchte noch Zeit zum Reifen, aber der Grundstein für großartige Geschichten war bereits gelegt. Familien und Star Wars-Fans bekommen solide Unterhaltung geboten. Watcher-Score 7,2/10.

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Die Kritik

von Tribun
Manchmal sind es die kleinsten Schritte, die die größten Reisen beginnen. Als ich 2008 ins Kino ging und „Star Wars: The Clone Wars“ sah, ahnte ich nicht, dass dieser Animationsfilm den Grundstein für eine der besten Star Wars-Geschichten aller Zeiten legen würde. Dave Filonis Vision mag damals noch rau gewesen sein, aber der Funke war bereits zu spüren. Was als Kinoprolog zur TV-Serie gedacht war, entpuppte sich als emotionale Achterbahn zwischen den Episoden II und III.

Quick Answer: Ist Star Wars: The Clone Wars sehenswert?

Kurze Antwort: JA – Ein solider Einstieg in die Clone Wars-Ära mit wichtigen Charaktereinführungen, auch wenn der Animationsstil noch nicht perfekt ist.

Für wen geeignet: Star Wars-Fans, Animationsliebhaber, Familien mit Kindern ab 8 Jahren, Clone Wars-Serie-Interessierte.

Nicht geeignet für: Puristen der Original-Trilogie, Action-Verweigerer, Skeptiker von CGI-Animation.

Mein Urteil: Der Film ist mehr Prolog als eigenständiges Meisterwerk, aber er führt Ahsoka Tano ein – einen der besten Star Wars-Charaktere überhaupt. Die Geschichte funktioniert, die Action stimmt, nur die Optik brauchte noch Zeit zum Reifen.

Worum geht es in Star Wars: The Clone Wars?

Der Film spielt zwischen Episode II und III während der verheerenden Klonkriege und konzentriert sich auf zwei parallel verlaufende Missionen: die Schlacht um Christophsis und die Rettung von Jabba the Hutts entführtem Sohn Rotta. Anakin Skywalker bekommt eine neue Padawan-Schülerin namens Ahsoka Tano zugeteilt, während Count Dooku im Hintergrund seine Fäden zieht, um die Republik zu schwächen.

Ich erinnere mich noch genau an meine erste Reaktion auf Ahsoka Tano. „Eine Padawan für Anakin? Das kann doch nicht funktionieren!“ dachte ich damals. Wie sollte jemand, der selbst noch so unreif war, eine Schülerin ausbilden? Heute weiß ich: Genau das war der Punkt. Dave Filoni und sein Team verstanden etwas Fundamentales über Star Wars – die besten Geschichten entstehen durch unerwartete Beziehungen.

Die Handlung ist bewusst einfach gehalten. Wir haben zwei Schauplätze: den urbanen Planeten Christophsis mit seinen gläsernen Türmen und den staubigen Tempel auf Teth, wo das Huttlet gefangen gehalten wird. Beide Locations bieten unterschiedliche Action-Sequenzen – von Panzer-gegen-Panzer-Gefechten bis hin zu Kletterpartien an steilen Felswänden.

Was mich beim ersten Schauen überraschte, war die Tatsache, dass der Film keine wirklich neue Geschichte erzählt, sondern vielmehr eine ausgedehnte Pilotfolge für die kommende Serie darstellt. Die eigentliche Magie liegt in der Charakterdynamik zwischen Anakin und Ahsoka. Ihre anfängliche Ablehnung („Ich brauche keine Padawan!“) verwandelt sich langsam in gegenseitigen Respekt.

Wie funktioniert Dave Filonis Regie und Vision?

Dave Filoni bewies bereits 2008 sein tiefes Verständnis für das Star Wars-Universum, auch wenn seine Inszenierung noch nicht die Raffinesse der späteren Clone Wars-Serie erreichte. Seine Regie konzentriert sich auf klare Actionsequenzen und emotionale Charaktermomente, auch wenn manchmal die Balance zwischen beiden ins Wanken gerät.

Rückblickend kann ich sagen: Filoni war 2008 noch nicht der Filoni, den wir heute kennen. Seine späteren Arbeiten an der Clone Wars-Serie, Rebels und The Mandalorian zeigen eine deutliche Evolution seines Könnens. Hier im Kinofilm merkt man noch, dass er seine filmische Sprache erst entwickelte.

Die Actionsequenzen funktionieren durchaus. Die Panzerschlacht auf Christophsis hat einen schönen Rhythmus, und die Kletterei am Teth-Tempel erinnert an die besten Indiana Jones-Momente. Aber Filoni hatte damals noch Schwierigkeiten, die ruhigen Charaktermomente genauso spannend zu inszenieren wie die Explosionen.

Besonders deutlich wird das in den Szenen zwischen Anakin und Ahsoka. Die Dialoge sind zwar gut geschrieben, aber die Inszenierung wirkt manchmal steif. Die Kamera steht zu oft nur da und filmt ab, statt die Emotionen visuell zu unterstützen. Das sollte sich in der Serie drastisch verbessern.

Was Filoni aber von Anfang an beherrschte, war das Gespür für Star Wars-Mythologie. Jede Szene fühlt sich authentisch nach dieser weit, weit entfernten Galaxis an. Die Designs, die Musik, die Art wie Lichtschwerter sich bewegen – alles stimmt. Das ist keine Kleinigkeit, wenn man bedenkt, wie viele Star Wars-Projekte genau an diesem Punkt scheitern.

Wie schlägt sich die Besetzung und das Schauspiel?

Die Stimmenbesetzung ist durchweg solide, wobei Ashley Eckstein als Ahsoka Tano und Matt Lanter als Anakin Skywalker die tragenden Säulen bilden. Während Christopher Lee seine letzte Performance als Count Dooku liefert, etablieren die neuen Stimmen eine eigene Identität für die animierte Star Wars-Welt.

Ashley Eckstein war damals eine relative Unbekannte, aber ihre Interpretation von Ahsoka Tano war von der ersten Sekunde an perfekt. Sie fängt die jugendliche Energie ein, ohne dass der Charakter nervig wird – eine schwierige Balance. Ahsokas freche Art, ihre Unsicherheit und ihr Mut kommen alle durch Ecksteins Stimme zum Ausdruck.

Matt Lanter hatte die undankbare Aufgabe, Anakin Skywalker eine neue Stimme zu geben, ohne Hayden Christensens Performance zu kopieren. Seine Interpretation ist lockerer, charismatischer und ehrlich gesagt deutlich sympathischer als die Film-Version. Lanter macht aus Anakin wieder den Helden, den wir uns gewünscht hätten.

James Arnold Taylor als Obi-Wan ist brilliant. Er klingt genug wie Ewan McGregor, um authentisch zu sein, aber hat seine eigene Nuancierung gefunden. Sein trockener Humor kommt perfekt rüber, besonders in den Szenen mit Anakin.

Christopher Lee durfte ein letztes Mal Count Dooku sprechen, und man hört seiner Stimme an, dass er Spaß an der Rolle hatte. Seine wenigen Szenen haben Gewicht und Autorität. Samuel L. Jackson als Mace Windu klingt hingegen etwas gelangweilt – als wäre er nur pflichtbewusst ins Studio gekommen.

Die deutschen Synchronsprecher leisten ebenfalls gute Arbeit. Wanja Gerick als Anakin hat eine angenehme Stimme, und Shandra Schadt trifft Ahsokas Ton perfekt. Philipp Moog als Obi-Wan ist sowieso ein Veteran, der weiß, was er tut.

Wie sehen Kamera und Bildsprache aus?

Die CGI-Animation von 2008 wirkt heute deutlich veraltet, aber die grundlegende Bildkomposition und der visuelle Stil funktionieren noch immer. Die kantige, stilisierte Ästhetik war bewusst gewählt, um sich von photorealistischen Ansätzen abzusetzen, auch wenn die technischen Grenzen damals noch sehr sichtbar waren.

Ehrlich gesagt: Die Animation sah schon 2008 nicht nach Pixar-Standard aus. Die Gesichter sind zu kantig, die Bewegungen manchmal ruckartig, und die Texturen wirken plastisch. Aber weißt du was? Das hat mich nach den ersten zehn Minuten nicht mehr gestört. Der Stil ist konsequent durchgezogen und entwickelt seinen eigenen Charme.

Was wirklich funktioniert, sind die großen Panorama-Aufnahmen. Christophsis mit seinen gläsernen Türmen sieht spektakulär aus, besonders wenn die Klontruppen durch die Straßenschluchten marschieren. Die Raumschlacht-Sequenzen haben einen schönen Flow und erinnern an die besten Momente aus den Filmen.

Die Lichtschwertkämpfe sind solide choreographiert. Ahsokas umgekehrter Griff sieht cool aus und unterstreicht ihren unkonventionellen Kampfstil. Die Duelle haben nicht die emotionale Tiefe der Film-Fights, aber sie sind technisch sauber umgesetzt.

Ein Problem ist die Kameraführung in den Dialogszenen. Zu oft wechselt der Film zwischen statischen Schuss-Gegenschuss-Aufnahmen hin und her, ohne visuelles Interesse zu schaffen. Die Kamera ist Werkzeug, nicht Erzähler. Das wurde in der späteren Serie deutlich besser.

Die Farbpalette ist stimmig. Die warmen Goldtöne von Tatooine, das kühle Blau von Christophsis, das düstere Rot der Separatisten-Schiffe – alles fühlt sich nach Star Wars an. Die Designs von Ahsoka, der neuen Klontruppen und der Droiden sind ikonisch geworden.

Wie funktionieren Musik und Sound?

Kevin Kiner komponierte eine würdige Ergänzung zu John Williams‘ legendären Themes, die elektronische Elemente mit orchestralen Arrangements kombiniert. Der Sound-Design bleibt den klassischen Star Wars-Geräuschen treu, von den surrenden Lichtschwertern bis zu den charakteristischen Droiden-Stimmen.

Kevin Kiner hatte eine schwierige Aufgabe: Er musste John Williams‘ musikalisches Erbe respektieren, aber gleichzeitig etwas Eigenes schaffen. Seine Lösung war brilliant – er nahm die bekannten Themes als Grundlage und reicherte sie mit elektronischen Beats und ethnischen Instrumenten an.

Ahsokas Theme ist ein perfektes Beispiel. Es basiert auf dem Jedi-Motiv, hat aber eine verspielte, jugendliche Energie, die perfekt zu ihrem Charakter passt. Wenn ich diese Melodie höre, sehe ich sofort ihre blauen Lichtschwerter vor mir.

Die Battle-Musik während der Christophsis-Sequenzen pumpt ordentlich. Kiner versteht, wann er subtil sein muss und wann er die volle Orchesterpower braucht. Die Mischung aus klassischen Star Wars-Instrumenten und modernen Synthesizer-Elementen funktioniert überraschend gut.

Das Sound-Design ist tadellos. Die Lichtschwerter surren und knistern wie gewohnt, die Blaster-Schüsse haben den richtigen Pew-Pew-Effekt, und R2-D2s Gepiepse klingt authentisch. Besonders die neuen Droiden-Stimmen sind gelungen – sie klingen mechanisch, aber haben trotzdem Persönlichkeit.

Ein Highlight ist der Soundtrack zur Kletterei am Teth-Tempel. Die Musik baut die Spannung perfekt auf, ohne zu aufdringlich zu werden. Kiner versteht, dass manchmal weniger mehr ist.

Was sind die größten Stärken des Films?

Die größte Stärke von Clone Wars liegt in der Einführung von Ahsoka Tano, die zu einem der beliebtesten Star Wars-Charaktere aller Zeiten werden sollte. Dazu kommen solide Action-Sequenzen, ein stimmiger Soundtrack und die erfolgreiche Erweiterung der Prequels-Ära um wichtige mythologische Elemente.

Ahsoka Tano ist schlicht und einfach eine der besten Figuren, die Star Wars je hervorgebracht hat. Ihre Einführung in diesem Film war der Grundstein für eine charakterliche Entwicklung, die sich über Jahre hinweg entfalten sollte. Von der frechen Padawan bis zur weisen Kriegerin – alles begann hier.

Die Beziehung zwischen Anakin und Ahsoka funktioniert auf Anhieb. Endlich sehen wir Anakin als den Mentor, der er sein könnte, statt als den wütenden jungen Mann aus den Prequels. Matt Lanter macht Anakin wieder sympathisch und zeigt uns, warum Obi-Wan an ihn glaubte.

Die Action-Sequenzen haben Tempo und Energie. Die Panzerschlacht auf Christophsis ist ein Highlight – endlich sehen wir die Klonkriege so, wie sie hätten sein können. Große Armeen, strategische Schlachten, echte Kriegsführung statt Lichtschwertkämpfe in Lava.

Der Film erweitert die Star Wars-Mythologie sinnvoll. Die Hutts bekommen mehr Tiefe, die Klontruppen werden zu Individuen, und die politischen Aspekte der Klonkriege werden greifbarer. Dooku ist wieder der elegante Bösewicht, der er hätte bleiben sollen.

Dave Filonis Liebe zum Detail zeigt sich in jeder Szene. Die neuen Planeten fühlen sich authentisch an, die Technologie passt ins Universum, und selbst kleine Details wie die Art, wie Droiden explodieren, stimmen perfekt.

Wo liegen die Schwächen des Films?

Die größten Schwächen liegen in der noch unausgereiften CGI-Animation, einer zu simplen Handlung und gelegentlich hölzernen Dialogen. Der Film fühlt sich eher wie eine ausgedehnte Pilotfolge an denn wie ein eigenständiges Kinodrama, und die emotionale Tiefe der späteren Serie fehlt noch komplett.

Die Animation ist das offensichtlichste Problem. 2008 sah sie schon nicht nach Kinostandard aus, heute wirkt sie geradezu antik. Die Gesichter sind zu kantig, die Bewegungen ruckartig, die Texturen plastisch. Es ist schade, denn die Designs sind eigentlich brilliant.

Die Handlung ist zu dünn für einen Kinofilm. Zwei simple Missionen, die sich über 98 Minuten ziehen – das hätte in 45 Minuten erzählt werden können. Manche Szenen fühlen sich wie Füllmaterial an, besonders die Teile mit Ziro the Hutt.

Die Dialoge sind gelegentlich hölzern. Nicht so schlimm wie in den Prequels, aber trotzdem spürt man manchmal, dass hier Exposition verkauft statt natürlich entwickelt wird. Besonders die Szenen zwischen Padmé und ihren Verbündeten wirken steif.

Der Film hat keine wirklichen emotionalen Höhepunkte. Alles läuft zu glatt, alle Probleme werden zu einfach gelöst. Die späteren Clone Wars-Episoden würden zeigen, wie dunkel und komplex diese Ära wirklich war – davon ist hier noch nichts zu spüren.

Die Bösewichte sind zu eindimensional. Asajj Ventress sieht cool aus, aber hat keine echte Motivation. Die Droidenarmee ist wie immer zu dumm, um eine echte Bedrohung darzustellen. Nur Dooku hat echtes Gewicht als Antagonist.

Für wen ist Star Wars: The Clone Wars geeignet?

Der Film richtet sich primär an Star Wars-Fans, die mehr über die Zeit zwischen Episode II und III erfahren wollen, sowie an Familien mit Kindern ab 8 Jahren. Besonders Clone Wars-Neulinge und Animationsliebhaber werden ihre Freude haben, während Puristen der Original-Trilogie möglicherweise skeptisch bleiben.

Familien sind definitiv die Hauptzielgruppe. Der Film ist deutlich kinderfreundlicher als die Prequels – weniger Politik, mehr Action, sympathische neue Charaktere. Meine damals 10-jährige Nichte war begeistert von Ahsoka und wollte sofort mehr Clone Wars-Geschichten sehen.

Star Wars-Fans bekommen endlich die Klonkriege zu sehen, die in Episode II nur angeteasert wurden. Wer sich schon immer gefragt hat, wie die Republik ihre Schlachten geschlagen hat, wird hier fündig. Die militärischen Aspekte sind überraschend gut durchdacht.

Animation-Enthusiasten sollten ihre Erwartungen anpassen. Das ist keine Pixar-Produktion, sondern bewusst stilisierte TV-Animation. Wer sich darauf einlässt, wird belohnt – der Stil hat seinen eigenen Charme und wird in der Serie deutlich besser.

Clone Wars-Neulinge bekommen hier den perfekten Einstieg. Alle wichtigen Charaktere werden eingeführt, die Grundlagen der Galaxis erklärt, und die Tone für die kommende Serie gesetzt. Wer nach diesem Film Lust auf mehr bekommt, kann direkt zur TV-Serie wechseln.

Puristen der Original-Trilogie werden wahrscheinlich nicht glücklich. Wer schon die Prequels ablehnt, wird auch mit dieser Erweiterung nicht warm werden. Der Animationsstil und die jüngere Zielgruppe könnten abschreckend wirken.

Actionfans bekommen solide Unterhaltung geboten. Keine revolutionären Stunts, aber durchaus spektakuläre Schlachten und Lichtschwertkämpfe. Die Pacing stimmt, die Explosionen sind zahlreich, und Langeweile kommt nicht auf.

Wer spricht in Star Wars: The Clone Wars mit?

**Englische Originalversion:**
– **Anakin Skywalker**: Matt Lanter
– **Ahsoka Tano**: Ashley Eckstein
– **Obi-Wan Kenobi**: James Arnold Taylor
– **Count Dooku**: Christopher Lee
– **Yoda**: Tom Kane
– **Mace Windu**: Samuel L. Jackson
– **Asajj Ventress**: Nika Futterman
– **Jabba the Hutt**: Kevin Michael Richardson
– **Ziro the Hutt**: Corey Burton

**Deutsche Synchronisation:**
– **Anakin Skywalker**: Wanja Gerick
– **Ahsoka Tano**: Shandra Schadt
– **Obi-Wan Kenobi**: Philipp Moog
– **Count Dooku**: Joachim Kerzel
– **Yoda**: Thomas Albus
– **Mace Windu**: Ronald Nitschke
– **Asajj Ventress**: Claudia Urbschat-Mingues
– **Jabba the Hutt**: Gerald Paradies
– **Ziro the Hutt**: Bernd Rumpf

Fazit: Lohnt sich Star Wars: The Clone Wars?

Sechzehn Jahre später betrachte ich „Star Wars: The Clone Wars“ mit gemischten Gefühlen. Einerseits ist es offensichtlich, dass der Film seine technischen und erzählerischen Grenzen hat. Die Animation wirkt heute antik, die Handlung ist zu dünn, und manche Dialoge klingen hölzern.

Andererseits war dieser Film der Beginn von etwas Großartigem. Ohne ihn gäbe es keine Ahsoka Tano, keine Clone Wars-Serie, keine Rebels, keinen Mandalorian mit Ahsoka-Gastaufträgen. Dave Filoni mag hier noch nicht der Meistererzähler gewesen sein, der er heute ist, aber sein Potenzial war bereits erkennbar.

Der Film funktioniert am besten als das, was er sein sollte: Ein Einstieg in die Clone Wars-Welt. Wer bereit ist, über die technischen Schwächen hinwegzusehen und sich auf die neuen Charaktere einzulassen, wird belohnt. Ahsoka allein ist den Eintrittspreis wert.

Für Familien ist Clone Wars nach wie vor eine gute Wahl. Die Action stimmt, die Botschaften sind positiv, und die Laufzeit ist angemessen. Meine Nichte schaute den Film damals dreimal im Kino – das muss etwas bedeuten.

Star Wars: The Clone Wars verdient 7.2/10 Punkte.

⚖️

Bewertung

Watcher-Score · redaktionelle Einzelwertung

Bewertet von — eine Person, ein begründetes Urteil.

Ein solider Auftakt zur Clone Wars-Ära, der mit Ahsoka Tano einen legendären Charakter einführt.— aus der Wertung von Tribun
Clone Wars ist mehr Prolog als Meisterwerk, aber ein wichtiger Prolog. Die Animation mag veraltet sein und die Handlung zu simpel, aber Ahsoka Tanos Einführung und die erweiterte Mythologie machen viel wett. Dave Filonis Vision brauchte noch Zeit zum Reifen, aber der Grundstein für großartige Geschichten war bereits gelegt. Familien und Star Wars-Fans bekommen solide Unterhaltung geboten.
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Wer streamt Star Wars?

Verfügbarkeit DE

Stand 10.08.2026: Star Wars läuft im Abo bei Disney+ – mit deutscher Synchronfassung. Leihen oder Kaufen geht ab 3,99 €.

Verfügbarkeit Deutschland · Stand 10.08.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.

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Antworten Schnelle Antworten zu Star Wars: The Clone Wars

Wo kann ich Star Wars: The Clone Wars streamen?

Star Wars: The Clone Wars läuft aktuell im Abo bei Disney+; zum Leihen oder Kaufen bei Apple TV+, Amazon, Google Play, YouTube, maxdome, MagentaTV, Videoload und freenet Video. Stand August 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.

Wie lange dauert Star Wars: The Clone Wars?

Star Wars: The Clone Wars hat eine Laufzeit von rund 98 Minuten (1 Stunde und 38 Minuten).

Lohnt sich Star Wars: The Clone Wars?

Unsere Redaktion vergibt Star Wars: The Clone Wars einen Watcher-Score von 7,2 von 10. Clone Wars ist mehr Prolog als Meisterwerk, aber ein wichtiger Prolog. Die Animation mag veraltet sein und die Handlung zu simpel, aber Ahsoka Tanos Einführung und die erweiterte Mythologie machen viel wett. Dave Filonis Vision brauchte noch Zeit zum Reifen, aber der Grundstein für großartige Geschichten war bereits gelegt. Familien und Star Wars-Fans bekommen solide Unterhaltung geboten.

Für wen ist Star Wars: The Clone Wars geeignet?

Star Wars: The Clone Wars ist vor allem etwas für Animation und Action-Fans und alle, die solide Genre-Unterhaltung suchen.

Worum geht es in Star Wars: The Clone Wars?

Zwischen den Separatisten und der galaktischen Republik entflammen die Klonkriege.

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Trailer

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Besetzung

Matt LanterAnakin Skywalker
Ashley EcksteinAhsoka Tano
James Arnold TaylorObi-Wan Kenobi / 4A-7 / Medical Droid
David AcordRotta the Huttlet
Dee Bradley BakerCaptain Rex / Commander Cody / Commander Fox / Clone Troopers
Christopher LeeCount Dooku
Nika FuttermanAsajj Ventress / Tee-C-Seventy
Kevin Michael RichardsonJabba the Hutt
Catherine TaberPadmé Amidala
Ian AbercrombieChancellor Palpatine / Darth Sidious

FAQ zu Star Wars: The Clone Wars

Muss man die Prequels gesehen haben um Clone Wars zu verstehen?
Grundkenntnisse von Episode II helfen definitiv, aber der Film erklärt die wichtigsten Zusammenhänge selbst. Wer Anakin, Obi-Wan und die Grundlagen der Klonkriege kennt, kommt problemlos mit.
Ist der Film für Kinder geeignet?
Absolut! Clone Wars ist deutlich kinderfreundlicher als die Live-Action-Filme. Die Action ist spannend aber nicht brutal, und Ahsoka ist ein großartiges Vorbild für junge Zuschauer. FSK 6 ist angemessen.
Sollte man Clone Wars vor der TV-Serie schauen?
Es ist empfehlenswert aber nicht zwingend nötig. Der Film führt Ahsoka ein und etabliert die Grunddynamik, aber die Serie erklärt alles nochmal. Chronologisch gehört der Film an den Anfang.
Wie schlecht ist die CGI-Animation wirklich?
Sie ist veraltet, aber nicht so schlimm wie oft behauptet. Der stilisierte Look hat seinen eigenen Charme, und nach ein paar Minuten gewöhnt man sich daran. Die späteren Serie-Staffeln sehen deutlich besser aus.
Lohnt sich Clone Wars auch für Original-Trilogie-Fans?
Das kommt darauf an. Wer grundsätzlich offen für Prequels-Inhalte ist und Ahsoka eine Chance gibt, wird belohnt. Absolute OT-Puristen werden wahrscheinlich nicht bekehrt.
Wie wichtig ist Clone Wars für das gesamte Star Wars-Universum?
Sehr wichtig! Ahsoka Tano ist mittlerweile eine zentrale Figur in Disney+ Shows wie The Mandalorian und Rebels. Viele Clone Wars-Charaktere und -Konzepte tauchen in modernen Star Wars-Produktionen wieder auf.
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1 Kommentar

Anonym

Abgefahren fand ich, wie cool die Animationen in „Star Wars: The Clone Wars“ waren! 😎 Es hat echt Spaß gemacht, in die Welt von Star Wars einzutauchen und mehr über die Charaktere und die Zeit zwischen den Filmen zu erfahren. Ich fand es auch spannend, die verschiedenen Handlungsstränge zu verfolgen und zu sehen, wie alles miteinander verknüpft ist. Insgesamt hat der Film bei mir definitiv Lust auf mehr aus dem Star-Wars-Universum gemacht! 🔥🚀✨

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