Wer streamt A Big Bold Beautiful Journey?
Verfügbarkeit DEStand 17.07.2026: A Big Bold Beautiful Journey läuft im Abo bei Netflix – mit deutscher Synchronfassung. Leihen oder Kaufen geht ab 4,99 €.
Verfügbarkeit Deutschland · Stand 17.07.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.
Die Kritik
von TribunKinostart Deutschland: A Big Bold Beautiful Journey startet voraussichtlich im September 2025 in den deutschen Kinos. Colin Farrell und Margot Robbie in einem emotionalen Drama von Regisseur Kogonada – das könnte einer der bewegendsten Filme des Jahres werden.
Colin Farrell und Margot Robbie zusammen in einem Film? Hab ich gestern mit Stefan drüber gesprochen und wir waren beide überrascht. Nach „The Banshees of Inisherin“ traut sich Farrell wieder an schwere Kost. Kogonada als Regisseur – der Mann hat mit „After Yang“ bewiesen, dass er Gefühle kann. Das wird definitiv kein typischer Hollywood-Film.
Worum geht’s bei A Big Bold Beautiful Journey?
Die Geschichte dreht sich um zwei beste Freunde, die sich auf eine lebensverändernde Reise begeben. Colin Farrell spielt David, einen Mann, der mit seiner sterbenskranken besten Freundin Sunny (Margot Robbie) eine Liste von Abenteuern abhakt, bevor es zu spät ist. Klingt erstmal nach klassischem Tränentreiber, aber Kogonada macht keine Standard-Dramen.
Was den Film besonders macht: Es geht hier nicht um eine Liebesgeschichte, sondern um echte, platonische Freundschaft. David und Sunny kennen sich seit der Kindheit, und als Sunny die Diagnose bekommt, beschließen sie, all die verrückten Sachen zu machen, von denen sie immer nur geredet haben. Road Trip durch Amerika, Fallschirmspringen, eine Band gründen – die volle Bucket-List-Nummer.
Das macht den Film besonders
Kogonada ist bekannt für seine ruhige, fast meditative Art zu erzählen. Nach „Columbus“ und „After Yang“ wissen wir: Der Mann kann Stille und Emotionen wie kaum ein anderer. Jetzt mit Colin Farrell und Margot Robbie? Das ist ne ganz andere Liga. Die beiden haben richtig Starpower, aber auch die schauspielerischen Chops für so was Schweres.
Was uns erwartet
Der Trailer zeigt Farrell und Robbie in ihrer wohl natürlichsten Form – keine Glamour-Shots, keine perfekten Hollywood-Frisuren. Es sieht echt aus, geerdet. Die Kameraarbeit erinnert an Terrence Malick, aber ohne dessen Hang zur Selbstverliebtheit. Hier steht die Geschichte im Vordergrund.
- Colin Farrell in einer seiner emotionalsten Rollen seit „In Bruges“
- Margot Robbie komplett gegen ihren Typ besetzt
- Kogonadas typische visuelle Poesie
- Ein Soundtrack von Mica Levi (Under the Skin, Jackie)
- Gedreht on location quer durch die USA
- Vermutlich Oscar-Potential in mehreren Kategorien
Meine Frau würde das lieben – sie steht total auf solche emotionalen Geschichten. Ist zwar kein Walking Dead, aber Drama kann sie. Ich bin gespannt, ob Kogonada den Spagat schafft zwischen Arthouse und Mainstream.
Die Besetzung
Colin Farrell
als David
Deutsche Stimme: Vermutlich Tobias Kluckert (seine Stammstimme)
Margot Robbie
als Sunny
Deutsche Stimme: Vermutlich Marie Bierstedt (ihre übliche Stimme)
Lily Rabe
in einer noch unbekannten Rolle
Deutsche Stimme: Noch nicht bekannt
Phoebe Waller-Bridge
Rolle noch geheim (vermutlich Sunnys Schwester)
Deutsche Stimme: Noch nicht bekannt
Die Nebenbesetzung liest sich auch vielversprechend. Gerüchten zufolge hat auch John Turturro einen kleinen Auftritt. Bei der deutschen Synchro hoffe ich, dass sie die emotionale Tiefe rüberbringen können. Bei solchen Filmen steht und fällt alles mit den Stimmen.
Behind the Scenes – Die Produktion
A24 macht keine halben Sachen. Nach Erfolgen wie „Everything Everywhere All at Once“ und „The Whale“ haben die richtig Kohle für neue Projekte. Kogonada hat hier sein bisher größtes Budget bekommen – geschätzte 25-30 Millionen Dollar. Für A24-Verhältnisse ist das richtig viel.
- Drehzeit: Sommer 2024 (3 Monate)
- Drehorte: Quer durch die USA – von New York bis Kalifornien
- Kameramann: Florian Hoffmeister (bekannt von „Tár“)
- Produktionsdesign: Judy Becker (Carol, Brokeback Mountain)
- Kostüme: Arianne Phillips (Once Upon a Time in Hollywood)
Was interessant ist: Farrell und Robbie haben beide auf Teile ihrer Gage verzichtet, um den Film möglich zu machen. Das zeigt, wie sehr sie an das Projekt glauben. Kogonada hatte wohl komplette kreative Freiheit – A24 lässt seine Regisseure machen.
Fun Facts & Insider-Infos
- Colin Farrell und Margot Robbie kannten sich vorher nicht persönlich
- Die beiden haben einen Monat zusammen verbracht, um die Freundschaft glaubhaft zu machen
- Kogonada hat das Drehbuch in nur 3 Wochen geschrieben
- Der Film wurde teilweise in Farrells Heimat Irland gedreht (nicht im Drehbuch geplant)
- Margot Robbie hat für die Rolle extra Klavierspielen gelernt
- Es gibt eine 8-minütige Szene komplett ohne Schnitt
- Brad Pitt’s Plan B ist Co-Produzent
Dirk meinte neulich, nach „The Banshees of Inisherin“ ist Farrell sein neuer Lieblingsschauspieler. Kann ich verstehen – der Mann hat sich echt gemausert. Von Hollywood-Playboy zu ernsthaftem Character-Actor.
Meine Erwartungen
Mann, ich weiß nicht. Einerseits: Colin Farrell ist gerade in Bestform, Margot Robbie kann mehr als nur Barbie, und Kogonada ist einer der interessantesten Regisseure der letzten Jahre. A24 macht fast nur Qualität. Die Zutaten stimmen alle.
Andererseits: Bucket-List-Filme hatten wir schon oft. Von „Das Beste kommt zum Schluss“ bis „Wie ein einziger Tag“ – das Genre ist ausgelutscht. Die Frage ist: Kann Kogonada dem Ganzen einen neuen Dreh geben? Nach „After Yang“ traue ich ihm zu, dass er auch aus bekannten Geschichten was Besonderes macht.
Was mich optimistisch macht: Die Kombination aus Mainstream-Stars und Arthouse-Regie könnte genau richtig sein. Farrell und Robbie ziehen die Massen, Kogonada sorgt für Qualität. Und A24 weiß, wie man Filme vermarktet. Das könnte der Film werden, der sowohl Kritiker als auch Publikum abholt.
Volker sagt, er schaut sich keine Filme an, wo am Ende jemand stirbt. Kann ich verstehen, aber manchmal braucht man sowas. Nach all den Marvel-Filmen und Action-Krachern wäre mal wieder ein Film mit echten Emotionen nicht verkehrt. Ich werd mir das definitiv anschauen – und ja, die Taschentücher pack ich ein.
Mein Gefühl sagt mir: Das wird kein Easy-Watch für’n Freitagabend, sondern richtig harter Tobak. Aber wenn Kogonada, Farrell und Robbie ihr A-Game bringen, könnte das einer der wichtigsten Filme des Jahres werden. Oscar-Buzz ist quasi garantiert.
Was denkt ihr? Habt ihr Bock auf emotionales Kino oder reicht euch der nächste Marvel-Film? Und glaubt ihr, Margot Robbie kann auch Drama? Lasst mal hören!
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