
Das singende, klingende Bäumchen (1957)
71 MinutenFantasy, Familie
Mit Christel Bodenstein, Eckart Dux, Charles Hans Vogt, Richard Krüger
Von Varagard, aktualisiert am 11. Februar 2023So arbeiten wir
Wer streamt Das singende, klingende Bäumchen?
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Die Kritik
2 Minuten Lesezeit
Die Kritik von Varagard, zuletzt überarbeitet am 11. Februar 2023
Regie: Francesco Stefani
Darsteller: Christel Bodenstein, Charles Hans Vogt, Eckart Dux, Richard Krüger, Paul Knopf
Produktionsjahr: 1957 Originaltitel: Das singende, klingende Bäumchen
Das singende, klingende Bäumchen erzählt die Geschichte von einem Miststück an Prinzessin, welche eben dieses Bäumchen haben möchte. So zieht ein Prinz, der um sie wirbt, los ins Zauberreich und trifft dort auf einen Zwerg, der ihm das Bäumchen gibt, aber mit dem Hinweis, dass das Bäumchen nur singen wird, wenn die Prinzessin ihn auch wirklich liebt. Der Prinz ist noch guter Dinge und kehrt mit dem Bäumchen zur Prinzessin zurück und es will nicht singen. Enttäuscht muss der Prinz abziehen und kehrt ins Zauberreich zurück und nun kommen ihn seine Worte, er wolle ein Bär sein, sollte das Bäumchen nicht singen, böse zustehen, denn der Zwerg verflucht den Prinzen in einen Bär.
Zu Hause im Schloss ist die Prinzessin immer noch am toben und will das Bäumchen haben und so zieht der König los es zu holen und trifft dabei auf den Bären, der ihm das Bäumchen gibt unter der Bedingung, dass er bekomme das erste Wesen, welches der König bei seiner Rückkehr antrifft und dies wird natürlich die Prinzessin sein, aber der König hält sich nicht an die Abmachung und so schreitet der Bär zur Tat und entführt die Prinzessin ins Zauberreich.
Dort wird nun auch die Prinzessin vom Zwerg verflucht und sie soll ihre innere Hässlichkeit nach außen tragen und um diesen Fluch brechen zu können, muss sie Gutes tun und dies fällt dieser verwöhnten kleinen Püppi alles andere als leicht, aber mit der Zeit wird sie ihr Verhalten und Denken gegenüber den Tieren und Menschen ändern und die beiden schaffen es ihren Fluch zu brechen und Ende gut, alles gut.
Ich mag diesen alten DEFA-Märchenfilm sehr. Der erzählt eine recht schöne Geschichte nach einer Vorlage der Brüder Grimm und ist für mich auch mit eins der besten Märchenfilme. Es hat auch was von einem großen und sehr aufwendigen Theaterstück durch die vielen tollen bunten Kostümen und die Kulissen sind super. Die gemalten Hintergründe sind zwar offensichtlich, aber die sehen dennoch gut aus und was sie teilweise im Vordergrund aufgebaut haben, dürfte auch einiges an Zeit und Mühe gekostet haben.
Da besonders beim Zauberreich wo sie die Felswände hochgezogen haben und den kleinen See und der Wasserfall und dann die ganzen Details, die dort die Umgebung schmücken. Das ist noch gute alte Handarbeit und die sieht immer noch toll aus und auch die Kleinen von heute, die noch nicht versaut wurden, dürften da gut in diese Märchenwelt eintauchen. Was ich hier auch großartig finde, ist dieser riesige selbstgebaute Goldfisch. 😀 Das Teil ist zu genial und ich freue mich jedes Mal, wenn es auftaucht.
Allerdings mache ich mir hier um eine Sache Gedanken und zwar wie hoch der Verschleiß an Bäumchen war. Also zumindest ein Bäumchen sah nicht mehr allzu gesund aus und ob sich dies noch mal einpflanzen ließe … ich weiß ja nicht.
Märchenfans sollten diesen Film auf jeden Fall gesehen haben.
Wer mitspielt
- Christel BodensteinDie hochmütige Prinzessin
- Eckart DuxDer schöne Prinz / Bär
- Charles Hans VogtDer greise König
- Richard KrügerDer böse Zwerg
- Dorothea ThiesingAmme
- Günther PolensenSchloßhauptmann
- Maria BesendahlKräuterweib
- Fredy BartenMinister
- Paul KnopfWächter
- Paul PfingstBauer
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