Poster zum Film Der Hexer (1964)

Der Hexer (1964)

🎬 Film 82 Min. KrimiThriller
⚡ Kurz gesagt

KLASSIKER MIT KULTFAKTOR! Watcher-Score 7,5/10.

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Wer streamt Der Hexer?

Verfügbarkeit DE

Stand 24.07.2026: Der Hexer läuft im Abo bei Prime Video – mit deutscher Synchronfassung. Leihen oder Kaufen geht ab 3,99 €.

Verfügbarkeit Deutschland · Stand 24.07.2026 · Streaming-Daten: JustWatch (via TMDB) · Detaildaten: Movie of the Night · ohne Gewähr, keine bezahlte Kooperation.

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Die Kritik

von Tribun
1964 war ich gerade mal zehn Jahre alt, als „Der Hexer“ in die deutschen Kinos kam – und trotzdem erinnere ich mich noch genau an den Moment, als ich diesen Film Jahre später zum ersten Mal sah. Es war ein verregneter Samstagabend, das ZDF zeigte wieder einen Edgar Wallace-Film, und ich war sofort gefesselt von dieser bizarren Mischung aus echtem Thriller und unfreiwilliger Komik. Joachim Fuchsberger als Inspector Higgins, Siegfried Schürenberg in einer herrlichen Doppelrolle und ein Bösewicht, der seine Opfer mit weißen Handschuhen terrorisiert – deutscher Krimi-Kult vom Feinsten! Heute, nach unzähligen Wiederholungen, frage ich mich: Hat dieser 60 Jahre alte Wallace-Schocker immer noch das Zeug, uns zu begeistern?

Quick Answer: Ist Der Hexer sehenswert?

Kurze Antwort: JA – Ein zeitloser Krimi-Klassiker, der trotz seines Alters durch Atmosphäre, schauspielerische Leistungen und den typischen Wallace-Charme überzeugt.

Für wen geeignet: Edgar Wallace-Fans, Krimi-Nostalgiker, Liebhaber des deutschen Films der 60er Jahre, Fans von Joachim Fuchsberger.

Nicht geeignet für: Action-Junkies, Fans moderner Special Effects, Zuschauer ohne Sinn für Retro-Charme.

Mein Urteil: Der Hexer ist pure Nostalgie und funktioniert auch heute noch bestens als Unterhaltung. Klar, manches wirkt angestaubt, aber genau das macht den Reiz aus. Ein Wohlfühl-Krimi mit Kultfaktor!

Worum geht es in Der Hexer?

Die Geschichte beginnt mit einem mysteriösen Mord: Der berüchtigte Verbrecher „Der Hexer“ kehrt aus seinem australischen Exil zurück nach London, um grausame Rache an den Mördern seiner Schwester zu nehmen. Scotland Yard ist alarmiert, denn dieser Meister der Verkleidung ist zu allem fähig – und niemand kennt sein wahres Gesicht. Inspector Higgins steht vor einem Rätsel mit sieben Verdächtigen und einem unsichtbaren Killer.

Ich muss gestehen, dass mich die Handlung von Der Hexer schon beim ersten Sehen völlig in den Bann gezogen hat. Da ist zum einen dieser geheimnisvolle Antagonist, der seine Opfer vorab mit weißen Handschuhen warnt – ein Detail, das mir bis heute Gänsehaut bereitet. Joachim Fuchsberger als Inspector Higgins führt uns durch eine Galerie höchst verdächtiger Gestalten: den zwielichtigen Rechtsanwalt Messer (Siegfried Lowitz), die undurchsichtige Gwenda Milton (Sophie Hardy) und den merkwürdigen Butler Arthur Milton.

Was der Film geschickt macht: Er hält die Spannung durch permanente Verwirrung aufrecht. Jeder könnte der Hexer sein! Siegfried Schürenberg brilliert in seiner Doppelrolle als Sir John und Butler Milton – diese Verwechslungskomödie sorgte damals wie heute für herrliche Slapstick-Momente. Als der Film 1964 herauskam, war das Publikum völlig perplex von den vielen Wendungen.

Die Auflösung ist typisch Edgar Wallace: konstruiert, aber unterhaltsam. Sieben verschiedene Identitäten trägt der Hexer im Verlauf des Films – eine Meisterleistung der Maskenbildner! René Deltgen verbrachte täglich bis zu drei Stunden in der Maske, um diese Verwandlungen glaubhaft zu machen. Die Geschichte bleibt bis zum Schluss rätselhaft, auch wenn aus heutiger Sicht manche Wendung vorhersehbar erscheint.

Wie inszenierte Alfred Vohrer diesen Krimi-Klassiker?

Alfred Vohrer schuf mit Der Hexer einen stilistischen Meilenstein der deutschen Kriminalliteratur-Verfilmung. Seine Inszenierung verbindet expressionistische Licht-Schatten-Spiele im Stil des Film Noir mit der typisch deutschen Gründlichkeit der Wallace-Adaptionen. Die Kameraführung von Karl Löb setzt bewusst auf düstere Atmosphäre und überraschende Perspektiven, die den Zuschauer permanent im Unklaren lassen.

Vohrer drehte den kompletten Film in nur sechs Wochen ab – selbst für damalige Verhältnisse war das rekordverdächtig! Diese Effizienz war typisch für die Rialto-Produktionen, aber Der Hexer wirkt trotzdem nie gehetzt oder lieblos gemacht. Die Außenaufnahmen entstanden tatsächlich in London, was dem Film eine authentische britische Atmosphäre verleiht.

Besonders beeindruckend finde ich, wie Vohrer die grotesken Elemente der Geschichte ins richtige Licht rückt. Die überdrehten Charaktere driften fast schon ins Absurde ab, aber nie so weit, dass die Spannung darunter leidet. Diese Balance zwischen Ernst und Komik wurde später zum Markenzeichen der gesamten Wallace-Reihe.

Die Inszenierung der Mordszenen ist für heutige Verhältnisse geradezu harmlos, aber 1964 sorgten sie durchaus für Nervenkitzel. Vohrer setzt mehr auf psychologische Spannung als auf Schockeffekte. Die berühmten weißen Handschuhe mit dem „X“ – übrigens eine spontane Idee des Requisiteurs Hans Pflüger – werden zu einem ikonischen Markenzeichen.

Wie schlagen sich die Schauspieler in Der Hexer?

Die Besetzung von Der Hexer ist ein Paradebeispiel für die Goldene Ära des deutschen Kriminalfilms. Joachim Fuchsberger liefert als Inspector Higgins eine seiner besten Leistungen ab – cool, schlagfertig und mit dem perfekten Maß an trockenem Humor. Heinz Drache als Inspector Warren bildet das ideale Duo mit ihm, während Eddi Arent als Sergeant Finch für die komischen Momente sorgt.

Fuchsberger war damals auf dem Höhepunkt seiner Karriere und zeigt hier, warum er DER Wallace-Held schlechthin wurde. Seine lässige Art, gepaart mit echter Autorität, macht Inspector Higgins zu einer unvergesslichen Figur. Ich kann mir keinen anderen deutschen Schauspieler vorstellen, der diese Rolle besser hätte verkörpern können.

Siegfried Schürenberg ist das absolute Highlight des Films. In seiner Doppelrolle als Sir John und Butler Arthur Milton zeigt er sein komödiantisches Talent von der besten Seite. Seine Tollpatschigkeit als Sir John ist legendär – wenn er wieder mal völlig neben der Spur liegt und trotzdem wichtigtuerisch seine Theorien verkündet, kann man sich ein Schmunzeln nicht verkneifen.

René Deltgen als der titelgebende Hexer bleibt bewusst im Hintergrund, was der Rolle geschuldet ist. Seine verschiedenen Verkleidungen sind handwerklich beeindruckend, auch wenn die Masken aus heutiger Sicht etwas plump wirken. Sophie Hardy als Gwenda Milton bringt den nötigen Glamour ins Spiel, ohne dabei zur reinen Dekoration zu verkommen.

Eddi Arent verdient besondere Erwähnung: Seine Tollpatschigkeit vor der Kamera war teilweise echt! Er erzählte später, dass er sich oft in den Londoner Studios verlaufen habe und einmal sogar aus Versehen in eine BBC-Produktion stolperte. Diese natürliche Unbeholfenheit macht Sergeant Finch so sympathisch.

Wie überzeugen Kamera und Bildsprache in Der Hexer?

Kameramann Karl Löb erschafft in Der Hexer eine düster-atmosphärische Bildsprache, die stark vom Film Noir beeinflusst ist. Seine expressionistischen Licht-Schatten-Spiele setzen die Londoner Schauplätze perfekt in Szene und verstärken die geheimnisvolle Stimmung erheblich. Besonders die nächtlichen Außenaufnahmen in den Londoner Straßen sind visuell beeindruckend.

Die Kameraführung arbeitet bewusst mit ungewöhnlichen Perspektiven und überraschenden Schnitten. Löb setzt oft extreme Nahaufnahmen ein, um die Spannung zu steigern – besonders bei den berüchtigten weißen Handschuhen funktioniert das hervorragend. Diese Technik war 1964 noch relativ neu im deutschen Kriminalfilm.

Was mich heute noch fasziniert: Die Bilder sind trotz des niedrigen Budgets von etwa 1,5 Millionen DM erstaunlich hochwertig. Die Londoner Originalschauplätze verleihen dem Film eine Authentizität, die man in den Studio-lastigen Produktionen der Zeit selten findet. Die Themse-Aufnahmen sind bis heute atmosphärische Highlights.

Die Ausstattung verdient ebenfalls Lob: Die viktorianischen Interieurs, die düsteren Gassen, die eleganten Herrenhäuser – alles wirkt stimmig und unterstützt die Geschichte perfekt. Besonders das berühmte Anwesen, in dem sich die finale Auflösung abspielt, ist visuell einprägsam inszeniert.

Wie klingt Der Hexer mit Peter Thomas‘ Musik?

Peter Thomas schuf mit seinem jazzig-psychedelischen Soundtrack zu Der Hexer ein akustisches Meisterwerk, das zum Markenzeichen der gesamten Wallace-Reihe wurde. Seine markante Titelmelodie mit dem kreischenden Orgel-Sound ist bis heute Kult und perfekt auf die schräge Atmosphäre des Films abgestimmt. Die Musik verstärkt sowohl die spannenden als auch die komischen Momente optimal.

Thomas komponierte die Musik oft schon vor Drehbeginn, nur anhand des Drehbuchs – eine ungewöhnliche Herangehensweise, die sich aber als genial erwies. Der Sound passt wie angegossen zu Vohers Inszenierung. Besonders die Verfolgungsszenen werden durch die treibende Musik zu echten Höhepunkten.

Die Mischung aus klassischen Orchesterelementen und modernen elektronischen Klängen war 1964 revolutionär. Thomas experimentierte mit frühen Synthesizern und schuf damit einen unverwechselbaren Sound, der die Wallace-Filme von anderen Krimis abhob. Diese Musik ist ein Grund, warum die Filme auch heute noch funktionieren.

Besonders gelungen sind die Leitmotive für die verschiedenen Charaktere. Der Hexer hat sein eigenes, bedrohliches Thema, während Sir John mit verspielten Melodien unterlegt wird. Diese musikalische Charakterisierung unterstützt die Erzählung perfekt und macht die Figuren noch einprägsamer.

Was sind die größten Stärken von Der Hexer?

Die größte Stärke von Der Hexer liegt in seiner einzigartigen Atmosphäre, die spannende und komische Elemente perfekt miteinander verbindet. Der Film schafft es, echten Nervenkitzel zu erzeugen, ohne dabei seinen Humor zu verlieren. Diese Balance zwischen Ernst und Komik wurde nie wieder so perfekt getroffen, nicht einmal in den Nachfolgern der Wallace-Reihe.

Die schauspielerischen Leistungen sind durchweg überzeugend. Joachim Fuchsberger und Heinz Drache haben eine natürliche Chemie, die ihre Szenen zu einem Vergnügen macht. Siegfried Schürenberg stiehlt allen die Show mit seiner herrlichen Doppelrolle. Diese Besetzung wurde zur DNA der späteren Wallace-Filme.

Peter Thomas‘ Soundtrack ist zeitlos und passt auch heute noch perfekt. Die Musik ist so ikonisch geworden, dass sie sogar in Parodien wie „Der Wixxer“ zitiert wird. Diese akustische Identität macht den Film unverwechselbar und trägt maßgeblich zur nostalgischen Wirkung bei.

Die Handlung ist komplex genug, um interessant zu bleiben, aber nicht so verworren, dass man den Überblick verliert. Die sieben Verdächtigen sind alle gut charakterisiert und haben nachvollziehbare Motive. Das macht das Rätselraten für den Zuschauer zu einem echten Vergnügen.

Wo schwächelt Der Hexer aus heutiger Sicht?

Die offensichtlichste Schwäche von Der Hexer sind die Spezialeffekte und Masken, die aus heutiger Sicht teilweise unfreiwillig komisch wirken. Die verschiedenen Verkleidungen des Hexers sind handwerklich solide, aber nicht mehr zeitgemäß überzeugend. Auch manche Dialoge klingen heute hölzern und konstruiert.

Die Logik der Handlung hält genauerer Betrachtung nicht immer stand. Manche Wendungen sind arg konstruiert, und die finale Auflösung ist eher spectakulär als plausibel. Aber mal ehrlich: Bei Edgar Wallace ging es nie um Realismus, sondern um Unterhaltung!

Das Tempo des Films wirkt aus heutiger Sicht gemächlich. Die Szenen werden ausführlich entwickelt, was damals normal war, heute aber manchen Zuschauer ungeduldig machen könnte. Besonders die Dialogszenen ziehen sich teilweise in die Länge.

Einige Klischees der Zeit sind nicht mehr zeitgemäß: Die Frauenrollen sind eher eindimensional angelegt, und manche Humor-Elemente wirken angestaubt. Sophie Hardy als Gwenda Milton hat leider nicht viel mehr zu tun, als schön auszusehen und verdächtig zu wirken.

Für wen ist Der Hexer heute noch sehenswert?

Der Hexer richtet sich heute vor allem an Liebhaber des klassischen deutschen Kriminalfilms und Edgar Wallace-Enthusiasten. Fans von Joachim Fuchsberger und der goldenen Ära des deutschen Films der 60er Jahre werden ihre helle Freude haben. Auch Nostalgiker, die den besonderen Charme des Retro-Kinos schätzen, kommen voll auf ihre Kosten.

Wer sich für Filmgeschichte interessiert, sollte Der Hexer als wichtiges Dokument der deutschen Populärkultur betrachten. Die Wallace-Welle prägte das deutsche Kino der 60er Jahre nachhaltig, und dieser Film steht exemplarisch für diese Ära.

Eltern können den Film bedenkenlos mit älteren Kindern schauen – die FSK 12 ist auch heute noch angemessen. Die „Gewalt“ ist so harmlos und stilisiert, dass sie niemanden ernsthaft verstören kann. Gleichzeitig bietet der Film genug Spannung, um auch jüngere Zuschauer bei der Stange zu halten.

Fans von Filmmusik sollten sich Der Hexer allein wegen Peter Thomas‘ genialem Soundtrack ansehen. Diese Musik ist ein Stück deutscher Popkultur-Geschichte und beeinflusste Generationen von Komponisten. Wer die Anfänge der elektronischen Filmmusik erleben möchte, ist hier richtig.

Wer spielt in Der Hexer mit?

  • Joachim Fuchsberger als Inspector Higgins
  • Heinz Drache als Inspector Warren
  • Sophie Hardy als Gwenda Milton
  • Siegfried Lowitz als Rechtsanwalt Messer
  • Eddi Arent als Sergeant Finch
  • Siegfried Schürenberg als Sir John / Arthur Milton
  • Margot Trooger als Cora Ann Milton
  • René Deltgen als Henry Arthur „Der Hexer“
  • Ruth Stephan als Mary Lenley
  • Ady Berber als Joe Legge

Fazit: Lohnt sich Der Hexer?

Nach all den Jahren und unzähligen Wiederholungen kann ich mit Gewissheit sagen: Der Hexer ist ein zeitloser Klassiker, der auch heute noch funktioniert. Ja, manche Aspekte sind angestaubt, die Spezialeffekte von gestern und einzelne Dialoge hölzern. Aber das macht nichts! Die einzigartige Mischung aus echtem Nervenkitzel und unfreiwilliger Komik, gepaart mit hervorragenden schauspielerischen Leistungen und Peter Thomas‘ genialem Soundtrack, schafft ein Filmerlebnis, das in seiner Art unverwechselbar ist. Wer den besonderen Charme des deutschen Kriminalfilms der 60er Jahre erleben möchte, kommt an diesem Wallace-Highlight nicht vorbei. Ein absolutes Muss für Krimi-Fans und alle, die verstehen, dass manchmal das Unperfekte perfekt sein kann.

⚖️

Das Urteil

Watcher-Score · redaktionelle Einzelwertung

Bewertet von — eine Person, ein begründetes Urteil.

Ein zeitloser Krimi-Klassiker, der auch 60 Jahre später noch durch Atmosphäre und Wallace-Charme überzeugt!— aus der Wertung von Tribun
Der Hexer ist pure Nostalgie vom Feinsten. Joachim Fuchsberger brilliert als Inspector Higgins, Siegfried Schürenberg stiehlt allen die Show, und Peter Thomas' Soundtrack ist legendär. Klar, manche Effekte wirken angestaubt und die Logik hält nicht immer stand, aber genau das macht den Charme aus. Ein perfekter Wohlfühl-Krimi für alle, die den besonderen Reiz des deutschen Kinos der 60er Jahre schätzen. Die Wallace-Formel funktioniert auch heute noch bestens!

Schnelle Antworten

Antworten Schnelle Antworten zu Der Hexer

Wo kann ich Der Hexer streamen?

Der Hexer läuft aktuell im Abo bei Prime Video; zum Leihen oder Kaufen bei Apple TV+, Amazon, Google Play, YouTube, maxdome, MagentaTV, Videoload und freenet Video. Stand Juli 2026, Angaben für Deutschland ohne Gewähr.

Wie lange dauert Der Hexer?

Der Hexer hat eine Laufzeit von rund 82 Minuten (1 Stunde und 22 Minuten).

Lohnt sich Der Hexer?

Unsere Redaktion vergibt Der Hexer einen Watcher-Score von 7,5 von 10. KLASSIKER MIT KULTFAKTOR!

Für wen ist Der Hexer geeignet?

Der Hexer ist vor allem etwas für Krimi und Thriller-Fans und alle, die solide Genre-Unterhaltung suchen.

Worum geht es in Der Hexer?

Nachdem er zwei seiner Komplizen getötet hat, findet ein Gangsterboss selbst den Tod durch das steckbrieflich gesuchte Verbrecherphantom „Der Hexer“, der damit die Ermordung seiner Schwester rächt.

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Trailer

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Besetzung

Joachim FuchsbergerInspector Bryan Edgar Higgins
Heinz DracheJames W. Wesby
Sophie HardyElise
Siegfried LowitzInspector Warren / Henry Arthur Milton
Margot TroogerCora Ann Milton

FAQ zu Der Hexer

Ist Der Hexer der erste Edgar Wallace-Film der Rialto-Serie?
Nein, Der Hexer war bereits die dritte deutsche Verfilmung des Romans "The Ringer". Die Rialto-Wallace-Serie begann 1959 mit "Der Frosch mit der Maske". Der Hexer war aber einer der erfolgreichsten Titel und erhielt sogar eine Fortsetzung.
Warum trägt der Film den deutschen Titel "Der Hexer"?
Der Originaltitel "The Ringer" ließ sich schwer ins Deutsche übersetzen. "Der Hexer" klang mysteriöser und passte besser zur deutschen Vermarktung von Edgar Wallace-Filmen. Der Titel wurde so erfolgreich, dass er sogar für die Fortsetzung "Neues vom Hexer" verwendet wurde.
Wurde Der Hexer wirklich komplett in London gedreht?
Nein, nur die Außenaufnahmen entstanden in London. Die Innenszenen wurden in deutschen Studios gedreht. Diese Mischung war damals ungewöhnlich teuer, sorgte aber für die authentische britische Atmosphäre.
Wie erfolgreich war Der Hexer an den Kinokassen?
Der Film war ein großer Erfolg und erreichte über 3 Millionen Zuschauer, wofür er die Goldene Leinwand erhielt. Das Budget von etwa 1,5 Millionen DM spielte sich mehrfach ein.
Gibt es eine Fortsetzung zu Der Hexer?
Ja, 1965 erschien "Neues vom Hexer" mit weitgehend derselben Besetzung. Alfred Vohrer führte erneut Regie, und auch Peter Thomas komponierte wieder die Musik. Die Fortsetzung erreichte aber nicht ganz die Qualität des Originals.
Warum sind die Edgar Wallace-Filme heute noch so beliebt?
Die Filme haben einen unverwechselbaren Retro-Charme und bieten perfekte Unterhaltung ohne Anspruch auf Realismus. Die Mischung aus Spannung und unfreiwilliger Komik funktioniert auch heute noch bestens. Außerdem sind sie ein wichtiges Stück deutscher Filmgeschichte.
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